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Trans-OPs unter 25 in Österreich: Rasante Anstiege und fast nur 

Eine Gruppe Eltern von Jugendlichen mit Genderproblemen aus Österreich hat erneut Zahlen zu Operationen bei Teens & Twens recherchiert und schlägt Alarm: Noch nie wurden so viele Trans OPs an unter 25-Jährigen vorgenommen wie im Jahr 2022. Über 90 % davon waren an jungen Mädchen und Frauen.

Von 2012 bis 2022 stieg die Zahl der wegen Störungen der Geschlechtsidentität vorgenommenen Brustamputationen an jungen Mädchen und Frauen unter 25 Jahren um mehrere Tausend Prozent. 2022 betrug die Sex-Ratio ca. 11:1, d. h. auf 11 geschlechtsangleichende Operationen an unter 25-jährigen Mädchen bzw. Frauen kommt nur eine bei jungen Männern.

Stationäre Aufenthalte. Altersgruppe 15–24 Jahre. Hauptdiagnose F64 Störung der Geschlechtsidentität

  • QE060/QE080: subcutane und totale Mastektomie ohne Lymphknotenentfernung (schwarze Linie)
  • JL070: Neubildung/plastische Rekonstruktion von Vulva und Vagina (gelbe Linie)
  • JH150: Emaskulation / Kastration (türkisfarbene Linie, Zahlen erstmals dargestellt seit 2023)
Quelle: Diagnosen- und Leistungsdokumentation des BMSGPK, GÖG-eigene Darstellung

Die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache

Vermutlich sind auch in Österreich etliche Jugendliche und junge Erwachsene betroffen, deren Genderdysphorie erst in der Pubertät begonnen hat. Dieser Subtyp von Genderdysphorie, der insbesondere Mädchen betrifft, die keine Vorgeschichte in der Kindheit hatten, wird auch als ROGD (rapid onset gender dysphoria) bezeichnet.

Bei der Mehrzahl der Betroffenen überschattet hierbei die Dysphorie entwicklungsbezogene Probleme und bereits vorhandene andere psychische Schwierigkeiten (Ängste, Depressionen, ADHS, Autismus, Essstörungen, emotionale Instabilität etc.). Der aktuelle Zahlentrend in Österreich zeigt, dass ROGD mehr als nur eine „unwissenschaftliche Hypothese“ ist, auch wenn politische Interessengruppen immer noch versuchen, es anders darzustellen. Die Tatsache, dass sich unter den Heranwachsenden fast ausschließlich und exponentiell steigend junge Mädchen für Trans-OPs entscheiden, kann nicht länger allein mit mehr gesellschaftlicher „Offenheit“ oder nur „Schüchternheit“ bei den Jungs, die diese Trans-OPs deutlich seltener vornehmen, erklärt werden. ROGD betrifft eine ganz neue vulnerable und überwiegend weibliche Gruppe an Heranwachsenden, bei der auch soziale Ansteckung eine große Rolle spielt.

Die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache, auch wenn von bestimmten Seiten mit allen Mitteln versucht wird, Aufklärung über die ROGD-Thematik zu verhindern. Beispielsweise wurde eine peer-reviewte ROGD-Studie auf Einwirken von Transaktivisten wieder zurückgezogen:

Rapid Onset Gender Dysphoria: Parent Reports on 1655 Possible Cases, Bailey u. a., Archives of Sexual Behavior (springer.com), 29.03.2023 - RETRACTED!

Oder die Verbreitung gut recherchierter Filme und Dokus, die das Mädchen-Phänomen näher beleuchten, wird behindert, wie:

No Way Back - The Reality of Gender Affirming Care, PITT

„Affirmative Care“ bei ROGD – eine selbsterfüllende Prophezeiung

Die österreichische Elterngruppe sieht ein Problem darin, dass von GD Betroffene bereits heute fast ausschließlich auf das affirmative Behandlungsmodell treffen, das aus folgenden Maßnahmen besteht: Affirmation der Selbstdiagnose trans*, soziale Transition, Unterbrechung der Pubertät mit unklaren Folgen, hohe Dosen gegengeschlechtlicher Hormone im Off-Label-Use, chirurgische Entfernung gesunder Körperteile, Entfernung notwendiger Teile des Hormon- und Fortpflanzungssystems, was die Fruchtbarkeit gefährdet. Der Psychotherapie kommt dabei lediglich noch die Funktion von Coaching bzw. Case-Management zu.

