DGPPN bezieht Stellung

bell 20179 256 placidplace pixabayIn einer Stellungnahme plädiert die DGPPN für „Wissenschaft braucht Respekt statt Einschüchterung". Sie verurteilt Angriffe auf Forschende und ruft zu einem offenen und faktenbasierten Dialog über die Behandlung von Ge­schlechts­inkongruenz und -dysphorie im Kindes- und Jugendalter auf. Die DGPPN bezieht sich darüber hinaus auf die Ein­schüchterungs­versuche und persönlichen An­griffe gegen ReferentInnen und Teilnehmen­den der internationalen SEGM-Konferenz, die im September in Berlin stattgefunden hat.

DGPPN verurteilt Einschüchterung und Gewaltaufrufe gegen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, 10.11.2025

Auch das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) bezieht Stellung.

Statement anlässlich der Gewaltandrohung gegenüber Wissenschaftlern des DZPG, 21.11.2025

Schwenkt Norwegen um in Richtung Vorsicht?

lukas zischke aR8cPhuPbDw unsplashBereits Anfang 2023 hatte das Norwegian Healthcare Investigation Board (NHIB/UKOM) Pubertätsblocker, gegengeschlechtliche Hormone und Operationen für Kinder und Jugendliche als experimentell eingestuft und festgestellt, dass die aktuelle „gender-affirmative“ Richtlinie von 2020 wegen Sicherheitsbedenken überarbeitet werden muss. Die Hauptforderung des UKOM lautete, dass die Empfehlungen dem evidenzbasierten Ansatz folgen sollen, wie er in der übrigen Medizin mittlerweile üblich ist, s. Pasientsikkerhet for barn og unge med kjønnsinkongruens, ukom.no, 09.03.2023. 

Ende 2025 hat Norwegen noch immer keine neue nationale Leitlinien zur Behandlung von Genderdysphorie. Besorgte MedizinerInnen erinnern ihre KollegInnen in einem Leitartikel im Journal of the Norwegian Medical Association daran, den Mut zu haben, Minderjährige vor experimentellen gender-affirmativen Eingriffen zu schützen und auf ihrem gesetzlichen Recht zu bestehen, die Teilnahme an „medizinisch unverantwortlichen Behandlungen" zu verweigern. 

Unge med kjønnsinkongruens trenger forsvarlige retningslinjer, 01.09.2025

Just say no, B. Lane, 08.09.2025

#RogdAwarenessDay

Oscar Wild WikiImages 60553Am 16. August wird in jedem Jahr daran erinnert, dass 2018 Lisa Littman ihre wichtige Studie zu einem Phänomen, das sie ROGD (Rapid Onset Gender Dysphoria) nannte, veröffentlicht hat. Ihre Arbeit hat die Debatte befruchtet, das Verständnis für die Herausforderungen, mit denen die Betroffenen konfrontiert sind, bereichert sowie viele Menschen inspiriert, sich für ein Ende der Medikalisierung von Genderdysphorie einzusetzen. Mit dem ROGD­Awareness­Day soll sie gewürdigt werden, auch in Anbetracht der Opfer, die sie bringen musste, um das Bewusstsein für ROGD-Kinder und ihre Eltern zu schärfen.

Why Dr. Lisa Littman's Work Changed Everything, 18.07.2024

ROGD: Looking Back, Looking Forward, 16.08.2023

  • Plötzlich einsetzende Genderdysphorie (ROGD) bezeichnet das plötzliche Gefühl des Nichteinverstandenseins mit dem eigenen biologischen Geschlecht im Teenageralter, typischerweise nach intensiver Nutzung sozialer Medien, oft unter dem Einfluss von Gleichaltrigen und häufig als inadäquater Bewältigungsmechanismus für andere Probleme.

Italien: Politik will genderinkongruente Teenager schützen

italy 3470521 guenter pixabay600Einer Meldung vom 05.08.2025 zufolge will die Meloni-Regierung zukünftig Pubertätsblocker und Hormone für U18 streng reglementieren, nachdem die italienischen Behandler bisher keine Anstalten zur Selbstkorrektur erkennen ließen, sondern dogmatisch dem Affir­ma­tion-Only-Trend gefolgt sind. Das Gesundheitsministerium(!) soll neue Behandlungsprotokolle entwickeln. Bis dahin müssen Behandlungen durch eine nationale Ethikkommission genehmigt werden.

Noch Anfang 2024 hatten 12 italienische medizinische und wissenschaftliche Gesellschaften ein Manifest zur „Verteidigung lebensrettender Pubertätsblocker" veröffentlicht. Vorangegangen waren kritische Berichte zur affirmativen Behandlungspraxis im Careggi-Krankenhaus in Florenz. Obwohl kurz darauf die Cass-Review erschien, wagten es nur einzelne Fachleute wie der italienische Psychoanalytiker Sarantis Thanopulos (Präsident der psychoanalytischen Gesellschaft) kritisch darauf zu reagieren und mehr Minderjährigenschutz zu fordern.

Frankreich: Bei U18 wird neu überlegt, für Erwachsene gilt Affirmation-only

jossuha theophile nN7fHyaiIJ8 unsplashIn Frankreich wurde die Behandlung bei Genderinkongruenz bisher regional unterschiedlich gehandhabt. Die französische Gesundheitsbehörde HAS hat sich jetzt erstmalig in der Epoche gender-affirmativer Versorgung zu Empfehlungen zur medizinischen Transition von Erwachsenen durchgerungen. Die Empfehlungen für Minderjährige, deren Entwurf Ende 2024 der Zeitung Le Figaro vorlag, wurden am 18.07.2025 nicht mitveröffentlicht.

Transition de genre: la HAS publie les premières recommandations sur la prise en charge médicale de l’adulte, PM des HAS, 18.07.2025

Unliebsame Studienergebnisse werden gerne vertuscht

Update 2025 zum ursprünglichen Beitrag vom 28.10.2024:

bigstock Middle age senior professional 382651964Auf Druck der neuen US-Regierung wurde am 16.05.2025 eine lange Zeit aus politischen Gründen zurückgehaltene klinische Pubertätsblocker-Studie, die unter Federführung von Dr. Johanna Olson-Kennedy im Rahmen einer öffentlichen Finanzierung durchgeführt wurde, veröffentlicht. Die Studie, die auf Selbstauskünften der behandelten Jugendlichen und ihrer Eltern basiert, enthält im Preprint offensichtliche Widersprüche und Unstimmigkeiten. In der Zusammenfassung heißt es, dass keine Veränderungen der psychischen Gesundheit der Jugendlichen gefunden wurden.

Mental and Emotional Health of Youth after 24 months of Gender-Affirming Medical Care Initiated with Pubertal Suppression, 16.05.2025

Gestern berichtete die Los Angeles Times, dass die pädiatrische Gender-Klinik unter der Leitung von Dr. Johanna Olson-Kennedy am Childrens Hospital Los Angeles im Juli schließt.

Dr. Johanna Olson-Kennedy's Pediatric Gender Clinic Is Shutting Down, B. Ryan 13.06.2025

Kann ein „hybrider Körper“ die Genderdysphorie wirklich verringern?

Depositphotos 475140564Bekanntermaßen ist der Wechsel des Geschlechts von männlich zu weiblich oder umgekehrt nicht möglich. Die derzeit bei Genderinkongruenz standardmäßig angebotene sog. „gender-affirmative Versorgung" (PB, CSH, OPs) kann den geschlechtlichen Körper bestenfalls teilweise an das andere Geschlecht bzw. die gefühlte Gender-Identität „angleichen”. Die medizinischen Behandlungen führen häufig zu Körpern, die weder den typischen männlichen noch den weiblichen Merkmalen entsprechen. Gregory Brown, Prof. für Sportwissenschaften (Nebraska), erörtert die Frage, ob genderinkongruente oder gar genderdysphorische Menschen von dieser Behandlung überhaupt profitieren können.

Es ist aus: Das Regenbogenportal geht vom Netz

logo regenbogenportalSeit heute ist das Regenbogenportal Geschichte. Es war 2019 unter der GroKo-Regierung vom Familienministerium (Min. Giffey) initiiert worden. TTSB hielt es schon sehr lange für jugendgefährdend und hatte bereits Anfang 2021 beim BMFSFJ interveniert und protestiert (s. Langbeitrag), aber erst im Herbst 2022 (Ampel-Regierung, Familienministerin Paus) waren die Inhalte des Portals auch in Presse und Öffentlichkeit heftig in die Kritik geraten. Nach einigen marginalen Änderungen lief die Website seither weiter.

Schweiz: ‚Wir spielen Zauberlehrling‘

bigstock One Magic Pill Close up Vecto 255699250Drei renommierte Schweizer ÄrztInnen, der Genfer Kinderarzt Daniel Halpérin, der ehemalige Präsident der FMH Jacques de Haller und die ehemalige Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie Nicole Pellaud, haben einen Aufruf zur Vorsicht formuliert, der die Beurteilung und Behandlung von Minderjährigen betrifft, die ihr Geschlecht/Gender infrage stellen.

In einem Interview mit dem Pädiater Daniel S. Halpérina geht es u. a. um die Pubertätsblockierung bei Teenagern, er sagt:

„Man spielt Zauberlehrling mit jungen Gehirnen und jungen Körpern, die sich in einem Alter befinden, in dem man sich mit sexuellen Wünschen, Anziehungen und Bedürfnissen, die manchmal widersprüchlich sind, vollsaugt. Wenn man die Pubertät blockiert, tut man alle möglichen Dinge, deren langfristige Folgen man nicht abschätzen kann.”

Changement de sexe: des médecins appellent à la prudence, TdG, Sophie Davaris, s. auch Twitter

England: NHS legt Plan zur Umsetzung der Cass-Empfehlungen vor

bigstock London Uk April th 240986098Der NHS, Englands staatl. Gesundheits-Dienstleister, hat einen detaillierten Plan veröffentlicht, wie die Empfehlungen des Cass-Berichtes zur Versorgung Minderjähriger in einer Gender-Notlage in den nächsten 2 Jahren umgesetzt werden sollen. Ziel ist die vollständige Umsetzung der Empfehlungen, um eine sichere, bedarfsgerechte und ganzheitliche Versorgung zu gewährleisten.

Cass, weiterhin als Sonderberaterin tätig, schreibt in der Einführung:

„Those services will take a holistic approach to care which addresses the needs of each individual and will put in place a full package of care which can be delivered as close to home as possible."

Children and young people’s gender services: implementing the Cass Review recommendations, NHS, 07.08.2024

Gender identity services for children and young people: navigating uncertainty through communication, collaboration and care, H. Cass, 06.09.2024

Ohne ideologische Brille ist ROGD ein affektiv-perzeptives Problem

bigstock Psychotherapist Supporting Dep 409505557In einem neuen Beitrag der Zeitschrift Psychodynamic Practice setzt sich Jaco v. Zyl (klin. Psychologe, Irland) kritisch mit der Rolle bzw. Funktion von Psychotherapie in der gender-affirmativen Versorgung auseinander. Er fordert, die ideologische und teilweise politische Vereinnahmung von Psychologie und Medizin beim Thema Genderdysphorie (GD) beiseitezulassen und die jugendliche Gender-Notlage als affektiv-perzeptive Körperbildstörung zu verstehen, die mit anderen Wahr­nehmungs­stör­un­gen, wie Magersucht, BIID, BDD, Muskeldysmorphie in einer Reihe steht.

Van Zyl zeigt aus psychoanalytischer Perspektive, wie sich affektiv-perzeptive Körperbild-Probleme entwickeln können. Schließlich weist er auf die Grenzen gender-affirmativer Ansätze hin und begründet, warum die explorative Psychotherapie die nuanciertere und ethischere Alternative darstellt.

Formulating gender dysphoria as an affective-perceptual disturbance involving the body, J. v. Zyl, 27.06.2024

WPATH-SoC8: Politische Einflussnahme statt Wissenschaft

Chris Sean Smith, USA Öffentlicher Gesundheitsdienst, Public domain, via Wikimedia CommonsWikimedia CommonsAm 25.06.2024 wurde nun auch das Geheimnis um die chaotische Veröffentlichung der WPATH SOC-8 gelüftet. Am 15. September 2022 wurde zunächst eine Version online gestellt, die die Mindestaltersgrenzen des Entwurfs enthielt. Innerhalb von 24 Stunden verschwand diese Version von der Website der WPATH und es folgte die Veröffentlichung einer „Korrektur“, die die Mindestaltersgrenzen nicht mehr enthielt. Aus offengelegten Unterlagen eines Gerichtsprozesses in Alabama ist ersichtlich, dass die Biden-Administration in Person von Admiral Rachel L. Levine (stellv. Gesundheitsmin.) Druck auf die WPATH ausgeübt hat, die Empfehlungen (SoC8) schnell fertigzustellen und das Mindestalter für die medizinischen Maßnahmen bei Minderjährigen zu streichen. Es war also ein politischer Hintergrund und kein wissenschaftlicher. Die Absicht war offensichtlich, Klagen zu erschweren und der politischen Pro-Trans-Linie der Biden-Regierung den Weg zu ebnen, allen, die sie wünschen, einen breiten Zugang zu Hormonen und Operationen zu empfehlen.

Biden Officials Pushed to Remove Age Limits for Trans Surgery, Documents Show, nytimes, 25.06.2024

Research into trans medicine has been manipulated – Court documents offer a window into how this happens, Economist, 27.6.2024

WPATH's Annus Horribilis, Mia Hughes, 07.03.2025

S2k-Leitlinie – DGKJP lässt Eltern im Regen stehen

umbrella 6613892 Tama66 pixabayDie Briefe an die Fachgesellschaften, in denen wir (zusammen mit ParentsofROGDKids) unsere Bedenken hinsichtlich des S2k-Leitlinienentwurfs (LL) begründet haben, scheinen bedauerlicherweise bisher nicht viel zu bewirken. Die „Rückmeldung“ der DGKJP (als federführende Fachgesellschaft für die LL) behauptet, dass der LL-Prozess ordnungsgemäß vonstattengegangen sei. Zudem heißt es, „dass die Leitlinie weder einen einseitig affirmativen Ansatz verfolgt noch diesem widerspricht.“

Allerdings wurde keine unserer Fragen beantwortet, der Leitlinien-Entwurf wird offensichtlich weder grundlegend überarbeitet noch zurückgezogen. Selbst auf das Angebot, dass sich die DGKJP-Ombudsperson die Bedenken zur Leitlinie aus unserer Elternschaft in einer Online-Videokonferenz anhören könne, wurde nicht eingegangen.

