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ROGD – Was tun?

Eltern eines ROGD-Teens stehen immer vor der Herausforderung, entscheiden zu müssen, wie dem leidenden Kind bestmöglich geholfen werden soll. Eine Möglichkeit besteht darin, sich an den Leitlinien der WPATH (World Professional Association for Transgender Health) für die Standardversorgung von Transgender-Jugendlichen zu orientieren. Dieser Weg bietet sich an, wenn Sie Konflikte mit Ihrem Kind scheuen und Sie sich weder bei Experten noch privat rechtfertigen möchten:

  1. Sie stellen die Selbstdiagnose trans* oder gender* Ihres Teens nicht infrage, sondern geben zu, dass Sie sich mehr als 10 Jahre lang hinsichtlich Geschlecht und Gender Ihres Kindes geirrt haben. Sie benutzen unverzüglich und konsequent den Wunschnamen und das Wunsch-Pronomen Ihres Kindes und vertrauen Ihr Kind einer Transgender-Ambulanz oder -Klinik an.
  2. Sie unterstützen die soziale Transition Ihres Kindes, z. B. Aussehen, Outing in Schule und Freizeit, und besorgen ihm Binder oder Packer.
  3. Sie sehen einen Nutzen darin, dass die natürliche Pubertät Ihres körperlich gesunden Kindes mit Pubertätsblockern im Off-Label-Use gestoppt wird.
  4. Sie sind damit einverstanden, dass Ihr Kind nach dem 14. Geburtstag gegengeschlechtliche Hormone (ebenfalls im Off-Label-Use) bekommt.
  5. Sie erlauben, dass Ihrer Tochter nach dem 15. Geburtstag die Brüste amputiert werden oder Ihrem Sohn nach dem 17. Geburtstag die Hoden.
  6. Sie sind damit einverstanden, dass bei Ihrer Tochter nach dem 17. Geburtstag eine Hysterektomie und mit 18 Jahren eine Phalloplastik-OP oder bei Ihrem Sohn eine Vaginoplastik-OP durchgeführt wird.

Die Altersangaben waren in den Drafts zu den „Standards of Care – Version 8“ vom Dezember 2021 auf die genannten Werte heruntergesetzt worden, in den aktuellen WPATH SOC8 von 09/2022 wurden fast alle Altersangaben entfernt.

WPATH SOC8 erschienen

Eine an den WPATH-Leitlinien orientierte affirmative Vorgehensweise finden Sie in den meisten Gender-Ambulanzen in Deutschland. Auf Basis der Annahme, dass eine Trans-Identifikation angeboren und unveränderlich ist, wird i. d. R. zügig die Standardversorgung (s. o.) angeboten oder eingeleitet:

"Als Therapie der ersten Wahl gelten bei der GD/GIK modifizierende, stufenweise stattfindende, Behandlungen körperlicher Geschlechtsmerkmale, zu denen auch Hormonbehandlungen zählen, für diejenigen Personen, die solche Behandlungen wollen. ... Alleinige psychotherapeutische Interventionen [sind] wirkungslos bzw. sie bewirken im Sinne supportiven seelischen Beistands allenfalls eine partielle Entlastung" (Harney et al, 2023).

Die Mitglieder der Leitlinienkommission halten Psychotherapie als Primärtherapie für wirkungslos. Die Funktion von Psychotherapie wird in Deutschland bei der gender-affirmativen Behandlung, in der Beratung und Begleitung während und ggf. auch nach der Transition gesehen. Psychotherapie sowie die medizinischen Maßnahmen und die lebenslange Medikalisierung werden vom solidarischen Gesundheitssystem, unseren Krankenkassen, übernommen. Eine Heilungsgarantie besteht nicht, und Sie haben gemeinsam mit Ihrem Kind alle beteiligten Experten per „informierter Einwilligung“ wahrscheinlich von den meisten Haftungsfragen freigestellt.

Info: Was sind die Grundannahmen des „gender-affirmativen“ Ansatzes zur Behandlung von ROGD-Jugendlichen?

  1. Das Entstehen einer Trans-Identität ist das Ergebnis einer höheren Stufe des Selbstbewusstseins.
  2. Egal, ob die Trans-Identität bei Kleinkindern, älteren Kindern, Teenagern oder reifen Erwachsenen entsteht, sie ist authentisch und bleibt ein Leben lang bestehen.
  3. Alle Varianten der Genderidentität sind biologisch bedingt und von Natur aus gesund.
  4. Die häufig auftretenden psychiatrischen Symptome sind eine direkte Folge der Gender-Inkongruenz (das sogenannte „Minority Distress“-Modell).
  5. Die einzige Möglichkeit, psychiatrische Probleme zu lindern oder zu verhindern, besteht darin, den Körper schon bei den ersten Anzeichen der Pubertät zu verändern.
  6. Psychologische Bewertungen und Versuche, psychiatrische Komorbiditäten zu behandeln, sollten nur zur Unterstützung der Transition eingesetzt werden.
  7. Versuche, Genderdysphorie allein mit Psychotherapie zu lösen, sind oft unwirksam oder sogar schädlich.
  8. Genderdysphorische Jugendliche müssen in Bezug auf ihre aktuelle Genderidentität und ihr gewünschtes körperliches Erscheinungsbild uneingeschränkte soziale, hormonelle und chirurgische Unterstützung erhalten.
  9. Alle individuellen ‚embodiment goals’ (Ziele körpergeschlechtlicher Selbstoptimierung), auch die, die in der Natur nicht vorkommen, müssen in vollem Umfang erfüllt werden, soweit dies medizintechnisch möglich ist.
  10. Die Wissenschaft hat die Vorteile einer frühzeitigen Geschlechtsangleichung bewiesen und die niedrige Reue- und Ablösungsrate bestätigt diese Praxis zusätzlich.

