64838039_l123rf
64838039_l123rf

Informierte Einwilligung bei Genderdysphorie – es ist kompliziert

roads 320371 artverau pixabayDie Behandlung der Genderdysphorie erfordert schwierige Entscheidungen von minderjährigen Betroffenen und ihren Eltern, spätestens wenn es um Pubertätsblocker, Cross-Sex-Hormone oder chirurgische Veränderungen geht. Für die Aufklärung und den Prozess zur Aufklärung und Einholung der Zustimmung der Beteiligten gibt es keinen etablierten Standard. Stephen B. Levine u. a. erörtern, was bei der üblichen gender-affirmativen Behandlung genderdysphorischer Teens & Twens so besonders problematisch ist und hinsichtlich „Informierter Einwilligung" überdacht werden sollte.

„Social transition, hormones, and surgeries are unproven in a strict scientific sense, and as such, to be ethical, require a thorough and fully informed consent process."

Reconsidering Informed Consent for Trans-Identified Children, Adolescents, and Young Adults, Levine u. a., 17.03.2022

Revisiting the Impossibility of Informed Consent for Transgender Interventions, Robbins, 19.07.2022

In jedem Fall sollte der Prozess zur informierten Einwilligung bezüglich einer somato-medizinischen Versorgung von GD-Teens und Twens folgende Aspekte enthalten:

  • Die Entscheidung, eine Gendertransition einzuleiten, kann dazu führen, langfristig in der neuen Genderidentität zu verharren.
  • Viele der körperlichen Veränderungen sind irreversibel.
  • Es fehlen insbesondere sorgfältige Langzeitstudien, die überprüft hätten, ob diese Eingriffe eine bessere körperliche und geistige Gesundheit oder ein besseres soziales Funktionieren ermöglichen und welche Schäden sie verursachen.
  • Informationen zu nicht invasiven Alternativen wie Waitful Watching oder intensiver Psychotherapie als Primärbehandlung
  • Die Information, dass es keinen Test gibt, der vorhersagen kann, wer die neue Transgender-Identität lebenslang beibehalten wird und wer nicht.

Um informiert zustimmen zu können, müssen sich Eltern und betroffene Teens & Twens also sowohl mit den erhofften Vorteilen, als auch mit den bekannten und unbekannten Risiken, den Langzeitfolgen sowie alternativen Behandlungsmöglichkeiten auseinandersetzen.

Geringe Evidenz für die gender-affirmative Versorgung

Die medizinischen Interventionen für genderdysphorische Jugendliche sind als erste Behandlungslinie akzeptiert und weit verbreitet, obwohl sich die Versorgung lt. Levine u. a. eher durch Präzedenzfälle als durch wissenschaftliche Nachweise ihrer Wirksamkeit (d. h. Beseitigung der GD) etabliert hat.

„Despite the precedent of years of gender-affirmative care, the social, medical and surgical interventions are still based on very low-quality evidence.”

Annahmen

Levine u. a. diskutieren die am meisten verbreiteten Annahmen, die zur Legitimation von Transitionsmaßnahmen verwendet werden:

Annahme 1 - Transition schützt vor Suizid

Genderdysphorische Jugendliche sollten auf Selbstverletzungen und Suizidalität untersucht werden, ggf. müssen geeignete evidenzbasierte Suizidpräventionsmaßnahmen stattfinden. Die Suizidgefahr transidenter Jugendlicher wird häufig mit zahlreichen Fehlinformationen kommuniziert, was im Sinne von Suizidprävention unverantwortlich und ethisch falsch ist. Die Zahlen sind lange nicht so hoch, wie oft vermittelt wird, Suizid betrifft die wenigsten Teens und Twens mit GD, Suizidneigungen haben oft multifaktorielle Ursachen (wie Depression, Ängste etc.) und sind nicht in erster Linie durch GD bedingt.

„The 'transition or suicide' narrative falsely implies that transition will prevent suicides. Clinicians working with trans-identified youth should be aware that although in the short-term, gender-affirmative interventions can lead to improvements in some measures of suicidality (Kaltiala et al., 2020), neither hormones nor surgeries have been showed to reduce suicidality in the long-term (Bränström & Pachankis, 2020a; 2020b)."

Annahme 2 - Die niederländische Studie ist der Beweis

Die gender-affirmative medizinische Behandlung mit PB, CSH und Operationen (sog. Dutch-Protokoll) wurde zunächst in den Niederlanden erprobt und ab ca. 2007 international übernommen. Allerdings wurden die im niederländischen Protokoll gesetzten Kriterien und Altersgrenzen immer weiter ausgelegt oder nicht mehr berücksichtigt oder eingehalten, die routinemäßigen Behandlungen fanden und finden fast immer ohne Überprüfungen und Bewertungen statt.

Die leitende Prüfärztin des niederländischen Protokolls, Anne deVries, hat die medizinische Fachwelt 2020 in einem in Pediatrics veröffentlichten Kommentar darauf hingewiesen, dass die positiven Ergebnisse der frühen medizinischen Interventionen in den Niederlanden nicht automatisch für ROGD-Jugendliche gelten, weil diese Kohorte zum einen nicht an den damaligen Evaluierungsstudien mit bspw. überwiegend biologischen ♂) teilgenommen hat, zum anderen einige Besonderheiten aufweist und weil oft nicht alle Kriterien (z. B. Altersmindestgrenzen) des Dutch-Protokolls eingehalten werden.

