BLOG · Aktuell

ROGD: What we know & what we're learning

Logo ROGD-Webinar GENSPECTIm November veranstaltete Genspect ein Webinar zum Thema ROGD (Rapid Onset Gender Dysphoria). Es ging um den Austausch von Wissen und Erfahrungen von Fachleuten wie S. O'Malley, Dr. D. Bell, Dr. L. Littman und betroffenen Eltern.

Zusammenfassung des Webinars, Genspect, 22.11.2021

Mehr zu ROGD - Rapid Onset Gender-Dysphoria

Trans* - und wenn ja, wie viele?

door by RyanMcGuire pixabayBekanntermaßen gibt es für Deutschland kaum statistische Daten, die Transition, Transitionsbehandlung, Genderdysphorie, Genderinkongruenz betreffen. Neu sind die am 16.11.2021 veröffentlichten Zahlen zu geschlechts­an­gleichen­den Operationen von statista, deren Datenquelle mit 'Statistisches Bundesamt' angegeben ist.

Zahlen zu geschlechtsangleichenden Operationen, statista, 16.11.2021

Geschlecht - Was ist das?

Suche GeschlechtMit dem geplanten Selbstbestimmungsgesetz steht in der Gesetzgebung offensichtlich ein Paradigmenwechsel bevor. Während beim Geschlechtseintrag bisher das biologische Geschlecht gemeint ist (männlich, weiblich, divers=intersexuell), soll zukünftig das subjektiv gefühlte Geschlecht einer Person, oft auch Gender-Identität genannt, maßgeblich sein. Geschlecht und Name sollen dann jährlich geändert werden können und zwar als reiner „Sprechakt“ ohne irgendwelche Nachweise und Kosten. Lediglich Kinder unter 14 Jahren benötigen die Zustimmung der Eltern.

Wie viele Geschlechter gibt es und kann man sie wechseln? J. Ponseti, A. Stirn, 2019

Die Trans-Konstruktion, J. Ponseti, A. Stirn, 2020

Abgesehen davon, dass Geschlechts-Identität o.ä. bisher nicht in der Verfassung vorkommt, scheinen selbst unter Experten wie Bundesverfassungsgericht, Bundesärztekammer, Ethikrat, Gesell. für Psychologie, noch ganz viele Fragen zum neuen Geschlechtsbegriff ungeklärt zu sein, wie z. B. Prof. Steinhoff unlängst dokumentiert hat: Auf den Leim gegangen, U. Steinhoff, 29.10.2021

Self-ID für Jugendliche?

information 160948OpenClipart Vectors pixabay 600In ihrem Dossier "Selbstbestimmt zur Brustamputation? Was eine Transition für Jugendliche wirklich bedeutet" beleuchtet Dr. Antje Galuschka als Naturwissenschaftlerin (Endokrinologie), Mutter und grüne Frauenpolitikerin die Folgen eines „Selbstbestimmungsgesetzes” wie es einige Parteien zurzeit planen. Es geht einerseits um die soziale und rechtliche Transition, andererseits um die körpermedizinische Transition. Antje Galuschka erklärt auch die Beschränkungen der Elternrechte, die dieses Gesetz mit sich bringen würde.

Dossier zur Self-ID von Dr. A. Galuschka, Oktober 2021

Stats for Gender - Statistisches zu Gender

GENSPECT LogoAuf einer neuen Tochter-Website statsforgender.org bietet Genspect ab sofort eine Art Informations-Zentrale zu GENDER in Bezug auf Kinder und Jugendliche. Interessierte Eltern, Als Journalisten, Politiker oder Beobachter finden Sie dort interessante Zahlen und Quellen.

statsforgender.org   Website übersetzen

Hormon-Hangover

watercolor 4033246 GerdAltmann pixabay400Grace ist Detrans - vor kurzem (2021) schilderte sie ihre persönlichen Erfahrungen, Gefühle und Gedanken über Gender, Trans-Themen und Gender-Medizin.

Sie hatte ihren "Oh-Shit-Moment" nach der Mastektomie, die sie bereute und enttäuschte, weil die OP sich nicht als der erhoffte Wendepunkt auf dem Weg zum „wahren Ich” herausstellte. Sie setzt sich sehr intensiv mit ihren Erwartungen und der erlebten Realität auseinander, ihre Brust-Amputation bezeichnet sie als Fehler.

Neu - Teil 6: Thinspo and Gender - Nachdenken über die Internet-Subkulturen 'pro-ana' und 'trans-online-communities', 31.10.2021

Hormon-Hangover - alle Folgen, 2021

Turnaround in Australien?

colorful g0575c500c by GordonJohnson pixabayDas Royal Australian and New Zealand College of Psychiatrists betont in einer neuen Stellungnahme die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen mit Genderdysphorie. Es sei wichtig den psychologischen Zustand und den Kontext für die Genderdysphorie zu erforschen, um die am besten geeignete Behandlung zu finden.

“There may be other reasons for doing it and we need to look for those, identify them and treat them. This needs to be done before initiating hormones and changing the whole physical nature of the child,” ... “A cautious psychotherapy-first approach makes sense. If we can do that with adolescents then we will take a big step in the right direction,”

sagte Philip Morris, Präsident der National Association of Practising Psychiatrists in Australien. Es gäbe Bedenken, dass ein Teil der Transgender-Identifizierung auf soziale Ansteckung zurückzuführen. Außerdem wird die wachsende Zahl von Detransitionierten bestätigt. und auf den Mangel an Evidenz zur GD-Behandlung bei Kindern und Jungen Menschen hingewiesen.

Psychiatrists Shift Stance on Gender Dysphoria, Recommend Therapy, B. McCall, 07.10.2021 und   medscape

Zu den neuen Leitlinien in Australien, SEGM, 07.11.2021

W5 Kanada schaut genauer hin

fall leaf 5293499 by 9691 pixabay400Ein großer kanadischer Fernsehsender hat jetzt in einer Reportage über Jugendliche und junge Erwachsene, die ihr Geschlecht hinterfragen, auch einige kritische Aspekte thematisiert. Es geht um die Zunahme der Fallzahlen, die Änderung der Behandlung in Finnland, Schweden und den Prozess von Keira Bell. Sinead Watson, die als junge Erwachsene transitioniert und detransitioniert ist, kommt zu Wort. Dr. David Bell, ehemaliger Präsident der britischen psychoanalytischen Gesellschaft, äußert sich zum Suizid-Risiko, zu Trans-Aktivismus und er berichtet, dass viele Kinder damit hadern, schwul oder lesbisch zu sein, was aber zu häufig selbst von ExpertInnen als „transgender” gedeutet würde.