Diese Grundannahmen werden oft als Fakten dargestellt, sie sind allerdings aufgrund der nicht ausreichenden und äußerst geringen Evidenz sehr umstritten.

Current Concerns About Gender-Affirming Therapy in Adolescents, S. Levine u. a., 14.04.2023

Sollten Sie eine solche Standardversorgung für Ihr ROGD-Kind hinterfragen oder gar ablehnen, weil Sie sie nicht verstehen, weil keine Heilungsaussicht zugesichert werden kann, weil Ihnen die Risiken und Nebenwirkungen zu groß erscheinen oder weil Sie ethische Bedenken haben – DANN WIRD ES SEHR SCHWIERIG.

Der Fokus der Standardversorgung von genderdysphorischen Jugendlichen liegt bei der WPATH auf Affirmation und somatischen Maßnahmen. Alternative nicht invasive Behandlungsstrategien sind weder in den WPATH SOC8 vorgesehen, noch aufgrund des Affirmation-Only-Trends derzeit in der Realität in nennenswertem Umfang vorhanden oder für die meisten Familien erreichbar.

Suchen Sie – wenn nötig – trotzdem nach einer Behandlung, die die Probleme Ihres Teens oder Twen reduziert, ohne sofortige Affirmation und schnelles grünes Licht für somatische Behandlungen. Wie auch bei anderen Problemen sollte eine gute Psychotherapie ergebnisoffen sein und dem Jugendlichen oder jungen Erwachsenen Zeit zur Erkundung seiner Probleme, seiner Gefühle, seiner sexuellen Orientierung, seiner Zukunftsvorstellungen sowie der Behandlungsoptionen und -aussichten etc. ermöglichen. Genderdysphorie ist bei Teens und Twens eine wirklich ernstzunehmende, tiefgreifende Problematik, bei der die Psychotherapie unbedingt regelmäßig, mind. 1x pro Woche, notwendig ist. Seit Jahren strecken – nach unseren Erfahrungen – viele TherapeutInnen die von den Kassen genehmigten Kontingente, sodass oft nur alle paar Wochen oder gar Monate eine Therapiestunde stattfindet.

„... parents search for a therapist who won’t immediately affirm the new identity, but instead take it slowly, get to know their child, and figure out the appeal to her of a new identity. A clinician with a more cautious, nuanced approach — that’s all parents want. Another shock: there are almost none.

Counting psychiatrists, psychologists, social workers, and counselors, there are more than a million therapists in this country. I located a group of therapists who believe in long-term, exploratory talk therapy for gender-questioning youth, and there are only 60 members, with many outside the United States." Miriam Grossman, Psychiaterin in Therapists Have Betrayed The Parents Of Gender-Confused Kids, And There’ll Be Hell To Pay, thefederalist, 11.11.2021

Die Psychotherapeutin Stella O’Malley schreibt zur Therapeuten-Situation:

„Although parents are generally in a rush to find the best therapist, there is a shortage in the field, as there are few therapists who are well-informed about gender issues. Sending your distressed child to a professional who is poorly informed, or who reacts to your child’s case with a simplistic perspective, may do more harm than good."

Finding a therapist, Podcast mit S. O’Malley, S. Ayad und L. Marchiano, 17.12.2021

Tipps zur Therapeuten-Suche, GETA

Gender-Exploratory Therapy

Eine weitere Problematik sehen wir als Eltern darin, dass die Psychotherapie und das Ausstellen von Indikationsschreiben und Gutachten i. d. R. in einer Hand liegen. Das kann zur Folge haben, dass unsere Jugendlichen die Psychotherapeuten vor allem als „Gatekeeper“ für die angestrebten medizinischen Maßnahmen sehen, was die Möglichkeiten von Psychotherapie stark einschränkt.

Matt Bristow, Therapeut im Tavistock GIDS, beschrieb im Buch von Hannah Barnes Time to Think die etwas anders gelagerte Doppelfunktion der Kliniker, die aber auf diese Problematik hinweist:

„This dual function of the GIDS clinician - part gatekeeper, part assessor — had another effect too: it made it difficult for some young people to be honest. They ‘often came into the service with the idea that if they showed any sort of sense of doubt, or uncertainty, or things weren’t fitting a particular narrative, then they might lose their chance to get a referral for blockers’.”


Die Politisierung der Therapie?

James Esses, britischer Jurist und Psychotherapeut, ist überzeugt, dass in der Psychotherapeuten-Szene eine Politisierung stattgefunden hat, die besonders deutlich wird beim Thema Identität. Sie [die Genderdysphorie] sei die einzige Notlage, die derzeit behandelt wird, indem man die beunruhigenden Gedanken im Kopf der Betroffenen bestätigt oder sie ermutigt, ihren Körper physiologisch zu verändern. Die Behandlung beispielsweise von Magersucht besteht nicht in der Fettabsaugung.

