Kampagne: Kein Kind ist im falschen Körper geboren
Leider wurde die Resolution am 29.01.2026 vom Europarat angenommen.
„Streichen Sie die Genderidentität aus der Resolution zur Konversionstherapie des Europarats" heißt die Kampagne, die die VertreterInnen im Europarat auffordert, im Rahmen eines europaweiten Verbots sog. „Konversionspraktiken“ nicht die Begriffe Genderidentität und Genderausdruck aufzunehmen bzw. den Antrag abzulehnen.
Während Zwangs- oder Gewaltakte zum Zwecke der Änderung der sexuellen Orientierung einer Person bereits rechtswidrig sind, geht es jetzt darum, den Begriff der Konversionstherapie neu zu definieren und anzuwenden. Alles soll bestraft werden, was im Hinblick auf sog. Genderidentitäten als nicht genderbestätigend gilt. Darunter könnten auch Informationsangebote fallen und zögerliches Verhalten von Eltern oder Lehrern, die neue Identität eines Teenagers zu akzeptieren (Namen, Pronomen, Zugang zu Einrichtungen, Aktivitäten und Sportarten des anderen Geschlechts, medizinische Maßnahmen).
In einer Stellungnahme plädiert die DGPPN für „Wissenschaft braucht Respekt statt Einschüchterung". Sie verurteilt Angriffe auf Forschende und ruft zu einem offenen und faktenbasierten Dialog über die Behandlung von Geschlechtsinkongruenz und -dysphorie im Kindes- und Jugendalter auf. Die DGPPN bezieht sich darüber hinaus auf die Einschüchterungsversuche und persönlichen Angriffe gegen ReferentInnen und Teilnehmenden der internationalen SEGM-Konferenz, die im September in Berlin stattgefunden hat.
Unter dem Titel „Youth Gender Distress – Evidence, Etiologies, Ethics and Psychotherapy" vom 11.–14. September 2025 in Berlin brachte die diesjährige Konferenz der Society for Gender Based Medicine (SEGM) Forscher, Kliniker und Wissenschaftler aus mehr als 20 Ländern zusammen. 40 Experten aus vielen Fachgebieten beleuchteten, wie junge Menschen mit Genderproblemen verstanden und unterstützt werden können. Dadurch entstand eine tiefgründige Diskussion und Debatte. Die Konferenz wurde von der International Association of Child and Adolescent Psychiatry and Allied Professions (IACAPAP)empfohlen. David Allison, Sprecher von TTSB, der an der Konferenz teilgenommen hat, berichtet.
Bereits Anfang 2023 hatte das Norwegian Healthcare Investigation Board (NHIB/UKOM) Pubertätsblocker, gegengeschlechtliche Hormone und Operationen für Kinder und Jugendliche als experimentell eingestuft und festgestellt, dass die aktuelle „gender-affirmative“ Richtlinie von 2020 wegen Sicherheitsbedenken überarbeitet werden muss. Die Hauptforderung des UKOM lautete, dass die Empfehlungen dem evidenzbasierten Ansatz folgen sollen, wie er in der übrigen Medizin mittlerweile üblich ist, s. Pasientsikkerhet for barn og unge med kjønnsinkongruens, ukom.no, 09.03.2023.
Ende 2025 hat Norwegen noch immer keine neue nationale Leitlinien zur Behandlung von Genderdysphorie. Besorgte MedizinerInnen erinnern ihre KollegInnen in einem Leitartikel im Journal of the Norwegian Medical Association daran, den Mut zu haben, Minderjährige vor experimentellen gender-affirmativen Eingriffen zu schützen und auf ihrem gesetzlichen Recht zu bestehen, die Teilnahme an „medizinisch unverantwortlichen Behandlungen" zu verweigern.
Drastische Risiken von Östrogen zur Feminisierung von ♂
Die zur Feminisierung von transidenten ♂ angewandten supraphysiologischen Östrogendosen entfalten ihre Wirkung bei weitem nicht so rasch wie Testosteron bei der Maskulinisierung von transidenten ♀ und sind zudem weniger umfassend. Aktuelle systematische Reviews haben die Evidenz für einen Nutzen in Bezug auf die Linderung der Genderdysphorie als gering oder sehr gering bewertet, während die langfristige Anwendung von Östrogen mit beträchtlichen Risiken verbunden ist. Junge Menschen nehmen diese Erkenntnisse zumeist nicht gerne zur Kenntnis, priorisieren sie gering und/oder gehen leichtfertig davon aus, nicht betroffen zu sein.
Am 16. August wird in jedem Jahr daran erinnert, dass 2018 Lisa Littman ihre wichtige Studie zu einem Phänomen, das sie ROGD (Rapid Onset Gender Dysphoria) nannte, veröffentlicht hat. Ihre Arbeit hat die Debatte befruchtet, das Verständnis für die Herausforderungen, mit denen die Betroffenen konfrontiert sind, bereichert sowie viele Menschen inspiriert, sich für ein Ende der Medikalisierung von Genderdysphorie einzusetzen. Mit dem ROGDAwarenessDay soll sie gewürdigt werden, auch in Anbetracht der Opfer, die sie bringen musste, um das Bewusstsein für ROGD-Kinder und ihre Eltern zu schärfen.
Plötzlich einsetzende Genderdysphorie (ROGD) bezeichnet das plötzliche Gefühl des Nichteinverstandenseins mit dem eigenen biologischen Geschlecht im Teenageralter, typischerweise nach intensiver Nutzung sozialer Medien, oft unter dem Einfluss von Gleichaltrigen und häufig als inadäquater Bewältigungsmechanismus für andere Probleme.
Italien: Politik will genderinkongruente Teenager schützen
Einer Meldung vom 05.08.2025 zufolge will die Meloni-Regierung zukünftig Pubertätsblocker und Hormone für U18 streng reglementieren, nachdem die italienischen Behandler bisher keine Anstalten zur Selbstkorrektur erkennen ließen, sondern dogmatisch dem Affirmation-Only-Trend gefolgt sind. Das Gesundheitsministerium(!) soll neue Behandlungsprotokolle entwickeln. Bis dahin müssen Behandlungen durch eine nationale Ethikkommission genehmigt werden.
Noch Anfang 2024 hatten 12 italienische medizinische und wissenschaftliche Gesellschaften ein Manifest zur „Verteidigung lebensrettender Pubertätsblocker" veröffentlicht. Vorangegangen waren kritische Berichte zur affirmativen Behandlungspraxis im Careggi-Krankenhaus in Florenz. Obwohl kurz darauf die Cass-Review erschien, wagten es nur einzelne Fachleute wie der italienische Psychoanalytiker Sarantis Thanopulos (Präsident der psychoanalytischen Gesellschaft) kritisch darauf zu reagieren und mehr Minderjährigenschutz zu fordern.
Pubertätsblockade wird durch fragwürdige NL-Studie verharmlost
Mitte Juni 2025 wurde eine niederländische Studie veröffentlicht, die behauptet, dass die 70 Personen, die ihre medizinische Transition zwischen 1998 und 2011 in der Amsterdamer Genderklinik mit der Pubertätsblockade begonnen hatten (s. auch NL-Studie von 2011), keine negativen Auswirkungen auf ihre sexuelle Funktion im Erwachsenenalter (Ø 29 Jahre) haben. Die Presseerklärung der Amsterdamer Genderklinik lautet:
Ähnlich großtönend kursierten Meldungen zu dieser Studie anschließend in den deutschen Medien, wie im Dt. Ärzteblatt. Die Tagesschau setzte immerhin ein Fragezeichen hinter die Überschrift.
Prof. Dr. Florian Zepf (Jena), aber auch die Society for Gender Based Medicine kritisieren die Studie wegen diverser methodischer und qualitativer Mängel als nicht vertrauenswürdig.
Frankreich: Bei U18 wird neu überlegt, für Erwachsene gilt Affirmation-only
In Frankreich wurde die Behandlung bei Genderinkongruenz bisher regional unterschiedlich gehandhabt. Die französische Gesundheitsbehörde HAS hat sich jetzt erstmalig in der Epoche gender-affirmativer Versorgung zu Empfehlungen zur medizinischen Transition von Erwachsenen durchgerungen. Die Empfehlungen für Minderjährige, deren Entwurf Ende 2024 der Zeitung Le Figaro vorlag, wurden am 18.07.2025 nicht mitveröffentlicht.
Was bedeutet die Forderung nach medizinischer Transition?
Es gibt sehr unterschiedliche Sichtweisen, was Transsexualität bzw. -identifikation bedeutet, ob sie angeboren oder erworben, manifest oder vorübergehend ist und welche Behandlungsmethoden wirklich sinnvoll und ethisch sind.
Häufig finden sich trans-affirmative Versorger, die die Selbstdiagnose der Betroffenen unhinterfragt übernehmen und ihren Forderungen und Wünschen nach Veränderungen des Körpers nachkommen, indem sie entsprechende Indikationen formulieren und Dienstleistungen anbieten. Sie sprechen dabei paradoxerweise von „Indikation“ und „medizinischer Notwendigkeit“, obwohl Transidentifikation/Transsexualität/Genderinkongruenz/-dysphorie nicht mehr pathologisch betrachtet werden soll.
Parallel dazu formulieren etliche erfahrene PsychotherapeutInnen und PsychiaterInnen, die intensiv mit Transitionierten und Detransitionierten gearbeitet haben, ganz andere Schlussfolgerungen, wie Stella O'Malley:
„The drive to transition is rooted in unresolved mental illness.Clinicians best serve trans-identifying patients not by affirming a medical pathway, but by addressing the underlying psychological distress with honesty, insight, and compassion.“
Wenn das Verlangen nach einer medizinischen Transition aus einer ungelösten psychischen Erkrankung resultiert, muss anders behandelt werden als durch Bestätigung und Veränderung des körperlichen Erscheinungsbildes.
Entscheidung US-Supreme Court vs. Skrmetti*) (Tennessee)
Wikimedia CommonsDer Supreme Court der USA hat mit 6 zu 3 Stimmen entschieden, dass ein Gesetz des Bundesstaates Tennessee, das bestimmte medizinische Behandlungen für transgender Minderjährige verbietet, verfassungskonform ist und „nicht der verschärften Prüfung gemäß der Gleichbehandlungsklausel des 14. Zusatzartikels zur Verfassung der Vereinigten Staaten unterliegt sowie die Anforderungen einer rationalen Grundlage erfüllt.“ Das Gesetz in Tennessee bleibt daher bestehen. Das Urteil bedeutet, dass Bundesstaaten das Recht haben, die Praxis der „medizinischen Versorgung" von genderdysphorischen/-inkongruenten Minderjährigen zu regulieren. Für die Gesetze der anderen 27 US-Bundesstaaten, die seit 2021 medizinische Transitionsbehandlungen einschränken oder verbieten, gilt das Urteil ebenso.
Australien: Urteil will die Zukunft des Kindes offen halten
Update zum ursprünglichen Beitrag vom 14.04.2025:
Anfang Juni 2025 wurde einem Antrag der Zeitung „The Australian” stattgegeben, die Anonymisierung im Familiengerichtsurteil zum Fall „Devin" teilweise aufzuheben. Bei der im Prozess als „Associate Prof. L.“ angehörten Expertin handelt es sich um Australiens einflussreichste gender-affirmative Ärztin Dr. Michelle Telfer, Chefärztin am Royal Children's Hospital in Melbourne und frühere AUSPath-Präsidentin. Die Aufhebung wurde damit begründet, dass ein bedeutendes öffentliches Interesse an der Transparenz von Praktiken renommierter Einrichtungen bestehe und Telfer eine zentrale Rolle in der Gender-Medizin spiele.
