Transteens Sorge berechtigt · Blog
- Details
Darf die natürliche Pubertät in Studien blockiert werden?
Pathway-Studie – Neueste Entwicklung: Die Studie wurde ausgesetzt, nachdem am 20.02.2026 die britische Arzneimittelbehörde Bedenken hinsichtlich des „sehr wahrscheinlichen Verlustes der Fruchtbarkeit“ und dauerhafter Knochenschäden durch die Pubertätsblockierung bei Jugendlichen geäußert hat. Bisher enthielt das Studienprotokoll keine Altersuntergrenze. Die Arzneimittelbehörde erklärte:
„Since potentially significant and, as yet, unquantified risk of long-term biological harms is present to participants and biological safety has not been definitively demonstrated in this proposed cohort, at the very least, there should be a graded … approach starting with those aged 14 as the lower limit of eligibility."
Es ist vollkommen unverständlich, dass die englischen Behörden – einschließlich der Arzneimittelbehörde MHRA – die Studie bisher medizinisch und ethisch genehmigt hatten. Das wichtige Risiko Fertilität ist das ethisch kritischste. Die MHRA nannte am 20.02.2026 keine neuen Sachverhalte.
UK clinical trial into puberty blockers on hold after medicines regulator steps in, guardian, 20.02.2026
What happens next after the MHRA halts puberty blocker trial, thetimes, H. Barnes, 22.02.2026
Wes Streeting has abandoned the ‘do no harm’ principle. Shame on him, telegraph, S. Moore, 24.02.2026
26.02.2026: Gesundheitsminister, Wes Streeting, will nun doch die sog. Datenverknüpfungs-Studie durchsetzen.
New law will allow for study to see what happened to children who received gender care, H. Barnes, 26.02.2026
- Details
Eltern wegen Transitionsbehandlung vor Gericht
Eltern, die nicht mit dem Wunsch ihres minderjährigen Kindes einverstanden sind, medizinische Transitionsmaßnahmen zu beginnen, müssen ihre Gründe in bestimmten Fällen vor einem Familiengericht verteidigen. Das ist nicht nur nervenaufreibend und schwierig. Um das Kind schützen zu können, ist es wichtig, einen engagierten und kompetenten Rechtsanwalt zu finden.
Lesen Sie den Bericht zu einem aktuellen Fall (Feb. 2026):
- Details
Zukünftig keine geschlechtsangleichenden OPs mehr bei Minderjährigen
Die (ASPS) empfiehlt ihren Mitgliedern in einem neuen Positionspapier
Position Statement on Gender Surgery for Children and Adolescents , ASPS, 03.02.2026
The ASPS Rejects Adolescent Gender Surgery and Raises Serious Concerns Regarding All Minor Gender Transitions, SEGM, 05.02.2026
Auch eine weitere medizinische Vereinigung, die American Medical Association (AMA), scheint ihre Position zu ändern. Sie erklärte in einer Stellungnahme gegenüber der Zeitung National Review, dass „die Beweise für gender-affirmative chirurgische Eingriffe bei Minderjährigen nicht ausreichen, um eine definitive Aussage zu treffen … Die AMA stimmt mit der ASPS überein, dass chirurgische Eingriffe bei Minderjährigen generell bis zum Erwachsenenalter aufgeschoben werden sollten.“
Die neuen Positionen der beiden Vereinigungen könnten den Beginn einer allmählichen Selbstkorrektur der Expertenkreise in den USA und Kanada signalisieren.
- Details
2 Millionen Schadensersatz für Mastektomie bei Teenager
Zum ersten Mal hat eine Detransitionierte ihren Kunstfehlerprozess in den USA gewonnen. Sie bekommt 2 Millionen Dollar Entschädigung für Schmerzen, Leiden und zukünftige medizinische Aufwendungen.
Fox Varian verklagte ihren Psychologen und den plastischen Chirurgen aus Westchester, NY, die 2019 eine Mastektomie im Alter von 16 Jahren als Transitionsbehandlung genehmigt bzw. durchgeführt hatten. Ben Ryan hat den Prozess beobachtet und berichtet darüber.
Derzeit gibt es mehr als 25 Klagen wegen Kunstfehlern bei Transitionsbehandlungen. Der Prozess von Fox Varian könnte der Auftakt für eine Prozesswelle in den USA sein.
A Legal First That Could Change Gender Medicine, thefp, B. Ryan, 02.02.2026 (Paywall)
- Details
DetransAwarenessDay 2026
Am Donnerstag, 12. März 2026, wird Genspect das voraussichtlich größte Treffen von Detransitionierten veranstalten, das jemals weltweit stattgefunden hat. Dieser Detrans Awareness Day, der in Washington (DC) stattfindet, stellt einen entscheidenden Wandel dar. Zum ersten Mal werden Detransitionierte nicht als isolierte Einzelpersonen, Online-Zeugnisse oder marginale Stimmen auftreten, sondern in bedeutender Zahl persönlich in der politischen Hauptstadt der Vereinigten Staaten zusammenkommen.
Life Beyond Transition and the Largest Global Gathering of Detransitioners, S. O'Malley, 20.01.2026
- Details
Kampagne: Kein Kind ist im falschen Körper geboren
Leider wurde die Resolution am 29.01.2026 vom Europarat angenommen.
„Streichen Sie die Genderidentität aus der Resolution zur Konversionstherapie des Europarats" heißt die Kampagne, die die VertreterInnen im Europarat auffordert, im Rahmen eines europaweiten Verbots sog. „Konversionspraktiken“ nicht die Begriffe Genderidentität und Genderausdruck aufzunehmen bzw. den Antrag abzulehnen.
Während Zwangs- oder Gewaltakte zum Zwecke der Änderung der sexuellen Orientierung einer Person bereits rechtswidrig sind, geht es jetzt darum, den Begriff der Konversionstherapie neu zu definieren und anzuwenden. Alles soll bestraft werden, was im Hinblick auf sog. Genderidentitäten als nicht genderbestätigend gilt. Darunter könnten auch Informationsangebote fallen und zögerliches Verhalten von Eltern oder Lehrern, die neue Identität eines Teenagers zu akzeptieren (Namen, Pronomen, Zugang zu Einrichtungen, Aktivitäten und Sportarten des anderen Geschlechts, medizinische Maßnahmen).
Mehr Informationen, Musterbriefund Europarat-Vertreter bei athena-forum.org (engl.)
How the Council of Europe could foist trans ideology on us all, Jo Bartosch, 19.01.2026
Change the Mind or Change the Body - PACE’s Conversion Practices Ban Risks Criminalising Psychotherapy, Stella O'Malley, 27.01.2026
- Details
Rückblick auf das Jahr 2025
David Allison, Sprecher von Transteens Sorge berechtigt, berichtet aus Deutschland für das internationale Publikum von Genspect über die Ereignisse des abgelaufenen Jahres.
Dieser Rückblick auf 2025 steht nun auch hier für unsere Leserinnen und Leser zur Verfügung.
Kurzfassung: Faule Dinge schreien nicht immer. Manchmal flüstern sie.
„Die Angst nimmt zu und die Gender-Ideologie wird stillschweigend in der Gesetzgebung, Medizin und den Sozialdiensten durchgesetzt, während abweichende Meinungen zum Schweigen gebracht werden. Wachsames Abwarten wird als unethisch angeprangert, Eltern bedroht, Medien schalten auf stumm."
- Details
Permanentes Binding schadet
Die Verwendung eines Sport-BHs in der passenden Größe ist harmlos. Die Methoden, die viele Mädchen anwenden, um ihre Brüste möglichst vollständig zu verstecken, sind es nicht. Sie ziehen mehrere Sport-BHs in zu kleinen Größen übereinander an, verwenden Plastikfolien oder besorgen sich starke Kompressions-Binder, die für medizinische Zwecke hergestellt werden und für einen begrenzten Zeitraum vorgesehen sind. Der Binder-Gebrauch gilt oft als eine der ersten Maßnahmen der Sozialen Transition, wie die Änderung der Frisur oder der Kleidung. Angesichts der körperlichen Schäden, die bereits nach relativ kurzer Verwendungszeit eintreten, muss der Binder-Gebrauch zwingend bereits als Teil der medizinischen Transition angesehen werden.
- Triggerwarnung: Der nachfolgend verlinkte Beitrag von Maia Poet thematisiert Schäden durch Binder. Insbesondere die gezeigten Bilder können emotional belastend sein. Bitte überlegen Sie, ob Sie ihren Beitrag aufrufen wollen.
Breast Binding is a Medical Transition Intervention, Maia Poet, 28.12.2025
- Details
Es gibt keine medizinische Notwendigkeit
anorektische Menschen mit GLP-1-Analoga oder einer Liposuktion zu behandeln und auf diese Weise ihre Vorstellung von „Ich-möchte-nicht-so-fett-sein" zu bestätigen.- dem Wunsch von Menschen mit BID nachzukommen, die sich eine Behinderung wünschen, Beine oder Arme zu amputieren oder das Augenlicht zu zerstören.
- genderinkongruente Menschen zu bestätigen, ihnen Geschlechtsorgane zu amputieren oder sie irreversibel durch Medikamente im Off-Label-Use zu schädigen und infertil zu machen, um dem von ihnen gewünschten Körperbild näherzukommen.
In allen 3 Fällen handelt es sich um Wünsche, die aufgrund von extrem überbewerteten Ideen entstehen, verbunden mit der realitätsfernen Imagination oder Hoffnung, dass diese irreversiblen Maßnahmen die Probleme der Betroffenen lösen, ihr Wohlbefinden dauerhaft verbessern und/oder sie glücklicher machen würden.
- Details
Warum haben immer mehr junge Menschen eine psychische Diagnose?
Die Zahl der psychischen und psychiatrischen Diagnosen bei jungen Menschen ist in den letzten Jahren teils angestiegen, teils weiterhin auf einem anhaltend hohen Niveau DAK Kinder- und Jugendreport 2025
In hessischen Krankenhäusern waren psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen 2024 bei jungen Menschen sogar der häufigste Grund für vollstationäre Aufenthalte
- Details
Des Kaisers neue Kleider
Wikipedia Commons ©Raimond Spekking • Brückenstraße 17 • KölnDr. Paul McHugh war lange einer der führenden Psychiater Amerikas. Er räumte mit einigen Mythen auf, als er 2019 vor dem obersten Gerichtshof der USA zum Thema Gender-Identität befragt wurde: Aus wissenschaftlicher Sicht sei es zwar möglich, dass die Genderidentität als soziales Konstrukt nicht im Einklang mit dem biologischen Geschlecht (engl. sex) ist. Ob es allerdings hilfreich ist, bei Genderdysphorie (GD) die Wunschidentität grundsätzlich zu bestätigen, ist nicht wissenschaftlich erwiesen. McHugh verglich (im Originaltext S. 13) die affirmative Behandlung von GD mit Andersens Märchen Des Kaisers neue Kleider
McHugh äußerte sich auch zu der These, dass Menschen ihr „Geschlecht bei der Geburt zugewiesen" würde:
„Sex is not and cannot be 'assigned at birth', despite the assertions of the AMA, APA, and Respondents. See Stephen’s Br. at 5 ('Sex assigned at birth refers to sex an infant is presumed to be at birth.'). The language of 'assigned at birth' is purposefully misleading and would be identical to an assertion that blood type is assigned at birth. Yes, a doctor can check your blood type and list it. But blood type, like sex, is objectively recognizable, not assigned. In fact, the sex of a child can be ascertained well before birth."
- Details
Blinde Flecken in den Medien
„Schnitt“-Fehler, Manipulation. Unausgewogenheit oder Agenda? In England wird gerade über die Unparteilichkeit der BBC diskutiert, nachdem The Telegraph eine Liste mit Kritik an der Berichterstattung veröffentlicht hatte, die auch die „Pro-trans-Agenda“ des Senders anspricht. Im Kontext dieser Ereignisse stehen jetzt mehrere aktuelle Aufrufe und Statements von genderkritischen Institutionen und Persönlichkeiten, die der BBC Einseitigkeit und mangelnden Kinderschutz beim Thema Genderinkongruenz/-dysphorie vorwerfen.
Das sagt BBC zu den Manipulationsvorwürfen, 20 Min, 06.11.2025
'Our children are trans. We blame the BBC', YT, The Telegraph, 05.12.2025
- Details
HHS-Review of Evidence and Best Practices zu U18 Genderdysphorie
Das Gesundheitsministerium der USA veröffentlichte am 01. Mai 2025 (peer-reviewte Fassung am 19.11.2025) den HHS-Gender Dysphoria Report – eine Bestandsaufnahme und Bewertung der internationalen Forschungslage zur Behandlung genderdysphorischer Minderjähriger. Wie alle systematischen Reviews zu diesem Thema zuvor wurde auch hier festgestellt, dass die Belege für die „medizinische Notwendigkeit“ von invasiven Transitionsbehandlungen, wie Pubertätsblockern, Hormonen oder sogar Operationen von sehr geringer Qualität sind. Dagegen ist die Evidenz für die Schäden weniger unsicher. Das heißt, die Besorgnis bezüglich der sog. gender-affirmativen Versorgung ist berechtigt, weil die wissenschaftliche Grundlage dafür fehlt. Laut diesem Bericht sollten sich Gesundheitsdienstleister weigern, entsprechende medizinische Eingriffe anzubieten. Und es gibt derzeit keinen internationalen Konsens über bewährte Verfahren für die Behandlung von genderdysphorischen Minderjährigen.
„The Review is intended for policymakers, clinicians, therapists, medical organizations and, importantly, patients and their families."
Treatment for Pediatric Gender Dysphoria: Review of Evidence and Best Practices (Gender Dysphoria Report), GovDHH, 19.11.2025, Pressemitteilung des HHS vom 19.11.2025
We wrote the HHS review on treatment for minors with gender dysphoria. We hope our critics actually read our report, statnews, Stellungnahme von allen 9 Autorinnen, 08.12.2025
- Details
Wie können Eltern von transidentifizierten Teens &Twens besser unterstützt werden?
Um Erkenntnisse zu dieser Frage zu gewinnen, hat ein französisches AutorInnen-Team, zu dem auch Prof. Céline Masson gehört, Erfahrungen und Wahrnehmungen analysiert, die Eltern (vorwiegend Mütter) von transidentifizierten Kindern niedergeschrieben haben. Mütter und Väter hatten diese Briefe bzw. E-Mails unaufgefordert an das Observatoire la Petite Sirène (OPS) geschickt.
Transidentification in Adolescents and Young Adults: Understanding Parental Concerns to Improve Psychological Support for Families, Clinical Case Report, 25.08.2025
- Details
Die Angst vor dem Erwachsenwerden
Die französischen Klinikerinnen Prof. Céline Masson (Psychoanalytikerin) und Caroline Eliacheff (Kinderpsychiaterin, Psychoanalytikerin) sind zusammen mit einigen Co-AutorInnen der Überzeugung, dass Genderdysphorie und
Angoisse de Sexuation Pubertaire – ASP, C. Masson u. a., 06.05.2024
- Details
Pubertätsangst bewältigen helfen, statt Teenager zu pathologisieren
Transidentität stellt für vulnerable Jugendliche häufig eine Strategie dar, mit der sie ihre Ängste in Bezug auf das Erwachsenwerden bewältigen wollen. Die Identifikationsschablone trans* bietet ihnen Fluchtmöglichkeiten vor Unbekanntem in eine glitzernde, heil erscheinende Welt ohne Probleme oder auch ein Festhalten an der als „wundervoll“ erlebten Kindheit. Problematisch wird trans*, wenn damit Forderungen nach medizinischen Maßnahmen verknüpft werden. Zwei interessante Vorträge beleuchten die Rolle, die Psychotherapie in der Behandlung von Teens&Twens mit Gender-Notlagen zukommen kann.
- Details
Finnland: Evidenzbasierte GD-Behandlung etabliert
Prof. Riittakerttu Kaltiala ist die weltweit sehr bekannte leitende Jugendpsychiaterin in Finnland. Sie ist sowohl in der Praxis tätig, als auch in Lehre und Forschung. Nachdem sie 2023 in einem Magazin-Beitrag die Entwicklung der Behandlung genderdysphorischer Teenager in Finnland geschildert hat (s. u.), erläuterte sie kürzlich in einem wissenschaftlichen Beitrag, wie und warum eine evidenzbasierte Behandlung seit 2019 bei Genderdysphorie in Finnland etabliert wurde. Trotz der Kehrtwende gibt es aus Finnland keine Katastrophenberichte über gestiegene Suizidfälle oder andere unerwünschte Folgen.
Medical gender reassignment in minors – why are we cautious in Finland? R. Kaltiala, 23.07.2025
- Details
Ist Affirmation-Only die richtige Reaktion auf Trans*?