Wenn jetzt alles weiterläuft, wie von der Kommission beabsichtigt, wird eine Leitlinie veröffentlicht werden, die für Fachleute und Betroffene nicht hilfreich ist und auch die Eltern der Betroffenen „im Regen stehen lässt“.

England setzt Pubertätsblocker für GD-Teenager vollständig aus

AdobeStock 64554554 englandWährend in Deutschland die Fraktion der „gender-affirmativen Versorger" noch immer behauptet, PB seien bis auf die Beeinflussung der psychosexuellen Entwicklung nahezu vollständig reversibel und deshalb sicher und notwendig zur Blockierung der natürlichen Pubertät (s. S2k-Leitlinienentwurf), setzt England die PB jetzt vorläufig komplett aus. Sie dürfen nicht mehr für Minderjährige mit Genderinkongruenz in England, Wales und Schottland verschrieben oder an sie abgegeben werden. Unter das Notverbot fallen auch private britische Dienstleister, die im Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz registriert sind bzw. die Rezepte über Ärzte in Europa ausstellen. Die Maßnahme wird mit den Risiken bei der Patientensicherheit begründet. Nach dem 3-monatigen Notverbot will die neue Regierung das Verbot festschreiben.

Extension to temporary ban on puberty blockersExtension to temporary ban on puberty blockers, gov.uk, 06.11.2024

Puberty blockers temporary ban extended, gov.uk, 22.08.2024

New restrictions on puberty blockers, gov.uk, 29.05.2024

Doctors may be struck off under new UK ban on puberty blockers, the times, 29.05.2024

Lisbon-Conference: The BIGGER PICTURE

Lisbon ConferenceZur Situation und dem Umgang mit Teens & Twens, die Hilfe benötigen, weil sie unzufrieden mit ihrem Geschlecht bzw. Gender sind, gibt es unterschiedliche Positionen. Parallel zur WPATH-Tagung fand vom 27.-29. September in Lissabon eine ‚Kontrapunkt'-Veranstaltung von Genspect statt. Die Genspect-Konferenz suchte den öffentlichen Dialog, um das Trans-Phänomen besser zu verstehen, stellte die Evidenzbasis für die Geschlechtermedizin infrage und befasste sich mit dem weitverbreiteten Schaden, den die Ideologie der Genderidentität verursacht hat. Unter dem Fokus „Die Zukunft neu gestalten“ ging es um innovative Lösungen.

The Bigger Picture 3rd international Conference – Lisbon, 27.-29.09.2024

Beyond the Anglosphere – The bigger Picture conference in Lisbon – Reckoning with Trans Ideology in Europe, 13.09.2024

Ohne Altersgrenzen fehlt jeglicher Minderjährigenschutz

akram huseyn brbF5FSnSgI unsplashAuch in Deutschland gibt es Kliniken, die Minderjährigen, die ihr Geschlecht/Gender infrage stellen, gesunde Körperteile amputieren. Die Voraussetzungen sind in jeder Klinik, die solche Operationen durchführt, etwas unterschiedlich, aber im Einzelfall doch erstaunlich lasch. Da es per Gesetz oder S2k-Leitlinie nach unten keine Altersgrenzen gibt, fehlt bei diesen irreversiblen medizinischen Maßnahmen jeglicher Minderjährigenschutz. Zwingend ist die Zustimmung der Eltern, alle anderen Hürden, die sonst üblich sind, entfallen zumindest bei Selbstzahlenden.

Die Erkenntnisse des Cass-Reviews

letter 6899238 GerhardAltmann pixabayIn Deutschland wurde kaum berichtet, dass Hilary Cass am 09.04.2024 nach 4 Jahren Forschung den Abschlussbericht zu dem nach ihr benannten Review veröffentlicht hat. Es handelt sich um die weltweit umfangreichste systematische Überprüfung aller Belege und Studien im Kontext der Behandlung und Versorgung von genderinkongruenten oder -dysphorischen Minderjährigen. Der Bericht enthält wegweisende wissenschaftliche Erkenntnisse und Empfehlungen, wie Fachleute Teens & Twens mit Gender-Problemen angemessener als bisher helfen können, ihre Notlage zu überwinden. Um diese Informationen zu verbreiten, können Sie den hier verfügbaren Musterbrief anpassen und an alle verbreiten, die unsere Kinder analog des Affirmation-Only-Mindsets auf die medizinische „Gender-Reise“ schicken wollen.

Musterbrief zum Download

ESCAP: klinische, wissenschaftliche und ethische Standards wahren

escap logoDie Europäische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie mahnt, klinische, wissenschaftliche und ethische Standards bei der Versorgung genderdysphorischer Minderjähriger anzuwenden, speziell im Hinblick auf die schwerwiegenden langfristigen Folgen von medizinischen Transitionsbehandlungen. Auf europäischer Ebene haben sich Kinder- und Jugendpsychiater zusammengefunden, um angesichts der neueren Forschungsergebnisse und Entwicklungen darauf hinzuweisen, dass im Sinne des Grundsatzes „primum-nilnocere“ (zuerst einmal nicht schaden) auf experimentelle und unnötig invasive Behandlungen mit unbewiesenen psychosozialen Auswirkungen verzichtet werden müsse.

ESCAP statement on the care for children and adolescents with gender dysphoria: an urgent need for safeguarding clinical, scientific, and ethical standard, 27.04.2024

Cass: GD-Behandlung von 17- bis 25-Jährigen kommt auf den Prüfstand

rubber stamp 114438 geralt pixabayEs ist sehr erfreulich und bemerkenswert, dass Hilary Cass auch die 17- bis 25-Jährigen in den Blick genommen hat. Sie ist überzeugt, Twens bis mind. 25 Jahre sollten nicht zu einem Wechsel des Geschlechts gedrängt werden, sondern „in aller Ruhe eine ganzheitliche, therapeutische Unterstützung“ erhalten, damit sie „lebensverändernde“ Entscheidungen erst treffen, wenn die Reifung des Gehirns einigermaßen abgeschlossen und das Selbstbewusstsein gefestigt ist.

Anstatt die Probleme von Jugendlichen (insbes. ♀) unangemessen und unnötig zu medikalisieren, wäre eine Verschiebung invasiver Eingriffe bis ins „reifere Erwachsenenalter“ sinnvoll, um ihnen eine offene Zukunft zu ermöglichen.

Adult transgender clinics in England face inquiry into patient care, the guardian, 10.04.2024

Cass-Review – Abschlussbericht

Paradigmenwechsel in Dänemark?

Marie Bjerre ist die dänische Gleichstellungsministerin von der liberalkonservativen Partei Venstre. Selbst für den 'genderkritischen Regenbogenrat' überraschend, erklärte sie im Rahmen einer Parlaments-Debatte über das Konzept des Geschlechts, seine Definition und Anwendung im öffentlichen Dänemark kürzlich völlig 'non-woke':

  • Es gibt nur 2 Geschlechter.Marie Bjerre wikipedia   Peterleth, CC BY-SA 4.0WikimediaCommons
  • Sie können Ihr biologisches Geschlecht nicht ändern.
  • Transmänner sind keine biologischen Männer.
  • Transfrauen sind keine biologischen Frauen.
  • Der Begriff „bei der Geburt zugewiesenes Geschlecht“ ist eine seltsame Sprache. Ein Geschlecht werde bei der Geburt festgestellt.
  • Eine Frau ist ein erwachsener weiblicher Mensch.

danskregnbueraad.dk – genderkritischer Regenbogenrat, Februar 2024

Nachdem in Dänemark bereits seit ca. 2021 sehr viel vorsichtiger mit genderinkongruenten Teens & Twens umgegangen wird, gibt es seit einigen Monaten Streit darüber, ob die medizinische Transition für Minderjährige ganz verboten werden soll. Außerdem stößt die Diskussion um die Legitimation von Transmädchen/-frauen in den Fußballteams Dänemarks auf großen Widerstand, zumindest in den Sportwissenschaften und bei TrainerInnen.

Der dänische Regenbogenrat ist gespannt, ob die Rede von Marie Bjerre ein Paradigmenwechsel ihrer Partei ist und wie sich die Dinge weiterentwickeln.

Ist GAT die neue Form der Konversionstherapie für homosexuelle Teens?

Treasury Minister commends energy innovations towards Net Zero - Wikipedia CommonsK. Badenoch (Mitte) - Wikipedia CommonsKemi Badenoch, Wirtschafts-, Handelsministerin, zuständig außerdem für Frauen und Gleichstellung, warnte im Dezember 2023 im britischen Parlament vor den Risiken des „Transing away the gay“. Sie sagte, dass Kinder, die sich wahrscheinlich zu gleichgeschlechtlichen Menschen hingezogen fühlen, „möglicherweise Konversionspraktiken unterworfen werden“. Die Fehlinterpretation von „gender-non-konformem Verhalten“ könne die Nicht-Identifikation mit dem biologischen Geschlecht fördern und dazu führen, dass sie irreversible medizinische Behandlungen (GAT – Gender-affirmative-Therapy) erhalten. Es begründe vermutlich auch teilweise die Epidemie von Trans-Jugendlichen. Anfang Februar 2024 legte sie den Abgeordneten entsprechende Beweise vor.

Kemi Badenoch: I have evidence gay young people are being told they are transgender, telegraph, 06.02.2024

Kemi Badenoch warns there is 'strong evidence' young people who are gay are being convinced they are transgender instead, dailymail, 07.02.2024

Whistleblowing

132085180 lightwise 123rf Immer mehr Fachleute äußern sich zur gender-affirmativen Therapie bzw. -ver­sor­gung. Tamara Pietzke ist die jüngste Whistleblowerin. Um an die Öffentlichkeit gehen zu können, hat sie Mitte Januar 2024 ihre Therapeuten-Stelle an der Mary Bridge Children's Gender Health Clinic in Washington gekündigt, nachdem sie gezwungen wurde, einem Trend zu folgen, der sie zunehmend beunruhigte und den sie für gefähr­lich hält, weil sie darin ein hohes Schadenspotential für ihre jungen KlientInnen sieht.

I Was Told to Approve All Teen Gender Transitions. I Refused. Tamara Pietzke, 05.02.2024

Dossier Geschlechtsdysphorie im Jugendalter (ROGD)

worshae Llg6b41Xk6k unsplash
Dr. Bettina Reiter, Psychiaterin und Psychoanalytikerin in Wien, hat ein Dossier zum Themenkreis „Trans Trend bei Jugendlichen – Geschlechtsdysphorie im Jugendalter – ROGD (Rapid onset Gender Dysphoria)“ verfasst. Sie stellt zum einen sehr eindrücklich den derzeitigen Wissensstand zu ROGD dar, zum anderen listet sie auf, welche Maßnahmen wissenschaftlich und gesund­heits­politisch für Österreich wünschenswert oder erforderlich wären, um Teens & Twens angemessener helfen zu können.

Dossier Geschlechtsdysphorie im Jugendalter (ROGD) , Dr. Bettina Reiter, 2024

„Bei Transgender-Behandlungen wird wissenschaftliche Evidenz ignoriert“, Interview mit Dr. Reiter, IMABE, 21.03.2024

Was ist ROGD?

ROGD – Wie angemessen ist eine medizinische Transition?

medical 5051152 1280AhamadArdity pixabay 800Niemand weiß es genau, denn die Evidenzlage ist sehr schwach (vgl. WHO-Statement v. 15.01.2024). Ob einzelne Jugendliche oder junge Erwachsene von den üblicherweise bei Genderinkongruenz/Genderdysphorie (GD) empfohlenen medizinischen Maßnahmen langfristig profitieren, ist ungewiss. Selbst sorgfältige und erfahrene Kliniker­Innen können – wenn sie ehrlich sind – keine gesicherte Prognose stellen. Pamela Paul schreibt am 02.02.2024 in der NY Times auffallend differenziert über die in vielen Ländern (auch in D übliche) sog. gender-affirmative Versorgung.

As Kids, They Thought They Were Trans. They No Longer Do, nytimes, Paul, 02.02.2024

WHO erklärt: Die Beweislage für GD-KiJu ist „begrenzt und variabel“

AdobeStock 413241230 WHO Genf
In ihrer Erklärung vom 15.01.2024 äußert sich die WHO erneut zu ihrem Vorhaben, in den nächsten 2 Jahren Trans- und Gender-Leitlinien zu entwickeln, an denen sich die Mitgliedsstaaten unverbindlich orientieren können. Es geht um Abläufe, Zeitplanung und die Handhabung von Interessenkonflikten. Zum Geltungs­bereich steht dort klar und deutlich – schwarz auf weiß:
„The scope will cover adults only and not address the needs of children and adolescents, because on review, the evidence base for children and adolescents is limited and variable regarding the longer-term outcomes of gender affirming care for children and adolescents.”

WHO development of a guideline on the health of trans and gender diverse people , 15.01.2024

Schweizer Eltern kritisieren Genderklinik

swiss 2468486 by SofieLaylaThal pixabayWie der Schweizer Sender SRF am 17.01.2024 in mehreren Beiträgen berichtete, haben sich Schweizer Eltern an die zuständigen Behörden gewandt, weil sie die Vorgehensweise beim Kontakt mit spezialisierten Gendereinrichtungen in der Schweiz für übereilt und unangemessen halten. Es geht vor allem um die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Zürich (KJPP), deren Chefärztin, Dr. Dagmar Pauli, von SRF dazu interviewt wurde.

Eltern kritisieren Züricher Psychiatrieklinik, SRF Schweiz, 17.01.2024

Geschlechtsangleichungen – Rettung oder Irrweg? SRF Schweiz, Januar 2024

Die belastenden Gedanken einer Mutter eines ROGD-Twens

artur luczka rfRoZPJ8NOg unsplash kombi1000Der Blog „Parents with Inconvenient Truths about Trans“ pitt.parents.com ist eine Stimme von Eltern, deren Leben auf den Kopf gestellt wurde, seit ihr Kind ihnen mitgeteilt hat „Ich glaube, ich bin trans.“ Seit 2021 wurden von PITT über 700 Essays veröffentlicht, sie bieten einen Blick über den Tellerrand hinaus – in die dystopische Welt von Eltern mit transidentifizierten Kindern.