Der Richter hatte im Prozess u. a. kritisiert, dass die Klinik den gender-non-konformen Devin während der 6-jährigen Behandlung nicht umfassend untersucht hatte, die Diagnose erst kurz vor dem Gerichtsverfahren erfolgte und ausschließlich Pubertätsblocker als ersten Schritt einer lebenslangen Medikalisierung angeboten wurden.
„Michelle Telfer advocated for the mother who wanted to commence puberty blockers for her son, while the father argued his son was gender-exploratory, not gender dysphoric and was concerned that medicali-zation was potentially harmful."
Unliebsame Studienergebnisse werden gerne vertuscht
Update 2025 zum ursprünglichen Beitrag vom 28.10.2024:
Auf Druck der neuen US-Regierung wurde am 16.05.2025 eine lange Zeit aus politischen Gründen zurückgehaltene klinische Pubertätsblocker-Studie, die unter Federführung von Dr. Johanna Olson-Kennedy im Rahmen einer öffentlichen Finanzierung durchgeführt wurde, veröffentlicht. Die Studie, die auf Selbstauskünften der behandelten Jugendlichen und ihrer Eltern basiert, enthält im Preprint offensichtliche Widersprüche und Unstimmigkeiten. In der Zusammenfassung heißt es, dass keine Veränderungen der psychischen Gesundheit der Jugendlichen gefunden wurden.
Gestern berichtete die Los Angeles Times, dass die pädiatrische Gender-Klinik unter der Leitung von Dr. Johanna Olson-Kennedy am Childrens Hospital Los Angeles im Juli schließt.
Kann ein „hybrider Körper“ die Genderdysphorie wirklich verringern?
Bekanntermaßen ist der Wechsel des Geschlechts von männlich zu weiblich oder umgekehrt nicht möglich. Die derzeit bei Genderinkongruenz standardmäßig angebotene sog. „gender-affirmative Versorgung" (PB, CSH, OPs) kann den geschlechtlichen Körper bestenfalls teilweise an das andere Geschlecht bzw. die gefühlte Gender-Identität „angleichen”. Die medizinischen Behandlungen führen häufig zu Körpern, die weder den typischen männlichen noch den weiblichen Merkmalen entsprechen. Gregory Brown, Prof. für Sportwissenschaften (Nebraska), erörtert die Frage, ob genderinkongruente oder gar genderdysphorische Menschen von dieser Behandlung überhaupt profitieren können.
CHH – Das Nachholen der Pubertät gelingt nur teilweise
CHH (Congenital hypogonadotropic hypogonadism) ist eine seltene genetisch bedingte endokrine Störung, die durch eine fehlende Pubertät und Unfruchtbarkeit charakterisiert ist. Die Sex-Ratio ist 2-5♂ : 1♀. Bei CHH produziert die Hypophyse nicht die zur Auslösung der Pubertät notwendigen Hormone (GnRH), was dazu führt, dass Jugendliche körperlich und emotional im kindlichen Zustand bleiben, während sich die Altersgenossen weiterentwickeln. Wenn diese Genmutation in der Familie nicht bekannt ist, erfahren betroffene Menschen oft erst im späten Pubertätsalter davon, weil ihr Entwicklungsstillstand den Rahmen eines „Spätzünders“ sprengt. Die medikamentöse Ersatztherapie mit GnRH und Hormonen kann die Entwicklungsverzögerung nicht vollständig beseitigen und hat weitere Folgen.
Die Society for Evidence Based Gender Medicine hat die 2025 veröffentlichte Version der S2k-Leitlinie für die Diagnose und Behandlung von Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter analysiert und hält sie für nicht vertrauenswürdig. Trotz des etwas vorsichtigeren Tons im Vergleich zum Entwurf 2024 ist sie weiterhin nicht-evidenzbasiert, ebnet aber den Weg für anhaltend unangemessene Transitionen von Jugendlichen und lässt sog. genderunzufriedene Teenager ohne Empfehlung im Stich.
Bundestagsreden zu medizinischen Transitionsmaßnahmen bei U18
Am 31.01.2025 fand eine 40-minütige Debatte im Parlament des Dt. Bundestages statt, in der es um Themen wie „Schutz von Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsdysphorie vor geschlechtsangleichenden medizinischen Eingriffen“ und frühkindliche Sexualaufklärung ging. Die Debatte kann als interessante Ergänzung zu den Wahlprogrammen und -veranstaltungen in diesen Wochen betrachtet werden.
Erhebliche Unsicherheit – Neue Metastudien zu med. Transitionsmaßnahmen
Ein kanadisches Forscherteam von der McMaster Universität Ontario hat die Ergebnisse neuer Metastudien zu Pubertätsblockern (PB), maskulinisierenden bzw. feminisierenden Hormonen (CSH) sowie Mastektomien in der Genderdysphorie-Behandlung bis zum Alter von 26 Jahren vorgestellt. Die neuen Metastudien zu PB und CSH bestätigen die Resultate bisheriger systematischer Reviews wie Cass-Review (Taylor, 2023), NICE 2020a,Zepf (2024) und Ludvigsson (2023).
Eltern mussten mit Empörung zusehen, wie die „Ampel“-Koalition in diesem Jahr das Selbstbestimmungsgesetz verabschiedete und sich die medizinischen Fachgesellschaften auf eine Leitliniefür eine gender-affirmative Behandlung von Minderjährigen einigten. Es bleibt nur zu hoffen, dass Wissenschaftsorientierung und der gesunde Menschenverstand wieder mehr in den Vordergrund rücken.
Seit heute ist das Regenbogenportal Geschichte. Es war 2019 unter der GroKo-Regierung vom Familienministerium (Min. Giffey) initiiert worden. TTSB hielt es schon sehr lange für jugendgefährdend und hatte bereits Anfang 2021 beim BMFSFJ interveniert und protestiert (s. Langbeitrag), aber erst im Herbst 2022 (Ampel-Regierung, Familienministerin Paus) waren die Inhalte des Portals auch in Presse und Öffentlichkeit heftig in die Kritik geraten. Nach einigen marginalen Änderungen lief die Website seither weiter.
Neuseeländisches Gesundheitsministerium mahnt zur Vorsicht bei PB
Nachdem das neuseeländische Gesundheitsministerium 2022 die Behauptung, Pubertätsblocker seien „sicher und reversibel“ von seiner Website verschwinden ließ, brachte es jetzt eine lang angekündigte Evidenzübersicht und Stellungnahme zu Pubertätsblockern heraus. Der Bericht bestätigt die Ergebnisse der bisher international bekannten systematischen Reviews.
Das kann allen passieren – Elternentmündigung & Realitätsverleugnung
Eltern, die (noch) nicht von der manifesten Transidentität ihres Kindes überzeugt sind, müssen sich oft mit vielen Stellen auseinandersetzen, um es zu schützen: mit gender-affirmativen Experten, Medien, Behörden/Jugendhilfe/-schutz, Gerichten, Politik, LGBT*-Zentren oder Beratungsstellen, aber auch Schulen.
Deutschland verabschiedet sich von der Realität: Das Selbstbestimmungsgesetz
David Allison, TTSB, zum Selbstbestimmungsgesetz: Andere Länder haben eine ähnliche institutionelle Vereinnahmung erlebt. Doch Deutschland ist weiter gegangen als viele andere, wenn es darum geht, die Transgender-Ideologie auf die Spitze zu treiben und „alle Grenzen aufzulösen“, wie es Helen Joyce in ihrer Rede auf der diesjährigen Genspect-Konferenz in Lissabon ausdrückte.
Die Ampelkoalition in Deutschland hat einen doppelten Gender-Angriff gestartet: Erstens rechtlich, indem sie das SBGG eingeführt hat. Und zweitens verwaltungstechnisch, indem sie den Weg für sozialversicherte medizinische Eingriffe auf Verlangen ohne untere Altersgrenze geebnet hat.
England: 6 Monate nach Veröffentlichung des Cass-Reviews
Ein halbes Jahr nach Veröffentlichung des Cass-Reviews ist in England einiges anders geworden: Pubertätsblocker sind illegal, das Tavistock GIDS wurde durch 2 neue dezentrale NHS-Dienste ersetzt, weitere werden folgen, die Überweisungsverfahren wurden überarbeitet. Dr. Hilary Cass wurde zur Baronin (Baroness Cass of Barnet) ernannt und sitzt als parteiunabhängige Adlige im House of Lords.
Der Cass Review hat eine breite parteiübergreifende Unterstützung erfahren. Wes Streeting (Gesundheitsminister) sagte kürzlich, dass ihre gründliche, evidenzbasierte Überprüfung endlich dazu geführt habe, dass „die Politik aus der Pediatrie verbannt wird“.
Schlechte Wissenschaft ist schlimmer als keine Wissenschaft
Paul Steger, Doktorand der empirischen Wirtschaftswissenschaften (Uni Mannheim), hat eine Studie aus der Fachzeitschrift „Nature – Human Behavior“ analysiert, die behauptet, dass die „Anti-Trans“-Gesetzgebung der Republikaner zu einem Anstieg der Selbstmordversuche um 7–72 % führt. Er weist nach, dass die Studie äußerst fehlerhaft ist.
Trotzdem hat diese Studie bei Trans-Aktivisten und Medien große Aufmerksamkeit erhalten. Sie beweise, dass die sog. Anti-Trans-Gesetze zu erhöhten Selbstmordraten unter Trans-Jugendlichen führten. Jegliche Bedenken gegen eine gender-affirmative Versorgung wurden reflexartig als Förderung von Suizid bei Minderjährigen dargestellt.
Das ab 01.11.2024 geltende Selbstbestimmungsgesetz enthält in den § 13/14 ein sog. Offenbarungsverbot unter Strafandrohung. Es geht um die „absichtliche Offenbarung des früheren Geschlechts einer Transperson“ durch sog. Misgendern, Deadnaming oder Zwangsrouting. Probleme könnten entstehen, wenn Transpersonen allein aufgrund ihres Erscheinungsbildes angesprochen oder bezeichnet werden.
Ferner äußerte Reem Alsalem, die Sonderberichterstatterin der UN, ihre Besorgnis zum deutschen Selbstbestimmungsgesetz. Das Gesetz habe Auswirkungen durch die Vermengung von Genderidentität und Geschlecht, für die die notwendigen Schutzmaßnahmen insbesondere für Mädchen und Frauen fehlten.
Drei renommierte Schweizer ÄrztInnen, der Genfer Kinderarzt Daniel Halpérin, der ehemalige Präsident der FMH Jacques de Haller und die ehemalige Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie Nicole Pellaud, haben einen Aufrufzur Vorsicht formuliert, der die Beurteilung und Behandlung von Minderjährigen betrifft, die ihr Geschlecht/Gender infrage stellen.
In einem Interview mit dem Pädiater Daniel S. Halpérina geht es u. a. um die Pubertätsblockierung bei Teenagern, er sagt:
„Man spielt Zauberlehrling mit jungen Gehirnen und jungen Körpern, die sich in einem Alter befinden, in dem man sich mit sexuellen Wünschen, Anziehungen und Bedürfnissen, die manchmal widersprüchlich sind, vollsaugt. Wenn man die Pubertät blockiert, tut man alle möglichen Dinge, deren langfristige Folgen man nicht abschätzen kann.”
England: NHS legt Plan zur Umsetzung der Cass-Empfehlungen vor
Der NHS, Englands staatliche Gesundheits-Dienstleister, hat einen detaillierten Plan veröffentlicht, wie die Empfehlungen des Cass-Berichtes zur Versorgung Minderjähriger in einer Gender-Notlage in den nächsten 2 Jahren umgesetzt werden sollen. Ziel ist die vollständige Umsetzung der Empfehlungen, um eine sichere, bedarfsgerechte und ganzheitliche Versorgung zu gewährleisten.