Als Gedankenexperiment und Ausprobieren des Gender- bzw. Geschlechtsausdrucks im Rahmen des Erwachsenwerdens ist die Transidentifikation bei Jugendlichen erklärbar. Allerdings wird es problematisch, wenn auch das Streben nach medizinischer Transition (in Form von PB, CSH und OPs) im Rahmen der sog. gender-affirmativen Versorgung als „normal und gesund“, die Transidentifikation selbst als „angeboren“ und feiernswert gilt. Selbst viele Behandler halten die sog. trans-affirmative Versorgung für sinnvoll, obwohl sie nicht die Lösung für die Probleme von Teens in der Pubertät und Twens garantiert, aber viele drastische gesundheitliche Risiken, Komplikationen, Neben- und Folgewirkungen hat.
Spätestens wenn eine psychische Notlage erkennbar ist, stellen sich Fragen, wie es dazu kam, warum keine nicht-invasiven Lösungen angestrebt werden und ob die Transidentifikation nicht eine falsche Annahme, Fiktion bzw. Erfindung, die medizinische Transition nicht die FALSCHE SCHLUSSFOLGERUNG ist. Schließlich geht es um lebenslange Medikalisierung und schwere, irreversible, komplikationsreiche, oft folgenreiche Operationen.
- Details
§ 1631c BGB gilt auch für trans-affirmative medizinische Maßnahmen
Die Frage, inwieweit der § 1631c BGB – Verbot der Sterilisation – für trans-affirmative medizinische Maßnahmen bei Minderjährigen relevant ist, treibt viele Eltern, aber auch einige Fachleute seit Langem um. Jetzt hat ein AutorInnen-Team von 2 Jura-Professorinnen zusammen mit Professor
Transaffirmative medizinische Maßnahmen bei Minderjährigen als Verstoß gegen § 1631c BGB? – Eine kritische strafrechtliche Bewertung, Wörner, Windsberger, Roessner, ZfIStw 5/2025
Nach der Veröffentlichung dieser äußerst differenzierten und wohlüberlegten Abwägung und Bewertung kann niemand, der in die sog. „gender-affirmative Versorgung“ involviert ist, mehr den § 1631c BGB ignorieren oder sich darüber hinwegsetzen.
- Details
SEGM-Konferenz in Berlin

Unter dem Titel „Youth Gender Distress – Evidence, Etiologies, Ethics and Psychotherapy" vom 11.–14. September 2025 in Berlin brachte die diesjährige Konferenz der Society for Gender Based Medicine (SEGM) Forscher, Kliniker und Wissenschaftler aus mehr als 20 Ländern zusammen. 40 Experten aus vielen Fachgebieten beleuchteten, wie junge Menschen mit Genderproblemen verstanden und unterstützt werden können. Dadurch entstand eine tiefgründige Diskussion und Debatte. Die Konferenz wurde von der International Association of Child and Adolescent Psychiatry and Allied Professions
SEGM-Konferenzprogramm – Berlin 2025
German Support for SEGM's 2025 Berlin Conference, SEGM, 01.10.2025
Global Perspectives on Youth Gender Distress: SEGM 2025 Conference Report, IACAPAP
- Details
Warum erstatten die GKV Leistungen, obwohl sie es nicht müssten?
Nach dem Motto „Immer wie immer“ erstatten die Gesetzlichen Krankenkassen derzeit weiterhin Leistungen für physisch gesunde Versicherte, die ihre Geschlechtsmerkmale ändern lassen wollen, obwohl die Kassen das mangels eigenständiger Rechtsgrundlage und geänderter Rahmenbedingungen gar nicht unbedingt müssten.
Schon immer wird die Kostenerstattung der Kassen zum Thema Trans-Behandlungen hauptsächlich durch Gerichtsurteile geprägt. Die „Gemengelage“ wird immer undurchsichtiger. Seit mindestens 2021 schwelt das Thema weiter: Fehlende Leitlinien, geänderte Diagnosen, unterschiedliche Zuständigkeiten, schwache, aber kontrovers diskutierte Evidenzlage und eine vorgezogene Neuwahl haben zu einem Fast-Stillstand in Deutschland geführt.
Es stellen sich viele Fragen, beispielsweise ob und warum Transitionsbehandlungen weiterhin von der Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten vollständig getragen werden sollen.
- Details
UN-Sonderberichterstatterin fordert Schutz von Elternrechten
Reem Alsalem ·
Quelle: Wikimedia Commons
Reem Alsalem, UN-Sonderberichterstatterin zu „Gewalt gegen Frauen und Mädchen, ihre Ursachen und Folgen“, forderte vor Mitgliedern des Menschenrechtsrates am 08.09.2025 in Genf die Regierungen auf, Eltern nicht länger zu diffamieren, die ihre Kinder vor medizinischen Eingriffen im Zusammenhang mit einer „Transition” schützen. Reem Alsalem ist bereits im Juni für ein Verbot von U18-Transitionen eingetreten.
UN expert calls on governments to protect parents’ rights to shield children from gender ideology, 12.09.2025
- Details
Gender-affirmative Versorgung ist keine Medizin
Das, was Mia Hughes als einen medizinischen Skandal für Canada beschreibt, gilt zu nahezu 100 % auch für Deutschland: Es handelt sich um vulnerable Teens und Twens, die unter Ängsten, Depressionen, Autismus, einfach nur ihrer Pubertät leiden oder um gendernonkonforme Homosexuelle, die sich bislang nicht wirklich mit ihrer Sexualität auseinandersetzen konnten. Sie werden von Psychologen und Psychiatern in ihrer Selbstdiagnose trans* bestätigt und immer zügiger der sog. „gender-affirmativen Versorgung“ zugeleitet, die von Endokrinologen und Chirurgen durchgeführt wird.
Breaking the Spiral of Silence on the Scandal of Gender-Affirming Care, 23.09.2025 (Video und Text)
- Details
The Disaster at McMaster
McMaster Uni – Wikimedia commonsSo lautet der Titel der Beiträge von Jesse Singal zum „McMaster-Skandal". Vermutlich auf Druck und Einschüchterung vonseiten des Transgender-Aktivismus haben Prof. Gordon Guyatt, Dr. Brignardello-Petersen und 3 weitere Beteiligte von der McMaster Universität in Ontario (Kanada) versucht, sich nachträglich von ihren Forschungsarbeiten, speziell den 3 bereits veröffentlichten systematischen Reviews (zu PB,
The Disaster At McMaster, Part 1, J. Singal, 27.08.2025
The Disaster At McMaster, Part 2 – Interview mit Prof. Guyatt, J. Singal, 27.08.2025
Our Response to the SPLC, SEGM, 10.09.2025, FAQ
Pressured by Transgender Activists, Star Academic Backs Out of His Own Research, B. Ryan, 08.10.2025
- Details
Die Angst vor der Wahrheit
Die meisten Eltern wundern sich, dass ihre transidentifizierten Teenager, so aufgeweckt oder gar erkennbar intelligent sie auch sind, keine Studien zu den Risiken von medizinischen Maßnahmen lesen bzw. akzeptieren wollen oder überzeugt sind, dass sie nicht davon betroffen sein werden. Auch Fragen zur medizinischen Versorgung, dem zukünftigen Lebensweg als Trans* und den aktuellen Emotionen werden in der Regel konsequent abgewehrt und verdrängt.
Der Psychiater und Psychotherapeut Roberto D’Angelo erläutert aus psychoanalytischer Sicht,
- warum einerseits viele genderdysphorische junge Menschen vieles, vor allem auch über sich selbst, „nicht wissen wollen.“
- warum gleichzeitig offensichtlich viele Fachleute die mit der Transidentität eines jungen Menschen einhergehenden Konstellationen nicht zur Kenntnis nehmen und nichts über die Ursachen der Notlage erfahren wollen.
Do we want to know? Roberto D’Angelo, 27.09.2024
- Details
Transition und das Autonomie-Narrativ
Vulnerable Teens, die die Identifikationsschablone TRANS* für sich passend finden, erfahren auf dem Transitionsweg Kontrollverluste, Zwänge und Einschränkungen ihrer freien Entscheidungen. Wir haben eine Infografik entwickelt, die verdeutlichen soll, dass es sich oft nicht um freie Entscheidungen handelt, wenn junge Menschen auf ihrem Transitionspfad weitere Maßnahmen anstreben. Es gibt Abhängigkeiten und Zwangsläufigkeiten, die wenig mit Autonomie zu tun haben.
- Details
Drastische Risiken von Östrogen zur Feminisierung von ♂
Die zur Feminisierung von transidenten ♂ angewandten supraphysiologischen Östrogendosen entfalten ihre Wirkung bei weitem nicht so rasch wie Testosteron bei der Maskulinisierung von transidenten ♀ und sind zudem weniger umfassend. Aktuelle systematische Reviews haben die Evidenz für einen Nutzen in Bezug auf die Linderung der Genderdysphorie als gering oder sehr gering bewertet, während die langfristige Anwendung von Östrogen mit beträchtlichen Risiken verbunden ist. Junge Menschen nehmen diese Erkenntnisse zumeist nicht gerne zur Kenntnis, priorisieren sie gering und/oder gehen leichtfertig davon aus, nicht betroffen zu sein.
Emerging and accumulating safety signals for the use of estrogen among transgender women, L. Schwartz u. a., 12.06.2025
- Details
Fragmentierte Trauer verstehen
Die Trauer, die Eltern und Geschwister eines Kindes empfinden, das Opfer einer jugendlichen Transgender-Identifizierung geworden ist, ist eine einzigartige und facettenreiche Form der Trauer, die sich nicht eindeutig in herkömmliche Kategorien einordnen lässt. Angesichts ihrer besonderen Merkmale verdient diese Art der Trauer einen spezifischen Namen und eine gründliche Beschreibung, um ihre Komplexität und ihre tiefgreifenden Auswirkungen auf Familien anzuerkennen.
Es ist notwendig, dass psychologische Fachkräfte und die Gesellschaft insgesamt diese speziellen Erfahrungen der Trauer von Betroffenen verstehen, damit die benötigte Unterstützung und Rücksichtnahme gewährleistet werden kann.
- Details
Pubertätsblockade wird durch fragwürdige NL-Studie verharmlost
Mitte Juni 2025 wurde eine niederländische Studie veröffentlicht, die behauptet, dass die 70 Personen, die ihre medizinische Transition zwischen 1998 und 2011 in der Amsterdamer Genderklinik mit der Pubertätsblockade begonnen hatten (s. auch NL-Studie von 2011), keine negativen Auswirkungen auf ihre sexuelle Funktion im Erwachsenenalter (Ø 29 Jahre) haben. Die Presseerklärung der Amsterdamer Genderklinik lautet:
Puberty blockers do not cause problems with sexual functioning in transgender adults, 17.07.2025
Ähnlich großtönend kursierten Meldungen zu dieser Studie anschließend in den deutschen Medien, wie im
Prof. Dr. Florian Zepf (Jena), aber auch die Society for Gender Based Medicine kritisieren die Studie wegen diverser methodischer und qualitativer Mängel als nicht vertrauenswürdig.
- Details
Iatrogene Genderdysphorie und iatrogene Schäden der Gender-Affirmation
Es gibt etliche biologische, psychologische und soziale Faktoren, die für den in den vergangenen Jahren unerwartet starken Anstieg der Fälle von Genderdysphorie (DG) bei Jugendlichen (insbesondere ♀) und jungen Erwachsenen verantwortlich sein können. In der frühen sozialen und medizinischen Transition im Rahmen des Modells der gender-affirmativen Versorgung liegen nach
Darüber hinaus diskutiert er die „iatrogenen Schäden", die während und durch medizinische und chirurgische Transitionsprozesse auftreten.
Iatrogenic Gender Dysphoria and Harm Cycle in Gender Affirming Care, Z. Bayraktar, 27.03.2025
- Details
Was bedeutet die Forderung nach medizinischer Transition?
Es gibt sehr unterschiedliche Sichtweisen, was Transsexualität bzw.
Häufig finden sich trans-affirmative Versorger, die die Selbstdiagnose der Betroffenen unhinterfragt übernehmen und ihren Forderungen und Wünschen nach Veränderungen des Körpers nachkommen, indem sie entsprechende Indikationen formulieren und Dienstleistungen anbieten. Sie sprechen dabei paradoxerweise von
Parallel dazu formulieren etliche erfahrene PsychotherapeutInnen und PsychiaterInnen, die intensiv mit Transitionierten und Detransitionierten gearbeitet haben, ganz andere Schlussfolgerungen, wie Stella O'Malley:
„The drive to transition is rooted in unresolved mental illness.Clinicians best serve trans-identifying patients not by affirming a medical pathway, but by addressing the underlying psychological distress with honesty, insight, and compassion.“
Wenn das Verlangen nach einer medizinischen Transition aus einer ungelösten psychischen Erkrankung resultiert, muss anders behandelt werden als durch Bestätigung und Veränderung des körperlichen Erscheinungsbildes.
Understanding the Drive to Medically Transition as a Mental Illness, S. O’Malley, 09.07.2025
- Details
Exzessiver Medienkonsum kann die psychische Gesundheit gefährden
Der erste iPod kam 2001 auf den Markt, das erste iPhone 2007. Seit der Generation Z wachsen alle Jugendlichen mit dem Internet und den eigenen Kommunikationsgeräten auf. Sie kennen kein Leben ohne Smartphone – haben nie ein Münztelefon benutzen oder einen Routen- oder Fahrplan ausdrucken müssen. Der jederzeit verfügbare Zugang zum Internet hat dazu geführt, dass wir fast alle mittlerweile abhängig von unseren Geräten geworden sind. Laut einer DAK-Studie (2024) zeigt mittlerweile ein Viertel der Jugendlichen eine riskante oder pathologische Mediennutzung, ein Teil davon ist regelrecht süchtig.
Wachsende Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen: Experten zeigen sich besorgt, Dt. Ärzteblatt, 12.03.2025
Studie zu den Auswirkungen von „Social Media – Detox" auf die psychische Gesundheit, Flyer
- Details
Entscheidung US-Supreme Court vs. Skrmetti*) (Tennessee)
Wikimedia CommonsDer Supreme Court der USA hat mit 6 zu 3 Stimmen entschieden, dass ein Gesetz des Bundesstaates Tennessee, das bestimmte medizinische Behandlungen für transgender Minderjährige verbietet, verfassungskonform ist und „nicht der verschärften Prüfung gemäß der Gleichbehandlungsklausel des 14. Zusatzartikels zur Verfassung der Vereinigten Staaten unterliegt sowie die Anforderungen einer rationalen Grundlage erfüllt.“ Das Gesetz in Tennessee bleibt daher bestehen. Das Urteil bedeutet, dass Bundesstaaten das Recht haben, die Praxis der „medizinischen Versorgung" von genderdysphorischen/-inkongruenten Minderjährigen zu regulieren. Für die Gesetze der anderen
United States v. Skrmetti, scrotusblog, 18.06.2025, Urteil
*)Jonathan Skrmetti war in diesem Fall der Anwalt für Tennessee.
- Details
Australien: Urteil will die Zukunft des Kindes offen halten
Update zum ursprünglichen Beitrag vom 14.04.2025:
Anfang Juni 2025 wurde einem Antrag der Zeitung „The Australian” stattgegeben, die Anonymisierung im Familiengerichtsurteil zum Fall „Devin" teilweise aufzuheben. Bei der im Prozess als „Associate Prof. L.“ angehörten Expertin handelt es sich um Australiens einflussreichste gender-affirmative Ärztin
Der Richter hatte im Prozess u. a. kritisiert, dass die Klinik den gender-non-konformen Devin während der 6-jährigen Behandlung nicht umfassend untersucht hatte, die Diagnose erst kurz vor dem Gerichtsverfahren erfolgte und ausschließlich Pubertätsblocker als ersten Schritt einer lebenslangen Medikalisierung angeboten wurden.
„Michelle Telfer advocated for the mother who wanted to commence puberty blockers for her son, while the father argued his son was gender-exploratory, not gender dysphoric and was concerned that medicali-zation was potentially harmful."
Judgement Day - A judicial spotlight falls on Australian gender clinics, J. Nabben, 20.06.2025
Urteilsbegründung, Federal Circuit and Family Court of Australia, 03.04.2025, (autom. Übersetzung)
Zum ursprünglichen Beitrag: Australien: Urteil will die Zukunft des Kindes offen halten
- Details
Erwachsenwerden ohne Pubertät?
