Das biologische Geschlecht zählt

syringe 1884784 qimono pixabayDie Bestimmung des Krankheitsrisikos, der Körpermassenparameter sowie die meisten Messungen der Organfunktionen - viele medizinische und vor allem pharmakologische Maßnahmen erfordern bei der Angabe des Geschlechts die richtige Antwort. FDA-Pharmakologe David Gortler:

The answer isn’t simply to have a "third" option for gender or to have algorithms for all 112 (and counting) socially or medically "manufactured genders." The only practical workaround requires biological sex on a patient's medical records. 

Selbst die „übermenschlichen Mengen” an gegengeschlechtlichen Hormonen, z. B. Östrogen, die biologisch männlichen Personen verabreicht werden müssen, um den biologischen Testosteronspiegel auszugleichen, verändern die unauslöschliche Prägung des biologischen Geschlechts lt. Gortler nicht.

Da unerwünschte Arzneimittelwirkungen lt. FDA ohnehin bereits objektiv eine beträchtliche Morbiditäts- und Mortalitätsquelle sind, würde die Verwendung nicht-biologischer Geschlechtsbegriffe ein zusätzliches Verwirrungsrisiko bedeuten, schreibt Gortler.

The Practice of Pharmacy and Medicine Require a Binary Biological Sex Specification, Gortler, 09.08.2022


Nicht für beide Geschlechter zugelassene Medikamente

Es gibt etliche Medikamente, die nur für ein biologisches Geschlecht zugelassen sind. Allen voran ist beispielsweise Testosteron nicht für Frauen und Jugendliche zugelassen, Beispiel Beipackzettel Nebido:

„Nebido ist nicht für die Anwendung bei Frauen bestimmt ... Nebido darf bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden."

Immer mehr Eltern von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die auf dem medizinischen Transitionsweg oder transitioniert sind, beobachten, dass es nicht beim Testosteron bzw. Östrogen bleibt, sondern dass noch weitere Medikamente (mutmaßlich lebenslang) angewendet werden, um vor allem bestimmte Nebenwirkungen beispielsweise von Testosteron bei biologischen Frauen in Schach zu halten.

man 2125123 Elias pixabay800Bekannt sind vor allem Medikamenten-Cocktails, die z. B. Finasterid gegen Alopezie (Haarausfall), Anti-Depressiva, Mittel gegen Ängste (z. B. Benzodiazipine) oder auch Medikamente gegen vaginale Atrophie oder Blasenentzündungen enthalten.

Während die meisten der genannten Medikamentengruppen für beide biologischen Geschlechter zugelassen sind, ist es das Mittel Finasterid gegen Haarausfall nicht. Es wird von vielen Transfrauen Off-Label angewendet, obwohl im Beipackzettel Finasterid steht:

Finasterid ist nur zur Anwendung bei Männern bestimmt und darf von Frauen oder Kindern (< 18 Jahren) nicht eingenommen werden.

Finasterid (Handelsnamen auch Propecia), hat selbst für Männer ein düsteres Risikoprofil, die Risiken für Transmänner sind wegen fehlender Zulassung für biologische Frauen gar nicht verzeichnet:

Haarausfall Finasterid Nebenwirkungen, NDR, 2021

The Wonder Hair Pill, WRT Belgien, 2016

Emotional Consequences of Finasteride: Fool’s Gold, NIH, 2018


Ein betroffener Vater

zieht folgendes Fazit: Nachdem bereits durch die Transition „Schaden angerichtet wurde”, wird durch die Zusatzmedikation noch mehr „Schaden angerichtet”.

These young women could save their hair by going off testosterone, and they would also save all those under the skin organs and tissues that are so vital for health that they seem to neglect in exchange for member-ship to the trans club. They would avoid the potential side effects of Finasteride altogether.”

Seine Wahrnehmung:

Youth throughout history think they are invincible, and death seems like a distant concept. While rising liver enzymes and elevated red blood cells do not make these young women flinch, the hair loss and receding hairlines do. Heart attacks? Diabetes? Never mind! 

But they do care about their looks! To not get that perfect FTM selfie to post to Instagram to garner likes and the high that comes with excessive social media use, now that is a problem! What would their peers think?

Sometimes Hair does Not Grow Back: First Do Harm, Then Do More Harm, PITT, 11.08.2022