„Such unconditional affirmation flies in the face of the notion of exploration – a bedrock of psychotherapy. It turns therapists into nothing more than robotic, nodding dogs, unable to explore or indeed challenge what their client is saying to them."

Ideologisch orientierte Therapeutinnen signalisierten ihren Klientinnen ihre Einstellung, indem sie u. a. die Wunsch-Pronomen oder Begriffe wie „gelebte Erfahrung“ oder LGBTQ+ benutzen.

The Politicisation of Therapy, J. Esses, 31.10.2023


More Therapy, Less Ideology, Beispielkommentar zu WPATH SOC8, 12.12.2021

Open letter in response to WPATH SOC 8, 15.12.2021

Transidentifizierte Kinder brauchen Therapie, nicht nur ‚Bestätigung‘ und Drogen, Marcus Evans, 2018

Do trans-kids stay trans – when they grow up? Cantor, 2017 (Übersicht über eine Periode, in der noch keine Pubertätsblocker eingesetzt wurden)

Why T is different than LGB: a parent’s perspective, 04.02.2022

Videos zur körper-medizinischen Transition, von denen viele suggerieren, dass ein Geschlechtswechsel möglich ist, finden Sie nicht nur bei TikTok und YT, sondern auch beim ARD/SWF-Onlineangebot funk.net

Webwerbung einer plastischen Chirurgin für „teetus deletus" etc., Maynand, 04.02.2022

Chirurg operiert Trans-Personen, Focus, 01.06.2022


Deutschland

Die Situation für GD-Jugendliche in Deutschland

Weder national noch international besteht ein Konsens über den Beginn einer (pubertätsunterdrückenden und/oder geschlechtsangleichenden) Hormonbehandlung sowie über die zugrunde liegende ethische Auslegung der Problematik (Churcher Clarke & Spiliadis, 2019; Möller et al., 2018; Vrouenraets, Fredriks, Hannema, Cohen-Kettenis & de Vries, 2015). Die Diskussion bewegt sich im Spannungsfeld zwischen dem Persönlichkeitsrecht auf geschlechtliche Selbstbestimmung der Betroffenen auf der einen Seite und der Angst vor Fehlentscheidungen der Behandelnden auf der anderen Seite (Strauss & Nieder, 2014). Bislang sind nur wenige prospektive Untersuchungen verfügbar. Studien mit großen Fallzahlen fehlen ebenso wie randomisiert kontrollierte Studien. Neben der fehlenden sicheren Vorhersagbarkeit erscheint es problematisch, dass unter Expertinnen und Experten keine einheitlichen Entscheidungskriterien vorhanden zu sein scheinen. Vielmehr differiert die Entscheidung, welche Behandlungsangebote gechlechtsdysphorische Jugendliche erhalten je nach aufgesuchter Spezialsprechstunde, nach subjektiver Einschätzung der Untersuchenden vom 'Passing' in der angestrebten Geschlechtsrolle und nach der Persönlichkeitsstruktur der Betroffenen, d. h., wie glaubwürdig und konsistent das innere Erleben geschildert werden kann.” (Fettmarkierung fehlt im Original)”

Geschlechtsidentitäten im Wandel, E. Strittmatter, M. Holtmann, 12.03.2020

Leitlinie zu Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter

Die bisherige S1-Leitlinie für Kinder und Jugendliche von 2013 war bis 2018 gültig:

Störungen der Geschlechtsidentität im Kindes- und Jugendalter (F64), 2013

Seit 2018 gibt es keine gültige Leitlinie, da eine Neufassung zwar seit Ende 2020 bei der AWMF angemeldet ist, die Veröffentlichung dieser S3-Leitlinie seither 5 Mal verschoben wurde. Das neueste Veröffentlichungsdatum bei der AWMF lautet 31.12.2023.

Zielsetzung und rechtliche Bindung laut AWMF:

„Die 'Leitlinien' der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften sind systematisch entwickelte Hilfen für Ärzte zur Entscheidungsfindung in spezifischen Situationen. Sie beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und in der Praxis bewährten Verfahren und sorgen für mehr Sicherheit in der Medizin, sollen aber auch ökonomische Aspekte berücksichtigen. Die 'Leitlinien' sind für Ärzte rechtlich nicht bindend und haben daher weder haftungsbegründende noch haftungsbefreiende Wirkung."

Dr. Alexander Korte zur Frage, ob man sich eine Leitlinie vorstellen dürfe, wie die 10 Gebote:

„In gewisser Weise schon, weil auch an die 10 Gebote hält sich ja kein Mensch.” (Die andere Meinung, YT, 02.10.2024)

S2k-Leitlinienentwurf – Reaktionen und Proteste (orientiert sich an WPATH SOC8)


Soziale Transition korreliert mit dem Fortbestehen der Transgender-Identität

Wären es allein die Änderungen von Namen, Pronomen, Kleidung und Toilettennutzung etc., dann wäre es nicht das Problem, das viele Eltern beschäftigt. Das große Problem besteht darin, dass die Soziale Transition nachweislich mit dem Fortbestehen der Transgender-Identität korreliert und damit ein „Steigbügel“ für die medizinische Transition ist.

