Blog-Beiträge von 2023-22
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NL – Debatte zur Transition von Teens &Twens entwickelt Dynamik
Auch in den Niederlanden hat die Zahl junger Menschen, insbesondere ♀, die transitionieren wollen, erheblich zugenommen. Anscheinend wurde erst kürzlich realisiert, dass mehr als 2.000 junge Menschen auf den Wartelisten der wenigen Gender-Kliniken stehen und Wartezeiten von über 2 Jahren entstanden sind. Im Vergleich zur internationalen Diskussion gab es im Land der Erfindung des „Dutch Protocols“ lange keine Debatte über die Qualität der Behandlung. Seit einem Jahr treten nun auch in den NL Detransitionierte in den Medien in Erscheinung. Speziell aufgrund von 3 aktuellen Ereignissen kommt jetzt zunehmend Dynamik auf:
Ferner gibt es seit Ende Januar 2 Prüfungsanträge im Niederländischen Parlament:
Probe the protocol - Calls for a rethink in the country that launched puberty blockers on the world, B. Lane, 06.02.2024
How the Dutch experiment with puberty blockers turned toxic, telegraph, 04.03.2024
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Deutschland: 100 % mehr Anträge zur medizinischen Transition
2022 hatte der medizinische Dienst 100 % mehr Anträge zu bearbeiten als 2017. Die Zahl der genehmigten und durchgeführten irreversiblen Maßnahmen liegt deutlich unter den 5.813 Anträgen. Die Antragsquoten, differenziert nach ‚Top'- und ‚Bottom‘-OPs und anderen Behandlungen, wurden nicht veröffentlicht. Selbst bezahlte Behandlungen wie Mastektomien (ca. 5–8.000 €) sind natürlich nicht in den Zahlen des MD-Bund enthalten.
Geschlechtsangleichung: Zahl der Anträge hat sich verdoppelt, Ärztezeitung, 11.12.2023
Einzelfragen zu geschlechtsangleichenden Operationen, Wiss. Dienst des Bundestages, 17.10.2022
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Pathologisierung der Pubertät und Deregulierung der Transmedizin
Auf YouTube anschauen
In einer Online-Veranstaltung von Frauenheldinnen e. V. am 06.12.2023 zum Thema „Gesetzgebungsverfahren zum Selbstbestimmungsgesetz – Kippt die Stimmung?“ konnte David Allison, Sprecher von Transteens Sorge berechtigt, die Sorgen von Eltern ansprechen.
Skript: Pathologisierung der Pubertät und Deregulierung der Transmedizin
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Dein Leben ist ein Schiff. Du bist der Kapitän.
Stephen Levine
, klinischer Professor für Psychiatrie und Experte für Trans-Themen, erläuterte, wie ein vernünftiger psychotherapeutischer Ansatz aus seiner Sicht aussehen sollte, der sich an Jugendliche mit Genderdysphorie und deren Eltern wendet und was in diesem Rahmen vertrauenswürdig kommuniziert werden sollte.
Key Elements of Comprehensive Psychiatric Evaluation & Psychotherapy, Vortrag von Stephen Levine (YT), November 2023
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Studie aus Finnland zum psychiatrischen Bedarf bei GD
Prof. Kaltiala hat zusammen mit einigen KollegInnen anhand der finnischen Register untersucht, wie sich die psychiatrischen Bedürfnisse der Bevölkerungsgruppe (von 6.655 Personen) mit Genderdysphorie (GD) in der Zeit von 1996 bis 2019 parallel zu den demografischen Veränderungen entwickelt haben. Die Kontrollgruppe hatte 29.292 Personen ohne GD.
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Pubertätsblocker – Verwendung und Einschränkung in anderen Ländern
Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat einige Informationen zum Sachstand der Verwendung von Pubertätsblockern (PB) in anderen Ländern zusammengetragen.
Wir möchten noch ergänzen, dass es auch in Dänemark die Entwicklung gibt, vorsichtiger zu sein und die Pubertätsblocker-Behandlung einzuschränken. Des Weiteren sollte deutlich bleiben, dass Pubertätsblocker in allen Ländern „off-label“ eingesetzt werden, da es unseres Wissens nirgends auf der Welt eine Zulassung der Arzneimittelbehörden für die Blockierung der natürlichen Pubertät gibt. Der Off-label-use wird in der Ausarbeitung explizit nur für die USA und Österreich erwähnt, sodass LeserInnen denken könnten, in anderen Ländern und auch in Deutschland gäbe es eine Zulassung für die Blockierung der natürlichen Pubertät.
Gesetzliche Verbote von Pubertätsblockern im Ausland, Wiss. Dienst des Dt. Bundestages, 18.10.2023
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Ehrung für die Kritik an der Gender-Medizin für (meist ♀) Jugendliche
Heute werden die prominentesten französischen Kritikerinnen der Gender-Medizin für Jugendliche mit einem Preis der Academie Aciences Morales Politiques im Institut de France, Paris, geehrt. Die klinische Psychologin
Als sie Anfang 2022 ihr Buch „La fabrique de l’enfant transgenre” veröffentlichten, wurden sie noch von Aktivisten angegriffen. Ebenfalls 2022 wirkten sie mit am Manifeste européen pour une approche objective du ‚changement de genre‘, das von über 140 Fachleuten aus ganz Europa unterzeichnet wurde. Das Manifest ist ein Appell an die Medien, in ihrer Berichterstattung zum Thema Geschlecht und Genderdysphorie seriöse Studien und wissenschaftlich belegte Fakten korrekt und wahrheitsgemäß darzustellen.
French critics of hasty medicalisation win a prestigious award, B. Lane, 13.11.2023
Prix et médailles de l'Académie, observatoire la Petite Sirène, 13.11.2023
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Stellungnahmen zum SBGG – Anhörung
Der zunächst am 13.11.2023 geplante Anhörungstermin der Sachverständigen wurde am 08.11. gecancelt. Dazu hatte der Bundestag die bereits vorliegenden Stellungnahmen der Sachverständigen sowie weitere Stellungnahmen veröffentlicht. Der
Stellungnahmen und Sachverständigen-Liste – Anhörung SBGG am 28.11.2023
Die
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UK: Leitfaden zu genderkritischen Ansichten
Das UK Concil for Psychotherapy (UKCP), Verband britischer Psychotherapieorganisationen und -praktikern, hat einen Leitfaden zum Recht in Bezug auf genderkritische Ansichten und deren Auswirkungen auf die Praxis der Psychotherapie und psychotherapeutischen Beratung veröffentlicht. Das UKCP bezieht sich ausdrücklich auf die jüngste Rechtsprechung und die Veröffentlichung des Cass-Zwischenberichts. Die Rechtsprechung [in UK] hat bestätigt, dass genderkritische Ansichten wie
- die Überzeugung, das Geschlecht ist biologisch und unveränderlich,
- Menschen können ihr Geschlecht nicht ändern und
- das Geschlecht ist von der Genderidentität zu unterscheiden,
durch das Gleichstellungsgesetz 2010 geschützt sind. Personen, die solche Überzeugungen vertreten, dürfen daher nicht diskriminiert werden. (Fall in Wikipedia)
UKCP guidance regarding gender critical views, 02.11.2023
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Wie akzeptiert ist die Unterstützung von Trans-Teenagern?
Ipsos, Marktforschungsunternehmen aus Frankreich, hat weltweit mehr als 22.000 Menschen befragt, ob Transgender-Teenager mit Zustimmung der Sorgeberechtigten Zugang zu „gender-affirming care" (ohne Trans-Operationen) erhalten sollten. Statista.de hat im Herbst 2023 auf der Basis der erhobenen Zahlen eine Info-Grafik erstellt und beginnt – ohne einen Bezug zur Erhebung oder einer sonstigen Quelle – den Beitrag zu der Infografik mit der Behauptung, dass der positive Einfluss von „gender-affirming care" erwiesen sei.
Deutschland liegt nach der IPSOS-Erhebung im Mittelfeld: 56 % Zustimmung, 29 % Ablehnung.
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Schweiz: OPs wegen Diagnose Genderdysphorie
Quelle: BFS 2023Das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) hat neue
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Medizin-Skandal
Die aktuelle Ausgabe des EMMA-Magazins (Inhaltsverzeichnis +
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England: Gericht folgt Mutter, die vorsichtig vorgehen will
Eine Mutter in England hat nach 3 Jahren des Wartens eine einstweilige Verfügung erwirkt, die verhindert, dass ihr bald 16-jähriges ROGD-Kind bei einem privaten Dienstleister behandelt wird, wie es ihr Ex-Mann präferiert. Die Mutter möchte, dass ihr Kind vom NHS behandelt wird, für den ein vorsichtigeres Vorgehen angekündigt wurde.
Mother wins landmark court ruling to stop child having private trans treatment, The Times, Sian Griffiths, 22.10.2023
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Kristina Schröder: Was tun wir da?
Dr. Kristina Schröder, ehemalige Familienministerin (CDU), äußert ein weiteres Mal in der WELT ihre Skepsis gegenüber dem geplanten Selbstbestimmungsgesetz. Als Erstes stellt sie klar, dass das aktuell geltende Transsexuellengesetz nicht – wie häufig (sogar von Abgeordneten) behauptet – verfassungswidrig ist, da gerichtlich monierte Punkte gestrichen wurden. Insofern gäbe es durchaus die Alternative, es beim derzeitigen Gesetz zu belassen, es bestehe allerdings die Absicht, die Objektivierbarkeit „der psychischen Tatsache Transsexualität“ komplett aufzugeben.
Als Mutter von 3 Töchtern (5, 9, 12) kann Schröder die Besorgnis von Eltern sehr gut nachvollziehen, die mit der rechtlichen Änderung (ohne Elternvotum und Gutachten) verbunden ist:
„Dem gegenüber stehen aber Berichte von Eltern, wie sehr ihr pubertäres Kind ihnen entgleitet, wenn es einmal in der gut vernetzten und oft missionarisch bewegten Transcommunity abgetaucht ist."
Meine Tochter würde sich als trans outen? Da wäre ich erst mal skeptisch, WELT, 14.07.2022
Paradigmenwechsel in der Frage, wie Gesellschaft Geschlecht sieht und interpretiert, WELT-Video, 23.08.2023
Was mich als Mutter dreier Töchter am Selbstbestimmungsgesetz so bewegt, 21.10.2023
Tessa Ganserer nimmt sich heraus, was für biologische Frauen undenkbar wäre, 29.11.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Entpathologisierung?
Im Zusammenhang mit der Behandlung von genderinkongruenten oder genderdysphorischen Minderjährigen wird oft mit dem Begriff Entpathologisierung hantiert. Entpathologisierung bezieht sich hauptsächlich auf das Diagnose-Klassifikationssystem ICD11 der WHO, in dem Genderinkongruenz seit Kurzem nicht mehr zu den psychischen Krankheiten gehört. Affirmative Behandler reden gar von einer Art Paradigmenwechsel.
Wie passt das mit der invasiven medizinischen Transitionsbehandlung zusammen, die Familien mit Kindern, die ihr Geschlecht infrage stellen, noch immer standardmäßig angeboten wird, zu der sie oft sogar gedrängt werden?