Es klingt verrückt, ist aber die Realität: Eltern müssen sich in Deutschland vehement verteidigen, wenn sie nicht damit einverstanden sind, dass ihr Kind auf Pubertätsblocker gesetzt werden soll. Sie werden genötigt, Widerstand gegen abenteuerliche Argumentationen trans-affirmativer Behandler und Berater zu leisten, die überzeugt sind, das Akzeptieren der natürlichen Pubertät sei aufgrund einer Gendernotlage „keine neutrale Option", eine Zumutung, lebensgefährlich. Stattdessen soll
MoU to Protect the Role of Puberty in Adolscence
No more experiments on children, O'Malley, 22.06.2025
- Details
Wer medizinisch transitioniert, sollte den Doping-Skandal kennen
Paul Steger, Doktorand der empirischen Wirtschaftswissenschaften
Doped then, transitioned now, Paul Steger, 26.05.2025
- Details
CHH – Das Nachholen der Pubertät gelingt nur teilweise
CHH (Congenital hypogonadotropic hypogonadism) ist eine seltene genetisch bedingte endokrine Störung, die durch eine fehlende Pubertät und Unfruchtbarkeit charakterisiert ist. Die Sex-Ratio ist
Psychosexual Development in Men with CHH on Long-Term Treatment: A Mixed Methods Study, A. Dwyer, u. a., 2014
- Details
Kritik von SEGM an der S2k-Leitlinie
Die Society for Evidence Based Gender Medicine hat die 2025 veröffentlichte Version der S2k-Leitlinie für die Diagnose und Behandlung von Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter analysiert und hält sie für nicht vertrauenswürdig. Trotz des etwas vorsichtigeren Tons im Vergleich zum Entwurf 2024 ist sie weiterhin nicht-evidenzbasiert, ebnet aber den Weg für anhaltend unangemessene Transitionen von Jugendlichen und lässt sog. genderunzufriedene Teenager ohne Empfehlung im Stich.
German Guidelines for Diagnosis and Treatment of Gender Incongruence and Gender Dysphoria of Childhood and Adolescence, SEGM, 26.03.2025 (jetzt auch als – deutsche Übersetzung)
Deutsche Übersetzung: Kritik von SEGM an der S2k-Leitlinie - lang
- Details
Nachgedanken zu Fallbeispielen der neuen „trans*“-Leitlinie
Eltern mit fachlichem Hintergrund: „An manchen Stellen der beiden Fallbeispiele (S. 107-109) im Kapitel 'Assoziierte psychische Auffälligkeiten und Gesundheitsprobleme bei Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie' der neuen
Und Fragen zu stellen über Dinge, die unklar bleiben.”
- Details
S2k-Leitlinie: Es bleibt bei Pest und Cholera
Die S2k-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz und
Der Streit um die Behandlung von ‚Transkindern‘ und ein rätselhaftes Rechtsgutachten, A. Kröning, Die Welt, 14.03.2025 (MSN)
2025 German Guidelines for Diagnosis and Treatment of Gender Incongruence and Gender Dysphoria of Childhood and Adolescence, SEGM, 18.03.2025
- Details
S2k-Leitlinie – Welche Reaktionen und Proteste gibt es?
Am 07. März 2025 wurde die
Zwei Fachgesellschaften haben die S2k-Leitlinie nicht konsentiert (DGU, DGSMP), eine dritte, die DGPPN, hat nur teilweise konsentiert, die Schweiz (SGKJPP) zögert noch. Die Leitlinie enthält viele Sonder-Voten.
Till Amelung fasste seine ersten Eindrücke vom Inhalt der Leitlinie bereits in einem Beitrag zusammen: „statt einer praxistauglichen Leitlinie ist sie zuvörderst ein Dokument ideologischer Borniertheit“.
Neue Transkinder-Leitlinie ist da – das Ergebnis ist ein Skandal, T. Amelung, 08.03.2025
Um den Überblick zu behalten, hat TTSB die Reaktionen, Proteste und Ereignisse, die seit März 2024 auf die Vorstellung des
- Details
Wenn Expertenkonsens nicht zur Evidenz passt
EvidenzpyramideSowohl bei den letzten Empfehlungen der WPATH (2022) als auch bei der AWMF-Leitlinie für D-A-CH „Geschlechtsinkongruenz und
In einigen Ländern wie
Sallie Baxendale gibt einige Hinweise, warum gar nicht so selten ein Expertenkonsens trotz widersprechender Evidenz lange maßgeblich ist und Praktiken aufrechterhält, die unwirksam, schädlich oder sogar tödlich sein können.
How to be a Better Doctor: Recognizing How Cognitive Biases Shape – and Distort – Clinical Evidence, S. Baxendale, 18.02.2024
- Details
TIN* in der Schule
Im Schulbereich kommen mittlerweile neue Direktiven von oberster Stelle zum Thema TIN* heraus. Ein Beispiel ist die „Handreichung“ von Anfang 2025 aus dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz mit dem Titel
Vielfalt, Akzeptanz, Inklusion, Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, Menschenwürde und das Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung werden betont, d. h. auch Schule überschreibt nun offensichtlich den Geschlechtseintrag durch die subjektive Geschlechtsidentität.
- Details
Sie geben uns Eltern die Schuld
Beitrag eines anonymen Elternteils, Erstveröffentlichung auf
„Auch wenn fast täglich mehr über die Gefahren der Gender-Ideologie und den Schaden, den sie bei vulnerablen, homosexuellen und autistischen Teenagern und jungen Erwachsenen anrichtet, bekannt wird, werden immer noch die Eltern beschuldigt.
Wir sind die Eltern, die alles getan haben, um unsere Kinder vor den Schäden der ‚gender-affirmativen Versorgung‘ zu schützen, vor den Medikamenten, den Operationen und den Gefahren des Lebens einer Lüge. Wir haben darüber geschrieben. Wir haben in Podcasts gesprochen. Wir haben uns an die Behörden und Abgeordneten gewandt. Wir haben an jeden appelliert, der uns zuhören wollte. Unsere Bitten stießen auf taube Ohren.
- Details
Bundestagsreden zu medizinischen Transitionsmaßnahmen bei U18
Am 31.01.2025 fand eine 40-minütige Debatte im Parlament des Dt. Bundestages statt, in der es um Themen wie „Schutz von Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsdysphorie vor geschlechtsangleichenden medizinischen Eingriffen“ und frühkindliche Sexualaufklärung ging. Die Debatte kann als interessante Ergänzung zu den Wahlprogrammen und
- Details
Erhebliche Unsicherheit – Neue Metastudien zu med. Transitionsmaßnahmen
Ein kanadisches Forscherteam von der McMaster Universität Ontario hat die Ergebnisse neuer Metastudien zu Pubertätsblockern (PB), maskulinisierenden bzw. feminisierenden Hormonen (CSH) sowie Mastektomien in der Genderdysphorie-Behandlung bis zum Alter von 26 Jahren vorgestellt. Die neuen Metastudien zu PB und CSH bestätigen die Resultate bisheriger systematischer Reviews wie Cass-Review
- Details
Rückblick auf das Jahr 2024
Eltern mussten mit Empörung zusehen, wie die „Ampel“-Koalition in diesem Jahr das Selbstbestimmungsgesetz verabschiedete und sich die medizinischen Fachgesellschaften auf eine Leitliniefür eine gender-affirmative Behandlung von Minderjährigen einigten. Es bleibt nur zu hoffen, dass Wissenschaftsorientierung und der gesunde Menschenverstand wieder mehr in den Vordergrund rücken.
- Details
Sport in Deutschland: Siegt Ideologie über Fairness und Gesundheit?
Am 12. April 2024 hat der Deutsche Bundestag das umstrittene Selbstbestimmungsgesetz verabschiedet. Jeder kann nun einmal im Jahr seinen Geschlechtseintrag ohne Gutachten offiziell ändern, das gilt auch für Kinder. Jugendliche ab 14 Jahren ändern ihn mit Zustimmung der Eltern oder per Umweg über ein Familiengericht. Für Sportverbände und Vereine ist das eine große Herausforderung, genau genommen sogar eine Zumutung. Sie sollen lösen, was der Gesetzgeber offengelassen hat. Doch was hat sich in den vergangenen Jahren bereits zum Thema Transidentitäten im Sport getan? Wie weit wurden Satzungen und Ordnungen bereits geändert? Wird „Geschlecht“ im Sport noch als binär definiert?
- Details
Bedenken von Eltern sind ein Beweis von klarem Denken, nicht von Transphobie
Das ist nach unserer Erfahrung der Klassiker: Eltern sind gegenüber der Genderideologie und den Vielfalts-Themen zumeist so lange unterstützend oder gleichgültig, bis ihr eigenes Kind sein Geschlecht/Gender infrage stellt oder ändern will. Dann erkennen sie den Unterschied zwischen „Trans* in der Welt“ und Trans* in der eigenen Familie. Ab diesem Zeitpunkt ändert sich vieles. Kritische Eltern bekommen Angst, fühlen sich verraten, geraten selbst in eine Krise, haben den Eindruck, politisch plötzlich „heimatlos“ zu sein. Ihr Umfeld verlangt zumeist von ihnen, ihr Kind umgehend zu bestätigen und in seiner Transition zu unterstützen. Darunter können auch langjährige Freundschaften sehr leiden oder zerbrechen.
Dr. Stephen Levine, erfahrener klinischer Professor für Psychiatrie, kennt die Situation von
„Don't panic over your concerns. Share the concerns, right? Their concerns are evidence of clear thinking about the life cycle. That's not transphobia. That's clear thinking. Parents' Concers will soon be the Young Person's Concerns."
The DARK Reality for Parents of Trans Identified Kids, Stephen B. Levine, YT, 09/2024
- Details
Das Erinnerungs-Dilemma
Wer kennt es nicht? Seit unsere Teenager ihr Gender/Geschlecht infrage stellen, erinnern sie ihre Kindheit anders als wir Mütter und Väter, die ihr Leben bisher begleitet haben. Eltern ziehen oft Kindheitsfotos und ‑videos
Frailties of Memory: Implications for Therapists Treating Gender Dysphoric Youth, Ch. K. Moruzi, J. Lawler, 21.10.2024
- Details
Was hilft? Was schadet?
International herrscht Uneinigkeit unter den Experten, welche die beste Vorgehensweise ist, jungen Menschen zu helfen, die sich in einer Gender-Notlage befinden. Ein neuer Beitrag gibt einen Überblick über den Stand der sog. Gender-Medizin für junge Menschen in 13 westlichen Ländern. Deutschland ist nicht dabei.
Evolving national guidelines for the treatment of children and adolescents with gender dysphoria: International perspectives, Kasia Kozlowska u. a., 02.11.2024
- Details
Das kann allen passieren – Elternentmündigung & Realitätsverleugnung
Eltern, die (noch) nicht von der manifesten Transidentität ihres Kindes überzeugt sind, müssen sich oft mit vielen Stellen auseinandersetzen, um es zu schützen: mit gender-affirmativen Experten, Medien, Behörden/Jugendhilfe/-schutz, Gerichten, Politik, LGBT*-Zentren oder Beratungsstellen, aber auch Schulen.
- Details
Deutschland verabschiedet sich von der Realität: Das Selbstbestimmungsgesetz
David Allison, TTSB, zum Selbstbestimmungsgesetz: Andere Länder haben eine ähnliche institutionelle Vereinnahmung erlebt. Doch Deutschland ist weiter gegangen als viele andere, wenn es darum geht, die Transgender-Ideologie auf die Spitze zu treiben und „alle Grenzen aufzulösen“, wie es Helen Joyce in ihrer Rede auf der diesjährigen Genspect-Konferenz in Lissabon ausdrückte.
Die Ampelkoalition in Deutschland hat einen doppelten Gender-Angriff gestartet: Erstens rechtlich, indem sie das SBGG eingeführt hat. Und zweitens verwaltungstechnisch, indem sie den Weg für sozialversicherte medizinische Eingriffe auf Verlangen ohne untere Altersgrenze geebnet hat.
- Details
England: 6 Monate nach Veröffentlichung des Cass-Reviews
Ein halbes Jahr nach Veröffentlichung des Cass-Reviews ist in England einiges anders geworden: Pubertätsblocker sind illegal, das Tavistock GIDS wurde durch 2 neue dezentrale NHS-Dienste ersetzt, weitere werden folgen, die Überweisungsverfahren wurden überarbeitet. Dr. Hilary Cass wurde zur Baronin (Baroness Cass of Barnet) ernannt und sitzt als parteiunabhängige Adlige im House of Lords.
Der Cass Review hat eine breite parteiübergreifende Unterstützung erfahren. Wes Streeting (Gesundheitsminister) sagte kürzlich, dass ihre gründliche, evidenzbasierte Überprüfung endlich dazu geführt habe, dass „die Politik aus der Pediatrie verbannt wird“.
How the Cass Review has reshaped care for transgender children, thetimes, 18.10.2024
- Details
Trans: Genital-Operationen in Deutschland
Paul Steger, Doktorand der empirischen Wirtschaftswissenschaften
„Obwohl die Häufigkeit dieser Operationen in allen Altersgruppen zugenommen hat, sticht der sprunghaften Anstieg bei den 18- bis 25-Jährigen heraus. Von nur 8 Operationen im Jahr 2005 auf über 985 im Jahr 2023 – das entspricht einem erstaunlichen prozentualen Anstieg von 12 auf 312 %.”
Was passiert in Europa? ‚Geschlechtsumwandlungsoperationen' in Deutschland, Paul Steger, 14.10.2024
- Details
Schlechte Wissenschaft ist schlimmer als keine Wissenschaft
Paul Steger
, Doktorand der empirischen Wirtschaftswissenschaften (Uni Mannheim), hat eine Studie aus der Fachzeitschrift „Nature – Human Behavior“ analysiert, die behauptet, dass die „Anti-Trans“-Gesetzgebung der Republikaner zu einem Anstieg der Selbstmordversuche um 7–72 % führt. Er weist nach, dass die Studie äußerst fehlerhaft ist.
Trotzdem hat diese Studie bei Trans-Aktivisten und Medien große Aufmerksamkeit erhalten. Sie beweise, dass die sog. Anti-Trans-Gesetze zu erhöhten Selbstmordraten unter Trans-Jugendlichen führten. Jegliche Bedenken gegen eine gender-affirmative Versorgung wurden reflexartig als Förderung von Suizid bei Minderjährigen dargestellt.
Activism-based rather than evidence-based, P. Steger, 08.10.2024
- Details
GD-Behandlung U18: Wie kam es zur „Selbstkorrektur“ in
?
Dr. Sven Román, schwedischer Kinder- und Jugendpsychiater, beschreibt detailliert den aktuellen Stand zur Behandlung von Genderdysphorie (GD) in Schweden und wie die Entwicklung der Distanzierung von den gender-affirmativen Empfehlungen (nach WPATH, ES, APA, AAP, etc.) verlief. Für das fortschrittliche Land Schweden, das nicht für Transfeindlichkeit oder gar Bibeltreue bekannt ist, scheinen Wissenschaft, Vernunft sowie die Beobachtung der internationalen Entwicklung (speziell Finnland und England) bei der Neuorientierung eine wichtige Rolle gespielt zu haben.
Mittlerweile wird eine nicht invasive Vorgehensweise, d. h. psychosoziale Behandlung und gender-explorative Psychotherapie, bevorzugt, um den schwedischen Jugendlichen eine kontinuierliche Reifung und Identitätsbildung zu ermöglichen.
- Details
Selbstbestimmungsgesetz – es ist kompliziert
Das ab 01.11.2024 geltende Selbstbestimmungsgesetz enthält in den § 13/14 ein sog. Offenbarungsverbot unter Strafandrohung. Es geht um die „absichtliche Offenbarung des früheren Geschlechts einer Transperson“ durch sog. Misgendern, Deadnaming oder Zwangsrouting. Probleme könnten entstehen, wenn Transpersonen allein aufgrund ihres Erscheinungsbildes angesprochen oder bezeichnet werden.
Ferner äußerte Reem Alsalem, die Sonderberichterstatterin der UN, ihre Besorgnis zum deutschen Selbstbestimmungsgesetz. Das Gesetz habe Auswirkungen durch die Vermengung von Genderidentität und Geschlecht, für die die notwendigen Schutzmaßnahmen insbesondere für Mädchen und Frauen fehlten.
Germany: Gender self-ID law fails to address implications for women and girls, says Reem Alsalem, UN, 30.10.2024
- Details
Fehlende Information zu alternativer Behandlung kann ein Schaden sein
Zu den Aufklärungspflichten vor einer medizinischen Behandlung gehören neben den Risiken grundsätzlich auch Informationen über alternative Behandlungsmöglichkeiten
Fehlende Aufklärung über Behandlungsalternativen begründet Schadenersatz. Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichtes Hamm stellt ausdrücklich klar, dass vor medizinischen Behandlungen auch über Alternativen informiert werden muss.
„Kommen für die Behandlung eines Patienten (hier an der Wirbelsäule) sowohl eine operative als auch eine konservative Behandlung in Betracht, ist eine umfassende Aufklärung geboten."