Pädiatrische Transitionsärzte in den Niederlanden, die die Pioniere bei der Anwendung von Pubertätsblockern bei dysphorischen Kindern waren, beobachten, dass die Soziale Transition mit einer Zunahme der Beharrlichkeit junger Menschen in Bezug auf die Genderidentität korreliert (Studie). Dies veranlasste sie zu Warnungen vor der Sozialen Transition.

Ein anderer Artikel stellt fest, dass die Genderdysphorie dauerhaft anhält, wenn eine Soziale Transition stattgefunden hat, und behauptet daher: Die Soziale Transition ist eine „psychosoziale Intervention, [die] als iatrogen charakterisiert werden könnte“ – ein medizinisches Problem, das durch die Behandlung selbst verursacht wird.

Es gibt zudem Hinweise, dass die Soziale Transition des Kindes bei biologischen Jungen stärker mit der Persistenz von Genderdysphorie korreliert ist als bei Mädchen.


Auch Anti-Depressiva sind keine Lösung

In der letzten Zeit wird immer mehr bekannt, dass Anti-Depressiva seltener und weniger wirksam sind, als die Verordnungszahlen vermuten lassen. Manche ÄrztInnen und einzelne Kliniken verordnen sie schon gar nicht mehr.

Tabletten gegen Depressionen – helfen Antidepressiva? Fokus im Ersten, 12.09.2022


Experten · Verantwortungsverflechtung

Jürgen Schaff, plastischer Chirurg, zur Änderung der WHO, aus Gründen der Entstigmatisierung Transsexualismus nicht mehr als psychiatrische Diagnose aufzuführen:

„so wird der Druck immer weiter erhöht, dass man das Ganze völlig freimacht. Und da muss ich mich als Operateur natürlich dagegen aussprechen. Man kann nicht sagen, es ist keine Krankheit, sondern nur eine Veränderung, eine Variation des Lebens. Das reicht mir natürlich nicht, denn das kann man ja dann gar nicht so richtig beweisen. Das ist sehr, sehr schwierig. Es geht nicht, dass man ohne Gutachten operiert wird. Ich muss als Operateur sicher sein, dass ich den Richtigen operiere."

Wenn Sie einen Penis abgeschnitten haben, dann ist er weg, br.de, 31.05.2022

Annette Richter-Unruh, Endokrinologin, behandelt ca. 700 Jugendliche mit Pubertätsblockern und Hormonen, obwohl sie als „Letztverantwortliche“ für die Verordnung dieser Medikamente nicht immer von deren Transsexualität überzeugt ist:

Mittlerweile denke ich aber, dass auch ein gewisser Hype hinzukommt: Zu uns kommen weibliche Jugendliche, die Probleme mit sich, Gott und der Welt haben, sie fühlen sich nicht richtig bei den Mädchen aufgehoben, sie haben Angststörungen, sie ritzen sich, sie haben Depressionen, und dann finden sie im Internet den Begriff Transgender. ...

Bei etwa der Hälfte der Jugendlichen bin ich von ihrer Transidentität nicht überzeugt, aber ich maße mir nicht an, dies zu beurteilen. Die Diagnose einer Transidentität stellt ein Kinder- und Jugendpsychiater oder ein Psychologe."

Es gibt einen Transgender-Hype, Interview in der FAZ, 2019

Was können Eltern tun, wenn Indikationsschreiben falsch oder unvollständig sind?

Frag einen Anwalt, 2022


Satire

Fiktiver Brief von der Klinik für Trans-Bestätigung und -Versorgung

Aus dem Portfolio von PITT (Parents with Inconvenient Truths about Trans), einem Blog, in dem betroffene Eltern und Angehörige aus allen Ländern der Welt ihre Geschichten und Gedanken veröffentlichen:

A comforting letter from the Gender Affirmation Clinic, PITT, 11.08.2023 


 

Archivbeiträge 2025–2024

  • 31. Dez. 2025

    Kampagne: Kein Kind ist im falschen Körper geboren

    Leider wurde die Resolution am 29.01.2026 vom Europarat angenommen.

    „Streichen Sie die Genderidentität aus der Resolution zur Konversionstherapie des Europarats" heißt die Kampagne, die die Ver­tre­terIn­nen im Europarat auffordert, im Rahmen eines...

  • 11. Nov. 2025

    DGPPN bezieht Stellung

    In einer Stellungnahme plädiert die {tip title="DGPPN" content="Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) ist mit mehr als 12.000 Fachärztinnen und Fachärzten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Forschenden die...

  • 30. Sep. 2025

    SEGM-Konferenz in Berlin

    Unter dem Titel „Youth Gender Distress – Evidence, Etiologies, Ethics and Psychotherapy" vom 11.–14. September 2025 in Berlin brachte die diesjährige Konferenz der Society for Gender Based Medicine (SEGM) Forscher, Kliniker und Wissenschaftler aus mehr als 20 Ländern...

  • 30. Sep. 2025

    Schwenkt Norwegen um in Richtung Vorsicht?

    Bereits Anfang 2023 hatte das Norwegian Healthcare Investigation Board (NHIB/UKOM) Pubertätsblocker, gegengeschlechtliche Hormone und Operationen für Kinder und Jugendliche als experimentell eingestuft und festgestellt, dass die aktuelle...

