Gender Exploratory Therapy

Der derzeitige Affirmativ-Only-Trend bei der GD-Behandlung hat iatrogene Wirkung. Nach den Erfahrungen vieler Eltern führt die ständige Bestätigung der Selbstdiagnose Trans* nahezu immer zu einer Art  „Trans-Kaskade”, die wie ein Förderband die transsexuelle Entwicklung von Jugendlichen unterstützt. Theoretisch besteht natürlich jederzeit die Möglichkeit des „Ausstiegs”.

Discover who you areIn letzter Zeit haben vor allem Sacha Ayad, Stella O'Malley sowie Susan und Markus Evans veröffentlicht, welche Erfahrungen sie bei GD-Jugendlichen mit einer konventionellen Therapie gemacht haben, die sich am treffendsten als „Gender Exploratory Therapy” bezeichnen lässt. Statt anzunehmen, dass trans* angeboren und unveränderlich ist, betrachten sie die Gender-Infrage­stellung bei Jugendlichen als ein ganz normales Pubertätsproblem.

Gender Dysphoria: A Therapeutic model for Children, Adolescents&Young People, S. und M. Evans, 2021,   Rezension von L. Maynard

How I Work with Gender-questioning Teens, S. Ayad, 2018

Gender: A wider Lens: S. Ayad und S. O'Malley haben die Gender Exploratory Therapy in mehreren Folgen ihres Podcasts erläutert,

Folgende Aspekte sind bei der Gender Exploratory Therapy außerdem bedeutsam:

Therapeuten dieses Ansatzes „normalisieren” Genderdysphorie dahingehend, dass sie sie als eine der vielen möglichen Irrungen und Wirrungen der Pubertät betrachten. Nichtsdestotrotz ist es für TherapeutInnen, die GD-Teens behandeln wichtig, mit der Trans-Ideologie vertraut zu sein, die Sprache, die Narrative, die Influencer-/Internet-Szene zu kennen, außerdem das Verhältnis zur Familie und der Peergroup.

Die Konstellation, dass normalerweise die Person, die die Psychotherapie des Jugendlichen durchführt, auch diejenige ist, die Indikationsschreiben bzw. Gutachten erstellt, ist für eine explorative Therapie äußerst ungünstig und sollte getrennt werden.

Weitere Links:

Thoughtful Therapists,   Meeting Thoughtful Therapists, 29.04.2021

Gender Exploratory Therapy Association (GETA)