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Stellungnahme zur medizinischen Transition von Minderjährigen
TTSB hat eine Stellungnahme verfasst als Hilfestellung für Eltern, die ExpertInnen oder Institutionen erklären wollen oder müssen, warum sie gegenüber der medizinischen Transition ihres Kindes skeptisch sind.
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Genderdysphorie: Wie unterrichten?
In einem neuen Beitrag geben einige ExpertInnen, darunter die Psychotherapeutin Stella O'Malley, Tipps, wie PädagogInnen, die Mitarbeitende für die Gesundheitsversorgung und für soziale Berufsfelder ausbilden, das Thema Genderdysphorie im Unterricht behandeln können. Sie schlagen den sokratischen Lehr- und Lernansatz vor, der einen Prozess des Hinterfragens und der kritischen Untersuchung beinhaltet, um kritisches Denken, Selbstprüfung, ethische Reflexion und ein tieferes Verständnis anzuregen.
Gender dysphoria: The affirmative model for children and young people, and the role of health and social care educators, R. Ion u. a., 26.09.2023, vollständiger Beitrag
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Gibt es auch in Deutschland ein Rollback?
Im Dt. Ärzteblatt wird berichtet, dass in etlichen Ländern ein Wandel bezüglich der somato-medizinischen Therapie von Jugendlichen mit Genderdysphorie zu beobachten ist. Es wird erläutert, warum seit einiger Zeit bestimmte europäische Länder zurückrudern und einige US-Bundesstaaten die medizinischen Möglichkeiten stark einschränken.
Sollte es kurzfristig für Deutschland doch noch Hoffnung auf eine Art Rollback zurück zur Vorsicht geben? Prof. Dr. Dr. Tobias Banaschewski (Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters und Stellvertretender Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim) nährt diese Hoffnung, nachdem anscheinend kürzlich eine Tagung mit Fachleuten aus den skandinavischen Ländern (S, F, N, Dk), England und den Niederlanden stattgefunden hat.
Genderdysphorie: Mehr Zurückhaltung bei der Therapie von Kindern, Dt. Ärzteblatt, 09.10.2023
Debatte um Transitionstherapie, Dt. Ärzteblatt. M. Lenzen-Schulte, 20.10.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
David Bell (Tavistock) zur Transition von Jugendlichen
Dr. David Bell, Psychiater und Psychotherapeut (Ex-Governor am Tavistock, London), sprach im Rahmen der Veranstaltung „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“ am 21.09.2023 in Berlin über die Frage, ob bereits Jugendliche transitionieren sollten, wenn sie unter Genderdysphorie leiden.
„Da ich viele Kontakte zu deutschen Kolleginnen und Kollegen habe, bin ich erschüttert darüber, dass die Dinge in Deutschland so weit zurückliegen."
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- Blog-Beiträge von 2023-22
SBGG: Biologisches Geschlecht nicht durch Genderidentität ersetzen
Gerhard Schurz, Philosophieprofessor Uni Düsseldorf, ist überzeugt, dass das geplante Selbstbestimmungsgesetz Bürgerinnen und Bürgern „legale Fiktionen“ aufdrängt, deren Übernahme erzwungen werden soll. Die Leugnung der Fiktion aufgrund z. B. der Wahrnehmung von biologischen Männern als Männer, wird mit Sanktionen geahndet, eine hochproblematische Angelegenheit.
Warum die Vorstellungen der Transgenderbewegung der Realität widersprechen, Schurz, WELT, 27.09.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?
Am Donnerstag, 21.09.2023 fand in Berlin eine Veranstaltung für MdBs zu Hintergrund und Folgenabschätzung zum SBGG statt. TTSB wurde im Panel 2 von
Spannungsfeld Selbstbestimmung vs. Schutz von Teens & Twens
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Keine medizinische Transition für Minderjährige in 2 US-Bundesstaaten
Das U.S. Court of Appeals (6th Circuit) hat am 28.09.2023 eine Entscheidung eines Gerichts auf Bundesstaatenebene gekippt und somit dürfen Tennessee und Kentucky Pubertätsblocker, Hormone und geschlechtsangleichende Operationen für Minderjährige per Gesetz verbieten.
Das Gericht geht in seiner (Mehrheits-)Entscheidung davon aus, dass medizinische gender-affirmative Behandlungen nicht ausreichend bewiesen sind und Kindern langfristig schaden.
Appeals court upholds Tennessee, Kentucky bans on transgender care for minors, Reuters, 29.09.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Kinder werden niemals im falschen Körper geboren
Das ist einer der Sätze auf den Plakaten, über die
• Kinder können Pubertätsblockern nicht zustimmen
• Dad /dad/ noun – ein männlicher Mensch,
der seine Kinder vor Pubertätsblockern schützt
Der Vater von 2 Töchtern, führt seine Aktion seit 2019 hauptsächlich auf zentralen Plätzen in Kanada durch. Manchmal besucht er auch die USA und Europa. Er wurde bisher 25x körperlich angegriffen, sogar 2x irrtümlicherweise verhaftet,
Billboard Chris and the Conquering of Canada – 'The truth spreads for free so I'm just going to keep spreading it', P. Allen, 01.10.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Kanada: Eltern protestieren
Der politische Wind in Kanada dreht. Ein landesweites Netzwerk von Eltern namens 1MillionMarch4Children hat begonnen, sich gegen die Art und Weise zu wehren, wie Schulen den Umgang mit trans-identifizierten Jugendlichen regeln. LehrerInnen und Schulpersonal müssen Eltern nicht darüber informieren, wenn ihr Kind in der Schule sozial transitioniert. Zudem geht es um die Lehrmittel und Methoden, die zu den Themen Sexualität und Genderidentität eingesetzt werden.
Canadian Parents (Finally) Push Back Against Gender Cultism, J. Kay, Quillette, 23.09.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Trans-OPs unter 25 in Österreich: Rasante Anstiege und fast nur ♀
Eine Gruppe Eltern von Jugendlichen mit Genderproblemen aus Österreich hat erneut Zahlen zu Operationen bei Teens & Twens recherchiert und schlägt Alarm: Noch nie wurden so viele Trans OPs an unter 25-Jährigen vorgenommen wie im Jahr 2022. Über 90 % davon waren an jungen Mädchen und Frauen.
Von 2012 bis 2022 stieg die Zahl der wegen Störungen der Geschlechtsidentität vorgenommenen Brustamputationen an jungen Mädchen und Frauen unter 25 Jahren um mehrere Tausend Prozent. 2022 betrug die Sex-Ratio ca. 11:1, d. h. auf 11 geschlechtsangleichende Operationen an unter 25-jährigen Mädchen bzw. Frauen kommt nur eine bei jungen Männern.
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Petition: Dringender Handlungsbedarf beim Off-Label-Use von PB
In den USA mahnen Ärzte und Organisationen von Eltern, Fachleuten im Gesundheitswesen, Personen, die transitioniert sind, und Detransitionierten, die sich für eine bessere Versorgung von Minderjährigen einsetzen, in einer Petition dringende Maßnahmen bezüglich des Off-Label-Gebrauchs von Pubertätsblockern an. Wie in allen anderen Ländern auch: Die für Schutz der öffentlichen Gesundheit zuständige Behörde in den USA, die FDA (Food and Drug Administration), hat nie die Verwendung von Pubertätsblockern zur Verhinderung der natürlichen Pubertät auf Wirksamkeit und Sicherheit geprüft. In der Petition wird verlangt, dass die FDA Maßnahmen ergreift, die vulnerable Jugendliche vor der Verwendung von Pubertätsblockern ohne Zulassung besser schützen sollen.
Action Urgently Needed to Address Off-Label Use of Puberty Blockers in Children, Petition, 05.09.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Trans* im Sport
Martina Navratilova, einst weltbeste Tennisspielerin, schreibt über das Thema Fairness im Sport und insbesondere über den Umgang mit transidentifizierten Männern. Frauen, die von Veranstaltern, Verbänden, Betreibern gesagt bekommen, dass die Rechte von transidentifizierten Männern Vorrang vor ihrem eigenen Recht auf faire Wettkämpfe und die Privatsphäre in der Umkleide haben, kann sie gut verstehen. Navratilova wird sich, nachdem sie sich in den vergangenen Jahren zu Testosteron, Gender-Transition etc. fortgebildet hat, weiterhin ausdrücklich für faire Wettkämpfe und gleiche Rechte für weibliche Sportlerinnen einsetzen.
Five Years Later: What I’ve Learned About Women and Men in Sport, by Martina Navratilova, 30.08.2023
We Need to Refer to Male Athletes as Male, Navratilova, 19.08.2024
Auch Teens & Twens, die transitionieren oder transitionieren wollen, müssen sich ggf. hinsichtlich Wettkampf-, Vereins- oder Privat-Sport neu orientieren.
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Trans – Skandal
Die aktuelle Ausgabe des EMMA-Magazins (Shop) enthält ein Dossier zum „Trans-Skandal – Die Fatalen Folgen von Hormonen und OPs“ mit den folgenden sehr informativen Beiträgen bzw. Interviews:
Was HORMONE anrichten. Es gibt kein Zurück. Ein Interview mit dem Endokrinologen der Wiener Trans-Ambulanz Prof. Johannes Huber
Die irreversiblen Folgen der OPERATIONEN - Alles über die körperlichen Folgen von „geschlechtsangleichenden" OPs erklärt Ärztin Martina Lenzen-Schulte.
Das ganz große GESCHÄFT der PHARMA-Branche - Bei der Medikalisierung von Trans* (Pubertätsblocker, gegengeschlechtliche Hormone, etc.) geht es um Milliarden Dollars bzw. Euros. Auch für die Ärzte. Ein Report der Schwedin Kajsa Ekis Ekman.
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Regenbogenfieber
Wo sind wir gelandet, wenn sogar gewöhnliche Produkte, wie Kaffee, skandalträchtig vermarktet werden müssen? In den Sozialen Medien kursiert die Illustration einer Person, die so cool ist, dass sie sogar surfen kann, während sie einen Kaffeebecher in der Hand hält. Blaue Haare und cooles Outfit reichen als Eyecatcher nicht aus, auf der Brust prangen Mastektomie-Narben, die auf einen Transmann schließen lassen.
Welche Botschaft vermitteln solche Bilder jungen Mädchen, die vielleicht mit ihrem sich verändernden Körper hadern? Während die Kaffeekette behauptet, die umstrittene Werbung solle „Menschen dazu ermutigen, sich willkommen, frei und schamlos stolz zu fühlen, sie selbst zu sein", werden weniger selbstbewusste Teens möglicherweise dazu ermutigt, ihren Körper durch unnötige medizinische Eingriffe grundlegend und irreversibel zu verändern.
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Trans* als Projekt?
Erwachsenwerden, Persönlichkeitsbildung sind out, Identität ist in. Was hat sich für Teens & Twens geändert, seit Identität in aller Munde ist und Menschwerdung, Charakterbildung, Persönlichkeitsentwicklung nur noch äußerst selten thematisiert werden?