Das Urteil behandelt einen Fall aus einem anderen Fachgebiet, doch die Klarheit des Urteils und der Leitsätze gelten prinzipiell ebenso für die Behandlung von Genderdysphorie.
- Details
Wer nicht fragt, muss glauben
Wenn es um die medizinische Behandlung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Geschlechtsdysphorie geht, verzichten viele deutsche JournalistInnen bei Experteninterviews auf entscheidende Fragen.
Wir finden das unangemessen.
In einer Eigenwerbung erklärt die BBC, was im Journalismus wichtig ist: nicht nur Fragen stellen, sondern Antworten hinterfragen. Das können JournalistInnen nur dann, wenn sie sich vor einem Interview gut informieren. Wichtig ist das vor allem bei komplexen und kontroversen Themen, wie der medizinischen Behandlung von Heranwachsenden nach dem Dutch Protocol – also mit Pubertätsblockern, gegengeschlechtlichen Hormonen und chirurgischen Eingriffen. Doch selbst in Medien, die ähnlich hohe Ansprüche an sich stellen dürften wie die BBC, erscheinen zu diesem Thema Wortlautinterviews, die diesen nicht gerecht werden.
Exemplarisch zeigen wir das an einem Interview im Magazin der
- Details
Sind die Cass-Empfehlungen für Deutschland ‚kalter Kaffee‘?
Prof. Dr. Romer, gender-affirmativer Versorger
Die Spiegel-Journalistin hakt leider nicht nach, weil sie wenige Tage nach Erscheinen des Abschlussberichts zum Cass-Review bislang nicht sattelfest ist oder aus welchen Gründen auch immer. Wir gleichen hier die Aussagen von Prof. Dr. Romer einmal ab mit den Umsetzungsankündigungen des NHS, die auf den Cass-Empfehlungen basieren.
- Details
Offener Brief zur geplanten S2k-Leitlinie GI/GD an das BMG
Vor mehr als 7 Jahren wurde mit der Erstellung einer neuen Leitlinie begonnen. Sie soll Experten-Wissen bereitstellen zum Umgang mit Minderjährigen, die Probleme mit ihrem Geschlecht/Gender haben. Ziel waren ursprünglich Empfehlungen in der höchsten AWMF-Kategorie S3 für MedizinerInnen, Gesundheitsfachleute und Betroffene. Seit März 2024 liegt ein
Wir Eltern von TTSB und ParentsofROGDKids (deutschsprachig) haben jetzt unsere Bedenken und Befürchtungen an den Gesundheitsminister (BMG) geschickt, nachdem bereits Briefe an die beteiligten Fachgesellschaften und die Bundesärztekammer vorangegangen waren.
Wir haben Zweifel, ob eine „Selbstkorrektur“ der sog. Gender-Medizin im Rahmen der „Selbstverwaltung im Gesundheitswesen" in Deutschland möglich ist oder ob zum Schutz von Minderjährigen und jungen Erwachsenen nicht doch Leitplanken erforderlich sind.
- Details
S2k-Leitlinienentwurf zu wenig überzeugend
Angekündigt als „Quantensprung“ gerät der S2k-Leitlinienentwurf (für D-A-CH) vor der finalen Konsentierung jetzt auch von Expertenseite immer stärker in die Kritik. Die Dt. Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde
Auch die Fachgesellschaft DGSMP (vormals DGSMTW) konsentiert lt. A. Korte den Leitlinienentwurf nicht.
Die Schweizerische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und
Auch in der Schweiz wächst der Widerstand gegen Pubertätsblocker, NZZ, 14.06.2024
Wichtige Fachgesellschaft lehnt neue Leitlinie für Transkinder ab, T. Amelung, queernations, 07.06.2024
S2k-Leitlinie ist nicht vertrauenswürdig, 21.05.2024
Experten streiten um die richtige Behandlung von trans Jugendlichen, tagesanzeiger.ch, 10.11.2024
- Details
'Es braucht keinen Penis, um Elektrotechnik zu studieren, …
und keine Brüste für Ballett'. Trotzdem gibt es den Trend, dass immer mehr junge Menschen ihren Körper ändern wollen. Judith Blage hinterfragt in der NZZ, welche Rolle dabei Identifikationsschablonen und Stereotype spielen. Sie vermutet, dass es sich bei den aktuellen Identifikationsschablonen um Moden und Inszenierungen handelt, die für immer mehr Menschen attraktiv „für die eigene Persönlichkeit und den gesellschaftlichen Status“ geworden sind. Sie wollen ihren biologischen Körper nicht als gegebenes „Schicksal“ hinnehmen.
„Diese Identifikationsschablonen verschärfen Stereotype jedoch, statt sie aufzulösen."
Geschlechtsidentitäten gibt es nicht: Es braucht keinen Penis, um Elektrotechnik zu studieren, und keine Brüste für Ballett, NZZ, 06.06.2024
- Details
Streit über die Behandlung von GD-Teenagern
Die ZEIT greift aktuell den Disput auf, der auch in Deutschland in den vergangenen Wochen insbesondere durch den S2k-Leitlinienentwurf, aber auch durch einige internationale Veröffentlichungen und „Enthüllungen“ angefeuert wurde. Allerdings verwundert es, dass von einem „Streit unter Medizinern“ die Rede ist, da auch PsychologInnen, TransaktivistInnen und PolitikerInnen leidenschaftlich mitmischen. Der „mitten hinein in die komplizierte Gemengelage“ veröffentlichte neue
„Inzwischen scheint unsicher, ob und wann die Leitlinie überhaupt verabschiedet wird."
Immerhin hat der Dt. Ärztetag im Mai zur Vorsicht aufgerufen und entsprechende Petitionen verabschiedet. 14 Professoren haben einen ausführlichen
Darf man die Pubertät stoppen? Die Zeit, 05.06.2024
- Details
„Trans*"-Diagnosen: 8-facher Anstieg, aber oft vorübergehend
Erstmals wurden die Diagnosen F64.x anhand der bundesweiten Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen in Deutschland ausgewertet. Für den Zeitraum von 2013 bis 2022 bestätigt sich der international bekannte Trend auch hierzulande. Es wurde ein Anstieg der Prävalenz von F64-Diagnosen um das 8-fache über einen Zeitraum von 10 Jahren bei gesetzlich Versicherten im Alter von 5–24 Jahren festgestellt.
Außerdem wurden die zeitliche Stabilität und die psychiatrischen Komorbiditäten ermittelt. Wer sich diese Zahlen und Fakten ansieht, muss daraus schließen, dass unsere Teenager viel Zeit und Unterstützung brauchen, um ihre psychischen Probleme zu bewältigen, nicht aber zwangsläufig die möglichst frühe medizinische Transition, wie sie in der neuen S2k-Leitlinie als Standard-Behandlung zementiert werden soll.
Störungen der Geschlechtsidentität bei jungen Menschen in Deutschland: Häufigkeit und Trends 2013-22, eine Analyse bundesweiter Routinedaten, Dt. Ärzteblatt, C. Bachmann u. a., 31.05.2024
Transgender-Diagnosen sind um das Achtfache gestiegen, FAZ, Truscheit, 31.05.2024
- Details
S2k-Leitlinie - Zurück zur Wissenschaft
Prof. Dr. Florian Zepf
geht es um die Versachlichung der Debatte zur Behandlung von Minderjährigen mit Genderinkongruenz bzw. Genderdysphorie. Er begründet in einem Spiegel-Interview, warum er zusammen mit 13 weiteren Kollegen eine kritische inhaltliche
„Nur so können wir den Bedürfnissen der betroffenen Kinder und Jugendlichen gerecht werden."
Soll man in die Entwicklung physisch gesunder Körper eingreifen? Spiegel, 24.05.2024
Gemeinsame Kommentierung des Entwurfs der neuen S2k-Leitlinie "Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter" Version v. 21.05.2024,
- Details
Die S2k-Leitlinie ist nicht vertrauenswürdig
Trotz derselben Studienlage kommt die
The German Guidelines for Diagnosis and Treatment of Gender Incongruence and Gender Dysphoria of Childhood and Adolescence, SEGM, 20.05.2024
Die S2k-LL-Kommentierung der 14 Professoren für KiJu-Psychiatrie ist jetzt online:
Gemeinsame Kommentierung des Entwurfs der neuen S2k-Leitlinie "Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter“ Version v. 21.05.2024,
Der Körper ist kein Sprechakt, FAZ. T. Thiel, 25.06.2024
- Details
Das NL-Protokoll ist eine medizinische Titanic, die auf einen Eisberg zusteuert
Jan Kuitenbrouwer und
„Kurz gesagt, es handelt sich um eine experimentelle Behandlung für ein schlecht verstandenes Leiden.”
Dutch protocol in transgenderzorg is onhoudbaar, nrc, 28.04.2024
- Details
Dt. Ärztetag fordert Vorsicht bei U18-Behandlung (PB · CSH · OPs)
Der 128. Deutscher Ärztetag hat am 10.05.2024 einen
Erst jetzt, kurz bevor das SBGG im Bundesrat auf der Tagesordnung steht, fordert der 128. Deutsche Ärztetag darüber hinaus in einem weiteren Antrag mit großer Deutlichkeit „den Bundestag zu einer Änderung des Selbstbestimmungsgesetzes dahingehend auf, dass es unter Achtzehnjährigen nicht gestattet werden darf, ohne vorherige fachärztliche kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik und Beratung Angaben zu ihrem Geschlecht und Personenstand im Personenregister vorzunehmen oder vornehmen zu lassen.“
Behandlung einer Geschlechtsdysphorie bei Minderjährigen, Antrag angenommen, 10.05.2024
„Experimentelle Medizin an Kindern“ – Ärztekammer fordert Änderung beim Selbstbestimmungsgesetz, WELT, A. Kröning, 11.05.2024
Harte Ärzte-Kritik am Selbstbestimmungsgesetz – So reagiert die Ampel, WELT, 15.05.2024
Einsatz von Pubertätsblockern und Hormontherapien stärker abwägen, Dt. Ärzteblatt, 13.05.2024
Leitlinie zur Transtherapie entzweit die Kinder- und Jugendpsychiatrie, Lenzen-Schulte, cicero, 21.05.2024
- Details
Hannah Barnes Interview mit Hilary Cass
Einen Monat nach der Veröffentlichung des Cass-Review-Abschlussberichts interviewte Hannah Barnes (BBC-Reporterin und Autorin von 'Time to Think') Hilary Cass, die vor 4 Jahren eigentlich in den Ruhestand gehen wollte, um Saxofon zu lernen. Stattdessen ließ Cass sich in die Pflicht nehmen, die umfassendste Überprüfung zu leiten, die es jemals zur Gender-Versorgung von Jugendlichen gegeben hat.
Hilary Cass: “Do I regret doing it? Absolutely not“, The Cass Review author on facing her critics, and how children’s gender identity services failed to “pause for thought”, newstatesman, 08.05.2024
- Details
Eltern schlagen Alarm:
Die Patientensicherheit unserer Teenager ist gefährdet!
In einem Offenen Brief fordert Transteens-Sorge-berechtigt die Bundesärztekammer auf, die Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung“ zu stoppen. Wir halten die frühe und systematische gender-affirmative Behandlung durch PB, CSH und OPs wie sie in der Leitlinie für die Zukunft zementiert werden soll, nicht für sicher, zweckmäßig und ethisch akzeptabel, da sie aus unseren physisch gesunden Jugendlichen lebenslange PatientInnen macht und ihre Zukunft unverhältnismäßig einschränkt, ohne dass eine begründete Aussicht auf „Heilung“ der Dysphorie besteht. Behandlungsalternativen, wie sie andere Länder anbieten, fehlen ganz.
Wir halten es für unethisch, die schlechte Qualität der Evidenz anzuerkennen, dann aber dennoch –
- Details
Ein ♂ in einem Kleid ist etwas anderes als ein ♀ in einem Kapuzenpulli
ROGDBoys ist eine neue Website, die von einer Koalition aus Eltern, Gesundheitsfachleuten, Pädagogen u. a. erstellt wurde. Es geht um die Medikalisierung von ♂ Teenagern und jungen Männern, die unter Genderidentitäts-Problemen leiden. Die Gründe dieser Bevölkerungsgruppe für ihre Identifizierung als Transgender werden oft einerseits missverstanden und andererseits zu sehr verallgemeinert. Viele Eltern beschreiben ihre ROGD-Söhne als bescheidene, verletzliche, sozial zurückhaltende Teenager, die nur einen Platz suchen, wo sie hingehören.
- Details
Kritik von 14 Professoren an der S2k-Leitlinie
Nach den Eltern warnen jetzt 14 Professoren für Kinder- und Jugend-Psychiatrie in einem 112-seitigen Fachkommentar davor, die geplante S2k-Leitlinie „Diagnostik und Behandlung von Geschlechtsinkongruenz und
Die S2k-LL-Kommentierung der 14 Professoren für KiJu-Psychiatrie ist jetzt online:
Gemeinsame Kommentierung des Entwurfs der neuen S2k-Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter“ Version vom 21.05.2024,
Behandlungsleitlinie für „Trans“-Kinder – Jugendpsychiater schlagen Alarm, Die WELT, 25.04.2024
Leitlinie zur Transtherapie entzweit die Kinder- und Jugendpsychiatrie, Lenzen-Schulte, cicero, 21.05.2024
- Details
Die Medikalisierung ist ein Konversionstherapie-Revival für Homosexuelle
Für ALLE Teenager wäre es sicherlich von Vorteil, auch abzuwarten, bis sie herausgefunden haben, wie ihre sexuelle Orientierung ist. Kliniker wissen seit Jahrzehnten, dass sich ROGD-Teenager mehrheitlich gleichgeschlechtlich orientieren, wenn sie nicht medikalisiert werden. Das englische Gay Men’s Network nennt den Schlamassel des Tavistock-GIDS einen „in erster Linie homophoben medizinischen Skandal“, es handele sich um eine neue Form der Konversionstherapie für Homosexuelle. Abweichend vom Cass-Report fordert das GMN, auf klinische Studien bezüglich Pubertätsblocker und Hormone zu verzichten.
GMN Responce to the Final Cass Review – Towards a vision of post-gender gay rights, April 2024
- Details
ROGD – Abwarten kann für ♀ eine gute Option sein
Eltern von ROGD-Kids
Drastische medizinische und lebensverändernde Interventionen sollten immer eine ‚Ultima Ratio' (letzte Option) sein und nicht die Behandlung der ersten Wahl, wie es zurzeit routinemäßig in Deutschland der Fall ist. Die Jugendlichen befinden sich in einer Krise, sind durch die Pubertät risikobereit und ihre Exekutivfunktionen (wie Entscheidungsfähigkeit) sind noch nicht ausreichend entwickelt. Sie vertrauen den ExpertInnen und nehmen praktisch jedes Angebot an, das eine schnelle Linderung ihrer Notlage verspricht, ohne lange die Vor- und Nachteile abzuwägen, die vorrangig ihre Zukunft betreffen.
- Details
Stoppen Sie die Veröffentlichung der an WPATH-SOC orientierten Leitlinie!
In einem Offenen Brief fordert Transteens-Sorge-berechtigt die Vorstands- bzw. Präsidiumsmitglieder der Fachgesellschaften, die an der
Die Fachgesellschaften sollten den gerade erschienenen Abschlussbericht des Cass-Reviews als Gelegenheit nehmen innezuhalten, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu studieren, um auf dieser Basis für Heranwachsende in Deutschland eine angemessene gender-medizinische Versorgung zu entwickeln, die auf Evidenz und Wissen beruht und äußerste Vorsicht bezüglich invasiver Interventionen walten lässt.
„Lebenslange Eingriffe“ – Eltern verlangen Stopp von Behandlungsleitlinie für Trans-Kinder, Die Welt 15.04.2024
- Details
Cass Review Abschlussbericht
2020 beauftragte die Nationale Gesundheitsbehörde Dr. Hilary Cass mit der Durchführung einer unabhängigen Überprüfung der Behandlungen Minderjähriger mit Genderdysphorie, um sicherzustellen, dass sie einen hohen Standard der Versorgung erhalten, der ihren Bedürfnissen entspricht, sicher, ganzheitlich und effektiv ist. Dr. Hilary Cass hat jetzt ihren Abschlussbericht und ihre Empfehlungen an NHS England vorgelegt. Im Rahmen des Cass Reviews wurden 8 systematische Überprüfungen der Universität York durchgeführt.