Theoretisch sind diese medizinischen Maßnahmen frei wählbar. Wenn aber Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ihrer Notlage kaum andere Behandlungsschritte zur Verfügung stehen, ist es verständlich, dass sie in den invasiven Maßnahmen die Lösung ihrer Probleme suchen. Zumal sie hierbei unangenehme innere soziale Reifungsprozesse, die Gegenstand einer echten explorativen Psychotherapie wären, durch Konzentration auf äußere Veränderungen umgehen können. Allerdings steigt die Zahl der falsch-positiven Fälle weltweit stark an. Es handelt sich um Personen, die oft erst etliche Jahre nach ihrer Transition erkennen, dass es für sie aus psychischen oder gesundheitlichen Gründen der falsche Weg war. Einige dieser „Detransitionierer“ verklagen inzwischen ihre Behandler.

Politik gibt den Heranwachsenden zu wenig Zeit für ihre Entwicklung

Besonders bedenklich finden die Eltern, dass bei Teens & Twens mit ROGD eine Transgender-Diagnostik mit lebenslangen medizinischen Folgen für die Betroffenen möglich ist, auch wenn psychische Begleiterkrankungen und entwicklungsbezogene Schwierigkeiten vorliegen. Den Betroffenen sollte die Möglichkeit gegeben werden, diese auszuheilen und zu unabhängigen und selbstständigen Erwachsenen heranzureifen, bevor es möglicherweise zu einer Art ‚ultima ratio‘, also einer medizinischen Transition kommt mit lebenslangen irreversiblen Gesundheits- und Körperschäden und erheblich verkürzter Lebenserwartung (von 10 bis 25 Jahren s. de Block et al., 2021, Simonsen et al. 2015, Dhejne et al 2011). Es fehlen belastbare Langzeitstudien, dass die medizinische Transition tatsächlich der Beseitigung der bei ROGD mehrheitlich vorhandenen psychischen Probleme dient. Das Gleiche gilt für die von Interessengruppen regelmäßig eingeworfenen Totschlagargumente wie die Transition sei eine „lebensrettende“ Maßnahme zur Suizidverhütung oder der Versuch, das Weiterbestehen psychischer Probleme trotz Transition allein mit einer intoleranten Gesellschaft (Minority-Stress-These) zu erklären.

Aus der Neuro- und Entwicklungspsychologie ist außerdem bekannt, dass die Gehirnreifung durchschnittlich erst mit Mitte 20 abgeschlossen ist, oft erst später. Entwicklungs- und identitätsformende Einschnitte wie eine erste längere Beziehung, ein Berufs- oder Studienabschluss und das Erreichen finanzieller Unabhängigkeit finden meist erst in diesem Alter statt. Laut Studien nimmt jugendliche Genderdysphorie in der Mehrzahl der Fälle bis zu diesem Alter von selbst ab oder verschwindet ganz, falls in die Entwicklung nicht eingegriffen wurde. Nach den aktuellen gesetzlichen Regelungen wird aber alles zugelassen, da spätestens mit 18 jeglicher Schutz entfällt und auch die Eltern die Gesundheitsfürsorgefunktion für ihr Kind verlieren. Die jungen Erwachsenen, obwohl sie oft von den Eltern finanziert werden und in Schule oder Ausbildung sind, können dann, mithilfe des umfangreichen Unterstützungsangebots, das die von der Politik großzügig geförderten Aktivistengruppen bieten, eine medizinische Transition gegen den Willen und die Bedenken der Eltern starten.

Das Risiko für Transgender-Überdiagnosen in Österreich ist – so lassen die jüngsten Zahlen es vermuten – sehr hoch. Da belastbare Langzeitstudien fehlen, gibt es aktuell nur eine einzige Möglichkeit, dieses Risiko zu reduzieren: durch ein Anheben der Altersgrenze auf mindestens 25 Jahre, wie bei der Sterilisation (in Österreich).

Gesetzesentwurf gegenläufig zum neuen Trend: Immer mehr Länder setzen auf Psychotherapie als erste Behandlungslinie für GD-Jugendliche

In etlichen Ländern findet aktuell eine „180-Grad-Kehrtwende“ zurück zu einer psychosozialen und psychotherapeutischen Behandlung für diese vulnerable Personengruppe statt. Bei dieser explorativen oder ergebnisoffenen Primärtherapie wird die medizinische Transition aufgrund ihrer Irreversibilität als „ultima ratio“ betrachtet. Allein in den vergangenen zwei Jahren änderten Schweden, Finnland, Großbritannien und sechs US-Bundesstaaten ihre Behandlungsrichtlinien, viele andere westliche Länder planen es (z. B. aktuell Norwegen, Dänemark und weitere 21 US-Bundesstaaten). Oder aber eine solche Änderung wird von den höchsten nationalen Fachgremien gefordert (Frankreich, Italien, Spanien).