War nicht Persönlichkeitsbildung auf der Basis von Charakter und Temperament früher ein lebenslanger Prozess, eine Aufgabe für jeden und jede, bei der es keinen unmittelbaren Bezug zum Geschlecht gab und Genderidentität praktisch unbekannt war? Seit einiger Zeit geht es mehr um die Identität, die dem Menschen mutmaßlich in die Wiege gelegt wird, in die angeblich jede/r unfreiwillig und unveränderlich hineingeboren wird, die es aber ggf. auch erst zu entdecken gilt?
Lionel Shriver, amerikanische Journalistin und Schriftstellerin, erörtert, was es mit diesem Wandel auf sich hat, was er für junge Menschen und ihr Erwachsenwerden bedeutet und auf welchem Stand wir diskutieren und agieren.
Children can’t be experts on themselves - Character is created over a lifetime, not discovered whole, Lionel Shriver, 09.01.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Australien – Sicherheitsbedenken beim genderaffirmativen Ansatz
Dr. Jillian Spencer, Kinder- und Jugendpsychiaterin (Queensland), hielt am 06.08.2023 in Brisbane einen Vortrag über ihre Sicherheitsbedenken gegen den medikalisierten „genderaffirmativen“ Ansatz zur Behandlung von Minderjährigen mit GD<.
Sie sieht die schwierige Situation für Eltern, die Hilfe für ihre genderdysphorischen Teenager suchen, aber verhindern wollen, dass sie durch eine medizinische Transition Schaden erleiden. Ihre Warnung an Eltern lautet:
„Parents, please carefully screen the mental health clinicians that you allow to engage with your child. It is wise for you to meet the clinician before any appointment with your child to check that you are comfortable with the approach they will take.”
Watch out! Too many parents are blindsided by risky gender medicine, B. Lane, 18.08.2023
Chief psychiatrist backs independent review of gender medicine, B. Lane, 29.09.2023
Flying blind, B. Lane, 04.12.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
PB und CSH – Systematisches Review aus Schweden
Ziel schwedischer ForscherInnen war es, die Auswirkungen einer Hormonbehandlung bei genderdysphorischen Minderjährigen auf die psychosoziale und mentale Gesundheit, die Kognition, die Körperzusammensetzung und die Stoffwechselmarker zu bewerten.
A systematic review of hormone treatment for children with gender dysphoria and recommendations for research, Ludvigsson u. a., 17.04.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
England: 1 Jahr nach der Ankündigung der Schließung des GIDS
Ende Juli 2022 wurde die Schließung des umstrittenen Gender Identity Development Service am Tavistock & Portman NHS Foundation Trust angekündigt, nachdem der „Affirmation-Only"-Ansatz Jugendliche routinemäßig schnell, aber letztlich alternativlos und mit vielen Unsicherheiten auf das medizinische „Transitions-Fließband“ gebracht hatte. Was ist seither passiert?
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Transition bei GD-Jugendlichen wird ohne Beweise vorangetrieben
21 renommierte ExpertInnen für GD aus den Ländern F, UK, S, NO, B, FR SW, CA, USA, voran die finnische Professorin Riittakerttu Kaltiala, widersprechen der Idee der ‚gender-affirmativen Versorgung‘ (PB, CSH, OPs) von GD-Jugendlichen. Aus Deutschland hat niemand unterzeichnet. Die Kritik richtet sich gegen die neueste Behauptung der Endocrine Society, dass eine ‚gender-bestätigende Versorgung‘ das Wohlbefinden verbessere und das Risiko von Selbstmord verringere.
Youth Gender Transition Is Pushed Without Evidence - Psychotherapy, not hormones and surgery, is increasingly the first line of treatment abroad, wsj, 13.07.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
SBGG überfordert Jugendliche
Heike Schmoll von der renommierten Frankfurter Allgemeinen Zeitung hält die im Referentenentwurf zum sog. Selbstbestimmungsgesetz (SGBB) „ausschließliche Selbstdefinition der eigenen Geschlechtszugehörigkeit“ für „vollkommen beliebig“. Sie kritisiert, dass differenzierte Diagnosen selbst für Jugendliche keine Rolle spielen, bevor eine Namen- und Personenstandsänderung möglich ist, und spricht angesichts der Pubertät und des jugendlichen Alters gar von einer Zumutung, „so grundlegende Entscheidungen über das eigene Leben" so früh und evtl. übereilt zu treffen.
„Gerade bei den Minderjährigen sollte eine verpflichtende Beratung die Voraussetzung sein. Jugendlichen so grundlegende Entscheidungen über das eigene Leben früh zuzumuten, hat nichts mit einem Akt der Emanzipation zu tun. Es ist einzig und allein eine maßlose Überforderung."
Schmoll fürchtet „verfrühte Entscheidungen“, das Übersehen von komplexen psychischen Störungen oder der Neigung zur Homosexualität, die letztlich eine Weichenstellung in Richtung körper-medizinische irreversible Maßnahmen sein können.
Abschaffung des Geschlechts, FAZ, 30.06.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Was besorgte Eltern wissen wollen
Stephen Levine (am. Psychiater und Sexologe) u. a. stellen in einem sehr interessanten Beitrag den Stand des Wissens zur Behandlung von ROGD-Jugendlichen dar.
Insbesondere wägen sie den gender-affirmativen Ansatz gegen neuere besonnenere Behandlungen unter medizinischen, aber auch ethischen Kriterien ab und erläutern die Vorsicht und Praxisumkehr einiger europäischer Länder (zu denen Deutschland bekanntermaßen nicht gehört).
Current Concerns About Gender-Affirming Therapy in Adolescents, S. Levine u. a., 14.04.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Ist Gender-Ideologie eine Art Religion?
Colette Colfer
ist eine irische Dozentin für Religionswissenschaften an der South East Technological University und Radiojournalistin. Sie hält Vorträge über Weltreligionen und Ethik. In ihrem Vortrag Ende April in Killarney (IR) hat sie die religiösen Aspekte der Gender-Ideologie untersucht, einschließlich Rituale, Glaube, Gedenkveranstaltungen, Cis-Heteronormativität als Profanität, Flaggen als Totems und Biologie als Tabuthema. Sie hat die Präsenz des Transzendenten in der Gender-Ideologie hinterfragt und die Bedeutung der Gemeinschaft als Versammlung untersucht.
Gender Ideology as a Religion – Ideology, religion, political religions, transhumanism, C. Colfer, 02.05.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Transition statt Auseinandersetzung?
Robert Withers
, Psychoanalytiker (Brighton, UK), fragte bereits 2020 angesichts der Vielzahl von jungen transidentifizierten Menschen mit psychologischen Problemen, ob die „gender-affirmative“ Medikalisierung ein Versuch ist, dem Erleben von psychischem Leid zu entkommen, indem eine Projektion von Problemen auf den Körper stattfindet?
Transgender medicalization and the attempt to evade psychological distress, R. Withers, 17.11.2020
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Ist die Medikalisierung von GD Missbrauch?
Obwohl keine Behörde weltweit Pubertätsblocker zur Verhinderung der natürlichen Pubertät zugelassen hat und weder Reversibilität noch Sicherheit und Wirksamkeit hinreichend belegt sind, werden Lupron & Co. standardmäßig ‚off-label‘ angewandt. Auch die sich anschließenden gegengeschlechtlichen Hormone bei Transsexualität haben keine Zulassung.
WSJ-Journalist Gerald Posner denkt bei dieser Medikalisierung in Verbindung mit der massiven Überdiagnose von Minderjährigen als genderdysphorisch an Missbrauch.
The Truth About ‘Puberty Blockers’, The FDA hasn’t approved them for gender dysphoria, and their effects are serious and permanent, WSJ, Gerald Posner, 07.06.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Trans* als Performance?
Der klinische Psychotherapeut und Autor
Living in an ‘As If’ World - Gender ideologues pretend to care about the truth, but their position boils down to 'because we say so.' J. Burgo, 10.05.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Gibt es Möglichkeiten, das Erwachsenwerden zu vermeiden?
Erwachsene würden diese Frage immer mit NEIN beantworten. Anorexia nervosa oder Trans-Identifikation scheinen jedoch für vulnerable, unsichere Jugendliche mit einem fragilen Selbstbewusstsein (größtenteils ♀), Möglichkeiten zu sein, ihre quälende Unzufriedenheit und Not mit dem Erwachsenwerden auszudrücken. Lionel Shriver beschreibt die Parallelen und Unterschiede der beiden Phänomene, die ihrer Meinung nach „Erfindungen unserer Zeit“ sind.
Is trans the new anorexia? Becoming a woman is an unappealing business, L. Shriver, 27.04.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Gender-affirmative Therapien für Jugendliche – 13 Unwahrheiten
Am 21. Februar 2023 hörte der Gesundheits- und Sozialausschuss des Repräsentantenhauses von Florida die Stellungnahme des Psychiaters Stephen Levine MD, an. Levine erläuterte 13 wissenschaftlich falsche Annahmen, die für die gender-affirmativen Therapien von Genderdysphorie bei Teenagern und jungen Erwachsenen grundlegend sind.
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- Blog-Beiträge von 2023-22
„Nicht binär – einzigartig oder sensibel“
Bei PITT (Parents with Inconvenient Truths about Trans) erklärt eine betroffene Mutter, was sie unter NB versteht.
Veröffentlichung des Beitrags auf unserer Website mit freundlicher Genehmigung von PITT.
Hier die deutsche Übersetzung von „Non-Binary - Unique or Sensitive”
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- Blog-Beiträge von 2023-22
TikTok missachtet Kinderschutz
Weil alleine im Jahr 2020 über 1,4 Millionen Kinder unter 13 Jahren ohne Einwilligung der Eltern einen Account eröffnen konnten, ist das Unternehmen TikTok in England nun zu einer Strafe von 14,57 Mio. € verurteilt worden. Die Regeln der TikTok-Plattform gaben vor, dass es Kindern unter 13 Jahren nicht möglich ist, ohne Einwilligung der Eltern einen Account anzulegen. Eltern, die sich darauf verlassen hatten, wurden übel getäuscht. Jetzt legte auch noch die für die EU zuständige irische Datenschutzbehörde nach: 345 Mio. € Strafe.
Datenschutzaufsicht verhängt über TikTok 345 Millionen Euro Strafe, Heise, 15.09.2023
England: Tiktok erhält Millionenstrafe wegen Missachtung des Jugendschutzes, Heise, 04.04.2023
Tik… Tok… Why Time is Running Out on Safeguarding Children, J. Esses, 05.04.2023
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ROGD – Elternbefragung ausgewertet
Suzanna Diaz und Michael Bailey veröffentlichten in einem peer-reviewten Artikel die Ergebnisse einer Umfrage unter Eltern, die sich im Zeitraum v. 2017-21 an die Initiative
„ROGD theory proposes that common cultural beliefs, values, and preoccupations cause some adolescents (especially ♀ adolescents) to attribute their social problems, feelings, and mental health issues to gender dysphoria. That is, youth with ROGD falsely believe that they are transgender, and that they must undergo social and medical gender transition to resolve their issues. A sharp increase in such false beliefs among adolescents and young adults has led to the recent ‚epidemic‘ in ROGD.
