Logo TransTeens Sorge berechtigt

Transteens Sorge berechtigt · Blog

Details
11. April 2026
  • Behandlungsmethoden
  • Ursachen für ROGD
  • Evidenzbasierung

World Congress of IACAPAP 2026 Hamburg

Hamburg HafenAnfang Juli findet in Hamburg (CHH) der internationale Kongress der IACAPAP statt, auf dem sich anerkannte Fachleute der Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychologie und -therapie turnusmäßig austauschen. Das Thema lautet Empowering Mental Health in a Changing World. Zu den Keynote-Speakern gehört u. a. die renommierte Kinderärztin und ehemalige Vorsitzende des Berufsverbands der britischen Pediater (Royal College of Paediatrics and Child Health) Hilary Cass (UK). Sie wurde international bekannt, weil sie die Untersuchung von Theorie und Praxis der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Genderdysphorie in Großbritannien leitete (Cass-Review, 2024).

Bulletin zum IACAPAP-Kongress 2026

Weiterlesen …

Details
06. April 2026
  • Behandlungsmethoden
  • Trans*
  • Evidenzbasierung

Finnland: Psychische Probleme bei GD-Teens&Twens nehmen zu, besonders nach Transition

Tampere Ratikka sign tays - by Oxmo Lundell (wikimedia commons) – Tram heading towards the Tampere University HospitalFoto: wikimedia commonsEine neue finnische Register-Studie zielt darauf ab, Wissenslücken zur Behandlung von Teens & Twens mit Genderdysphorie (GD) zu schließen. Von den 2.083 Personen unter 23. Jahren (23 % ♂, 77 % ♀), die zwischen 1996 und 2019 eine der beiden Genderkliniken aufsuchten (Alter im ø 18,5 bzw. 19 Jahre), unterzogen sich 38 % Transitions­maßnahmen. Die Ergebnisse stellen die medizi­nische Transition bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen eindeutig infrage:

  • Die angenommene Verbesserung der psychischen Gesundheit nach einer im Jugendalter begonnenen medizinischen Transition trifft nicht zu – das Gegenteil wurde festgestellt.
  • Schwere psychiatrische Störungen scheinen nicht primär auf GD zurückzuführen zu sein, erfordern aber unabhängig von GD eine angemessene Behandlung.

Psychiatric Morbidity Among Adolescents and Young Adults Who Contacted Specialised Gender Identity Services in Finland in 1996–2019: A Register Study, S.-M. Ruuska, R. Kaltiala, u. a., 04.04.2026

Weiterlesen …

Details
27. März 2026
  • Behandlungsmethoden
  • Klage
  • Evidenzbasierung
  • Leitlinie
  • Kostenerstattung

GKV-Erstattung: Der G-BA soll den gordischen Knoten lösen

AdobeStock 463658376Nach jahrelangem Hin und Her zwischen den Beteiligten soll jetzt der G-BA die Gemenge­lage bei Angebot und Finanzierung von Trans-Behandlungen durch die GKV lösen. Laut Tagesspiegel hat BMG Nina Warken dem G-BA kürzlich einen ersten Auftrag erteilt. Er soll innerhalb eines Jahres die ambulante spezialfachärztliche Versorgung bei Transsexualismus regeln (SGB V § 116b). Bis zu einer rechtssicheren Grundlage sollen die Kassen nach Meinung(!) von Warken auf Regresse verzichten.

Kassen und Warken uneinig bei Kostenerstattung von Hormonen für trans Menschen, Tagesspiegel, N. Garrelts, 24.03.2026

„Beknackte ethische Konflikte“, ein Rücktritt – und der Streit um die Behandlungskosten, Die Welt, A. Kröning, 30.03.2026

Weiterlesen …

Details
18. März 2026
  • ROGD
  • Psychotherapie

Warum die Gender-Ideologie eine ehrliche Psychotherapie nahezu unmöglich macht

vitaly gariev MGKHX5BBjbQ unsplashEs ist schwierig geworden, eine explorative Psychotherapie zu beginnen: Wenn das Stichwort Gender­inkongruenz/-dysphorie fällt, lehnen immer mehr Psychotherapeuten unsere Kinder ab. Die einen folgen dem Affirmation-Only-Trend, sie affirmieren und schreiben schnell weiterleitende Indikations­schreiben. Die anderen haben die Erfahrung gemacht, dass eine konventionelle explorative Psychotherapie unter den aktuellen Gegeben­heiten kaum noch funktioniert. Jo Burgo, ein erfahrener klinischer Psychologe und Psychotherapeut, erläutert die Gründe:

Why Traditional Psychotherapy Is Failing Today’s Gender-Confused Teens – Gender ideology has made honest psychotherapy nearly impossible, J. Burgo, 09.03.2026

Weiterlesen …

Details
12. März 2026
  • Behandlungsmethoden
  • ROGD
  • Kann ich meinem Kind helfen?
  • Elternsorgen
  • Ursachen für ROGD
  • Affirmation-Only-Trend

ROGD - erst wenn das eigene Kind betroffen ist, ...

dreamstime xs 121681035 01cDen meisten Eltern von Teenagern sagt das Akronym ROGD nichts. Erst wenn ihr eigenes Kind die Identifikations­schablone „Ich bin trans*" für sich entdeckt hat, treffen viele Eltern auf den Begriff „Rapid Onset Gender Dysphoria" und seine Bedeutung erschließt sich. Lisa Littmann hatte diesen Begriff bereits 2018 gewählt, um ein neu beobachtetes Phänomen zu beschreiben:

ROGD - bezieht sich auf die plötzliche Entwicklung eines Gefühls der Distanzierung vom eigenen biologischen Geschlecht [erst] in der Adoleszenz, typischerweise nach intensiver Nutzung sozialer Medien, oft beeinflusst durch Gleichaltrige und häufig ein maladaptiver Bewältigungsmechanismus für andere Probleme. Teenager (meistens ♀), die ihr Geschlecht infrage stellen, entdecken schnell, dass Lösungen für ihre Probleme in Form einer Transition angeboten werden. (ROGD, ROGD)

Eltern, die nach Recherchen und Erfahrungen nicht auf den Affirmation-Only-Trend einschwenken können, sammeln sich (auch hierzulande) in Eltern-Selbsthilfegruppen, einer Gruppierung, Logo Parents of RODG Kidsin deren Namen ROGD vorkommt: ParentsofROGDKids. Hier können sich betroffene Eltern austauschen, was ansonsten mit Freunden, am Arbeitsplatz und sogar mit Fachleuten schwierig ist.

Die Journalistin Janne Hoppe hatte die Möglichkeit, einige Eltern dieser Online-Gruppen zu treffen.

„Es bleibt ein Misstrauen in alle Systeme“ – Wenn Eltern an der Diagnose Trans zweifeln, J. Hoppe, WELT, 09.03.2026

Weiterlesen …

Details
10. März 2026
  • Behandlungsmethoden
  • Informierte Einwilligung
  • Evidenzbasierung
  • Dutch Protocol

Schluss mit der Sterilisierung von Minderjährigen

bigstock End Of Quarantine The Inscrip 373606582Das Dutch Protocol scheint im NHS vor dem AUS zu stehen. In England wurden Minderjährige noch nie aufgrund von Genderinkongruenz/-dysphorie geschlechts­angleichend operiert. 2024 wurden Pubertätsblocker in England verboten, während die CSH-Behandlung nach dem Cass-Review (2024) noch erlaubt blieb, obwohl deren Nutzen ebenso unklar ist. Jetzt wird überlegt, im NHS auch die geschlechts­angleichenden Hormone (CSH) nicht mehr bei Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren einzusetzen.

NHS poised to stop prescribing cross-sex hormones to trans-identifying children under the age of 18, dailymail, 08.03.2026

NHS England pauses new prescriptions of cross-sex hormones for under-18s, BBC, 09.03.2026

Weiterlesen …

Details
04. März 2026
  • Behandlungsmethoden
  • Klage
  • ROGD
  • Trans*
  • Soziale Ansteckung

Wann beginnt das Ende der Trans*Massen-Hysterie?

raphael renter raphi rawr 3Z7KBlydmiM unsplashEs gibt immer wieder Anzeichen, dass der Trend zur Transidentifi­zierung von Teenagern und jungen Erwachsenen einschließlich der allgemeinen Massen-Hysterie zu Gender & Co. abschwellen könnte.

Wir stellen die von Josh Hammer skizzierte Situation heute und seine optimistische Perspektive für die Zukunft der Darstellung des Phänomens „TransTeens und -Twens" von Lisa Marchiano (2017) gegenüber.

Was This the End of Transgender Hysteria? newsweek, J. Hammer, 06.02.2026

Outbreak: On transgender teenagers and psychic epidemics, L. Marchiano, 06.10.2017

Weiterlesen …

Details
27. Februar 2026
  • Behandlungsmethoden
  • Evidenzbasierung

Wenn Expertenkonsens nicht zur Evidenz passt

bigstock File Folders With A Tab Labele 262021690Sowohl bei den aktuellen Empfehlungen der WPATH (2022) als auch bei der AWMF-S2k-Leitlinie für D-A-CH „Geschlechtsinkongruenz und -dysphorie im Kin­des- u. Jugendalter – Diagnostik und Behandlung“ (2025) kam es zur gleichen Vorgehensweise: Als evidenzbasierte Leitlinie geplant, wurde daraus schließlich doch lediglich ein konsensbasiertes Papier. Das bedeutet niedrige Aussagesicherheit der Empfehlungen von WPATH und S2k bei hoher Fehleranfälligkeit ►Evidenzpyramide.

Anfang 2026 gab es neue aufschlussreiche Bewertungen bzw. Kommentierungen der beiden Leitlinien.

Moderner Standard oder alte Probleme? Kommentierung der S2k-Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung“, Kimberley Tietz, 30.01.2026

Quality of the World Professional Association for Transgender Health Guideline Standards of Care 8: An Appraisal Using the AGREE II Instrument, Zhang, Kaltiala, u. a., 10.12.2025

Weiterlesen …

Details
20. Februar 2026

Darf die natürliche Pubertät in Studien blockiert werden?

iStock 2216468880Pathway-Studie – Neueste Entwicklung: Die Studie wurde ausgesetzt, nachdem am 20.02.2026 die britische Arzneimittelbehörde Bedenken hinsichtlich des „sehr wahrscheinlichen Verlustes der Frucht­bar­keit“ und dauerhafter Knochenschäden durch die Pubertätsblockierung bei Jugendlichen geäußert hat. Bisher enthielt das Studienprotokoll keine Altersuntergrenze. Die Arzneimittelbehörde erklärte:

„Since potentially significant and, as yet, unquantified risk of long-term biological harms is present to participants and biological safety has not been definitively demonstrated in this proposed cohort, at the very least, there should be a graded … approach starting with those aged 14 as the lower limit of eligibility."

Es ist vollkommen unverständlich, dass die englischen Behörden – einschließlich der Arzneimittelbehörde MHRA – die Studie bisher medizinisch und ethisch genehmigt hatten. Das wichtige Risiko Fertilität ist das ethisch kritischste. Die MHRA nannte am 20.02.2026 keine neuen Sachverhalte. 

UK clinical trial into puberty blockers on hold after medicines regulator steps in, guardian, 20.02.2026

What happens next after the MHRA halts puberty blocker trial, thetimes, H. Barnes, 22.02.2026

26.02.2026: Gesundheitsminister, Wes Streeting, will nun doch die sog. Datenverknüpfungs-Studie durchsetzen.

New law will allow for study to see what happened to children who received gender care, H. Barnes, 26.02.2026

Weiterlesen …

Details
05. Februar 2026
  • Hormontherapie
  • Medikalisierung
  • Klage
  • Elternsorgen

Eltern wegen Transitionsbehandlung vor Gericht

ai generated 9052946 geralt pixabaxEltern, die nicht mit dem Wunsch ihres minderjährigen Kindes einverstanden sind, medizinische Transitionsmaßnahmen zu beginnen, müssen ihre Gründe in bestimmten Fällen vor einem Familiengericht verteidigen. Das ist nicht nur nervenaufreibend und schwierig. Um das Kind schützen zu können, ist es wichtig, einen engagierten und kompetenten Rechtsanwalt zu finden. Lesen Sie den Bericht zu einem aktuellen Fall (Feb. 2026):

  Link zum Bericht

Wenn Jugendämter Familien trennen, Die Welt, A. Kröning, 18.03.2026

Details
04. Februar 2026
  • Medikalisierung
  • Behandlungsmethoden
  • Klage
  • Evidenzbasierung
  • Affirmation-Only-Trend

Zukünftig keine geschlechtsangleichenden OPs mehr bei Minderjährigen

64838039 l 123rf riskDie (ASPS) empfiehlt ihren Mitgliedern in einem neuen Positionspapier , geschlechtsangleichende Operationen frühestens nach dem 18. Lebensjahr durchzuführen. Auch zu Hormonen und Pubertätsblockern enthält das Positionspapier eine deutliche Warnung. Es spiegelt die zunehmende Angst von Fachleuten wider, von Detransitionierten auf Schadenersatz verklagt zu werden. Von den über 2 Dutzend derzeit anhängigen Klagen sind mindestens 7 ASPS-Mitglieder betroffen.