Der Abschlussbericht empfiehlt dem NHS weitreichende Änderungen in der Betreuung von Minderjährigen, die Probleme mit ihrem Geschlecht/Gender haben, wie die Aufgabe des sog. „Affirmationsmodells“ und den damit verbundenen Einsatz von Pubertätsblockern und Hormonen. Weder die Evidenzbasis konnte den Einsatz dieser drastischen Behandlungen untermauern, noch wurde das „Affirmationsmodell“ der Komplexität der Gesundheitsprobleme der Teenager gerecht. Fazit des Abschlussberichtes:
„For most young people, a medical pathway will not be the best way to manage their gender-related distress."
Cass-Review – Abschlussbericht, 10.04.2024
Gender medicine and the Cass Review: why Medicine and the law make poor bedfellows, bmj, 13.20.2024
Chilenische Elterngruppe – Webinar mit Dr. Hilary Cass – Bericht, B. Lane, 10.01.2025
- Details
Der Wunsch, ein anderes Gender/Geschlecht zu sein, ist oft vorübergehend
Eine NL-Studie konnte zeigen, dass die Mehrheit der Teens, die den Wunsch äußerten, ein anderes Gender/Geschlecht zu sein, diesen Wunsch im frühen Erwachsenenalter nicht mehr verfolgte. Die Stichprobe umfasste knapp 2.800 Teilnehmende aus der Allgemeinbevölkerung, darunter auch jugendpsychiatrisch versorgte Personen. Zwischen 2001 und 2020 wurde über 15 Jahre lang im Alter von 11 bis 26 Jahren zu 6vverschiedenen Zeitpunkten befragt und analysiert.
Die Studie stellte einen klaren Abnahmetrend der Gender-Unzufriedenheit mit steigendem Alter fest. Gender-Unzufriedenheit trat am häufigsten bei der 1. Befragung im Alter von 11 Jahren auf und nahm bis zum frühen Erwachsenenalter ab.
Development of Gender Non‑Contentedness During Adolescence and Early Adulthood, Rawee u. a., 20.01.2024
- Details
Das Recht auf eine Offene Zukunft
In einem neuen Beitrag erweitern die Autorinnen Sarah Jorgensen, Nicole Athéa und Céline Masson, die Debatte zur Pubertätsblockade bei Genderdysphorie über klinische und ethische Aspekte hinaus um den Blickwinkel des „Rechts des Kindes auf eine offene Zukunft“. Das Prinzip der offenen Zukunft wurde von Joel Feinberg, einem amerikanischen Rechts- und Politikphilosophen, vor über 40 Jahren eingeführt und seitdem auf diverse bioethische Fragen der Pädiatrie angewendet.
Die Autorinnen kommen nach ausführlicher Diskussion der gender-affirmativen Versorgung zu der Schlussfolgerung, dass das Recht auf eine „offene Zukunft“ am ehesten damit vereinbar ist, Kinder erwachsen werden zu lassen, bevor sie mit der Transition fortfahren.
- Details
Pubertätsblockierung verursacht Hoden-Atrophie
Eine neue Studie der Mayo Clinic könnte entscheidend zur Schließung der Wissenslücken beim Off-Label-Einsatz von Pubertätsblockern im Zusammenhang mit Genderdysphorie beitragen. Die Forscher fanden leichte bis schwere Atrophien der Hoden von Jungen, deren Pubertät blockiert wurde.
Die Mayo Clinic hat eine riesengroße Sammlung von Hodenproben von Patienten im Alter von 0 bis 17 Jahren sowie eine Datenbank über 130.000 individuelle Zellen, die analysiert und verglichen werden können. Zu den Proben von Jungen, die Pubertätsblocker bekamen, gab es die Mehrzahl von Proben von solchen ohne Pubertätsblockierung, die zur Kontrolle herangezogen werden konnten.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Pubertätsblockade Hoden-Atrophie („Schrumpfhoden“) verursacht und somit die für die Spermienproduktion wesentlichen Strukturen beeinflusst, was möglicherweise dauerhafte Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit hat. Damit werden die Behauptungen zur „Reversibilität“ der Pubertätsblockierung infrage gestellt.
Puberty Blocker and Aging Impact on Testicular Cell States and Function, Murugesh u. a., 27.03.2024
New Mayo Clinic study finds mild to severe atrophy in testes of boys on puberty blockers, C. Buttons, 04.04.2024
- Details
Sie behandeln alle, die nicht bei drei auf den Bäumen sind
Dr. Alexander Korte berichtet über die Mitglieder und Mitgliedsorganisationen der
„Sie behandeln alle, die nicht bei drei auf den Bäumen sind. Und sie wissen um die Risiken und tun es trotzdem."
"Trans-Kinder": Ein Medizin-Skandal? Interview mit Dr. A. Korte, Emma-Magazin, 28.03.2024
Initiative Goodwardens - Aufforderung an Gesundheitsbehörden und politische Entscheidungsträger weltweit, sich nicht länger auf die WPATH zu verlassen, 02.04.2024
Europe and the Puberty Blocker Debate, medscape, 25.04.2024
- Details
S2k-LL: Warum lehnen PsychologInnen ROGD-Teenager ab?
ROGD-Teenager, die sich transidentifizieren, bekommen alleine aufgrund ihrer Genderprobleme keine Psychotherapie mehr, sondern nur noch in Kombination mit Identitätsfindung plus sozialer oder medizinischer Transition (therapeutische Prozessbegleitung), innerfamiliären Problemen und Entscheidungsfindung im Hinblick auf eine körpermodifizierende Behandlung. Frau Maur, Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer und Leitlinienmitglied, betonte beim Pressbriefing zu der S2k-Leitlinie,
„dass Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie keine psychischen Erkrankungen sind und entsprechend gibt es zunächst mal keine Indikation für eine Psychotherapie."
- Details
Kritik unerwünscht
Erneut wurden Fälle veröffentlicht, bei denen Transaktivisten versuchen, JournalistInnen zum Schweigen zu bringen, die kritisch über den gender-affirmativen Ansatz berichten.
Till Amelung hat mit Dr. Martina Lenzen-Schulte, Ärztin und langjähriger Fachjournalistin des
Kritik unerwünscht – Wie Medien zum Sprachrohr von Transaktivisten gemacht werden sollen, T. Amelung, 21.03.2024
- Details
Auch der Leitlinien-Entwurf für GD-KiJu zementiert den Affirmation-Only-Trend
Am 20.03.2024 wurde Medienvertretern in einem virtuellen
Transskript des Press briefings , 20.03.2024
‚Trans-Kinder': ein Medizinskandal? Emma, 28.03.2024
S2k-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter: Diagnostik und Behandlung (Entwurf), April 2024
- Details
Der Affirmation-Only-Trend für GD-Teens & Twens wird beschleunigt
WikimediaCommons Axel HindemithParallel zur Begrenzung der Pubertätsblockade in England auf klinische Studien (s. u.) werden in Deutschland verstärkt Anstrengungen unternommen, möglichst viele Teenager, die ihr Gender/Geschlecht infrage stellen, immer früher und schneller auf die Schiene der medizinischen Transition zu routen. Der G-BA fördert dazu mit 5 Mio. € ein digitales Infrastruktur-Projekt, an dem u. a. die Unikliniken in Münster und Hamburg, die Charité in Berlin, 2 Kliniken kirchlicher Träger: KEM Essen und AGAPLESION Ffm sind beteiligt sowie die gesetzlichen Krankenkassen TK und Barmer, Ansprechpartnerin ist die Endokrinologin Prof. Dr. Richter-Unruh (UK Ulm):
- Details
Kryokonservierung?
Was machbar scheint, wird auch angeboten. Einige Kliniken werben im Rahmen ihrer Transgender Health Center für die Kryokonservierung von Sperma, Eizellen, aber auch von Eizell- und Hodengewebe. Bis vor ein paar Tagen richtete sich die Werbung auf der Website des Uniklinikums Münster sogar an Minderjährige.
Die Werbung von Trans-Kliniken für die Kryokonservierung zeigt hauptsächlich eins: Die Medikalisierung sterilisiert unsere Kinder!
- Details
WPATH Leaks: Gender-Medizin ist weder Wissenschaft noch Medizin
Durchgesickerte Informationen von WPATH (World Professional Association for Transgender Health) enthüllen weitverbreitete pseudowissenschaftliche chirurgische und hormonelle Experimente und ärztliche Kunstfehler bei Heranwachsenden und vulnerablen Erwachsenen.
Die Mitglieder der World Professional Association of Transgender Health (WPATH) zeigen, dass sie die langfristigen Ergebnisse für PatientInnen nicht berücksichtigen, obwohl sie sich der schwächenden und möglicherweise tödlichen Nebenwirkungen von gegengeschlechtlichen Hormonen und anderen Behandlungen bewusst sind. Die Medikalisierung ohne hinreichende Evidenzbasis als „medizinisch notwendig“ zu bezeichnen, ist vollkommen unangebracht und irreführend.
„Die WPATH-Akten bestätigen, dass das, was als ‚Gender-Medizin‘ bezeichnet wird, weder Wissenschaft noch Medizin ist“, sagt Michael Shellenberger, dem die Akten zugespielt wurden.
„WPATH has produced eight versions of its 'Standards of Care', but they are based on ideology rather than science."
- Details
Beyond NICE
Aktualisierte systematische Übersicht zur Evidenzlage der PB & CSH bei GD-U18
„Zwei Übersichtsarbeiten (eine zu PB, eine zu CSH) des britischen National Institute for Clinical Excellence (NICE) aus dem Jahr 2020 zeigten keinen eindeutigen klinischen Nutzen in Bezug auf kritische Zielvariablen sowie andere wichtige Variablen, insbesondere keine eindeutige Verbesserung der GD-Symptomatik. Weiterhin wurde die klinisch-wissenschaftliche Qualität der bis dahin vorliegenden Befunde gemäß Modified-GRADE-Kriterien als ‚sehr gering' eingestuft."
Prof. Florian Zepf, Jena, hat mit seinen KollegInnen die seit den NICE-Reviews weltweit neu verfügbaren Studien erfasst und analysiert, um das Wissen zu dieser Thematik auf den neuesten Stand zu bringen. Die systematische Analyse ergab kaum Neues und Belastbares, sodass das klinisch-wissenschaftliche Vertrauen in die Ergebnisse weiterhin als gering bewertet werden muss.
„Die Studienlage zur PB- und CSH-Gabe bei Minderjährigen mit GD ist weiterhin sehr begrenzt und basiert auf wenigen Studien mit unzureichender Methodik und Qualität. Aussagekräftige Langzeitstudien fehlen bisher. Die aktuelle Studienlage deutet derzeit nicht darauf hin, dass sich die GD im Speziellen und die psychische Gesundheit im Allgemeinen im Verlauf der weiteren Entwicklung nach Gabe von PB oder CSH bedeutsam verbessern. Begleitende psychotherapeutische Interventionen bei Kindern und Jugendlichen mit GD zur Unterstützung bzw. zur Minderung der erlebten Belastungen können je nach individueller Situation der Betroffenen ggfs. notwendig werden."
Beyond NICE: Aktualisierte systematische Übersicht zur Evidenzlage der Pubertätsblockade u. Hormongabe bei Minderjährigen mit Geschlechtsdysphorie, F. Zepf u. a., 27.02.2024,
Transidentität bei Minderjährigen: Wenig Studien, wenig Evidenz, idw u. UniJena, EN-, 27.02.2024
‚Mama, ich bin jetzt trans‘ - Die Gefahren von Pubertätsblockern und Hormonen, Welt, A. Kröning, 01.03.2024
Evidenz ist nicht gleich Evidenz (Systematische Reviews = höchste Evidenz-Stufe)
- Details
Ein Drittel der Mädchen wünscht sich, ein Junge zu sein
Dr. Gisela Gille, Gynäkologin, berichtet aus den
Dr. Gisela Gille hat zusammen mit Dr. Alexander Korte über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Genderdysphorie und Anorexia nervosa bei Mädchen einen sehr interessanten Beitrag in der Zeitschrift
Wahlverwandtschaften? Trans-Identifizierung und Anorexia nervosa als maladaptive Lösungsversuche für Entwicklungskonflikte in der weiblichen Adoleszenz DE-EN- von Alexander Korte und Gisela Gille, Erstveröffentlichung in der Zeitschrift Sexuologie Band 30, Jahr 2023, Heft 3-4 (mit freundl. Genehmigung der Redaktion und der AutorInnen)
- Details
Joyce: „Nichts davon ist wirklich Medizin“
Medizinische Diagnosen von Genderinkongruenz sind aufgrund der Kriterien des ICD-Katalogs relativ einfach zu stellen. Ob die Genderinkongruenz aber temporär oder persistierend ist, ob und wie sie behandelt werden sollte und welche individuellen Aussichten bestehen, dass die medizinischen Transitionsmaßnahmen langfristig einen Benefit bringen, das kann kein(e) ExpertIn sicher prognostizieren. Ohnehin neigen gender-affirmative ExpertInnen dazu, diese Dinge der Person zu überlassen, die den Wunsch hat, medizinisch zu transitionieren.
Es stellt sich die Frage, wie viel die Behandlung von Genderinkongruenz tatsächlich mit konventioneller
- Details
Die Suizid-Lüge ist als emotionale Erpressung ungeeignet
Eine der beunruhigendsten Behauptungen, die Eltern von genderdysphorischen Jugendlichen von ExpertInnen routinemäßig zu hören bekommen, ist, dass ein hohes Selbstmordrisiko bestehe, wenn sie die von ihrem Teenager gewählte Genderidentität nicht umgehend und unmissverständlich bestätigen. Gleichzeitig wird in unangemessener Weise suggeriert, dass die medizinische Transition das Suizidrisiko verringert.
Jetzt kommt aus Finnland weitere Entwarnung. Eine landesweite Studie mit repräsentativen Daten und entsprechenden Kontrollgruppen belegt, dass es weder bei der Gesamtmortalität noch bei der Suizidsterblichkeit einen Unterschied bei Teens&Twens gibt, wenn die psychiatrische Behandlungsgeschichte berücksichtigt wird. Die Studie stellt auch fest, dass sich die Suizidalität durch medizinische Transitionsmaßnahmen nicht verringert. Die Schlussfolgerung der finnischen ForscherInnen für die klinische Praxis lautet:
„Es ist von größter Bedeutung, psychische Störungen bei Jugendlichen mit GD zu erkennen und angemessen zu behandeln, um Suizide zu verhindern. Die Gesundheitspolitik muss sicherstellen, dass den Fachleuten genaue Informationen in diesem Sinne zur Verfügung gestellt werden.”
All-cause and suicide mortalities among adolescents and young adults who contacted specialised gender identity services in Finland in 1996–2019, BMJ, S. M. Ruuska u. a., 25.01.2024
What are the Facts about the Relationship between Transgenderism and Suicide? Taking a second look at the trans youth suicide narrative. Jason Watson RN, 04.09.2025
- Details
Spannungsfeld Selbstbestimmung vs. Schutz von Teens & Twens
Wir, die Interessengemeinschaft Transteens Sorge berechtigt, haben zum geplanten Referentenentwurf Selbstbestimmungsgesetz „Entwurf eines Gesetzes über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag und zur Änderung weiterer Vorschriften“ (SBGG) eine Stellungnahme verfasst und an das BMJ und das BMFSFJ versandt.
- Details
Psychotherapie als Primärtherapie bei jugendlicher Genderdysphorie
Unsere Teens & Twens benötigen Fachleute, die sie in ihrer GI/GD-Notlage ganzheitlich wahrnehmen, sie therapeutisch begleiten und ihnen eine ergebnisoffene Exploration ermöglichen. Wir appellieren an alle therapeutisch tätigen Fachleute, zu prüfen, ob sie sich in diese Richtung orientieren wollen.
Gender-Probleme sind oft in komplizierte psychosoziale, familiäre und/oder entwicklungsbezogene Probleme eingebettet und sollten erkundet oder erforscht werden, bevor Entscheidungen über irreversible medizinische Maßnahmen fallen.
„Psychotherapy does not attempt to force change or impose any predetermined notion of ‘cure’ or preferred gender or sexual orientation on the patient. A core ethical principle of psychotherapy is that therapists must respect patient autonomy and self-determination and refrain from any attempt to influence the patient.”
(Roberto D'Angelo, 18.05.2023)
- Details
Systemische Therapie wird Kassenleistung!
Systemische Therapie wird auch bei Kindern und Jugendlichen eine Leistung der GKV, PM des G-BA, 18.01.2024
Beschluss zur Systemischen Therapie für Kinder und Jugendliche in Kraft, G-BA, 12.04.2024
Systemische Therapie bei Kindern und Jugendlichen: Weg in die ambulante Versorgung, Dt. Ärzteblatt, Januar 2025
- Details
Warum Pubertätsblocker sehr wahrscheinlich keine gute Idee sind
Prof. Sallie Baxendale ist klinische Neuropsychologin am UCL London. Sie hat Anfang 2024 einen Beitrag über „Die Auswirkungen der Unterdrückung der Pubertät auf die neuropsychologische Funktion“ veröffentlicht. Darin begründet sie ihre Skepsis, dass das Anhalten der natürlichen Entwicklung in der Pubertät folgenlos hinsichtlich der kognitiven Entwicklung bleibt. Erfahrungsgemäß gibt es für alle Lernprozesse (Motorik, Sprache, Emotionen …) sog.