  • 31. Aug. 2025

    Drastische Risiken von Östrogen zur Feminisierung von ♂

    Die zur Feminisierung von transidenten ♂ angewandten supra­physio­logi­schen Östrogendosen entfalten ihre Wirkung bei weitem nicht so rasch wie Testosteron bei der Maskulinisierung von transidenten ♀ und sind zudem weniger umfassend. Aktuelle...

  • 15. Aug. 2025

    #RogdAwarenessDay

    Am 16. August wird in jedem Jahr daran erinnert, dass 2018 Lisa Littman ihre wichtige Studie zu einem Phänomen, das sie ROGD (Rapid Onset Gender Dysphoria) nannte, veröffentlicht hat. Ihre Arbeit hat die Debatte befruchtet, das Verständnis für die Herausforderungen, mit denen die...

  • 07. Aug. 2025

    Italien: Politik will genderinkongruente Teenager schützen

    Einer Meldung vom 05.08.2025 zufolge will die Meloni-Regierung zukünftig Pubertätsblocker und Hormone für U18 streng reglementieren, nachdem die italienischen Behandler bisher keine Anstalten zur Selbstkorrektur erkennen ließen, sondern dogmatisch...

  • 22. Juli 2025

    Pubertätsblockade wird durch fragwürdige NL-Studie verharmlost

    Mitte Juni 2025 wurde eine niederländische Studie veröffentlicht, die behauptet, dass die 70 Personen, die ihre medizinische Transition zwischen 1998 und 2011 in der Amsterdamer Genderklinik mit der Pubertätsblockade begonnen hatten...

  • 19. Juli 2025

    Frankreich: Bei U18 wird neu überlegt, für Erwachsene gilt Affirmation-only

    In Frankreich wurde die Behandlung bei Genderinkongruenz bisher regional unterschiedlich gehandhabt. Die französische Gesundheitsbehörde {tip title="HAS" content="La Haute Autorité de Santé (HAS) – Die französische...

  • 14. Juli 2025

    Was bedeutet die Forderung nach medizinischer Transition?

    Es gibt sehr unterschiedliche Sichtweisen, was Transsexualität bzw. -identifikation bedeutet, ob sie angeboren oder erworben, manifest oder vorübergehend ist und welche Behandlungsmethoden wirklich sinnvoll und ethisch sind.

    Häufig finden...

  • 24. Juni 2025

    Entscheidung US-Supreme Court vs. Skrmetti*) (Tennessee)

    Wikimedia CommonsDer Supreme Court der USA hat mit 6 zu 3 Stimmen entschieden, dass ein Gesetz des Bundesstaates Tennessee, das bestimmte medizinische Behandlungen für transgender Minderjährige verbietet, verfassungs­konform ist und „nicht der...

  • 20. Juni 2025

    Australien: Urteil will die Zukunft des Kindes offen halten

    Update zum ursprünglichen Beitrag vom 14.04.2025:

    Anfang Juni 2025 wurde einem Antrag der Zeitung „The Australian” stattgegeben, die Anonymisierung im Familiengerichtsurteil zum Fall „Devin" teilweise aufzuheben. Bei der im Prozess als...

  • 12. Juni 2025

    Unliebsame Studienergebnisse werden gerne vertuscht

    Update 2025 zum ursprünglichen Beitrag vom 28.10.2024:

    Auf Druck der neuen US-Regierung wurde am 16.05.2025 eine lange Zeit aus politischen Gründen zurückgehaltene klinische Pubertätsblocker-Studie, die unter Federführung von Dr. Johanna...

  • 30. Mai 2025

    Kann ein „hybrider Körper“ die Genderdysphorie wirklich verringern?

    Bekanntermaßen ist der Wechsel des Geschlechts von männlich zu weiblich oder umgekehrt nicht möglich. Die derzeit bei Genderinkongruenz standardmäßig angebotene sog. „gender-affirmative Versorgung" {tip title="PB, CSH, OPs"...

  • 06. Apr. 2025

    CHH – Das Nachholen der Pubertät gelingt nur teilweise

    CHH (Congenital hypogonadotropic hypogonadism) ist eine seltene genetisch bedingte endokrine Störung, die durch eine fehlende Pubertät und Unfruchtbarkeit charakterisiert ist. Die Sex-Ratio ist 2-5♂ : 1♀. Bei CHH produziert die Hypophyse nicht die...

  • 04. Feb. 2025

    Bundestagsreden zu medizinischen Transitionsmaßnahmen bei U18

    Am 31.01.2025 fand eine 40-minütige Debatte im Parlament des Dt. Bundestages statt, in der es um Themen wie „Schutz von Kindern und Jugendlichen mit Ge­schlechts­dysphorie vor geschlechts­angleichenden medizinischen Eingriffen“ und...

  • 27. Jan. 2025

    Erhebliche Unsicherheit – Neue Metastudien zu med. Transitionsmaßnahmen

    Ein kanadisches Forscherteam von der McMaster Universität Ontario hat die Ergebnisse neuer Metastudien zu Pubertätsblockern (PB), maskulinisierenden bzw. feminisierenden Hormonen (CSH) sowie Mastektomien in der...