Position Statement on Gender Surgery for Children and Adolescents , ASPS, 03.02.2026

The ASPS Rejects Adolescent Gender Surgery and Raises Serious Concerns Regarding All Minor Gender Transitions, SEGM, 05.02.2026

Die neue Position der ASPS könnte möglicherweise den Beginn einer allmählichen Selbstkorrektur der Expertenkreise in den USA und Kanada signalisieren.

Weiterlesen …

Details
27. Januar 2026
  • Klage
  • Informierte Einwilligung
  • Detransition
  • Affirmation-Only-Trend

2 Millionen Schadensersatz für Mastektomie bei Teenager

aiden craver twlQk unsplashZum ersten Mal hat eine Detransitionierte ihren Kunstfehlerprozess in den USA gewonnen. Sie bekommt 2 Millionen Dollar Entschädigung für Schmerzen, Leiden und zukünftige medizinische Aufwendungen.

Fox Varian verklagte ihren Psychologen und den plastischen Chirurgen aus Westchester, NY, die 2019 eine Mastek­tomie im Alter von 16 Jahren als Transitions­behand­lung genehmigt bzw. durchgeführt hatten. Ben Ryan hat den Prozess beob­achtet und berichtet darüber.

Derzeit gibt es mehr als 25 Klagen wegen Kunstfehlern bei Transitionsbehandlungen. Der Prozess von Fox Varian könnte der Auftakt für eine Prozesswelle in den USA sein.

A Legal First That Could Change Gender Medicine, thefp, B. Ryan, 02.02.2026 (Paywall)

Weiterlesen …

Details
30. Dezember 2025
  • Politik
  • Affirmation-Only-Trend

Rückblick auf das Jahr 2025

germany 652967 kurous pixabay 2025David Allison, Sprecher von Transteens Sorge berechtigt, berichtet aus Deutschland für das internationale Publikum von Genspect über die Ereignisse des abgelaufenen Jahres.

Dieser Rückblick auf 2025 steht nun auch hier für unsere Leserinnen und Leser zur Verfügung.

Kurzfassung: Faule Dinge schreien nicht immer. Manchmal flüstern sie.

„Die Angst nimmt zu und die Gender-Ideologie wird stillschweigend in der Gesetzgebung, Medizin und den Sozialdiensten durchgesetzt, während abweichende Meinungen zum Schweigen gebracht werden. Wachsames Abwarten wird als unethisch angeprangert, Eltern bedroht, Medien schalten auf stumm."

Weiterlesen …

Details
28. Dezember 2025
  • Soziale Transition
  • Brust-Binding

Permanentes Binding schadet

binder selfmadeDie Verwendung eines Sport-BHs in der passenden Größe ist harmlos. Die Methoden, die viele Mädchen anwenden, um ihre Brüste möglichst vollständig zu verstecken, sind es nicht. Sie ziehen mehrere Sport-BHs in zu kleinen Größen übereinander an, verwenden Plastikfolien oder besorgen sich starke Kom­pres­sions-Binder, die für medizinische Zwecke hergestellt werden und für einen begrenzten Zeitraum vorgesehen sind. Der Binder-Gebrauch gilt oft als eine der ersten Maßnahmen der Sozialen Transition, wie die Änderung der Frisur oder der Kleidung. Angesichts der körperlichen Schäden, die bereits nach relativ kurzer Verwendungszeit eintreten, muss der Binder-Gebrauch zwingend bereits als Teil der medizinischen Transition angesehen werden.

  • Triggerwarnung: Der nachfolgend verlinkte Beitrag von Maia Poet thematisiert Schäden durch Binder. Insbesondere die gezeigten Bilder können emotional belastend sein. Bitte überlegen Sie, ob Sie ihren Beitrag aufrufen wollen.

Breast Binding is a Medical Transition Intervention, Maia Poet, 28.12.2025

Weiterlesen …

Details
27. Dezember 2025
  • Behandlungsmethoden
  • Politik
  • Kostenerstattung

Es gibt keine medizinische Notwendigkeit

  • bigstock Social Security Benefits Form 152530886anorektische Menschen mit GLP-1-Analoga oder einer Liposuktion zu behandeln und auf diese Weise ihre Vorstellung von „Ich-möchte-nicht-so-fett-sein" zu bestätigen.
  • dem Wunsch von Menschen mit BID nachzukommen, die sich eine Behinderung wünschen, Beine oder Arme zu amputieren oder das Augenlicht zu zerstören.
  • genderinkongruente Menschen zu bestätigen, ihnen Geschlechtsorgane zu amputieren oder sie irreversibel durch Medikamente im Off-Label-Use zu schädigen und infertil zu machen, um dem von ihnen gewünschten Körperbild näherzukommen.

In allen 3 Fällen handelt es sich um Wünsche, die aufgrund von extrem überbewerteten Ideen entstehen, verbunden mit der realitätsfernen Imagination oder Hoffnung, dass diese irreversiblen Maßnahmen die Probleme der Betroffenen lösen, ihr Wohlbefinden dauerhaft verbessern und/oder sie glücklicher machen würden.

Weiterlesen …

Details
16. Dezember 2025

Warum haben immer mehr junge Menschen eine psychische Diagnose?

infinite 7846410 1280 Katamaheen pixabayDie Zahl der psychischen und psychiatrischen Diagnosen bei jungen Menschen ist in den letzten Jahren teils angestiegen, teils weiterhin auf einem anhaltend hohen Niveau DAK Kinder- und Jugendreport 2025.

In hessischen Krankenhäusern waren psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen 2024 bei jungen Menschen sogar der häufigste Grund für vollstationäre Aufenthalte (statistik.hessen.de).

Weiterlesen …

Details
10. Dezember 2025
  • Ethik
  • Medikalisierung
  • Trans-OPs
  • Behandlungsmethoden
  • Genderdysphorie

Des Kaisers neue Kleider

Buero Geschaeftshaus Brueckenstrasse 17 Koeln wikimedia commonsWikipedia Commons ©Raimond Spekking • Brückenstraße 17 • KölnDr. Paul McHugh war lange einer der führenden Psychiater Amerikas. Er räum­te mit einigen Mythen auf, als er 2019 vor dem obersten Gerichtshof der USA zum Thema Gender-Identität befragt wurde: Aus wissenschaftlicher Sicht sei es zwar möglich, dass die Genderidentität als soziales Konstrukt nicht im Einklang mit dem biologischen Geschlecht (engl. sex) ist. Ob es allerdings hilfreich ist, bei Genderdysphorie (GD) die Wunschidentität grundsätzlich zu bestätigen, ist nicht wissenschaftlich erwiesen. McHugh verglich (im Originaltext S. 13) die affirmative Behandlung von GD mit Andersens Märchen Des Kaisers neue Kleider.

McHugh äußerte sich auch zu der These, dass Menschen ihr „Geschlecht bei der Geburt zugewiesen" würde:

„Sex is not and cannot be 'assigned at birth', despite the assertions of the AMA, APA, and Respondents. See Stephen’s Br. at 5 ('Sex assigned at birth refers to sex an infant is presumed to be at birth.'). The language of 'assigned at birth' is purposefully misleading and would be identical to an assertion that blood type is assigned at birth. Yes, a doctor can check your blood type and list it. But blood type, like sex, is objectively recognizable, not assigned. In fact, the sex of a child can be ascertained well before birth."

Weiterlesen …

Details
23. November 2025
  • Trans*
  • Medieneinfluss
  • Affirmation-Only-Trend

Blinde Flecken in den Medien

„Schnitt“-Fehler, Manipulation. Unausgewogenheit oder Agenda? In England wird gerade über die Unparteilichkeit der BBC diskutiert, nachdem The Telegraph eine Liste mit Kritik an der Berichterstattung veröffentlicht hatte, die auch die „Pro-trans-Agenda“ des Senders anspricht. Im Kontext dieser Ereignisse stehen jetzt mehrere aktuelle Aufrufe und Statements von genderkritischen Institutionen und Persönlichkeiten, die der BBC Einseitigkeit und man­geln­den Kinderschutz beim Thema Genderinkongruenz/-dysphorie vorwerfen.

Das sagt BBC zu den Manipulationsvorwürfen, 20 Min, 06.11.2025

'Our children are trans. We blame the BBC', YT, The Telegraph, 05.12.2025

Weiterlesen …

Details
20. November 2025
  • ROGD
  • Elternsorgen
  • Evidenzbasierung

HHS-Review of Evidence and Best Practices zu U18 Genderdysphorie

HHS Review – TitelblattDas Gesundheitsministerium der USA veröffentlichte am 01. Mai 2025 (peer-reviewte Fassung am 19.11.2025) den HHS-Gender Dysphoria Report – eine Bestands­auf­nahme und Bewertung der internationalen Forschungs­lage zur Behandlung genderdysphorischer Minderjähriger. Wie alle systematischen Reviews zu diesem Thema zuvor wurde auch hier festgestellt, dass die Belege für die „medizinische Notwendigkeit“ von invasiven Transitions­be­hand­lun­gen, wie Pubertätsblockern, Hormonen oder sogar Operationen von sehr geringer Qualität sind. Dagegen ist die Evidenz für die Schäden weniger unsicher. Das heißt, die Besorgnis bezüglich der sog. gender-affirmativen Versorgung ist berechtigt, weil die wissenschaftliche Grundlage dafür fehlt. Laut diesem Bericht sollten sich Gesundheitsdienstleister weigern, entsprechende medizinische Eingriffe anzubieten. Und es gibt derzeit keinen internationalen Konsens über bewährte Verfahren für die Behandlung von genderdysphorischen Minderjährigen.

„The Review is intended for policymakers, clinicians, therapists, medical organizations and, importantly, patients and their families."

Treatment for Pediatric Gender Dysphoria: Review of Evidence and Best Practices (Gender Dysphoria Report), GovDHH, 19.11.2025, Pressemitteilung des HHS vom 19.11.2025

We wrote the HHS review on treatment for minors with gender dysphoria. We hope our critics actually read our report, statnews, Stellungnahme von allen 9 Autorinnen, 08.12.2025

Weiterlesen …

Details
08. November 2025
  • Medikalisierung
  • ROGD
  • Elternerfahrungen
  • Elternsorgen
  • Psychotherapie

Wie können Eltern von transidentifizierten Teens &Twens besser unterstützt werden?

AdobeStock 1414871839Um Erkenntnisse zu dieser Frage zu gewinnen, hat ein französisches Autor­In­nen-Team, zu dem auch Prof. Céline Masson gehört, Erfahrungen und Wahrnehmungen analysiert, die Eltern (vorwiegend Mütter) von transidentifizierten Kindern niedergeschrieben haben. Mütter und Väter hatten diese Briefe bzw. E-Mails unaufgefordert an das Observatoire la Petite Sirène (OPS) geschickt.

Transidentification in Adolescents and Young Adults: Understanding Parental Concerns to Improve Psychological Support for Families, Clinical Case Report, 25.08.2025

Weiterlesen …

Details
06. November 2025
  • Trans*
  • Mehrfachprobleme

Die Angst vor dem Erwachsenwerden

tanya trofymchuk uvSmfrScqX0 unsplash 800cDie französischen Klinikerinnen Prof. Céline Masson (Psychoanalytikerin) und Caroline Eliacheff (Kinderpsychiaterin, Psychoanalytikerin) sind zusammen mit einigen Co-AutorInnen der Überzeugung, dass Genderdysphorie und -inkongruenz als Begriffe bei Jugendlichen unpassend sind und überdacht werden müssen. Sie schlagen daher eine neue Terminologie vor: L’ANGOISSE DE SEXUATION PUBERTAIRE – ASP. Im Deutschen könnte es heißen: „Die Angst vor dem Erwachsenwerden“. Das Phänomen, das seit 2018 auch als ROGD bezeichnet wird, dürfte kaum auf einer angeborenen Transsexualität beruhen, da es sich erst in der Pubertät (überwiegend bei ♀) zeigt, oft vorübergehend ist und deutlich andere Ausprägungen hat als bei den früher bekannten typischen Gruppierungen (Kleinkinder und ältere Männer). Die Mehrheit der im DSM-5 enthaltenen Kriterien erweist sich für Adoleszente und junge Erwachsene als unzutreffend und besitzt überdies keinen prädiktiven Wert, sodass bei Jugendlichen allenfalls nur von „momentan transidentifiziert“ gesprochen werden kann.

