SBGG überfordert Jugendliche

Heike Schmoll von der renommierten Frankfurter Allgemeinen Zeitung hält die im Referentenentwurf zum sog. Selbstbestimmungsgesetz (SGBB) „ausschließliche Selbstdefinition der eigenen Geschlechtszugehörigkeit" für „vollkommen beliebig". Sie kritisiert, dass differenzierte Diagnosen selbst für Jugendliche keine Rolle spielen, bevor eine Namen- und Personenstandsänderung möglich ist und spricht angesichts der Pubertät und des jugendlichen Alters gar von Zumutung, „so grundlegende Entscheidungen über das eigene Leben" so früh und evtl. übereilt zu treffen.

"Gerade bei den Minderjährigen sollte eine verpflichtende Beratung die Voraussetzung sein. Jugendlichen so grundlegende Entscheidungen über das eigene Leben früh zuzumuten, hat nichts mit einem Akt der Emanzipation zu tun. Es ist einzig und allein eine maßlose Überforderung."

Schmoll fürchtet „verfrühte Entscheidungen”, das Übersehen von komplexen psychischen Störungen oder der Neigung zur Homosexualität, die letztlich eine Weichenstellung in Richtung körpermedizinischer irreversibler Maßnahmen sein können.

Abschaffung des Geschlechts, FAZ, 30.06.2023

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