The Impact of Suppressing Puberty on Neuropsychological Function, Sallie Baxendale, 05.01.2024
- Details
NL – Debatte zur Transition von Teens &Twens entwickelt Dynamik
Auch in den Niederlanden hat die Zahl junger Menschen, insbesondere ♀, die transitionieren wollen, erheblich zugenommen. Anscheinend wurde erst kürzlich realisiert, dass mehr als 2.000 junge Menschen auf den Wartelisten der wenigen Gender-Kliniken stehen und Wartezeiten von über 2 Jahren entstanden sind. Im Vergleich zur internationalen Diskussion gab es im Land der Erfindung des „Dutch Protocols“ lange keine Debatte über die Qualität der Behandlung. Seit einem Jahr treten nun auch in den NL Detransitionierte in den Medien in Erscheinung. Speziell aufgrund von 3 aktuellen Ereignissen kommt jetzt zunehmend Dynamik auf:
Ferner gibt es seit Ende Januar 2 Prüfungsanträge im Niederländischen Parlament:
Probe the protocol - Calls for a rethink in the country that launched puberty blockers on the world, B. Lane, 06.02.2024
How the Dutch experiment with puberty blockers turned toxic, telegraph, 04.03.2024
- Details
Deutschland: 100 % mehr Anträge zur medizinischen Transition
2022 hatte der medizinische Dienst 100 % mehr Anträge zu bearbeiten als 2017. Die Zahl der genehmigten und durchgeführten irreversiblen Maßnahmen liegt deutlich unter den 5.813 Anträgen. Die Antragsquoten, differenziert nach ‚Top'- und ‚Bottom‘-OPs und anderen Behandlungen, wurden nicht veröffentlicht. Selbst bezahlte Behandlungen wie Mastektomien (ca. 5–8.000 €) sind natürlich nicht in den Zahlen des MD-Bund enthalten.
Geschlechtsangleichung: Zahl der Anträge hat sich verdoppelt, Ärztezeitung, 11.12.2023
Einzelfragen zu geschlechtsangleichenden Operationen, Wiss. Dienst des Bundestages, 17.10.2022
- Details
Pathologisierung der Pubertät und Deregulierung der Transmedizin
Auf YouTube anschauen
In einer Online-Veranstaltung von Frauenheldinnen e. V. am 06.12.2023 zum Thema „Gesetzgebungsverfahren zum Selbstbestimmungsgesetz – Kippt die Stimmung?“ konnte David Allison, Sprecher von Transteens Sorge berechtigt, die Sorgen von Eltern ansprechen.
Skript: Pathologisierung der Pubertät und Deregulierung der Transmedizin
- Details
Trans*-Behandlungen
Die Arrangements bei der GKV-Kostenerstattung und
die Unsicherheit der Kostenerstattung in der Zukunft
Warum erstatten die Krankenversicherungen eigentlich die Trans*-Behandlungen?
- Details
Dein Leben ist ein Schiff. Du bist der Kapitän.
Stephen Levine
, klinischer Professor für Psychiatrie und Experte für Trans-Themen, erläuterte, wie ein vernünftiger psychotherapeutischer Ansatz aus seiner Sicht aussehen sollte, der sich an Jugendliche mit Genderdysphorie und deren Eltern wendet und was in diesem Rahmen vertrauenswürdig kommuniziert werden sollte.
Key Elements of Comprehensive Psychiatric Evaluation & Psychotherapy, Vortrag von Stephen Levine (YT), November 2023
- Details
Studie aus Finnland zum psychiatrischen Bedarf bei GD
Prof. Kaltiala hat zusammen mit einigen KollegInnen anhand der finnischen Register untersucht, wie sich die psychiatrischen Bedürfnisse der Bevölkerungsgruppe (von 6.655 Personen) mit Genderdysphorie (GD) in der Zeit von 1996 bis 2019 parallel zu den demografischen Veränderungen entwickelt haben. Die Kontrollgruppe hatte 29.292 Personen ohne GD.
- Details
Kristina Schröder: Was tun wir da?
Dr. Kristina Schröder, ehemalige Familienministerin (CDU), äußert ein weiteres Mal in der WELT ihre Skepsis gegenüber dem geplanten Selbstbestimmungsgesetz. Als Erstes stellt sie klar, dass das aktuell geltende Transsexuellengesetz nicht – wie häufig (sogar von Abgeordneten) behauptet – verfassungswidrig ist, da gerichtlich monierte Punkte gestrichen wurden. Insofern gäbe es durchaus die Alternative, es beim derzeitigen Gesetz zu belassen, es bestehe allerdings die Absicht, die Objektivierbarkeit „der psychischen Tatsache Transsexualität“ komplett aufzugeben.
Als Mutter von 3 Töchtern (5, 9, 12) kann Schröder die Besorgnis von Eltern sehr gut nachvollziehen, die mit der rechtlichen Änderung (ohne Elternvotum und Gutachten) verbunden ist:
„Dem gegenüber stehen aber Berichte von Eltern, wie sehr ihr pubertäres Kind ihnen entgleitet, wenn es einmal in der gut vernetzten und oft missionarisch bewegten Transcommunity abgetaucht ist."
Meine Tochter würde sich als trans outen? Da wäre ich erst mal skeptisch, WELT, 14.07.2022
Paradigmenwechsel in der Frage, wie Gesellschaft Geschlecht sieht und interpretiert, WELT-Video, 23.08.2023
Was mich als Mutter dreier Töchter am Selbstbestimmungsgesetz so bewegt, 21.10.2023
Tessa Ganserer nimmt sich heraus, was für biologische Frauen undenkbar wäre, 29.11.2023
- Details
Gibt es auch in Deutschland ein Rollback?
Im Dt. Ärzteblatt wird berichtet, dass in etlichen Ländern ein Wandel bezüglich der somato-medizinischen Therapie von Jugendlichen mit Genderdysphorie zu beobachten ist. Es wird erläutert, warum seit einiger Zeit bestimmte europäische Länder zurückrudern und einige US-Bundesstaaten die medizinischen Möglichkeiten stark einschränken.
Sollte es kurzfristig für Deutschland doch noch Hoffnung auf eine Art Rollback zurück zur Vorsicht geben? Prof. Dr. Dr. Tobias Banaschewski (Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters und Stellvertretender Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim) nährt diese Hoffnung, nachdem anscheinend kürzlich eine Tagung mit Fachleuten aus den skandinavischen Ländern (S, F, N, Dk), England und den Niederlanden stattgefunden hat.
Genderdysphorie: Mehr Zurückhaltung bei der Therapie von Kindern, Dt. Ärzteblatt, 09.10.2023
Debatte um Transitionstherapie, Dt. Ärzteblatt. M. Lenzen-Schulte, 20.10.2023
- Details
David Bell (Tavistock) zur Transition von Jugendlichen
Dr. David Bell, Psychiater und Psychotherapeut (Ex-Governor am Tavistock, London), sprach im Rahmen der Veranstaltung „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“ am 21.09.2023 in Berlin über die Frage, ob bereits Jugendliche transitionieren sollten, wenn sie unter Genderdysphorie leiden.
„Da ich viele Kontakte zu deutschen Kolleginnen und Kollegen habe, bin ich erschüttert darüber, dass die Dinge in Deutschland so weit zurückliegen."
- Details
Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?
Am Donnerstag, 21.09.2023 fand in Berlin eine Veranstaltung für MdBs zu Hintergrund und Folgenabschätzung zum SBGG statt. TTSB wurde im Panel 2 von
Spannungsfeld Selbstbestimmung vs. Schutz von Teens & Twens
- Details
GD-Jugendliche: Woran können sich betroffene Eltern orientieren?
Nach wie vor ist es für Eltern eines ROGD‑Teens und ‑Twens in Deutschland außerordentlich schwierig, sich im Dschungel der Angebote, Expertenmeinungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Genderdysphorie/Genderinkongruenz zu orientieren und eine eigene Position zu finden. Es gibt neue Fachbeiträge, die ein Licht auf die aktuelle Situation werfen.
- Details
Trans* ≠ Homosexuell
Buchstabensalat LGB&TQ+ – Was ist was?
Es ist leicht, LGB mit T zu verwechseln – aber es gibt grundlegende Unterschiede. Es wird oft angenommen, dass Trans-Sein dem Schwul-Sein sehr ähnlich ist, allerdings ist die Wahrheit deutlich komplexer. Der nachfolgende Beitrag hilft zu verstehen, was Genderidentität von Sexualität unterscheidet und warum dieses Verständnis wichtig ist!
No: Trans is not 'the new gay'! 14.05.2022
Trans- oder homosexuell? EMMA, 10.01.2024
- Details
Evidenz ist nicht gleich Evidenz
Teens & Twens mit GD leiden. Sie benötigen die bestmögliche Behandlung!
Evidenzpyramide - Quelle: IQWIGDie allermeisten ExpertInnen behaupten, auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu arbeiten und zu empfehlen. Aber Evidenz ist nicht gleich Evidenz. Oft werden bereits Expertenmeinungen als Evidenz angeführt, die primär auf Erfahrungen oder Einzelfällen und nicht auf wissenschaftlichen Fakten beruhen. Die höchste Evidenz-Qualität bieten systematische Reviews von unabhängigen Institutionen. Ein großes Problem besteht, weil vor allem Langzeitstudien fehlen.
Eltern sollten einschätzen können, was mit Evidenz gemeint ist und um welche Evidenz-Stufe es sich jeweils handelt.
- Details
PB und CSH – Systematisches Review aus Schweden
Ziel schwedischer ForscherInnen war es, die Auswirkungen einer Hormonbehandlung bei genderdysphorischen Minderjährigen auf die psychosoziale und mentale Gesundheit, die Kognition, die Körperzusammensetzung und die Stoffwechselmarker zu bewerten.
A systematic review of hormone treatment for children with gender dysphoria and recommendations for research, Ludvigsson u. a., 17.04.2023
- Details
ROGD – Warum so viele Mädchen?
Die Zahl der genderdysphorischen Jugendlichen ist in den vergangenen 15 Jahren explodiert. In England stieg sie innerhalb von nur 10 Jahren um 2.800 % insgesamt und bei biologischen Mädchen noch deutlich höher, nämlich um 4.700 %. Besonders der sehr hohe Mädchenanteil bei Jugendlichen stimmt bedenklich und ist erklärungsbedürftig.
Jugendpsychiater Bernd Meyenburg aus Frankfurt berichtete 2022 im Spiegel, dass auf 1 Jungen mittlerweile bis zu 20 Mädchen kämen, die sich eine Behandlung wünschten.
Forschungsarbeiten zu den Ursachen für den Anstieg werden zwar überall gefordert, allerdings scheint die Motivation gering, wissenschaftlich fundierte Projekte zu diesem Phänomen durchzuführen. Obwohl es nicht ungewöhnlich ist, dass Mädchen und Frauen als Forschungsobjekte vernachlässigt werden, die Folgen könnten auch in diesem Fall Behandlungsfehler sein. Einige Experten liefern verschiedene Hypothesen oder Erklärungsansätze.
- Details
Was ich gerne vorher gewusst hätte …
Cori(nna) Cohn (geb. 1975) kam relativ spät in die Pubertät und auf die Idee, als Mädchen/Frau erfolgreicher zu sein und begann zu transitionierten. Heute bezeichnet sich Cohn als „ambivalent“ oder „desillusioniert“ transsexuell. Vor der Genital-OP mit 19 Jahren hatte Cohn noch keine sexuellen Erfahrungen gemacht. Heute glaubt Cohn aufgrund ihres Alters für die medizinische Transition nicht entscheidungsfähig gewesen zu sein. „Meine Eltern hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon aus meinem Leben verdrängt. Alles, was ich benötigte, fand ich online.“
Die Erkenntnisse viele Jahre nach der Transition:
„It was easy to sacrifice my ability to reproduce in pursuit of fulfilling my dream. Years later, I was surprised by the pangs I felt as my friends and younger sister started families of their own. … Today, I have resigned myself to never finding a partner. That’s tough to admit, but it’s the healthiest thing I can do.“
What I wish I’d known when I was 19 and had sex reassignment surgery, C. Cohn, 11.04.2023
Death Before Detransition? Yes. C. Cohn, 04.06.2024
- Details
Gender-affirmative Therapien für Jugendliche – 13 Unwahrheiten
Am 21. Februar 2023 hörte der Gesundheits- und Sozialausschuss des Repräsentantenhauses von Florida die Stellungnahme des Psychiaters Stephen Levine MD, an. Levine erläuterte 13 wissenschaftlich falsche Annahmen, die für die gender-affirmativen Therapien von Genderdysphorie bei Teenagern und jungen Erwachsenen grundlegend sind.
- Details
Pubertätsblocker?
Alles über Pubertätsblocker – Serie von Prof. M. Biggs, Oxford
Follow the Science – Wissenschaftsorientierung
Pubertätsblocker – The good, the bad and the ugly, TwitterSpace, 16.04.2023
- Details
ROGD – Elternbefragung ausgewertet
Suzanna Diaz und Michael Bailey veröffentlichten in einem peer-reviewten Artikel die Ergebnisse einer Umfrage unter Eltern, die sich im Zeitraum v. 2017-21 an die Initiative
„ROGD theory proposes that common cultural beliefs, values, and preoccupations cause some adolescents (especially ♀ adolescents) to attribute their social problems, feelings, and mental health issues to gender dysphoria. That is, youth with ROGD falsely believe that they are transgender, and that they must undergo social and medical gender transition to resolve their issues. A sharp increase in such false beliefs among adolescents and young adults has led to the recent ‚epidemic‘ in ROGD.
ROGD is believed to be a culture-bound syndrome, which did not exist until recently, when transgender issues began to attract considerable cultural attention (Allen, 2015). Furthermore, ROGD has been hypothesized to be socially contagious (Littman 2018). Adolescents who know others with ROGD are more likely to acquire ROGD themselves."
Rapid Onset Gender Dysphoria: Parent Reports on 1655 Possible Cases, 29.03.2023
Largest Study to Date Supports Rapid-Onset Gender Dysphoria Model, parentsofROGDkids, 30.03.2023
The Rapid Ideological Retraction of a Scientific Article on ROGD, M. Bailey, 29.09.2024
- Details
Transidentität bei Teens & Twens – Die Spitze des Eisbergs?
Genderinkongruenz mit krankheitswertigem Leidensdruck = Genderdysphorie bei Jugendlichen ist komplex und multifaktoriell. Die sofortige Bestätigung der Transidentität eines Teens oder Twens kann die Begleitprobleme verschleiern, die zu dieser Schlussfolgerung geführt haben.
Die nachfolgende Infografik von der Bayswater Support Group veranschaulicht die Komplexität, die sich unter der Oberfläche verbergen kann, wenn ein Jugendlicher oder ein junger Erwachsener eine Transgender-Identität bekannt gibt.
- Details
Die Diskussion um das Dutch Protocol erreicht die Politik in den NL
Die niederländische Oppositionspolitikerin und Ärztin Dr.
Der Philosoph Dr. Jilles Smids (Erasmus University Medical Centre in Rotterdam), sagte
'Stop this now, Minister' Once famous for caution, the Amsterdam gender clinic stands accused of undermining its own safeguards, Bernard Lane, 21.03.2023
- Details
ALLE wussten es!
Die Journalistin Róisín Michaux schreibt:
Es braucht ein Dorf, um ein Kind zu sterilisieren
Wie bei allen historischen Abrechnungen werden wir eines
It takes a village to sterilise a child by Róisín Michaux, 28.01.2023
- Details
„Nennen Sie es nicht evidenzbasiert”
Die Studienlage zu den Behandlungsmethoden für genderinkongruente Minderjährige ist weltweit dieselbe. Die verschiedenen medizinischen Leitlinien, die zur Behandlung von Gender-Inkongruenz herausgegeben wurden, zeigen allerdings eine enorme Bandbreite an Empfehlungen und Bewertungen der Evidenz, obwohl die Kriterien und Strukturen zur Evidenz mittlerweile gut definiert sind. In einem hochinteressanten Beitrag der renommierten medizinisch-wissenschaftlichen Fachzeitschrift BMJ bilanziert Jennifer Block den aktuellen Stand der unter Wissenschaftlern polarisierten Diskussion.