Angoisse de Sexuation Pubertaire – ASP, C. Masson u. a., 06.05.2024

Weiterlesen …

Details
06. November 2025
  • ROGD
  • Psychotherapie

Pubertätsangst bewältigen helfen, statt Teenager zu pathologisieren

AdobeStock 300350554 mit PersonTransidentität stellt für vulnerable Jugendliche häufig eine Strategie dar, mit der sie ihre Ängste in Bezug auf das Erwachsenwerden bewältigen wollen. Die Identi­fikations­schablone trans* bietet ihnen Fluchtmöglichkeiten vor Unbekanntem in eine glitzernde, heil erscheinende Welt ohne Probleme oder auch ein Festhalten an der als „wundervoll“ erlebten Kindheit. Problematisch wird trans*, wenn damit Forderungen nach medizinischen Maßnahmen verknüpft werden. Zwei interessante Vorträge beleuchten die Rolle, die Psychotherapie in der Behandlung von Teens&Twens mit Gender-Notlagen zukommen kann.

Weiterlesen …

Details
31. Oktober 2025
  • Medikalisierung
  • ROGD
  • Evidenzbasierung
  • Dutch Protocol

Finnland: Evidenzbasierte GD-Behandlung etabliert

juho luomala kgD15UrkOm0 unsplashProf. Riittakerttu Kaltiala ist die weltweit sehr bekannte leitende Jugendpsychiaterin in Finnland. Sie ist sowohl in der Praxis tätig, als auch in Lehre und Forschung. Nachdem sie 2023 in einem Magazin-Beitrag die Entwicklung der Behandlung genderdysphorischer Teenager in Finnland geschildert hat (s. u.), erläuterte sie kürzlich in einem wissenschaftlichen Beitrag, wie und warum eine evidenzbasierte Behandlung seit 2019 bei Genderdysphorie in Finnland etabliert wurde. Trotz der Kehrtwende gibt es aus Finnland keine Katastrophenberichte über gestiegene Suizidfälle oder andere unerwünschte Folgen.

Medical gender reassignment in minors – why are we cautious in Finland? R. Kaltiala, 23.07.2025

Weiterlesen …

Details
23. Oktober 2025
  • Medikalisierung
  • Trans*
  • Genderstereotype
  • Mehrfachprobleme
  • Affirmation-Only-Trend

Ist Affirmation-Only die richtige Reaktion auf Trans*?

bigstock Radial Gauge Scale From Red To 321455170Als Gedankenexperiment und Ausprobieren des Gender- bzw. Geschlechtsausdrucks im Rahmen des Erwachsenwerdens ist die Transidentifikation bei Jugendlichen erklärbar. Allerdings wird es problematisch, wenn auch das Streben nach medizinischer Transition (in Form von PB, CSH und OPs) im Rahmen der sog. gender-affirmativen Versorgung als „normal und gesund“, die Transidentifikation selbst als „angeboren“ und feiernswert gilt. Selbst viele Behandler halten die sog. trans-affirmative Versorgung für sinnvoll, obwohl sie nicht die Lösung für die Probleme von Teens in der Pubertät und Twens garantiert, aber viele drastische gesundheitliche Risiken, Komplikationen, Neben- und Folgewirkungen hat.

Spätestens wenn eine psychische Notlage erkennbar ist, stellen sich Fragen, wie es dazu kam, warum keine nicht-invasiven Lösungen angestrebt werden und ob die Transidentifikation nicht eine falsche Annahme, Fiktion bzw. Erfindung, die medizinische Transition nicht die FALSCHE SCHLUSS­FOLGERUNG ist. Schließlich geht es um lebenslange Medikalisierung und schwere, irreversible, komplikationsreiche, oft folgenreiche Operationen.

Weiterlesen …

Details
02. Oktober 2025
  • Medikalisierung
  • Trans-OPs
  • ROGD
  • Affirmation-Only-Trend

§ 1631c BGB gilt auch für trans-affirmative medizinische Maßnahmen

AdobeStock 527971653Die Frage, inwieweit der § 1631c BGB – Verbot der Sterilisation – für trans-affirmative medizinische Maßnahmen bei Minderjährigen relevant ist, treibt viele Eltern, aber auch einige Fachleute seit Langem um. Jetzt hat ein AutorInnen-Team von 2 Jura-Professorinnen zusammen mit Professor Veith Roessner, Kinder- und Jugend­psychiater, Hochschullehrer und Klinikdirektor in Dresden, eine kritische strafrechtliche Bewertung unter dem Thema „Transaffirmative medizinische Maß­nah­men bei Minder­jährigen als Verstoß gegen § 1631c BGB?" veröffentlicht.

Transaffirmative medizinische Maßnahmen bei Minderjährigen als Verstoß gegen § 1631c BGB? – Eine kritische strafrechtliche Bewertung, Wörner, Windsberger, Roessner, ZfIStw 5/2025

Nach der Veröffentlichung dieser äußerst differenzierten und wohlüberlegten Abwägung und Bewertung kann niemand, der in die sog. „gender-affirmative Versorgung“ involviert ist, mehr den § 1631c BGB ignorieren oder sich darüber hinwegsetzen.

Weiterlesen …

Details
26. September 2025
  • Medikalisierung
  • Trans-OPs
  • Behandlungsmethoden
  • Evidenzbasierung
  • Selbstbestimmung

Warum erstatten die GKV Leistungen, obwohl sie es nicht müssten?

AdobeStock 81092520 uaNach dem Motto „Immer wie immer“ erstatten die Gesetzlichen Krankenkassen derzeit weiterhin Leistungen für physisch gesunde Versicherte, die ihre Geschlechtsmerkmale ändern lassen wollen, obwohl die Kassen das mangels eigenständiger Rechtsgrundlage und geänderter Rahmenbedingungen gar nicht unbedingt müssten.

Schon immer wird die Kostenerstattung der Kassen zum Thema Trans-Behand­lun­gen hauptsächlich durch Gerichtsurteile geprägt. Die „Gemengelage“ wird immer undurchsichtiger. Seit mindestens 2021 schwelt das Thema weiter: Fehlende Leitlinien, geänderte Diagnosen, unterschiedliche Zuständigkeiten, schwache, aber kontrovers diskutierte Evidenzlage und eine vorgezogene Neuwahl haben zu einem Fast-Stillstand in Deutschland geführt.

Es stellen sich viele Fragen, beispielsweise ob und warum Transitionsbehandlungen weiterhin von der Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten vollständig getragen werden sollen.

Weiterlesen …

Details
24. September 2025
  • Medikalisierung
  • Behandlungsmethoden
  • Elternsorgen
  • Politik
  • Sexuelle Orientierung

UN-Sonderberichterstatterin fordert Schutz von Elternrechten

Reem Alsalem on IIEA IrelandReem Alsalem ·
Quelle: Wikimedia Commons

Reem Alsalem, UN-Sonderberichterstatterin zu „Gewalt gegen Frauen und Mädchen, ihre Ursachen und Folgen“, forderte vor Mitgliedern des Menschenrechtsrates am 08.09.2025 in Genf die Regierungen auf, Eltern nicht länger zu diffamieren, die ihre Kinder vor medizinischen Eingriffen im Zusammenhang mit einer „Transition” schützen. Reem Alsalem ist bereits im Juni für ein Verbot von U18-Transitionen eingetreten.

UN expert calls on governments to protect parents’ rights to shield children from gender ideology, 12.09.2025

Weiterlesen …

Details
23. September 2025
  • Ethik
  • Medikalisierung
  • Elternsorgen
  • Evidenzbasierung

Gender-affirmative Versorgung ist keine Medizin

dan meyers TMlDhxsT3wE unsplash.Das, was Mia Hughes als einen medizinischen Skandal für Canada beschreibt, gilt zu nahezu 100 % auch für Deutschland: Es handelt sich um vulnerable Teens und Twens, die unter Ängsten, Depressionen, Autismus, einfach nur ihrer Pubertät leiden oder um gendernonkonforme Homosexuelle, die sich bislang nicht wirklich mit ihrer Sexualität auseinandersetzen konnten. Sie werden von Psychologen und Psychiatern in ihrer Selbstdiagnose trans* bestätigt und immer zügiger der sog. „gender-affirmativen Versorgung“ zugeleitet, die von Endokrinologen und Chirurgen durchgeführt wird.

Breaking the Spiral of Silence on the Scandal of Gender-Affirming Care, 23.09.2025 (Video und Text)

Weiterlesen …

Details
10. September 2025
  • Medikalisierung
  • Informierte Einwilligung
  • Genderdysphorie
  • Evidenzbasierung
  • Affirmation-Only-Trend

The Disaster at McMaster

McMaster University campusMcMaster Uni – Wikimedia commonsSo lautet der Titel der Beiträge von Jesse Singal zum „McMaster-Skandal". Vermutlich auf Druck und Einschüchterung vonseiten des Transgender-Aktivismus haben Prof. Gordon Guyatt, Dr. Brignardello-Petersen und 3 weitere Beteiligte von der McMaster Universität in Ontario (Kanada) versucht, sich nachträglich von ihren Forschungsarbeiten, speziell den 3 bereits veröffentlichten systematischen Reviews (zu PB, CSH und Mastektomien vom Januar 2025), zu distanzieren. Die Hauptautorin Anna Miroshnychenko und weitere Beteiligte haben diese Erklärung vom 14.09.2025 jedoch nicht unterzeichnet.

The Disaster At McMaster, Part 1, J. Singal, 27.08.2025

The Disaster At McMaster, Part 2 – Interview mit Prof. Guyatt, J. Singal, 27.08.2025

Our Response to the SPLC, SEGM, 10.09.2025, FAQ

Pressured by Transgender Activists, Star Academic Backs Out of His Own Research, B. Ryan, 08.10.2025

Weiterlesen …

Details
09. September 2025
  • Behandlungsmethoden
  • Elternerfahrungen
  • Psychotherapie
  • Ursachen für ROGD
  • Mehrfachprobleme

Die Angst vor der Wahrheit

matthew tenbruggencate RwaIicHXZg0 unsplashDie meisten Eltern wundern sich, dass ihre transidentifizierten Teenager, so aufgeweckt oder gar erkennbar intelligent sie auch sind, keine Studien zu den Risiken von medizinischen Maß­nah­men lesen bzw. akzeptieren wollen oder über­zeugt sind, dass sie nicht davon betroffen sein werden. Auch Fragen zur medizinischen Versorgung, dem zukünftigen Lebensweg als Trans* und den aktuellen Emotionen werden in der Regel konsequent abgewehrt und verdrängt.

Der Psychiater und Psychotherapeut Roberto D’Angelo erläutert aus psychoanalytischer Sicht,

  • warum einerseits viele genderdysphorische junge Menschen vieles, vor allem auch über sich selbst, „nicht wissen wollen.“
  • warum gleichzeitig offensichtlich viele Fachleute die mit der Transidentität eines jungen Menschen einhergehenden Konstellationen nicht zur Kenntnis nehmen und nichts über die Ursachen der Notlage erfahren wollen.

Do we want to know? Roberto D’Angelo, 27.09.2024

Weiterlesen …

Details
05. September 2025
  • Pubertätsblocker
  • Hormontherapie
  • Soziale Transition
  • Einwilligung
  • Selbstbestimmung

Transition und das Autonomie-Narrativ

bigstock Infographic Template 440802185 Transweg AutonomieVulnerable Teens, die die Identifikationsschablone TRANS* für sich passend finden, erfahren auf dem Transitionsweg Kontrollverluste, Zwänge und Einschränkungen ihrer freien Entscheidungen. Wir haben eine Infografik entwickelt, die verdeutlichen soll, dass es sich oft nicht um freie Entscheidungen handelt, wenn junge Menschen auf ihrem Transitionspfad weitere Maßnahmen anstreben. Es gibt Abhängigkeiten und Zwangsläufigkeiten, die wenig mit Autonomie zu tun haben.

Weiterlesen …

Details
21. Juli 2025
  • Pubertätsblocker
  • Ethik
  • Detransition
  • Elternsorgen
  • Ursachen für ROGD
  • Brust-Binding

Iatrogene Genderdysphorie und iatrogene Schäden der Gender-Affirmation

AdobeStock 1503100162Es gibt etliche biologische, psychologische und soziale Faktoren, die für den in den vergangenen Jahren unerwartet starken Anstieg der Fälle von Genderdysphorie (DG) bei Jugendlichen (insbesondere ♀) und jungen Erwachsenen verantwortlich sein können. In der frühen sozialen und medizinischen Transition im Rahmen des Modells der gender-affirmativen Versorgung liegen nach Prof. Dr. Zeki Bayraktar (Istanbul Medipol University) weitere Gründe. Er spricht von „iatrogener Genderdysphorie“.