W5: A closer look at gender treatment for children and youth, 24.10.2021

Genderstereotype

quote g6e5f168f4 MediaPublishing pixabay Kinder in der Familie ohne Genderklischees erziehen - das alleine reicht nicht aus. Damit sie souverän mit Genderstereotypen, -klischees und -konflikten umgehen können, ist es notwendig, dass auch Kindergarten, Schule und Medien, letztlich die gesamte Gesellschaft mitmachen. Die Pinkifizierung und Barbiesierung unseres Alltags sollte hinterfragt und vermindert werden.

Kinder sollten immer unkommentiert mit allem spielen können, für das sie Interesse zeigen, sie sollten ihre Sportart unabhängig von ihrem Geschlecht wählen. Als Heranwachsende sollten sie experimentieren dürfen, um einen persönlichen Stil zu finden, der ihrer Persönlichkeit und ihren Vorlieben entspricht.

Sich Gender-Normen zu widersetzen ist üblich und darf nicht mit Genderdysphorie verwechselt werden. Eine fortschrittliche Gesellschaft umfasst alle Persönlichkeiten, unabhängig davon, ob sie irgendwelchen Stereotypen entsprechen oder nicht.

Littman veröffentlicht Studie zu Detrans

ask GerdAltmann pixabay Lisa Littman hat 100 Detransitionierte nach ihren Gründen sowohl für ihre Transition als auch für ihre Detransition befragt. Die Erfahrungen sind vielfältig und die Gründe für die Detransition komplex. Unter anderem untermauern die Daten der Studie die Hypothese zu ROGD, einem Subtyp von Genderdysphorie, der Jugendliche und junge Erwachsene betrifft. Die Erkenntnisse der Studie könnten das Verständnis von Genderdysphorie  verbessern und die Optimierung von Bewertung, Beratung und informierten Zustimmungen unterstützen.

Detrans-Studie von L. Littman, 05.10.2021

Studying the True Face of Gender Ideology, J. Kay, 20.10.2021

Experten-Sicht

134982757 lightwise 123rf s500A. Shrier hat mit 2 prominenten Transgender-Experts gesprochen, Dr. Marci Bowers (Chirurgie, Spezialgebiet Vaginoplastik) und Erica Anderson (Clinical Psychology, Gender Clinic of Uni San Francisco), die auch Vorstandmitglieder der WPATH sind. Beide äußerten sich besorgt über einige Trends in der Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen. Bowers findet z. B. die schnelle Empfehlung von Testosteron problematisch - "red flag!". Außerdem ist sie skeptisch bezüglich der frühen Pubertätsblockade, durch die Jugendliche "orgasmically naive" blieben und sich bei biologischen Jungen nicht die notwendigen Voraussetzungen für eine Vaginoplastik entwickeln.

“the clitoris down there might as well be a fingertip and brings them no particular joy and, therefore, they’re not able to be responsive as a lover. And so how does that affect their long-term happiness?”

Top Trans Doctors Blow the Wistle on 'Sloppy' Care, A. Shrier, 04.10.2021

Anatomy of a scandal - Opinion on the use of puberty blockers in America is turning, economist, 16.10.2021

The mental health extablishment is failing trans kids, Anderson, Edwards-Leeper, Washington Post, 24.11.2021

Frankreich beginnt NEIN zu sagen

Map of France in French flag colorsMehr als 50 Ärzte, Psychiater, Richter, Erziehende, Psychologen, Philosophen und weitere Intellektuelle kritisieren in L’Express die Beeinflussung und Medikalisierung von Kindern und Jugendlichen, die ihr Geschlecht in Frage stellen.

Changement de sexe chez les enfants: "Nous ne pouvons plus nous taire face à une grave dérive, L'express, 20.09.2021

Enfants transgenres: est-on allé trop loin?, L'anti Éditorial, 11.11.2021

Informierte Einwilligung - die heiße Kartoffel

Hot potato concept 123rfIm Fall Keira Bell wurde das Urteil der Vorinstanz von Ende 2020 im September 2021 aufgehoben. Nun sind wieder die Kliniker in der Pflicht, ordnungsgemäße Einwilligungen zur Behandlung bei Kindern und Jugendlichen sicherzustellen. Urteil

Offen geblieben ist allerdings die Frage, ob es bei der üblichen gender-affirmierten Genderdysphorie-Behandlung - GAT überhaupt möglich ist, bereits Teens bei jedem neuen Schritt (soziale Transition, PB, CSH, OPs) über die gesamte Bandbreite der medizinischen, psychologischen und sozialen Folgen über einen langen Zeitraum bzw. für die gesamte Zukunft aufzuklären.

Körperbildstörungen - der Einfluss sozialer Medien

influencer by GerdAltmann pixabayMary Laval (Genspect 2021) hat etliche Quellen zum Einfluss sozialer Medien auf die psychische Gesundheit und das Körperbild von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammengestellt:
Social media’s impact on mental health and body image

Am 14.09.2021 veröffentlichte das Wall Street Journal eine Studie mit dem Titel" Facebook Knows Instagram Is Toxic for Teen Girls Its own in-depth research shows a significant teen mental-health issue that Facebook plays down in public

'32 % of teen girls said that when they felt bad about their bodies, Instagram made them feel worse,' the researchers said in a March 2020 slide presentation posted to Facebook’s internal message board…. 'Comparisons on Instagram can change how young women view and describe themselves.' - Wall Street Journal

Auch die FAZ schreibt darüber

Geheime Studie zu Instagram - Gefährlich wie ein Zug auf Lunge, FAZ, 17.09.2021

"Instagram hat negative Auswirkungen auf die Psyche junger Menschen. Interne Dokumente zeigen, dass der Mutterkonzern Facebook das weiß. Doch er leugnet es."