Das Niederländische Protokoll schloss folgende Fälle explizit aus:

  • Jugendliche, die sich vor der Pubertät nicht als cross-gender identifizierten
  • Jugendliche, die erhebliche psychische Probleme haben, sowie
  • Jugendliche mit non-binären Identitäten

In der Niederländischen Studie lag das durchschnittliche Alter für den Beginn

  • mit Pubertätsblockern bei ca. 15 Jahren. Mittlerweile wird die Altersgrenze im Tanner-II-Stadium gesehen, das ab 8–9 Jahren beginnen kann.
  • mit Cross-Sex-Hormonen bei fast 17 Jahren, derzeit werden CSH üblicherweise ab 14 Jahren verschrieben (s. auch WPATH-SoC8), manchmal sogar bereits früher.

„The fact that children are transitioned before their identity is tested against the biological reality and before natural resolution of gender dysphoria has had a chance to occur is a major deviation from the original Dutch protocol." (Levine, 2022)

Levine u. a. nennen weitere Gründe, warum die Referenzierung der Niederländischen Vorgehensweise in der heutigen Situation problematisch ist und nicht automatisch Sicherheit und Wirksamkeit bei der invasiven Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen garantiert:

  • Letztlich fand in den Niederlanden nur eine einzige Proof-of-Concept-Studie statt. Von 196 überwiesenen Jugendlichen wurden 70 Studienteilnehmende ausgewählt und nach der Pubertätsblockade untersucht. 55 Fälle wurden bis 1,5 Jahre nach der Operation dokumentiert, als sie ca. 21 Jahre alt waren. Mithilfe dieser Methode, stets mit dem Best-Case-Szenario fortzufahren, wurden die Fälle, die das positive Gesamtergebnis hätten beeinflussen können, nicht berücksichtigt!
  • In den Niederlanden handelte es sich hauptsächlich um biologische Jungen, die sich seit früher Kindheit cross-gender identifizierten (d. h. kein Fall von non-binärer Identifikation). Zudem waren zu Beginn der Studie 97 % sexuell gleichgeschlechtlich veranlagt. Heute hat sich der Case-Mix der Transitionierenden deutlich verändert, es sind überwiegend biologische Mädchen ohne Cross-Gender-Identifikation vor der Pubertät, von denen sich etliche als non-binär identifizieren.
  • Darüber äußern Levine u. a. noch weitere Kritik an der Vorgehensweise der niederländischen Experten.
  • Außerhalb der Niederlande gab es in England eine weitere, 2010 gestartete Studie zur Pubertätsblocker-Behandlung, die aber das positive Ergebnis der Niederländer nicht wiederholen konnte, weder die Genderdysphorie noch das psychologische Funktionieren konnten verbessert werden – Details zur englischen Studie siehe Biggs 2022:

„A recent attempt to replicate the results of the first Dutch study (de Vries et al., 2011) found no demonstrable psychological benefit from puberty blockade, but did find that the treatment adversely affected bone development (Carmichael et al., 2021)."

Annahme 3 - Gender-Identität ist „born-that-way“

Die Ursachen für Genderinkongruenz konnten bisher wissenschaftlich nicht geklärt werden. Bei der Erforschung der Trans-Identifizierung von Jugendlichen gibt es Hinweise auf multifaktorielle Ursachen, u. a. könnten der Einfluss von Peers, verstärkte Isolation und starke Internetnutzung mitverantwortlich sein.

„Born-that-way” steht im Widerspruch zur steigenden Anzahl von Detransitionierten, deren Trans-Identifizierung offensichtlich vorübergehend war und die durch irreversible Eingriffe bzw. Verlust von Körperteilen und Fruchtbarkeit geschädigt wurden.

Bei Teens und Twens, deren Genderinkongruenz sich erst in der Pubertät bzw. Adoleszenz zeigt, ist die Born-that-way-Theorie eher unwahrscheinlich. Eine Bewertung bzw. Beurteilung/Diagnose ist daher umso wichtiger, ohne sie kann eine Einwilligung nicht als vollständig informiert gelten.

Weitere Annahme – die Reversibilität von Pubertätsblockern

einfach vereinfachtMichael Biggs stellt noch weitere Annahmen infrage, z. B., ob Pubertätsblocker vollständig reversibel seien. Diese Annahme ist noch immer weitverbreitet und wurde auch vom Dutch Protocol stets gestützt. Diese Annahme hatte für Behandelnde den Vorteil, dass eine entsprechende Einwilligung nicht notwendig erscheint:

„The postulate of reversibility, however implausible, helped to avoid the question of whether a child aged 12 (or below) could give consent to this endocrinological experiment."

The Dutch Protocol for Juvenile Transsexuals: Origins and Evidence, M. Biggs, 19.09.2022

Psychosoziale Risiken

Gerade die psychosozialen Auswirkungen von Transitionsmaßnahmen sind kaum untersucht und weitgehend unbekannt.

Von einem einzigen FzM-Teilnehmer aus der niederländischen Studie gibt es eine Fallbeschreibung im Alter von 33 Jahren. Er bereute die Transition nicht, allerdings:

„He reported struggling with significant shame related to the appearance of his genitals and to his inability to sexually function; had problems maintaining long-term relationships; and experienced depressive symptoms (Cohen-Kettenis, u. a., 2011). Notably, these problems had not yet emerged when the same patient was assessed at the age of 20."