  • 22. Dez. 2024

    Rückblick auf das Jahr 2024

    Eltern mussten mit Empörung zusehen, wie die „Ampel“-Koalition in diesem Jahr das Selbstbestimmungsgesetz verabschiedete und sich die medizinischen Fachgesellschaften auf eine Leitlinie für eine gender-affirmative Behandlung von Minderjährigen einigten. Es bleibt nur zu...

  • 29. Nov. 2024

    Es ist aus: Das Regenbogenportal geht vom Netz

    Seit heute ist das Regenbogenportal Geschichte. Es war 2019 unter der GroKo-Regierung vom Familienministerium (Min. Giffey) initiiert worden. TTSB hielt es schon sehr lange für jugendgefährdend und hatte bereits Anfang 2021 beim BMFSFJ interveniert und...

  • 21. Nov. 2024

    Neuseeländisches Gesundheits­ministerium mahnt zur Vorsicht bei PB

    Nachdem das neuseeländische Gesundheitsministerium 2022 die Behauptung, Pubertätsblocker seien „sicher und reversibel“ von seiner Website ver­schwin­den ließ, brachte es jetzt eine lang angekündigte Evidenzübersicht und...

  • 11. Nov. 2024

    Das kann allen passieren – Eltern­ent­mündigung & Realitätsverleugnung

    Eltern, die (noch) nicht von der manifesten Transidentität ihres Kindes überzeugt sind, müssen sich oft mit vielen Stellen auseinandersetzen, um es zu schützen: mit gender-affirmativen Experten, Medien,...

  • 31. Okt. 2024

    Deutschland verabschiedet sich von der Realität: Das Selbstbestimmungsgesetz

    David Allison, TTSB, zum Selbstbestimmungsgesetz: Andere Länder haben eine ähnliche institutionelle Vereinnahmung erlebt. Doch Deutschland ist weiter gegangen als viele andere, wenn es darum geht, die...

  • 20. Okt. 2024

    England: 6 Monate nach Veröffentlichung des Cass-Reviews

    Ein halbes Jahr nach Veröffentlichung des Cass-Reviews ist in England einiges anders geworden: Pubertätsblocker sind illegal, das Tavistock GIDS wurde durch 2 neue dezentrale NHS-Dienste ersetzt, weitere werden folgen, die...

  • 10. Okt. 2024

    Schlechte Wissenschaft ist schlimmer als keine Wissenschaft

    Paul Steger, Doktorand der empirischen Wirtschaftswissenschaften (Uni Mannheim), hat eine Studie aus der Fachzeitschrift „Nature – Human Behavior“ analysiert, die behauptet, dass die „Anti-Trans“-Gesetzgebung der Republikaner zu einem...

  • 30. Sep. 2024

    Selbstbestimmungsgesetz – es ist kompliziert

    Das ab 01.11.2024 geltende Selbstbestimmungsgesetz enthält in den § 13/14 ein sog. Offenbarungsverbot unter Strafandrohung. Es geht um die „absichtliche Offenbarung des früheren Geschlechts einer Transperson“ durch sog. {tip title="Misgendern“...

  • 06. Sep. 2024

    Schweiz: ‚Wir spielen Zauberlehrling‘

    Drei renommierte Schweizer ÄrztInnen, der Genfer Kinderarzt Daniel Halpérin, der ehemalige Präsident der FMHJacques de Haller und die ehemalige Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie Nicole Pellaud, haben einen Aufruf zur Vorsicht...

  • 14. Aug. 2024

    England: NHS legt Plan zur Umsetzung der Cass-Empfehlungen vor

    Der NHS, Englands staatliche Gesundheits-Dienstleister, hat einen detaillierten Plan veröffentlicht, wie die Empfehlungen des Cass-Berichtes zur Versorgung Minderjähriger in einer Gender-Notlage in den nächsten 2 Jahren umgesetzt werden...

  • 08. Juli 2024

    Ohne ideologische Brille ist ROGD ein affektiv-perzeptives Problem

    In einem neuen Beitrag der Zeitschrift Psychodynamic Practice setzt sich Jaco v. Zyl (klin. Psychologe, Irland) kritisch mit der Rolle bzw. Funktion von Psychotherapie in der gender-affirmativen Versorgung auseinander. Er fordert,...

  • 28. Juni 2024

    Offener Brief zur geplanten S2k-Leitlinie GI/GD an das BMG

    Vor mehr als 7 Jahren wurde mit der Erstellung einer neuen Leitlinie begonnen. Sie soll Experten-Wissen bereitstellen zum Umgang mit Minderjährigen, die Probleme mit ihrem Geschlecht/Gender haben. Ziel waren ursprünglich Empfehlungen in...

  • 27. Juni 2024

    WPATH-SoC8: Politische Einflussnahme statt Wissenschaft

    Wikimedia CommonsAm 25.06.2024 wurde nun auch das Geheimnis um die chaotische Veröffentlichung der WPATH SOC-8 gelüftet. Am 15. September 2022 wurde zunächst eine Version online gestellt, die die Mindestaltersgrenzen des Entwurfs enthielt....