The Dangerous Experiment on Teen Girls, 21.11.2021

Orientierungshilfen

GENSPECT - die internationale Experten-Stimme für Eltern mit gender-infragestellenden Kindern hat von Profis entwickelte Orientierungshilfen herausgegeben, damit Fachkräfte im Gesundheitswesen und im Bildungswesen die Unterstützung leisten können, die Jugendliche benötigen, die ihr Gender in Frage stellen:

Genspect Guidance for Schools

Genspect Guidance for Psychotherapists and Counselors

Genspect Guidance for Pediatricians and Primary Care Providers

Genspect Guidance for Mental Health Practitioners and Front Line Workers

Genspect Useful Resources

GENSPECT - die internationale Experten-Stimme für Eltern mit gender-infragestellenden Kindern -Orientierungshilfen für Eltern, Familien, Freunde und Selbsthilfegruppen:

Genspect Guidance for Friends and Family

Genspect Guidance for Parents

Genspect Guidance for Parent Support Meetings

Whistleblowing

thumb by GerdAltmann pixabaySonia Appelby erhielt im Herbst 2021 von einem Londoner Arbeitsgericht 20.000 £ Entschädigung in einem Prozess gegen den Tavistock and Portman NHS Foundation Trust zugesprochen. Sie hatte Bedenken zur Sicherheit der Behandlung von Jugendlichen mit Problemen der Genderidentität geäußert und Verbesserungsvorschläge gemacht. Obwohl dies zu ihrem Job gehörte, weil sie als langjährige Mitarbeiterin für den Bereich Kinderschutz zuständig war, wurde sie deswegen einer Art Disziplinarver­fahren unterzogen.

Gender identity clinic whistleblower wins damages for ‘vilification’, thetimes, 04.09.2021

NHS gender identity clinic whistleblower wins damages, theguardian, 04.09.2021

Maiming a generation, The medicalisation of gender non-conforming young people is the biggest medical scandal of our time by Rob Jessel and Sarah Phillimore, thecritic, 08.09.2021

Material Girls: Why Reality Matters for Feminism

Kathleen Stock, Philosophie-Professorin an der Universität Sussex, kritisiert die einflussreiche Theorie, dass alle Menschen ein inneres Gefühl hätten, das als Gender-Identität bezeichnet wird und gesellschaftlich bedeutsamer sein soll als das biologische Geschlecht.

Material Girls: Why Reality Matters for Feminism von K. Stock, 2021

Rezension von Stella O'Malley, Evening Standard, 27.04.2021

Streit um das Geschlecht, ZEIT, 03.11.2021

Der Journalist und die Relativierung des Mobs: Wenn Medienvertreter vor lauter Transgenderideologie tendenziös berichten, Uwe Steinhoff, 17.11.2021

#RogdAwarenessDay

ROGD Awareness 01Lisa Littman hat 2018 ihre für uns Eltern wichtige Studie zu ROGD veröffentlicht. Mit dem Rogd­Awareness­Day soll sie gewürdigt werden, auch in Anbetracht der Opfer, die sie bringen musste, um das Bewusstsein für ROGD-Kinder und ihre Eltern zu schärfen.

Offener Brief an EPATH

Offener Brief an EPATH 11.08.2021 (keyboard by Brennt pixabay - )Zusammen mit einer internationalen Allianz von 15 Organisationen aus 13 Ländern hat TTSB am 11.08.2021 einen Offenen Brief an die European Professional Association for Transgender Health (EPATH) veröffentlicht. Er enthält 7 Fragen zur Behandlung, Forschung, Ethik bei genderdysphorischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Aus Deutschland sind Dr. med. Matthias Auer (München), PD Dr. med. Jochen Heß (Essen) und PD Dr. phil. Timo Nieder (Hamburg) im EPATH-Scientific-Committee verantwortlich.

Trans: When Ideology Meets Reality

Helen Joyce beleuchtet das Thema "Trans" von allen Seiten, sowohl in der Historie, als auch in der aktuellen Debatte. Es geht weniger um Trans-Menschen als um Trans dreamstime 121681035 die wichtige Frage, ob es sinnvoll ist, eine selbst deklarierte Gender-Identität (Self-ID) gegenüber dem biologischen Geschlecht zu privilegieren, wenn es um gesellschaftliche Regeln wie Gesetze, Richtlinien, Vorschriften, medizinische Vorgehensweisen, Forschung und Medien geht. Obwohl es Self-ID heißt, geht es nicht nur um ein individuelles Gefühl, sondern vor allem um die Forderung nach Bestätigung der Identifikation durch andere.

"Since evolution has equipped humans with the ability to recognise other people’s sex, almost instantaneously and with exquisite accuracy, very few trans people ‘pass’ as their desired sex. And so to see them as that sex, everyone else must discount what their senses are telling them."

Besonders gründlich hat Joyce zu „Trans im Sport” und „Trans-Pharma” recherchiert, aber auch was die Gender-Ideologie für Kinder und Jugendliche bedeutet.

Helen Joyce: Trans: When Ideology Meets Reality, Juli 2021

Rezension von Angus Fox, 17.08.2021

Rezension von Stella O'Malley, Evening Standard, 12.07.2021

Rezension von Cathleen Stock, The Telegraph, 18.07.2021

Rezension von Jesse Singal, The New York Times, 07.09.2021

Gender Exploratory Therapy

Der derzeitige Affirmativ-Only-Trend bei der GD-Behandlung hat iatrogene Wirkung. Nach den Erfahrungen vieler Eltern führt die ständige Bestätigung der Selbstdiagnose Trans* nahezu immer zu einer Art  „Trans-Kaskade”, die wie ein Förderband die transsexuelle Entwicklung von Jugendlichen unterstützt. Theoretisch besteht natürlich jederzeit die Möglichkeit des „Ausstiegs”.

Discover who you areIn letzter Zeit haben vor allem Sacha Ayad, Stella O'Malley sowie Susan und Markus Evans veröffentlicht, welche Erfahrungen sie bei GD-Jugendlichen mit einer konventionellen Therapie gemacht haben, die sich am treffendsten als „Gender Exploratory Therapy” bezeichnen lässt. Statt anzunehmen, dass trans* angeboren und unveränderlich ist, betrachten sie die Gender-Infrage­stellung bei Jugendlichen als ein ganz normales Pubertätsproblem.

Gender Dysphoria: A Therapeutic model for Children, Adolescents&Young People, S. und M. Evans, 2021,   Rezension von L. Maynard

Gender: A wider Lens: S. Ayad und S. O'Malley haben die Gender Exploratory Therapy in mehreren Folgen ihres Podcasts erläutert.