Bei Minderjährigen stellen sich automatisch die Fragen, wie sie als Transitionierte in dem Jahrzehnt zurechtkommen werden, in dem neue Entwicklungsaufgaben wie die berufliche Entwicklung, das Eingehen langfristiger intimer Beziehungen und Freundschaften oder die Gründung einer Familie in den Mittelpunkt treten.

Diese Fragen sind besonders relevant vor dem Hintergrund der lebenslangen Konsequenzen körper-medizinische Maßnahmen. Erziehungsberechtigte werden sich mehr für diese Perspektive interessieren und sie besser einschätzen können als die betroffenen Teens&Twens, die oft an einer schnellen Lösung ihrer Probleme interessiert sind.

Soziale Transition

Die informierte Zustimmung zur sozialen Transition wird von Levine u. a. bezüglich der Notwendigkeit einer „Informierten Einwilligung“ als „Grauzone“ bezeichnet.

„Evidence suggests that social transition is associated with the persistence of gender dysphoria (Hembree et al., 2017; Steensma, McGuire, Kreukels, Beekman, & Cohen-Kettenis, 2013). This suggests that social gender transition is a form of a psychological intervention with potential lasting effects."(K. Zucker, 2020)

It is possible that social transition will predispose a young person to persistence of transgender identity long-term." (K. Zucker, 2020)

Laut Levine u. a. ist die soziale Gendertransition eine psychologische Intervention mit potenziell dauerhaften Auswirkungen, die sie für eine ausdrückliche und nicht nur stillschweigende Zustimmung „qualifiziert“.

Was leistet Psychotherapie?

Im Rahmen der „Informierten Einwilligung” ist sicherlich auch die durch frühere Studien belegte hohe Rate der Abkehr zu kommunizieren oder die Möglichkeit der natürlichen Auflösung von Genderdysphorie, wenn keine invasive Behandlung durchgeführt wird.

Ebenso ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass die bisherige Forschung zu alternativen Ansätzen wie Psychotherapie oder Watchful Waiting die gleichen wissenschaftlichen Einschränkungen aufweist wie die Forschung zu invasiven Eingriffen.

E. Strittmatter und M. Holtmann haben 2020 die psychotherapeutischen und psychiatrischen Herausforderungen bei der Versorgung von genderdysphorischen Jugendlichen beschrieben – mit der Quintessenz:

„Die erhöhte Inanspruchnahme von Trans-Spezialambulanzen unterstreicht deutlich die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit der geschlechtlichen Identität, den kulturspezifischen Geschlechtsrollenerwartungen und den pubertären Veränderungen als wichtige Aufgabe auch für unser Fach.”

Geschlechtsidentitäten im Wandel, E. Strittmatter, M. Holtmann, 12.03.2020

Der Prozess der Informierten Einwilligung kann durch folgende Faktoren beeinträchtigt sein: fehlerhafte fachliche Annahmen, schlechte Qualität der anfänglichen Bewertungen sowie ungenaue und unvollständige Informationen, die den Patienten und ihren Eltern mitgeteilt werden.

So beschreiben Strittmatter und Holtmann die Situation in Deutschland:

Neben der fehlenden sicheren Vorhersagbarkeit erscheint es problematisch, dass unter Expertinnen und Experten keine einheitlichen Entscheidungskriterien vorhanden zu sein scheinen. Vielmehr differiert die Entscheidung, welche Behandlungsangebote geschlechtsdysphorische Jugendliche erhalten je nach aufgesuchter Spezialsprechstunde, nach subjektiver Einschätzung der Untersuchenden vom 'Passing' in der angestrebten Geschlechtsrolle und nach der Persönlichkeitsstruktur der Betroffenen, d. h., wie glaubwürdig und konsistent das innere Erleben geschildert werden kann.” (Fettmarkierung fehlt im Original)

Informierte Einwilligung bei Minderjährigen – Eltern-Mitwirkung

Der Prozess der informierten Zustimmung, der mit einem unterzeichneten Dokument abschließt, bedeutet, dass Eltern und minderjähriges Kind über die kurz- und langfristigen Risiken, Vorteile und Unsicherheiten aufgeklärt wurden, die mit allen relevanten Phasen der genderbestätigenden Interventionen verbunden sind. Der Prozess muss die Familien auch über das gesamte Spektrum alternativer Behandlungen informieren, einschließlich der Möglichkeit, den Jugendlichen in seinem derzeitigen Zustand der Gender-/Körper-Dysphorie weder sozial noch medizinisch zu behandeln.

Einwilligungsfähigkeit bei Minderjährigkeit: Eltern Minderjähriger spielen bei der Informierten Einwilligung eine unentbehrliche Rolle, da Minderjährigen laut Levine u. a. die nötige Lebenserfahrung fehlt, um in tiefgreifende, lebensverändernde medizinische Eingriffe einzuwilligen.

„We doubt, for example, whether even highly intelligent children who have not had sexual experiences can meaningfully comprehend the loss of future sexual function and reproductive abilities." (Levine u. a., 2022)

Die folgende Studie aus den Niederlanden vermittelt eindrücklich, wie problematisch es für alle Beteiligten (Jugendliche, Eltern und Ärzte) ist, die sog. medizinische Entscheidungskompetenz (hier für die Pubertätssupression) zu erlangen, festzustellen und zu beurteilen. Einige Zitate aus der Studie

Medical decision-making competence regarding puberty suppression: perceptions of transgender adolescents, their parents and clinicians, 17.09.2022

Informierte Einwilligung bei Twens – die besondere Herausforderung

„Young people who have reached the age of majority, but who have not reached full maturation of the brain represent a unique challenge. It is well-recognized that brain remodeling proceeds through the third decade of life, with the prefrontal cortex responsible for executive function and impulse control the last to mature (Katz et al., 2016). The growing number of detransitioners who had been old enough to legally consent to transition, but who no longer felt they were transgender upon reaching their mid-20’s, raises additional concerns about this vulnerable age group." (Littman, 2021; Vandenbussche, 2021).