Deutschland: 100 % mehr Anträge zur medizinischen Transition

AdobeStock 2667997882022 hatte der medizinische Dienst 100 % mehr Anträge zu bearbeiten als 2017. Die Zahl der genehmigten und durchgeführten irreversiblen Maßnahmen liegt deutlich unter den 5.813 Anträgen. Die Antragsquoten, differenziert nach ‚Top'- und ‚Bottom‘-OPs und anderen Behandlungen, wurden nicht veröffentlicht. Selbst bezahlte Behandlungen wie Mastektomien (ca. 5–7.000 €) sind natürlich nicht in den Zahlen des MD-Bunds enthalten.

Geschlechtsangleichung: Zahl der Anträge hat sich verdoppelt, Ärztezeitung, 11.12.2023

Einzelfragen zu geschlechtsangleichenden Operationen, Wiss. Dienst des Bundestages, 17.10.2022

Pubertätsblocker – Verwendung und Einschränkung in anderen Ländern

syringe 5411506 1280 mandara p pixabayDer Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat einige Informationen zum Sachstand der Verwendung von Pubertätsblockern (PB) in anderen Ländern zusammengetragen.

Wir möchten noch ergänzen, dass es auch in Dänemark die Entwicklung gibt, vorsichtiger zu sein und die Pubertätsblocker-Behandlung einzuschränken. Des Weiteren sollte deutlich bleiben, dass Pubertätsblocker in allen Ländern „off-label“ eingesetzt werden, da es unseres Wissens nirgends auf der Welt eine Zulassung der Arzneimittelbehörden für die Blockierung der natürlichen Pubertät gibt. Der Off-label-use wird in der Ausarbeitung explizit nur für die USA und Österreich erwähnt, sodass LeserInnen denken könnten, in anderen Ländern und auch in Deutschland gäbe es eine Zulassung für die Blockierung der natürlichen Pubertät.

Gesetzliche Verbote von Pubertätsblockern im Ausland, Wiss. Dienst des Dt. Bundestages, 18.10.2023

Ehrung für die Kritik an der Gender-Medizin für (meist ♀) Jugendliche

academie sciences morales politiques LogoHeute werden die prominentesten französischen Kritikerinnen der Gender-Medizin für Jugendliche mit einem Preis der Academie Aciences Morales Politiques im Institut de France, Paris, geehrt. Die klinische Psychologin Céline Masson und die Kinderpsychiaterin Caroline Eliacheff bekommen das Marcelle-Blum-Stipendium für das Studium der weiblichen Psychologie.

Als sie Anfang 2022 ihr Buch „La fabrique de l’enfant transgenre” veröffentlichten, wurden sie noch von Aktivisten angegriffen. Ebenfalls 2022 wirkten sie mit am Manifeste européen pour une approche objective du ‚changement de genre‘, das von über 140 Fachleuten aus ganz Europa unterzeichnet wurde. Das Manifest ist ein Appell an die Medien, in ihrer Berichterstattung zum Thema Geschlecht und Genderdysphorie seriöse Studien und wissenschaftlich belegte Fakten korrekt und wahrheitsgemäß darzustellen.

French critics of hasty medicalisation win a prestigious award, B. Lane, 13.11.2023

Prix et médailles de l'Académie, observatoire la Petite Sirène, 13.11.2023

La fabrique de l’enfant transgenre

Stellungnahmen zum SBGG – Anhörung

shutterstock 1687468018 800Der zunächst am 13.11.2023 geplante Anhörungstermin der Sachverständigen wurde am 08.11. gecancelt. Dazu hatte der Bundestag die bereits vorliegenden Stellungnahmen der Sachverständigen sowie weitere Stellungnahmen veröffentlicht. Der neue Anhörungstermin war am 28.11.2023.

Stellungnahmen und Sachverständigen-Liste – Anhörung SBGG am 28.11.2023

TTSB-Stellungnahme zum SBGG

Self-ID für Jugendliche?

Die 1. Lesung zum SBGG hat am 15.11.2023 im Bundestag stattgefunden, 2.+3. Lesung sollten am 15.12. sein, wurden aber auf 2024 verschoben.

UK: Leitfaden zu genderkritischen Ansichten

UKCK LogoDas UK Concil for Psychotherapy (UKCP), Verband britischer Psychotherapieorganisationen und -praktikern, hat einen Leitfaden zum Recht in Bezug auf genderkritische Ansichten und deren Auswirkungen auf die Praxis der Psychotherapie und psychotherapeutischen Beratung veröffentlicht. Das UKCP bezieht sich ausdrücklich auf die jüngste Rechtsprechung und die Veröffentlichung des Cass-Zwischen­berichts. Die Rechtsprechung [im VK] hat bestätigt, dass genderkritische Ansichten wie

  • die Überzeugung, das Geschlecht ist biologisch und unveränderlich,
  • Menschen können ihr Geschlecht nicht ändern und
  • das Geschlecht ist von der Genderidentität zu unterscheiden,

durch das Gleichstellungsgesetz 2010 geschützt sind. Personen, die solche Überzeugungen vertreten, dürfen daher nicht diskriminiert werden. (Fall in Wikipedia)

UKCP guidance regarding gender critical views, 02.11.2023

Wie akzeptiert ist die Unterstützung von Trans-Teenagern?

Infografik: Wie akzeptiert ist die Unterstützung für Trans-Teenager? | StatistaIpsos, Marktforschungsunternehmen aus Frankreich, hat weltweit mehr als 22.000 Menschen befragt, ob Transgender-Teenager mit Zustimmung der Sorgeberechtigten Zugang zu „gender-affirming care" (ohne Trans-Operationen) erhalten sollten. Statista.de hat im Herbst 2023 auf der Basis der erhobenen Zahlen eine Info-Grafik erstellt und beginnt – ohne einen Bezug zur Erhebung oder einer sonstigen Quelle – den Beitrag zu der Infografik mit der Behauptung, dass der positive Einfluss von „gender-affirming care" erwiesen sei.

Deutschland liegt nach der IPSOS-Erhebung im Mittelfeld: 56 % Zustimmung, 29 % Ablehnung.

Schweiz: OPs wegen Diagnose Genderdysphorie

2022 Schweiz Geschlechtsangleichende MaßnahmenQuelle: BFS 2023Das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) hat neue Zahlen veröffentlicht: Die Anzahl der stationären geschlechtsangleichenden Eingriffe in der Schweiz (8,8 Mio. Einw.) hat sich in den vergangenen 4 Jahren mehr als verdoppelt, sie stieg um 115 %. Die FzM-Operationen nahmen stärker zu (+123 %) als die MzF-OPs (+102 %). Mastektomien betrafen 2022 42 % aller stationären OPs, während es 2019 33 % waren.

Medizin-Skandal

202306 EMMA Magazin TitelDie aktuelle Ausgabe des EMMA-Magazins (Inhaltsverzeichnis + Shop) enthält einen Beitragsblock zum „Selbstbestimmungsgesetz“. Ein Beitrag unter dem Titel Medizin-Skandal beschäftigt sich mit der Frage, warum Krankenkassen Kosten für Hormone und Operationen bei Trans* übernehmen und wann sie es nicht tun. Wenn zukünftig auch in Deutschland die Diagnose „Genderinkongruenz“ nach ICD11 nicht mehr als Krankheit gilt, könnte die bisher praktizierte Kostenerstattung fragwürdig werden. Braucht es deshalb ein neues Gesetz?

Medizin-Skandal, EMMA Nov/Dez 2023

England: Gericht folgt Mutter, die vorsichtig vorgehen will

AdobeStock 447881816 600Eine Mutter in England hat nach 3 Jahren des Wartens eine einstweilige Verfügung erwirkt, die verhindert, dass ihr bald 16-jähriges ROGD-Kind bei einem privaten Dienstleister behandelt wird, wie es ihr Ex-Mann präferiert. Die Mutter möchte, dass ihr Kind vom NHS behandelt wird, für den ein vorsichtigeres Vorgehen angekündigt wurde.

Mother wins landmark court ruling to stop child having private trans treatment, The Times, Sian Griffiths, 22.10.2023

Entpathologisierung?

Adobe Stock 414589777Im Zusammenhang mit der Behandlung von genderinkongruenten oder genderdysphorischen Minderjährigen wird oft mit dem Begriff Entpathologisierung hantiert. Entpathologisierung bezieht sich hauptsächlich auf das Diagnose-Klassifikationssystem ICD11 der WHO, in dem Genderinkongruenz seit Kurzem nicht mehr zu den psychischen Krankheiten gehört. Affirmative Behandler reden gar von einer Art Paradigmenwechsel.

Wie passt das mit der invasiven medizinischen Transitionsbehandlung zusammen, die Familien mit Kindern, die ihr Geschlecht infrage stellen, noch immer standardmäßig angeboten wird, zu der sie oft sogar gedrängt werden?

Genderdysphorie: Wie unterrichten?

arrows 1574175GA pixabayIn einem neuen Beitrag geben einige ExpertInnen, darunter die Psychotherapeutin Stella O'Malley, Tipps, wie PädagogInnen, die Mitarbeitende für die Gesundheitsversorgung und für soziale Berufsfelder ausbilden, das Thema Genderdysphorie im Unterricht behandeln können. Sie schlagen den sokratischen Lehr- und Lernansatz vor, der einen Prozess des Hinterfragens und der kritischen Untersuchung beinhaltet, um kritisches Denken, Selbstprüfung, ethische Reflexion und ein tieferes Verständnis anzuregen.

Gender dysphoria: The affirmative model for children and young people, and the role of health and social care educators, R. Ion u. a., 26.09.2023, vollständiger Beitrag

SBGG: Biologisches Geschlecht nicht durch Genderidentität ersetzen

AdobeStock 507798268Gerhard Schurz, Philosophieprofessor Uni Düsseldorf, ist überzeugt, dass das geplante Selbstbestimmungsgesetz Bürgerinnen und Bürgern „legale Fiktionen“ aufdrängt, deren Übernahme erzwungen werden soll. Die Leugnung der Fiktion aufgrund z. B. der Wahrnehmung von biologischen Männern als Männer, wird mit Sanktionen geahndet, eine hochproblematische Angelegenheit.

Warum die Vorstellungen der Transgenderbewegung der Realität widersprechen, Schurz, WELT, 27.09.2023

Keine medizinische Transition für Minderjährige in 2 US-Bundesstaaten

US CourtOfAppeals 6thCircuit Seal - Quelle: Wikimedia CommonsDas U.S. Court of Appeals (6th Circuit) hat am 28.09.2023 eine Entscheidung eines Gerichts auf Bundes­staaten­ebene gekippt und somit dürfen Tennessee und Kentucky Pubertätsblocker, Hormone und geschlechts­anglei­chende Operationen für Minderjährige per Gesetz verbieten.

Das Gericht geht in seiner (Mehrheits-)Entscheidung davon aus, dass medizinische gender-affirmative Behandlungen nicht ausreichend bewiesen sind und Kindern langfristig schaden.

Appeals court upholds Tennessee, Kentucky bans on transgender care for minors, Reuters, 29.09.2023

Kinder werden niemals im falschen Körper geboren

Billboard Chris - KanadaDas ist einer der Sätze auf den Plakaten, über die Chris Elston mit Menschen ins Gespräch kommt und debattiert. Die anderen sind:

Kinder können Pubertätsblockern nicht zustimmen

Dad /dad/ noun – ein männlicher Mensch,
   der seine Kinder vor Pubertätsblockern schützt

Der Vater von 2 Töchtern, führt seine Aktion seit 2019 hauptsächlich auf zentralen Plätzen in Kanada durch. Manchmal besucht er auch die USA und Europa. Er wurde bisher 25x körperlich angegriffen, sogar 2x irrtümlicherweise verhaftet, Sky News, 2023. Überwiegend hat er aber positive Erfahrungen gemacht.

Billboard Chris and the Conquering of Canada – 'The truth spreads for free so I'm just going to keep spreading it', P. Allen, 01.10.2023

Kanada 2023: Eltern protestieren

Kanada: Eltern protestieren

maple 150712 OpenClipartVektors pixabayDer politische Wind in Kanada dreht. Ein landesweites Netzwerk von Eltern namens 1MillionMarch4Children hat begonnen, sich gegen die Art und Weise zu wehren, wie Schulen den Umgang mit trans-iden­ti­fi­zierten Jugendlichen regeln. LehrerInnen und Schulpersonal müssen Eltern nicht darüber informieren, wenn ihr Kind in der Schule sozial transitioniert. Zudem geht es um die Lehrmittel und Methoden, die zu den Themen Sexualität und Genderidentität eingesetzt werden.

Canadian Parents (Finally) Push Back Against Gender Cultism, J. Kay, Quillette, 23.09.2023

Trans-OPs unter 25 in Österreich: Rasante Anstiege und fast nur

austria 1067521 640Pavel pixabayEine Gruppe Eltern von Jugendlichen mit Genderproblemen aus Österreich hat erneut Zahlen zu Operationen bei Teens & Twens recherchiert und schlägt Alarm: Noch nie wurden so viele Trans-OPs an unter 25-Jährigen vorgenommen wie im Jahr 2022. Über 90 % davon waren an jungen Mädchen und Frauen.

Von 2012 bis 2022 stieg die Zahl der wegen Störungen der Geschlechtsidentität vorgenommenen Brustamputationen an jungen Mädchen und Frauen unter 25 Jahren um mehrere Tausend Prozent. 2022 betrug die Sex-Ratio ca. 11:1, d. h., auf 11 geschlechtsangleichende Operationen an unter 25-jährigen Mädchen bzw. Frauen kommt nur eine bei jungen Männern.