Cass, weiterhin als Sonderberaterin tätig, schreibt in der Einführung:
„Those services will take a holistic approach to care which addresses the needs of each individual and will put in place a full package of care which can be delivered as close to home as possible."
Ohne ideologische Brille ist ROGD ein affektiv-perzeptives Problem
In einem neuen Beitrag der Zeitschrift Psychodynamic Practice setzt sich Jaco v. Zyl (klin. Psychologe, Irland) kritisch mit der Rolle bzw. Funktion von Psychotherapie in der gender-affirmativen Versorgung auseinander. Er fordert, die ideologische und teilweise politische Vereinnahmung von Psychologie und Medizin beim Thema Genderdysphorie (GD) beiseitezulassen und die jugendliche Gender-Notlage als affektiv-perzeptive Körperbildstörung zu verstehen, die mit anderen Wahrnehmungsstörungen, wie Magersucht, BIID, BDD, Muskeldysmorphie in einer Reihe steht.
Van Zyl zeigt aus psychoanalytischer Perspektive, wie sich affektiv-perzeptiveKörperbild-Probleme entwickeln können. Schließlich weist er auf die Grenzen gender-affirmativer Ansätze hin und begründet, warum die explorative Psychotherapie die nuanciertere und ethischere Alternative darstellt.
Offener Brief zur geplanten S2k-Leitlinie GI/GD an das BMG
Vor mehr als 7 Jahren wurde mit der Erstellung einer neuen Leitlinie begonnen. Sie soll Experten-Wissen bereitstellen zum Umgang mit Minderjährigen, die Probleme mit ihrem Geschlecht/Gender haben. Ziel waren ursprünglich Empfehlungen in der höchsten AWMF-Kategorie S3 für MedizinerInnen, Gesundheitsfachleute und Betroffene. Seit März 2024 liegt ein LL-Entwurf auf S2k-Niveau vor (AWMF-RNr. 028-01), der hauptsächlich von Fachleuten außerhalb der Leitlinien-Kommission, aber selbst von 2 der beteiligten Fachgesellschaften heftig kritisiert wird.
Wir Eltern von TTSB und ParentsofROGDKids (deutschsprachig) haben jetzt unsere Bedenken und Befürchtungen an den Gesundheitsminister (BMG) geschickt, nachdem bereits Briefe an die beteiligten Fachgesellschaften und die Bundesärztekammer vorangegangen waren.
Wir haben Zweifel, ob eine „Selbstkorrektur“ der sog. Gender-Medizin im Rahmen der „Selbstverwaltung im Gesundheitswesen" in Deutschland möglich ist oder ob zum Schutz von Minderjährigen und jungen Erwachsenen nicht doch Leitplanken erforderlich sind.
WPATH-SoC8: Politische Einflussnahme statt Wissenschaft
Wikimedia CommonsAm 25.06.2024 wurde nun auch das Geheimnis um die chaotische Veröffentlichung der WPATH SOC-8 gelüftet. Am 15. September 2022 wurde zunächst eine Version online gestellt, die die Mindestaltersgrenzen des Entwurfs enthielt. Innerhalb von 24 Stunden verschwand diese Version von der Website der WPATH und es folgte die Veröffentlichung einer „Korrektur“, die die Mindestaltersgrenzen nicht mehr enthielt. Aus offengelegten Unterlagen eines Gerichtsprozesses in Alabama ist ersichtlich, dass die Biden-Administration in Person von Admiral Rachel L. Levine (stellv. Gesundheitsmin.) Druck auf die WPATH ausgeübt hat, die Empfehlungen (SoC8) schnell fertigzustellen und das Mindestalter für die medizinischen Maßnahmen bei Minderjährigen zu streichen. Es war also ein politischer Hintergrund und kein wissenschaftlicher. Die Absicht war offensichtlich, Klagen zu erschweren und der politischen Pro-Trans-Linie der Biden-Regierung den Weg zu ebnen, allen, die sie wünschen, einen breiten Zugang zu Hormonen und Operationen zu empfehlen.
S2k-Leitlinie – DGKJP lässt Eltern im Regen stehen
Die Briefe an die Fachgesellschaften, in denen wir (zusammen mit ParentsofROGDKids) unsere Bedenken hinsichtlich des S2k-Leitlinienentwurfs (LL) begründet haben, scheinen leider bisher nicht viel zu bewirken. Die „Rückmeldung“ der DGKJP (als federführende Fachgesellschaft für die LL) behauptet, dass der LL-Prozess ordnungsgemäß vonstattengegangen sei. Zudem heißt es, „dass die Leitlinie weder einen einseitig affirmativen Ansatz verfolgt noch diesem widerspricht.“
Allerdings wurde keine unserer Fragen beantwortet, der Leitlinien-Entwurf wird offensichtlich weder grundlegend überarbeitet noch zurückgezogen. Selbst auf das Angebot, dass sich die DGKJP-Ombudsperson die Bedenken zur Leitlinie aus unserer Elternschaft in einer Online-Videokonferenz anhören könne, wurde nicht eingegangen.
Wenn jetzt alles weiterläuft, wie von der Kommission beabsichtigt, wird eine Leitlinie veröffentlicht werden, die für Fachleute und Betroffene nicht hilfreich ist und auch die Eltern der Betroffenen „im Regen stehen lässt“.
Angekündigt als „Quantensprung“ gerät der S2k-Leitlinienentwurf (für D-A-CH) vor der finalen Konsentierung jetzt auch von Expertenseite immer stärker in die Kritik. Die Dt. Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) – eine der großen medizinischen Fachgesellschaften – lehnt die S2k-Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und -dysphorie im Kindes- und Jugendalter“ in der Entwurfsfassung ab. Dies teilte der Präsident der DGPPN dem Vorsitzenden der Leitlinien-Kommission, Professor Georg Romer, mit.
Auch die Fachgesellschaft DGSMP (vormals DGSMTW) konsentiert lt. A. Korte den Leitlinienentwurf nicht.
Die Schweizerische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapieSGKJPP, die Dr. Dagmar Pauli in die Leitlinien-Kommission mandatiert hatte, schließt sich der kürzlich veröffentlichten Stellungnahme der ESCAP an und spricht sich für eine Überarbeitung des Leitlinienentwurfs aus!
Die ZEIT greift aktuell den Disput auf, der auch in Deutschland in den vergangenen Wochen insbesondere durch den S2k-Leitlinienentwurf, aber auch durch einige internationale Veröffentlichungen und „Enthüllungen“ angefeuert wurde. Allerdings verwundert es, dass von einem „Streit unter Medizinern“ die Rede ist, da auch PsychologInnen, TransaktivistInnen und PolitikerInnen leidenschaftlich mitmischen. Der „mitten hinein in die komplizierte Gemengelage“ veröffentlichte neue Leitlinienentwurf (LL) mit den Behandlungsempfehlungen – von der Kommission eifrig als „Quantensprung“ angekündigt – sorgt für „ungewöhnlich lauten Streit“.
„Inzwischen scheint unsicher, ob und wann die Leitlinie überhaupt verabschiedet wird."
Immerhin hat der Dt. Ärztetag im Mai zur Vorsicht aufgerufen und entsprechende Petitionen verabschiedet. 14 Professoren haben einen ausführlichen Kommentarzur S2k-Leitlinie verfasst, die ESCAP eine warnende Stellungnahme.
England setzt Pubertätsblocker für GD-Teenager vollständig aus
Während in Deutschland die Fraktion der „gender-affirmativen Versorger" noch immer behauptet, PB seien bis auf die Beeinflussung der psychosexuellen Entwicklung nahezu vollständig reversibel und deshalb sicher und notwendig zur Blockierung der natürlichen Pubertät (s. S2k-Leitlinienentwurf), setzt England die PB jetzt vorläufig komplett aus. Sie dürfen nicht mehr für Minderjährige mit Genderinkongruenz in England, Wales und Schottland verschrieben oder an sie abgegeben werden. Unter das Notverbot fallen auch private britische Dienstleister, die im Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz registriert sind bzw. die Rezepte über Ärzte in Europa ausstellen. Die Maßnahme wird mit den Risiken bei der Patientensicherheit begründet. Nach dem 3-monatigen Notverbot will die neue Regierung das Verbot festschreiben.
Zur Situation und dem Umgang mit Teens & Twens, die Hilfe benötigen, weil sie unzufrieden mit ihrem Geschlecht bzw. Gender sind, gibt es unterschiedliche Positionen. Parallel zur WPATH-Tagung fand vom 27.-29. September in Lissabon eine ‚Kontrapunkt'-Veranstaltung von Genspect statt. Die Genspect-Konferenz suchte den öffentlichen Dialog, um das Trans-Phänomen besser zu verstehen, stellte die Evidenzbasis für die Geschlechtermedizin infrage und befasste sich mit dem weitverbreiteten Schaden, den die Ideologie der Genderidentität verursacht hat. Unter dem Fokus „Die Zukunft neu gestalten“ ging es um innovative Lösungen.
Prof. Dr. Florian Zepf geht es um die Versachlichung der Debatte zur Behandlung von Minderjährigen mit Genderinkongruenz bzw. Genderdysphorie. Er begründet in einem Spiegel-Interview, warum er zusammen mit 13 weiteren Kollegen eine kritische inhaltliche Kommentierung zum S2k-Leitlinienentwurf verfasst hat und eine gut ausgearbeitete wissenschaftlich fundierte Leitlinie fordert.
„Nur so können wir den Bedürfnissen der betroffenen Kinder und Jugendlichen gerecht werden."
Trotz derselben Studienlage kommt die S2k-Leitlinie zu ganz anderen Empfehlungen als der Cass-Review-Abschlussbericht. Das erregt mittlerweile international Aufsehen. Die Society for Evidence Based Gender Medicine (SEGM) kommt außerdem aufgrund ihrer detaillierten Analyse zu dem Schluss, dass die S2k-Leitlinie die Grundvoraussetzung einer zuverlässigen, vertrauenswürdigen, evidenzbasierten Leitlinie nicht erfüllt.
Ohne Altersgrenzen fehlt jeglicher Minderjährigenschutz
Auch in Deutschland gibt es Kliniken, die Minderjährigen, die ihr Geschlecht/Gender infrage stellen, gesunde Körperteile amputieren. Die Voraussetzungen sind in jeder Klinik, die solche Operationen durchführt, etwas unterschiedlich, aber im Einzelfall doch erstaunlich lasch. Da es per Gesetz oder S2k-Leitlinie nach unten keine Altersgrenzen gibt, fehlt bei diesen irreversiblen medizinischen Maßnahmen jeglicher Minderjährigenschutz. Zwingend ist die Zustimmung der Eltern, alle anderen Hürden, die sonst üblich sind, entfallen zumindest bei Selbstzahlenden.
Das NL-Protokoll ist eine medizinische Titanic, die auf einen Eisberg zusteuert
Jan Kuitenbrouwer und Peter Vasterman bezeichnen den Cass-Review-Abschlussbericht als Bombe, die schon seit einiger Zeit auf dem Weg nach unten war und „dann Mitte April explodierte“. Der Bericht ist ein schwerer Schlag für das gender-affirmative Versorgungsmodell und bedeutet möglicherweise den Anfang von dessen Ende – nicht nur in England. In der umfassenden Überprüfung der verfügbaren Forschungsergebnisse zur Genderdysphorie-Behandlung war das Niederländische Protokoll (PB, CSH, OPs, PT) – der Ausgangspunkt für die Behandlung von Jugendlichen mit Gender-Problemen – als unbrauchbar beurteilt worden. Für Insider keine Überraschung bestätigte der Bericht, dass die bisherige Behandlung nicht gerechtfertigt ist, da der explosionsartige Anstieg speziell für ♀ Teenager ungeklärt ist und es zu wenig Evidenz für die Wirksamkeit gibt, stattdessen aber erhebliche Gesundheitsrisiken und irreversible Folgen.