Behandlung von AOGD-Teens: „Flying blind”

hand 3833834 un perfekt pixabay Obwohl die Evidenzbasis nachweislich noch immer sehr gering ist, behaupten viele Medien, dass die Behandlung von genderdysphorischen Teens sicher sei.
Jesse Singal hinterfragt die Sicherheit der aktuellen Standard-Behandlung und kommt zu dem Ergebnis: „In many ways, everyone is flying blind, especially families of kids with later-onset GD.”

What the media gets wrong on gender reassignment, Spectatorworld, 22.06.2021

Genspect

GENSPECT Logo

„Introducing Genspect, a new organization which has been set up to give a voice to parents. We are not a parent support group; nor are we a research organization. Instead, we intend to speak out about parents’ concerns in the mainstream media. We will be a front-facing organization focused on telling parents’ stories and centering their valuable insights into this unfolding medical scandal.”

Genspect Website

Genspect Youtube-Channel

Genspect unheard voices

Schweden beendet Behandlung Minderjähriger nach Dutch Protocol

international 2684767 640 joronoSchweden ist das erste europäische Land, das die Verwendung des "niederländischen Protokolls" zur Behandlung genderdysphorischer Minderjähriger aussetzt. Die Verschreibung von Pubertätsblockern und gegengeschlechtlichen Hormonen für Minderjährige unter 16 Jahren wird eingestellt.

Schwedens Karolinska beendet Pubertätsblocker-Verwendung bei < 16, SEGM, 2021

The Swedish U-Turn on Gender Transitioning for Children, genderreport, 2021

NEU: Schwedische Dokumentation zur Pubertätsblocker-Behandlung der Karolinska-Uniklinik, 24.11.2021,   Kommentar

Neue Beiträge zum Thema Trans*

news stuxx pixabayIn diversen deutschen Medien erschienen zwischen April und Juni 2021 mehrere interessante Artikel zu Trans*-Themen (leider teilweise hinter Bezahlschranke). Es geht um Transition, Detransition, Keira Bell, Elternrechte, TSG, etc. 

Die Reifeprüfung, Spiegel, 29.04.2021

Sollten Minderjährige bei ihrer Gender-Identität mehr Rechte bekommen? Welt, 23.04.2021

Sie, Er, Ich, SZ, 07.05.2021

Wenn die eigene Tochter plötzlich sagt, 'Ich bin ein Junge', Welt, 11.06.2021

Lost Boys?

stones pixabayEin Fünftel bis ein Viertel der genderdysphorischen Jugendlichen ist biologisch männlich, zurzeit scheint ihr Anteil zu steigen.

Lost boys, Ourduty, Mai 2021

ROGDboys-Survey, PITT, 27.09.2021

My Son doesn't want to be a man, R. Nyhus, 2021

Gender Dysphoria in Males #2, Gender: A wider Lens, Podcast-Gast Angus Fox

No male ROGD isn't all agp  (Autogynophilie)

Transin' the Suburbs, Sicht einer betroffenen Mutter, 2021

Eltern verdienen Antworten

Es ist völlig legitim, dass Eltern alles über die Behandlung, insbesondere die Medikalisierung wissen wollen, die zurzeit standardmäßig bei Genderdysphorie für Jugendliche und junge Erwachsene angeboten bzw. angewendet wird.

why by Gordon Johnson, pixabay J. Michaelson hat 12 Fragen formuliert, die uns Eltern beschäftigen und auf die wir sowohl im Internet als bei den Experten kaum hinreichende Antworten finden.

Parents Deserve Answers before Medicalizing „Gender Identity, Michaelson, 2021

Susan Nagel glaubt nicht, dass die körpermedizinischen Maßnahmen die richtige Therapie für ihr Kind sind und führt alle Zweifel im Einzelnen auf:

Wanting to protect my daughter's health does not make me a bigot, 2017

Die Psychotherapeutin S. O'Malley beleuchtet die Situation von besorgten Eltern

Gaslighting the Concerned Parents of Trans Children, Quillette (05/2021)

Think my Kid is Trans? Better Prove it., Pittstack, 22.10.2021

Die Gefühle von Eltern

dance joduma pixabayDie Zahl der Eltern genderdysphorischer Jugendlichen steigt, die an der Standard-Behandlung von Genderdysphorie zweifeln, deren Idee es ist, den Fokus des Problems von der Psyche in den Körper zu verlagern. Immer mehr von ihnen glauben, dass Hormone oder Operationen nicht geeignet sind, die psychischen Probleme ihrer Kinder zu lösen.

Angus Fox (Pseudonym) beschreibt in einer 7teiligen Artikelreihe, warum Eltern, deren Kinder genderverwirrt sind bzw. eine „Transition“ anstreben, kaum Möglichkeiten haben, ihr Leiden und ihre Bedenken Außenstehenden gegenüber zu äußern oder verstanden zu werden.

When Sons Become Daughters, A. Fox, 2021

Genspect unheard voices (Transteens Sorge berechtigt)

Let's protect our daughters, 10.11.2021

Meet the heretical parents questioning the trans narrative for children and teens, M. Cook, 14.10.2021

Parent Resource Guide - Responding to the Transgender Issue

Parent Resource Guide"Eine unentbehrliche Lektüre für Eltern, Pädagogen und Fachleute im Gesundheitswesen, die die Faktoren verstehen wollen, die zur raschen Zunahme von genderdysphorischen Jugendlichen geführt haben und die wissen wollen, "wie man effektiv auf den unwissenschaftlichen und gefährlichen Wahn der „Gender-Affir­ma­tions­therapie' reagiert." sagt W. Malone, Endokrinologe, über den Leitfaden

genderresourceguide.com

Parent Resource Guide, 2019

Gender Detransition - Auf dem Weg zur Selbstakzeptanz

wood 4088609 640GerdAltmann pixabay400Nele und Elie, 2 Detransitionierte aus Deutschland und Belgien und Gründerinnen des Projektes Post-Trans haben im März 2021 eine Broschüre zum Thema Detransition veröffentlicht. Was bedeutet Detrans?, Berichte, Befragungsergebnisse, Ratschläge von Detrans zu Detrans, etc.