Petition: Dringender Handlungsbedarf beim Off-Label-Use von PB

vaccination 7734674 by MohamedHassan pixabay In den USA mahnen Ärzte und Organisationen von Eltern, Fachleuten im Gesundheitswesen, Personen, die transitioniert sind, und Detransitionierten, die sich für eine bessere Versorgung von Minderjährigen einsetzen, in einer Petition dringende Maßnahmen bezüglich des Off-Label-Gebrauchs von Pubertätsblockern an. Wie in allen anderen Ländern auch: Die für Schutz der öffentlichen Gesundheit zuständige Behörde in den USA, die FDA (Food and Drug Administration), hat nie die Verwendung von Pubertätsblockern zur Verhinderung der natürlichen Pubertät auf Wirksamkeit und Sicherheit geprüft. In der Petition wird verlangt, dass die FDA Maßnahmen ergreift, die vulnerable Jugendliche vor der Verwendung von Pubertätsblockern ohne Zulassung besser schützen sollen.

Action Urgently Needed to Address Off-Label Use of Puberty Blockers in Children, Petition, 05.09.2023

Trans* im Sport

dreamstime s 30010792 Sbukley800cMartina Navratilova, einst weltbeste Tennisspielerin, schreibt über das Thema Fairness im Sport und insbesondere über den Umgang mit Transfrauen. Frauen, die von Veranstaltern, Verbänden, Betreibern gesagt bekommen, dass die Rechte von Transfrauen Vorrang vor ihrem eigenen Recht auf faire Wettkämpfe und die Privatsphäre in der Umkleide habe, kann sie gut verstehen. Navratilova wird sich, nachdem sie sich in den vergangenen Jahren zu Testosteron, Gender-Transition etc. fortgebildet hat, weiterhin ausdrücklich für faire Wettkämpfe und gleiche Rechte für weibliche Sportlerinnen einsetzen.

Five Years Later: What I’ve Learned About Women and Men in Sport, by Martina Navratilova, 30.08.2023

We Need to Refer to Male Athletes as Male, Navratilova, 19.08.2024

Auch Teens & Twens, die transitionieren oder transitionieren wollen, müssen sich ggf. hinsichtlich Wettkampf-, Vereins- oder Privat-Sport neu orientieren.

Trans – Skandal

aiden-craver-unsplashDie aktuelle Ausgabe des EMMA-Magazins (Shop) enthält ein Dossier zum „Trans-Skandal – Die Fatalen Folgen von Hormonen und OPs“ mit den folgenden sehr informativen Beiträgen bzw. Interviews:

Was HORMONE anrichten. Es gibt kein Zurück. Ein Interview mit dem Endokrinologen der Wiener Trans-Ambulanz Prof. Johannes Huber

Die irreversiblen Folgen der OPERATIONEN - Alles über die körperlichen Folgen von „geschlechtsangleichenden" OPs erklärt Ärztin Martina Lenzen-Schulte.

Das ganz große GESCHÄFT der PHARMA-Branche - Bei der Medikalisierung von Trans* (Pubertätsblocker, gegengeschlechtliche Hormone, etc.) geht es um Milliarden Dollars bzw. Euros. Auch für die Ärzte. Ein Report der Schwedin Kajsa Ekis Ekman.

Regenbogenfieber

AdobeStock 493078161Wo sind wir gelandet, wenn sogar gewöhnliche Produkte, wie Kaffee, skandalträchtig vermarktet werden müssen? In den Sozialen Medien kursiert die Illustration einer Person, die so cool ist, dass sie sogar surfen kann, während sie einen Kaffeebecher in der Hand hält. Blaue Haare und cooles Outfit reichen als Eyecatcher nicht aus, auf der Brust prangen Mastektomie-Narben, die auf einen Transmann schließen lassen.

Welche Botschaft vermitteln solche Bilder jungen Mädchen, die vielleicht mit ihrem sich verändernden Körper hadern? Während die Kaffeekette behauptet, die umstrittene Werbung solle „Menschen dazu ermutigen, sich willkommen, frei und schamlos stolz zu fühlen, sie selbst zu sein", werden weniger selbstbewusste Teens möglicherweise dazu ermutigt, ihren Körper durch unnötige medizinische Eingriffe grundlegend und irreversibel zu verändern.

Trans* als Projekt?

rainbow 3805222 AlexanderGrey pixabayErwachsenwerden, Persönlichkeitsbildung sind out, Identität ist in. Was hat sich für Teens & Twens geändert, seit Identität in aller Munde ist und Menschwerdung, Charakterbildung, Persönlichkeitsentwicklung nur noch äußerst selten thematisiert werden?

War nicht Persönlichkeitsbildung auf der Basis von Charakter und Temperament früher ein lebenslanger Prozess, eine Aufgabe für jeden und jede, bei der es keinen unmittelbaren Bezug zum Geschlecht gab und Genderidentität praktisch unbekannt war? Seit einiger Zeit geht es mehr um die Identität, die dem Menschen mutmaßlich in die Wiege gelegt wird, in die angeblich jede/r unfreiwillig und unveränderlich hineingeboren wird, die es aber ggf. auch erst zu entdecken gilt?

Lionel Shriver, amerikanische Journalistin und Schriftstellerin, erörtert, was es mit diesem Wandel auf sich hat, was er für junge Menschen und ihr Erwachsenwerden bedeutet und auf welchem Stand wir diskutieren und agieren.

Children can’t be experts on themselves - Character is created over a lifetime, not discovered whole, Lionel Shriver, 09.01.2023

Australien – Sicherheitsbedenken beim genderaffirmativen Ansatz

australia-1296727 pixabayDr. Jillian Spencer, Kinder- und Jugendpsychiaterin (Queensland), hielt am 06.08.2023 in Brisbane einen Vortrag über ihre Sicherheitsbedenken gegen den medikalisierten „genderaffirmativen“ Ansatz zur Behandlung von Minderjährigen mit GD.

Sie sieht die schwierige Situation für Eltern, die Hilfe für ihre genderdysphorischen Teenager suchen, aber verhindern wollen, dass sie durch eine medizinische Transition Schaden erleiden. Ihre Warnung an Eltern lautet:

„Parents, please carefully screen the mental health clinicians that you allow to engage with your child. It is wise for you to meet the clinician before any appointment with your child to check that you are comfortable with the approach they will take.”

Watch out! Too many parents are blindsided by risky gender medicine, B. Lane, 18.08.2023

Chief psychiatrist backs independent review of gender medicine, B. Lane, 29.09.2023

Flying blind, B. Lane, 04.12.2023

England: 1 Jahr nach der Ankündigung der Schließung des GIDS

AdobeStock 447881816 600Ende Juli 2022 wurde die Schließung des umstrittenen Gender Identity Development Service am Tavistock & Portman NHS Foundation Trust angekündigt, nachdem der „Affirmation-Only"-Ansatz Jugendliche routinemäßig schnell, aber letztlich alternativlos und mit vielen Unsicherheiten auf das medizinische „Transitions-Fließband“ gebracht hatte. Was ist seither passiert?

Transition bei GD-Jugendlichen wird ohne Beweise vorangetrieben

pexels kampus production 7414089 80021 renommierte ExpertInnen für GD aus den Ländern F, VK, S, NO, B, FR SW, SA, USA, voran die finnische Professorin Riittakerttu Kaltiala, widersprechen der Idee der ‚gender-affirmativen Versorgung‘ (PB, CSH, OPs) von GD-Jugendlichen. Aus Deutschland hat niemand unterzeichnet. Die Kritik richtet sich gegen die neueste Behauptung der Endocrine Society, dass eine ‚gender-be­stä­ti­gen­de Versorgung‘ das Wohlbefinden verbessere und das Risiko von Selbstmord verringere.

Youth Gender Transition Is Pushed Without Evidence - Psychotherapy, not hormones and surgery, is increasingly the first line of treatment abroad, wsj, 13.07.2023

SBGG überfordert Jugendliche

shutterstock 1437974213Heike Schmoll von der renommierten Frankfurter Allgemeinen Zeitung hält die im Referentenentwurf zum sog. Selbstbestimmungsgesetz (SGBB) „ausschließliche Selbstdefinition der eigenen Geschlechtszugehörigkeit“ für „vollkommen beliebig“. Sie kritisiert, dass differenzierte Diagnosen selbst für Jugendliche keine Rolle spielen, bevor eine Namen- und Personenstandsänderung möglich ist, und spricht angesichts der Pubertät und des jugendlichen Alters gar von einer Zumutung, „so grundlegende Entscheidungen über das eigene Leben" so früh und evtl. übereilt zu treffen.

„Gerade bei den Minderjährigen sollte eine verpflichtende Beratung die Voraussetzung sein. Jugendlichen so grundlegende Entscheidungen über das eigene Leben früh zuzumuten, hat nichts mit einem Akt der Emanzipation zu tun. Es ist einzig und allein eine maßlose Überforderung."

Schmoll fürchtet „verfrühte Entscheidungen“, das Übersehen von komplexen psychischen Störungen oder der Neigung zur Homosexualität, die letztlich eine Weichenstellung in Richtung körper-medizinische irreversible Maßnahmen sein können.

Abschaffung des Geschlechts, FAZ, 30.06.2023

Spannungsfeld Selbstbestimmung vs. Schutz von Teens & Twens

Self-ID für Jugendliche?

Was besorgte Eltern wissen wollen

pexels anna shvets 4226215Stephen Levine (am. Psychiater und Sexologe) u. a. stellen in einem sehr interessanten Beitrag den Stand des Wissens zur Behandlung von ROGD-Jugendlichen dar.

Insbesondere wägen sie den gender-affirmativen Ansatz gegen neuere besonnenere Behandlungen unter medizinischen, aber auch ethischen Kriterien ab und erläutern die Vorsicht und Praxisumkehr einiger europäischer Länder (zu denen Deutschland bekanntermaßen nicht gehört).

Current Concerns About Gender-Affirming Therapy in Adolescents, S. Levine u. a., 14.04.2023

Ist Gender-Ideologie eine Art Religion?

Colette ColferColette Colfer Killarney ist eine irische Dozentin für Religions­wissen­schaften an der South East Technological University und Radiojournalistin. Sie hält Vorträge über Weltreligionen und Ethik. In ihrem Vortrag Ende April in Killarney (IR) hat sie die religiösen Aspekte der Gender-Ideologie untersucht, einschließlich Rituale, Glaube, Gedenkveranstaltungen, Cis-Heteronormativität als Profanität, Flaggen als Totems und Biologie als Tabuthema. Sie hat die Präsenz des Transzendenten in der Gender-Ideologie hinterfragt und die Bedeutung der Gemeinschaft als Versammlung untersucht.

Gender Ideology as a Religion – Ideology, religion, political religions, transhumanism, C. Colfer, 02.05.2023

Transition statt Auseinandersetzung?

Robert Withersfoot 538324 blickpixel pixabay800, Psychoanalytiker (Brighton, VK), fragte bereits 2020 angesichts der Vielzahl von jungen transidentifizierten Menschen mit psychologischen Problemen, ob die „gender-affirmative“ Medikalisierung ein Versuch ist, dem Erleben von psychischem Leid zu entkommen, indem eine Projektion von Problemen auf den Körper stattfindet?

Transgender medicalization and the attempt to evade psychological distress, R. Withers, 17.11.2020

Ist die Medikalisierung von GD Missbrauch?

getty-images-FI7zgTmW5jU-unsplashObwohl keine Behörde weltweit Pubertätsblocker zur Verhinderung der natürlichen Pubertät zugelassen hat und weder Reversibilität noch Sicherheit und Wirksamkeit hinreichend belegt sind, werden Lupron & Co. standardmäßig ‚off-label‘ angewandt. Auch die sich anschließenden gegengeschlechtlichen Hormone bei Transsexualität haben keine Zulassung.

WSJ-Journalist Georg Posner denkt bei dieser Medikalisierung in Verbindung mit der massiven Überdiagnose von Minderjährigen als genderdysphorisch an Missbrauch.

The Truth About ‘Puberty Blockers’, The FDA hasn’t approved them for gender dysphoria, and their effects are serious and permanent, WSJ, Gerald Posner, 07.06.2023

Trans* als Performance?

getty images WvO8kxWvaDU unsplash800Der klinische Psychotherapeut und Autor Joseph Burgo referenziert auf die „Als ob“-Persönlichkeit, die die Psychoanalytikerin Helene Deutsch Mitte des letzten Jahrhunderts beschrieben hat. Die Formulierung „Als ob“-Persönlichkeit bezieht sich auf das damalige Verständnis von Borderline-Zuständen und pathologischem Narzissmus.

Living in an ‘As If’ World - Gender ideologues pretend to care about the truth, but their position boils down to 'because we say so.' J. Burgo, 10.05.2023

Gibt es Möglichkeiten, das Erwachsenwerden zu vermeiden?

woman g0602b79e4 1280 photosforyou pixabay cErwachsene würden diese Frage immer mit NEIN beantworten. Anorexia nervosa oder Trans-Identifikation scheinen jedoch für vulnerable, unsichere Jugendliche mit einem fragilen Selbstbewusstsein (größtenteils ♀), Möglichkeiten zu sein, ihre quälende Unzufrieden­heit und Not mit dem Erwachsenwerden auszudrücken. Lionel Shriver beschreibt die Parallelen und Unterschiede der beiden Phänomene, die ihrer Meinung nach „Erfindungen unserer Zeit“ sind.

Is trans the new anorexia? Becoming a woman is an unappealing business, L. Shriver, 27.04.2023

„Nicht binär – einzigartig oder sensibel“

pexels photo 8317792Bei PITT (Parents with Inconvenient Truths about Trans) erklärt eine betroffene Mutter, was sie unter NB versteht.
Non-Binary - Unique or Sensitive

Veröffentlichung des Beitrags auf unserer Website mit freundlicher Genehmigung von PITT.

TikTok missachtet Kinderschutz

Dreamstime by Iryna_ShatilovaWeil alleine im Jahr 2020 über 1,4 Millionen Kinder unter 13 Jahren ohne Einwilligung der Eltern einen Account eröffnen konnten, ist das Unternehmen TikTok in England nun zu einer Strafe von 14,57 Mio. € verurteilt worden. Die Regeln der TikTok-Plattform gaben vor, dass es Kindern unter 13 Jahren nicht möglich ist, ohne Einwilligung der Eltern einen Account anzulegen. Eltern, die sich darauf verlassen hatten, wurden übel getäuscht. Jetzt legte auch noch die für die EU zuständige irische Datenschutzbehörde nach: 345 Mio. € Strafe.