Unter der Überschrift Da läuten die Alarmglocken hat Frau Dr. Bettina Reiter, Fachärztin für Psychiatrie, Psychoanalytikerin in Wien, in ‚Die Presse‘ am 08.03.2023 einen Gastkommentar zu den Plänen der Grünen, das Konversionstherapieverbot auf die Psychotherapie bei GD auszuweiten, veröffentlicht. Sie kritisiert das Vermischen des Verbots absurder Konversionstherapien für Homosexuelle mit dem Verbot ergebnisoffener explorativer Therapien für junge Menschen mit GD-Problemen.

Anders allerdings steht die Sache bei dem ebenfalls mitgeteilten geplanten Verbot von Therapien bei ‚Geschlechtsidentität‘. Hier sollten alle Alarmglocken aller Profis aus dem medizinisch psychotherapeutischen Bereich schrill läuten. Bei dem geplanten Verbot geht es um nicht weniger als die ganz normale psychiatrisch psychotherapeutische Arbeit mit Menschen, die über eine Gender-Dysphorie klagen, seien sie nun Kinder und Jugendliche, seien sie Erwachsene.“ (Dr. Reiter)

Im folgenden Beitrag wird ausführlich erklärt, wie Psychotherapie von Aktivisten als Konversionstherapie diffamiert wird, um den Affirmation-Only-Trend weiter voranzutreiben:

Saving Psychotherapy from Conversion Therapy Bans, 28.02.2023


Eine österreichische Elterngruppe hat im Parlament Österreich eine Stellungnahme zum Vorhaben eines gesetzlichen Verbots von Konversionstherapien, die sich „Geschlechtsidentität" mitbetreffen soll, eingereicht:

Stellungnahme von Elterngruppe Österreich zu 110/PET, 24.01.2024


Weiterführende Links

Eltern haben immer das Bummerl, EUROPÄISCHE GESELLSCHAFT FÜR GESCHLECHTERGERECHTIGKEIT ÖSTERREICH, 26.08.2023

Buchrezension: Hannah Barnes – Time to Think, EGGOE.at, 08.03.2023

Transsexualität ist leider ein Massenphänomen, Alice Schwarzer, Die Presse, 22.08.2023

ROGD

ROGD-Studie

Detransition – Zahlen

Immer mehr Detransitionierte klagen

 

Archivbeiträge 2025–2024

  • 31. Dez. 2025

    Kampagne: Kein Kind ist im falschen Körper geboren

    Leider wurde die Resolution am 29.01.2026 vom Europarat angenommen.

    „Streichen Sie die Genderidentität aus der Resolution zur Konversionstherapie des Europarats" heißt die Kampagne, die die Ver­tre­terIn­nen im Europarat auffordert, im Rahmen eines...

  • 11. Nov. 2025

    DGPPN bezieht Stellung

    In einer Stellungnahme plädiert die {tip title="DGPPN" content="Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) ist mit mehr als 12.000 Fachärztinnen und Fachärzten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Forschenden die...

  • 30. Sep. 2025

    SEGM-Konferenz in Berlin

    Unter dem Titel „Youth Gender Distress – Evidence, Etiologies, Ethics and Psychotherapy" vom 11.–14. September 2025 in Berlin brachte die diesjährige Konferenz der Society for Gender Based Medicine (SEGM) Forscher, Kliniker und Wissenschaftler aus mehr als 20 Ländern...

  • 30. Sep. 2025

    Schwenkt Norwegen um in Richtung Vorsicht?

    Bereits Anfang 2023 hatte das Norwegian Healthcare Investigation Board (NHIB/UKOM) Pubertätsblocker, gegengeschlechtliche Hormone und Operationen für Kinder und Jugendliche als experimentell eingestuft und festgestellt, dass die aktuelle...

  • 31. Aug. 2025

    Drastische Risiken von Östrogen zur Feminisierung von ♂

    Die zur Feminisierung von transidenten ♂ angewandten supra­physio­logi­schen Östrogendosen entfalten ihre Wirkung bei weitem nicht so rasch wie Testosteron bei der Maskulinisierung von transidenten ♀ und sind zudem weniger umfassend. Aktuelle...

  • 15. Aug. 2025

    #RogdAwarenessDay

    Am 16. August wird in jedem Jahr daran erinnert, dass 2018 Lisa Littman ihre wichtige Studie zu einem Phänomen, das sie ROGD (Rapid Onset Gender Dysphoria) nannte, veröffentlicht hat. Ihre Arbeit hat die Debatte befruchtet, das Verständnis für die Herausforderungen, mit denen die...

