Was hilft unseren GD-Teens wirklich?

Die heute übliche Vorgehensweise bei ROGD im Rahmen des verbreiteten Affirmation-only-Trends bedeutet:

• sofortige Bestätigung der Selbstdiagnose 'Ich bin trans'

• zügige Überweisung an eine Gender-Ambulanz/-Praxis

• Psychotherapie≈Coaching/Case-Management parallel zur sozialen, rechtlichen und medizinischen Transition

Sasha Ayad dagegen arbeitet psychotherapeutisch grundlegend anders auf Basis eines „explorativen Ansatzes, der darauf abzielt, zugrundeliegende Probleme zu entdecken und ihren Klienten zu helfen, auf Selbsterkenntnis, Resilienz und langfristiges Wohlbefinden hinzuarbeiten.”

When an adolescent client states that she’s is transgender, we don’t defenestrate everything we know about the inner lives of teenagers. Instead, we can slow down and look at the big picture, as we should with any other client. It’s crucial to use a well-founded and broad therapeutic perspective about what teenagehood is, how identity exploration can serve (or hurt) a client, and how to work with adolescents in a meaningful way. In this manner, clinicians don’t necessarily need to be the ultimate experts on every psychological manifestation we might face in the counseling room."

Die psychotherapeutische Arbeit mit ROGD-Teens ist für Sasha Ayad nichts komplett Neues. Sie könnte von fast jedem erfahrenen Kinder- und Jugend-Psychotherapeuten übernommen werden, der sich gründlich mit „Konzepten" wie Gender-Ideologie, Transgenderismus sowie entsprechenden Medien-Angeboten und Subkulturen auseinandergesetzt hat.

Ayad informiert über sprachliche Mittel und Methoden, Erwartungen und Emotionen, Ergebnisoffenheit und Geduld, die die tiefe und sorgfältige Erkundung der Klienten ermöglichen oder behindern.

Gender questioning can be treated like any other mental health issue – with compassion, curiosity, and gentle companioning.

How I Work with Gender-questioning Teens, 2018

Gender Exploratory Therapy


Angemessene psychologische Unterstützung

Genderdysphorische Jugendliche und junge Erwachsene brauchen angemessene psychologische Unterstützung, da sie während ihrer Adoleszenz große existenzielle Lebensfragen für sich klären müssen, u. a. wovor flüchte ich, indem ich ein anderes Geschlecht/Gender sein will, zu welchem Geschlecht fühle ich mich hingezogen, welche Rolle möchte ich in der Familie und im Freundeskreis spielen, welche Vorstellungen habe ich vom Erwachsensein und von meiner Zukunft, woher kommen meine Ängste und mein mangelndes Selbstbewusstsein, ...

Die derzeit üblichen "Begleit"-Psychotherapien, die meist niedrig-frequent im Abstand von 4 oder sogar mehr Wochen stattfinden, sind dafür nicht hinreichend.