Gender Detransition - auf dem Weg zur Selbstakzeptanz, 2021, die   Broschüre gibt es in   Deutsch,   FR,   ENG und   NL

Das Projekt Post-Trans stellt Sichtbarkeit und Ressourcen für Detransitioner zur Verfügung

Detransition-Related Needs and Support: A Online Survey, Elie Vandenbussche, 2021

Dysphoric

In die 4-teilige Dokumentation Dysphoric geht es um die sich verbreitenden Gender-Identitäts-Ideologie und ihre Auswirkungen auf Frauen und Mädchen - besonders in Entwicklungsländern, s. auch limesodafilms, 2021

„The film explores gender transition, the permanent medical side-effects of hormones and surgeries, the propaganda by 'woke' corporations that glorifies thousands of stereotypical gender presentations coalesced as fashion, a surge in pronoun policing; language hijacking that calls women ‘menstruators’, and the many hurdles women face while trying to question this modern-day misogyny."

The film amplifies the voices of detransitioners, clinicians, psychiatrists, sociologists, feminists, academics and concerned citizens.

GENDER - A Wider Lens

ist eine sehr interessante Podcast-Serie von und mit Sasha Ayad und Stella O'Malley - Psychotherapie-ExpertInnen für Genderdysphorie und GD-Behandlung

Genderdysphorie bei Jugendlichen - Was tun?

Dr. A. Korte arbeitet als Jugendpsychiater an der Uniklinik München mit Jugendlichen, die sich als ihr Geschlecht infrage stellen, in der Kindheit aber keine Anzeichen von Geschlechtsdysphorie hatten. Er berichtet, dass 8 Mädchen auf 1 Jungen kommen, die sich um einen Termin bemühen und stellt die Ursachen vor, die er dafür vermutet. Korte unterstützt die Jugendlichen dabei herauszufinden, ob und warum sie sich nicht mit ihrem Körper und ihrem biologischen Geschlecht arrangieren können.

Seine Ablehnung der Verordnung von Pubertätsblockern begründet Korte damit, dass sie die Jugendlichen auf die Genderdysphorie fixieren. Es wird nicht nur die körperliche und sexuelle Entwicklung gestoppt, sondern möglicherweise auch eine homosexuelle Entwicklung verhindert.

Korte äußert sich auch zu möglichen gesellschaftlichen Ursachen, Trans-Aktivismus und „queeren“ Theorien.

Interview, April 2019

Eine Botschaft der Hoffnung für dysphorische Jugendliche

von einigen anonymen Detransitionierern

  1. Die Zeit ist nicht gegen euch, was die körpermedizinische Transition angeht.
    be kind of yourself - shutterstock Jugendlichen mit Genderdysphorie wird in den Medien ständig vermittelt, dass sie Selbstmord begehen könnten, wenn die Transition sich verzögert. In der Realität jedoch schaffen transsexuelle Menschen häufig zuerst die Grundlage für ihre medizinische Transition, indem sie ihr Leben als Erwachsene aufbauen – den Wunschberuf erlernen, finanzielle Rücklagen schaffen und ein Unterstützungsnetzwerk aufbauen. Medizinische und soziale Transition sind schwierige und kostspielige Vorhaben.
  2. Es gab eine Zeit, in der ich mich nicht anziehen konnte, ohne eine Panikattacke zu bekommen. Seit meiner Kindheit ...
Original unter a-message-of-hope.com, 17.12.2020

This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NoDerivatives 4.0 International License. To view a copy of this license, visit http://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/ or send a letter to Creative Commons, PO Box 1866, Mountain View, CA 94042, USA.

Vom Sie zum Er zum Ich

Nele dachte, sie sei ein Junge. Als sie dann einer war, erkannte sie den Irrtum. Detrans-Bericht im Magazin Fluter der Bundeszentrale für politische Bildung.

Vom Sie zum Er zum Ich, Magazin Fluter, 15.12.2020

Detransition: Für sie war die Geschlechtsangleichung der falsche Weg, Funk.net, 16.09.2020

The detransitioners, L. Dodsworth, 18.08.2020

Pubertät ist keine Krankheit

Pubertät ist keine Krankheit

 

Spektakuläres Urteil zu PB und CSH

Royal Courts of Justice The Lud, Public domain, via Wikimedia CommonsAm 01.12.2020 veröffentlichte der High Court in London das Urteil im Prozess Keira Bell gegen den NHS/GIDS London. Die Verschreibung von Pubertätsblockern (PB) und Cross-Sex-Hormonen (CSH) wurden als experimentell und risikobehaftet bezeichnet. Kindern und Jugendlichen dürfen sie in den meisten Fällen nicht mehr ohne gerichtliche Genehmigung verschrieben werden. Im Mittelpunkt des Verfahrens stand die Frage, ob eine rechtsgültige Einwilligung von Kindern und Jugendlichen möglich ist und welche Qualität die Aufklärungsinformationen hatten.

Puberty blockers: Under-16s 'unlikely' to be able to give informed consent, BBC

Das Urteil des High Courts im Fall Keira Bell, 01.12.2020

Society for Evidence Based Gender Medicine zum Urteil des High Courts, 03.12.2020

An English ruling on transgender teens could have global repercussions, 12.12.2020

Nichts an meinem Körper war falsch

In einem Interview sagte Keira Bell, Detrans, die die Londoner Genderklinik wegen ihrer Behandlungsmethoden verklagt hat:

"I look back with a lot of sadness. There was nothing wrong with my body, I was just lost and without proper support. Transition gave me the facility to hide from myself even more than before. It was a temporary fix, if that."

Interview mit Keira Bell, „There was nothing wrong with my body“, WPUK, 30.11.2020 bzw. im Original auf   elplural

Keira Bell: My Story, 07.04.2021

Anhörungen zu den Vorlagen zum Selbstbestimmungsrecht

Am 2. November 2020 fanden die öffentlichen Anhörungen zu den Referentenentwürfen einiger Parteien zur Aufhebung des Transsexuellengesetzes und zum Erlass eines 'Gesetzes zur geschlechtlichen Selbstbestimmung' statt.

Eines der Themen:

"Die Entwürfe von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP sehen die Einführung eines ›Selbstbestimmungsgesetzes‹ bzw. ›Gesetzes zur Stärkung der geschlechtlichen Selbstbestimmung‹ bei gleichzeitiger Forderung nach Aufhebung des TSG vor. Angestrebt wird, dass nach entsprechender Veränderung des Personenstandsgesetzes zukünftig eine jede Person mit Vollendung des 14. Lebensjahres gegenüber dem Standesamt (auf dem Wege eines reinen Verwaltungsaktes) rechtskräftig erwirken können soll, dass die Angabe zu ihrem Geschlecht und Personenstand im Personenregister durch eine andere in § 22 Absatz 3 PstG vorgesehene Bezeichnung ersetzt oder gestrichen werden soll."