Darüber hinaus diskutiert er die „iatrogenen Schäden", die während und durch medizinische und chirurgische Transitionsprozesse auftreten.

Iatrogenic Gender Dysphoria and Harm Cycle in Gender Affirming Care, Z. Bayraktar, 27.03.2025

Weiterlesen …

Details
12. Juli 2025
  • Medieneinfluss

Exzessiver Medienkonsum kann die psychische Gesundheit gefährden

bigstock 126478076Der erste iPod kam 2001 auf den Markt, das erste iPhone 2007. Seit der Generation Z wachsen alle Jugendlichen mit dem Internet und den eigenen Kommunikationsgeräten auf. Sie kennen kein Leben ohne Smartphone – haben nie ein Münztelefon benutzen oder einen Routen- oder Fahrplan ausdrucken müssen. Der jederzeit verfügbare Zugang zum Internet hat dazu geführt, dass wir fast alle mittlerweile abhängig von unseren Geräten geworden sind. Laut einer DAK-Studie (2024) zeigt mittlerweile ein Viertel der Jugendlichen eine riskante oder pathologische Mediennutzung, ein Teil davon ist regelrecht süchtig.

Wachsende Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen: Experten zeigen sich besorgt, Dt. Ärzteblatt, 12.03.2025

Früher war Stella O’Malley für ein Verbot von sozialen Medien für Jugendliche. Doch die Übergriffe von Regierungen haben sie skeptisch gemacht: Wer entscheidet, was schädlich ist, und wer darf dies durchsetzen? Wer kontrolliert die Überwacher?

 

Why I no longer support social media bans for teenagers, S. O’Malley, 26.03.2026

Weiterlesen …

Details
03. Juni 2025
  • Pubertätsblocker
  • Hormontherapie
  • Sterilisierung
  • ROGD
  • Elternsorgen

Erwachsenwerden ohne Pubertät?

Es klingt verrückt, ist aber die Realität: Eltern müssen sich in Deutschland vehement ver­teidigen, wenn sie nicht damit einverstanden sind, dass ihr Kind auf Pubertäts­blocker ge­setzt werden soll. Sie werden genötigt, Widerstand gegen abenteuerliche Argumentationen trans-affirmativer Behandler und Berater zu leisten, die überzeugt sind, das Akzeptieren der natürlichen Pubertät sei aufgrund einer Gendernotlage „keine neutrale Option", eine Zumutung, lebensgefährlich. Stattdessen soll – alternativlos – die Pubertät durch Kastrations-Medikamente (die freundlichere Bezeichnung ist Pubertätsblocker) gestoppt oder bei nachfolgenden Cross-Sex-Hormonen komplett verhindert werden. Als Eltern fragen wir uns, ob den trans-affirmativen Behandlern hier nicht der Überblick über medizinische und speziell neurowissenschaftliche Erkenntnisse fehlt und ob sie ihrer Verantwortung den genderdysphorischen Teenagern gegenüber, die in einer Notlage sind, gerecht werden?

MoU to Protect the Role of Puberty in Adolscence

No more experiments on children, O'Malley, 22.06.2025

Weiterlesen …

Details
27. Mai 2025
  • Hormontherapie
  • Transition

Wer medizinisch transitioniert, sollte den Doping-Skandal kennen

bigstock 291431719Paul Steger, Doktorand der empirischen Wirtschaftswissenschaften (Uni Mannheim), nennt den ostdeutschen Doping-Skandal eine „tragische Blaupause für die gesundheitlichen Auswirkungen von Testosteron auf den weiblichen Körper“. Viele gesundheitliche Risiken der als gender-affirmativen Versorgung bezeichneten medizinischen Transition müssten eigentlich nicht unbedingt weiter erforscht werden, sie können den Studien und Berichten entnommen werden, die mittlerweile zum ostdeutschen Doping-Skandal vorliegen.

Doped then, transitioned now, Paul Steger, 26.05.2025

Weiterlesen …

Details
16. März 2025
  • Elternsorgen
  • Leitlinie
  • Mehrfachprobleme

Nachgedanken zu Fallbeispielen der neuen „trans*“-Leitlinie

portrait 6133868 Victoria Borodinova pixabay turboEltern mit fachlichem Hintergrund: „An manchen Stellen der beiden Fallbeispiele (S. 107-109) im Kapitel 'Assoziierte psychische Auffälligkeiten und Gesundheitsprobleme bei Kindern und Jugendlichen mit Geschlechts­inkongruenz und Geschlechtsdysphorie' der neuen S2k-Leitlinie gab es Anlass, innezuhalten und darüber nachzudenken, was uns da erzählt wird …

Und Fragen zu stellen über Dinge, die unklar bleiben.”

Weiterlesen …

Details
10. März 2025
  • Behandlungsmethoden
  • Elternsorgen
  • Leitlinie

S2k-Leitlinie: Es bleibt bei Pest und Cholera

away 1991860 1920 Gerd Altmann pixabay nichts affirmationDie S2k-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz und -dysphorie im Kindes- und Jugendalter: Diagnostik und Behandlung wurde am 07.03.2025 veröffentlicht. Wie angekündigt, zementiert sie den bisherigen Affir­mation-Only-Trend für D-A-CH, Alternativen werden nicht diskutiert oder empfohlen. Das fühlt sich für viele betroffene Eltern weiterhin an wie die Misere der Art „Pest oder Cholera“ – sehr bedauerlich.

Der Streit um die Behandlung von ‚Transkindern‘ und ein rätselhaftes Rechtsgutachten, A. Kröning, Die Welt, 14.03.2025 (MSN)

2025 German Guidelines for Diagnosis and Treatment of Gender Incongruence and Gender Dysphoria of Childhood and Adolescence, SEGM, 18.03.2025

Weiterlesen …

Details
08. März 2025
  • Elternsorgen
  • Leitlinie

S2k-Leitlinie – Welche Reaktionen und Proteste gibt es?

bigstock Vector Infographic timeline 129699308Am 07. März 2025 wurde die S2k-Leitlinie „Geschlechts­inkongruenz und Geschlechts­dysphorie im Kindes- und Jugendalter: Diagnostik und Behandlung“ nun veröffentlicht. Es handelt sich um ein schwer handhabbares Dokument mit einem Umfang von 425 Seiten & 130 Seiten Leitlinien-Report. Auch die Professoren-Kritik am Leitlinienentwurf (111 Seiten) wurde wiederum „kommentiert“.

Zwei Fachgesellschaften haben die S2k-Leitlinie nicht konsentiert (DGU, DGSMP), eine dritte, die DGPPN, hat nur teilweise konsentiert, die Schweiz (SGKJPP) zögert noch. Die Leitlinie enthält viele Sonder-Voten.

Till Amelung fasste seine ersten Eindrücke vom Inhalt der Leitlinie bereits in einem Beitrag zusammen: „statt einer praxistauglichen Leitlinie ist sie zuvörderst ein Dokument ideologischer Borniertheit“.

Neue Transkinder-Leitlinie ist da – das Ergebnis ist ein Skandal, T. Amelung, 08.03.2025

Um den Überblick zu behalten, hat TTSB die Reaktionen, Proteste und Ereignisse, die seit März 2024 auf die Vorstellung des Entwurfs der S2k-Leitlinie folgten, auf einer Zeitleiste dargestellt.

 ZEITLEISTE banner by GerdAltmann pixabay DE

 

 TIMELINE banner 978907 GerdAltmann pixabay UK

Details
18. Februar 2025
  • Elternerfahrungen
  • Name - Pronomen
  • Soziale Transition
  • Genderstereotype
  • Soziale Ansteckung
  • Mehrfachprobleme

Soziale Transition in der Schule

AdobeStock 630474101Was ist Soziale Transition und was ist es nicht?

Was ist Soziale Transition in der Schule?

Was ist daran problematisch?

Weiterlesen …

Details
11. Februar 2025
  • ROGD
  • Soziale Transition
  • Elternsorgen

TIN* in der Schule

chalk 4829602 1280m ming pixabay cIm Schulbereich kommen mittlerweile neue Direktiven von oberster Stelle zum Thema TIN* heraus. Ein Beispiel ist die „Handreichung“ von Anfang 2025 aus dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz mit dem Titel Handreichung Trans*, Inter*, nicht-binär – Akzeptanz und Inklusion geschlechtlicher Vielfalt und Identität in der Schule.

Vielfalt, Akzeptanz, Inklusion, Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, Menschenwürde und das Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung werden betont, d. h. auch Schule überschreibt nun offensichtlich den Geschlechtseintrag durch die subjektive Geschlechtsidentität.

Weiterlesen …

Details
17. Dezember 2024
  • Hormontherapie
  • Transition

Sport in Deutschland: Siegt Ideologie über Fairness und Gesundheit?

bigstock Blurred Of Woman Hands Raised 230654596Am 12. April 2024 hat der Deutsche Bundestag das umstrittene Selbstbestimmungsgesetz verabschiedet. Jeder kann nun einmal im Jahr seinen Geschlechtseintrag ohne Gutachten offiziell ändern, das gilt auch für Kinder. Jugendliche ab 14 Jahren ändern ihn mit Zustimmung der Eltern oder per Umweg über ein Familiengericht. Für Sportverbände und Vereine ist das eine große Herausforderung, genau genommen sogar eine Zumutung. Sie sollen lösen, was der Gesetzgeber offengelassen hat. Doch was hat sich in den vergangenen Jahren bereits zum Thema Transidentitäten im Sport getan? Wie weit wurden Satzungen und Ordnungen bereits geändert? Wird „Geschlecht“ im Sport noch als binär definiert?

Weiterlesen …

Details
01. Dezember 2024
  • ROGD
  • Elternsorgen
  • Medieneinfluss
  • Affirmation-Only-Trend

Bedenken von Eltern sind ein Beweis von klarem Denken, nicht von Transphobie

bigstock Mediator Or Family Counsel Wit 440490119Das ist nach unserer Erfahrung der Klassiker: Eltern sind gegenüber der Genderideologie und den Vielfalts-Themen zumeist so lange unterstützend oder gleich­gültig, bis ihr eigenes Kind sein Geschlecht/Gender infrage stellt oder ändern will. Dann erkennen sie den Unterschied zwischen „Trans* in der Welt“ und Trans* in der eigenen Familie. Ab diesem Zeitpunkt ändert sich vieles. Kritische Eltern bekommen Angst, fühlen sich verraten, geraten selbst in eine Krise, haben den Eindruck, politisch plötzlich „heimatlos“ zu sein. Ihr Umfeld verlangt zumeist von ihnen, ihr Kind umgehend zu bestätigen und in seiner Transition zu unterstützen. Darunter können auch langjährige Freundschaften sehr leiden oder zerbrechen.

Dr. Stephen Levine, erfahrener klinischer Professor für Psychiatrie, kennt die Situation von ROGD betroffener Eltern seit vielen Jahren. Sein Vortrag hieß in Lissabon (09/2024) „The DARK Reality for Parents of Trans Identified Kids“.

„Don't panic over your concerns. Share the concerns, right? Their concerns are evidence of clear thinking about the life cycle. That's not transphobia. That's clear thinking. Parents' Concers will soon be the Young Person's Concerns."

The DARK Reality for Parents of Trans Identified Kids, Stephen B. Levine, YT, 09/2024

Weiterlesen …

Details
25. November 2024
  • Elternsorgen
  • Psychotherapie
  • Medieneinfluss
  • Mehrfachprobleme

Das Erinnerungs-Dilemma

AdobeStock 8439540Wer kennt es nicht? Seit unsere Teenager ihr Gender/Geschlecht infrage stellen, erinnern sie ihre Kindheit anders als wir Mütter und Väter, die ihr Leben bisher begleitet haben. Eltern ziehen oft Kindheitsfotos und ‑videos zurate und sie befragen Bekannte und Verwandte. Dennoch wird ihnen nicht unbedingt geglaubt, während ihre Kinder fast immer bestätigt werden.

Frailties of Memory: Implications for Therapists Treating Gender Dysphoric Youth, Ch. K. Moruzi, J. Lawler, 21.10.2024

Weiterlesen …

Details
16. November 2024
  • Medikalisierung
  • ROGD
  • Evidenzbasierung
  • Leitlinie
  • Dutch Protocol
  • Affirmation-Only-Trend

Was hilft? Was schadet?