Datenschutzaufsicht verhängt über TikTok 345 Millionen Euro Strafe, Heise, 15.09.2023

England: Tiktok erhält Millionenstrafe wegen Missachtung des Jugendschutzes, Heise, 04.04.2023

Tik… Tok… Why Time is Running Out on Safeguarding Children, J. Esses, 05.04.2023

Killarney-Conference: The BIGGER PICTURE

Killarney Conference 800Zur Situation und dem Umgang mit Teens & Twens, die Hilfe benötigen, weil sie unzufrieden mit ihrem Geschlecht bzw. Gender sind, gibt es unterschiedliche Positionen. Parallel zur EPATH-Tagung fand Ende April in Killarney/Irland eine ‚Kontrapunkt‘-Veranstaltung von Genspect statt. Genspect ist überzeugt, dass die EPATH unzutreffenderweise darauf besteht, dass die Wissenschaft in Bezug auf die medizinische Behandlung von Genderdysphorie ‚geklärt sei‘ und als Organisation dazu keine Debatte duldet.

Unter dem Slogan The bigger Picture wechselten Präsentationen von renommierten Fachleuten aus dem englischsprachigen „Gender-Space“ mit Panels und Workshops ab, um das komplexe Thema zu beleuchten.

Genspect Press Release – The Bigger Picture Conference, 06.03.2023

GD-Behandlung: Debatte in den USA und international

banner 3368374 1280AlexasFotos pixabay klImmer mehr Bundesstaaten der USA schränken die sog. gender-bestätigende Behandlung von Minderjährigen ein, z. B.: Tennesee, Missisippi, Alabama, Arkansas, South Dakota, Utah und Florida. Jennifer Block erläutert die Situation im British Medical Journal.

„American medical organisations have been unified in opposing laws restricting gender affirming care. At the same time, however, some clinicians have raised concerns that young people are being overmedicalised, and have questioned whether young people are being adequately assessed before potentially irreversible interventions and whether families are being fully informed of the risks, benefits, and alternatives.”

Raft of US state laws restrict access to treatments for gender dysphoria, BMJ, 06.03.2023

Youth gender transition bans split red and blue states, E. Mondegreen, 23.05.2024

Anderson stellt ‚Fast-Tracking‘ von GD-Teenagern infrage

one-way street326819_AndreAverdiek_pixabayErica Anderson, klinische Psychologie für genderdysphorische Jugendliche in Kalifornien und Ex-WPATH-Vorstandsmitglied, kritisiert den „Affirmation-Only-Trend“, bei dem Teens allein aufgrund des Vorhandenseins von Genderdysphorie kurzerhand Pubertätsblocker und Hormone verschrieben werden und sagt im Telegraph:

To treat all the kids as though they’re trans, I think it’s just a terrible mistake,

Die Teenager, die heute mit dem Gender-Thema kommen, hätten ganz überwiegend viele andere Probleme.

'To treat all kids with issues as though they are trans is a terrible mistake', Telegraph, 05.03.2023

Australien: Neue Studie offenbart Handlungsbedarf

tristan ramberg KLVhD9u eBQ unsplashEin Team von Fachleuten des Gender-Services des NSW Children’s Hospital Westmead hat 79 genderdysphorische Jugendliche in einer „prospektiven Follow-Up-Studie“ über 4–9 Jahre nachverfolgt. Das Resümee klingt bemerkenswert kritisch.

Developmental Pathway Choices of Young People Presenting to a Gender Service with Gender Distress: A Prospective Follow-Up Study, Elkadi u. a., 23.01.2023

Was lief in der Tavistock-Klinik für Trans-Teenager schief?

Sigmund Freud Statue vor der Tavistock-Klinik in London - Photograph by Mike Peel (www.mikepeel.net)., CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia CommonsHannah Barnes, renommierte BBC-Journalistin, hat genau recherchiert, wie es zur Schließung der berühmten Gender-Klinik für Kinder und Jugendliche Tavistock GIDS gekommen ist und was bei einer aktuellen Warteliste von 8.000 Überweisungen (Stand Dezember 2022) für die Zukunft geplant ist.

Time to think - The Inside Story of the Collapse of the Tavistock’s Gender Service for Children, H. Barnes, 23.03.2023

Gender identity services in the UK are on pause as evidence comes under scrutiny, H. Barnes, BMJ, 08.03.2023

Closure of controversial Tavistock gender clinic for children delayed, The Telegraph, 12.05.2023

Tavistock: Top doctor questions need for change at gender clinic, bbc, 24.05.2023

Hilary Cass, Leiterin des „The Cass Review” nennt im Zwischenbericht wichtige Keypoints, die letztlich zur Schließung des GIDS geführt haben, u. a.:

There is lack of consensus and open discussion about the nature of gender dysphoria and therefore about the appropriate clinical response.

Schweden: Besorgte Eltern erfolgreich

AdobeStock 397757828 Schon früher als in Deutschland haben in Schweden besorgte Eltern von genderdysphorischen Teens & Twens begonnen, sich zu vernetzen, Informationen auszutauschen und zu veröffentlichen, Briefe zu schreiben und an die Presse zu gehen. Treffen zu organisieren und ihre tragischen Erlebnisse zu berichten. Sie organisierten sich als GENID.

Ein erster Meilenstein war erreicht, als im April 2019 die dreiteilige investigative SVT-Dokumentation Trans Train ausgestrahlt wurde, die von Eltern maßgeblich unterstützt wurde. Die TransTrain-Serie, in der die Erfahrungen von Detransition und Gender-Medizin für Jugendliche und junge Erwachsene thematisiert wurden, erreichte die Aufmerksamkeit einer breiten Öffentlichkeit. Es folgten weitere Meilensteine …

Amanda: EU-Petition eingereicht

Amandafamilas LogoUnsere spanische Partner-Initiative AMANDA – amandafamilias.org – hat beim Europaparlament eine Petition zum Thema Geschlechtsidentität in der Jugend (0622/2022) eingereicht.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition! (Registrierung beim EU-Parlament ist zuvor notwendig).

Staatlich kontrollierter Maulkorb für Eltern

Sad Young Woman Reading Document In OfficeEltern haben einerseits elterliche Pflichten z. B. bei der Erziehung, andererseits sollen sie – was die Selbstidentifikation ihrer Kinder angeht – zukünftig noch nicht einmal offen mit ihnen über Transitionswünsche und -maßnahmen diskutieren und/oder ihre Fragen und Bedenken äußern dürfen.

Nach dem sog. Aktionsplan des Vielfaltsbeauftragten der Bundesregierung – von den MinisterInnen für Bildung, Recht und Familie abgesegnet – werden sie zum Schweigen verpflichtet. Obwohl, wie Rieke Hümpel im Cicero schreibt, „Klar ist: Die Nebenwirkungen einer Transition sind schwer und die Datenlage dünner als Eis bei null Grad.“

„Im schlimmsten Fall müssten Eltern also künftig wortlos dabei zusehen, wie ihr Kind chemisch und operativ kastriert wird – selbst, wenn sie von einer Fehlentscheidung überzeugt sind.

Staatlich verordnetes Nichtssagen, wenn die über alles geliebte Tochter sich die Gebärmutter rausnehmen und die Busen abschneiden lässt. Unterstützendes Nicken, wenn dem eigenen Sohn der Penis abgetrennt wird. Wissend, dass dem Kind fortan lebenslang schreckliche Nebenwirkungen und ein erhöhtes Krankheitsrisiko bevorstehen. Ich kann mir kaum eine brutalere Situation für Eltern vorstellen. Es ist ein Alptraum.”

„Als Bürger habe ich Angst, was sie mit meinen Kindern vorhaben“, Cicero, 10.11.2022

Selbstbestimmung · Alles was Recht ist

Prof. Dr. Boris Schinkels, Professor für bürgerliches Recht, internationales und europäisches Privatrecht sowie Rechtsvergleichung an der Universität Greifswald, analysiert die rechtlichen Folgen des von der Bundesregierung geplanten Selbstbestimmungsgesetzes im FAZ-Podcast Einspruch vom 23.11.2022 (ab Min. 4:41):

Youtube Vorschau - Video ID RhhxL09I870

In gleicher Sache hat Prof. Dr. Boris Schinkels auch einen Aufsatz in der ZRP veröffentlicht, der zudem einige anschauliche Beispiele und Fälle zur Funktionalität des Personenstandrechts und den Überlegungen zu Neuregelungen enthält:

Personenstandsrechtlicher Sprechakt über die eigene Genderidentität, Oktober 2022

Self-ID für Jugendliche?

Medizinische Transition bei Minderjährigen – auch Florida bremst

emergency stop ga771aab24 1KalahariDie Ärzte- und die Osteopathie-Kammer in Florida haben beschlossen, keine neuen körper-medizinischen Behandlungen bei Minderjährigen in allgemeinmedizinischen Einrichtungen zuzulassen. Gründe für die Bedenken waren die mangelnde Qualität der Evidenz und die wachsende Zahl Detransitionierter. Im Februar 2023 wurde sogar die Ausnahmeregelung einer Behandlung im Rahmen klinischer Forschungszwecke, die noch bei der Osteopathie-Kammer erlaubt war, gestrichen.

Während die meisten US-Fachgesellschaften behaupten, dass Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung nachgewiesen sei, sind in der letzten Zeit einige europäische Länder wie Finnland, Schweden, England und ansatzweise auch Frankreich nach erneuter Prüfung der Evidenz oder der Beobachtung von schweren Nebenwirkungen vorsichtig geworden; jetzt auch die Ärztekammern in Florida.

Anderson: GAT ist ein Kunstfehler!

speech-bubble-4183398Erica Anderson, klinische Psychologin für genderdysphorische Jugendliche in Californien und Ex-WPATH-Vorstandsmitglied, äußerte sich im April 2022 erneut skeptisch zum weitverbreiteten Affirmation-Only-Trend, der Vorgehensweise, die auch als GAT (Gender-Affirmative-Treatment) bezeichnet wird:

“And so for some providers to say, ‘We’ll just accept what they say and give them the hormones’, I think is tantamount to malpractice.”

Gender expert: online influencers rush adolescents towards transition, TheTimes, 18.04.2022

GB: Leistungsbeschreibung für den neuen GD-Service

flag 447881816 pixabayAm 20.10.2022 wurde ein erster Entwurf der vorläufigen Leistungs­beschreibung zur zukünftigen Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen im NHS England online gestellt. Es scheint so, als würde das bisherige Vorgehen der „affirmativen Versorgung" aufgegeben zugunsten eines vernünftigeren Konzeptes, das auf einer ganzheitlichen Sichtweise der Identitätsentwicklung von Jugendlichen basiert. Bis Anfang Dezember findet dazu eine öffentliche Anhörung statt!

Interim service specification for specialist gender dysphoria services, NHS, 20.10.2022

The NHS Ends the "Gender-Affirmative Care Model" for Youth in England, SE GM, 24.10.2022

Response to NHS England’s consultation on the draft Interim Service Specification, 04.12.2022

8,000 minors on waiting list sex change treatment in UK, 02.01.2023

Hilary Cass to NHS, Letter 23.01.2023

Beyond WPATH

BEYOND WPATHBeyond WPATH, eine neue Initiative von Fachleuten für psychische Gesundheit, Wissenschaftlern des öffentlichen Gesundheitswesens und verwandten Organisationen sowie Einzelpersonen, ist ernsthaft besorgt über die schädlichen Auswirkungen der aktuellen WPATH-Empfehlungen (World Professional Association for Transgender Health) Standards of Care auf die körperliche und geistige Gesundheit speziell von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Gender-Problemen.

In ihrer Online-Erklärung steht, warum die WPATH sich durch ihre jüngsten Standards of Care als legitime Autorität disqualifiziert und ihre Funktion als vertrauenswürdiges Leitlinien-Gremium eingebüßt hat.

„WPATH’s neglect of safeguarding issues for children, its adherence to ideological views unsupported by evidence, its exclusion of ethical concerns, and its mischaracterization of basic science all make its Standards a fundamentally unreliable guide.”

BEYONDWPATH.org -    Deklaration     Deklaration in Deutsch

BMFSFJ-Regenbogenportal - Tipps für Kinder: Pubertätsblocker

flowers 6598305 1280Victoria Borodinova pixabaySeit Jahren legt das Regenbogenportal des Bundes­mini­ste­riums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Jugendlichen und vor allem Kindern, die noch nicht in der Pubertät sind, in unverantwortlicher Weise nahe, dass sie mit Pubertätsblockern ihre Pubertät einfach unterbinden können.

Auf der Seite Jung und trans-geschlechtlich heißt es ‚Wir haben Tipps für euch.‘ Im Namen des BMFSFJ (Logo, Finanzierung, Impressum) wurden und werden Kindern einfache Lösungen in leichter Sprache für komplexe Probleme mit dem Körper, der Sexualität oder anderen Stress in der Pubertät versprochen.

Pubertätsblocker für Kinder dürfen nicht verharmlost werden, Cicero, 14.10.2022

Pubertätsblocker für Kinder? Nicht euer Ernst, leben&erziehen, Okt. 2022

Sich als trans* bezeichnen, aber nicht trans* sein

spain 637843 1280vKurious pixabayEiner der renommiertesten Kinder-&Jugend-Psychiater Spaniens, Celso Arango (Madrid) sagt, dass sich die Zahl der Jugendlichen, die sich als trans bezeichnen, ohne trans zu sein, aufgrund der Ideologisierung vervielfacht hat. Es gäbe einen regelrechten Boom von jungen Leuten, die sagen, sie seien transsexuell, aber in Wirklichkeit sind sie es nicht.

Aus diesem Grund unterstützte er am 08.10.2022 eine Präsentation der Interessengemeinschaft Amanda in der Madrider Ärztekammer. Bei Amanda haben sich rund 300 spanische Eltern zusammengeschlossen, die von der von Arango artikulierten Situation betroffen sind.