„Kurz gesagt, es handelt sich um eine experimentelle Behandlung für ein schlecht verstandenes Leiden.”
Der 128. Deutscher Ärztetag hat am 10.05.2024 einen Leitantrag zur „Behandlung einer Geschlechtsdysphorie bei Minderjährigen“ an die Bundesregierung verabschiedet. Darin wird sie aufgefordert, „Pubertätsblocker, geschlechtsumwandelnde Hormontherapien oder ebensolche Operationen bei unter 18-Jährigen mit Geschlechtsinkongruenz (GI) oder Geschlechtsdysphorie (GD) nur im Rahmen kontrollierter wissenschaftlicher Studien und unter Hinzuziehen eines multidisziplinären Teams sowie einer klinischen Ethikkommission und nach abgeschlossener medizinischer und insbesondere psychiatrischer Diagnostik und Behandlung eventueller psychischer Störungen zu gestatten“.
Erst jetzt, kurz bevor das SBGG im Bundesrat auf der Tagesordnung steht, fordert der 128. Deutsche Ärztetag darüber hinaus in einem weiteren Antrag mit großer Deutlichkeit „den Bundestag zu einer Änderung des Selbstbestimmungsgesetzes dahingehend auf, dass es unter Achtzehnjährigen nicht gestattet werden darf, ohne vorherige fachärztliche kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik und Beratung Angaben zu ihrem Geschlecht und Personenstand im Personenregister vorzunehmen oder vornehmen zu lassen.“
In Deutschland wurde kaum berichtet, dass Hilary Cass am 09.04.2024 nach 4 Jahren Forschung den Abschlussbericht zu dem nach ihr benannten Review veröffentlicht hat. Es handelt sich um die weltweit umfangreichste systematische Überprüfung aller Belege und Studien im Kontext der Behandlung und Versorgung von genderinkongruenten oder -dysphorischen Minderjährigen. Der Bericht enthält wegweisende wissenschaftliche Erkenntnisse und Empfehlungen, wie Fachleute Teens & Twens mit Gender-Problemen angemessener als bisher helfen können, ihre Notlage zu überwinden. Um diese Informationen zu verbreiten, können Sie den hier verfügbaren Musterbrief anpassen und an alle verbreiten, die unsere Kinder analog des Affirmation-Only-Mindsets auf die medizinische „Gender-Reise“ schicken wollen.
Einen Monat nach der Veröffentlichung des Cass-Review-Abschlussberichts interviewte Hannah Barnes (BBC-Reporterin und Autorin von 'Time to Think') Hilary Cass, die vor 4 Jahren eigentlich in den Ruhestand gehen wollte, um Saxofon zu lernen. Stattdessen ließ Cass sich in die Pflicht nehmen, die umfassendste Überprüfung zu leiten, die es jemals zur Gender-Versorgung von Jugendlichen gegeben hat.
Eltern schlagen Alarm: Die Patientensicherheit unserer Teenager ist gefährdet!
In einem Offenen Brief fordert Transteens-Sorge-berechtigt die Bundesärztekammer auf, die Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung“ zu stoppen. Wir halten die frühe und systematische gender-affirmative Behandlung durch PB, CSH und OPs wie sie in der Leitlinie für die Zukunft zementiert werden soll, nicht für sicher, zweckmäßig und ethisch akzeptabel, da sie aus unseren physisch gesunden Jugendlichen lebenslange PatientInnen macht und ihre Zukunft unverhältnismäßig einschränkt, ohne dass eine begründete Aussicht auf „Heilung“ der Dysphorie besteht. Behandlungsalternativen, wie sie andere Länder anbieten, fehlen ganz.
Wir halten es für unethisch, die schlechte Qualität der Evidenz anzuerkennen, dann aber dennoch – ohne Nutzen und Schaden ausreichend zu kennen – einseitig starke Empfehlungen für die medizinische Transition von Minderjährigen auszusprechen. PB- und CSH-Behandlungen sind keine trivialen, sondern lebensverändernde Eingriffe, die für unsere Teenager unsicher und möglicherweise vermeidbar sind.
ESCAP: klinische, wissenschaftliche und ethische Standards wahren
Die Europäische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie mahnt, klinische, wissenschaftliche und ethische Standards bei der Versorgung genderdysphorischer Minderjähriger anzuwenden, speziell im Hinblick auf die schwerwiegenden langfristigen Folgen von medizinischen Transitionsbehandlungen. Auf europäischer Ebene haben sich Kinder- und Jugendpsychiater zusammengefunden, um angesichts der neueren Forschungsergebnisse und Entwicklungen darauf hinzuweisen, dass im Sinne des Grundsatzes „primum-nilnocere“ (zuerst einmal nicht schaden) auf experimentelle und unnötig invasive Behandlungen mit unbewiesenen psychosozialen Auswirkungen verzichtet werden müsse.
Nach den Eltern warnen jetzt 14 Professoren für Kinder- und Jugend-Psychiatrie in einem 112-seitigen Fachkommentar davor, die geplante S2k-Leitlinie „Diagnostik und Behandlung von Geschlechtsinkongruenz und -dysphorie im Kindes- und Jugendalter“ zu veröffentlichen. Sie kritisieren viele fragwürdige Punkte der Leitlinie, im Vordergrund stehen die „potenziell irreversiblen, biomedizinischen Maßnahmen bei körperlich gesunden Minderjährigen“ ohne ausreichende Evidenzbasis.
Die S2k-LL-Kommentierung der 14 Professoren für KiJu-Psychiatrie ist jetzt online:
Cass: GD-Behandlung von 17- bis 25-Jährigen kommt auf den Prüfstand
Es ist sehr erfreulich und bemerkenswert, dass Hilary Cass auch die 17- bis 25-Jährigen in den Blick genommen hat. Sie ist überzeugt, Twens bis mind. 25 Jahre sollten nicht zu einem Wechsel des Geschlechts gedrängt werden, sondern „in aller Ruhe eine ganzheitliche, therapeutische Unterstützung“ erhalten, damit sie „lebensverändernde“ Entscheidungen erst treffen, wenn die Reifung des Gehirns einigermaßen abgeschlossen und das Selbstbewusstsein gefestigt ist.
Anstatt die Probleme von Jugendlichen (insbes. ♀) unangemessen und unnötig zu medikalisieren, wäre eine Verschiebung invasiver Eingriffe bis ins „reifere Erwachsenenalter“ sinnvoll, um ihnen eine offene Zukunft zu ermöglichen.
Stoppen Sie die Veröffentlichung der an WPATH-SOC orientierten Leitlinie!
In einem Offenen Brief fordert Transteens-Sorge-berechtigt die Vorstands- bzw. Präsidiumsmitglieder der Fachgesellschaften, die an der S2k-Leitlinie AWMF-RNr. 028-014 beteiligt sind, sowie die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. auf, die Veröffentlichung der Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung“ zu stoppen.
Die Fachgesellschaften sollten den gerade erschienenen Abschlussbericht des Cass-Reviews als Gelegenheit nehmen innezuhalten, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu studieren, um auf dieser Basis für Heranwachsende in Deutschland eine angemessene gender-medizinische Versorgung zu entwickeln, die auf Evidenz und Wissen beruht und äußerste Vorsicht bezüglich invasiver Interventionen walten lässt.
2020 beauftragte die Nationale Gesundheitsbehörde Dr. Hilary Cass mit der Durchführung einer unabhängigen Überprüfung der Behandlungen Minderjähriger mit Genderdysphorie, um sicherzustellen, dass sie einen hohen Standard der Versorgung erhalten, der ihren Bedürfnissen entspricht, sicher, ganzheitlich und effektiv ist. Dr. Hilary Cass hat jetzt ihren Abschlussbericht und ihre Empfehlungen an NHS England vorgelegt. Im Rahmen des Cass Reviews wurden 8 systematische Überprüfungen der Universität York durchgeführt.
Der Abschlussbericht empfiehlt dem NHS weitreichende Änderungen in der Betreuung von Minderjährigen, die Probleme mit ihrem Geschlecht/Gender haben, wie die Aufgabe des sog. „Affirmationsmodells“ und den damit verbundenen Einsatz von Pubertätsblockern und Hormonen. Weder die Evidenzbasis konnte den Einsatz dieser drastischen Behandlungen untermauern, noch wurde das „Affirmationsmodell“ der Komplexität der Gesundheitsprobleme der Teenager gerecht. Fazit des Abschlussberichtes:
„For most young people, a medical pathway will not be the best way to manage their gender-related distress."
ROGD-Teenager, die sich transidentifizieren, bekommen alleine aufgrund ihrer Genderprobleme keine Psychotherapie mehr, sondern nur noch in Kombination mit Identitätsfindung plus sozialer oder medizinischer Transition (therapeutische Prozessbegleitung), innerfamiliären Problemen und Entscheidungsfindung im Hinblick auf eine körpermodifizierende Behandlung. Frau Maur, Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer und Leitlinienmitglied, betonte beim Pressbriefing zu der S2k-Leitlinie,
„dass Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie keine psychischen Erkrankungen sind und entsprechend gibt es zunächst mal keine Indikation für eine Psychotherapie."
Auch der Leitlinien-Entwurf für GD-KiJu zementiert den Affirmation-Only-Trend
Am 20.03.2024 wurde Medienvertretern in einem virtuellen press briefing eine aus 320 Seiten bestehende Entwurfsfassung der neuen Behandlungsleitlinie für transidente Minderjährige vorgestellt. Nach 7-jähriger Bearbeitungsdauer konnte der genaue Erscheinungszeitpunkt noch immer nicht bekannt gegeben werden. In den nächsten 4 Wochen steht die Leitlinie noch den Mitgliedern der beteiligten Fachgesellschaften „für redaktionelle Änderungsvorschläge“ zur Verfügung. Die Leitlinie wurde für den deutschsprachigen Raum erstellt. Allerdings fehlte bei der Vorstellung neben dem federführenden Koordinator der Kommission ein(e) Vertreter(in) aus Österreich. Anscheinend um dem Event einen internationalen Touch zu geben, sprach Cecilia Dhejne (Psychiaterin für Erwachsene) aus Schweden einige lobende Worte.
Der Affirmation-Only-Trend für GD-Teens & Twens wird beschleunigt
WikimediaCommons Axel HindemithParallel zur Begrenzung der Pubertätsblockade in England auf klinische Studien (s. u.) werden in Deutschland verstärkt Anstrengungen unternommen, möglichst viele Teenager, die ihr Gender/Geschlecht infrage stellen, immer früher und schneller auf die Schiene der medizinischen Transition zu routen. Der G-BA fördert dazu mit 5 Mio. € ein digitales Infrastruktur-Projekt, an dem u. a. die Unikliniken in Münster und Hamburg, die Charité in Berlin, 2 Kliniken kirchlicher Träger: KEM Essen und AGAPLESION Ffm sind beteiligt sowie die gesetzlichen Krankenkassen TK und Barmer, Ansprechpartnerin ist die Endokrinologin Prof. Dr. Richter-Unruh (UK Ulm):
WPATH Leaks: Gender-Medizin ist weder Wissenschaft noch Medizin
Durchgesickerte Informationen von WPATH (World Professional Association for Transgender Health) enthüllen weitverbreitete pseudowissenschaftliche chirurgische und hormonelle Experimente und ärztliche Kunstfehler bei Heranwachsenden und vulnerablen Erwachsenen.