Sind folgende Infos relevant für die „Informierte Einwilligung“?

Alle Informationen zu „Top-OP-Revisionen: Statistiken, Ursachen, Kosten und Tipps“, Website von „Trans Media Network“


Die „Informierte Zustimmung" hängt stark von der Bewertung der Evidenzbasis ab

Die australische Psychiaterin Alison Clayton vergleicht 2 kürzlich veröffentlichte Empfehlungen zur informierten Zustimmung bei Genderdysphorie. Eine der Empfehlungen ist die oben besprochene von Levine u. a., die sie vergleicht mit der derzeitigen Praxis der informierten Zustimmung für Jugendliche mit GD auf Basis der „Informed consent Standards of Care“ der Australian Professional Association for Trans Health's (AusPATH, 2022).

Commentary on Levine et al.: A Tale of Two Informed Consent Processes, A. Clayton, 09.05.2022

Ferner stellt A. Clayton aufgrund der gut belegten Evidenzschwäche die Frage, ob die gender-affirmativen Behandlungen für Jugendliche nur im Rahmen klinischer Forschungsstudien zur Verfügung stehen und nicht als Routinebehandlungen durchgeführt werden.

Auch den bei Levine u. a. genannten alternativen Behandlungsmöglichkeiten, wie Psychotherapie, Familientherapie und Gruppentherapie, fehlt bislang eine strenge Evidenzbasis. Der Unterschied ist allerdings, dass diese Behandlungen nicht invasiv sind.


Auch der schottische Arzt Dr. Antony Latham, Spezialist für Bioethik und Medizinrecht, diskutiert die Frage:

Puberty Blockers for Children: Can They Consent? 27.06.2022

 

Archivbeiträge 2025–2024

  • 31. Dez. 2025

    Kampagne: Kein Kind ist im falschen Körper geboren

    Leider wurde die Resolution am 29.01.2026 vom Europarat angenommen.

    „Streichen Sie die Genderidentität aus der Resolution zur Konversionstherapie des Europarats" heißt die Kampagne, die die Ver­tre­terIn­nen im Europarat auffordert, im Rahmen eines...

  • 11. Nov. 2025

    DGPPN bezieht Stellung

    In einer Stellungnahme plädiert die {tip title="DGPPN" content="Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) ist mit mehr als 12.000 Fachärztinnen und Fachärzten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Forschenden die...

  • 30. Sep. 2025

    SEGM-Konferenz in Berlin

    Unter dem Titel „Youth Gender Distress – Evidence, Etiologies, Ethics and Psychotherapy" vom 11.–14. September 2025 in Berlin brachte die diesjährige Konferenz der Society for Gender Based Medicine (SEGM) Forscher, Kliniker und Wissenschaftler aus mehr als 20 Ländern...

  • 30. Sep. 2025

    Schwenkt Norwegen um in Richtung Vorsicht?

    Bereits Anfang 2023 hatte das Norwegian Healthcare Investigation Board (NHIB/UKOM) Pubertätsblocker, gegengeschlechtliche Hormone und Operationen für Kinder und Jugendliche als experimentell eingestuft und festgestellt, dass die aktuelle...

  • 31. Aug. 2025

    Drastische Risiken von Östrogen zur Feminisierung von ♂

    Die zur Feminisierung von transidenten ♂ angewandten supra­physio­logi­schen Östrogendosen entfalten ihre Wirkung bei weitem nicht so rasch wie Testosteron bei der Maskulinisierung von transidenten ♀ und sind zudem weniger umfassend. Aktuelle...

  • 15. Aug. 2025

    #RogdAwarenessDay

    Am 16. August wird in jedem Jahr daran erinnert, dass 2018 Lisa Littman ihre wichtige Studie zu einem Phänomen, das sie ROGD (Rapid Onset Gender Dysphoria) nannte, veröffentlicht hat. Ihre Arbeit hat die Debatte befruchtet, das Verständnis für die Herausforderungen, mit denen die...

  • 07. Aug. 2025

    Italien: Politik will genderinkongruente Teenager schützen

    Einer Meldung vom 05.08.2025 zufolge will die Meloni-Regierung zukünftig Pubertätsblocker und Hormone für U18 streng reglementieren, nachdem die italienischen Behandler bisher keine Anstalten zur Selbstkorrektur erkennen ließen, sondern dogmatisch...

  • 22. Juli 2025

    Pubertätsblockade wird durch fragwürdige NL-Studie verharmlost

    Mitte Juni 2025 wurde eine niederländische Studie veröffentlicht, die behauptet, dass die 70 Personen, die ihre medizinische Transition zwischen 1998 und 2011 in der Amsterdamer Genderklinik mit der Pubertätsblockade begonnen hatten...

  • 19. Juli 2025

    Frankreich: Bei U18 wird neu überlegt, für Erwachsene gilt Affirmation-only

    In Frankreich wurde die Behandlung bei Genderinkongruenz bisher regional unterschiedlich gehandhabt. Die französische Gesundheitsbehörde {tip title="HAS" content="La Haute Autorité de Santé (HAS) – Die französische...