BehandlungsrichtungenInternational herrscht Uneinigkeit unter den Experten, welche die beste Vorgehensweise ist, jungen Menschen zu helfen, die sich in einer Gender-Notlage befinden. Ein neuer Beitrag gibt einen Überblick über den Stand der sog. Gender-Medizin für junge Menschen in 13 westlichen Ländern. Deutschland ist nicht dabei.

Evolving national guidelines for the treatment of children and adolescents with gender dysphoria: International perspectives, Kasia Kozlowska u. a., 02.11.2024

Weiterlesen …

Details
14. Oktober 2024
  • Trans-OPs
  • Statistik
  • 18-25jährige

Trans: Genital-Operationen in Deutschland

drawing 3277946 geralt pixabayPaul Steger, Doktorand der empirischen Wirtschaftswissenschaften (Uni Mannheim), hat die öffentlich zugänglichen Destatis-Daten zu Trans-Genitaloperationen (Vagino- bzw. Phalloplastiken) zwischen 2005 und 2023 grafisch dargestellt und bewertet. Während es im Jahr 2005 lediglich 120 solcher Operationen gab, überwiegend bei Menschen im Alter über 30 oder gar 40, waren es 2023 bereits 3.075, und zwar am häufigsten in der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen.

„Obwohl die Häufigkeit dieser Operationen in allen Altersgruppen zugenommen hat, sticht der sprunghaften Anstieg bei den 18- bis 25-Jährigen heraus. Von nur 8 Operationen im Jahr 2005 auf über 985 im Jahr 2023 – das entspricht einem erstaunlichen prozentualen Anstieg von 12 auf 312 %.”

Was passiert in Europa? ‚Geschlechtsumwandlungsoperationen' in Deutschland, Paul Steger, 14.10.2024

Weiterlesen …

Details
09. Oktober 2024
  • Medikalisierung
  • Behandlungsmethoden
  • ROGD
  • Evidenzbasierung
  • 18-25jährige

GD-Behandlung U18: Wie kam es zur „Selbstkorrektur“ in banner 978907 1280 GerdAltmann pixabay SW?

AdobeStock 104839222 seDr. Sven Román, schwedischer Kinder- und Jugendpsychiater, beschreibt detailliert den aktuellen Stand zur Behandlung von Genderdysphorie (GD) in Schweden und wie die Entwicklung der Distanzierung von den gender-affirmativen Empfehlungen (nach WPATH, ES, APA, AAP, etc.) verlief. Für das fortschrittliche Land Schweden, das nicht für Transfeindlichkeit oder gar Bibeltreue bekannt ist, scheinen Wissenschaft, Vernunft sowie die Beobachtung der internationalen Entwicklung (speziell Finnland und England) bei der Neuorientierung eine wichtige Rolle gespielt zu haben.

Mittlerweile wird eine nicht invasive Vorgehensweise, d. h. psychosoziale Behandlung und gender-explorative Psychotherapie, bevorzugt, um den schwedischen Jugendlichen eine kontinuierliche Reifung und Identitätsbildung zu ermöglichen.

Wie kam es zur schwedischen „Selbstkorrektur“?

Details
31. Juli 2024
  • Medikalisierung
  • Informierte Einwilligung
  • ROGD
  • Evidenzbasierung
  • Affirmation-Only-Trend

Fehlende Information zu alternativer Behandlung kann ein Schaden sein

pexels shvets production 8413176Zu den Aufklärungspflichten vor einer medizinischen Behandlung gehören neben den Risiken grundsätzlich auch Informationen über alternative Behandlungsmöglichkeiten (BGB § 630e).

Fehlende Aufklärung über Behandlungsalternativen begründet Schadenersatz. Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichtes Hamm stellt ausdrücklich klar, dass vor medizinischen Behandlungen auch über Alternativen informiert werden muss.

 

„Kommen für die Behandlung eines Patienten (hier an der Wirbelsäule) sowohl eine operative als auch eine konservative Behandlung in Betracht, ist eine umfassende Aufklärung geboten."

Das Urteil behandelt einen Fall aus einem anderen Fachgebiet, doch die Klarheit des Urteils und der Leitsätze gelten prinzipiell ebenso für die Behandlung von Genderdysphorie.

Weiterlesen …

Details
03. Juli 2024
  • Medikalisierung
  • ROGD
  • Evidenzbasierung
  • Leitlinie
  • Affirmation-Only-Trend
  • Suizid

Wer nicht fragt, muss glauben

AdobeStock 63317365 hinterfragen alles glaubenWenn es um die medizinische Behandlung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Geschlechtsdysphorie geht, verzichten viele deutsche JournalistInnen bei Experteninterviews auf entscheidende Fragen.

Wir finden das unangemessen.

In einer Eigenwerbung erklärt die BBC, was im Journalismus wichtig ist: nicht nur Fragen stellen, sondern Antworten hinterfragen. Das können JournalistInnen nur dann, wenn sie sich vor einem Interview gut informieren. Wichtig ist das vor allem bei komplexen und kontroversen Themen, wie der medizinischen Behandlung von Heranwachsenden nach dem Dutch Protocol – also mit Pubertätsblockern, gegengeschlechtlichen Hormonen und chirurgischen Eingriffen. Doch selbst in Medien, die ähnlich hohe Ansprüche an sich stellen dürften wie die BBC, erscheinen zu diesem Thema Wortlautinterviews, die diesen nicht gerecht werden.

Exemplarisch zeigen wir das an einem Interview im Magazin der Süddeutschen Zeitung (6/2023) und einem im Spiegel (4/2024). Interviewpartner ist Prof. Dr. Georg Romer.

 Wer nicht fragt, … banner by GerdAltmann pixabay DE

 

 If You Don't Ask, … banner 978907 GerdAltmann pixabay UK

Details
03. Juli 2024
  • Behandlungsmethoden
  • ROGD
  • Psychotherapie
  • Evidenzbasierung

Sind die Cass-Empfehlungen für Deutschland ‚kalter Kaffee‘?

AdobeStock 79568136 800Prof. Dr. Romer, gender-affirmativer Versorger (UKM Münster, CTH) und Koordinator der geplanten Leitlinie für GD-Minderjährige, suggeriert weiterhin, dass der Affirmation-Only-Trend wie bisher verfolgt werden könne. Im Spiegel-Interview (23.04.2024) unter dem Titel „Muss sich die Therapie von trans Jugendlichen in Deutschland ändern?“ versucht er die Relevanz der Cass-Empfehlungen für Deutschland herunterzuspielen.

Die Spiegel-Journalistin hakt leider nicht nach, weil sie wenige Tage nach Erscheinen des Abschlussberichts zum Cass-Review bislang nicht sattelfest ist oder aus welchen Gründen auch immer. Wir gleichen hier die Aussagen von Prof. Dr. Romer einmal ab mit den Umsetzungsankündigungen des NHS, die auf den Cass-Empfehlungen basieren.

Weiterlesen …

Details
07. Juni 2024
  • Genderstereotype
  • Elternsorgen

'Es braucht keinen Penis, um Elektrotechnik zu studieren, …

shutterstock 533865133 800und keine Brüste für Ballett'. Trotzdem gibt es den Trend, dass immer mehr junge Menschen ihren Körper ändern wollen. Judith Blage hinterfragt in der NZZ, welche Rolle dabei Identifikationsschablonen und Stereotype spielen. Sie vermutet, dass es sich bei den aktuellen Identifikationsschablonen um Moden und Inszenierungen handelt, die für immer mehr Menschen attraktiv „für die eigene Persönlichkeit und den gesellschaftlichen Status“ geworden sind. Sie wollen ihren biologischen Körper nicht als gegebenes „Schicksal“ hinnehmen.

„Diese Identifikationsschablonen verschärfen Stereotype jedoch, statt sie aufzulösen."

Geschlechtsidentitäten gibt es nicht: Es braucht keinen Penis, um Elektrotechnik zu studieren, und keine Brüste für Ballett, NZZ, 06.06.2024

Weiterlesen …

Details
31. Mai 2024
  • ROGD
  • Trans*
  • Statistik

„Trans*"-Diagnosen: 8-facher Anstieg, aber oft vorübergehend

F64.x-Diagnosen 2013 - 2022 bei 10-24jährigen gesetzlich Versicherten in Deutschland - Anzahl pro 100.000Erstmals wurden die Diagnosen F64.x anhand der bundesweiten Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen in Deutschland ausgewertet. Für den Zeitraum von 2013 bis 2022 bestätigt sich der international bekannte Trend auch hierzulande. Es wurde ein Anstieg der Prävalenz von F64-Diagnosen um das 8-fache über einen Zeitraum von 10 Jahren bei gesetzlich Versicherten im Alter von 5–24 Jahren festgestellt.

Außerdem wurden die zeitliche Stabilität und die psychiatrischen Komorbiditäten ermittelt. Wer sich diese Zahlen und Fakten ansieht, muss daraus schließen, dass unsere Teenager viel Zeit und Unterstützung brauchen, um ihre psychischen Probleme zu bewältigen, nicht aber zwangsläufig die möglichst frühe medizinische Transition, wie sie in der neuen S2k-Leitlinie als Standard-Behandlung zementiert werden soll.

Störungen der Geschlechtsidentität bei jungen Menschen in Deutschland: Häufigkeit und Trends 2013-22, eine Analyse bundesweiter Routinedaten, Dt. Ärzteblatt, C. Bachmann u. a., 31.05.2024

Transgender-Diagnosen sind um das Achtfache gestiegen, FAZ, Truscheit, 31.05.2024

Trans* - und wenn ja, wie viele?

Weiterlesen …

Details
29. April 2024
  • Medikalisierung
  • ROGD
  • Elternsorgen

Ein ♂ in einem Kleid ist etwas anderes als ein ♀ in einem Kapuzenpulli

iStock 1417099270 1000ROGDBoys ist eine neue Website, die von einer Koalition aus Eltern, Gesundheitsfachleuten, Pädagogen u. a. erstellt wurde. Es geht um die Medikalisierung von ♂ Teenagern und jungen Männern, die unter Genderidentitäts-Problemen leiden. Die Gründe dieser Bevölkerungsgruppe für ihre Identifizierung als Transgender werden oft einerseits missverstanden und andererseits zu sehr verallgemeinert. Viele Eltern beschreiben ihre ROGD-Söhne als bescheidene, verletzliche, sozial zurückhaltende Teenager, die nur einen Platz suchen, wo sie hingehören.

ROGDBoys

Weiterlesen …

Details
24. April 2024
  • Medikalisierung
  • Behandlungsmethoden
  • ROGD
  • Sexuelle Orientierung
  • Affirmation-Only-Trend

Die Medikalisierung ist ein Konversionstherapie-Revival für Homosexuelle

AdobeStock 202117461 Who am IFür ALLE Teenager wäre es sicherlich von Vorteil, auch abzuwarten, bis sie herausgefunden haben, wie ihre sexuelle Orientierung ist. Kliniker wissen seit Jahrzehnten, dass sich ROGD-Teenager mehrheitlich gleichgeschlechtlich orientieren, wenn sie nicht medikalisiert werden. Das englische Gay Men’s Network nennt den Schlamassel des Tavistock-GIDS einen „in erster Linie homophoben medizinischen Skandal“, es handele sich um eine neue Form der Konversionstherapie für Homosexuelle. Abweichend vom Cass-Report fordert das GMN, auf klinische Studien bezüglich Pubertätsblocker und Hormone zu verzichten.

GMN Responce to the Final Cass Review – Towards a vision of post-gender gay rights, April 2024

Weiterlesen …

Details
21. April 2024
  • Medikalisierung
  • ROGD
  • Elternsorgen
  • Dutch Protocol

ROGD – Abwarten kann für ♀ eine gute Option sein

rubber stamp 114438 geralt pixabayEltern von ROGD-Kids warnen davor, die Zahl der geschädigten Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch die gender-affirmative invasive Einheitsbehandlung in Deutschland deutlich zu vergrößern.

Drastische medizinische und lebensverändernde Interventionen sollten immer eine ‚Ultima Ratio' (letzte Option) sein und nicht die Behandlung der ersten Wahl, wie es zurzeit routinemäßig in Deutschland der Fall ist. Die Jugendlichen befinden sich in einer Krise, sind durch die Pubertät risikobereit und ihre Exekutivfunktionen (wie Entscheidungsfähigkeit) sind noch nicht ausreichend entwickelt. Sie vertrauen den ExpertInnen und nehmen praktisch jedes Angebot an, das eine schnelle Linderung ihrer Notlage verspricht, ohne lange die Vor- und Nachteile abzuwägen, die vorrangig ihre Zukunft betreffen.