Stellungnahmen und Video der Anhörung

Neue Richtlinie für geschlechtsangleichende Maßnahmen

yes no 2167843 by GerdAltmann pixabay Im August 2020 wurde die Richtlinie „Geschlechtsangleichende Maßnahmen bei Transsexualismus“ des GKV-Spitzenverbandes neu herausgegeben. Sie ist für die Medizinischen Dienste der Krankenkassen und deren Verbände verbindlich.

Im Rahmen der sozialmedizinischen Begutachtung verlangen die Krankenkassen auch zukünftig eine umfassende Diagnose (Transsexualismus ICD-10, F64.0 einschl. Ausschluss von Komorbidität, körperliche Untersuchung, Labor, etc.), Gutachten und Alltagserfahrungen. Damit sind weiterhin alle „nonbinary“-Diagnosen ausgeschlossen.

Detransition: Keira Bell klagt an

Keire Bell, 23, klagt in GB vor dem High Court gegen den GIDS London. Als Teenager hatte sie dort nach wenigen Terminen Pubertätsblocker und später Hormone bekommen um ihre Genderdysphorie zu lindern, mit 20 Jahren ließ sie sich die Brüste amputieren. Mittlerweile bereut sie ihre Behandlung, hat vor 2 Jahren die Hormone abgesetzt und möchte als Frau weiterleben. Sie sagte:

“The transition was a very temporary, superficial solution to a very complex identity problem.” dailymail, 07.10.2020

Zurück behalten hat sie die tiefe Stimme, Gesichtbehaarung und eine beeinträchtigte Sexualfunktion. Es geht darum, ob Minderjährige bereits diese irreversiblen Behandlungen erhalten dürfen. Das Urteil könnte weltweit Auswirkungen auf die Verordnung von Pubertätsblockern und Cross-Sex-Hormonen haben.

Can life-changing decisions be left to children? The Times, 10.10.2020

Bericht in Mail Online, 06.10.2020

Keira Bell verklagt den NHS, apollo-news, 20.07.2020

Körpermedizinische Maßnahmen reduzieren psychische Probleme nicht

In Schweden war 2005-15 die Inanspruchnahme der psychischen Gesundheits­be­hand­lung bei 2.679 Menschen mit Gender-Inkongruenz nach „geschlechts­bejahenden Operationen“ signifikant häufiger als in der Gesamtbevölkerung und zwar

  • etwa 6x häufiger wegen Stimmungs- und Angststörungen,
  • mehr als 3x so häufig wegen Rezepten für Antidepressiva und Anxiolytika und
  • mehr als 6x so häufig Einlieferung nach einem Selbstmordversuch.

Nachdem die Studie des Karolinska-Instituts, Stockholm, 2019 zur Diskussion veröffentlicht worden war, kam 08/2020 eine Überarbeitung heraus, die zudem folgendes Ergebnis formulierte:

“The results demonstrated no advantage of surgery in relation to subsequent mood or anxiety disorder-related health care visits or prescriptions or hospitalizations following suicide attempts in that comparison.”

Karolinska-Institut, Stockholm, 08/2020

Kommentierung von S. Müller, 08/2020

Mental Health Treatment Utilization in Transgender Persons: What We Know and What We Don’t Know, R. Bränström u. a., 10/2019

Correction, R. Bränström u. a., 08/2020

‘Transitioning’ Procedures Don’t Help Mental Health, Largest Dataset Shows, The Daily Signal, 03.08.2020

Gender is fundamental to many decisions in health care systems around the world – and this puts transgender people in a vulnerable position. BBC, 17.08.2020

Ungesunde Schönheitsideale

„Das ist wie eine Geschlechtskrankheit im Kopf“

Die ZEIT greift ein wichtiges Thema für Eltern auf: Als Vater oder Mutter sollten wir uns bewusst sein, welches Bild wir vom weiblichen Körper haben und wie wir mit unseren Kindern darüber kommunizieren. Körperakzeptanzprobleme in der Pubertät können dazu beitragen, dass Pubertierende Probleme mit ihrer Gender-Identität entwickeln.

kokeshi doll gb95f256a8 1920 kimwonyeul pixabay600Statt die gängigen Schönheits- und Schlankheitsideale zu idealisieren, sollten wir auf Bewertungen, Kommentierungen, Kritik zum Körper und zu Essgewohnheiten verzichten und eher mit gutem Beispiel vorangehen, vernünftige Essgewohnheiten vermitteln, sich als Eltern gegenseitig bezüglich des Kommunikationsverhaltens kontrollieren und stets die Körperakzeptanz, das Selbstbewusstsein der Jugendlichen stärken.

Ungesunde Schönheitsideale, DIE ZEIT, 10.08.2020

Wie entstehen Geschlechtsstereotype und wie wirken sie sich aus? Bundesprüfstelle, 2020

The end of gender

the end of gender von Debra Soh, 2020Ohne zu definieren, was mit den jeweiligen Begriffen gemeint ist, kann heute eigentlich kein sinnvolles Gespräch über Gender-Themen geführt werden. Im Deutschen kommt erschwerend hinzu, dass der Begriff GESCHLECHT meistens innerhalb von verschiedenen, teilweise auch konkurrierende Begriffswelten benutzt wird: zum einen ist Geschlecht(sex) naturwissenschaftlich definiert, zum anderen wird Geschlecht(gender), ein hypothetisches Konstrukt der Gender-Studies, für „sozio-kulturelle Geschlechtsaspekte“ verwendet.

Immer mehr Fachleute äußern ethische Bedenken

Do the Right ThingsDie Zahl der Fachleute, die ethische Bedenken hinsichtlich der schnellen Verordnung von Pubertätsblockern und Cross-Sex-Hormonen für Kinder und Jugendliche haben, steigt. Auch David Pilgrim und Kirsty Entwistle, 2 britische Psychologen, vermuten jetzt (07/2020) ein Iatrogenese-Risiko und äußern sich zu Themen wie Informed Consent, konkurrierende Vorstellungen von männlicher und weiblicher Persönlichkeit sowie zu Einschränkungen der Meinungsfreiheit beim Thema Tansgender.