  • 14. Juli 2025

    Was bedeutet die Forderung nach medizinischer Transition?

    Es gibt sehr unterschiedliche Sichtweisen, was Transsexualität bzw. -identifikation bedeutet, ob sie angeboren oder erworben, manifest oder vorübergehend ist und welche Behandlungsmethoden wirklich sinnvoll und ethisch sind.

    Häufig finden...

  • 24. Juni 2025

    Entscheidung US-Supreme Court vs. Skrmetti*) (Tennessee)

    Wikimedia CommonsDer Supreme Court der USA hat mit 6 zu 3 Stimmen entschieden, dass ein Gesetz des Bundesstaates Tennessee, das bestimmte medizinische Behandlungen für transgender Minderjährige verbietet, verfassungs­konform ist und „nicht der...

  • 20. Juni 2025

    Australien: Urteil will die Zukunft des Kindes offen halten

    Update zum ursprünglichen Beitrag vom 14.04.2025:

    Anfang Juni 2025 wurde einem Antrag der Zeitung „The Australian” stattgegeben, die Anonymisierung im Familiengerichtsurteil zum Fall „Devin" teilweise aufzuheben. Bei der im Prozess als...

  • 12. Juni 2025

    Unliebsame Studienergebnisse werden gerne vertuscht

    Update 2025 zum ursprünglichen Beitrag vom 28.10.2024:

    Auf Druck der neuen US-Regierung wurde am 16.05.2025 eine lange Zeit aus politischen Gründen zurückgehaltene klinische Pubertätsblocker-Studie, die unter Federführung von Dr. Johanna...

  • 30. Mai 2025

    Kann ein „hybrider Körper“ die Genderdysphorie wirklich verringern?

    Bekanntermaßen ist der Wechsel des Geschlechts von männlich zu weiblich oder umgekehrt nicht möglich. Die derzeit bei Genderinkongruenz standardmäßig angebotene sog. „gender-affirmative Versorgung" {tip title="PB, CSH, OPs"...

  • 06. Apr. 2025

    CHH – Das Nachholen der Pubertät gelingt nur teilweise

    CHH (Congenital hypogonadotropic hypogonadism) ist eine seltene genetisch bedingte endokrine Störung, die durch eine fehlende Pubertät und Unfruchtbarkeit charakterisiert ist. Die Sex-Ratio ist 2-5♂ : 1♀. Bei CHH produziert die Hypophyse nicht die...

  • 04. Feb. 2025

    Bundestagsreden zu medizinischen Transitionsmaßnahmen bei U18

    Am 31.01.2025 fand eine 40-minütige Debatte im Parlament des Dt. Bundestages statt, in der es um Themen wie „Schutz von Kindern und Jugendlichen mit Ge­schlechts­dysphorie vor geschlechts­angleichenden medizinischen Eingriffen“ und...

  • 27. Jan. 2025

    Erhebliche Unsicherheit – Neue Metastudien zu med. Transitionsmaßnahmen

    Ein kanadisches Forscherteam von der McMaster Universität Ontario hat die Ergebnisse neuer Metastudien zu Pubertätsblockern (PB), maskulinisierenden bzw. feminisierenden Hormonen (CSH) sowie Mastektomien in der...

  • 22. Dez. 2024

    Rückblick auf das Jahr 2024

    Eltern mussten mit Empörung zusehen, wie die „Ampel“-Koalition in diesem Jahr das Selbstbestimmungsgesetz verabschiedete und sich die medizinischen Fachgesellschaften auf eine Leitlinie für eine gender-affirmative Behandlung von Minderjährigen einigten. Es bleibt nur zu...

  • 29. Nov. 2024

    Es ist aus: Das Regenbogenportal geht vom Netz

    Seit heute ist das Regenbogenportal Geschichte. Es war 2019 unter der GroKo-Regierung vom Familienministerium (Min. Giffey) initiiert worden. TTSB hielt es schon sehr lange für jugendgefährdend und hatte bereits Anfang 2021 beim BMFSFJ interveniert und...

  • 21. Nov. 2024

    Neuseeländisches Gesundheits­ministerium mahnt zur Vorsicht bei PB

    Nachdem das neuseeländische Gesundheitsministerium 2022 die Behauptung, Pubertätsblocker seien „sicher und reversibel“ von seiner Website ver­schwin­den ließ, brachte es jetzt eine lang angekündigte Evidenzübersicht und...

  • 11. Nov. 2024

    Das kann allen passieren – Eltern­ent­mündigung & Realitätsverleugnung

    Eltern, die (noch) nicht von der manifesten Transidentität ihres Kindes überzeugt sind, müssen sich oft mit vielen Stellen auseinandersetzen, um es zu schützen: mit gender-affirmativen Experten, Medien,...

  • 31. Okt. 2024

    Deutschland verabschiedet sich von der Realität: Das Selbstbestimmungsgesetz

    David Allison, TTSB, zum Selbstbestimmungsgesetz: Andere Länder haben eine ähnliche institutionelle Vereinnahmung erlebt. Doch Deutschland ist weiter gegangen als viele andere, wenn es darum geht, die...

  • 20. Okt. 2024

    England: 6 Monate nach Veröffentlichung des Cass-Reviews

    Ein halbes Jahr nach Veröffentlichung des Cass-Reviews ist in England einiges anders geworden: Pubertätsblocker sind illegal, das Tavistock GIDS wurde durch 2 neue dezentrale NHS-Dienste ersetzt, weitere werden folgen, die...