  • 21. Juni 2024

    S2k-Leitlinie – DGKJP lässt Eltern im Regen stehen

    Die Briefe an die Fachgesellschaften, in denen wir (zusammen mit ParentsofROGDKids) unsere Bedenken hinsichtlich des S2k-Leitlinienentwurfs (LL) begründet haben, scheinen leider bisher nicht viel zu bewirken. Die „Rückmeldung“ der DGKJP (als...

  • 07. Juni 2024

    S2k-Leitlinienentwurf zu wenig überzeugend

    Angekündigt als „Quantensprung“ gerät der S2k-Leitlinienentwurf (für D-A-CH) vor der finalen Konsentierung jetzt auch von Expertenseite immer stärker in die Kritik. Die Dt. Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde...

  • 06. Juni 2024

    Streit über die Behandlung von GD-Teenagern

    Die ZEIT greift aktuell den Disput auf, der auch in Deutschland in den vergangenen Wochen insbesondere durch den S2k-Leit­linien­entwurf, aber auch durch einige internationale Veröffentlichungen und „Enthüllungen“ angefeuert wurde. Allerdings verwundert...

  • 30. Mai 2024

    England setzt Pubertätsblocker für GD-Teenager vollständig aus

    Während in Deutschland die Fraktion der „gender-affirmativen Versorger" noch immer behauptet, PB seien bis auf die Beeinflussung der psychosexuellen Entwicklung nahezu vollständig reversibel und deshalb sicher und notwendig zur...

  • 29. Mai 2024

    Lisbon-Conference: The BIGGER PICTURE

    Zur Situation und dem Umgang mit Teens & Twens, die Hilfe benötigen, weil sie unzufrieden mit ihrem Geschlecht bzw. Gender sind, gibt es unterschiedliche Positionen. Parallel zur WPATH-Tagung fand vom 27.-29. September in Lissabon eine...

  • 27. Mai 2024

    S2k-Leitlinie - Zurück zur Wissenschaft

    Prof. Dr. Florian Zepf geht es um die Versachlichung der Debatte zur Behandlung von Minderjährigen mit Genderinkongruenz bzw. Genderdysphorie. Er begründet in einem Spiegel-Interview, warum er zusammen mit 13 weiteren Kollegen eine kritische inhaltliche ...

  • 21. Mai 2024

    Die S2k-Leitlinie ist nicht vertrauenswürdig

    Trotz derselben Studienlage kommt die S2k-Leitlinie zu ganz anderen Empfehlungen als der Cass-Review-Abschlussbericht. Das erregt mittlerweile international Aufsehen. Die Society for Evidence Based Gender Medicine (SEGM) kommt außerdem aufgrund ihrer detaillierten...

  • 16. Mai 2024

    Ohne Altersgrenzen fehlt jeglicher Minderjährigenschutz

    Auch in Deutschland gibt es Kliniken, die Minderjährigen, die ihr Geschlecht/Gender infrage stellen, gesunde Körperteile amputieren. Die Voraussetzungen sind in jeder Klinik, die solche Operationen durchführt, etwas unterschiedlich, aber im Einzelfall...

  • 15. Mai 2024

    Das NL-Protokoll ist eine medizinische Titanic, die auf einen Eisberg zusteuert

    Jan Kuitenbrouwer und Peter Vasterman bezeichnen den Cass-Review-Abschlussbericht als Bombe, die schon seit einiger Zeit auf dem Weg nach unten war und „dann Mitte April explodierte“. Der Bericht ist ein schwerer...

  • 11. Mai 2024

    Dt. Ärztetag fordert Vorsicht bei U18-Behandlung (PB · CSH · OPs)

    Der 128. Deutscher Ärztetag hat am 10.05.2024 einen Leitantrag zur „Behandlung einer Geschlechtsdysphorie bei Minderjährigen“ an die Bundesregierung verabschiedet. Darin wird sie aufgefordert, „Pubertätsblocker,...

  • 11. Mai 2024

    Die Erkenntnisse des Cass-Reviews

    In Deutschland wurde kaum berichtet, dass Hilary Cass am 09.04.2024 nach 4 Jahren Forschung den Abschlussbericht zu dem nach ihr benannten Review veröffentlicht hat. Es handelt sich um die weltweit umfangreichste systematische Überprüfung aller Belege und Studien...

  • 10. Mai 2024

    Hannah Barnes Interview mit Hilary Cass

    Einen Monat nach der Veröffentlichung des Cass-Review-Abschluss­berichts interviewte Hannah Barnes (BBC-Reporterin und Autorin von 'Time to Think') Hilary Cass, die vor 4 Jahren eigentlich in den Ruhestand gehen wollte, um Saxofon zu lernen. Stattdessen ließ...

  • 05. Mai 2024

    Eltern schlagen Alarm:
    Die Patientensicherheit unserer Teenager ist gefährdet!

    In einem Offenen Brief fordert Transteens-Sorge-berechtigt die Bundesärztekammer auf, die Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung“ zu stoppen. Wir...

  • 04. Mai 2024

    ESCAP: klinische, wissenschaftliche und ethische Standards wahren

    Die Europäische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie mahnt, klinische, wissenschaftliche und ethische Standards bei der Versorgung genderdysphorischer Minderjähriger anzuwenden, speziell im Hinblick auf die schwerwiegenden...