GnRHa (‘Puberty Blockers’) and Cross Sex Hormones for Children and Adolescents: Informed Consent, Personhood and Freedom of Expression, 2020

ROGD International Awereness Week

Diese Woche ist Rapid Onset Gender Dysphoria International Awareness Week.

Mit folgenden Themen:

  • ROGD2020 Call for more researchHighlighting the lack of evidence
  • Questioning the gender affirming mode
  • Safeguarding vulnerable young people
  • Calling for more research
  • Chamgioning good therapy
  • Calling for more research
  • ...

#ROGDWEEK2020, ourduty.group

Abigail Shrier: Irreversible Damage

The Transgender Craze Seducing Our Daughters

Irrversible Damage Shrier2020klA. Shrier beschreibt und hinterfragt den gegenwärtigen Trans-Hype bei Mädchen und jungen Erwachsenen - und liefert damit eine hervorragende Bestandsaufnahme und Analyse. Sie hat dieses komplexe Thema gründlich recherchiert, die führenden ExpertInnen befragt. Besonders gut sind ihr die Ausführungen zur Situation von Familien mit ROGD-Teen, speziell zum Eltern-Kind-Verhältnis, den möglichen Ursachen von ROGD, zur Rolle der InfluencerInnen, zum Sekten-Charakter und Gruppenkonformitätszwang (in-group-versus-out-group) der Trans-Ideologie gelungen.

Für betroffene Mütter und Väter gibt es durch die wiederkehrenden fast deckungsgleichen Aussagen und die annähernd uniformen Handlungsweisen der pubertierenden TransTeens und der Fachleute. Für den/die betroffene(n) Leser(in) enthält das Buch verblüffend oft ein déjà-vu zur eigenen Situation.

The detransitioners - Dokumentation von L. Dodsworth

What happens when trans men want to be women again?

Laura Dodsworth traf sich mit einigen She2He2She-De-Transitioniers aus verschiedenen europäischen Ländern.

„I wanted to understand and depict their circular and painful gender journey.“

forest-g5c4483074 by kor pixabay.jpgLaura Dodsworth fand ihn ihrem Foto-Projekt „Salamander” heraus, dass genderdysphorische Mädchen häufig glauben, nicht den typischen weiblichen Stereotypen zu entsprechen. Zudem spielt eine Rolle, dass sie sich in der heutigen hypersexualisierten Kultur unwohl fühlen. Darüber hinaus stellte sie hohe Raten von sexuellem Missbrauch, Belästigung, Autismus, Ablehnung des Lesbenseins fest.

Dodsworth schrieb die Dokumentation auch vor dem Hintergrund, dass die Regierung in England im April 2020 angekündigt hat, Operationen zur Geschlechtsangleichung bei Minderjährigen grundsätzlich zu verbieten. Derzeit sind sie noch mit Zustimmung der Sorgeberechtigten möglich.

Dokumentation von L. Dodworth, 18.08.2020

BBC-News berichtet über den GIDS (Tavistock)

Der Gender Identity Development Service (GIDS) ist ein nationaler Service der Tavistock-Klinik in London und Leeds und als europaweit größte Genderklinik Klinik auf die „Versorgung“ von Minderjährigen spezialisiert.

Der Service ist in die Kritik geraten, weil berichtet wurde, dass bei Jugendlichen sehr schnell (nach 1 oder 2 Terminen) die Diagnose Trans* erfolge und komorbide Probleme nicht hinreichend abgeklärt würden. Außerdem gäbe es eine Tendenz zur frühzeitigen und zügigen Verordnung bzw. Überleitung zu körpermedizinischen Maßnahmen, insbesondere  zu Pubertätsblockern.

Trans* und Autismus - Australien will Untersuchungen

Der Bundesgesundheitsminister Australiens, Greg Hunt, möchte, dass die stark angestiegene Überrepräsentation von genderdysphorischen Jugendlichen mit Autismus in den Gender-Ambulanzen des Landes untersucht wird. Es hatte Aufmerksamkeit erregt, dass in der größten Gender-Klinik des Landes, am Royal Children's Hospital in Melbourne, mittlerweile mit 45 % der biologisch weiblichen Teenager überdurchschnittlich viele Autismus-Merkmale in einem Screening-Test zeigen.

Probe into trans teen autism rate, The Australian, 08.06.2020

In den weiteren Ausführungen wird außerdem deutlich, dass die kürzlich erfolgte Aktualisierung der NHS-Websites bezüglich Pubertätsblocker anscheinend weltweit breite Aufmerksamkeit erhält.

„The NHS now distances itself from the claim that puberty blockers are “a physically reversible treatment”, sheeting this statement home to the Tavistock clinic itself. The NHS is reviewing the safety of hormone treatment and is fighting a court claim that under-18s cannot give informed consent to treatments with long-term effects unknown to experts.“

Rowling tief besorgt über die Folgen des gegenwärtigen Transaktivismus

Auf ihrer Website erklärt J.K. Rowling ihre Position und fordert Meinungsfreiheit. Sie ist u. a. bestürzt über die hohe Anzahl von genderdysphorischen Mädchen und teilt die Besorgnis, dass immer mehr ihre medizinische Transition schließlich bereuen könnten.

Auch versucht Rowling sich in die Situation der heutigen Jugendlichen hineinzuversetzen:

„if I’d been born 30 years later, I too might have tried to transition. The allure of escaping womanhood would have been huge. I struggled with severe OCD as a teenager. If I’d found community and sympathy online that I couldn’t find in my immediate environment, I believe I could have been persuaded to turn myself into the son my father had openly said he’d have preferred.“

Zum Schluss ihrer mehrseitigen Ausführungen fordert sie:

All I’m asking – all I want – is for similar empathy, similar understanding, to be extended to the many millions of women whose sole crime is wanting their concerns to be heard without receiving threats and abuse.

J.K. Rowling Writes about Her Reasons for Speaking out on Sex and Gender Issues, 10.06.2020 - (  Google-deutsch)

Des Kaisers neue Kleider

Dr. Paul McHugh, einer der führenden Psychiater Amerikas, räumte mit einigen Mythen zur Transidentität auf, als er unlängst vor dem obersten Gerichtshof der USA zum Thema Gender-Identität befragt wurde.