ROGD is believed to be a culture-bound syndrome, which did not exist until recently, when transgender issues began to attract considerable cultural attention (Allen, 2015). Furthermore, ROGD has been hypothesized to be socially contagious (Littman 2018). Adolescents who know others with ROGD are more likely to acquire ROGD themselves."
Rapid Onset Gender Dysphoria: Parent Reports on 1655 Possible Cases, 29.03.2023
Largest Study to Date Supports Rapid-Onset Gender Dysphoria Model, parentsofROGDkids, 30.03.2023
The Rapid Ideological Retraction of a Scientific Article on ROGD, M. Bailey, 29.09.2024
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Die Diskussion um das Dutch Protocol erreicht die Politik in den NL
Die niederländische Oppositionspolitikerin und Ärztin Dr.
Der Philosoph Dr. Jilles Smids (Erasmus University Medical Centre in Rotterdam), sagte
'Stop this now, Minister' Once famous for caution, the Amsterdam gender clinic stands accused of undermining its own safeguards, Bernard Lane, 21.03.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Killarney-Conference: The BIGGER PICTURE
Zur Situation und dem Umgang mit Teens & Twens, die Hilfe benötigen, weil sie unzufrieden mit ihrem Geschlecht bzw. Gender sind, gibt es unterschiedliche Positionen. Parallel zur EPATH-Tagung fand Ende April in Killarney/Irland eine ‚Kontrapunkt‘-Veranstaltung von Genspect statt. Genspect ist überzeugt, dass die EPATH unzutreffenderweise darauf besteht, dass die Wissenschaft in Bezug auf die medizinische Behandlung von Genderdysphorie ‚geklärt sei‘ und als Organisation dazu keine Debatte duldet.
Unter dem Slogan The bigger Picture wechselten Präsentationen von renommierten Fachleuten aus dem englischsprachigen „Gender-Space“ mit Panels und Workshops ab, um das komplexe Thema zu beleuchten.
Genspect Press Release – The Bigger Picture Conference, 06.03.2023
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GD-Behandlung: Debatte in den USA und international
Immer mehr Bundesstaaten der USA schränken die sog. gender-bestätigende Behandlung von Minderjährigen ein, z. B.: Tennesee, Missisippi, Alabama, Arkansas, South Dakota, Utah und Florida. Jennifer Block erläutert die Situation im British Medical Journal.
„American medical organisations have been unified in opposing laws restricting gender affirming care. At the same time, however, some clinicians have raised concerns that young people are being overmedicalised, and have questioned whether young people are being adequately assessed before potentially irreversible interventions and whether families are being fully informed of the risks, benefits, and alternatives.”
Raft of US state laws restrict access to treatments for gender dysphoria, BMJ, 06.03.2023
Youth gender transition bans split red and blue states, E. Mondegreen, 23.05.2024
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Anderson stellt ‚Fast-Tracking‘ von GD-Teenagern infrage
Erica Anderson, klinische Psychologie für genderdysphorische Jugendliche in Kalifornien und Ex-WPATH-Vorstandsmitglied, kritisiert den „Affirmation-Only-Trend“, bei dem Teens allein aufgrund des Vorhandenseins von Genderdysphorie kurzerhand Pubertätsblocker und Hormone verschrieben werden und sagt im Telegraph:
“To treat all the kids as though they’re trans, I think it’s just a terrible mistake,”
Die Teenager, die heute mit dem Gender-Thema kommen, hätten ganz überwiegend viele andere Probleme.
'To treat all kids with issues as though they are trans is a terrible mistake', Telegraph, 05.03.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
„Nennen Sie es nicht evidenzbasiert”
Die Studienlage zu den Behandlungsmethoden für genderinkongruente Minderjährige ist weltweit dieselbe. Die verschiedenen medizinischen Leitlinien, die zur Behandlung von Gender-Inkongruenz herausgegeben wurden, zeigen allerdings eine enorme Bandbreite an Empfehlungen und Bewertungen der Evidenz, obwohl die Kriterien und Strukturen zur Evidenz mittlerweile gut definiert sind. In einem hochinteressanten Beitrag der renommierten medizinisch-wissenschaftlichen Fachzeitschrift BMJ bilanziert Jennifer Block den aktuellen Stand der unter Wissenschaftlern polarisierten Diskussion.
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Wie Michael Biggs auf Pubertätsblocker kam
In einem interessanten Podcast berichtet Michael Biggs, Soziologieprofessor an der Universität Oxford, wie er zum Thema Sex und Gender, hauptsächlich aber zu den Pubertätsblocker-Studien gekommen ist.
Dr. Biggs war maßgeblich beteiligt an der Aufdeckung wichtiger Informationen, die zum unabhängigen Cass Review über GIDS am Tavistock Institute führten. Seitdem hat Biggs sein Augenmerk auf das niederländische Protokoll gerichtet und viele der Probleme, die dieses fehlerhafte Modell mit sich bringt, beschrieben.
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Australien: Neue Studie offenbart Handlungsbedarf
Ein Team von Fachleuten des Gender-Services des NSW Children’s Hospital Westmead hat 79 genderdysphorische Jugendliche in einer „prospektiven Follow-Up-Studie“ über 4–9 Jahre nachverfolgt. Das Resümee klingt bemerkenswert kritisch.
Developmental Pathway Choices of Young People Presenting to a Gender Service with Gender Distress: A Prospective Follow-Up Study, Elkadi u. a., 23.01.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Was lief in der Tavistock-Klinik für Trans-Teenager schief?
Hannah Barnes, renommierte BBC-Journalistin, hat genau recherchiert, wie es zur Schließung der berühmten Gender-Klinik für Kinder und Jugendliche Tavistock GIDS gekommen ist und was bei einer aktuellen Warteliste von 8.000 Überweisungen (Stand Dezember 2022) für die Zukunft geplant ist.
Time to think - The Inside Story of the Collapse of the Tavistock’s Gender Service for Children, H. Barnes, 23.03.2023
Gender identity services in the UK are on pause as evidence comes under scrutiny, H. Barnes, BMJ, 08.03.2023
Closure of controversial Tavistock gender clinic for children delayed, The Telegraph, 12.05.2023
Tavistock: Top doctor questions need for change at gender clinic, bbc, 24.05.2023
Hilary Cass, Leiterin des „The Cass Review” nennt im Zwischenbericht wichtige Keypoints, die letztlich zur Schließung des GIDS geführt haben, u. a.:
There is lack of consensus and open discussion about the nature of gender dysphoria and therefore about the appropriate clinical response.
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Schweden: Besorgte Eltern erfolgreich
Schon früher als in Deutschland haben in Schweden besorgte Eltern von genderdysphorischen Teens & Twens begonnen, sich zu vernetzen, Informationen auszutauschen und zu veröffentlichen, Briefe zu schreiben und an die Presse zu gehen. Treffen zu organisieren und ihre tragischen Erlebnisse zu berichten. Sie organisierten sich als GENID.
Ein erster Meilenstein war erreicht, als im April 2019 die dreiteilige investigative SVT-Dokumentation
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- Blog-Beiträge von 2023-22
ROGD – Was tun?
Eltern eines ROGD-Teens stehen immer vor der Herausforderung, entscheiden zu müssen, wie dem leidenden Kind bestmöglich geholfen werden soll. Eine Möglichkeit besteht darin, sich an den Leitlinien der WPATH (World Professional Association for Transgender Health) für die Standardversorgung von Transgender-Jugendlichen zu orientieren. Dieser Weg bietet sich an, wenn Sie Konflikte mit Ihrem Kind scheuen und Sie sich weder bei Experten noch privat rechtfertigen möchten.
Link zu WPATH SOC8 (09/2022)
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Amanda: EU-Petition eingereicht
Unsere spanische Partner-Initiative AMANDA – amandafamilias.org – hat beim Europaparlament eine Petition zum Thema Geschlechtsidentität in der Jugend (0622/2022) eingereicht.
Bitte unterzeichnen Sie die Petition! (
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Staatlich kontrollierter Maulkorb für Eltern
Eltern haben einerseits elterliche Pflichten, z. B. bei der Erziehung, andererseits sollen sie – was die Selbstidentifikation ihrer Kinder angeht – zukünftig noch nicht einmal offen mit ihnen über Transitionswünsche und -maßnahmen diskutieren und/oder ihre Fragen und Bedenken äußern dürfen.
Nach dem sog. Aktionsplan des Vielfaltsbeauftragten der Bundesregierung – von den MinisterInnen für Bildung, Recht und Familie abgesegnet – werden sie zum Schweigen verpflichtet. Obwohl, wie Rieke Hümpel im Cicero schreibt, „Klar ist: Die Nebenwirkungen einer Transition sind schwer und die Datenlage dünner als Eis bei null Grad.“
„Im schlimmsten Fall müssten Eltern also künftig wortlos dabei zusehen, wie ihr Kind chemisch und operativ kastriert wird – selbst, wenn sie von einer Fehlentscheidung überzeugt sind.
Staatlich verordnetes Nichtssagen, wenn die über alles geliebte Tochter sich die Gebärmutter rausnehmen und die Busen abschneiden lässt. Unterstützendes Nicken, wenn dem eigenen Sohn der Penis abgetrennt wird. Wissend, dass dem Kind fortan lebenslang schreckliche Nebenwirkungen und ein erhöhtes Krankheitsrisiko bevorstehen. Ich kann mir kaum eine brutalere Situation für Eltern vorstellen. Es ist ein Alptraum.”
„Als Bürger habe ich Angst, was sie mit meinen Kindern vorhaben“, Cicero, 10.11.2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Selbstbestimmung · Alles was Recht ist
Prof. Dr. Boris Schinkels, Professor für bürgerliches Recht, internationales und europäisches Privatrecht sowie Rechtsvergleichung an der Universität Greifswald, analysiert die rechtlichen Folgen des von der Bundesregierung geplanten Selbstbestimmungsgesetzes im FAZ-Podcast Einspruch vom 23.11.2022 (ab Min. 4:41):
Auf YouTube anschauen
In gleicher Sache hat Prof. Dr. Boris Schinkels auch einen Aufsatz in der ZRP veröffentlicht, der zudem einige anschauliche Beispiele und Fälle zur Funktionalität des Personenstandrechts und den Überlegungen zu Neuregelungen enthält:
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Immer mehr Fachleute tendieren bei GAT zur Vorsicht
Am 09.11.2022 fand eine interdisziplinäre psychiatrisch/psychotherapeutische Fachtagung zum Thema „Transgender-Jugendliche in der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ auf Einladung von Prof. Dr. Joh. Hebebrand, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, am LVR-Klinikum Essen statt. Einige betroffene Eltern haben online daran teilgenommen, heute berichtet auch das Dt. Ärzteblatt darüber.
Wenn die Pubertas gestoppt wird – Transition bei Genderdysphorie, Dt. Ärzteblatt, M. Lenzen-Schulte, 02.12.2022
Leserforum zum Ärzteblatt-Artikel von M. Lenzen-Schulte, 2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Junge Menschen mit Schwierigkeiten – zu 80 % nicht trans*
Juan García Mellado, leitender Psychiater der Abteilung für Genderidentität (UID) an der Uniklinik von Burgos (Nordspanien), berichtet, dass 80 % der jungen Menschen, die zur Erstkonsultation in seine Abteilung kommen, nicht trans* sind, sondern andere Schwierigkeiten und teilweise gravierende psychische Probleme haben. Diese 80 % direkt auf einen „Weg ohne Wiederkehr“ [med. Transition beginnend mit Pubertätsblockern] zu leiten, wäre für Mellado nicht die beste Option.
