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Kontraste bei therapeutischen Ansätzen

Stella O'Malley (PhD), Psychotherapeutin, erklärt die schnelle Verbreitung der gender-affirmativen Versorgung und stellt den Ansatz der geschlechts-affirmativen Fürsorge gegenüber - „ein psychologisch fundierter Ansatz, der auf der konventionellen Psychologie aufbaut, wo man davon ausgeht, dass unsere inneren Vorgänge uns in alle möglichen Schwierigkeiten führen können."

Eine identitätsbasierte gender-affirmative Behandlung geht davon aus, dass das individuelle Identitätsgefühl unveränder­lich und in seiner Subjektivität nur dem Individuum selbst bekannt ist.

Gender-Affirming Care arose as a consequence of a political campaign from the World Professional Association for Transgender Health (WPATH) in a bid to build an understanding of trans identity as healthy, normal, and something to be celebrated in public life.“

Obwohl es bis heute keine solide, verlässliche oder reproduzierbare Evidenzbasis für die gender-affirmative Versorgung gibt, verbreitete sich diese Vorgehensweise mit den riskanten medizinischen Maßnahmen wie PB, CSH, OPs relativ schnell.

Gender-Affirming Care is dressed in the language of compassion. Yet behind the reassuring vocabulary sits the automatic medicalisation of a person’s sense of identity. We have never before sought to medical-ise identity in this way, nor have we tried to use medical technology to create a physical representation of an internal sense of self. Therapy has moved from helping people under­stand themselves to helping them reshape their bodies and faces so that their appearance reflects an inner psychological reality.“

Demgegenüber steht ein Ansatz, den O'Malley als „Sex-Affirming Care“ bezeichnet.

Sex-Affirming Care recognises that the human body is not incidental. It might be an inconvenience to be worked around, but it must be contended with, as our bodies are the foundation of our existence."

Diese Auseinandersetzung mit dem Körper bleibt Menschen bei der Inanspruchnahme der medizinischen Transition auch nicht erspart, allerdings gibt es andere Herausforderungen, wie Schmerzen, Infertilität, diverse Funktions­störungen, Folgekrank­heiten, etc.

„Therapy, at its best, is a discipline that gently but persistently brings people back into contact with what is real.“

Stichwortartige Gegenüberstellung der Ansätze Sex-Affirming-Care und Gender-Affirming-Care (dt. Übersetzung bei Mouse-over oder -Klick): Kontraste Understanding vs Affirmation ENQuelle: Genspect – Stella O'Malley

Stella O'Malley schlüsselt noch etliche weitere Details der beiden Therapieansätze auf. Es geht um Fähigkeiten der Therapeuten, Überzeugungen und Erwartungen der Klienten, Vermeidung, kognitive Verzerrungen, Abwehrmechanismen und Perspektiven.

Das identitätsbasierte therapeutische Modell geht davon aus, dass das Identitätgefühl nur mit der „Verkörperung" zusammen­hängt und deshalb durch eine medizinische Transition eine bessere Abstimmung aufeinander erzielt werden kann. Es geht eben um Affirmation und Begleitung während der Transition, was wesentlich oberflächlicher ist, als die Exploration mit offenem Ergebnis, aber fundierteren Erkenntnissen.

„The Sex-Affirming Care insists that reality matters, that the body matters, and that truth is not the enemy of compassion."

Sex-Affirming Care vs Gender-Affirming Care – A comparison of the principles and purpose behind two competing models of therapeutic care, S. O'Malley, 05.05.2026


Medikalisierung

Stella O'Malley schreibt an anderer Stelle auch über die Medikalisierung von Depressio­nen, zu deren Behandlung es ähnlich wie bei Genderdysphorie auch keine klare langfristige Evidenzbasis gibt. Medikamente gelten für überlastete Fachleute aber auch für Hilfesuchende als „schnelle Lösung" für Notlagen.

„Each pill carries the hope of improvement, of an answer to life’s struggles, sidestepping the harder work of contemplating life without easy answers, develop-ing self-understanding, and strengthening our capacity to cope.“

O'Malley reklamiert weitaus größere Investitionen in psycholo­gische Therapien und Vor-Ort-Unterstützung, die die Ursachen der Notlage angehen. Derzeit seien diese Alternativen begrenzt, mit der Folge: Die Wartelisten sind lang, der Zugang ist uneinheitlich und Medikamente füllen die Lücke.

RJK Jr’s anti-SSRI campaign is long overdue, 06.05.2026

From ‘chemical imbalance in the brain’ to ‘born in the wrong body’, S. O'Malley, 12.05.2026

 

 

Was tun?

Eltern eines ROGD-Teens stehen immer vor der Herausforderung, sich entscheiden zu müssen, wie dem leidenden Kind bestmöglich geholfen werden soll.

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