  • 07. Aug. 2025

    Italien: Politik will genderinkongruente Teenager schützen

    Einer Meldung vom 05.08.2025 zufolge will die Meloni-Regierung zukünftig Pubertätsblocker und Hormone für U18 streng reglementieren, nachdem die italienischen Behandler bisher keine Anstalten zur Selbstkorrektur erkennen ließen, sondern dogmatisch...

  • 22. Juli 2025

    Pubertätsblockade wird durch fragwürdige NL-Studie verharmlost

    Mitte Juni 2025 wurde eine niederländische Studie veröffentlicht, die behauptet, dass die 70 Personen, die ihre medizinische Transition zwischen 1998 und 2011 in der Amsterdamer Genderklinik mit der Pubertätsblockade begonnen hatten...

  • 19. Juli 2025

    Frankreich: Bei U18 wird neu überlegt, für Erwachsene gilt Affirmation-only

    In Frankreich wurde die Behandlung bei Genderinkongruenz bisher regional unterschiedlich gehandhabt. Die französische Gesundheitsbehörde {tip title="HAS" content="La Haute Autorité de Santé (HAS) – Die französische...

  • 14. Juli 2025

    Was bedeutet die Forderung nach medizinischer Transition?

    Es gibt sehr unterschiedliche Sichtweisen, was Transsexualität bzw. -identifikation bedeutet, ob sie angeboren oder erworben, manifest oder vorübergehend ist und welche Behandlungsmethoden wirklich sinnvoll und ethisch sind.

    Häufig finden...

  • 24. Juni 2025

    Entscheidung US-Supreme Court vs. Skrmetti*) (Tennessee)

    Wikimedia CommonsDer Supreme Court der USA hat mit 6 zu 3 Stimmen entschieden, dass ein Gesetz des Bundesstaates Tennessee, das bestimmte medizinische Behandlungen für transgender Minderjährige verbietet, verfassungs­konform ist und „nicht der...

  • 20. Juni 2025

    Australien: Urteil will die Zukunft des Kindes offen halten

    Update zum ursprünglichen Beitrag vom 14.04.2025:

    Anfang Juni 2025 wurde einem Antrag der Zeitung „The Australian” stattgegeben, die Anonymisierung im Familiengerichtsurteil zum Fall „Devin" teilweise aufzuheben. Bei der im Prozess als...

  • 12. Juni 2025

    Unliebsame Studienergebnisse werden gerne vertuscht

    Update 2025 zum ursprünglichen Beitrag vom 28.10.2024:

    Auf Druck der neuen US-Regierung wurde am 16.05.2025 eine lange Zeit aus politischen Gründen zurückgehaltene klinische Pubertätsblocker-Studie, die unter Federführung von Dr. Johanna...

  • 30. Mai 2025

    Kann ein „hybrider Körper“ die Genderdysphorie wirklich verringern?

    Bekanntermaßen ist der Wechsel des Geschlechts von männlich zu weiblich oder umgekehrt nicht möglich. Die derzeit bei Genderinkongruenz standardmäßig angebotene sog. „gender-affirmative Versorgung" {tip title="PB, CSH, OPs"...

  • 06. Apr. 2025

    CHH – Das Nachholen der Pubertät gelingt nur teilweise

    CHH (Congenital hypogonadotropic hypogonadism) ist eine seltene genetisch bedingte endokrine Störung, die durch eine fehlende Pubertät und Unfruchtbarkeit charakterisiert ist. Die Sex-Ratio ist 2-5♂ : 1♀. Bei CHH produziert die Hypophyse nicht die...

  • 04. Feb. 2025

    Bundestagsreden zu medizinischen Transitionsmaßnahmen bei U18

    Am 31.01.2025 fand eine 40-minütige Debatte im Parlament des Dt. Bundestages statt, in der es um Themen wie „Schutz von Kindern und Jugendlichen mit Ge­schlechts­dysphorie vor geschlechts­angleichenden medizinischen Eingriffen“ und...

  • 27. Jan. 2025

    Erhebliche Unsicherheit – Neue Metastudien zu med. Transitionsmaßnahmen

    Ein kanadisches Forscherteam von der McMaster Universität Ontario hat die Ergebnisse neuer Metastudien zu Pubertätsblockern (PB), maskulinisierenden bzw. feminisierenden Hormonen (CSH) sowie Mastektomien in der...