Boom de casos en la Unidad de Identidad de Género del HUBU, Diaro de Burgos, 14.11.2022
Mellado stimmt in seinen Einschätzungen mit Celso Arango, dem Präsidenten der Spanischen Gesellschaft für Psychiatrie und psychische Gesundheit, überein.
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Placeboeffekte bei GAT
Alison Clayton von der University of Melbourne wirft die Frage auf, inwieweit es durch den gender-affirmativen Behandlungsansatz (GAT), der neben psychosozialer Versorgung auch hormonelle und chirurgische Eingriffe bei Genderdysphorie umfasst, Placebo (günstige) und Nocebo (ungünstige)-Effekte gibt. Bei
„The therapeutic ritual, the encounter between a sick person and a clinician, is a powerful psychosocial event. Clinicians, particularly physicians, are our society’s designated healers and their prestige, status, and authority help engender patients’ trust and expectations of relief from suffering," (Benedetti, 2021a).
Gender Affirmative Treatment of Gender Dysphoria in Youth: A Perfect Storm Environment for the Placebo Effect, A. Clayton, 14.11.2022
The placebo effect in the treatment of gender dysphoria – An understudied phenomenon, 19.02.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Steuern oder weiter Autopilot?
In England, Finnland, Schweden ist die Abkehr von rascher Medikalisierung und invasiven Maßnahmen bei der Behandlung Jugendlicher mit Geschlechts- bzw. Gender-Problemen im Gange. Hier hat ein Bewusstsein für die Risiken und Unwägbarkeiten dieser schlecht belegten medizinischen Eingriffe eingesetzt.
Die Primärtherapie soll zukünftig in psychosozialen Maßnahmen und bedarfsgerechter explorativer Psychotherapie im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung bestehen. In England ist sogar die Rede, dass eine Cross-Gender-Identität auch eine vorübergehende Phase sein könne. Folge des Richtungswechsels in diesen Ländern müsste auch ein anderer Umgang mit den Familien und speziell mit den Sorgeberechtigten sein.
Hinsichtlich etlicher anderer Länder besteht gleichzeitig der Eindruck, dass sie diese Neuausrichtung nicht bemerken oder versuchen, sie zu ignorieren. So berichtet es Bernard Lane beispielsweise für Australien:
„Australia is 'asleep at the wheel' as the United Kingdom and other countries back away from 'gender-affirming' hormonal and surgical interventions for minors who declare an opposite-sex identity, the New South Wales parliament has been told. 'I am talking about a sea change which has taken place [in the UK, Sweden and Finland while] we as Australians are asleep at the wheel,' said Labor politician Greg Donnelly.”
Dozing Down Under, B. Lane, 10.11.2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Self-ID für Jugendliche?
Einmal jährlich soll jede/r sowohl Geschlechtseintrag als auch Vornamen beim Standesamt kostenfrei und ohne Gutachten per Selbsterklärung ändern lassen können. Statt eine zusätzliche Kategorie für subjektive Gender-Identität einzuführen, soll in der Gesetzgebung zukünftig nur noch das nicht objektivierbare „gefühlte Geschlecht“ einer Person relevant sein, das den biologischen Geschlechtseintrag ersetzt.
Eltern von Jugendlichen, die ihr Geschlecht bzw. Gender infrage stellen, befürchten, dass die Namens- und Personenstandsänderung zukünftig eine der ersten Aktionen ihrer Kinder sein wird. Dadurch kann ein gewaltiger Druck entstehen, das Aussehen dem Eintrag im Pass anzugleichen.
TTSB-Stellungnahme zum Referentenentwurf SBGG
Fachliche Stellungnahme zum geplanten Selbstbestimmungsgesetz, R. Försterling (Sexualmedizin, Psychotherapie), 21.05.2023
Selbstbestimmungsgesetz – Rechtsfolgen, RAin Gunda Schumann, 23.08.2022
Das Selbstbestimmungsgesetz ist ein Etikettenschwindel, NZZ, 09.08.2022
Informierte Einwilligung bei Minderjährigen – es ist kompliziert
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Deutschland: Wende oder ‚Weiter so‘?
Seit einiger Zeit weichen Finnland und Schweden bei den Empfehlungen für die Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen unterschiedlich deutlich von den WPATH SOC8 ab und fördern nun psychiatrische/psychologische Behandlung sowie psychosoziale Unterstützung als erste Behandlungslinie. In Großbritannien stehen der bisherige klinische Ansatz und die Gesamtkonzeption der GD-Behandlung offensichtlich vor grundlegenden strukturellen und inhaltlichen Änderungen
In Deutschland ist die Evidenz-Situation für die Behandlungsstandards und die Forschungslage zum Anstieg der Fallzahlen nicht anders. Die Frage ist, ob es auch hierzulande signifikante Abweichungen von den WPATH-SOC8 für Teens&Twens geben wird.
TTSB-Stellungnahme zur Klinikschließung in England | Forderung nach ganzheitlicher Behandlung von GD-Teens & Twens vom 05.08.2022
Increasing Number Of European Nations Adopt A More Cautious Approach To Gender-Affirming Care Among Minors, Forbes, 06.06.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Medizinische Transition bei Minderjährigen – auch Florida bremst
Die Ärzte- und die Osteopathie-Kammer in Florida haben beschlossen, keine neuen körper-medizinischen Behandlungen bei Minderjährigen in allgemeinmedizinischen Einrichtungen zuzulassen. Gründe für die Bedenken waren die mangelnde Qualität der Evidenz und die wachsende Zahl Detransitionierter. Im Februar 2023 wurde sogar die Ausnahmeregelung einer Behandlung im Rahmen klinischer Forschungszwecke, die noch bei der Osteopathie-Kammer erlaubt war, gestrichen.
Während die meisten US-Fachgesellschaften behaupten, dass Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung nachgewiesen sei, sind in der letzten Zeit einige europäische Länder wie
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Anderson: GAT ist ein Kunstfehler!
Erica Anderson, klinische Psychologin für genderdysphorische Jugendliche in Californien und Ex-WPATH-Vorstandsmitglied, äußerte sich im April 2022 erneut skeptisch zum weitverbreiteten Affirmation-Only-Trend, der Vorgehensweise, die auch als GAT (Gender-Affirmative-Treatment) bezeichnet wird:
„And so for some providers to say, ‘We’ll just accept what they say and give them the hormones’, I think is tantamount to malpractice.”
Gender expert: online influencers rush adolescents towards transition, TheTimes, 18.04.2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
GB: Leistungsbeschreibung für den neuen GD-Service
Am 20.10.2022 wurde ein erster Entwurf der vorläufigen Leistungsbeschreibung zur zukünftigen Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen im NHS England online gestellt. Es scheint so, als würde das bisherige Vorgehen der „affirmativen Versorgung" aufgegeben zugunsten eines vernünftigeren Konzeptes, das auf einer ganzheitlichen Sichtweise der Identitätsentwicklung von Jugendlichen basiert. Bis Anfang Dezember findet dazu eine öffentliche Anhörung statt!
Interim service specification for specialist gender dysphoria services, NHS, 20.10.2022
The NHS Ends the "Gender-Affirmative Care Model" for Youth in England, SE GM, 24.10.2022
Response to NHS England’s consultation on the draft Interim Service Specification, 04.12.2022
8,000 minors on waiting list sex change treatment in UK, 02.01.2023
Hilary Cass to NHS, Letter 23.01.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Beyond WPATH
Beyond WPATH, eine neue Initiative von Fachleuten für psychische Gesundheit, Wissenschaftlern des öffentlichen Gesundheitswesens und verwandten Organisationen sowie Einzelpersonen, ist ernsthaft besorgt über die schädlichen Auswirkungen der aktuellen WPATH-Empfehlungen (World Professional Association for Transgender Health) Standards of Care auf die körperliche und geistige Gesundheit speziell von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Gender-Problemen.
In ihrer Online-Erklärung steht, warum die WPATH sich durch ihre jüngsten Standards of Care als legitime Autorität disqualifiziert und ihre Funktion als vertrauenswürdiges Leitlinengremium eingebüßt hat.
„WPATH’s neglect of safeguarding issues for children, its adherence to ideological views unsupported by evidence, its exclusion of ethical concerns, and its mischaracterization of basic science all make its Standards a fundamentally unreliable guide.”
BEYONDWPATH.org –
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- Blog-Beiträge von 2023-22
BMFSFJ-Regenbogenportal - Tipps für Kinder: Pubertätsblocker
Seit Jahren legt das Regenbogenportal des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Jugendlichen und vor allem Kindern, die noch nicht in der Pubertät sind, in unverantwortlicher Weise nahe, dass sie mit Pubertätsblockern ihre Pubertät einfach unterbinden können.
Auf der Seite Jung und trans-geschlechtlich heißt es ‚Wir haben Tipps für euch.‘ Im Namen des BMFSFJ (Logo, Finanzierung, Impressum) wurden und werden Kindern einfache Lösungen in leichter Sprache für komplexe Probleme mit dem Körper, der Sexualität oder anderen Stress in der Pubertät versprochen.
Pubertätsblocker für Kinder dürfen nicht verharmlost werden, Cicero, 14.10.2022
Pubertätsblocker für Kinder? Nicht euer Ernst, leben&erziehen, Okt. 2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Sich als trans* bezeichnen, aber nicht trans* sein
Einer der renommiertesten Kinder-&Jugend-Psychiater Spaniens, Celso Arango (Madrid) sagt, dass sich die Zahl der Jugendlichen, die sich als trans bezeichnen, ohne trans zu sein, aufgrund der Ideologisierung vervielfacht hat. Es gäbe einen regelrechten Boom von jungen Leuten, die sagen, sie seien transsexuell, aber in Wirklichkeit sind sie es nicht.
Aus diesem Grund unterstützte er am 08.10.2022 eine Präsentation der Interessengemeinschaft
Arango ist überzeugt, dass das geplante spanische Trans-Gesetz, von dem er vermutet, dass es einen ideologischen Hintergrund hat, „enormen Schaden anrichten könnte“.
Vivimos un boom de jóvenes que dicen ser trans por moda y en realidad no lo son, EL MUNDO, 08.10.2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
WPATH SOC8 erschienen – Altersgrenzen wurden entfernt
Die neuen Leitlinien der WPATH (SOC8) sind nun – nach längerer Verzögerung – erschienen. Gegenüber der Version 7 von 2012 gibt es neue Kapitel: Non-Binary, Sexual Health, Education und Eunuchs. Erstmals wurde ein eigenständiges Kapitel für Jugendliche verfasst, das unabhängig von dem für Kinder ist. Im Kapitel „Hormone-Therapy“ geht es u. a. um Pubertätsblocker für Jugendliche. Kurzfristig und ohne Begründung wurden sämtliche Empfehlungen zu Mindest-Altersangaben für bestimmte medizinische Behandlungen gestrichen, obwohl es dazu keine neuen Erkenntnisse gibt. Auch das in den Drafts im Dezember 2021 noch enthaltene Kapitel „Ethik“ wurde gestrichen.