Die Mitglieder der World Professional Association of Transgender Health (WPATH) zeigen, dass sie die langfristigen Ergebnisse für PatientInnen nicht berücksichtigen, obwohl sie sich der schwächenden und möglicherweise tödlichen Nebenwirkungen von gegengeschlechtlichen Hormonen und anderen Behandlungen bewusst sind. Die Medikalisierung ohne hinreichende Evidenzbasis als „medizinisch notwendig“ zu bezeichnen, ist vollkommen unangebracht und irreführend.
„Die WPATH-Akten bestätigen, dass das, was als ‚Gender-Medizin‘ bezeichnet wird, weder Wissenschaft noch Medizin ist“, sagt Michael Shellenberger, dem die Akten zugespielt wurden.
„WPATH has produced eight versions of its 'Standards of Care', but they are based on ideology rather than science."
Aktualisierte systematische Übersicht zur Evidenzlage der PB & CSH bei GD-U18
„Zwei Übersichtsarbeiten (eine zu PB, eine zu CSH) des britischen National Institute for Clinical Excellence (NICE) aus dem Jahr 2020 zeigten keinen eindeutigen klinischen Nutzen in Bezug auf kritische Zielvariablen sowie andere wichtige Variablen, insbesondere keine eindeutige Verbesserung der GD-Symptomatik. Weiterhin wurde die klinisch-wissenschaftliche Qualität der bis dahin vorliegenden Befunde gemäß Modified-GRADE-Kriterien als ‚sehr gering' eingestuft."
Prof. Florian Zepf, Jena, hat mit seinen KollegInnen die seit den NICE-Reviews weltweit neu verfügbaren Studien erfasst und analysiert, um das Wissen zu dieser Thematik auf den neuesten Stand zu bringen. Die systematische Analyse ergab kaum Neues und Belastbares, sodass das klinisch-wissenschaftliche Vertrauen in die Ergebnisse weiterhin als gering bewertet werden muss.
„Die Studienlage zur PB- und CSH-Gabe bei Minderjährigen mit GD ist weiterhin sehr begrenzt und basiert auf wenigen Studien mit unzureichender Methodik und Qualität. Aussagekräftige Langzeitstudien fehlen bisher. Die aktuelle Studienlage deutet derzeit nicht darauf hin, dass sich die GD im Speziellen und die psychische Gesundheit im Allgemeinen im Verlauf der weiteren Entwicklung nach Gabe von PB oder CSH bedeutsam verbessern. Begleitende psychotherapeutische Interventionen bei Kindern und Jugendlichen mit GD zur Unterstützung bzw. zur Minderung der erlebten Belastungen können je nach individueller Situation der Betroffenen ggfs. notwendig werden."
Medizinische Diagnosen von Genderinkongruenz sind aufgrund der Kriterien des ICD-Katalogs relativ einfach zu stellen. Ob die Genderinkongruenz aber temporär oder persistierend ist, ob und wie sie behandelt werden sollte und welche individuellen Aussichten bestehen, dass die medizinischen Transitionsmaßnahmen langfristig einen Benefit bringen, das kann kein(e) ExpertIn sicher prognostizieren. Ohnehin neigen gender-affirmative ExpertInnen dazu, diese Dinge der Person zu überlassen, die den Wunsch hat, medizinisch zu transitionieren.
Es stellt sich die Frage, wie viel die Behandlung von Genderinkongruenz tatsächlich mit konventioneller Medizin und ärztlicher Sorgfaltspflicht zu tun hat oder ob es mehr eine Dienstleistung ist für Menschen, die in der körperbezogenen Selbstoptimierung eine Lösung ihrer Probleme suchen.
Marie Bjerre ist die dänische Gleichstellungsministerin von der liberalkonservativen Partei Venstre. Selbst für den 'genderkritischen Regenbogenrat' überraschend, erklärte sie im Rahmen einer Parlaments-Debatte über das Konzept des Geschlechts, seine Definition und Anwendung im öffentlichen Dänemark kürzlich völlig 'non-woke':
Es gibt nur 2 Geschlechter. Peterleth, CC BY-SA 4.0WikimediaCommons
Sie können Ihr biologisches Geschlecht nicht ändern.
Transmänner sind keine biologischen Männer.
Transfrauen sind keine biologischen Frauen.
Der Begriff „bei der Geburt zugewiesenes Geschlecht“ ist eine seltsame Sprache. Ein Geschlecht werde bei der Geburt festgestellt.
Nachdem in Dänemark bereits seit ca. 2021 sehr viel vorsichtiger mit genderinkongruenten Teens & Twens umgegangen wird, gibt es seit einigen Monaten Streit darüber, ob die medizinische Transition für Minderjährige ganz verboten werden soll. Außerdem stößt die Diskussion um die Legitimation von Transmädchen/-frauen in den Fußballteams Dänemarks auf großen Widerstand, zumindest in den Sportwissenschaften und bei TrainerInnen.
Der dänische Regenbogenrat ist gespannt, ob die Rede von Marie Bjerre ein Paradigmenwechsel ihrer Partei ist und wie sich die Dinge weiterentwickeln.
Spannungsfeld Selbstbestimmung vs. Schutz von Teens & Twens
Wir, die Interessengemeinschaft Transteens Sorge berechtigt, haben zum geplanten Referentenentwurf Selbstbestimmungsgesetz „Entwurf eines Gesetzes über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag und zur Änderung weiterer Vorschriften“ (SBGG) eine Stellungnahme verfasst und an das BMJ und das BMFSFJ versandt.
Ist GAT die neue Form der Konversionstherapie für homosexuelle Teens?
K. Badenoch (Mitte) - Wikipedia CommonsKemi Badenoch, Wirtschafts-, Handelsministerin, zuständig außerdem für Frauen und Gleichstellung, warnte im Dezember 2023 im britischen Parlament vor den Risiken des „Transing away the gay“. Sie sagte, dass Kinder, die sich wahrscheinlich zu gleichgeschlechtlichen Menschen hingezogen fühlen, „möglicherweise Konversionspraktiken unterworfen werden“. Die Fehlinterpretation von „gender-non-konformem Verhalten“ könne die Nicht-Identifikation mit dem biologischen Geschlecht fördern und dazu führen, dass sie irreversible medizinische Behandlungen (GAT – Gender-affirmative-Therapy) erhalten. Es begründe vermutlich auch teilweise die Epidemie von Trans-Jugendlichen. Anfang Februar 2024 legte sie den Abgeordneten entsprechende Beweise vor.
Immer mehr Fachleute äußern sich zur gender-affirmativen Therapie bzw. -versorgung. Tamara Pietzke ist die jüngste Whistleblowerin. Um an die Öffentlichkeit gehen zu können, hat sie Mitte Januar 2024 ihre Therapeuten-Stelle an der Mary Bridge Children's Gender Health Clinic in Washington gekündigt, nachdem sie gezwungen wurde, einem Trend zu folgen, der sie zunehmend beunruhigte und den sie für gefährlich hält, weil sie darin ein hohes Schadenspotential für ihre jungen KlientInnen sieht.
Dossier Geschlechtsdysphorie im Jugendalter (ROGD)
Dr. Bettina Reiter, Psychiaterin und Psychoanalytikerin in Wien, hat ein Dossier zum Themenkreis „Trans Trend bei Jugendlichen – Geschlechtsdysphorie im Jugendalter – ROGD (Rapid onset Gender Dysphoria)“ verfasst. Sie stellt zum einen sehr eindrücklich den derzeitigen Wissensstand zu ROGD dar, zum anderen listet sie auf, welche Maßnahmen wissenschaftlich und gesundheitspolitisch für Österreich wünschenswert oder erforderlich wären, um Teens & Twens angemessener helfen zu können.
ROGD – Wie angemessen ist eine medizinische Transition?
Niemand weiß es genau, denn die Evidenzlage ist sehr schwach (vgl. WHO-Statement v. 15.01.2024). Ob einzelne Jugendliche oder junge Erwachsene von den üblicherweise bei Genderinkongruenz/Genderdysphorie (GD) empfohlenen medizinischen Maßnahmen langfristig profitieren, ist ungewiss. Selbst sorgfältige und erfahrene KlinikerInnen können – wenn sie ehrlich sind – keine gesicherte Prognose stellen. Pamela Paul schreibt am 02.02.2024 in der NY Times auffallend differenziert über die in vielen Ländern (auch in D übliche) sog. gender-affirmative Versorgung.
WHO erklärt: Die Beweislage für GD-KiJu ist „begrenzt und variabel“
In ihrer Erklärung vom 15.01.2024 äußert sich die WHO erneut zu ihrem Vorhaben, in den nächsten 2 Jahren Trans- und Gender-Leitlinien zu entwickeln, an denen sich die Mitgliedsstaaten unverbindlich orientieren können. Es geht um Abläufe, Zeitplanung und die Handhabung von Interessenkonflikten. Zum Geltungsbereich steht dort klar und deutlich – schwarz auf weiß:
„The scope will cover adults only and not address the needs of children and adolescents, because on review, the evidence base for children and adolescents is limited and variable regarding the longer-term outcomes of gender affirming care for children and adolescents.”
Der G-BA hat heute, am 19.01.2024, beschlossen, dass endlich auch die
Systemische Therapie
für Kinder und Jugendliche eine Kassenleistung wird. Familien, deren Teenager unter Genderinkongruenz/-dysphorie(GD) leidet, können voraussichtlich in 6 Monaten von
dieser Therapieform
profitieren. Paul McHugh, ein zu GD sehr erfahrener amerikanischer Kinder- und Jugendpsychiater, hat diese Therapieform regelmäßig für Teens & Twens empfohlen.
Wie der Schweizer Sender SRF am 17.01.2024 in mehreren Beiträgen berichtete, haben sich Schweizer Eltern an die zuständigen Behörden gewandt, weil sie die Vorgehensweise beim Kontakt mit spezialisierten Gendereinrichtungen in der Schweiz für übereilt und unangemessen halten. Es geht vor allem um die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Zürich (KJPP), deren Chefärztin, Dr. Dagmar Pauli, von SRF dazu interviewt wurde.
Die belastenden Gedanken einer Mutter eines ROGD-Twens
Der Blog „Parents with Inconvenient Truths about Trans“ pitt.parents.com ist eine Stimme von Eltern, deren Leben auf den Kopf gestellt wurde, seit ihr Kind ihnen mitgeteilt hat „Ich glaube, ich bin trans.“ Seit 2021 wurden von PITT über 700 Essays veröffentlicht, sie bieten einen Blick über den Tellerrand hinaus – in die dystopische Welt von Eltern mit transidentifizierten Kindern.
NL – Debatte zur Transition von Teens &Twens entwickelt Dynamik
Auch in den Niederlanden hat die Zahl junger Menschen, insbesondere ♀, die transitionieren wollen, erheblich zugenommen. Anscheinend wurde erst kürzlich realisiert, dass mehr als 2.000 junge Menschen auf den Wartelisten der wenigen...
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12. Dez. 2023
Deutschland: 100 % mehr Anträge zur medizinischen Transition
2022 hatte der medizinische Dienst 100 % mehr Anträge zu bearbeiten als 2017. Die Zahl der genehmigten und durchgeführten irreversiblen Maßnahmen liegt deutlich unter den 5.813 Anträgen. Die Antragsquoten, differenziert nach ‚Top'- und...