  • 22. Dez. 2024

    Rückblick auf das Jahr 2024

    Eltern mussten mit Empörung zusehen, wie die „Ampel“-Koalition in diesem Jahr das Selbstbestimmungsgesetz verabschiedete und sich die medizinischen Fachgesellschaften auf eine Leitlinie für eine gender-affirmative Behandlung von Minderjährigen einigten. Es bleibt nur zu...

  • 29. Nov. 2024

    Es ist aus: Das Regenbogenportal geht vom Netz

    Seit heute ist das Regenbogenportal Geschichte. Es war 2019 unter der GroKo-Regierung vom Familienministerium (Min. Giffey) initiiert worden. TTSB hielt es schon sehr lange für jugendgefährdend und hatte bereits Anfang 2021 beim BMFSFJ interveniert und...

  • 21. Nov. 2024

    Neuseeländisches Gesundheits­ministerium mahnt zur Vorsicht bei PB

    Nachdem das neuseeländische Gesundheitsministerium 2022 die Behauptung, Pubertätsblocker seien „sicher und reversibel“ von seiner Website ver­schwin­den ließ, brachte es jetzt eine lang angekündigte Evidenzübersicht und...

  • 11. Nov. 2024

    Das kann allen passieren – Eltern­ent­mündigung & Realitätsverleugnung

    Eltern, die (noch) nicht von der manifesten Transidentität ihres Kindes überzeugt sind, müssen sich oft mit vielen Stellen auseinandersetzen, um es zu schützen: mit gender-affirmativen Experten, Medien,...

  • 31. Okt. 2024

    Deutschland verabschiedet sich von der Realität: Das Selbstbestimmungsgesetz

    David Allison, TTSB, zum Selbstbestimmungsgesetz: Andere Länder haben eine ähnliche institutionelle Vereinnahmung erlebt. Doch Deutschland ist weiter gegangen als viele andere, wenn es darum geht, die...

  • 20. Okt. 2024

    England: 6 Monate nach Veröffentlichung des Cass-Reviews

    Ein halbes Jahr nach Veröffentlichung des Cass-Reviews ist in England einiges anders geworden: Pubertätsblocker sind illegal, das Tavistock GIDS wurde durch 2 neue dezentrale NHS-Dienste ersetzt, weitere werden folgen, die...

  • 10. Okt. 2024

    Schlechte Wissenschaft ist schlimmer als keine Wissenschaft

    Paul Steger, Doktorand der empirischen Wirtschaftswissenschaften (Uni Mannheim), hat eine Studie aus der Fachzeitschrift „Nature – Human Behavior“ analysiert, die behauptet, dass die „Anti-Trans“-Gesetzgebung der Republikaner zu einem...

  • 30. Sep. 2024

    Selbstbestimmungsgesetz – es ist kompliziert

    Das ab 01.11.2024 geltende Selbstbestimmungsgesetz enthält in den § 13/14 ein sog. Offenbarungsverbot unter Strafandrohung. Es geht um die „absichtliche Offenbarung des früheren Geschlechts einer Transperson“ durch sog. {tip title="Misgendern“...

  • 06. Sep. 2024

    Schweiz: ‚Wir spielen Zauberlehrling‘

    Drei renommierte Schweizer ÄrztInnen, der Genfer Kinderarzt Daniel Halpérin, der ehemalige Präsident der FMHJacques de Haller und die ehemalige Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie Nicole Pellaud, haben einen Aufruf zur Vorsicht...

  • 14. Aug. 2024

    England: NHS legt Plan zur Umsetzung der Cass-Empfehlungen vor

    Der NHS, Englands staatliche Gesundheits-Dienstleister, hat einen detaillierten Plan veröffentlicht, wie die Empfehlungen des Cass-Berichtes zur Versorgung Minderjähriger in einer Gender-Notlage in den nächsten 2 Jahren umgesetzt werden...

  • 08. Juli 2024

    Ohne ideologische Brille ist ROGD ein affektiv-perzeptives Problem

    In einem neuen Beitrag der Zeitschrift Psychodynamic Practice setzt sich Jaco v. Zyl (klin. Psychologe, Irland) kritisch mit der Rolle bzw. Funktion von Psychotherapie in der gender-affirmativen Versorgung auseinander. Er fordert,...

  • 28. Juni 2024

    Offener Brief zur geplanten S2k-Leitlinie GI/GD an das BMG

    Vor mehr als 7 Jahren wurde mit der Erstellung einer neuen Leitlinie begonnen. Sie soll Experten-Wissen bereitstellen zum Umgang mit Minderjährigen, die Probleme mit ihrem Geschlecht/Gender haben. Ziel waren ursprünglich Empfehlungen in...