Cass-Review – Abschlussbericht

Weiterlesen …

Details
07. April 2024
  • ROGD
  • Statistik
  • Sexuelle Orientierung
  • 18-25jährige

Der Wunsch, ein anderes Gender/Geschlecht zu sein, ist oft vorübergehend

getty images LyZWUMTOdYY unsplashEine NL-Studie konnte zeigen, dass die Mehrheit der Teens, die den Wunsch äußerten, ein anderes Gender/Geschlecht zu sein, diesen Wunsch im frühen Erwachsenenalter nicht mehr verfolgte. Die Stichprobe umfasste knapp 2.800 Teilnehmende aus der Allgemeinbevölkerung, darunter auch jugendpsychiatrisch versorgte Personen. Zwischen 2001 und 2020 wurde über 15 Jahre lang im Alter von 11 bis 26 Jahren zu 6vverschiedenen Zeitpunkten befragt und analysiert.

Die Studie stellte einen klaren Abnahmetrend der Gender-Unzufriedenheit mit steigendem Alter fest. Gender-Unzufriedenheit trat am häufigsten bei der 1. Befragung im Alter von 11 Jahren auf und nahm bis zum frühen Erwachsenenalter ab.

Development of Gender Non‑Contentedness During Adolescence and Early Adulthood, Rawee u. a., 20.01.2024

Weiterlesen …

Details
06. April 2024
  • Medikalisierung
  • ROGD
  • Evidenzbasierung
  • Einwilligung
  • Affirmation-Only-Trend

Das Recht auf eine Offene Zukunft

stephen picilaidis BV49ACKmMtY unsplash future800In einem neuen Beitrag erweitern die Autorinnen Sarah Jorgensen, Nicole Athéa und Céline Masson, die Debatte zur Pubertätsblockade bei Genderdysphorie über klinische und ethische Aspekte hinaus um den Blickwinkel des „Rechts des Kindes auf eine offene Zukunft“. Das Prinzip der offenen Zukunft wurde von Joel Feinberg, einem amerikanischen Rechts- und Politikphilosophen, vor über 40 Jahren eingeführt und seitdem auf diverse bioethische Fragen der Pädiatrie angewendet.

Die Autorinnen kommen nach ausführlicher Diskussion der gender-affirmativen Versorgung zu der Schlussfolgerung, dass das Recht auf eine „offene Zukunft“ am ehesten damit vereinbar ist, Kinder erwachsen werden zu lassen, bevor sie mit der Transition fortfahren.

Weiterlesen …

Details
04. April 2024
  • Pubertätsblocker
  • Medikalisierung

Pubertätsblockierung verursacht Hoden-Atrophie

Hoden Atrophie MayoClinicEine neue Studie der Mayo Clinic könnte entscheidend zur Schließung der Wissenslücken beim Off-Label-Einsatz von Pubertätsblockern im Zusammenhang mit Genderdysphorie beitragen. Die Forscher fanden leichte bis schwere Atrophien der Hoden von Jungen, deren Pubertät blockiert wurde.

Die Mayo Clinic hat eine riesengroße Sammlung von Hodenproben von Patienten im Alter von 0 bis 17 Jahren sowie eine Datenbank über 130.000 individuelle Zellen, die analysiert und verglichen werden können. Zu den Proben von Jungen, die Pubertätsblocker bekamen, gab es die Mehrzahl von Proben von solchen ohne Pubertätsblockierung, die zur Kontrolle herangezogen werden konnten.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Pubertätsblockade Hoden-Atrophie („Schrumpfhoden“) verursacht und somit die für die Spermienproduktion wesentlichen Strukturen beeinflusst, was möglicherweise dauerhafte Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit hat. Damit werden die Behauptungen zur „Reversibilität“ der Pubertätsblockierung infrage gestellt.

Puberty Blocker and Aging Impact on Testicular Cell States and Function, Murugesh u. a., 27.03.2024

New Mayo Clinic study finds mild to severe atrophy in testes of boys on puberty blockers, C. Buttons, 04.04.2024

Weiterlesen …

Details
04. April 2024
  • Medikalisierung
  • Informierte Einwilligung
  • ROGD
  • Elternsorgen
  • Evidenzbasierung
  • Leitlinie

Sie behandeln alle, die nicht bei drei auf den Bäumen sind

sharon mccutcheon VLfYWnFo unsplashDr. Alexander Korte berichtet über die Mitglieder und Mitgliedsorganisationen der WPATH, deren unethische Praktiken anhand der kürzlich veröffentlichten WPATH-Leaks seit Kurzem internationales Aufsehen erregen. Die WPATH-Akten belegen, dass die WPATH weder eine wissenschaftliche noch eine medizinische Organisation ist. Der WPATH-Skandal biete zwar für Sachkundige nichts großartig Neues, offenbare aber selbst für die Öffentlichkeit:

„Sie behandeln alle, die nicht bei drei auf den Bäumen sind. Und sie wissen um die Risiken und tun es trotzdem."

"Trans-Kinder": Ein Medizin-Skandal? Interview mit Dr. A. Korte, Emma-Magazin, 28.03.2024

Initiative Goodwardens - Aufforderung an Gesundheitsbehörden und politische Entscheidungsträger weltweit, sich nicht länger auf die WPATH zu verlassen, 02.04.2024

Europe and the Puberty Blocker Debate, medscape, 25.04.2024

Weiterlesen …

Details
26. März 2024
  • Medieneinfluss
  • Affirmation-Only-Trend

Kritik unerwünscht

play stone 1744656 640Alexas Fotos pixabayErneut wurden Fälle veröffentlicht, bei denen Transaktivisten versuchen, JournalistInnen zum Schweigen zu bringen, die kritisch über den gender-affirmativen Ansatz berichten.

Till Amelung hat mit Dr. Martina Lenzen-Schulte, Ärztin und langjähriger Fachjournalistin des Dt. Ärzteblattes und anderer Medien (Cicero, Emma, Dr. Marbuse, Zeitzeichen), gesprochen.

Kritik unerwünscht – Wie Medien zum Sprachrohr von Transaktivisten gemacht werden sollen, T. Amelung, 21.03.2024

Weiterlesen …

Details
05. März 2024
  • Medikalisierung
  • ROGD
  • Evidenzbasierung

Kryokonservierung?

AdobeStock 206202666Was machbar scheint, wird auch angeboten. Einige Kliniken werben im Rahmen ihrer Transgender Health Center für die Kryokonservierung von Sperma, Eizellen, aber auch von Eizell- und Hodengewebe. Bis vor ein paar Tagen richtete sich die Werbung auf der Website des Uniklinikums Münster sogar an Minderjährige.

Die Werbung von Trans-Kliniken für die Kryokonservierung zeigt hauptsächlich eins: Die Medikalisierung sterilisiert unsere Kinder!

Trans-Angebote an deutschen Kliniken immer irrer – Kleinen Mädchen werden Eierstockteile vor der Pubertät entfernt, 06.02.2024

Weiterlesen …

Details
26. Februar 2024
  • Behandlungsmethoden
  • Genderstereotype
  • Evidenzbasierung
  • Mehrfachprobleme

Ein Drittel der Mädchen wünscht sich, ein Junge zu sein

iStock 1217824892 - Gruppe junger MädchenDr. Gisela Gille, Gynäkologin, berichtet aus den Mädchensprechstunden an Schulen, dass im letzten Schuljahr ca. 1/3 der Mädchen „auf die Frage nach dem Wunsch an eine gute Fee antwortet, ‚dass ich lieber ein Junge wäre'“. Sie vermutet, dass das mit der medialen Präsenz des Themas zu tun hat. Dabei geht es primär um die Ablehnung des weiblichen Körpers und der weiblichen Geschlechtsrolle und nicht um die Körpermerkmale des anderen Geschlechts.

Dr. Gisela Gille hat zusammen mit Dr. Alexander Korte über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Genderdysphorie und Anorexia nervosa bei Mädchen einen sehr interessanten Beitrag in der Zeitschrift Sexuologie veröffentlicht:

Wahlverwandtschaften? Trans-Identifizierung und Anorexia nervosa als maladaptive Lösungsversuche für Entwicklungskonflikte in der weiblichen Adoleszenz DE- EN- von Alexander Korte und Gisela Gille, Erstveröffentlichung in der Zeitschrift Sexuologie Band 30, Jahr 2023, Heft 3-4 (mit freundl. Genehmigung der Redaktion und der AutorInnen)

Weiterlesen …

Details
16. Februar 2024
  • ROGD
  • Soziale Ansteckung
  • Medieneinfluss
  • Suizid

Die Suizid-Lüge ist als emotionale Erpressung ungeeignet

istockphoto 471124671Eine der beunruhigendsten Behauptungen, die Eltern von genderdysphorischen Jugendlichen von ExpertInnen routinemäßig zu hören bekommen, ist, dass ein hohes Selbstmordrisiko bestehe, wenn sie die von ihrem Teenager gewählte Genderidentität nicht umgehend und unmissverständlich bestätigen. Gleichzeitig wird in unangemessener Weise suggeriert, dass die medizinische Transition das Suizidrisiko verringert.

Jetzt kommt aus Finnland weitere Entwarnung. Eine landesweite Studie mit repräsentativen Daten und entsprechenden Kontrollgruppen belegt, dass es weder bei der Gesamtmortalität noch bei der Suizidsterblichkeit einen Unterschied bei Teens&Twens gibt, wenn die psychiatrische Behandlungsgeschichte berücksichtigt wird. Die Studie stellt auch fest, dass sich die Suizidalität durch medizinische Transitionsmaßnahmen nicht verringert. Die Schlussfolgerung der finnischen ForscherInnen für die klinische Praxis lautet:

„Es ist von größter Bedeutung, psychische Störungen bei Jugendlichen mit GD zu erkennen und angemessen zu behandeln, um Suizide zu verhindern. Die Gesundheitspolitik muss sicherstellen, dass den Fachleuten genaue Informationen in diesem Sinne zur Verfügung gestellt werden.”

All-cause and suicide mortalities among adolescents and young adults who contacted specialised gender identity services in Finland in 1996–2019, BMJ, S. M. Ruuska u. a., 25.01.2024

What are the Facts about the Relationship between Transgenderism and Suicide? Taking a second look at the trans youth suicide narrative. Jason Watson RN, 04.09.2025

Weiterlesen …

Details
11. Februar 2024
  • Ethik
  • ROGD
  • Psychotherapie

Psychotherapie als Primärtherapie bei jugendlicher Genderdysphorie

TherapyFirst - LogoUnsere Teens & Twens benötigen Fachleute, die sie in ihrer GI/GD-Notlage ganzheitlich wahrnehmen, sie therapeutisch begleiten und ihnen eine ergebnisoffene Exploration ermöglichen. Wir appellieren an alle therapeutisch tätigen Fachleute, zu prüfen, ob sie sich in diese Richtung orientieren wollen.

Gender-Probleme sind oft in komplizierte psychosoziale, familiäre und/oder entwicklungsbezogene Probleme eingebettet und sollten erkundet oder erforscht werden, bevor Entscheidungen über irreversible medizinische Maßnahmen fallen.

„Psychotherapy does not attempt to force change or impose any predetermined notion of ‘cure’ or preferred gender or sexual orientation on the patient. A core ethical principle of psychotherapy is that therapists must respect patient autonomy and self-determination and refrain from any attempt to influence the patient.” (Roberto D'Angelo, 18.05.2023)

Weiterlesen …

Details
13. Januar 2024
  • Pubertätsblocker
  • Ethik
  • Evidenzbasierung

Warum Pubertätsblocker sehr wahrscheinlich keine gute Idee sind

08 brain 2062057 640ElisaRiva pixabayProf. Sallie Baxendale ist klinische Neuropsychologin am UCL London. Sie hat Anfang 2024 einen Beitrag über „Die Auswirkungen der Unterdrückung der Pubertät auf die neuropsychologische Funktion“ veröffentlicht. Darin begründet sie ihre Skepsis, dass das Anhalten der natürlichen Entwicklung in der Pubertät folgenlos hinsichtlich der kognitiven Entwicklung bleibt. Erfahrungsgemäß gibt es für alle Lernprozesse (Motorik, Sprache, Emotionen …) sog. Windows of opportunity, also optimale Zeitfenster zur Entwicklung bestimmter Funktionen.