Das Kapitel „Mental Health“ definiert Grundsätze der Versorgung bei psychischen Erkrankungen von GD-Erwachsenen und die Verknüpfung von psychischer Gesundheitsversorgung und Transitionsversorgung. Dazu heißt es:
„Psychotherapy may be beneficial but should not be a requirement for gender-affirming treatment." (WPATH SOC8, Chapter 18 Mental Health)
WPATH Standards of Care for the Health of Transgender and Gender Diverse People V8, 16.09.2022
WPATH Removes Age Limits From Transgender Treatment Guidelines, medscape, 16.09.2022
Trans ideology is a threat to children, 21.09.2022
US transgender health guidelines leave age of treatment initiation open to clinical judgment, BMJ, 27.09.2022
How Young Is Too Young for Sterilization? 28.09.2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Der Ergänzungsausweis
Im Verlauf der sozialen Transition wächst bei vielen genderdysphorischen Jugendlichen der Wunsch, den neu gewählten Namen auch offiziell zu ändern. Eine Personenstandsänderung ist aktuell nur mit Gutachten und bei Minderjährigen mit Zustimmung der Eltern möglich. Die Dt. Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e. V. (dgti) bietet einen sog. Ergänzungsausweis an, der wie ein offizielles Ausweispapier aussieht. Hierauf stehen der gewählte vollständige Wunschname, Wunschpronomen und das neu gewählte Wunsch-Geschlecht (m, w, x) sowie ein Passbild und die Nummer des Personalausweises.
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Neues aus deutschen Medien
In den vergangenen Monaten erschienen mehrere interessante Artikel (teilweise Bezahlschranke), in denen es um Transition, Detransition, Keira Bell, Self-ID,
Pubertätsblocker für Kinder? Nicht euer Ernst! leben & erziehen, Oktober 2022
Viele Geschlechter? Das ist Unfug! Prof. Nüsslein-Volhard (Biologie-Nobelpreisträgerin), Emma, 22.08.2022
Kulturkampf ums Geschlecht, Cicero (Bezahlschranke), 08.08.2022
Das Schweigen über den Sexus, Thomas Thiel, FAZ, 30.06.2022 (Bezahlschranke)
Kein Mann wird wirklich zur Frau. Und keine Frau wird wirklich zum Mann, Cicero, 23.05.2022 (Bezahlschranke)
Die Sozialisierung des Geschlechts, 03.03.2022, Thomas Thiel, FAZ
Es ist ganz einfach – wir bleiben Mann und Frau, Rieke Hümpel, 03.03.2022
Es gibt keine Möglichkeit, sein Geschlecht, und kein Recht, seinen Geschlechtseintrag selbst zu bestimmen, Uwe Steinhoff, 02.03.2022
Interview mit Prof. Dr. Bernd Ahrbeck, Cicero, 06.03.2022
Die Unordnung der Geschlechter, ZEIT, 31.03.2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
FDA – Warnung „Pseudotumor cerebri“
Die Food and Drug Administration (FDA) der USA hat eine Warnung zum Risiko eines „Pseudotumor cerebri“ in die Etikettierung von Gonadotropin-Releasing-Hormon(GnRH)-Agonisten aufgenommen. Mit diesen Medikamenten (wie Lupron, Synarel, Triptodur u. a.) werden auch Off-Label genderdysphorische Jugendliche behandelt, um die Pubertät zu blockieren. Auf folgende Symptome soll geachtet werden: Sehstörungen, Kopfschmerzen oder Erbrechen, Papillenödem und Blutdruckanstieg. Es drohen möglicherweise Hirnschwellungen und ein dauerhafter Sehverlust.
Risk of pseudotumor cerebri added to labeling for gonadotropin-releasing hormone agonists, FDA, 01.07.2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Manifeste européen pour une approche objective du "changement de genre" des mineurs dans les médias
TV- und Radiosender sowie die Printmedien in Europa werden in einem Europäischen Manifest aufgefordert, die Vielfalt der Standpunkte zum Thema „Transition“ zu repräsentieren und die wissenschaftlich belegten Fakten zu Genderdysphorie und Transsexualität angemessen darzustellen.
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Was hilft unseren GD-Teens wirklich?
Was benötigen genderdysphorische Jugendliche, um ihre Notlage zu bewältigen? Die heute übliche Vorgehensweise beim Phänomen Rapid Onset Gender Dysphoria (ROGD) im Rahmen des verbreiteten Affirmation-Only-Trends bedeutet in der Regel:
- sofortige Bestätigung der Selbstdiagnose 'Ich bin trans'
- zügige Überweisung an eine Gender-Ambulanz/-Praxis
- Psychotherapie≈Coaching/Case-Management parallel zur sozialen, rechtlichen und medizinischen Transition
Sasha Ayad dagegen arbeitet psychotherapeutisch grundlegend anders, auf Basis eines „explorativen Ansatzes, der darauf abzielt, zugrundeliegende Probleme zu entdecken und ihren Klienten zu helfen, auf Selbsterkenntnis, Resilienz und langfristiges Wohlbefinden hinzuarbeiten.“
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Pubertätsblocker: Fragen Sie Dr. Julia
„Mein Kinderarzt schickte uns zu einem pädiatrischen Endokrinologen, nachdem er gehört hatte, dass mein Kind mit seinem Gender unglücklich war. Der Endokrinologe sagte, dass Pubertätsblocker wie ein Pausenknopf sind, der den Kindern die Möglichkeit gibt, die Dinge herauszufinden. Stimmen Sie dem zu?“
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Aufruf gegen die Fehlberichterstattung des ÖRR
Faktencheck: Am Beispiel von ARD und ZDF haben einige Wissenschaftler stichprobenartig über 30 Sendungen analysiert. Anstelle einer wahrheitsbasierten und altersgemäßen Sexualaufklärung wird sexualisiert, aber auch ideologisiert – insbesondere zum Trend-Thema „trans*“. Alle Kontrolleinrichtungen des ÖRR haben scheinbar versagt.
Wie ARD und ZDF unsere Kinder indoktrinieren, Welt, 01.06.2022
Aufruf: Schluss mit der Falschberichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks! 01.06.2022
Dossier 'Ideologie statt Biologie im ÖRR', 50-seitiges , 01.06.2022
Mehr Sachlichkeit: Deutsche Wissenschaftler kritisieren Transgender-Hype bei Kindern, IMABE, 11.06.2022
Kehren wir zurück zu einem Dialog – dem Kindeswohl und der Wissenschaft zuliebe, Welt, A. Korte, 22.06.2022
Gender Ideology Comes to Germany, Quillette, U. Steinhoff, 20.07.2022
So bewertet der Presserat den WELT-Gastbeitrag „Wie ARD und ZDF unsere Kinder indoktrinieren“, 04.10.2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Lasst die Kinder in Ruhe
Während einer Parlamentsdebatte am 23.05.2022 über die Frage, ob „nichtbinär" als Geschlecht im Gesetz verankert werden sollte, sprach Miriam Cates, MP, im House of Commons über die Folgen der Förderung der Gender-Theorie für Kinder, ab Min: 2:23:
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Text der Rede
„Wenn wir die Vorlieben, Abneigungen und Verhaltensweisen eines Menschen nur durch die Brille des Genders sehen, haben wir ein viel wichtigeres und evidenzbasiertes Konzept aus den Augen verloren – die Vielfalt der menschlichen Persönlichkeit. Durch das Wunder der DNA und die unendlichen Möglichkeiten der Erziehung und des Umfelds hat jeder von uns eine einzigartige Persönlichkeit. Diejenigen, die alles durch die Linse des Genders sehen, betrachten die Menschheit in Schwarz-Weiß und nicht in den prächtigen Farben des Reichtums und der Vielfalt der menschlichen Natur. Und bei dem Versuch, die ganze menschliche Vielfalt in die Kiste des Genders zu quetschen, besteht auch die Gefahr, den Bezug zur materiellen Realität zu verlieren.
Manche Menschen haben sehr stark mit Gender-Problemen zu kämpfen, einige sogar schon von klein auf. Sie sollten mit dem größtmöglichen Mitgefühl und der besten Versorgung behandelt werden und alle Unterstützung, Behandlung und Pflege erhalten, die sie benötigen.
Erwachsene sollten sich frei und ohne Angst oder Diskriminierung kleiden und präsentieren können und voll akzeptiert werden.
Aber in diesem Land basiert unser Recht auf Tatsachen, Beweisen und der materiellen Realität. Es sollte nicht als Instrument benutzt werden, um umstrittene, unbewiesene und unreflektierte Ideologien einzubetten, Ideologien, die manchmal schädlich sein können.
Und ich werde erklären, warum diese Ideologie so schädlich ist.
Kindern wird heute in der Schule beigebracht, dass es mehr als 2 Geschlechter gibt und sie ihr Geschlecht ändern können. Erwachsene, denen sie vertrauen, sagen ihnen, dass sie im falschen Körper geboren wurden, wenn sie gendernonkonform sind – ein regressives Konzept, das wir in den 1980er Jahren abgeschafft haben.
In einem Klassenzimmer werden den Kindern die Fakten der sexuellen Fortpflanzung beigebracht und in einem anderen, dass Frauen einen Penis und Männer ihre Periode haben können.
Ihnen wird gesagt, dass sie die Beweise ihrer eigenen Augen unterdrücken sollen, indem sie sagen, dass ein Junge jetzt ein Mädchen ist oder ein Mädchen jetzt ein Junge ist oder weder Junge noch Mädchen ist.
Vulnerable Kinder – solche, die autistisch sind, sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen oder andere psychische Probleme haben – greifen auf die Gender-Theorie zurück, um zu erklären, warum sie anders sind und nicht dazugehören.
Diese Kinder informieren sich dann im Internet über Trans- und nichtbinäre Geschlechter und werden von Erwachsenen, die sie nicht kennen, auf Discord und TikTok angezogen, die ihnen erklären, wie sie sich Cross-Gender-Hormone beschaffen und injizieren können.
Sie folgen YouTube-Stars, die die chirurgische Transition verherrlichen.
Schulen stürzen sich auf das Transitionieren von Kindern, ändern ihre Namen und Pronomen, feiern ihren neuen Gender-Status öffentlich, manchmal ohne ihre Eltern zu informieren, und trennen sie von den Menschen, die sich am meisten um sie kümmern.
Die Zahl der Kinder, die an Gender-Kliniken überwiesen werden, hat sich um das 15-fache erhöht, und die Zahl der trans- und nicht binär identifizierten Kinder in der Schule ist exponentiell gestiegen.
Und denken wir an die endgültigen Folgen der Transition: Unfruchtbarkeit, lebenslanger Verlust der Sexualfunktion, für Mädchen dauerhafte Gesichtsbehaarung, eine tiefe Stimme, männliche Glatze, lebenslange Gesundheitsprobleme.
Das ist ein Versagen des Schutzes. Das hat nichts mit Biologie zu tun. Es ist Ideologie. Und in vielen Fällen ist es Indoktrination.