  • 27. Juni 2024

    WPATH-SoC8: Politische Einflussnahme statt Wissenschaft

    Wikimedia CommonsAm 25.06.2024 wurde nun auch das Geheimnis um die chaotische Veröffentlichung der WPATH SOC-8 gelüftet. Am 15. September 2022 wurde zunächst eine Version online gestellt, die die Mindestaltersgrenzen des Entwurfs enthielt....

  • 21. Juni 2024

    S2k-Leitlinie – DGKJP lässt Eltern im Regen stehen

    Die Briefe an die Fachgesellschaften, in denen wir (zusammen mit ParentsofROGDKids) unsere Bedenken hinsichtlich des S2k-Leitlinienentwurfs (LL) begründet haben, scheinen leider bisher nicht viel zu bewirken. Die „Rückmeldung“ der DGKJP (als...

  • 07. Juni 2024

    S2k-Leitlinienentwurf zu wenig überzeugend

    Angekündigt als „Quantensprung“ gerät der S2k-Leitlinienentwurf (für D-A-CH) vor der finalen Konsentierung jetzt auch von Expertenseite immer stärker in die Kritik. Die Dt. Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde...

  • 06. Juni 2024

    Streit über die Behandlung von GD-Teenagern

    Die ZEIT greift aktuell den Disput auf, der auch in Deutschland in den vergangenen Wochen insbesondere durch den S2k-Leit­linien­entwurf, aber auch durch einige internationale Veröffentlichungen und „Enthüllungen“ angefeuert wurde. Allerdings verwundert...

  • 30. Mai 2024

    England setzt Pubertätsblocker für GD-Teenager vollständig aus

    Während in Deutschland die Fraktion der „gender-affirmativen Versorger" noch immer behauptet, PB seien bis auf die Beeinflussung der psychosexuellen Entwicklung nahezu vollständig reversibel und deshalb sicher und notwendig zur...

  • 29. Mai 2024

    Lisbon-Conference: The BIGGER PICTURE

    Zur Situation und dem Umgang mit Teens & Twens, die Hilfe benötigen, weil sie unzufrieden mit ihrem Geschlecht bzw. Gender sind, gibt es unterschiedliche Positionen. Parallel zur WPATH-Tagung fand vom 27.-29. September in Lissabon eine...

  • 27. Mai 2024

    S2k-Leitlinie - Zurück zur Wissenschaft

    Prof. Dr. Florian Zepf geht es um die Versachlichung der Debatte zur Behandlung von Minderjährigen mit Genderinkongruenz bzw. Genderdysphorie. Er begründet in einem Spiegel-Interview, warum er zusammen mit 13 weiteren Kollegen eine kritische inhaltliche ...

  • 21. Mai 2024

    Die S2k-Leitlinie ist nicht vertrauenswürdig

    Trotz derselben Studienlage kommt die S2k-Leitlinie zu ganz anderen Empfehlungen als der Cass-Review-Abschlussbericht. Das erregt mittlerweile international Aufsehen. Die Society for Evidence Based Gender Medicine (SEGM) kommt außerdem aufgrund ihrer detaillierten...

  • 16. Mai 2024

    Ohne Altersgrenzen fehlt jeglicher Minderjährigenschutz

    Auch in Deutschland gibt es Kliniken, die Minderjährigen, die ihr Geschlecht/Gender infrage stellen, gesunde Körperteile amputieren. Die Voraussetzungen sind in jeder Klinik, die solche Operationen durchführt, etwas unterschiedlich, aber im Einzelfall...

  • 15. Mai 2024

    Das NL-Protokoll ist eine medizinische Titanic, die auf einen Eisberg zusteuert

    Jan Kuitenbrouwer und Peter Vasterman bezeichnen den Cass-Review-Abschlussbericht als Bombe, die schon seit einiger Zeit auf dem Weg nach unten war und „dann Mitte April explodierte“. Der Bericht ist ein schwerer...

  • 11. Mai 2024

    Dt. Ärztetag fordert Vorsicht bei U18-Behandlung (PB · CSH · OPs)

    Der 128. Deutscher Ärztetag hat am 10.05.2024 einen Leitantrag zur „Behandlung einer Geschlechtsdysphorie bei Minderjährigen“ an die Bundesregierung verabschiedet. Darin wird sie aufgefordert, „Pubertätsblocker,...

  • 11. Mai 2024

    Die Erkenntnisse des Cass-Reviews

    In Deutschland wurde kaum berichtet, dass Hilary Cass am 09.04.2024 nach 4 Jahren Forschung den Abschlussbericht zu dem nach ihr benannten Review veröffentlicht hat. Es handelt sich um die weltweit umfangreichste systematische Überprüfung aller Belege und Studien...