Arango ist überzeugt, dass das geplante spanische Trans-Gesetz, von dem er vermutet, dass es einen ideologischen Hintergrund hat, „enormen Schaden anrichten könnte“.

translate 6641970 inspire studio pixabay klVivimos un boom de jóvenes que dicen ser trans por moda y en realidad no lo son, EL MUNDO, 08.10.2022

WPATH SOC8 erschienen – Altersgrenzen wurden entfernt

wpath logoDie neuen Leitlinien der WPATH (SOC8) sind soeben – nach längerer Verzögerung – erschienen. Gegenüber der Version 7 von 2012 gibt es neue Kapitel: Non-Binary, Sexual Health, Education und Eunuchs. Erstmals wurde ein eigenständiges Kapitel für Jugendliche verfasst, das unabhängig von dem für Kinder ist. Im Kapitel „Hormone-Therapy“ geht es u. a. um Pubertätsblocker für Jugendliche. Kurzfristig und ohne Begründung wurden sämtliche Empfehlungen zu Mindest-Altersangaben für bestimmte medizinische Behandlungen gestrichen, obwohl es dazu keine neuen Erkenntnisse gibt. Auch das in den Drafts im Dezember 2021 noch enthaltene Kapitel „Ethik“ wurde gestrichen.

Das Kapitel „Mental Health“ definiert Grundsätze der Versorgung bei psychischen Erkrankungen von GD-Erwachsenen und die Verknüpfung von psychischer Gesundheitsversorgung und Transitionsversorgung, dazu heißt es:

"Psychotherapy may be beneficial but should not be a requirement for gender-affirming treatment." (WPATH SOC8, Chapter 18 Mental Health)

WPATH Standards of Care for the Health of Transgender and Gender Diverse People V8, 16.09.2022

WPATH Removes Age Limits From Transgender Treatment Guidelines, medscape, 16.09.2022

Trans ideology is a threat to children, 21.09.2022

US transgender health guidelines leave age of treatment initiation open to clinical judgment, BMJ, 27.09.2022

How Young Is Too Young for Sterilization? 28.09.2022

Der Ergänzungsausweis

id 1605162 640 by Jan pixabayIm Verlauf der sozialen Transition wächst bei vielen genderdysphorischen Jugendlichen der Wunsch, den neu gewählten Namen auch offiziell zu ändern. Eine Personen­stands­änderung ist aktuell nur mit Gutachten und bei Minderjährigen mit Zustimmung der Eltern möglich. Die Dt. Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e. V. (dgti) bietet einen sog. Ergänzungsausweis an, der wie ein offizielles Ausweispapier aussieht. Hierauf stehen der gewählte vollständige Wunschname, Wunschpronomen und das neu gewählte Wunsch-Geschlecht (m, w, x) sowie ein Passbild und die Nummer des Personalausweises.

Neues aus deutschen Medien

news stuxx pixabayIn den vergangenen Monaten erschienen mehrere interessante Artikel (teilweise Bezahlschranke), in denen es um Transition, Detransition, Keira Bell, Self-ID, Elternrechte, TSG, Geschlechtsdefinitionen, Genderdebatte etc. geht.

Pubertätsblocker für Kinder? Nicht euer Ernst! leben & erziehen, Oktober 2022

Viele Geschlechter? Das ist Unfug! Prof. Nüsslein-Volhard (Biologie-Nobelpreisträgerin), Emma, 22.08.2022

Kulturkampf ums Geschlecht, Cicero (Bezahlschranke), 08.08.2022

Das Schweigen über den Sexus, Thomas Thiel, FAZ, 30.06.2022 (Bezahlschranke)

Kein Mann wird wirklich zur Frau. Und keine Frau wird wirklich zum Mann, Cicero, 23.05.2022 (Bezahlschranke)

Die Sozialisierung des Geschlechts, 03.03.2022, Thomas Thiel, FAZ

Es ist ganz einfach – wir bleiben Mann und Frau, Rieke Hümpel, 03.03.2022

Es gibt keine Möglichkeit, sein Geschlecht, und kein Recht, seinen Geschlechts­eintrag selbst zu bestimmen, Uwe Steinhoff, 02.03.2022

Interview mit Prof. Dr. Bernd Ahrbeck, Cicero, 06.03.2022

Die Unordnung der Geschlechter, ZEIT, 31.03.2022

FDA – Warnung „Pseudotumor cerebri“

traffic sign g02bb4db49 1280FreePictures pixabay Die Food and Drug Administration (FDA) der USA hat eine Warnung zum Risiko eines „Pseudotumor cerebri“ in die Etikettierung von Gonadotropin-Releasing-Hormon(GnRH)-Agonisten aufgenommen. Mit diesen Medikamenten (wie Lupron, Synarel, Triptodur u. a.) werden auch Off-Label genderdysphorische Jugendliche behandelt, um die Pubertät zu blockieren. Auf folgende Symptome soll geachtet werden: Sehstörungen, Kopfschmerzen oder Erbrechen, Papillenödem und Blutdruckanstieg. Es drohen möglicherweise Hirnschwellungen und ein dauerhafter Sehverlust.

Risk of pseudotumor cerebri added to labeling for gonadotropin-releasing hormone agonists, FDA, 01.07.2022

Manifeste européen pour une approche objective du "changement de genre" des mineurs dans les médias

dreamstime 233069449 OlgaKurbatovaTV- und Radiosender sowie die Printmedien in Europa werden in einem Europäischen Manifest aufgefordert, die Vielfalt der Standpunkte zum Thema „Transition“ zu repräsentieren und die wissenschaftlich belegten Fakten zu Genderdysphorie und Transsexualität angemessen darzustellen.

Pubertätsblocker: Fragen Sie Dr. Julia

notebook 405755 Picography pixabay 800„Mein Kinderarzt schickte uns zu einem pädiatrischen Endokrinologen, nachdem er gehört hatte, dass mein Kind mit seinem Gender unglücklich war. Der Endokrinologe sagte, dass Pubertätsblocker wie ein Pausenknopf sind, der den Kindern die Möglichkeit gibt, die Dinge herauszufinden. Stimmen Sie dem zu?“

Aufruf gegen die Fehlberichterstattung des ÖRR

AdobeStock 2311085Faktencheck: Am Beispiel von ARD und ZDF haben einige Wissenschaftler stichprobenartig über 30 Sendungen analysiert. analysiert. Anstelle einer wahrheitsbasierten und altersgemäßen Sexualaufklärung wird sexualisiert, aber auch ideologisiert – insbesondere zum Trend-Thema „trans*“. Alle Kontrolleinrichtungen des ÖRR haben scheinbar versagt.

Wie ARD und ZDF unsere Kinder indoktrinieren, Welt, 01.06.2022

Aufruf: Schluss mit der Falschberichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks! 01.06.2022

Dossier 'Ideologie statt Biologie im ÖRR', 50-seitiges   , 01.06.2022

Mehr Sachlichkeit: Deutsche Wissenschaftler kritisieren Transgender-Hype bei Kindern, IMABE, 11.06.2022

Kehren wir zurück zu einem Dialog – dem Kindeswohl und der Wissenschaft zuliebe, Welt, A. Korte, 22.06.2022

Gender Ideology Comes to Germany, Quillette, U. Steinhoff, 20.07.2022

So bewertet der Presserat den WELT-Gastbeitrag „Wie ARD und ZDF unsere Kinder indoktrinieren“, 04.10.2022

Lasst die Kinder in Ruhe

Während einer Parlamentsdebatte am 23.05.2022 über die Frage, ob „nichtbinär" als Geschlecht im Gesetz verankert werden sollte, sprach Miriam Cates, MP, im House of Commons über die Folgen der Förderung der Gender-Theorie für Kinder, ab Min: 2:23:

Youtube Vorschau - Video ID 3HMjnPc_O6M

  

Auch in Deutschland würden sich immer mehr Eltern eine solche Rede einer/eines der 736 Abgeordneten wünschen. Schule könnte dabei gerne auch durch Medien, Kirche und Jugendzentren ergänzt werden.

Zur Info: Geschätzte Zahl der Vulnerablen Jugendlichen (S. 18) in Deutschland 17–27 %.

Ich bin trans, wenn ich es sage?

AdobeStock 123284117Sophinette Becker, erfahrene Psychoanalytikerin, die viele männliche erwachsene Klienten mit trans­sexuel­lem Wunsch hatte, betonte stets die Vielfalt der transsexuellen Entwicklungen und Phänomene, die auch vielfältige „Lösungswege“ erfordern: „DEN ‚echten‘ Transsexuellen gibt es nicht.“

Viele KollegInnen von ihr scheuen es, Klienten mit Transitions-Wünschen zu behandeln: Da gibt es zum einen den Mythos der Unbehandelbarkeit, Probleme mit der Gegenübertragung sowie den schwierigen Umgang mit der körper-medizinischen Therapie zur Geschlechtstransition (Psycho-Chirurgie).

„Transsexualität“ – Zwischen sozialer Konstruktion, bisexueller Omnipotenz und narzistischer Plombe, S. Becker, 2013

Niederlande – Hört auf, unsere Forschung blindlings zu übernehmen

dutch flag 889734 pixabayDieselben niederländischen ForscherInnen, die als Pioniere der medizinischen Transitions-Behandlung für Genderdysphorie gelten, fordern seit 2021 mehr Forschung über die aktuelle Zielgruppe von GD-Teens & Twens sowie die langfristigen Auswirkungen.

Statt selbst zu forschen, referenzieren Praktiker in der westlichen Welt de facto seit vielen Jahren auf das mehr als 15 Jahre alte sog. Dutch Protokoll. Allerdings haben sich im Laufe der Zeit wesentliche Rahmenbedingungen geändert, sodass die Referenzierung den niederländischen Pionieren mittlerweile Angst macht.

Stop 'blindly adopting our research', Grace Williams, 16.03.2021

More research is urgently needed into transgender care for young people, 27.02.2021

'Trans' children given puberty blockers prior to medical consultation, Kanada, 23.05.2022

Großbritannien – Cass-Review Interims-Report

flag 853232 by JoernHendrichs pixabayDas Cass-Review – eine unabhängige Überprüfung der Genderidentitäts­dienste für Kinder und Jugendliche des NHS in Großbritannien – hat jetzt in einem Zwischenbericht angesprochen, dass der bisherige klinische Ansatz und die Gesamtkonzeption des Dienstes nicht den NHS-Qualitätskontrollen und klinischen Standards unterzogen wurde, die normalerweise bei der Einführung neuer oder innovativer Behandlungen durchgeführt werden.

Es müsse zukünftig eine Übereinkunft und Anleitung über den angemessenen klinischen Beurteilungsprozess geben, gestützt durch bessere Daten und Evidenz sowie angemessene und ausreichende Angebote vor Ort. Der Zwischenbericht enthält noch keine Empfehlungen für die zukünftige Behandlungsstrategie. Zum Beispiel sei die Evidenzbasis für Pubertätsblocker und Hormone lückenhaft – der entsprechende kürzlich veröffentlichte NICE-Evidenzbericht bezeichnet die Evidenzbasis als „nicht schlüssig“:

At this stage the Review is not able to provide advice on the use of puberty blockers and hormone treatments due to gaps in the evidence base.

The Cass Review, 11.03.2022

Cass Review – Langfassung Februar 2022

Dr Cass has written a new journal entry: Learning Together, Mai 2023

Vielfaltsbeauftragter Lehmann reagiert unangemessen

balloons-1852499 by GerAlt pixabayWie kann es sein, dass ein höflich formulierter Offener Brief einer besorgten Mutter an Sven Lehmann (neuerdings Vielfaltsbeauftragter im BMFSFJ), eine solche Reaktion auslöst? Lehmann antwortete mit der Teilung eines Instagram-Beitrags, der der Mutter Trans*- und Queerfeindlichkeit, Homophobie und Adultismus unterstellt und sie in die Schubladen 'ev. Christ*innen' und ‚bürgerliche Faschos’ steckt. Lehmann sagte dem Magazin Cicero dazu: „Ich habe diesen Beitrag in meine Story geteilt, weil ich manche Analysen darin teile.“

Offener Brief an Sven Lehmann, 06.04.2022

Twitter-Tweet, von Lehmann geteilt

Cicero-Artikel, 14.04.2022

Auch Frankreich mahnt zur Vorsicht

frankreich achtungschildEnde Februar gab die Academie nationale de Médecine ein Kommuniqué heraus, in dem sie zur Vorsicht bei der Anwendung von Pubertätsblockern und CSH mahnt. Es könne zu zahlreichen unerwünschten Nebenwirkungen und sogar schweren Komplikationen kommen. Eine genetische Prädisposition für Trans-Identität sei nicht gefunden worden.

Da die Zahl der Detransitionierten steige und es keinen Test gäbe, um 'strukturelle Genderdysphorie von vorübergehender jugendlicher Dysphorie zu unterscheiden‘, sei es sinnvoll, die Phase der psychologischen Betreuung so weit wie möglich zu verlängern.

Communiqué - Académie nationale de médecine    25.02.2022 (DE)

France cautions regarding puberty blockers and CSH for youth, PM vom 03.03.2022

'Sterilisation risk' from gender medicine, B. Lane, 23.03.2022

Psychotherapie als nicht invasive Behandlungs-Alternative

Michael Browning Unsplash 246513Der Psychoanalytiker und Familientherapeut David Schwartz (New York) plädiert für Psychotherapie als Primär­therapie bei Genderdysphorie, eine Low-Tech-Behandlungs­option, die Klienten helfen kann, sich in ihrem vorhandenen Körper wohlzufühlen.

Schwartz interpretiert die Genderdysphorie dahingehend, dass mit der Bildung der Genderidentität im Laufe der Entwicklung etwas falsch gelaufen ist, was zu der Qual für den Jugendlichen führt. Diese Problematik kann durch Psychotherapie gelöst werden, indem der Klient seine wahre Geschichte erzählt und den Konflikt erforscht und entdeckt, was er für ihn bedeutet. Diese Reise ins Unbewusste unterstützt der aufmerksame und empathische Therapeut.

„Gender, an ideational configuration only, was being centralized and reified (with cultural cooperation) to function as a defense against other, unspoken dreads."

When Doing Less Is Helping More, Clinical and Ethical Considerations in the Treatment of Gender Dysphoric Children and Adolescents, D. Schwartz, 22.11.2021

Psychotherapy for Children and Adolescents with Gender Dysphoria, SE GM, 08.12.2021

Schweden ändert Behandlungsrichtung für GD-Teens

international 2684767 640 joronoDie Karolinska-Uniklinik setzte bereits 2021 die Verwendung des „niederländischen Protokolls“ zur Behandlung genderdysphorischer Minderjähriger aus.