  • 10. Okt. 2024

    Schlechte Wissenschaft ist schlimmer als keine Wissenschaft

    Paul Steger, Doktorand der empirischen Wirtschaftswissenschaften (Uni Mannheim), hat eine Studie aus der Fachzeitschrift „Nature – Human Behavior“ analysiert, die behauptet, dass die „Anti-Trans“-Gesetzgebung der Republikaner zu einem...

  • 30. Sep. 2024

    Selbstbestimmungsgesetz – es ist kompliziert

    Das ab 01.11.2024 geltende Selbstbestimmungsgesetz enthält in den § 13/14 ein sog. Offenbarungsverbot unter Strafandrohung. Es geht um die „absichtliche Offenbarung des früheren Geschlechts einer Transperson“ durch sog. {tip title="Misgendern“...

  • 06. Sep. 2024

    Schweiz: ‚Wir spielen Zauberlehrling‘

    Drei renommierte Schweizer ÄrztInnen, der Genfer Kinderarzt Daniel Halpérin, der ehemalige Präsident der FMHJacques de Haller und die ehemalige Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie Nicole Pellaud, haben einen Aufruf zur Vorsicht...

  • 14. Aug. 2024

    England: NHS legt Plan zur Umsetzung der Cass-Empfehlungen vor

    Der NHS, Englands staatliche Gesundheits-Dienstleister, hat einen detaillierten Plan veröffentlicht, wie die Empfehlungen des Cass-Berichtes zur Versorgung Minderjähriger in einer Gender-Notlage in den nächsten 2 Jahren umgesetzt werden...

  • 08. Juli 2024

    Ohne ideologische Brille ist ROGD ein affektiv-perzeptives Problem

    In einem neuen Beitrag der Zeitschrift Psychodynamic Practice setzt sich Jaco v. Zyl (klin. Psychologe, Irland) kritisch mit der Rolle bzw. Funktion von Psychotherapie in der gender-affirmativen Versorgung auseinander. Er fordert,...

  • 28. Juni 2024

    Offener Brief zur geplanten S2k-Leitlinie GI/GD an das BMG

    Vor mehr als 7 Jahren wurde mit der Erstellung einer neuen Leitlinie begonnen. Sie soll Experten-Wissen bereitstellen zum Umgang mit Minderjährigen, die Probleme mit ihrem Geschlecht/Gender haben. Ziel waren ursprünglich Empfehlungen in...

  • 27. Juni 2024

    WPATH-SoC8: Politische Einflussnahme statt Wissenschaft

    Wikimedia CommonsAm 25.06.2024 wurde nun auch das Geheimnis um die chaotische Veröffentlichung der WPATH SOC-8 gelüftet. Am 15. September 2022 wurde zunächst eine Version online gestellt, die die Mindestaltersgrenzen des Entwurfs enthielt....

  • 21. Juni 2024

    S2k-Leitlinie – DGKJP lässt Eltern im Regen stehen

    Die Briefe an die Fachgesellschaften, in denen wir (zusammen mit ParentsofROGDKids) unsere Bedenken hinsichtlich des S2k-Leitlinienentwurfs (LL) begründet haben, scheinen leider bisher nicht viel zu bewirken. Die „Rückmeldung“ der DGKJP (als...

  • 07. Juni 2024

    S2k-Leitlinienentwurf zu wenig überzeugend

    Angekündigt als „Quantensprung“ gerät der S2k-Leitlinienentwurf (für D-A-CH) vor der finalen Konsentierung jetzt auch von Expertenseite immer stärker in die Kritik. Die Dt. Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde...

  • 06. Juni 2024

    Streit über die Behandlung von GD-Teenagern

    Die ZEIT greift aktuell den Disput auf, der auch in Deutschland in den vergangenen Wochen insbesondere durch den S2k-Leit­linien­entwurf, aber auch durch einige internationale Veröffentlichungen und „Enthüllungen“ angefeuert wurde. Allerdings verwundert...

  • 30. Mai 2024

    England setzt Pubertätsblocker für GD-Teenager vollständig aus

    Während in Deutschland die Fraktion der „gender-affirmativen Versorger" noch immer behauptet, PB seien bis auf die Beeinflussung der psychosexuellen Entwicklung nahezu vollständig reversibel und deshalb sicher und notwendig zur...

  • 29. Mai 2024

    Lisbon-Conference: The BIGGER PICTURE

    Zur Situation und dem Umgang mit Teens & Twens, die Hilfe benötigen, weil sie unzufrieden mit ihrem Geschlecht bzw. Gender sind, gibt es unterschiedliche Positionen. Parallel zur WPATH-Tagung fand vom 27.-29. September in Lissabon eine...

  • 27. Mai 2024

    S2k-Leitlinie - Zurück zur Wissenschaft

    Prof. Dr. Florian Zepf geht es um die Versachlichung der Debatte zur Behandlung von Minderjährigen mit Genderinkongruenz bzw. Genderdysphorie. Er begründet in einem Spiegel-Interview, warum er zusammen mit 13 weiteren Kollegen eine kritische inhaltliche ...

  • 21. Mai 2024

    Die S2k-Leitlinie ist nicht vertrauenswürdig

    Trotz derselben Studienlage kommt die S2k-Leitlinie zu ganz anderen Empfehlungen als der Cass-Review-Abschlussbericht. Das erregt mittlerweile international Aufsehen. Die Society for Evidence Based Gender Medicine (SEGM) kommt außerdem aufgrund ihrer detaillierten...