The Impact of Suppressing Puberty on Neuropsychological Function, Sallie Baxendale, 05.01.2024

Weiterlesen …

Details
01. Dezember 2023
  • Ethik
  • Medikalisierung
  • Informierte Einwilligung
  • ROGD
  • Psychotherapie
  • Evidenzbasierung
  • Einwilligung

Trans*-Behandlungen

Die Arrangements bei der GKV-Kostenerstattung und
die Unsicherheit der Kostenerstattung in der Zukunft

AdobeStock 405819635
Als Eltern, deren Kinder seit der Pubertät oder im jungen Erwachsenenalter ohne frühkindliche Vorgeschichte ihr Gender/Geschlecht infrage stellen, genderinkongruent sind und sich aufgrund entsprechenden Leidensdrucks (=Genderdysphorie) in der sozialen, rechtlichen oder med. Transition befinden, fragen wir uns seit Langem:

Warum erstatten die Krankenversicherungen eigentlich die Trans*-Behandlungen?

  Alles zur GKV-Kostenerstattung

Details
12. September 2023
  • Ethik
  • Medikalisierung
  • Behandlungsmethoden
  • Psychotherapie
  • Ursachen für ROGD

GD-Jugendliche: Woran können sich betroffene Eltern orientieren?

dreamstime s 198771533Nach wie vor ist es für Eltern eines ROGD‑Teens und ‑Twens in Deutschland außerordentlich schwierig, sich im Dschungel der Angebote, Expertenmeinungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Genderdysphorie/Genderinkongruenz zu orientieren und eine eigene Position zu finden. Es gibt neue Fachbeiträge, die ein Licht auf die aktuelle Situation werfen.

Weiterlesen …

Details
23. August 2023
  • Trans*
  • Sexuelle Orientierung

Trans* ≠ Homosexuell

Buchstabensalat LGB&TQ+ – Was ist was?

dreamstime xs 187534544JuanMoyanoEs ist leicht, LGB mit T zu verwechseln – aber es gibt grundlegende Unterschiede. Es wird oft angenommen, dass Trans-Sein dem Schwul-Sein sehr ähnlich ist, allerdings ist die Wahrheit deutlich komplexer. Der nachfolgende Beitrag hilft zu verstehen, was Genderidentität von Sexualität unterscheidet und warum dieses Verständnis wichtig ist!

No: Trans is not 'the new gay'! 14.05.2022

Trans- oder homosexuell? EMMA, 10.01.2024

Weiterlesen …

Details
31. Juli 2023
  • ROGD
  • Evidenzbasierung
  • Leitlinie

Evidenz ist nicht gleich Evidenz

Teens & Twens mit GD leiden. Sie benötigen die bestmögliche Behandlung!

Evidenzpyramide Quelle: IQWIGEvidenzpyramide – Quelle: IQWIGDie allermeisten ExpertInnen behaupten, auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu arbeiten und zu empfehlen. Aber Evidenz ist nicht gleich Evidenz. Oft werden bereits Expertenmeinungen als Evidenz angeführt, die primär auf Erfahrungen oder Einzelfällen und nicht auf wissenschaftlichen Fakten beruhen. Die höchste Evidenz-Qualität bieten systematische Reviews von unabhängigen Institutionen. Ein großes Problem besteht, weil vor allem Langzeitstudien fehlen.
Eltern sollten einschätzen können, was mit Evidenz gemeint ist und um welche Evidenz-Stufe es sich jeweils handelt.

Weiterlesen …

Details
06. Juni 2023
  • Ursachen für ROGD
  • Soziale Ansteckung
  • Medieneinfluss
  • Mehrfachprobleme

ROGD – Warum so viele Mädchen?

smartphone 1558587 Monika pixabayDie Zahl der genderdysphorischen Jugendlichen ist in den vergangenen 15 Jahren explodiert. In England stieg sie innerhalb von nur 10 Jahren um 2.800 % insgesamt und bei biologischen Mädchen noch deutlich höher, nämlich um 4.700 %. Besonders der sehr hohe Mädchenanteil bei Jugendlichen stimmt bedenklich und ist erklärungsbedürftig.

Jugendpsychiater Bernd Meyenburg aus Frankfurt berichtete 2022 im Spiegel, dass auf 1 Jungen mittlerweile bis zu 20 Mädchen kämen, die sich eine Behandlung wünschten.

Forschungsarbeiten zu den Ursachen für den Anstieg werden zwar überall gefordert, allerdings scheint die Motivation gering, wissenschaftlich fundierte Projekte zu diesem Phänomen durchzuführen. Obwohl es nicht ungewöhnlich ist, dass Mädchen und Frauen als Forschungsobjekte vernachlässigt werden, die Folgen könnten auch in diesem Fall Behandlungsfehler sein. Einige Experten liefern verschiedene Hypothesen oder Erklärungsansätze.

Weiterlesen …

Details
09. Mai 2023
  • Trans-OPs
  • Informierte Einwilligung

Was ich gerne vorher gewusst hätte …

transgender 7918518 1280Vogue0987 pixabayCori(nna) Cohn (geb. 1975) kam relativ spät in die Pubertät und auf die Idee, als Mädchen/Frau erfolgreicher zu sein und begann zu transitionierten. Heute bezeichnet sich Cohn als „ambivalent“ oder „desillusioniert“ transsexuell. Vor der Genital-OP mit 19 Jahren hatte Cohn noch keine sexuellen Erfahrungen gemacht. Heute glaubt Cohn aufgrund ihres Alters für die medizinische Transition nicht entscheidungsfähig gewesen zu sein. „Meine Eltern hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon aus meinem Leben verdrängt. Alles, was ich benötigte, fand ich online.“

Die Erkenntnisse viele Jahre nach der Transition:

„It was easy to sacrifice my ability to reproduce in pursuit of fulfilling my dream. Years later, I was surprised by the pangs I felt as my friends and younger sister started families of their own. … Today, I have resigned myself to never finding a partner. That’s tough to admit, but it’s the healthiest thing I can do.“

What I wish I’d known when I was 19 and had sex reassignment surgery, C. Cohn, 11.04.2023

Death Before Detransition? Yes. C. Cohn, 04.06.2024

Weiterlesen …

Details
16. April 2023
  • Pubertätsblocker
  • Transition
  • Medikalisierung
  • Behandlungsmethoden

Pubertätsblocker?

Pubertät ist keine Krankheit

 

 Alles über Pubertätsblocker – Serie von Prof. M. Biggs, Oxford

Follow the Science – Wissenschaftsorientierung

Pubertätsblocker – The good, the bad and the ugly, TwitterSpace, 16.04.2023

Weiterlesen …

Details
28. März 2023
  • Medikalisierung
  • Trans*
  • Elternsorgen
  • Ursachen für ROGD
  • Mehrfachprobleme

Transidentität bei Teens & Twens – Die Spitze des Eisbergs?

Genderinkongruenz mit krankheitswertigem Leidensdruck = Genderdysphorie bei Jugendlichen ist komplex und multifaktoriell. Die sofortige Bestätigung der Transidentität eines Teens oder Twens kann die Begleitprobleme verschleiern, die zu dieser Schlussfolgerung geführt haben.

Die nachfolgende Infografik von der Bayswater Support Group veranschaulicht die Komplexität, die sich unter der Oberfläche verbergen kann, wenn ein Jugendlicher oder ein junger Erwachsener eine Transgender-Identität bekannt gibt.

Die Spitze des Eisbergs - Bayswater

Weiterlesen …

Details
28. Februar 2023
  • Transition
  • Sterilisierung
  • Elternerfahrungen

ALLE wussten es!

woman 6651903 Silviu on the street pixabayDie Journalistin Róisín Michaux schreibt:

Es braucht ein Dorf, um ein Kind zu sterilisieren

Wie bei allen historischen Abre­ch­nun­gen werden wir eines Tages sagen: ‚Aber alle wussten es!‘

It takes a village to sterilise a child by Róisín Michaux, 28.01.2023

Weiterlesen …

Details
09. Februar 2023
  • Behandlungsmethoden
  • ROGD
  • Soziale Ansteckung
  • Medieneinfluss

Akzeptanz statt Medikalisierung

kids 4453929 1280LudaKot pixabayFinnland kehrt seit 2021 ab von den WPATH-Leitlinien und vom Dutch Protocol, bei denen das kosmetische ‚Passing‘ innerhalb eines engen heteronormativen Rahmens im Vordergrund steht, Jugendliche aber gleichzeitig sterilisiert und zu lebenslangen PatientInnen macht, bevor sie ernsthaft über Partnerschaft und eigene Kinder nachdenken. Prof. Riittakerttu Kaltiala, renommierte finnische Jugendpsychiaterin und Forscherin, rät in Finnlands größter Zeitung, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Ruhe zu lassen.

„Sie können sein, was sie sind, und wir werden sehen, was passiert, wenn sie älter sind."

Nuoruusiän sukupuoliahdistusta hoitava professori sanoo ei alaikäisten juridisen sukupuolen korjaukselle, Helsingin Sanomat, 27.01.2023

Weiterlesen …

Details
05. Februar 2023
  • Transition
  • Ethik
  • Behandlungsmethoden
  • ROGD

Affirmation oder Exploration – eine ethische Frage

iStock 1218718298In vielen westlichen Ländern, so auch in Deutschland, treffen Jugendliche und junge Erwachsene, die wegen Genderdysphorie eine/n ExpertIn aufsuchen, in der Regel auf Affirmation. Das heißt, ihre Selbstdiagnose wird bestätigt, für eine ‚medizinische Lösung‘ reicht es aus, dass die Genderdysphorie vorhanden ist. Um Körper und Gefühl in Einklang zu bringen und damit den Leidensdruck möglichst schnell zu verringern, werden bereits Jugendliche und junge Erwachsene mit drastischen und riskanten medizinischen Maßnahmen ‚gender-affirmativ versorgt‘. Alternativ wäre eine nicht invasive Primärtherapie in Form einer explorativen Psychotherapie.

Angesichts der riskanten somatischen Maßnahmen mit ihrer äußerst geringen Evidenzbasis und der frühen Lebensphase von Adoleszenten ist es vorrangig eine ethische Frage, was die beste Hilfestellung für Jugendliche und junge Erwachsene sein kann, die sich in einer Lebenskrise befinden.

Weiterlesen …

Details
03. Januar 2023
  • Behandlungsmethoden
  • Genderdysphorie
  • Dutch Protocol

Neue Kritik: Niederländischer Schlamassel statt Goldstandard

netherlands 1489719 1280elias pixabay600cVor mehr als 25 Jahren begannen niederländische Kliniker mit dem Experiment, Pubertätsblocker bei gender­dyspho­rischen Jugendlichen einzusetzen. In den Niederlanden etablierte sich die körper-medizinisch orientierte Behandlung, das sog. Dutch Protocol wurde im Laufe weniger Jahre weltweit als Gold-Standard für die Behandlung von jugendlicher Genderdysphorie (GD) referenziert und verbreitet.

Schon seit einiger Zeit ist klar, dass das Dutch Protocol gar nicht passt, wenn es um ROGD-Jugendliche geht. Eine erneute Analyse übt vernichtende Kritik an der Methodik und der Qualität der Studien, die das Dutch Protocol hätten bestätigen sollen.

The Myth of “Reliable Research” in Pediatric Gender Medicine: A critical evaluation of the Dutch Studies - and research that has followed, E. Abbruzzese u. a., 02.01.2023

Dutch protocol in transgenderzorg is onhoudbaar, NRC, Kuitenbrouwer, 28.04.2024

Weiterlesen …

Details
01. Dezember 2022
  • Ethik
  • Behandlungsmethoden
  • ROGD
  • Leitlinie

Hinter dem Trans*-Wunsch Jugendlicher steckt oft etwas anderes

woman g7f5f9037e JennyFriedrichs pixabayProf. Dr. Veit Roessner ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Dresden, in der zunehmend häufig Jugendliche das Thema Genderidentität ansprechen. Er berichtet über steigende Anfragen für Gutachten bei immer jüngeren Jugendlichen, die medizinische Maßnahmen wünschen. Roessner warnt vor zu schnellem Handeln hinsichtlich der medizinischen Geschlechtsangleichungen:

„Es gibt überhaupt keine Datengrundlage, um diese Entscheidungen bei Kindern und Jugendlichen verantwortungsvoll zu treffen. Wir müssen dringend mehr in gute Forschung und Studien investieren.”

Wir müssen dringend mehr in Transforschung investieren, FAS, 14.11.2022 (paywall)

Weiterlesen …

Details
21. September 2022
  • Transition
  • Ethik
  • Behandlungsmethoden
  • ROGD
  • Dutch Protocol

Das Niederländische Modell – populär, aber evidenzschwach

lighthouse 4752594 congerdesign pixabayAusgangspunkt für das sog. Niederländische Modell zur Behandlung von Jugendlichen, die sich einen anderen Körper wünschen, war vor ca. 25 Jahren die Verwendung von GnRHa-Medikamenten, die die Ausschüttung von Sexual-Hormonen stoppen. Diese Art der Behandlung wurde von der Psychologin Peggy Cohen-Kettenis angestoßen, die keine Endokrinologin ist. Die Intention war, dass Transsexuelle bessere kosmetische Ergebnisse und Körpergrößen erzielen könnten, wenn sie vor der Volljährigkeit mit der Behandlung beginnen würden.