  • 10. Mai 2024

    Hannah Barnes Interview mit Hilary Cass

    Einen Monat nach der Veröffentlichung des Cass-Review-Abschluss­berichts interviewte Hannah Barnes (BBC-Reporterin und Autorin von 'Time to Think') Hilary Cass, die vor 4 Jahren eigentlich in den Ruhestand gehen wollte, um Saxofon zu lernen. Stattdessen ließ...

  • 05. Mai 2024

    Eltern schlagen Alarm:
    Die Patientensicherheit unserer Teenager ist gefährdet!

    In einem Offenen Brief fordert Transteens-Sorge-berechtigt die Bundesärztekammer auf, die Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung“ zu stoppen. Wir...

  • 04. Mai 2024

    ESCAP: klinische, wissenschaftliche und ethische Standards wahren

    Die Europäische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie mahnt, klinische, wissenschaftliche und ethische Standards bei der Versorgung genderdysphorischer Minderjähriger anzuwenden, speziell im Hinblick auf die schwerwiegenden...

  • 25. Apr. 2024

    Kritik von 14 Professoren an der S2k-Leitlinie

    Nach den Eltern warnen jetzt 14 Professoren für Kinder- und Jugend-Psychiatrie in einem 112-seitigen Fachkommentar davor, die geplante S2k-Leitlinie „Diagnostik und Be­handlung von Geschlechts­inkongruenz und -dysphorie im Kindes- und Jugendalter“ zu...

  • 19. Apr. 2024

    Cass: GD-Behandlung von 17- bis 25-Jährigen kommt auf den Prüfstand

    Es ist sehr erfreulich und bemerkenswert, dass Hilary Cass auch die 17- bis 25-Jährigen in den Blick genommen hat. Sie ist überzeugt, Twens bis mind. 25 Jahre sollten nicht zu einem Wechsel des Geschlechts gedrängt werden, sondern „in...

  • 14. Apr. 2024

    Stoppen Sie die Veröffentlichung der an WPATH-SOC orientierten Leitlinie!

    In einem Offenen Brief fordert Transteens-Sorge-berechtigt die Vor­stands- bzw. Präsidiumsmitglieder der Fachgesellschaften, die an der S2k-Leitlinie AWMF-RNr. 028-014 beteiligt sind, sowie die Arbeitsgemeinschaft der...

  • 11. Apr. 2024

    Cass Review Abschlussbericht

    2020 beauftragte die Nationale Gesundheitsbehörde Dr. Hilary Cass mit der Durchführung einer unabhängigen Überprüfung der Behandlungen Minderjähriger mit Genderdysphorie, um sicherzustellen, dass sie einen hohen Standard der Versorgung erhalten, der ihren Bedürfnissen...

  • 03. Apr. 2024

    S2k-LL: Warum lehnen PsychologInnen ROGD-Teenager ab?

    ROGD-Teenager, die sich transidentifizieren, bekommen alleine aufgrund ihrer Genderprobleme keine Psychotherapie mehr, sondern nur noch in Kombination mit Identitätsfindung plus sozialer oder medizinischer Transition (therapeutische...

  • 23. März 2024

    Auch der Leitlinien-Entwurf für GD-KiJu zementiert den Affirmation-Only-Trend

    Am 20.03.2024 wurde Medienvertretern in einem virtuellen press briefing eine aus 320 Seiten bestehende Entwurfsfassung der neuen Behandlungsleitlinie für transidente Minderjährige vorgestellt. Nach 7-jähriger...

  • 16. März 2024

    Der Affirmation-Only-Trend für GD-Teens & Twens wird beschleunigt

    WikimediaCommons Axel HindemithParallel zur Begrenzung der Pubertätsblockade in England auf klinische Studien (s. u.) werden in Deutschland verstärkt Anstrengungen unternommen, möglichst viele Teenager, die ihr Gender/Geschlecht infrage...

  • 05. März 2024

    WPATH Leaks: Gender-Medizin ist weder Wissenschaft noch Medizin

    Durchgesickerte Informationen von WPATH (World Professional Association for Transgender Health) enthüllen weitverbreitete pseudowissenschaftliche chirurgische und hormonelle Experimente und ärztliche Kunstfehler bei Heranwachsenden und...

  • 27. Feb. 2024

    Beyond NICE

    Aktualisierte systematische Übersicht zur Evidenzlage der PB & CSH bei GD-U18

    „Zwei Übersichtsarbeiten (eine zu PB, eine zu CSH) des britischen National Institute for Clinical Excellence (NICE) aus dem Jahr 2020 zeigten keinen eindeutigen klinischen Nutzen in Bezug auf kritische...