  • 16. Mai 2024

    Ohne Altersgrenzen fehlt jeglicher Minderjährigenschutz

    Auch in Deutschland gibt es Kliniken, die Minderjährigen, die ihr Geschlecht/Gender infrage stellen, gesunde Körperteile amputieren. Die Voraussetzungen sind in jeder Klinik, die solche Operationen durchführt, etwas unterschiedlich, aber im Einzelfall...

  • 15. Mai 2024

    Das NL-Protokoll ist eine medizinische Titanic, die auf einen Eisberg zusteuert

    Jan Kuitenbrouwer und Peter Vasterman bezeichnen den Cass-Review-Abschlussbericht als Bombe, die schon seit einiger Zeit auf dem Weg nach unten war und „dann Mitte April explodierte“. Der Bericht ist ein schwerer...

  • 11. Mai 2024

    Dt. Ärztetag fordert Vorsicht bei U18-Behandlung (PB · CSH · OPs)

    Der 128. Deutscher Ärztetag hat am 10.05.2024 einen Leitantrag zur „Behandlung einer Geschlechtsdysphorie bei Minderjährigen“ an die Bundesregierung verabschiedet. Darin wird sie aufgefordert, „Pubertätsblocker,...

  • 11. Mai 2024

    Die Erkenntnisse des Cass-Reviews

    In Deutschland wurde kaum berichtet, dass Hilary Cass am 09.04.2024 nach 4 Jahren Forschung den Abschlussbericht zu dem nach ihr benannten Review veröffentlicht hat. Es handelt sich um die weltweit umfangreichste systematische Überprüfung aller Belege und Studien...

  • 10. Mai 2024

    Hannah Barnes Interview mit Hilary Cass

    Einen Monat nach der Veröffentlichung des Cass-Review-Abschluss­berichts interviewte Hannah Barnes (BBC-Reporterin und Autorin von 'Time to Think') Hilary Cass, die vor 4 Jahren eigentlich in den Ruhestand gehen wollte, um Saxofon zu lernen. Stattdessen ließ...

  • 05. Mai 2024

    Eltern schlagen Alarm:
    Die Patientensicherheit unserer Teenager ist gefährdet!

    In einem Offenen Brief fordert Transteens-Sorge-berechtigt die Bundesärztekammer auf, die Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung“ zu stoppen. Wir...

  • 04. Mai 2024

    ESCAP: klinische, wissenschaftliche und ethische Standards wahren

    Die Europäische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie mahnt, klinische, wissenschaftliche und ethische Standards bei der Versorgung genderdysphorischer Minderjähriger anzuwenden, speziell im Hinblick auf die schwerwiegenden...

  • 25. Apr. 2024

    Kritik von 14 Professoren an der S2k-Leitlinie

    Nach den Eltern warnen jetzt 14 Professoren für Kinder- und Jugend-Psychiatrie in einem 112-seitigen Fachkommentar davor, die geplante S2k-Leitlinie „Diagnostik und Be­handlung von Geschlechts­inkongruenz und -dysphorie im Kindes- und Jugendalter“ zu...

  • 19. Apr. 2024

    Cass: GD-Behandlung von 17- bis 25-Jährigen kommt auf den Prüfstand

    Es ist sehr erfreulich und bemerkenswert, dass Hilary Cass auch die 17- bis 25-Jährigen in den Blick genommen hat. Sie ist überzeugt, Twens bis mind. 25 Jahre sollten nicht zu einem Wechsel des Geschlechts gedrängt werden, sondern „in...

  • 14. Apr. 2024

    Stoppen Sie die Veröffentlichung der an WPATH-SOC orientierten Leitlinie!

    In einem Offenen Brief fordert Transteens-Sorge-berechtigt die Vor­stands- bzw. Präsidiumsmitglieder der Fachgesellschaften, die an der S2k-Leitlinie AWMF-RNr. 028-014 beteiligt sind, sowie die Arbeitsgemeinschaft der...

  • 11. Apr. 2024

    Cass Review Abschlussbericht

    2020 beauftragte die Nationale Gesundheitsbehörde Dr. Hilary Cass mit der Durchführung einer unabhängigen Überprüfung der Behandlungen Minderjähriger mit Genderdysphorie, um sicherzustellen, dass sie einen hohen Standard der Versorgung erhalten, der ihren Bedürfnissen...

  • 03. Apr. 2024

    S2k-LL: Warum lehnen PsychologInnen ROGD-Teenager ab?

    ROGD-Teenager, die sich transidentifizieren, bekommen alleine aufgrund ihrer Genderprobleme keine Psychotherapie mehr, sondern nur noch in Kombination mit Identitätsfindung plus sozialer oder medizinischer Transition (therapeutische...

  • 23. März 2024

    Auch der Leitlinien-Entwurf für GD-KiJu zementiert den Affirmation-Only-Trend

    Am 20.03.2024 wurde Medienvertretern in einem virtuellen press briefing eine aus 320 Seiten bestehende Entwurfsfassung der neuen Behandlungsleitlinie für transidente Minderjährige vorgestellt. Nach 7-jähriger...