Aus wissenschaftlicher Sicht sei es zwar möglich, dass die Gender-Identität als soziales Konstrukt nicht im Einklang mit dem biologischen Geschlecht (engl. Sex) ist. Ob es allerdings hilfreich ist, bei Genderdysphorie die Wunschidentität grundsätzlich zu bestätigen, ist nicht wissenschaftlich erwiesen. McHugh verglich im Originaltext (S. 13) die affirmative Behandlung von Genderdysphorie mit Andersens Märchen „Des Kaisers neue Kleider“.

McHugh äußerte sich auch zu der These, dass Menschen ihr (biologisches) „Geschlecht bei der Geburt zugewiesen würde":

„Sex is not and cannot be “assigned at birth,” despite the assertions of the AMA, APA, and Respondents. See Stephen’s Br. at 5 (“Sex assigned at birth refers to sex an infant is presumed to be at birth.”). The language of “assigned at birth” is purposefully misleading and would be identical to an assertion that blood type is assigned at birth. Yes, a doctor can check your blood type and list it. But blood type, like sex, is objectively recognizable, not assigned. In fact, the sex of a child can be ascertained well before birth.“

NHS London ändert Infos zu Gender Dysphoria

Das NHS London hat seine Websites zu Gender Dysphoria aktualisiert. Sie sind nun etwas detaillierter und weniger ideologisch formuliert. Bereits im Mai hatte das NHS die Informationen zu Pubertätsblockern verändert und stellt sie nicht mehr als „fully reversible“ dar. Bericht: The Spectator am 04.06.2020

Vorher-Nachher-Analyse der NHS-Website, Transgendertrend, Juni 2020

B90/Die Grünen fordern die Abschaffung des TSG

B90/Die Grünen schlagen vor, das TSG durch ein sog. Selbstbestimmungs-Gesetz zu ersetzen. Beispielsweise soll "die Berichtung des Geschlechtseintrages entsprechend der selbst bestimmten Gender-Identität" ohne Gutachten, Gericht und ohne Einwilligung der Sorgeberechtigten für alle Inter* und Trans*-Personen ab dem 15. Lebensjahr beim Standesamt möglich sein. B90/Die Grünen

Kommentar zum ZEIT-Artikel "Vom Recht anders zu sein"

Für betroffene Eltern ist es hilfreich, dass DIE ZEIT, als bisher einziges großes deutsches Medium, über dieses komplexe Thema immer wieder in angemessener Ausführlichkeit und Differenziertheit berichtet hat. Dass die explosionsartige Ausbreitung des Phänomens, weit überwiegend unter biologischen Mädchen, nun schon bei Transpersonen selber (Herr Amelung) Besorgnis auslöst, ist bezeichnend.

Hat das Spahn-Ministerium dazu schon Forschung beauftragt? Denn ihr "Recht 'anders' zu sein", also kein kokettes Mädchen/draufgängerischer Junge zu sein, geben die Betroffenen leider auf. Stattdessen passen sie ihre Erscheinung mithilfe hochdosierter synthetischer Hormone (und später evtl. chirurgischer Kastration) an das andere Geschlecht an.

Was schadet mehr: Abwarten oder Pubertätsblocker?

Ein Streitgespräch mit Prof. Dr. Romer, Dr. Korte und T. Amelung über den Umgang von Medizinern und Psychologen mit GD-Jugendlichen, den starken Anstieg der Diagnose Gesnderdysphorie sowie ethischen Fragen im Focus auf die Situation Minderjähriger in der Pubertät. ZEIT Z+

Trans the Gay away?

Wenn Kinder plötzlich ihr Geschlecht infrage stellen und eine Transition starten, stellen sich Eltern viele Fragen, z. B. ob es sich möglicherweise um ein Verdrängen von Homosexualität handeln könnte. 

10 painful things I learned when my daughter transitioned, mercatornet, 04.02.2020 (  Google-deutsch)

Detransition - Praktiken müssen hinterfragt werden

Ende November 2019 trafen sich in Manchester über 200 Menschen zu einer Startveranstaltung für das „Detransition Advocacy Network (TDAN)“ mit dem Titel “Detransition: The Elephant in the Room. Medical Ethics in the Age of Gender Identity“. Auf Podiumsdiskussionen wurde zum einen über den Stand der Transistionsmedizin diskutiert, zum anderen kamen junge Detransitions zu Wort.

„Most detransitioners felt betrayed that they were never offered an alternative route beyond gender reassignment surgery.“

Bericht „Detransitioners are living proof the practices surrounding ‘trans kids’ need be questioned“, feministcurrent.com, 2020

„World's First Gender Detransition Conference“, Manchester, 2019

Detransition - Der Elefant im Raum

Am 30. November 2019 fand in Manchester eine Auftaktveranstaltung zur Gründung des Detransition Advocacy Networks unter dem Titel “Detransition: The Elephant in the Room. Medical Ethics in the Age of Gender Identity“.

GB-Eltern gegen Medikalisierung ihrer GD-Teens

Eine Gruppe von Eltern in Großbritannien kämpft gegen die „staatlich geförderte Sterilisation“ von ROGD-Jugendlichen, s. The Times, 26.10.2019

Wanting to protect my daughter's health does not make me a bigot, S. Nagel, 2017

Interviews mit Lisa Littman

Lisa Littman veröffentlichte 2018 eine Studie, die anhand von Elternberichten ein Phänomen beschrieb, bei dem sich Jugendliche plötzlich als Trans* identifizierten, die zuvor keine Probleme mit ihre Gender zeigten. Es schien Zusammenhänge mit der Peer-Group zu geben und mit der intensiven Medien-Nutzung.

Die Studienergebnisse stützten die Hypothese, dass es sich um ein neues Phänomen handelt, bei dem Teens und Tweens einen Bewältigungsmechanismus für Pubertätsprobleme oder andere psychische Leiden suchen. Littman forderte dazu auf, weitere Untersuchungen durchzuführen, um diese Hypothesen zu verifizieren. Im Rahmen dieser Studie prägte sie den Begriff Rapid Onset Gender Dysphoria (ROGD).

Interview mit Lisa Littman (  Google-deutsch), Quillette, 19.03.2019

What is 'Rapid-Onset Gender Dysphoria'? with Dr. Lisa Littman, The Megyn Kelly Show, 25.10.2021