- Details
Wie Michael Biggs auf Pubertätsblocker kam
In einem interessanten Podcast berichtet Michael Biggs, Soziologieprofessor an der Universität Oxford, wie er zum Thema Sex und Gender, hauptsächlich aber zu den Pubertätsblocker-Studien gekommen ist.
Dr. Biggs war maßgeblich beteiligt an der Aufdeckung wichtiger Informationen, die zum unabhängigen Cass Review über GIDS am Tavistock Institute führten. Seitdem hat Biggs sein Augenmerk auf das niederländische Protokoll gerichtet und viele der Probleme, die dieses fehlerhafte Modell mit sich bringt, beschrieben.
- Details
Akzeptanz statt Medikalisierung
Finnland kehrt seit 2021 ab von den WPATH-Leitlinien und vom Dutch Protocol, bei denen das kosmetische ‚Passing‘ innerhalb eines engen heteronormativen Rahmens im Vordergrund steht, Jugendliche aber gleichzeitig sterilisiert und zu lebenslangen PatientInnen macht, bevor sie ernsthaft über Partnerschaft und eigene Kinder nachdenken. Prof. Riittakerttu Kaltiala, renommierte finnische Jugendpsychiaterin und Forscherin, rät in Finnlands größter Zeitung, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Ruhe zu lassen.
„Sie können sein, was sie sind, und wir werden sehen, was passiert, wenn sie älter sind."
Nuoruusiän sukupuoliahdistusta hoitava professori sanoo ei alaikäisten juridisen sukupuolen korjaukselle, Helsingin Sanomat, 27.01.2023
- Details
Affirmation oder Exploration – eine ethische Frage
In vielen westlichen Ländern, so auch in Deutschland, treffen Jugendliche und junge Erwachsene, die wegen Genderdysphorie eine/n ExpertIn aufsuchen, in der Regel auf Affirmation. Das heißt, ihre Selbstdiagnose wird bestätigt, für eine ‚medizinische Lösung‘ reicht es aus, dass die Genderdysphorie vorhanden ist. Um Körper und Gefühl in Einklang zu bringen und damit den Leidensdruck möglichst schnell zu verringern, werden bereits Jugendliche und junge Erwachsene mit drastischen und riskanten medizinischen Maßnahmen ‚gender-affirmativ versorgt‘. Alternativ wäre eine nicht invasive Primärtherapie in Form einer explorativen Psychotherapie.
Angesichts der riskanten somatischen Maßnahmen mit ihrer äußerst geringen Evidenzbasis und der frühen Lebensphase von Adoleszenten ist es vorrangig eine ethische Frage, was die beste Hilfestellung für Jugendliche und junge Erwachsene sein kann, die sich in einer Lebenskrise befinden.
- Details
ROGD – Was tun?
Eltern eines ROGD-Teens stehen immer vor der Herausforderung, entscheiden zu müssen, wie dem leidenden Kind bestmöglich geholfen werden soll. Eine Möglichkeit besteht darin, sich an den Leitlinien der WPATH (World Professional Association for Transgender Health) für die Standardversorgung von Transgender-Jugendlichen zu orientieren. Dieser Weg bietet sich an, wenn Sie Konflikte mit Ihrem Kind scheuen und Sie sich weder bei Experten noch privat rechtfertigen möchten.
Link zu WPATH SOC8 (09/2022)
- Details
Neue Kritik: Niederländischer Schlamassel statt Goldstandard
Vor mehr als 25 Jahren begannen niederländische Kliniker mit dem Experiment, Pubertätsblocker bei genderdysphorischen Jugendlichen einzusetzen. In den Niederlanden etablierte sich die körper-medizinisch orientierte Behandlung, das sog. Dutch Protocol wurde im Laufe weniger Jahre weltweit als Gold-Standard für die Behandlung von jugendlicher Genderdysphorie (GD) referenziert und verbreitet.
Schon seit einiger Zeit ist klar, dass das Dutch Protocol gar nicht passt, wenn es um ROGD-Jugendliche geht. Eine erneute Analyse übt vernichtende Kritik an der Methodik und der Qualität der Studien, die das Dutch Protocol hätten bestätigen sollen.
The Myth of “Reliable Research” in Pediatric Gender Medicine: A critical evaluation of the Dutch Studies - and research that has followed, E. Abbruzzese u. a., 02.01.2023
Dutch protocol in transgenderzorg is onhoudbaar, NRC, Kuitenbrouwer, 28.04.2024
- Details
Immer mehr Fachleute tendieren bei GAT zur Vorsicht
Am 09.11.2022 fand eine interdisziplinäre psychiatrisch/psychotherapeutische Fachtagung zum Thema „Transgender-Jugendliche in der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ auf Einladung von Prof. Dr. Joh. Hebebrand, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, am LVR-Klinikum Essen statt. Einige betroffene Eltern haben online daran teilgenommen, heute berichtet auch das Dt. Ärzteblatt darüber.
Wenn die Pubertas gestoppt wird – Transition bei Genderdysphorie, Dt. Ärzteblatt, M. Lenzen-Schulte, 02.12.2022
Leserforum zum Ärzteblatt-Artikel von M. Lenzen-Schulte, 2022
- Details
Hinter dem Trans*-Wunsch Jugendlicher steckt oft etwas anderes
Prof. Dr. Veit Roessner ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Dresden, in der zunehmend häufig Jugendliche das Thema Genderidentität ansprechen. Er berichtet über steigende Anfragen für Gutachten bei immer jüngeren Jugendlichen, die medizinische Maßnahmen wünschen. Roessner warnt vor zu schnellem Handeln hinsichtlich der medizinischen Geschlechtsangleichungen:
„Es gibt überhaupt keine Datengrundlage, um diese Entscheidungen bei Kindern und Jugendlichen verantwortungsvoll zu treffen. Wir müssen dringend mehr in gute Forschung und Studien investieren.”
Wir müssen dringend mehr in Transforschung investieren, FAS, 14.11.2022 (paywall)
- Details
Junge Menschen mit Schwierigkeiten – zu 80 % nicht trans*
Juan García Mellado, leitender Psychiater der Abteilung für Genderidentität (UID) an der Uniklinik von Burgos (Nordspanien), berichtet, dass 80 % der jungen Menschen, die zur Erstkonsultation in seine Abteilung kommen, nicht trans* sind, sondern andere Schwierigkeiten und teilweise gravierende psychische Probleme haben. Diese 80 % direkt auf einen „Weg ohne Wiederkehr“ [med. Transition beginnend mit Pubertätsblockern] zu leiten, wäre für Mellado nicht die beste Option.
Boom de casos en la Unidad de Identidad de Género del HUBU, Diaro de Burgos, 14.11.2022
Mellado stimmt in seinen Einschätzungen mit Celso Arango, dem Präsidenten der Spanischen Gesellschaft für Psychiatrie und psychische Gesundheit, überein.
- Details
Placeboeffekte bei GAT
Alison Clayton von der University of Melbourne wirft die Frage auf, inwieweit es durch den gender-affirmativen Behandlungsansatz (GAT), der neben psychosozialer Versorgung auch hormonelle und chirurgische Eingriffe bei Genderdysphorie umfasst, Placebo (günstige) und Nocebo (ungünstige)-Effekte gibt. Bei
„The therapeutic ritual, the encounter between a sick person and a clinician, is a powerful psychosocial event. Clinicians, particularly physicians, are our society’s designated healers and their prestige, status, and authority help engender patients’ trust and expectations of relief from suffering," (Benedetti, 2021a).
Gender Affirmative Treatment of Gender Dysphoria in Youth: A Perfect Storm Environment for the Placebo Effect, A. Clayton, 14.11.2022
The placebo effect in the treatment of gender dysphoria – An understudied phenomenon, 19.02.2023
- Details
Steuern oder weiter Autopilot?
In England, Finnland, Schweden ist die Abkehr von rascher Medikalisierung und invasiven Maßnahmen bei der Behandlung Jugendlicher mit Geschlechts- bzw. Gender-Problemen im Gange. Hier hat ein Bewusstsein für die Risiken und Unwägbarkeiten dieser schlecht belegten medizinischen Eingriffe eingesetzt.
Die Primärtherapie soll zukünftig in psychosozialen Maßnahmen und bedarfsgerechter explorativer Psychotherapie im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung bestehen. In England ist sogar die Rede, dass eine Cross-Gender-Identität auch eine vorübergehende Phase sein könne. Folge des Richtungswechsels in diesen Ländern müsste auch ein anderer Umgang mit den Familien und speziell mit den Sorgeberechtigten sein.
Hinsichtlich etlicher anderer Länder besteht gleichzeitig der Eindruck, dass sie diese Neuausrichtung nicht bemerken oder versuchen, sie zu ignorieren. So berichtet es Bernard Lane beispielsweise für Australien:
„Australia is 'asleep at the wheel' as the United Kingdom and other countries back away from 'gender-affirming' hormonal and surgical interventions for minors who declare an opposite-sex identity, the New South Wales parliament has been told. 'I am talking about a sea change which has taken place [in the UK, Sweden and Finland while] we as Australians are asleep at the wheel,' said Labor politician Greg Donnelly.”
Dozing Down Under, B. Lane, 10.11.2022
- Details
Self-ID für Jugendliche?
Einmal jährlich soll jede/r sowohl Geschlechtseintrag als auch Vornamen beim Standesamt kostenfrei und ohne Gutachten per Selbsterklärung ändern lassen können. Statt eine zusätzliche Kategorie für subjektive Gender-Identität einzuführen, soll in der Gesetzgebung zukünftig nur noch das nicht objektivierbare „gefühlte Geschlecht“ einer Person relevant sein, das den biologischen Geschlechtseintrag ersetzt.
Eltern von Jugendlichen, die ihr Geschlecht bzw. Gender infrage stellen, befürchten, dass die Namens- und Personenstandsänderung zukünftig eine der ersten Aktionen ihrer Kinder sein wird. Dadurch kann ein gewaltiger Druck entstehen, das Aussehen dem Eintrag im Pass anzugleichen.
TTSB-Stellungnahme zum Referentenentwurf SBGG
Fachliche Stellungnahme zum geplanten Selbstbestimmungsgesetz, R. Försterling (Sexualmedizin, Psychotherapie), 21.05.2023
Selbstbestimmungsgesetz – Rechtsfolgen, RAin Gunda Schumann, 23.08.2022
Das Selbstbestimmungsgesetz ist ein Etikettenschwindel, NZZ, 09.08.2022
Informierte Einwilligung bei Minderjährigen – es ist kompliziert
- Details
Deutschland: Wende oder ‚Weiter so‘?
Seit einiger Zeit weichen Finnland und Schweden bei den Empfehlungen für die Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen unterschiedlich deutlich von den WPATH SOC8 ab und fördern nun psychiatrische/psychologische Behandlung sowie psychosoziale Unterstützung als erste Behandlungslinie. In Großbritannien stehen der bisherige klinische Ansatz und die Gesamtkonzeption der GD-Behandlung offensichtlich vor grundlegenden strukturellen und inhaltlichen Änderungen
In Deutschland ist die Evidenz-Situation für die Behandlungsstandards und die Forschungslage zum Anstieg der Fallzahlen nicht anders. Die Frage ist, ob es auch hierzulande signifikante Abweichungen von den WPATH-SOC8 für Teens&Twens geben wird.
TTSB-Stellungnahme zur Klinikschließung in England | Forderung nach ganzheitlicher Behandlung von GD-Teens & Twensvom 05.08.2022
Increasing Number Of European Nations Adopt A More Cautious Approach To Gender-Affirming Care Among Minors, Forbes, 06.06.2023
- Details
Das Niederländische Modell – populär, aber evidenzschwach
Ausgangspunkt für das sog. Niederländische Modell zur Behandlung von Jugendlichen, die sich einen anderen Körper wünschen, war vor ca. 25 Jahren die Verwendung von GnRHa-Medikamenten, die die Ausschüttung von Sexual-Hormonen stoppen. Diese Art der Behandlung wurde von der Psychologin Peggy Cohen-Kettenis angestoßen, die keine Endokrinologin ist. Die Intention war, dass Transsexuelle bessere kosmetische Ergebnisse und Körpergrößen erzielen könnten, wenn sie vor der Volljährigkeit mit der Behandlung beginnen würden.
Die Blockade der natürlichen Pubertät von Jugendlichen mit Gender-Problemen ist – gefolgt von gegengeschlechtlichen Hormonen und oft auch von Operationen – mittlerweile zum internationalen Standard für die Behandlung von Gender-Dysphorie (GD) geworden.
The Dutch Protocol for Juvenile Transsexuals: Origins and Evidence, Biggs, 19.09.2022
- Details
Was passiert nach dem 18. Geburtstag?
Während die Pubertät noch eine „Spielwiese“ ist, in der Jugendliche vieles ausprobieren, beginnt mit dem 18. Geburtstag eine Art „Transitzone“ zum Erwachsenwerden, in der sie bereits voll verantwortlich sind für alles, was sie tun. Manchmal sind diese Jahre die herausforderndsten des Lebens.
Eine Mutter berichtet, welche Hoffnungen und welche Sorgen sie bei einem ihrer Kinder hat, das seit der Pubertät Geschlecht bzw. Gender infrage stellt. Wird ihr Kind weiterhin glauben, dass es möglich und sinnvoll ist, das Geschlecht zu wechseln und dadurch von Genderdysphorie geheilt zu werden? Wird es sich wirklich auf die Gender-Reise der medizinischen Transition begeben, seine Gesundheit und Fortpflanzungsfähigkeit aufs Spiel setzen?
Flos 18. Geburtstag macht der Mutter Angst, Stuttg. Zeitung, 07.09.2022 (paywall)
One's Family's Story, PITT, 24.04.2023
Adults Can Do What They Want? PITT, 05.07.2023
- Details
Das biologische Geschlecht zählt
Die Bestimmung des Krankheitsrisikos, der Körpermassenparameter sowie die meisten Messungen der Organfunktionen – viele medizinische und vor allem pharmakologische Maßnahmen erfordern bei der Angabe des Geschlechts die richtige Antwort. FDA-Pharmakologe David Gortler
„The answer isn’t simply to have a 'third' option for gender or to have algorithms for all 112 (and counting) socially or medically 'manufactured genders'. The only practical workaround requires biologicalsex on a patient's medical records."
The Practice of Pharmacy and Medicine Require a Binary Biological Sex Specification, Gortler, 09.08.2022
- Details
Was hilft unseren GD-Teens wirklich?
Was benötigen genderdysphorische Jugendliche, um ihre Notlage zu bewältigen? Die heute übliche Vorgehensweise beim Phänomen Rapid Onset Gender Dysphoria (ROGD) im Rahmen des verbreiteten Affirmation-Only-Trends bedeutet in der Regel:
- sofortige Bestätigung der Selbstdiagnose 'Ich bin trans'
- zügige Überweisung an eine Gender-Ambulanz/-Praxis
- Psychotherapie≈Coaching/Case-Management parallel zur sozialen, rechtlichen und medizinischen Transition
Sasha Ayad dagegen arbeitet psychotherapeutisch grundlegend anders, auf Basis eines „explorativen Ansatzes, der darauf abzielt, zugrundeliegende Probleme zu entdecken und ihren Klienten zu helfen, auf Selbsterkenntnis, Resilienz und langfristiges Wohlbefinden hinzuarbeiten.“
- Details
Gender Exploratory Therapy
Der derzeitige Affirmation-Only-Trend bei der GD-Behandlung hat iatrogene Wirkung. Nach den Erfahrungen vieler Eltern führt die ständige Bestätigung der Selbstdiagnose Trans* nahezu immer zu einer Art „Trans-Kaskade“, die wie ein Förderband die transsexuelle Entwicklung von Jugendlichen unterstützt. Theoretisch besteht natürlich jederzeit die Möglichkeit des „Ausstiegs“.
In letzter Zeit haben vor allem Sasha Ayad, Stella O'Malley sowie Susan und Markus Evans veröffentlicht, welche Erfahrungen sie bei GD-Jugendlichen mit einer konventionellen Therapie gemacht haben, die sich am treffendsten als „Gender Exploratory Therapy“ bezeichnen lässt. Statt anzunehmen, dass trans* angeboren und unveränderlich ist, betrachten sie die Gender-Infragestellung bei Jugendlichen eher als ein ganz normales Pubertätsproblem heute.
Gender Dysphoria: A Therapeutic model for Children, Adolescents&Young People, S. und M. Evans, 2021,
Gender: A wider Lens: S. Ayad und S. O'Malley haben die Gender Exploratory Therapy in mehreren Folgen ihres Podcasts erläutert.