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08. Dez. 2023
Pathologisierung der Pubertät und Deregulierung der Transmedizin
In einer Online-Veranstaltung von Frauenheldinnen e. V. am 06.12.2023 zum Thema „Gesetzgebungsverfahren zum Selbstbestimmungsgesetz – Kippt die Stimmung?“ konnte David Allison, Sprecher von Transteens Sorge
...
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30. Nov. 2023
Dein Leben ist ein Schiff. Du bist der Kapitän.
Stephen Levine, klinischer Professor für Psychiatrie und Experte für Trans-Themen, erläuterte, wie ein vernünftiger psychotherapeutischer Ansatz aus seiner Sicht aussehen sollte, der sich an Jugendliche mit Genderdysphorie und deren Eltern wendet und was in...
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27. Nov. 2023
Studie aus Finnland zum psychiatrischen Bedarf bei GD
Prof. Kaltiala hat zusammen mit einigen KollegInnen anhand der finnischen Register untersucht, wie sich die psychiatrischen Bedürfnisse der Bevölkerungsgruppe (von 6.655 Personen) mit Genderdysphorie (GD) in der Zeit von 1996 bis 2019 parallel...
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23. Nov. 2023
Pubertätsblocker – Verwendung und Einschränkung in anderen Ländern
Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat einige Informationen zum Sachstand der Verwendung von Pubertätsblockern (PB) in anderen Ländern zusammengetragen.
Wir möchten noch ergänzen, dass es auch in Dänemark die...
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13. Nov. 2023
Ehrung für die Kritik an der Gender-Medizin für (meist ♀) Jugendliche
Heute werden die prominentesten französischen Kritikerinnen der Gender-Medizin für Jugendliche mit einem Preis der Academie Aciences Morales Politiques im Institut de France, Paris, geehrt. Die klinische Psychologin Céline...
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08. Nov. 2023
Stellungnahmen zum SBGG – Anhörung
Der zunächst am 13.11.2023 geplante Anhörungstermin der Sachverständigen wurde am 08.11. gecancelt. Dazu hatte der Bundestag die bereits vorliegenden Stellungnahmen der Sachverständigen sowie weitere Stellungnahmen veröffentlicht. Der neue Anhörungstermin war am...
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04. Nov. 2023
UK: Leitfaden zu genderkritischen Ansichten
Das UK Concil for Psychotherapy (UKCP), Verband britischer Psychotherapieorganisationen und -praktikern, hat einen Leitfaden zum Recht in Bezug auf genderkritische Ansichten und deren Auswirkungen auf die Praxis der Psychotherapie und...
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03. Nov. 2023
Wie akzeptiert ist die Unterstützung von Trans-Teenagern?
Ipsos, Marktforschungsunternehmen aus Frankreich, hat weltweit mehr als 22.000 Menschen befragt, ob Transgender-Teenager mit Zustimmung der Sorgeberechtigten Zugang zu „gender-affirming care" (ohne Trans-Operationen) erhalten sollten.
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28. Okt. 2023
Schweiz: OPs wegen Diagnose Genderdysphorie
Quelle: BFS 2023Das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) hat neue Zahlen veröffentlicht: Die Anzahl der stationären geschlechtsangleichenden Eingriffe in der Schweiz (8,8 Mio. Einw.) hat sich in den vergangenen 4 Jahren mehr als verdoppelt, sie stieg um...
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25. Okt. 2023
Medizin-Skandal
Die aktuelle Ausgabe des EMMA-Magazins (Inhaltsverzeichnis + Shop) enthält einen Beitragsblock zum „Selbstbestimmungsgesetz“. Ein Beitrag unter dem Titel Medizin-Skandal beschäftigt sich mit der Frage, warum Krankenkassen Kosten für Hormone und Operationen bei Trans* übernehmen und...
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23. Okt. 2023
England: Gericht folgt Mutter, die vorsichtig vorgehen will
Eine Mutter in England hat nach 3 Jahren des Wartens eine einstweilige Verfügung erwirkt, die verhindert, dass ihr bald 16-jähriges ROGD-Kind bei einem privaten Dienstleister behandelt wird, wie es ihr Ex-Mann präferiert. Die Mutter...
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22. Okt. 2023
Kristina Schröder: Was tun wir da?
Dr. Kristina Schröder, ehemalige Familienministerin (CDU), äußert ein weiteres Mal in der WELT ihre Skepsis gegenüber dem geplanten Selbstbestimmungsgesetz. Als Erstes stellt sie klar, dass das aktuell geltende Transsexuellengesetz nicht – wie häufig (sogar von...
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20. Okt. 2023
Entpathologisierung?
Im Zusammenhang mit der Behandlung von genderinkongruenten oder genderdysphorischen Minderjährigen wird oft mit dem Begriff Entpathologisierung hantiert. Entpathologisierung bezieht sich hauptsächlich auf das Diagnose-Klassifikationssystem ICD11 der WHO, in dem...
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14. Okt. 2023
Stellungnahme zur medizinischen Transition von Minderjährigen
TTSB hat eine Stellungnahme verfasst als Hilfestellung für Eltern, die ExpertInnen oder Institutionen erklären wollen oder müssen, warum sie gegenüber der medizinischen Transition ihres Kindes skeptisch sind.
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12. Okt. 2023
Genderdysphorie: Wie unterrichten?
In einem neuen Beitrag geben einige ExpertInnen, darunter die Psychotherapeutin Stella O'Malley, Tipps, wie PädagogInnen, die Mitarbeitende für die Gesundheitsversorgung und für soziale Berufsfelder ausbilden, das Thema Genderdysphorie im Unterricht behandeln...
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10. Okt. 2023
Gibt es auch in Deutschland ein Rollback?
Im Dt. Ärzteblatt wird berichtet, dass in etlichen Ländern ein Wandel bezüglich der somato-medizinischen Therapie von Jugendlichen mit Genderdysphorie zu beobachten ist. Es wird erläutert, warum seit...
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07. Okt. 2023
David Bell (Tavistock) zur Transition von Jugendlichen
Dr. David Bell, Psychiater und Psychotherapeut (Ex-Governor am Tavistock, London), sprach im Rahmen der Veranstaltung „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“ am 21.09.2023 in Berlin über die Frage, ob bereits Jugendliche...
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06. Okt. 2023
SBGG: Biologisches Geschlecht nicht durch Genderidentität ersetzen
Gerhard Schurz, Philosophieprofessor Uni Düsseldorf, ist überzeugt, dass das geplante Selbstbestimmungsgesetz Bürgerinnen und Bürgern „legale Fiktionen“ aufdrängt, deren Übernahme erzwungen werden soll. Die Leugnung der Fiktion aufgrund...
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06. Okt. 2023
Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?
Am Donnerstag, 21.09.2023 fand in Berlin eine Veranstaltung für MdBs zu Hintergrund und Folgenabschätzung zum SBGG statt. TTSB wurde im Panel 2 von David Allison vertreten.
Keine medizinische Transition für Minderjährige in 2 US-Bundesstaaten
Das U.S. Court of Appeals (6th Circuit) hat am 28.09.2023 eine Entscheidung eines Gerichts auf Bundesstaatenebene gekippt und somit dürfen Tennessee und Kentucky Pubertätsblocker, Hormone und geschlechtsangleichende Operationen für...
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02. Okt. 2023
Kinder werden niemals im falschen Körper geboren
Das ist einer der Sätze auf den Plakaten, über die Chris Elston mit Menschen ins Gespräch kommt und debattiert. Die anderen sind:
• Kinder können Pubertätsblockernnicht zustimmen
• Dad /dad/ noun – ein männlicher Mensch, der seine Kinder vor...
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25. Sep. 2023
Kanada: Eltern protestieren
Der politische Wind in Kanada dreht. Ein landesweites Netzwerk von Eltern namens 1MillionMarch4Children hat begonnen, sich gegen die Art und Weise zu wehren, wie Schulen den Umgang mit trans-identifizierten Jugendlichen regeln. LehrerInnen und Schulpersonal müssen Eltern...
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11. Sep. 2023
Trans-OPs unter 25 in Österreich: Rasante Anstiege und fast nur ♀
Eine Gruppe Eltern von Jugendlichen mit Genderproblemen aus Österreich hat erneut Zahlen zu Operationen bei Teens & Twens recherchiert und schlägt Alarm: Noch nie wurden so viele Trans OPs an unter 25-Jährigen vorgenommen wie im Jahr...
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09. Sep. 2023
Petition: Dringender Handlungsbedarf beim Off-Label-Use von PB
In den USA mahnen Ärzte und Organisationen von Eltern, Fachleuten im Gesundheitswesen, Personen, die transitioniert sind, und Detransitionierten, die sich für eine bessere Versorgung von Minderjährigen einsetzen, in einer Petition...
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31. Aug. 2023
Trans* im Sport
Martina Navratilova, einst weltbeste Tennisspielerin, schreibt über das Thema Fairness im Sport und insbesondere über den Umgang mit transidentifizierten Männern. Frauen, die von Veranstaltern, Verbänden, Betreibern gesagt bekommen, dass die Rechte von transidentifizierten Männern Vorrang vor ihrem...
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22. Aug. 2023
Trans – Skandal
Die aktuelle Ausgabe des EMMA-Magazins (Shop) enthält ein Dossier zum „Trans-Skandal – Die Fatalen Folgen von Hormonen und OPs“ mit den folgenden sehr informativen Beiträgen bzw. Interviews:
Wo sind wir gelandet, wenn sogar gewöhnliche Produkte, wie Kaffee, skandalträchtig vermarktet werden müssen? In den Sozialen Medien kursiert die Illustration einer Person, die so cool ist, dass sie sogar surfen kann, während sie einen Kaffeebecher in der Hand hält. Blaue Haare und...
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10. Aug. 2023
Trans* als Projekt?
Erwachsenwerden, Persönlichkeitsbildung sind out, Identität ist in. Was hat sich für Teens & Twens geändert, seit Identität in aller Munde ist und Menschwerdung, Charakterbildung, Persönlichkeitsentwicklung nur noch äußerst selten thematisiert werden?
War nicht...
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08. Aug. 2023
Australien – Sicherheitsbedenken beim genderaffirmativen Ansatz
Dr. Jillian Spencer, Kinder- und Jugendpsychiaterin (Queensland), hielt am 06.08.2023 in Brisbane einen Vortrag über ihre Sicherheitsbedenken gegen den medikalisierten „genderaffirmativen“ Ansatz zur Behandlung von Minderjährigen mit GD<.
Sie sieht die schwierige Situation für Eltern, die Hilfe für ihre genderdysphorischen Teenager suchen, aber verhindern wollen, dass sie durch eine medizinische Transition Schaden erleiden. Ihre Warnung an Eltern lautet:
„Parents, please carefully screen the mental health clinicians that you allow to engage with your child. It is wise for you to meet the clinician before any appointment with your child to check that you are comfortable with the approach they will take.”
Ziel schwedischer ForscherInnen war es, die Auswirkungen einer Hormonbehandlung bei genderdysphorischen Minderjährigen auf die psychosoziale und mentale Gesundheit, die Kognition, die Körperzusammensetzung und die Stoffwechselmarker zu bewerten.
England: 1 Jahr nach der Ankündigung der Schließung des GIDS
Ende Juli 2022 wurde die Schließung des umstrittenen Gender Identity Development Service am Tavistock & Portman NHS Foundation Trust angekündigt, nachdem der „Affirmation-Only"-Ansatz Jugendliche routinemäßig schnell, aber letztlich...