  • 19. Feb. 2024

    Joyce: „Nichts davon ist wirklich Medizin“

    Medizinische Diagnosen von Genderinkongruenz sind aufgrund der Kriterien des ICD-Katalogs relativ einfach zu stellen. Ob die Genderinkongruenz aber temporär oder persistierend ist, ob und wie sie behandelt werden sollte und welche individuellen Aussichten bestehen,...

  • 18. Feb. 2024

    Paradigmenwechsel in Dänemark?

    Marie Bjerre ist die dänische Gleichstellungsministerin von der liberalkonservativen Partei Venstre. Selbst für den 'genderkritischen Regenbogenrat' überraschend, erklärte sie im Rahmen einer Parlaments-Debatte über das Konzept des Geschlechts, seine Definition und...

  • 15. Feb. 2024

    Spannungsfeld Selbstbestimmung vs. Schutz von Teens & Twens

    Wir, die Interessengemeinschaft Transteens Sorge berechtigt, haben zum geplanten Referentenentwurf Selbstbestimmungsgesetz „Entwurf eines Gesetzes über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag und zur Änderung weiterer...

  • 08. Feb. 2024

    Ist GAT die neue Form der Konversionstherapie für homosexuelle Teens?

    K. Badenoch (Mitte) - Wikipedia CommonsKemi Badenoch, Wirtschafts-, Handelsministerin, zuständig außerdem für Frauen und Gleichstellung, warnte im Dezember 2023 im britischen Parlament vor den Risiken des „Transing away the...

  • 07. Feb. 2024

    Whistleblowing

    Immer mehr Fachleute äußern sich zur gender-affirmativen Therapie bzw. -ver­sor­gung. Tamara Pietzke ist die jüngste Whistleblowerin. Um an die Öffentlichkeit gehen zu können, hat sie Mitte Januar 2024 ihre Therapeuten-Stelle an der Mary Bridge Children's Gender Health Clinic in...

  • 05. Feb. 2024

    Dossier Geschlechtsdysphorie im Jugendalter (ROGD)

    Dr. Bettina Reiter, Psychiaterin und Psychoanalytikerin in Wien, hat ein Dossier zum Themenkreis „Trans Trend bei Jugendlichen – Geschlechtsdysphorie im Jugendalter – ROGD (Rapid onset Gender Dysphoria)“ verfasst. Sie stellt zum einen sehr...
  • 04. Feb. 2024

    ROGD – Wie angemessen ist eine medizinische Transition?

    Niemand weiß es genau, denn die Evidenzlage ist sehr schwach (vgl. WHO-Statement v. 15.01.2024). Ob einzelne Jugendliche oder junge Erwachsene von den üblicherweise bei Genderinkongruenz/Genderdysphorie (GD) empfohlenen medizinischen...

  • 19. Jan. 2024

    WHO erklärt: Die Beweislage für GD-KiJu ist „begrenzt und variabel“

    In ihrer Erklärung vom 15.01.2024 äußert sich die WHO erneut zu ihrem Vorhaben, in den nächsten 2 Jahren Trans- und Gen­der-Leitlinien zu entwickeln, an denen sich die Mitglieds­staaten unverbindlich orientieren können. Es geht um...
  • 18. Jan. 2024

    Systemische Therapie wird Kassenleistung!

    Der G-BA hat heute, am 19.01.2024, beschlossen, dass endlich auch die Systemische Therapie für Kinder und Jugendliche eine Kassen­leistung wird. Familien, deren Teenager unter Gender­in­kon­gruenz/-dys­phorie(GD) leidet, können voraussichtlich in 6 Monaten...
  • 18. Jan. 2024

    Schweizer Eltern kritisieren Genderklinik

    Wie der Schweizer Sender SRF am 17.01.2024 in mehreren Bei­trä­gen berichtete, haben sich Schweizer Eltern an die zuständigen Behör­den gewandt, weil sie die Vorgehensweise beim Kontakt mit spezialisierten Gender­einrichtungen in der Schweiz für übereilt...

  • 08. Jan. 2024

    Die belastenden Gedanken einer Mutter eines ROGD-Twens

    Der Blog „Parents with Inconvenient Truths about Trans“ pitt.parents.com ist eine Stimme von Eltern, deren Leben auf den Kopf gestellt wurde, seit ihr Kind ihnen mitgeteilt hat „Ich glaube, ich bin trans.“ Seit 2021 wurden von PITT über 700 Essays...

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