Jetzt, im Februar 2022, hat Schweden die Empfehlungen für die Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen deutlich verändert und priorisiert die Psychotherapie, s. Tabelle

Summary of Key Recommendations from the Swedish National Board of Health and Welfare, SE GM, 22.02.2022 (DE)

Sweden transitions to caution, B. Lane, 01.03.2022

Schweden stoppt Pubertätsblocker, IMABE, 01.10.2022

Mein Wille geschehe …

post it 2220252 1280B A pixabay FfmSpiegel-Autor René Pfister schreibt unter dem Titel: „Mein Wille geschehe – In Deutschland sollen die Bürger ihr Geschlecht bald wählen können. Was bedeutet es, wenn sich der Mensch von den Grenzen der Biologie befreit?“ Zur Debatte stehen Frauen-Sport, Frauenrechte, Quoten, Sanktionsvorschläge etc. Außerdem wird die Wählbarkeit des Geschlechts für Teens und Twens beleuchtet. 

Weiterhin wundern sich die Experten über die extreme Zunahme von Jugendlichen mit Genderdysphorie, insbesondere die Quote der (biologischen) Mädchen, ohne dass dieses Phänomen endlich einmal beforscht würde. Jugendpsychiater Bernd Meyenburg aus Frankfurt a. M. berichtet:

auf einen Jungen kämen mittlerweile bis zu 20 Mädchen, die sich eine Behandlung wünschten.

Mein Wille geschehe …, Spiegel, 18.02.2022

Eltern brauchen Antworten

e mail 4488309 1280GerdAltmann pixabay rotDie Interessengemeinschaft «Transteens Sorge berechtigt» hat heute ihren Fragen-Katalog als OFFENEN BRIEF an einige Experten (Ärzte und Ärztinnen, Psychologen und Psychiater) geschickt.

Eltern fragen

Gender-Giraffen

Gender Giraffes DE - per Klick auf das BildDie Gender-Giraffen sind angekommen! Als Alternative zu den üblichen eher verwirrenden Gender-Comics hat Genspect kürzlich die Gender-Giraffen erschaffen, um für Kinder die Themen Geschlecht, Gender, Sexualität, Persönlichkeit und Identität altersgerecht darzustellen, ohne sie mit unnötigen Informationen zu belasten. Jetzt auch in Deutsch.

Das Thema Gender-Identität überfordert Kinder, Ahrbeck u. Felder, FAZ, 05.09.2020

FAIR's Gender Webinar mit   Dr. Miriam Grossman, 17.12.2021

Fünf nach zwölf?

woman 3609984 GerAlt pixabay E. Anderson, Berkeley, Clinical Psychology, WPATH-Mitglied (bis 2021), befürchtet, dass zu viele Heranwachsende zu schnell in ihrer Selbstdiagnose trans* bestätigt und zur Transition weitergeleitet werden, die gar nicht trans* sind. Möglicherweise haben sie entweder mehr oder weniger normale Pubertätsprobleme, leiden an anderen ernsten psychischen oder psychiatrischen Problemen oder verbergen eine andere sexuelle Orientierung.

"increasingly I’m worried that in our zeal to identify and protect these special children and adolescents, we may have strayed from some core principles and we are in danger of losing our way."

When it comes to trans youth, we’re in danger of losing our way, Anderson, 03.01.2022

Interview mit E. Anderson, L. S. Davis, Quillette, 06.01.2021

Irland sucht nicht mehr …

143520403 info80549 dreamstimenach einer Lösung, für die es kein Problem gibt. Vor einigen Monaten wollte der Grüne irische Minister für Kinder, Gleichstellung, Behinderung, Integration und Jugend Roderic O'Gorman ein Gesetz über ein Verbot von sog. Konversionstherapien auf den Weg bringen. Trotz intensiver Suche nach Beweisen, die ein solches Gesetz erforderlich machen, konnten im ganzen Land keine Anzeichen für derartige Praktiken gefunden werden.

Der irische Staat kann keine Beweise für sein eigenes Verbot der „Konversionstherapie“ finden, 01.01.2022

Eine Lösung, die ein Problem sucht, Twitter, 01.01.2022

Transboys statt Tomboys?

dreamstime 148014191 by Manuel EstebanSpielbergs Film (2021) „Westside-Story“ bleibt optisch in den 50er Jahren, während die Figur Anybodys neuerdings nicht mehr als Tomboy besetzt wird, sondern als Transboy mit geänderten / erweiterten Dialogen sowie Pronomen. Das hat dazu geführt, dass der Film in einigen Ländern verboten wurde.

Lisa S. Davis stellt Überlegungen an, warum die Handlung nun eine dem Zeitgeist entsprechende Interpretation benötigt, die allerdings gleichzeitig ein Modell der Gender-Nonkonformität für Mädchen beseitigt.

Tomboys, trans boys and ‘West Side Story’, LATimes, by Lisa Selin Davis, 19.12.2021

Why Steven Spielberg's 'West Side Story' reimagined a key character as transgender, 09.12.2021

Kommentare an WPATH

contact 2794680 1280GerdAltmann pixabayVor der Veröffentlichung der neuen WPATH-Standards für die Transgender-Versorgung (SOC8) besteht noch bis zum 16.01.2022 die Möglichkeit, sie zu kommentieren.

Link zu WPATH    Kapitel Children    Kapitel Adolescent

More Therapy, Less Ideology, Beispielkommentar, 12.12.2021

Open letter in response to WPATH SOC v8, 15.12.2021

Geschlecht – Was ist das?

Suche GeschlechtMit dem geplanten Selbstbestimmungsgesetz steht in der Gesetzgebung offensichtlich ein Paradigmenwechsel bevor. Während beim Geschlechtseintrag bisher das biologische Geschlecht gemeint ist (männlich, weiblich, divers=intersexuell), soll zukünftig das subjektiv gefühlte Geschlecht einer Person, oft auch Gender-Identität genannt, maßgeblich sein. Geschlecht und Name sollen dann jährlich geändert werden können, und zwar als reiner „Sprechakt“ ohne Nachweise jeglicher Art und ohne große Kosten. Lediglich Minderjährige unter 14 Jahren benötigen die Zustimmung der Eltern oder – laut Eckpunktepapier – des Familiengerichtes.

Wie viele Geschlechter gibt es und kann man sie wechseln? J. Ponseti, A. Stirn, 2019

Die Trans-Konstruktion, J. Ponseti, A. Stirn, 2020

Abgesehen davon, dass Geschlechts-Identität o. Ä. bisher nicht in der Verfassung vorkommt, scheinen selbst unter Experten wie Bundesverfassungsgericht, Bundesärztekammer, Ethikrat, Gesell. für Psychologie sind noch ganz viele Fragen zum neuen Geschlechtsbegriff ungeklärt zu sein, wie Prof. Steinhoff unlängst dokumentiert hat: Auf den Leim gegangen, U. Steinhoff, 29.10.2021

Viele Geschlechter? Das ist Unfug! Prof. Nüsslein-Volhard (Biologie-Nobelpreisträgerin), Emma, 22.08.2022

Stats for Gender – Statistisches zu Gender

GENSPECT LogoDie Website statsforgender.org bietet ab sofort eine Art Informations-Zentrale zu GENDER in Bezug auf Kinder und Jugendliche. Interessierte Eltern, aber auch Journalisten, Politiker oder Beobachter finden dort interessante Zahlen und Quellen.

statsforgender.org Website übersetzen

W5 Kanada schaut genauer hin

fall leaf 5293499 by 9691 pixabay400Ein großer kanadischer Fernsehsender hat jetzt in einer Reportage über Jugendliche und junge Erwachsene, die ihr Geschlecht hinterfragen, auch einige kritische Aspekte thematisiert. Es geht um die Zunahme der Fallzahlen, die Änderung der Behandlung in Finnland, Schweden und den Prozess von Keira Bell. Sinead Watson, die als junge Erwachsene transitioniert und detransitioniert ist, kommt zu Wort. Dr. David Bell, ehemaliger Präsident der britischen psychoanalytischen Gesellschaft, äußert sich zum Suizid-Risiko, zu Trans-Aktivismus und er berichtet, dass viele Kinder damit hadern, schwul oder lesbisch zu sein, was aber zu häufig selbst von ExpertInnen als „transgender” gedeutet würde.

W5: A closer look at gender treatment for children and youth, 24.10.2021

Kanada: Brief to the Standing Committee on Children’s Health, GDA, 23.06.2022

Experten-Sicht

134982757 lightwise 123rf Abigail Shrier hat mit 2 prominenten Transgender-Experts gesprochen, Dr. Marci Bowers (Chirurgie, Spezialgebiet Vaginoplastik) und Dr. Erica Anderson (Clinical Psychology, bis 2021 Gender Clinic of Uni San Francisco), die auch Vorstandmitglieder der WPATH sind. Beide äußerten sich besorgt über einige Trends in der Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen. Bowers findet z. B. die schnelle Empfehlung von Testosteron problematisch – "red flag!". Außerdem ist sie skeptisch bezüglich der frühen Pubertätsblockade, durch die Jugendliche "orgasmically naive" blieben und sich bei biologischen Jungen nicht die notwendigen Voraussetzungen für eine Vaginoplastik entwickeln.

“the clitoris down there might as well be a fingertip and brings them no particular joy and, therefore, they’re not able to be responsive as a lover. And so how does that affect their long-term happiness?”

Top Trans Doctors Blow the Wistle on 'Sloppy' Care, A. Shrier, 04.10.2021

Anatomy of a scandal - Opinion on the use of puberty blockers in America is turning, economist, 16.10.2021

The mental health extablishment is failing trans kids, Anderson, Edwards-Leeper, Washington Post, 24.11.2021

When it comes to trans youth, we’re in danger of losing our way, Anderson, 03.01.2022

A new and poorly understood group of gender-questioning youth are overwhelming the system. We need to pause and accept that we may be in UNCHARTED territory, Dailymail, 18.05.2022

President of leading trans org admits social contagion is driving surge in kids identifying as transgender, 24.01.2023

Körperbildstörungen – der Einfluss sozialer Medien

influencer by GerdAltmann pixabayMary Laval (2021) hat etliche Quellen zum Einfluss sozialer Medien auf die psychische Gesundheit und das Körperbild von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammengestellt:

Social media’s impact on mental health and body image

Schweiz: Aufruf zur Einhaltung des Vorsorgeansatzes

swiss 2700775 1280Dsndrn Videolar pixabayIn der Schweiz hat die 'Association pour une Approche Mesurée des Questionnements de Genre chez les jeunes' (Vereinigung für einen ausgewogenen Ansatz zur Genderfrage bei jungen Menschen) ihre Bedenken hinsichtlich der heutigen medizinischen Diagnose und Behandlung von ROGD-Jugendlichen ohne gründliche Untersuchung in einem Appell formuliert, der wurde von mehreren Hundert Personen unterzeichnet.

Medizinische Beratung für junge Menschen mit Genderfragen – AUFRUF ZUR EINHALTUNG DES VORSORGEANSATZES. AMQG, 2021

Offener Brief an EPATH

Offener Brief an EPATH 11.08.2021 (keyboard by Brennt pixabay - )Zusammen mit einer internationalen Allianz von 15 Organisationen aus 13 Ländern hat TTSB am 11.08.2021 einen Offenen Brief an die European Professional Association for Transgender Health (EPATH) veröffentlicht. Er enthält 7 Fragen zur Behandlung, Forschung, Ethik bei genderdysphorischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Aus Deutschland sind Dr. med. Matthias Auer (München), PD Dr. med. Jochen Heß (Essen) und PD Dr. phil. Timo Nieder (Hamburg) im EPATH-Scientific-Committee verantwortlich.

Behandlung von AOGD-Teens: „Flying blind“

hand 3833834 un perfekt pixabay Obwohl die Evidenzbasis nachweislich noch immer sehr gering ist, behaupten viele Medien, dass die Behandlung von genderdysphorischen Teens sicher sei.
Jesse Singal hinterfragt die Sicherheit der aktuellen Standardbehandlung und kommt zum Ergebnis: „In many ways, everyone is flying blind, especially families of kids with late-onset GD.”

What the media gets wrong on gender reassignment, Spectatorworld, 22.06.2021

Eltern verdienen Antworten

Es ist vollkommen legitim, dass Eltern alles über die Behandlung, insbesondere die Medikalisierung wissen wollen, die zurzeit standardmäßig bei Genderdysphorie für Jugendliche und junge Erwachsene angeboten bzw. angewendet wird.

why by Gordon Johnson, pixabay J. Michaelson hat 12 Fragen formuliert, die uns Eltern beschäftigen und auf die wir sowohl im Internet als bei den Experten kaum hinreichende Antworten finden.

Parents Deserve Answers before Medicalizing Gender Identity, Michaelson, 2021

Susan Nagel glaubt nicht, dass die körper-medizinischen Maßnahmen die richtige Therapie für ihr Kind sind und führt alle Zweifel im Einzelnen auf:

Wanting to protect my daughter's health does not make me a bigot, 2017

Die Psychotherapeutin S. O'Malley beleuchtet die Situation von besorgten Eltern

Gaslighting the Concerned Parents of Trans Children, Quillette (05/2021)

Think my Kid is Trans? Better Prove it, PITT, 22.10.2021

Pubertätsblocker: Wie Gummibärchen oder Lakritz?

flowers 6598305 1280Victoria Borodinova pixabaySelbst das BMFSFJ weist in seinem Regenbogen-Portal Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Zugang zu Maßnahmen körperlicher Geschlechtsangleichung. Dort lesen Jugendliche beispielsweise:

„Hormonpräparate, auch 'Pubertätsblocker' für Jugendliche, verschreiben manche Ärzt_innen auch ohne diesen Prozess auf der Grundlage eines therapeutischen Indikationsschreibens."