Die Blockade der natürlichen Pubertät von Jugendlichen mit Gender-Problemen ist – gefolgt von gegengeschlechtlichen Hormonen und oft auch von Operationen – mittlerweile zum internationalen Standard für die Behandlung von Gender-Dysphorie (GD) geworden.

The Dutch Protocol for Juvenile Transsexuals: Origins and Evidence, Biggs, 19.09.2022

Weiterlesen …

Details
09. September 2022
  • ROGD
  • Elternsorgen

Was passiert nach dem 18. Geburtstag?

AdobeStock 123284117 Während die Pubertät noch eine „Spielwiese“ ist, in der Jugendliche vieles ausprobieren, beginnt mit dem 18. Geburtstag eine Art „Transitzone“ zum Erwachsenwerden, in der sie bereits voll verantwortlich sind für alles, was sie tun. Manchmal sind diese Jahre die herausforderndsten des Lebens.

Eine Mutter berichtet, welche Hoffnungen und welche Sorgen sie bei einem ihrer Kinder hat, das seit der Pubertät Geschlecht bzw. Gender infrage stellt. Wird ihr Kind weiterhin glauben, dass es möglich und sinnvoll ist, das Geschlecht zu wechseln und dadurch von Genderdysphorie geheilt zu werden? Wird es sich wirklich auf die Gender-Reise der medizinischen Transition begeben, seine Gesundheit und Fortpflanzungsfähigkeit aufs Spiel setzen?

Flos 18. Geburtstag macht der Mutter Angst, Stuttg. Zeitung, 07.09.2022 (paywall)

One's Family's Story, PITT, 24.04.2023

Adults Can Do What They Want? PITT, 05.07.2023

Die Gefühle von Eltern

Details
15. August 2022
  • Transition
  • Medieneinfluss

Das biologische Geschlecht zählt

syringe 1884784 qimono pixabayDie Bestimmung des Krankheitsrisikos, der Körpermassenparameter sowie die meisten Messungen der Organfunktionen – viele medizinische und vor allem pharmakologische Maßnahmen erfordern bei der Angabe des Geschlechts die richtige Antwort. FDA-Pharmakologe David Gortler:

„The answer isn’t simply to have a 'third' option for gender or to have algorithms for all 112 (and counting) socially or medically 'manufactured genders'. The only practical workaround requires biological sex on a patient's medical records."

 

The Practice of Pharmacy and Medicine Require a Binary Biological Sex Specification, Gortler, 09.08.2022

Weiterlesen …

Details
15. Juni 2022
  • Behandlungsmethoden
  • ROGD
  • Psychotherapie

Gender Exploratory Therapy

Der derzeitige Affirmation-Only-Trend bei der GD-Behandlung hat iatrogene Wirkung. Nach den Erfahrungen vieler Eltern führt die ständige Bestätigung der Selbstdiagnose Trans* nahezu immer zu einer Art „Trans-Kaskade“, die wie ein Förderband die transsexuelle Entwicklung von Jugendlichen unterstützt. Theoretisch besteht natürlich jederzeit die Möglichkeit des „Ausstiegs“.

Discover who you areIn letzter Zeit haben vor allem Sasha Ayad, Stella O'Malley sowie Susan und Markus Evans veröffentlicht, welche Erfahrungen sie bei GD-Jugendlichen mit einer konventionellen Therapie gemacht haben, die sich am treffendsten als „Gender Exploratory Therapy“ bezeichnen lässt. Statt anzunehmen, dass trans* angeboren und unveränderlich ist, betrachten sie die Gender-Infrage­stellung bei Jugendlichen eher als ein ganz normales Pubertätsproblem heute.

Gender Dysphoria: A Therapeutic model for Children, Adolescents&Young People, S. und M. Evans, 2021, Rezension von L. Maynard

Gender: A wider Lens: S. Ayad und S. O'Malley haben die Gender Exploratory Therapy in mehreren Folgen ihres Podcasts erläutert.

How I Work with Gender-questioning Teens, S. Ayad, 2018

Towards a Gender Exploratory Model: slowing things down, opening things up and exploring identity development,A. Spiliadis, 2019

Klinischer Leitfaden von THERAPY FIRST (vormals Gender Exploratory Therapy Association (GETA) für TherapeutInnen, die mit Jugendlichen arbeiten, die ihr Geschlecht/Gender infrage stellen, 03.12.2022

Weiterlesen …

Details
11. Juni 2022
  • ROGD
  • Elternerfahrungen
  • Elternsorgen

Die Gefühle von Eltern

dance joduma pixabayDie Zahl der Eltern von genderdysphorischen Jugendlichen steigt, die an der Standardbehandlung von Genderdysphorie zweifeln, deren Idee es ist, den Fokus des Problems von der Psyche in den Körper zu verlagern. Sie können nicht nachvollziehen, dass Hormone und Operationen geeignet sein sollen, die psychische Notlage ihrer Kinder zu lösen.

Viele besorgte Eltern fühlen sich von den TherapeutInnen im Stich gelassen, die ihr Unbehagen zurückweisen und ihnen sagen, dass sie ihre „elterlichen Instinkte“ unbedingt unterdrücken sollen. Psychotherapeutinnen wie die amerikanische Psychiaterin Miriam Grossman oder Stella O'Malley beschreiben die Not der Eltern:

Gaslighting the Concerned Parents of Trans Children, Quillette 05/2021

Therapists Have Betrayed The Parents Of Gender-Confused Kids, M. Grossman, 11.11.2021

I suffer from parental dysphoria, 20.12.2021

Parents Lost in a Medical Scandal, Podcast, 20.05.2022

Raising Children in the Culture Wars, 06.11.2024

transteens Sorge berechtigt)

Weiterlesen …

Details
01. März 2022
  • Elternerfahrungen
  • Soziale Transition

Soziale Transition – Abkoppeln von der Realität?

young girl active on soccer fieldKinder-Transition

A childhood is not reversible – dieser eindrückliche Beitrag eines anonymen Psychologen auf transgendertrend.com ist eine unbedingte Leseempfehlung. Er beschreibt die soziale Transition von Kindern lange vor der Pubertät durch deren Eltern, die annehmen, dass „du bist trans“ der richtige Umgang mit der Nonkonformität ihres Kindes ist und zudem reversibel. Manche Familien gehen sogar so weit, dass sie die soziale Transition ihres Kindes für Bekannte und Mitschüler­Innen in der Schule und in Freizeitbereichen geheim halten wollen und außerdem die rechtliche Transition erwirken.

Wenn diese früh sozial transitionierten Kinder dann die Pubertät erreichen, kommt bei ihnen Genderdysphorie und bei den Eltern oft Panik auf, der Weg zur medizinischen Transition ist vorgezeichnet.

Der Autor beschreibt auch die Alternative: Eltern können ihr gender-non-konformes Kind in seiner Nonkonformität unterstützen, damit es bleiben kann, wie es ist, und sich nicht partiell von der Realität abkoppeln muss.

Over the half of her patients now identiy as transgender, dailymail, 08.05.2022

Early Social Gender Transition in Children is Associated with High Rates of Transgender Identity in Early Adolescence, SE°GM, 06.05.2022

Weiterlesen …

Details
26. Februar 2022
  • Name - Pronomen

Deine Pronomen? Ok, aber sag mir lieber Deine Adjektive!

Adjektive WortwolkeIn der deutschen Sprache sind die gebräuchlichen Dritte-Person-Einzahl-Pronomen geschlechtsbezogen: sie und er. Ansonsten hat sich noch keine der Neuerfindungen für non-binäre Pronomen etabliert, oder kennen Sie z. B. en, iks, sel oder xie?

Schweden versucht seit 10 Jahren begrenzt erfolgreich, das Pronomen hen in die Alltagssprache einzuführen. Niemand wird gezwungen, es zu verwenden, aber manchmal wird hen bewusst als ‚ideologischer Marker‘ eingesetzt. In Schwedens Kirche ist das größte Spaltthema die Männlichkeit Gottes, was auch sprachliche Probleme bereitet.

In Frankreich startet gerade der Versuch, iel zu etablieren. Die Erfolgsaussichten sind auch hier ungewiss, da nicht klar ist, ob es in der Bevölkerung dafür ein echtes Bedürfnis gibt.

Nichtbinär-Wiki

Polémique autour de l'usage du «iel», la vie, 30.11.2021

Tipps

Weiterlesen …

Details
21. Januar 2022
  • Ursachen für ROGD

Locus of Control

comedy tragedy masks 1715466 MikesPhotography pixabayEltern, die Berichte von anderen Familien mit gender­dysphori­schen Teens und Twens hören, haben einerseits häufig Wieder­erkennungs-Mo­mente, andererseits ist im Einzelfall dann doch etliches anders. Die Frage nach den Ursachen von Genderdysphorie bei Jugendlichen ist stets präsent.

Experten beantworten sie meistens mit der „Born-that-way“-These, obwohl es gerade bei dem ROGD-Subtyp von Genderdysphorie (GD) keine entsprechende Vorgeschichte in der Kindheit gibt und darüber hinaus auch die wissenschaftliche Basis für „Born-that-way“ fehlt. Andere äußern die Vermutung, die Ursachen für GD seien „multifaktoriell“, aber auch „fluide“. Alle diese Antworten sind nicht unbedingt geeignet, das Grübeln darüber einzustellen, worauf die Genderdysphorie eine Reaktion sein könnte.

Zu den am häufigsten genannten Faktoren für ROGD hier einige Inspirationen:

@Angst – Lisa Marchiano erklärt, was der „Ort der Kontrolle“ (Locus of Control) mit Ängsten und Resilienz bei Teens und Twens zu tun hat, in

Collision with Reality: What Depth Psychology Can Tell us About Victimhood Culture, 2017

Weiterlesen …

Details
27. November 2021
  • Medikalisierung
  • Trans-OPs
  • Sterilisierung
  • ROGD

Heute Medizinfortschritt – morgen Skandal?

148252710 s123rfAlison Clayton, eine australische Psychiaterin, gibt anhand der Medizingeschichte mehrere Beispiele von Praktiken, die zu ihrer Zeit medizinischen Fortschritt darstellten, in der Rückschau aber als „gefährliche Medizin“ oder Skandal angesehen werden. Ihnen ist gemeinsam, dass sie nicht als barbarisch galten, obwohl sie i. d. R. sehr invasiv, risikoreich sowie ohne strenge Evidenzbasis waren. Sie wurden von Ärzten und der Öffentlichkeit begrüßt und begeistert gefeiert, einige waren sogar nobelpreiswürdig. Bei präfrontalen Lobotomien, Klitoris-Kauterisationen, Strombehandlungen etc. macht sich nach einiger Zeit Skepsis und Ernüchterung breit, heute sind solche Behandlungsmethoden kaum noch nachvollziehbar.

Clayton stellt die Frage, wie in Zukunft rückschauend die derzeit üblichen, teilweise ebenfalls drastischen Operationen wegen Genderdysphorie gesehen werden könnten, und wendet dieses Gedankenexperiment exemplarisch auf die „vermännlichende Brustchirurgie“ für Jugendliche mit „Chest Dysphorie“ an.

The Gender Affirmative Treatment Model for Youth with Gender Dysphoria: A Medical Advance or Dangerous Medicine? A. Clayton, 10.11.2021

Parallels Between Lobotomy and Childhood “Gender” Transition, S. Ayad, 2020

Weiterlesen …

Details
19. November 2021
  • Trans-OPs
  • Statistik

Trans* – und wenn ja, wie viele?

door  by RyanMcGuire pixabayBekanntermaßen gibt es für Deutschland kaum statistische Daten, die Transition, Transitionsbehandlung, Genderdysphorie, Genderinkongruenz betreffen. Neu sind die am 16.11.2021 veröffentlichten Zahlen zu geschlechts­an­gleichen­den Operationen von Statista, deren Datenquelle mit ‚Statistisches Bundesamt' angegeben ist.

Zahlen zu geschlechtsangleichenden Operationen, Statista, 16.11.2021

Wie identifizieren sich Boomer, Gen X, Millenials, Gen Z? Statista, 13.05.2022

Weiterlesen …

TTSB

  • Tipps für Eltern
  • Über uns
  • Kontakt

Service

  • Netzwerke
  • Links
  • Glossar
  •  

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Cookie-Optionen
    • erecht-24