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14. Juli 2023
Transition bei GD-Jugendlichen wird ohne Beweise vorangetrieben
21 renommierte ExpertInnen für GD aus den Ländern F, VK, S, NO, B, FR SW, SA, USA, voran die finnische Professorin Riittakerttu Kaltiala, widersprechen der Idee der ‚gender-affirmativen Versorgung‘ ({tip title="PB, CSH, OPs:"...
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30. Juni 2023
SBGG überfordert Jugendliche
Heike Schmoll von der renommierten Frankfurter Allgemeinen Zeitung hält die im Referentenentwurf zum sog. Selbstbestimmungsgesetz (SGBB) „ausschließliche Selbstdefinition der eigenen Geschlechtszugehörigkeit“ für „vollkommen beliebig“. Sie kritisiert, dass...
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30. Juni 2023
Was besorgte Eltern wissen wollen
Stephen Levine (am. Psychiater und Sexologe) u. a. stellen in einem sehr interessanten Beitrag den Stand des Wissens zur Behandlung von ROGD-Jugendlichen dar.
Insbesondere wägen sie den gender-affirmativen Ansatz gegen neuere besonnenere Behandlungen unter...
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27. Juni 2023
Ist Gender-Ideologie eine Art Religion?
Colette Colfer ist eine irische Dozentin für Religionswissenschaften an der South East Technological University und Radiojournalistin. Sie hält Vorträge über Weltreligionen und Ethik. In ihrem Vortrag Ende April in Killarney (IR) hat sie die religiösen...
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24. Juni 2023
Transition statt Auseinandersetzung?
Robert Withers, Psychoanalytiker (Brighton, VK), fragte bereits 2020 angesichts der Vielzahl von jungen transidentifizierten Menschen mit psychologischen Problemen, ob die „gender-affirmative“ Medikalisierung ein Versuch ist, dem Erleben von psychischem Leid...
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08. Juni 2023
Ist die Medikalisierung von GD Missbrauch?
Obwohl keine Behörde weltweit Pubertätsblocker zur Verhinderung der natürlichen Pubertät zugelassen hat und weder Reversibilität noch Sicherheit und Wirksamkeit hinreichend belegt sind, werden Lupron & Co. standardmäßig ‚off-label‘ angewandt. Auch die sich...
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11. Mai 2023
Trans* als Performance?
Der klinische Psychotherapeut und Autor Joseph Burgo referenziert auf die „Als ob“-Persönlichkeit, die die Psychoanalytikerin Helene Deutsch Mitte des letzten Jahrhunderts beschrieben hat. Die Formulierung „Als ob“-Persönlichkeit bezieht sich auf das damalige Verständnis von...
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02. Mai 2023
Gibt es Möglichkeiten, das Erwachsenwerden zu vermeiden?
Erwachsene würden diese Frage immer mit NEIN beantworten. Anorexia nervosa oder Trans-Identifikation scheinen jedoch für vulnerable, unsichere Jugendliche mit einem fragilen Selbstbewusstsein (größtenteils ♀), Möglichkeiten zu sein, ihre...
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30. Apr. 2023
Gender-affirmative Therapien für Jugendliche – 13 Unwahrheiten
Am 21. Februar 2023 hörte der Gesundheits- und Sozialausschuss des Repräsentantenhauses von Florida die Stellungnahme des Psychiaters Stephen Levine MD, an. Levine erläuterte 13 wissenschaftlich falsche Annahmen, die für die...
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27. Apr. 2023
„Nicht binär – einzigartig oder sensibel“
Bei PITT (Parents with Inconvenient Truths about Trans) erklärt eine betroffene Mutter, was sie unter NB versteht. Non-Binary - Unique or Sensitive
Veröffentlichung des Beitrags auf unserer Website mit freundlicher Genehmigung von PITT.
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08. Apr. 2023
TikTok missachtet Kinderschutz
Weil alleine im Jahr 2020 über 1,4 Millionen Kinder unter 13 Jahren ohne Einwilligung der Eltern einen Account eröffnen konnten, ist das Unternehmen TikTok in England nun zu einer Strafe von 14,57 Mio. € verurteilt worden. Die Regeln der TikTok-Plattform gaben vor, dass es...
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01. Apr. 2023
ROGD – Elternbefragung ausgewertet
Suzanna Diaz und Michael Bailey veröffentlichten in einem peer-reviewten Artikel die Ergebnisse einer Umfrage unter Eltern, die sich im Zeitraum v. 2017-21 an die Initiative ParentsofROGDKids gewandt haben. Die Eltern berichteten über 1.655 Teens&Twens, deren...
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21. März 2023
Die Diskussion um das Dutch Protocol erreicht die Politik in den NL
Die niederländische Oppositionspolitikerin und Ärztin Dr. Nicki Pouw-Verweij verlangt vom niederländischen Gesundheitsminister Dr. Ernst Kuipers, dass er Maßnahmen ergreift, um autistische Minderjährige vor der medizinischen Transition...
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10. März 2023
Killarney-Conference: The BIGGER PICTURE
Zur Situation und dem Umgang mit Teens & Twens, die Hilfe benötigen, weil sie unzufrieden mit ihrem Geschlecht bzw. Gender sind, gibt es unterschiedliche Positionen. Parallel zur EPATH-Tagung fand Ende April in Killarney/Irland eine...
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08. März 2023
GD-Behandlung: Debatte in den USA und international
Immer mehr Bundesstaaten der USA schränken die sog. gender-bestätigende Behandlung von Minderjährigen ein, z. B.: Tennesee, Missisippi, Alabama, Arkansas, South Dakota, Utah und Florida. Jennifer Block erläutert die Situation im British Medical...
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06. März 2023
Anderson stellt ‚Fast-Tracking‘ von GD-Teenagern infrage
Erica Anderson, klinische Psychologie für genderdysphorische Jugendliche in Kalifornien und Ex-WPATH-Vorstandsmitglied, kritisiert den „Affirmation-Only-Trend“, bei dem Teens allein aufgrund des Vorhandenseins von Genderdysphorie kurzerhand...
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25. Feb. 2023
„Nennen Sie es nicht evidenzbasiert”
Die Studienlage zu den Behandlungsmethoden für genderinkongruente Minderjährige ist weltweit dieselbe. Die verschiedenen medizinischen Leitlinien, die zur Behandlung von Gender-Inkongruenz herausgegeben wurden, zeigen allerdings eine enorme Bandbreite an...
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21. Feb. 2023
Wie Michael Biggs auf Pubertätsblocker kam
In einem interessanten Podcast berichtet Michael Biggs, Soziologieprofessor an der Universität Oxford, wie er zum Thema Sex und Gender, hauptsächlich aber zu den Pubertätsblocker-Studien gekommen ist.
Dr. Biggs war maßgeblich beteiligt an der...
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20. Feb. 2023
Australien: Neue Studie offenbart Handlungsbedarf
Ein Team von Fachleuten des Gender-Services des NSW Children’s Hospital Westmead hat 79 genderdysphorische Jugendliche in einer „prospektiven Follow-Up-Studie“ über 4–9 Jahre nachverfolgt. Das Resümee klingt bemerkenswert kritisch.
Was lief in der Tavistock-Klinik für Trans-Teenager schief?
Hannah Barnes, renommierte BBC-Journalistin, hat genau recherchiert, wie es zur Schließung der berühmten Gender-Klinik für Kinder und Jugendliche Tavistock GIDS gekommen ist und was bei einer aktuellen Warteliste von 8.000 Überweisungen...
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07. Feb. 2023
Schweden: Besorgte Eltern erfolgreich
Schon früher als in Deutschland haben in Schweden besorgte Eltern von genderdysphorischen Teens & Twens begonnen, sich zu vernetzen, Informationen auszutauschen und zu veröffentlichen, Briefe zu schreiben und an die Presse zu gehen. Treffen zu organisieren und...
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05. Feb. 2023
ROGD – Was tun?
Eltern eines ROGD-Teens stehen immer vor der Herausforderung, entscheiden zu müssen, wie dem leidenden Kind bestmöglich geholfen werden soll. Eine Möglichkeit besteht darin, sich an den Leitlinien der WPATH (World Professional Association for Transgender Health) für die...
Bitte unterzeichnen Sie die Petition! (Registrierung beim EU-Parlament ist zuvor notwendig).
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11. Dez. 2022
Staatlich kontrollierter Maulkorb für Eltern
Eltern haben einerseits elterliche Pflichten, z. B. bei der Erziehung, andererseits sollen sie – was die Selbstidentifikation ihrer Kinder angeht – zukünftig noch nicht einmal offen mit ihnen über Transitionswünsche und -maßnahmen diskutieren und/oder ihre...
Immer mehr Fachleute tendieren bei GAT zur Vorsicht
Am 09.11.2022 fand eine interdisziplinäre psychiatrisch/psychotherapeutische Fachtagung zum Thema „Transgender-Jugendliche in der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ auf Einladung von Prof. Dr. Joh. Hebebrand, Direktor der Klinik für Psychiatrie,...
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29. Nov. 2022
Junge Menschen mit Schwierigkeiten – zu 80 % nicht trans*
Juan García Mellado, leitender Psychiater der Abteilung für Genderidentität (UID) an der Uniklinik von Burgos (Nordspanien), berichtet, dass 80 % der jungen Menschen, die zur Erstkonsultation in seine Abteilung kommen, nicht trans* sind,...
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28. Nov. 2022
Placeboeffekte bei GAT
Alison Clayton von der University of Melbourne wirft die Frage auf, inwieweit es durch den gender-affirmativen Behandlungsansatz (GAT), der neben psychosozialer Versorgung auch hormonelle und chirurgische Eingriffe bei Genderdysphorie umfasst, Placebo (günstige) und Nocebo...
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11. Nov. 2022
Steuern oder weiter Autopilot?
In England, Finnland, Schweden ist die Abkehr von rascher Medikalisierung und invasiven Maßnahmen bei der Behandlung Jugendlicher mit Geschlechts- bzw. Gender-Problemen im Gange. Hier hat ein Bewusstsein für die Risiken und Unwägbarkeiten dieser schlecht belegten...
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11. Nov. 2022
Self-ID für Jugendliche?
Einmal jährlich soll jede/r sowohl Geschlechtseintrag als auch Vornamen beim Standesamt kostenfrei und ohne Gutachten per Selbsterklärung ändern lassen können. Statt eine zusätzliche Kategorie für subjektive Gender-Identität einzuführen, soll in der Gesetzgebung zukünftig...
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07. Nov. 2022
Deutschland: Wende oder ‚Weiter so‘?
Seit einiger Zeit weichen Finnland und Schweden bei den Empfehlungen für die Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen unterschiedlich deutlich von den WPATH SOC8 ab und fördern nun psychiatrische/psychologische Behandlung sowie psychosoziale...
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05. Nov. 2022
Medizinische Transition bei Minderjährigen – auch Florida bremst
Die Ärzte- und die Osteopathie-Kammer in Florida haben beschlossen, keine neuen körper-medizinischen Behandlungen bei Minderjährigen in allgemeinmedizinischen Einrichtungen zuzulassen. Gründe für die Bedenken waren die mangelnde...
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27. Okt. 2022
Anderson: GAT ist ein Kunstfehler!
Erica Anderson, klinische Psychologin für genderdysphorische Jugendliche in Californien und Ex-WPATH-Vorstandsmitglied, äußerte sich im April 2022 erneut skeptisch zum weitverbreiteten Affirmation-Only-Trend, der Vorgehensweise, die auch als GAT ({tip...
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22. Okt. 2022
GB: Leistungsbeschreibung für den neuen GD-Service
Am 20.10.2022 wurde ein erster Entwurf der vorläufigen Leistungsbeschreibung zur zukünftigen Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen im {tip title="NHS" content="National Health Service – Nationaler Gesundheitsdienst s.