Es ist weder aufgeschlossen noch mitfühlend, einem Kind beizubringen, dass es trans oder nicht binär sein kann.
Es ist weder aufgeschlossen noch mitfühlend, ein Kind zu ermutigen, im Internet nach dem Gender zu suchen und mit Erwachsenen zu sprechen, die ihm intime Fragen stellen und intime Bilder zeigen.
Es ist weder aufgeschlossen noch mitfühlend, einem Kind zu sagen, dass seine Probleme als Teenager von heute auf morgen gelöst werden können, indem es seinen eigenen Körper ablehnt und sein biologisches Geschlecht verleugnet.
Wir müssen aufwachen. Die Gender-Theorie ist nicht die nächste Front im Kulturkampf oder ein neuer Kampf um die Bürgerrechte.
Sie ist eine unbewiesene Ideologie, die Frauen, Kindern und schwulen und lesbischen Menschen Schaden zufügt.
Es gibt noch viel zu tun, um die Sicherheitsmängel in einigen Schulen zu beheben. Ich freue mich, dass mein parlamentarischer Kollege, der Bildungsminister, sich einiger dieser Probleme bewusst ist. Aber es wäre ein großer Fehler, die nichtbinäre Identität als Geschlechtsidentität gesetzlich anzuerkennen, denn dadurch würde das Gesetz von der Realität abweichen und vulnerable Kinder in Gefahr bringen.
Aber ich möchte mich den Worten meines parlamentarischen Kollegen, des Abgeordneten für Don Valley, anschließen. In dieser Debatte geht es um Menschen, und ich bin mir völlig darüber im Klaren, dass es in diesem Land viele Menschen gibt, die sich als nichtbinär identifizieren, und sie sollten unbedingt akzeptiert werden.
Aber hier geht es darum, Ideologie in Gesetze zu gießen, und dem sollten wir widerstehen.“
Auch in Deutschland würden sich immer mehr Eltern eine solche Rede einer/eines der 736 Abgeordneten wünschen. Schule könnte dabei gerne auch durch Medien, Kirche und Jugendzentren ergänzt werden.
Zur Info: Geschätzte Zahl der Vulnerablen Jugendlichen (S. 18) in Deutschland 17–27 %.
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Ich bin trans, wenn ich es sage?
Sophinette Becker, erfahrene Psychoanalytikerin, die viele männliche erwachsene Klienten mit transsexuellem Wunsch hatte, betonte stets die Vielfalt der transsexuellen Entwicklungen und Phänomene, die auch vielfältige „Lösungswege“ erfordern: „DEN ‚echten‘ Transsexuellen gibt es nicht.“
Viele KollegInnen von ihr scheuen es, Klienten mit Transitions-Wünschen zu behandeln: Da gibt es zum einen den Mythos der Unbehandelbarkeit, Probleme mit der Gegenübertragung sowie den schwierigen Umgang mit der körper-medizinischen Therapie zur Geschlechtstransition (Psycho-Chirurgie).
„Transsexualität“ – Zwischen sozialer Konstruktion, bisexueller Omnipotenz und narzistischer Plombe, S. Becker, 2013
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Niederlande – Hört auf, unsere Forschung blindlings zu übernehmen
Dieselben niederländischen ForscherInnen, die als Pioniere der medizinischen Transitions-Behandlung für Genderdysphorie gelten, fordern seit 2021 mehr Forschung über die aktuelle Zielgruppe von GD-Teens & Twens sowie die langfristigen Auswirkungen.
Statt selbst zu forschen, referenzieren Praktiker in der westlichen Welt de facto seit vielen Jahren auf das mehr als 15 Jahre alte sog. Dutch Protokoll. Allerdings haben sich im Laufe der Zeit wesentliche Rahmenbedingungen geändert, sodass die Referenzierung den niederländischen Pionieren mittlerweile Angst macht.
Stop 'blindly adopting our research', Grace Williams, 16.03.2021
More research is urgently needed into transgender care for young people, 27.02.2021
'Trans' children given puberty blockers prior to medical consultation, Kanada, 23.05.2022
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Im Zeichen der Vielfalt wird die Sexualität unterdrückt
Zur „Chemischen Kastration“, wie Pubertätsblocker auch bezeichnet werden, sagte Sophinette Becker (Sexualwissenschaftlerin und psychoanalytische Psychotherapeutin, Frankfurt) bereits 2016 in einem interessanten Gespräch mit Julia König unter dem Titel
„Und gleichzeitig gibt es ja jetzt die Möglichkeit, dass Kinder zu Beginn der Pubertät schon pubertätsunterdrückende Hormone bekommen, wenn man sie für transsexuell hält. Man sagt, das sei das Recht des Kindes, das Kind sei in der Lage, mit neun, zehn, elf Jahren zu entscheiden, dass es die bevorstehende Pubertät nicht will. Von der es gar nicht weiß, wie sie ist. Es entscheidet insofern unwissend, es entscheidet schlicht, dass es das ungewisse Bevorstehende nicht will. ... Im Zeichen der Vielfalt wird die Sexualität unterdrückt. Denn die behandelten Kinder haben dann erst mal keine.“ (S. 117f.)
Sexualität, die stört, in: Zeitschrift für psychoanalytische Sozialpsychologie, 2016
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Informierte Einwilligung – die heiße Kartoffel
Keira Bell und Mother A. hatten in Großbritannien geklagt, dass Minderjährige nicht in der Lage seien, in eine körper-medizinische Behandlung von Genderdysphorie einzuwilligen. In einem aufsehenerregenden Urteil hatte Ende 2020 der High Court in London diese Auffassung weitgehend bestätigt. Die RichterInnen erklärten beispielsweise, es sei „höchst unwahrscheinlich“, dass ein Kind unter 13 Jahren in die Behandlung einwilligen könne, und es „zweifelhaft“ sei, dass ein Kind von 14 oder 15 Jahren die Folgen verstehen würde.
In einem Revisions-Verfahren erklärte schließlich im September 2021 der Court of Appeal, es sei unangemessen, dass der High Court die Leitlinien vorgibt. Stattdessen sollten die Ärzte beurteilen, ob ihre PatientInnen ordnungsgemäß einwilligen können. Eine Wiederaufnahme des Verfahrens wurde im Mai 2022 abgelehnt.
Daher sind nun wieder die ÄrztInnen in der Pflicht, ordnungsgemäße Einwilligungen zur GD-Behandlung bei Kindern und Jugendlichen sicherzustellen.
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Wie geht es Leo?
Leo gehört zu den mindestens 12 schwedischen Teenagern, die durch Pubertätsblocker geschädigt wurden, s. SVR-Doku. Leo hat ständige Rückenschmerzen, zudem schmerzen Hüften und Schultern. Erstmals 4,5 Jahre nach Beginn der Behandlung mit Pubertätsblockern wurde Leo getestet. Diagnose: irreversible Knochenschäden.
Leo's Geschichte, Dailymail, 29.04.2022
Die NY Times veröffentlichte im November 2022 einen investigativen Bericht über Pubertätsblocker bei GD-Jugendlichen:
They Paused Puberty, but Is There a Cost? Investigation-Report, nytimes, 14.11.2022
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Großbritannien – Cass-Review Interims-Report
Das Cass-Review – eine unabhängige Überprüfung der Genderidentitätsdienste für Kinder und Jugendliche des NHS in Großbritannien – hat jetzt in einem Zwischenbericht angesprochen, dass der bisherige klinische Ansatz und die Gesamtkonzeption des Dienstes nicht den NHS-Qualitätskontrollen und klinischen Standards unterzogen wurden, die normalerweise bei der Einführung neuer oder innovativer Behandlungen durchgeführt werden.
Es müsse zukünftig eine Übereinkunft und Anleitung über den angemessenen klinischen Beurteilungsprozess geben, gestützt durch bessere Daten und Evidenz sowie angemessene und ausreichende Angebote vor Ort. Der Zwischenbericht enthält noch keine Empfehlungen für die zukünftige Behandlungsstrategie. Zum Beispiel sei die Evidenzbasis für Pubertätsblocker und Hormone lückenhaft – der entsprechende, kürzlich veröffentlichte NICE-Evidenzbericht bezeichnet die Evidenzbasis als „nicht schlüssig“:
„At this stage the Review is not able to provide advice on the use of puberty blockers and hormone treatments due to gaps in the evidence base."
The Cass Review, 11.03.2022
Cass Review – Langfassung Februar 2022
Dr Cass has written a new journal entry: Learning Together, Mai 2023
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Vielfaltsbeauftragter Lehmann reagiert unangemessen
Wie kann es sein, dass ein höflich formulierter Offener Brief einer besorgten Mutter an Sven Lehmann (neuerdings Vielfaltsbeauftragter im BMFSFJ), eine solche Reaktion auslöst? Lehmann antwortete mit der Teilung eines Instagram-Beitrags, der der Mutter Trans*- und Queerfeindlichkeit, Homophobie und Adultismus unterstellt und sie in die Schubladen 'ev. Christ*innen' und ‚bürgerliche Faschos’ steckt. Lehmann sagte dem Magazin Cicero dazu: „Ich habe diesen Beitrag in meine Story geteilt, weil ich manche Analysen darin teile.“
Offener Brief an Sven Lehmann, 06.04.2022
Twitter-Tweet, von Lehmann geteilt
Cicero-Artikel, 14.04.2022
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Zeitgeistphänomen trans*
In einem
Transsexualität, Dysphorie und Self-ID, Interview mit Dr. Korte, 07.04.2022
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Ansteckung durch Social Media nachgewiesen
Bei einem neu aufgetauchten Tic-Phänomen konnte nachgewiesen werden, dass sich Teens offensichtlich durch die Beschäftigung mit bestimmten YouTube-Kanälen ‚infizieren‘ können. Sie litten nicht unter individuellen Tics, sondern zeigten genau die Symptome, die auf diesen YT-Kanälen präsentiert werden.
Prof. Dr. Müller-Vahl (MH Hannover), Spezialistin für Kinder mit Tourette-Syndrom, erklärt die Diagnostik der neuen funktionellen Tic-Störung im Vergleich zu Tourette sowie die Unterschiede in der Symptomatik und Behandlung.
Kann man sich auf Social Media anstecken? YT, KindermedienlandBW, 01.12.2021
Stop that! It’s not Tourette’s but a new type of mass sociogenic illness, Müller-Vahl, 23.08.2021
Rapid Onset Functional Tic-Like Behaviors in Young Females, 13. 08.2021
President of leading trans org admits social contagion is driving surge in kids identifying as transgender, 24.01.2023
Mit Tourette angesteckt – Sind psychische Störungen übertragbar? Auf TikTok und Instagram zeigen viele ihre Symptome. Fachleute fürchten: Die Überzeugung, an etwas zu leiden, kann jeden befallen, 30.05.2023 (ROGD wird in diesem Artikel ausgeklammert.)
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Informierte Einwilligung bei Genderdysphorie – es ist kompliziert
Die Behandlung der Genderdysphorie erfordert schwierige Entscheidungen von minderjährigen Betroffenen und ihren Eltern, spätestens wenn es um Pubertätsblocker, Cross-Sex-Hormone oder chirurgische Veränderungen geht. Für die Aufklärung und den Prozess zur Aufklärung und Einholung der Zustimmung der Beteiligten gibt es keinen etablierten Standard. Stephen B. Levine u. a. erörtern, was bei der üblichen gender-affirmativen Behandlung genderdysphorischer Teens & Twens so besonders problematisch ist und hinsichtlich „Informierter Einwilligung“ überdacht werden sollte.