How I Work with Gender-questioning Teens, S. Ayad, 2018
Towards a Gender Exploratory Model: slowing things down, opening things up and exploring identity development,A. Spiliadis, 2019
- Details
Die Gefühle von Eltern
Die Zahl der Eltern von genderdysphorischen Jugendlichen steigt, die an der Standardbehandlung von Genderdysphorie zweifeln, deren Idee es ist, den Fokus des Problems von der Psyche in den Körper zu verlagern. Sie können nicht nachvollziehen, dass Hormone und Operationen geeignet sein sollen, die psychische Notlage ihrer Kinder zu lösen.
Viele besorgte Eltern fühlen sich von den TherapeutInnen im Stich gelassen, die ihr Unbehagen zurückweisen und ihnen sagen, dass sie ihre „elterlichen Instinkte“ unbedingt unterdrücken sollen. Psychotherapeutinnen wie die amerikanische Psychiaterin Miriam Grossman oder Stella O'Malley beschreiben die Not der Eltern:
Gaslighting the Concerned Parents of Trans Children, Quillette 05/2021
Therapists Have Betrayed The Parents Of Gender-Confused Kids, M. Grossman, 11.11.2021
I suffer from parental dysphoria, 20.12.2021
Parents Lost in a Medical Scandal, Podcast, 20.05.2022
Raising Children in the Culture Wars, 06.11.2024
- Details
Im Zeichen der Vielfalt wird die Sexualität unterdrückt
Zur „Chemischen Kastration“, wie Pubertätsblocker auch bezeichnet werden, sagte Sophinette Becker (Sexualwissenschaftlerin und psychoanalytische Psychotherapeutin, Frankfurt) bereits 2016 in einem interessanten Gespräch mit Julia König unter dem Titel
„Und gleichzeitig gibt es ja jetzt die Möglichkeit, dass Kinder zu Beginn der Pubertät schon pubertätsunterdrückende Hormone bekommen, wenn man sie für transsexuell hält. Man sagt, das sei das Recht des Kindes, das Kind sei in der Lage, mit neun, zehn, elf Jahren zu entscheiden, dass es die bevorstehende Pubertät nicht will. Von der es gar nicht weiß, wie sie ist. Es entscheidet insofern unwissend, es entscheidet schlicht, dass es das ungewisse Bevorstehende nicht will. ... Im Zeichen der Vielfalt wird die Sexualität unterdrückt. Denn die behandelten Kinder haben dann erst mal keine.“ (S. 117f.)
Sexualität, die stört, in: Zeitschrift für psychoanalytische Sozialpsychologie, 2016
- Details
Informierte Einwilligung – die heiße Kartoffel
Keira Bell und Mother A. hatten in Großbritannien geklagt, dass Minderjährige nicht in der Lage seien, in eine körper-medizinische Behandlung von Genderdysphorie einzuwilligen. In einem aufsehenerregenden Urteil hatte Ende 2020 der High Court in London diese Auffassung weitgehend bestätigt. Die RichterInnen erklärten beispielsweise, es sei „höchst unwahrscheinlich“, dass ein Kind unter 13 Jahren in die Behandlung einwilligen könne, und es „zweifelhaft“ sei, dass ein Kind von 14 oder 15 Jahren die Folgen verstehen würde.
In einem Revisions-Verfahren erklärte schließlich im September 2021 der Court of Appeal, es sei unangemessen, dass der High Court die Leitlinien vorgibt. Stattdessen sollten die Ärzte beurteilen, ob ihre PatientInnen ordnungsgemäß einwilligen können. Eine Wiederaufnahme des Verfahrens wurde im Mai 2022 abgelehnt.
Daher sind nun wieder die ÄrztInnen in der Pflicht, ordnungsgemäße Einwilligungen zur GD-Behandlung bei Kindern und Jugendlichen sicherzustellen.
- Details
Wie geht es Leo?
Leo gehört zu den mindestens 12 schwedischen Teenagern, die durch Pubertätsblocker geschädigt wurden, s. SVR-Doku. Leo hat ständige Rückenschmerzen, zudem schmerzen Hüften und Schultern. Erstmals 4,5 Jahre nach Beginn der Behandlung mit Pubertätsblockern wurde Leo getestet. Diagnose: irreversible Knochenschäden.
Leo's Geschichte, Dailymail, 29.04.2022
Die NY Times veröffentlichte im November 2022 einen investigativen Bericht über Pubertätsblocker bei GD-Jugendlichen:
They Paused Puberty, but Is There a Cost? Investigation-Report, nytimes, 14.11.2022
- Details
Zeitgeistphänomen trans*
In einem
Transsexualität, Dysphorie und Self-ID, Interview mit Dr. Korte, 07.04.2022
- Details
Ansteckung durch Social Media nachgewiesen
Bei einem neu aufgetauchten Tic-Phänomen konnte nachgewiesen werden, dass sich Teens offensichtlich durch die Beschäftigung mit bestimmten YouTube-Kanälen ‚infizieren‘ können. Sie litten nicht unter individuellen Tics, sondern zeigten genau die Symptome, die auf diesen YT-Kanälen präsentiert werden.
Prof. Dr. Müller-Vahl (MH Hannover), Spezialistin für Kinder mit Tourette-Syndrom, erklärt die Diagnostik der neuen funktionellen Tic-Störung im Vergleich zu Tourette sowie die Unterschiede in der Symptomatik und Behandlung.
Kann man sich auf Social Media anstecken? YT, KindermedienlandBW, 01.12.2021
Stop that! It’s not Tourette’s but a new type of mass sociogenic illness, Müller-Vahl, 23.08.2021
Rapid Onset Functional Tic-Like Behaviors in Young Females, 13. 08.2021
President of leading trans org admits social contagion is driving surge in kids identifying as transgender, 24.01.2023
Mit Tourette angesteckt – Sind psychische Störungen übertragbar? Auf TikTok und Instagram zeigen viele ihre Symptome. Fachleute fürchten: Die Überzeugung, an etwas zu leiden, kann jeden befallen, 30.05.2023 (ROGD wird in diesem Artikel ausgeklammert.)
- Details
Informierte Einwilligung bei Genderdysphorie – es ist kompliziert
Die Behandlung der Genderdysphorie erfordert schwierige Entscheidungen von minderjährigen Betroffenen und ihren Eltern, spätestens wenn es um Pubertätsblocker, Cross-Sex-Hormone oder chirurgische Veränderungen geht. Für die Aufklärung und den Prozess zur Aufklärung und Einholung der Zustimmung der Beteiligten gibt es keinen etablierten Standard. Stephen B. Levine u. a. erörtern, was bei der üblichen gender-affirmativen Behandlung genderdysphorischer Teens & Twens so besonders problematisch ist und hinsichtlich „Informierter Einwilligung“ überdacht werden sollte.
„Social transition, hormones, and surgeries are unproven in a strict scientific sense, and as such, to be ethical, require a thorough and fully informed consent process."
Reconsidering Informed Consent for Trans-Identified Children, Adolescents, and Young Adults, Levine u. a., 17.03.2022
Revisiting the Impossibility of Informed Consent for Transgender Interventions, Robbins, 19.07.2022
Auch der schottische Arzt Dr. Antony Latham, Spezialist für Bioethik und Medizinrecht, diskutiert die Frage:
- Details
Soziale Transition – Abkoppeln von der Realität?
Kinder-Transition
A childhood is not reversible – dieser eindrückliche Beitrag eines anonymen Psychologen auf
Wenn diese früh sozial transitionierten Kinder dann die Pubertät erreichen, kommt bei ihnen Genderdysphorie und bei den Eltern oft Panik auf, der Weg zur medizinischen Transition ist vorgezeichnet.
Der Autor beschreibt auch die Alternative: Eltern können ihr gender-non-konformes Kind in seiner Nonkonformität unterstützen, damit es bleiben kann, wie es ist, und sich nicht partiell von der Realität abkoppeln muss.
Over the half of her patients now identiy as transgender, dailymail, 08.05.2022
Early Social Gender Transition in Children is Associated with High Rates of Transgender Identity in Early Adolescence, SE°GM, 06.05.2022
- Details
Finnland: Priorisierung von Psychotherapie
Vor über einem Jahr gab Finnland neue Richtlinien heraus, die Psychotherapie statt Pubertätsblocker und Hormone zur Erstbehandlung von genderdysphorischen Jugendlichen vorsehen. Irreversible ‚geschlechts-bejahende' Interventionen sollen nicht mehr für unter 25-Jährige verfügbar sein. Damit weicht die finnische Gesundheitsbehörde deutlich von den WPATH-SoC ab. Grundlage für diese Entscheidung war eine systematische Überprüfung der Behandlungsplausibilität, mit dem Resultat einer nicht schlüssigen Evidenzlage.
Die finnische Gesundheitsbehörde setzt die Überarbeitung der Richtlinien so lange aus, bis die Forschung in der Lage ist, den jüngsten starken Anstieg von Jugendlichen mit GD (davon im Übermaß ♀) zu erklären. Außerdem muss belegt sein, dass die ‚geschlechts-bejahende' körper-medizinische Behandlung die Gesundheitsergebnisse verbessert und die Detransitionsrate quantifiziert werden soll. Finnlands Apotheken nehmen mittlerweile keine Rezepte des Online-Anbieters GenderGP mehr an.
In Deutschland ist die Evidenzsituation nicht anders. Die Frage, woher der signifikante Anstieg der Zahlen von GD-Jugendlichen kommt, wird hierzulande auch stets thematisiert, aber es gibt (unseres Wissens) keine Bestrebungen, die Situation zu erforschen. Trotzdem schreitet die Formulierung neuer Leitlinien für Kinder- und Jugendliche mit Genderdysphorie in Deutschland fort. Deren geplante Fertigstellung wurde bisher 4 Mal (!) um ein Jahr verschoben und steht aktuell auf März 2023.
One Year Since Finland Broke with WPATH "Standards of Care“, SEGM
Finnische Leitlinien für GD bei Jugendlichen im Original
Finland Takes Another Look at Youth Gender Medicine, 23.02.2023
- Details
Deine Pronomen? Ok, aber sag mir lieber Deine Adjektive!
In der deutschen Sprache sind die gebräuchlichen Dritte-Person-Einzahl-Pronomen geschlechtsbezogen: sie und er. Ansonsten hat sich noch keine der Neuerfindungen für non-binäre Pronomen etabliert, oder kennen Sie z. B. en, iks, sel oder xie?
Schweden versucht seit 10 Jahren begrenzt erfolgreich, das Pronomen hen in die Alltagssprache einzuführen. Niemand wird gezwungen, es zu verwenden, aber manchmal wird hen bewusst als ‚ideologischer Marker‘ eingesetzt. In Schwedens Kirche ist das größte Spaltthema die Männlichkeit Gottes, was auch sprachliche Probleme bereitet.
In Frankreich startet gerade der Versuch, iel zu etablieren. Die Erfolgsaussichten sind auch hier ungewiss, da nicht klar ist, ob es in der Bevölkerung dafür ein echtes Bedürfnis gibt.
Polémique autour de l'usage du «iel», la vie, 30.11.2021
- Details
Locus of Control
Eltern, die Berichte von anderen Familien mit genderdysphorischen Teens und Twens hören, haben einerseits häufig Wiedererkennungs-Momente, andererseits ist im Einzelfall dann doch etliches anders. Die Frage nach den Ursachen von Genderdysphorie bei Jugendlichen ist stets präsent.
Experten beantworten sie meistens mit der „Born-that-way“-These, obwohl es gerade bei dem ROGD-Subtyp von Genderdysphorie (GD) keine entsprechende Vorgeschichte in der Kindheit gibt und darüber hinaus auch die wissenschaftliche Basis für „Born-that-way“ fehlt. Andere äußern die Vermutung, die Ursachen für GD seien „multifaktoriell“, aber auch „fluide“. Alle diese Antworten sind nicht unbedingt geeignet, das Grübeln darüber einzustellen, worauf die Genderdysphorie eine Reaktion sein könnte.
Zu den am häufigsten genannten Faktoren für ROGD hier einige Inspirationen:
@Angst – Lisa Marchiano erklärt, was der „Ort der Kontrolle“ (Locus of Control) mit Ängsten und Resilienz bei Teens und Twens zu tun hat, in
Collision with Reality: What Depth Psychology Can Tell us About Victimhood Culture, 2017
- Details
Cross-Sex-Hormone bereits für 13-Jährige?
Im Beitrag „Fehldiagnose ‚trans‘ – und die gravierenden Folgen“ (Die Welt) berichtet eine Insiderin, „dass es aber heutzutage keine Seltenheit mehr sei, dass Kinder auch mit 13 oder 14 Jahren eine Hormonbehandlung erhalten. ‚Damit ermöglicht man Kindern eine altersgemäße Entwicklung mit ihrer Peergroup.“
Diese Aussage bedeutet, dass auch in Deutschland bereits 13-jährige biologische Jungen Östrogen erhalten und 13-jährige biologische Mädchen mit Testosteron behandelt werden, wenn angenommen wird, dass sie eine transsexuelle Entwicklung machen könnten.
Wie sieht eine Pubertät mit CSH (Cross-Sex-Hormonen) trotz gegengeschlechtlichem Körper aus? Ist beispielsweise eine homosexuelle Entwicklung noch möglich? Was bewirkten die CSH in Bezug auf die intellektuelle, emotionale, psychosoziale und psychosexuelle Entwicklung? Müssen solche experimentellen Behandlungen von den Krankenkassen bezahlt werden?
Fehldiagnose ‚trans‘ – und die gravierenden Folgen, Die Welt, 12.01.2022
- Details
Heute Medizinfortschritt – morgen Skandal?
Alison Clayton, eine australische Psychiaterin, gibt anhand der Medizingeschichte mehrere Beispiele von Praktiken, die zu ihrer Zeit medizinischen Fortschritt darstellten, in der Rückschau aber als „gefährliche Medizin“ oder Skandal angesehen werden. Ihnen ist gemeinsam, dass sie nicht als barbarisch galten, obwohl sie i. d. R. sehr invasiv, risikoreich sowie ohne strenge Evidenzbasis waren. Sie wurden von Ärzten und der Öffentlichkeit begrüßt und begeistert gefeiert, einige waren sogar nobelpreiswürdig. Bei präfrontalen Lobotomien, Klitoris-Kauterisationen, Strombehandlungen etc. macht sich nach einiger Zeit Skepsis und Ernüchterung breit, heute sind solche Behandlungsmethoden kaum noch nachvollziehbar.
Clayton stellt die Frage, wie in Zukunft rückschauend die derzeit üblichen, teilweise ebenfalls
The Gender Affirmative Treatment Model for Youth with Gender Dysphoria: A Medical Advance or Dangerous Medicine? A. Clayton, 10.11.2021
Parallels Between Lobotomy and Childhood “Gender” Transition, S. Ayad, 2020
- Details
Die Rolle der Kliniker bei Genderdysphorie
In einem wissenschaftlichen Beitrag beleuchtet
„Gender identity is only one aspect of an individual’s multifaceted identity” and „it is relevant and ethical to investigate the forces that may have propelled an individual to create and announce a new identity.” ... "Making a diagnosis of gender dysphoria is easy. Thinking about what it is a response to is not."
Reflections on the Clinician’s Role with Individuals Who Self-identify as Transgender, 15.09.2021
Interview mit Stephen B. Levine, 16.11.2021
- Details
Trans* – und wenn ja, wie viele?
Bekanntermaßen gibt es für Deutschland kaum statistische Daten, die Transition, Transitionsbehandlung, Genderdysphorie, Genderinkongruenz betreffen. Neu sind die am 16.11.2021 veröffentlichten Zahlen zu geschlechtsangleichenden Operationen von Statista, deren Datenquelle mit ‚Statistisches Bundesamt' angegeben ist.
Zahlen zu geschlechtsangleichenden Operationen, Statista, 16.11.2021
Wie identifizieren sich Boomer, Gen X, Millenials, Gen Z? Statista, 13.05.2022
- Details
Lost Boys?
Ca. 20 % der ROGD-Jugendlichen sind biologisch männlich, ob ihr Anteil steigt, ist unklar. Eltern von Söhnen vermuten, dass die Genderdysphorie mit der Online-Spielkultur zusammenhängt, dass ihre Teens/Twens psychosoziale Entwicklungsverzögerungen und Ängste haben, obwohl sie oft ziemlich intelligent sind. Ansonsten scheint Einsamkeit – verstärkt in den vergangenen Jahren durch die Pandemie – eine Rolle zu spielen.
When Sons became Daughters, 2021
Lost boys, Ourduty, Mai 2021
The Lost Boys: Searching for Manhood, 5 ♂ Detransitionierte, Experts: Jo Burgo, Az Hakeem, CBC, YT, J. Lahl, 15.01.2024
The 4 types of Males with Gender Issues and how to handle them, Stella O'Malley, Video, 18.01.2024
The Island of Misfit Boys, PITT, 23.02.2024