  • 16. März 2024

    Der Affirmation-Only-Trend für GD-Teens & Twens wird beschleunigt

    WikimediaCommons Axel HindemithParallel zur Begrenzung der Pubertätsblockade in England auf klinische Studien (s. u.) werden in Deutschland verstärkt Anstrengungen unternommen, möglichst viele Teenager, die ihr Gender/Geschlecht infrage...

  • 05. März 2024

    WPATH Leaks: Gender-Medizin ist weder Wissenschaft noch Medizin

    Durchgesickerte Informationen von WPATH (World Professional Association for Transgender Health) enthüllen weitverbreitete pseudowissenschaftliche chirurgische und hormonelle Experimente und ärztliche Kunstfehler bei Heranwachsenden und...

  • 27. Feb. 2024

    Beyond NICE

    Aktualisierte systematische Übersicht zur Evidenzlage der PB & CSH bei GD-U18

    „Zwei Übersichtsarbeiten (eine zu PB, eine zu CSH) des britischen National Institute for Clinical Excellence (NICE) aus dem Jahr 2020 zeigten keinen eindeutigen klinischen Nutzen in Bezug auf kritische...

  • 19. Feb. 2024

    Joyce: „Nichts davon ist wirklich Medizin“

    Medizinische Diagnosen von Genderinkongruenz sind aufgrund der Kriterien des ICD-Katalogs relativ einfach zu stellen. Ob die Genderinkongruenz aber temporär oder persistierend ist, ob und wie sie behandelt werden sollte und welche individuellen Aussichten bestehen,...

  • 18. Feb. 2024

    Paradigmenwechsel in Dänemark?

    Marie Bjerre ist die dänische Gleichstellungsministerin von der liberalkonservativen Partei Venstre. Selbst für den 'genderkritischen Regenbogenrat' überraschend, erklärte sie im Rahmen einer Parlaments-Debatte über das Konzept des Geschlechts, seine Definition und...

  • 15. Feb. 2024

    Spannungsfeld Selbstbestimmung vs. Schutz von Teens & Twens

    Wir, die Interessengemeinschaft Transteens Sorge berechtigt, haben zum geplanten Referentenentwurf Selbstbestimmungsgesetz „Entwurf eines Gesetzes über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag und zur Änderung weiterer...

  • 08. Feb. 2024

    Ist GAT die neue Form der Konversionstherapie für homosexuelle Teens?

    K. Badenoch (Mitte) - Wikipedia CommonsKemi Badenoch, Wirtschafts-, Handelsministerin, zuständig außerdem für Frauen und Gleichstellung, warnte im Dezember 2023 im britischen Parlament vor den Risiken des „Transing away the...

  • 07. Feb. 2024

    Whistleblowing

    Immer mehr Fachleute äußern sich zur gender-affirmativen Therapie bzw. -ver­sor­gung. Tamara Pietzke ist die jüngste Whistleblowerin. Um an die Öffentlichkeit gehen zu können, hat sie Mitte Januar 2024 ihre Therapeuten-Stelle an der Mary Bridge Children's Gender Health Clinic in...

  • 05. Feb. 2024

    Dossier Geschlechtsdysphorie im Jugendalter (ROGD)

    Dr. Bettina Reiter, Psychiaterin und Psychoanalytikerin in Wien, hat ein Dossier zum Themenkreis „Trans Trend bei Jugendlichen – Geschlechtsdysphorie im Jugendalter – ROGD (Rapid onset Gender Dysphoria)“ verfasst. Sie stellt zum einen sehr...
  • 04. Feb. 2024

    ROGD – Wie angemessen ist eine medizinische Transition?

    Niemand weiß es genau, denn die Evidenzlage ist sehr schwach (vgl. WHO-Statement v. 15.01.2024). Ob einzelne Jugendliche oder junge Erwachsene von den üblicherweise bei Genderinkongruenz/Genderdysphorie (GD) empfohlenen medizinischen...

  • 19. Jan. 2024

    WHO erklärt: Die Beweislage für GD-KiJu ist „begrenzt und variabel“

    In ihrer Erklärung vom 15.01.2024 äußert sich die WHO erneut zu ihrem Vorhaben, in den nächsten 2 Jahren Trans- und Gen­der-Leitlinien zu entwickeln, an denen sich die Mitglieds­staaten unverbindlich orientieren können. Es geht um...
  • 18. Jan. 2024

    Systemische Therapie wird Kassenleistung!

    Der G-BA hat heute, am 19.01.2024, beschlossen, dass endlich auch die Systemische Therapie für Kinder und Jugendliche eine Kassen­leistung wird. Familien, deren Teenager unter Gender­in­kon­gruenz/-dys­phorie(GD) leidet, können voraussichtlich in 6 Monaten...
  • 18. Jan. 2024

    Schweizer Eltern kritisieren Genderklinik

    Wie der Schweizer Sender SRF am 17.01.2024 in mehreren Bei­trä­gen berichtete, haben sich Schweizer Eltern an die zuständigen Behör­den gewandt, weil sie die Vorgehensweise beim Kontakt mit spezialisierten Gender­einrichtungen in der Schweiz für übereilt...

  • 08. Jan. 2024

    Die belastenden Gedanken einer Mutter eines ROGD-Twens

    Der Blog „Parents with Inconvenient Truths about Trans“ pitt.parents.com ist eine Stimme von Eltern, deren Leben auf den Kopf gestellt wurde, seit ihr Kind ihnen mitgeteilt hat „Ich glaube, ich bin trans.“ Seit 2021 wurden von PITT über 700 Essays...

Logo TransTeens Sorge berechtigt