„Social transition, hormones, and surgeries are unproven in a strict scientific sense, and as such, to be ethical, require a thorough and fully informed consent process."
Reconsidering Informed Consent for Trans-Identified Children, Adolescents, and Young Adults, Levine u. a., 17.03.2022
Revisiting the Impossibility of Informed Consent for Transgender Interventions, Robbins, 19.07.2022
Auch der schottische Arzt Dr. Antony Latham, Spezialist für Bioethik und Medizinrecht, diskutiert die Frage:
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Auch Frankreich mahnt zur Vorsicht
Ende Februar gab die Academie nationale de Médecine ein Kommuniqué heraus, in dem sie zur Vorsicht bei der Anwendung von Pubertätsblockern und CSH mahnt. Es könne zu zahlreichen unerwünschten Nebenwirkungen und sogar schweren Komplikationen kommen. Eine genetische Prädisposition für Trans-Identität sei nicht gefunden worden.
Da die Zahl der Detransitionierten steige und es keinen Test gäbe, um 'strukturelle Genderdysphorie von vorübergehender jugendlicher Dysphorie zu unterscheiden‘, sei es sinnvoll, die Phase der psychologischen Betreuung so weit wie möglich zu verlängern.
Communiqué - Académie nationale de médecine 25.02.2022
France cautions regarding puberty blockers and CSH for youth, PM vom 03.03.2022
'Sterilisation risk' from gender medicine, B. Lane, 23.03.2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Psychotherapie als nicht invasive Behandlungs-Alternative
Der Psychoanalytiker und Familientherapeut David Schwartz (New York) plädiert für Psychotherapie als Primärtherapie bei Genderdysphorie, eine Low-Tech-Behandlungsoption, die Klienten helfen kann, sich in ihrem vorhandenen Körper wohlzufühlen.
Schwartz interpretiert die Genderdysphorie dahingehend, dass mit der Bildung der Genderidentität im Laufe der Entwicklung etwas falsch gelaufen ist, was zu der Qual für den Jugendlichen führt. Diese Problematik kann durch Psychotherapie gelöst werden, indem der Klient seine wahre Geschichte erzählt und den Konflikt erforscht und entdeckt, was er für ihn bedeutet. Diese Reise ins Unbewusste unterstützt der aufmerksame und empathische Therapeut.
„Gender, an ideational configuration only, was being centralized and reified (with cultural cooperation) to function as a defense against other, unspoken dreads."
When Doing Less Is Helping More, Clinical and Ethical Considerations in the Treatment of Gender Dysphoric Children and Adolescents, D. Schwartz, 22.11.2021
Psychotherapy for Children and Adolescents with Gender Dysphoria, SE GM, 08.12.2021
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Finnland: Priorisierung von Psychotherapie
Vor über einem Jahr gab Finnland neue Richtlinien heraus, die Psychotherapie statt Pubertätsblocker und Hormone zur Erstbehandlung von genderdysphorischen Jugendlichen vorsehen. Irreversible ‚geschlechts-bejahende' Interventionen sollen nicht mehr für unter 25-Jährige verfügbar sein. Damit weicht die finnische Gesundheitsbehörde deutlich von den WPATH-SoC ab. Grundlage für diese Entscheidung war eine systematische Überprüfung der Behandlungsplausibilität, mit dem Resultat einer nicht schlüssigen Evidenzlage.
Die finnische Gesundheitsbehörde setzt die Überarbeitung der Richtlinien so lange aus, bis die Forschung in der Lage ist, den jüngsten starken Anstieg von Jugendlichen mit GD (davon im Übermaß ♀) zu erklären. Außerdem muss belegt sein, dass die ‚geschlechts-bejahende' körper-medizinische Behandlung die Gesundheitsergebnisse verbessert und die Detransitionsrate quantifiziert werden soll. Finnlands Apotheken nehmen mittlerweile keine Rezepte des Online-Anbieters GenderGP mehr an.
In Deutschland ist die Evidenzsituation nicht anders. Die Frage, woher der signifikante Anstieg der Zahlen von GD-Jugendlichen kommt, wird hierzulande auch stets thematisiert, aber es gibt (unseres Wissens) keine Bestrebungen, die Situation zu erforschen. Trotzdem schreitet die Formulierung neuer Leitlinien für Kinder- und Jugendliche mit Genderdysphorie in Deutschland fort. Deren geplante Fertigstellung wurde bisher 4 Mal (!) um ein Jahr verschoben und steht aktuell auf März 2023.
One Year Since Finland Broke with WPATH "Standards of Care“, SE GM
Finnische Leitlinien für GD bei Jugendlichen im Original
Finland Takes Another Look at Youth Gender Medicine, 23.02.2023
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Schweden ändert Behandlungsrichtung für GD-Teens
Die Karolinska-Uniklinik setzte bereits 2021 die Verwendung des „niederländischen Protokolls“ zur Behandlung genderdysphorischer Minderjähriger aus.
Jetzt, im Februar 2022, hat Schweden die Empfehlungen für die Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen deutlich verändert und priorisiert die Psychotherapie, s.
Summary of Key Recommendations from the Swedish National Board of Health and Welfare, SE GM, 22.02.2022 (DE)
Sweden transitions to caution, B. Lane, 01.03.2022
Schweden stoppt Pubertätsblocker, IMABE, 01.10.2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Mein Wille geschehe …
Spiegel-Autor René Pfister schreibt unter dem Titel: „Mein Wille geschehe – In Deutschland sollen die Bürger ihr Geschlecht bald wählen können. Was bedeutet es, wenn sich der Mensch von den Grenzen der Biologie befreit?“ Zur Debatte stehen Frauen-Sport, Frauenrechte, Quoten, Sanktionsvorschläge etc. Außerdem wird die Wählbarkeit des Geschlechts für Teens und Twens beleuchtet.
Weiterhin wundern sich die Experten über die extreme Zunahme von Jugendlichen mit Genderdysphorie, insbesondere die Quote der (biologischen) Mädchen, ohne dass dieses Phänomen endlich einmal beforscht würde. Jugendpsychiater Bernd Meyenburg aus Frankfurt a. M. berichtet:
auf einen Jungen kämen mittlerweile bis zu 20 Mädchen, die sich eine Behandlung wünschten.
Mein Wille geschehe …, Spiegel, 18.02.2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Eltern brauchen Antworten
Die Interessengemeinschaft «Transteens Sorge berechtigt» hat heute ihren Fragen-Katalog als OFFENEN BRIEF an einige Experten (Ärzte und Ärztinnen, Psychologen und Psychiater) geschickt.
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Gender-Giraffen
- per Klick auf das BildDie Gender-Giraffen sind angekommen! Als Alternative zu den üblichen, eher verwirrenden Gender-Comics hat Genspect kürzlich die Gender-Giraffen erschaffen, um für Kinder die Themen Geschlecht, Gender, Sexualität, Persönlichkeit und Identität altersgerecht darzustellen, ohne sie mit unnötigen Informationen zu belasten. Jetzt auch auf Deutsch.
Das Thema Gender-Identität überfordert Kinder, Ahrbeck u. Felder, FAZ, 05.09.2020
FAIR's Gender Webinar mit Dr. Miriam Grossman, 17.12.2021
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Cross-Sex-Hormone bereits für 13-Jährige?
Im Beitrag „Fehldiagnose ‚trans‘ – und die gravierenden Folgen“ (Die Welt) berichtet eine Insiderin, „dass es aber heutzutage keine Seltenheit mehr sei, dass Kinder auch mit 13 oder 14 Jahren eine Hormonbehandlung erhalten. ‚Damit ermöglicht man Kindern eine altersgemäße Entwicklung mit ihrer Peergroup.“
Diese Aussage bedeutet, dass auch in Deutschland bereits 13-jährige biologische Jungen Östrogen erhalten und 13-jährige biologische Mädchen mit Testosteron behandelt werden, wenn angenommen wird, dass sie eine transsexuelle Entwicklung machen könnten.
Wie sieht eine Pubertät mit CSH (Cross-Sex-Hormonen) trotz gegengeschlechtlichem Körper aus? Ist beispielsweise eine homosexuelle Entwicklung noch möglich? Was bewirkten die CSH in Bezug auf die intellektuelle, emotionale, psychosoziale und psychosexuelle Entwicklung? Müssen solche experimentellen Behandlungen von den Krankenkassen bezahlt werden?
Fehldiagnose ‚trans‘ – und die gravierenden Folgen, Die Welt, 12.01.2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Fünf nach zwölf?
Erica Anderson, Berkeley, Clinical Psychology, WPATH-Mitglied (bis 2021), befürchtet, dass zu viele Heranwachsende zu schnell in ihrer Selbstdiagnose trans* bestätigt und zur Transition weitergeleitet werden, die gar nicht trans* sind. Möglicherweise haben sie entweder mehr oder weniger normale Pubertätsprobleme, leiden an anderen ernsten psychischen oder psychiatrischen Problemen oder verbergen eine andere sexuelle Orientierung.
„increasingly I’m worried that in our zeal to identify and protect these special children and adolescents, we may have strayed from some core principles and we are in danger of losing our way."
When it comes to trans youth, we’re in danger of losing our way, E. Anderson, 03.01.2022
Interview mit E. Anderson, L. S. Davis, Quillette, 06.01.2021
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Irland sucht nicht mehr …
nach einer Lösung, für die es kein Problem gibt. Vor einigen Monaten wollte der Grüne irische Minister für Kinder, Gleichstellung, Behinderung, Integration und Jugend Roderic O'Gorman ein Gesetz über ein Verbot von sog. Konversionstherapien auf den Weg bringen. Trotz intensiver Suche nach Beweisen, die ein solches Gesetz erforderlich machen, konnten im ganzen Land keine Anzeichen für derartige Praktiken gefunden werden.
Der irische Staat kann keine Beweise für sein eigenes Verbot der „Konversionstherapie“ finden, 01.01.2022
Eine Lösung, die ein Problem sucht, Twitter, 01.01.2022
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- Blog-Beiträge von 2023-22
Transboys statt Tomboys?
Spielbergs Film (2021) „Westside-Story“ bleibt optisch in den 50er Jahren, während die Figur Anybodys neuerdings nicht mehr als Tomboy besetzt wird, sondern als Transboy mit geänderten / erweiterten Dialogen sowie Pronomen. Das hat dazu geführt, dass der Film in einigen Ländern verboten wurde.
Lisa S. Davis stellt Überlegungen an, warum die Handlung nun eine dem Zeitgeist entsprechende Interpretation benötigt, die allerdings gleichzeitig ein Modell der Gender-Nonkonformität für Mädchen beseitigt.
Tomboys, trans boys and ‘West Side Story’, LATimes, by Lisa Selin Davis, 19.12.2021
Why Steven Spielberg's 'West Side Story' reimagined a key character as transgender, 09.12.2021