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18. Okt. 2022
Beyond WPATH
Beyond WPATH, eine neue Initiative von Fachleuten für psychische Gesundheit, Wissenschaftlern des öffentlichen Gesundheitswesens und verwandten Organisationen sowie Einzelpersonen, ist ernsthaft besorgt über die schädlichen Auswirkungen der aktuellen WPATH-Empfehlungen (World...
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14. Okt. 2022
BMFSFJ-Regenbogenportal - Tipps für Kinder: Pubertätsblocker
Seit Jahren legt das Regenbogenportal des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Jugendlichen und vor allem Kindern, die noch nicht in der Pubertät sind, in unverantwortlicher Weise nahe, dass sie mit...
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10. Okt. 2022
Sich als trans* bezeichnen, aber nicht trans* sein
Einer der renommiertesten Kinder-&Jugend-Psychiater Spaniens, Celso Arango (Madrid) sagt, dass sich die Zahl der Jugendlichen, die sich als trans bezeichnen, ohne trans zu sein, aufgrund der Ideologisierung vervielfacht hat. Es gäbe einen...
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17. Sep. 2022
WPATH SOC8 erschienen – Altersgrenzen wurden entfernt
Die neuen Leitlinien der WPATH (SOC8) sind nun – nach längerer Verzögerung – erschienen. Gegenüber der Version 7 von 2012 gibt es neue Kapitel: Non-Binary, Sexual Health, Education und Eunuchs. Erstmals wurde ein eigenständiges Kapitel für...
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12. Sep. 2022
Der Ergänzungsausweis
Im Verlauf der sozialen Transition wächst bei vielen genderdysphorischen Jugendlichen der Wunsch, den neu gewählten Namen auch offiziell zu ändern. Eine Personenstandsänderung ist aktuell nur mit Gutachten und bei Minderjährigen mit Zustimmung der Eltern möglich. Die Dt....
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08. Aug. 2022
Neues aus deutschen Medien
In den vergangenen Monaten erschienen mehrere interessante Artikel (teilweise Bezahlschranke), in denen es um Transition, Detransition, Keira Bell, Self-ID, Elternrechte, TSG, Geschlechtsdefinitionen, Genderdebatte etc. geht.
Die Food and Drug Administration (FDA) der USA hat eine Warnung zum Risiko eines „Pseudotumor cerebri“ in die Etikettierung von Gonadotropin-Releasing-Hormon(GnRH)-Agonisten aufgenommen. Mit diesen Medikamenten (wie Lupron, Synarel, Triptodur u. a.) werden auch...
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08. Juli 2022
Manifeste européen pour une approche objective du "changement de genre" des mineurs dans les médias
TV- und Radiosender sowie die Printmedien in Europa werden in einem Europäischen Manifest aufgefordert, die Vielfalt der Standpunkte zum Thema „Transition“ zu repräsentieren und die wissenschaftlich belegten...
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21. Juni 2022
Was hilft unseren GD-Teens wirklich?
Was benötigen genderdysphorische Jugendliche, um ihre Notlage zu bewältigen? Die heute übliche Vorgehensweise beim Phänomen Rapid Onset Gender Dysphoria (ROGD) im Rahmen des verbreiteten Affirmation-Only-Trends bedeutet in der Regel:
sofortige Bestätigung der
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13. Juni 2022
Pubertätsblocker: Fragen Sie Dr. Julia
„Mein Kinderarzt schickte uns zu einem pädiatrischen Endokrinologen, nachdem er gehört hatte, dass mein Kind mit seinem Gender unglücklich war. Der Endokrinologe sagte, dass Pubertätsblocker wie ein Pausenknopf sind, der den Kindern die Möglichkeit gibt, die
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01. Juni 2022
Aufruf gegen die Fehlberichterstattung des ÖRR
Faktencheck: Am Beispiel von ARD und ZDF haben einige Wissenschaftler stichprobenartig über 30 Sendungen analysiert. Anstelle einer wahrheitsbasierten und altersgemäßen Sexualaufklärung wird sexualisiert, aber auch ideologisiert – insbesondere zum...
Sophinette Becker, erfahrene Psychoanalytikerin, die viele männliche erwachsene Klienten mit transsexuellem Wunsch hatte, betonte stets die Vielfalt der transsexuellen Entwicklungen und Phänomene, die auch vielfältige „Lösungswege“ erfordern: „DEN ‚echten‘...
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25. Mai 2022
Niederlande – Hört auf, unsere Forschung blindlings zu übernehmen
Dieselben niederländischen ForscherInnen, die als Pioniere der medizinischen Transitions-Behandlung für Genderdysphorie gelten, fordern seit 2021 mehr Forschung über die aktuelle Zielgruppe von GD-Teens & Twens sowie die...
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12. Mai 2022
Im Zeichen der Vielfalt wird die Sexualität unterdrückt
Zur „Chemischen Kastration“, wie Pubertätsblocker auch bezeichnet werden, sagte Sophinette Becker (Sexualwissenschaftlerin und psychoanalytische Psychotherapeutin, Frankfurt) bereits 2016 in einem interessanten Gespräch mit Julia König unter...
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11. Mai 2022
Informierte Einwilligung – die heiße Kartoffel
Keira Bell und Mother A. hatten in Großbritannien geklagt, dass Minderjährige nicht in der Lage seien, in eine körper-medizinische Behandlung von Genderdysphorie einzuwilligen. In einem aufsehenerregenden Urteil hatte Ende 2020 der High Court in...
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04. Mai 2022
Wie geht es Leo?
Leo gehört zu den mindestens 12 schwedischen Teenagern, die durch Pubertätsblocker geschädigt wurden, s. SVR-Doku. Leo hat ständige Rückenschmerzen, zudem schmerzen Hüften und Schultern. Erstmals 4,5 Jahre nach Beginn der Behandlung mit Pubertätsblockern wurde Leo getestet....
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25. Apr. 2022
Großbritannien – Cass-Review Interims-Report
Das Cass-Review – eine unabhängige Überprüfung der Genderidentitätsdienste für Kinder und Jugendliche des NHS in Großbritannien – hat jetzt in einem Zwischenbericht angesprochen, dass der bisherige klinische Ansatz und die Gesamtkonzeption des Dienstes nicht den...
Wie kann es sein, dass ein höflich formulierter Offener Brief einer besorgten Mutter an Sven Lehmann (neuerdings Vielfaltsbeauftragter im BMFSFJ), eine solche Reaktion auslöst? Lehmann antwortete mit der Teilung eines Instagram-Beitrags, der der...
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07. Apr. 2022
Zeitgeistphänomen trans*
In einem Hyslop-Uncut Podcastvideo auf YT äußert sich Dr. Alexander Korte (Münchener Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie) ausführlich zu diversen Themen wie Pubertätsprobleme, Gender-Dysphorie, Transsexualität, Risiken von...
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24. März 2022
Ansteckung durch Social Media nachgewiesen
Bei einem neu aufgetauchten Tic-Phänomen konnte nachgewiesen werden, dass sich Teens offensichtlich durch die Beschäftigung mit bestimmten YouTube-Kanälen ‚infizieren‘ können. Sie litten nicht unter individuellen Tics, sondern zeigten genau die Symptome,...
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21. März 2022
Informierte Einwilligung bei Genderdysphorie – es ist kompliziert
Die Behandlung der Genderdysphorie erfordert schwierige Entscheidungen von minderjährigen Betroffenen und ihren Eltern, spätestens wenn es um Pubertätsblocker, Cross-Sex-Hormone oder chirurgische Veränderungen geht. Für die...
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03. März 2022
Auch Frankreich mahnt zur Vorsicht
Ende Februar gab die Academie nationale de Médecine ein Kommuniqué heraus, in dem sie zur Vorsicht bei der Anwendung von Pubertätsblockern und CSH mahnt. Es könne zu zahlreichen unerwünschten Nebenwirkungen und sogar schweren Komplikationen kommen. Eine...
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01. März 2022
Psychotherapie als nicht invasive Behandlungs-Alternative
Der Psychoanalytiker und Familientherapeut David Schwartz (New York) plädiert für Psychotherapie als Primärtherapie bei Genderdysphorie, eine Low-Tech-Behandlungsoption, die Klienten helfen kann, sich in ihrem vorhandenen Körper...
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28. Feb. 2022
Finnland: Priorisierung von Psychotherapie
Vor über einem Jahr gab Finnland neue Richtlinien heraus, die Psychotherapie statt Pubertätsblocker und Hormone zur Erstbehandlung von genderdysphorischen Jugendlichen vorsehen. Irreversible ‚geschlechts-bejahende' Interventionen sollen nicht mehr für...
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25. Feb. 2022
Schweden ändert Behandlungsrichtung für GD-Teens
Die Karolinska-Uniklinik setzte bereits 2021 die Verwendung des „niederländischen Protokolls“ zur Behandlung genderdysphorischer Minderjähriger aus.
Jetzt, im Februar 2022, hat Schweden die Empfehlungen für die Behandlung von genderdysphorischen...
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21. Feb. 2022
Mein Wille geschehe …
Spiegel-Autor René Pfister schreibt unter dem Titel: „Mein Wille geschehe – In Deutschland sollen die Bürger ihr Geschlecht bald wählen können. Was bedeutet es, wenn sich der Mensch von den Grenzen der Biologie befreit?“ Zur Debatte stehen Frauen-Sport, Frauenrechte, Quoten,...
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18. Feb. 2022
Eltern brauchen Antworten
Die Interessengemeinschaft «Transteens Sorge berechtigt» hat heute ihren Fragen-Katalog als OFFENEN BRIEF an einige Experten (Ärzte und Ärztinnen, Psychologen und Psychiater) geschickt.
- per Klick auf das BildDie Gender-Giraffen sind angekommen! Als Alternative zu den üblichen, eher verwirrenden Gender-Comics hat Genspect kürzlich die Gender-Giraffen erschaffen, um für Kinder die Themen Geschlecht, Gender, Sexualität, Persönlichkeit und Identität altersgerecht...
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13. Jan. 2022
Cross-Sex-Hormone bereits für 13-Jährige?
Im Beitrag „Fehldiagnose ‚trans‘ – und die gravierenden Folgen“ (Die Welt) berichtet eine Insiderin, „dass es aber heutzutage keine Seltenheit mehr sei, dass Kinder auch mit 13 oder 14 Jahren eine Hormonbehandlung erhalten. ‚Damit ermöglicht man Kindern...
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04. Jan. 2022
Fünf nach zwölf?
Erica Anderson, Berkeley, Clinical Psychology, WPATH-Mitglied (bis 2021), befürchtet, dass zu viele Heranwachsende zu schnell in ihrer Selbstdiagnose trans* bestätigt und zur Transition weitergeleitet werden, die gar nicht trans* sind. Möglicherweise haben sie entweder mehr oder weniger...
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04. Jan. 2022
Irland sucht nicht mehr …
nach einer Lösung, für die es kein Problem gibt. Vor einigen Monaten wollte der Grüne irische Minister für Kinder, Gleichstellung, Behinderung, Integration und Jugend Roderic O'Gorman ein Gesetz über ein Verbot von sog. Konversionstherapien auf den Weg bringen. Trotz...
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02. Jan. 2022
Transboys statt Tomboys?
Spielbergs Film (2021) „Westside-Story“ bleibt optisch in den 50er Jahren, während die Figur Anybodys neuerdings nicht mehr als Tomboy besetzt wird, sondern als Transboy mit geänderten / erweiterten Dialogen sowie Pronomen. Das hat dazu geführt, dass der Film in einigen Ländern...