Das klingt so, als wären Pubertätsblocker (PB) eine Art Gummibärchen oder Lakritz, die Jugendliche mal ausprobieren können, damit es ihnen besser geht. Informationen zu möglichen Nebenwirkungen, gesundheitlichen Folgen, irreversiblen Folgen (wie Unfruchtbarkeit, tiefe Stimme, Hitzewallungen ...), „informierte Einwilligung“ oder Einbeziehung von Sorgeberechtigten fehlen ganz.

Genderdysphorie bei Jugendlichen - Was tun?

microphone 3381837 Macb3t pixabayDr. Alexander Korte arbeitet als Jugendpsychiater an der Uniklinik München mit Jugendlichen, die sich als ihr Geschlecht/Gender infrage stellen, in der Kindheit aber keine Anzeichen von Genderdysphorie hatten. Er berichtet, dass 8 Mädchen auf 1 Jungen kommen, die sich um einen Termin bemühen, und stellt die Ursachen vor, die er dafür vermutet. Korte unterstützt die Jugendlichen dabei, heraus­zu­fin­den, ob und warum sie sich nicht mit ihrem Körper und ihrem biologischen Geschlecht arrangieren können.

Seine Ablehnung der Verordnung von Pubertätsblockern begründet Korte damit, dass sie die Jugendlichen auf die Genderdysphorie fixieren. Es wird nicht nur die körperliche und sexuelle Entwicklung gestoppt, sondern möglicherweise auch eine homosexuelle Entwicklung verhindert.

Korte äußert sich auch zu möglichen gesellschaftlichen Ursachen, Trans-Aktivismus und „queeren“ Theorien.

Interview, April 2019

Zeitgeistphänomen trans*

Eine Botschaft der Hoffnung für dysphorische Jugendliche

von einigen anonymen Detransitionierern

  1. Die Zeit ist nicht gegen euch, was die körper-medizinische Transition angeht.
    be kind of yourself - shutterstock Jugendlichen mit Genderdysphorie wird in den Medien permanent vermittelt, dass sie Selbstmord begehen könnten, wenn die Transition sich verzögert. In der Realität jedoch schaffen transsexuelle Menschen häufig zuerst die Grundlage für ihre medizinische Transition, indem sie ihr Leben als Erwachsene aufbauen – den Wunschberuf erlernen, finanzielle Rücklagen schaffen und ein Unterstützungsnetzwerk aufbauen. Medizinische und soziale Transition sind schwierige und kostspielige Vorhaben.
  2. Es gab eine Zeit, in der ich mich nicht anziehen konnte, ohne eine Panikattacke zu bekommen. Seit meiner Kindheit …
Original unter a-message-of-hope.com, 17.12.2020

This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NoDerivatives 4.0 International License. To view a copy of this license, visit http://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/ or send a letter to Creative Commons, PO Box 1866, Mountain View, CA 94042, USA.

Spektakuläres Urteil zu PB und CSH

Royal Courts of JusticeThe Lud, Public domain, via Wikimedia CommonsAm 01.12.2020 veröffentlichte der High Court in London das Urteil im Prozess Keira Bell gegen den NHS/GIDS London. Die Verschreibung von Pubertätsblockern (PB) und Cross-Sex-Hormonen (CSH) wurde als experimentell und risikobehaftet bezeichnet. Kindern und Jugendlichen dürfen sie in den meisten Fällen nicht mehr ohne gerichtliche Genehmigung verschrieben werden. Im Mittelpunkt des Verfahrens stand die Frage, ob eine rechtsgültige Einwilligung von Kindern und Jugendlichen möglich ist und welche Qualität die Aufklärungsinformationen hatten.

Puberty blockers: Under-16s 'unlikely' to be able to give informed consent, BBC

Das Urteil des High Courts im Fall Keira Bell, 01.12.2020

Society for Evidence Based Gender Medicine zum Urteil des High Courts, 03.12.2020

An English ruling on transgender teens could have global repercussions, 12.12.2020

Neue Richtlinie für geschlechtsangleichende Maßnahmen

yes no 2167843 by GerdAltmann pixabay Im August 2020 wurde die Richtlinie „Geschlechtsangleichende Maßnahmen bei Transsexualismus“ des GKV-Spitzen­ver­ban­des neu herausgegeben. Sie ist für die Medizinischen Dienste der Krankenkassen und deren Verbände verbindlich.

Im Rahmen der sozialmedizinischen Begutachtung verlangen die Krankenkassen auch zukünftig eine umfassende Diagnose (Transsexualismus, ICD-10, F64.0 einschl. Ausschluss von Komorbidität, körperliche Untersuchung, Labor etc.), Gutachten und Alltagserfahrungen. Die Begutachtungsrichtlinie bezieht sich weiterhin nicht auf andere Geschlechtsidentitätsinkongruenzen, z. B. „nonbinary“.

FAQ zur Begutachtung von geschlechtsangleichenden Maßnahmen bei Transsexualismus, MD-Bund, 17.07.2024   

Körpermedizinische Maßnahmen reduzieren psychische Probleme nicht

In Schweden war 2005-15 die Inanspruchnahme der psychischen Gesundheits­be­hand­lung bei 2.679 Menschen mit Gender-Inkongruenz nach „geschlechts-bejahende Operationen“ signifikant häufiger als in der Gesamtbevölkerung, und zwar

  • etwa 6x häufiger wegen Stimmungs- und Angststörungen,
  • mehr als 3x so häufig wegen Rezepten für Antidepressiva und Anxiolytika und
  • mehr als 6x so häufig Einlieferung nach einem Selbstmordversuch.

Nachdem die Studie des Karolinska-Instituts, Stockholm, 2019 zur Diskussion veröffentlicht worden war, kam 08/2020 eine Überarbeitung heraus, die zudem folgendes Ergebnis formulierte:

“The results demonstrated no advantage of surgery in relation to subsequent mood or anxiety disorder-related health care visits or prescriptions or hospitalizations following suicide attempts in that comparison.”

Karolinska-Institut, Stockholm, 08/2020

Kommentierung von S. Müller, 08/2020

Mental Health Treatment Utilization in Transgender Persons: What We Know and What We Don’t Know, R. Bränström u. a., 10/2019

Correction, R. Bränström u. a., 08/2020

‘Transitioning’ Procedures Don’t Help Mental Health, Largest Dataset Shows, The Daily Signal, 03.08.2020

Gender is fundamental to many decisions in health care systems around the world – and this puts transgender people in a vulnerable position. BBC, 17.08.2020

Don’t Try to Stop Me or I’ll Kill Myself, 28.05.2023

Ungesunde Schönheitsideale

„Das ist wie eine Geschlechtskrankheit im Kopf“

Die ZEIT greift ein wichtiges Thema für Eltern auf: Als Vater oder Mutter sollten wir uns bewusst sein, welches Bild wir vom weiblichen Körper haben und wie wir mit unseren Kindern darüber kommunizieren. Körperakzeptanzprobleme in der Pubertät können dazu beitragen, dass Pubertierende Probleme mit ihrer Gender-Identität entwickeln.

kokeshi doll gb95f256a8 1920 kimwonyeul pixabay600Statt die gängigen Schönheits- und Schlankheitsideale zu idealisieren, sollten wir auf Bewertungen, Kommentierungen, Kritik zum Körper und zu Essgewohnheiten verzichten und eher mit gutem Beispiel vorangehen, vernünftige Essgewohnheiten vermitteln, sich als Eltern gegenseitig bezüglich des Kommunikationsverhaltens kontrollieren und stets die Körperakzeptanz, das Selbstbewusstsein der Jugendlichen stärken.

Ungesunde Schönheitsideale, DIE ZEIT, 10.08.2020

Wie entstehen Geschlechtsstereotype und wie wirken sie sich aus? Bundesprüfstelle, 2020

Immer mehr Fachleute äußern ethische Bedenken

Do the Right ThingsDie Zahl der Fachleute, die ethische Bedenken hinsichtlich der schnellen Verordnung von Pubertätsblockern und Cross-Sex-Hormonen für Kinder und Jugendliche haben, steigt. Auch David Pilgrim und Kirsty Entwistle, 2 britische Psychologen, vermuten jetzt (07/2020) ein Iatrogenese-Risiko und äußern sich zu Themen wie Informed Consent, konkurrierende Vorstellungen von männlicher und weiblicher Persönlichkeit sowie zu Einschränkungen der Meinungsfreiheit beim Thema Tansgender.

GnRHa (‘Puberty Blockers’) and Cross Sex Hormones for Children and Adolescents: Informed Consent, Personhood and Freedom of Expression, 2020

ROGD International Awareness Week

Diese Woche ist Rapid Onset Gender Dysphoria International Awareness Week.

Mit folgenden Themen:

  • ROGD2020 Call for more researchHighlighting the lack of evidence
  • Questioning the gender affirming mode
  • Safeguarding vulnerable young people
  • Calling for more research
  • Chamgioning good therapy
  • Calling for more research
  • ...

#ROGDWEEK2020, ourduty.group

BBC-News berichtet über den GIDS (Tavistock)

Der Gender Identity Development Service (GIDS) ist ein nationaler Service der Tavistock-Klinik in London und Leeds und als europaweit größte Genderklinik Klinik auf die „Versorgung“ von Minderjährigen spezialisiert.

Der Service ist in die Kritik geraten, weil berichtet wurde, dass bei Jugendlichen sehr schnell (nach 1 oder 2 Terminen) die Diagnose Trans* erfolge und komorbide Probleme nicht hinreichend abgeklärt würden. Außerdem gäbe es eine Tendenz zur frühzeitigen und zügigen Verordnung bzw. Überleitung zu körper-medizinischen Maßnahmen, insbesondere zu Pubertätsblockern.

Trans* und Autismus – Australien will Untersuchungen

autism 2377410 1280karelinlestrange pixabay 600Der Bundesgesundheitsminister Australiens, Greg Hunt, möchte, dass die stark angestiegene Überrepräsentation von genderdysphorischen Jugendlichen mit Autismus in den Gender-Ambulanzen des Landes untersucht wird. Es hatte Aufmerksamkeit erregt, dass in der größten Gender-Klinik des Landes, am Royal Children’s Hospital in Melbourne, mittlerweile mit 45 % der biologisch weiblichen Teenager überdurchschnittlich viele Autismus-Merkmale in einem Screening-Test zeigen.

Probe into trans teen autism rate, The Australian, 08.06.2020

In den weiteren Ausführungen wird außerdem deutlich, dass die kürzlich erfolgte Aktualisierung der NHS-Websites bezüglich Pubertätsblocker anscheinend weltweit breite Aufmerksamkeit erhält.

„The NHS now distances itself from the claim that puberty blockers are “a physically reversible treatment”, sheeting this statement home to the Tavistock clinic itself. The NHS is reviewing the safety of hormone treatment and is fighting a court claim that under-18s cannot give informed consent to treatments with long-term effects unknown to experts.“

Rowling tief besorgt über die Folgen des gegenwärtigen Transaktivismus

harry potter 3619615 PetraSolajova pixabayAuf ihrer Website erklärt J.K. Rowling ihre Position und fordert Meinungsfreiheit. Sie ist u. a. bestürzt über die hohe Anzahl von genderdysphorischen Mädchen und teilt die Besorgnis, dass immer mehr ihre medizinische Transition schließlich bereuen könnten. Auch versucht Rowling, sich in die Situation der heutigen Jugendlichen hineinzuversetzen.

J.K. Rowling Writes about Her Reasons for Speaking out on Sex and Gender Issues, 10.06.2020

In Defense of J.K. Rowling, NYTimes, 16.02.2023

NHS London ändert Infos zu Gender Dysphoria

Das NHS London hat seine Websites zu Gender Dysphoria aktualisiert. Sie sind nun etwas detaillierter und weniger ideologisch formuliert. Bereits im Mai hatte das NHS die Informationen zu Pubertätsblockern verändert und stellte sie nicht mehr als „fully reversible“ dar. Bericht: The Spectator am 04.06.2020

Vorher-Nachher-Analyse der NHS-Website, Transgendertrend, Juni 2020

Kommentar zum ZEIT-Artikel „Vom Recht anders zu sein"

Für betroffene Eltern ist es hilfreich, dass DIE ZEIT, als bisher einziges großes deutsches Medium, über dieses komplexe Thema immer wieder in angemessener Ausführlichkeit und Differenziertheit berichtet hat. Dass die explosionsartige Ausbreitung des Phänomens, weit überwiegend unter biologischen Mädchen, jetzt schon bei Transpersonen selbst (Herr Amelung) Besorgnis auslöst, ist bezeichnend.

Hat das Gesundheitsministerium dazu schon Forschung beauftragt? Denn ihr „Recht ‚anders‘ zu sein“, also kein kokettes Mädchen/draufgängerischer Junge zu sein, geben die Betroffenen leider auf. Stattdessen passen sie ihre Erscheinung mithilfe hoch dosierter synthetischer Hormone (und später evtl. chirurgischer Kastration) an das andere Geschlecht an.

Was schadet mehr: Abwarten oder Pubertätsblocker?

Ein Streitgespräch mit Prof. Dr. Romer, Dr. Korte und T. Amelung über den Umgang von Medizinern und Psychologen mit GD-Jugendlichen, den starken Anstieg der Diagnose Genderdysphorie sowie ethischen Fragen im Focus auf die Situation Minderjähriger in der Pubertät. ZEIT Z+

GB-Eltern gegen Medikalisierung ihrer GD-Teens

Eine Gruppe von Eltern in Großbritannien kämpft gegen die „staatlich geförderte Sterilisation“ von ROGD-Jugendlichen, s. The Times, 26.10.2019

Wanting to protect my daughter's health does not make me a bigot, S. Nagel, 2017

Trans Kids: It's Time to Talk – With Stella O'Malley

movie 2545676 1280stokpix pixabayStella O'Malley (irische Psychotherapeutin und Autorin) betrachtet den enormen Anstieg der Zahl junger Menschen, die einen Geschlechtswechsel anstreben, stets auch durch das Prisma ihrer eigenen Geschlechtsidentitätsprobleme, die sie selbst als Kind erlebt hat. Sie war sich seit ihrem 4. Lebensjahr sicher, dass sie eigentlich ein Junge war, aber im Laufe der Pubertät änderte sich das. O'Malley drehte 2018 den Dokumentarfilm 'Trans Kids: It's Time to Talk' über Gender-Dysphorie bei Jugendlichen für Channel 4.