  • 25. Apr. 2024

    Kritik von 14 Professoren an der S2k-Leitlinie

    Nach den Eltern warnen jetzt 14 Professoren für Kinder- und Jugend-Psychiatrie in einem 112-seitigen Fachkommentar davor, die geplante S2k-Leitlinie „Diagnostik und Be­handlung von Geschlechts­inkongruenz und -dysphorie im Kindes- und Jugendalter“ zu...

  • 19. Apr. 2024

    Cass: GD-Behandlung von 17- bis 25-Jährigen kommt auf den Prüfstand

    Es ist sehr erfreulich und bemerkenswert, dass Hilary Cass auch die 17- bis 25-Jährigen in den Blick genommen hat. Sie ist überzeugt, Twens bis mind. 25 Jahre sollten nicht zu einem Wechsel des Geschlechts gedrängt werden, sondern „in...

  • 14. Apr. 2024

    Stoppen Sie die Veröffentlichung der an WPATH-SOC orientierten Leitlinie!

    In einem Offenen Brief fordert Transteens-Sorge-berechtigt die Vor­stands- bzw. Präsidiumsmitglieder der Fachgesellschaften, die an der S2k-Leitlinie AWMF-RNr. 028-014 beteiligt sind, sowie die Arbeitsgemeinschaft der...

  • 11. Apr. 2024

    Cass Review Abschlussbericht

    2020 beauftragte die Nationale Gesundheitsbehörde Dr. Hilary Cass mit der Durchführung einer unabhängigen Überprüfung der Behandlungen Minderjähriger mit Genderdysphorie, um sicherzustellen, dass sie einen hohen Standard der Versorgung erhalten, der ihren Bedürfnissen...

  • 03. Apr. 2024

    S2k-LL: Warum lehnen PsychologInnen ROGD-Teenager ab?

    ROGD-Teenager, die sich transidentifizieren, bekommen alleine aufgrund ihrer Genderprobleme keine Psychotherapie mehr, sondern nur noch in Kombination mit Identitätsfindung plus sozialer oder medizinischer Transition (therapeutische...

  • 23. März 2024

    Auch der Leitlinien-Entwurf für GD-KiJu zementiert den Affirmation-Only-Trend

    Am 20.03.2024 wurde Medienvertretern in einem virtuellen press briefing eine aus 320 Seiten bestehende Entwurfsfassung der neuen Behandlungsleitlinie für transidente Minderjährige vorgestellt. Nach 7-jähriger...

  • 16. März 2024

    Der Affirmation-Only-Trend für GD-Teens & Twens wird beschleunigt

    WikimediaCommons Axel HindemithParallel zur Begrenzung der Pubertätsblockade in England auf klinische Studien (s. u.) werden in Deutschland verstärkt Anstrengungen unternommen, möglichst viele Teenager, die ihr Gender/Geschlecht infrage...

  • 05. März 2024

    WPATH Leaks: Gender-Medizin ist weder Wissenschaft noch Medizin

    Durchgesickerte Informationen von WPATH (World Professional Association for Transgender Health) enthüllen weitverbreitete pseudowissenschaftliche chirurgische und hormonelle Experimente und ärztliche Kunstfehler bei Heranwachsenden und...

  • 27. Feb. 2024

    Beyond NICE

    Aktualisierte systematische Übersicht zur Evidenzlage der PB & CSH bei GD-U18

    „Zwei Übersichtsarbeiten (eine zu PB, eine zu CSH) des britischen National Institute for Clinical Excellence (NICE) aus dem Jahr 2020 zeigten keinen eindeutigen klinischen Nutzen in Bezug auf kritische...

  • 19. Feb. 2024

    Joyce: „Nichts davon ist wirklich Medizin“

    Medizinische Diagnosen von Genderinkongruenz sind aufgrund der Kriterien des ICD-Katalogs relativ einfach zu stellen. Ob die Genderinkongruenz aber temporär oder persistierend ist, ob und wie sie behandelt werden sollte und welche individuellen Aussichten bestehen,...

  • 18. Feb. 2024

    Paradigmenwechsel in Dänemark?

    Marie Bjerre ist die dänische Gleichstellungsministerin von der liberalkonservativen Partei Venstre. Selbst für den 'genderkritischen Regenbogenrat' überraschend, erklärte sie im Rahmen einer Parlaments-Debatte über das Konzept des Geschlechts, seine Definition und...

  • 15. Feb. 2024

    Spannungsfeld Selbstbestimmung vs. Schutz von Teens & Twens

    Wir, die Interessengemeinschaft Transteens Sorge berechtigt, haben zum geplanten Referentenentwurf Selbstbestimmungsgesetz „Entwurf eines Gesetzes über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag und zur Änderung weiterer...

  • 08. Feb. 2024

    Ist GAT die neue Form der Konversionstherapie für homosexuelle Teens?

    K. Badenoch (Mitte) - Wikipedia CommonsKemi Badenoch, Wirtschafts-, Handelsministerin, zuständig außerdem für Frauen und Gleichstellung, warnte im Dezember 2023 im britischen Parlament vor den Risiken des „Transing away the...

  • 07. Feb. 2024

    Whistleblowing

    Immer mehr Fachleute äußern sich zur gender-affirmativen Therapie bzw. -ver­sor­gung. Tamara Pietzke ist die jüngste Whistleblowerin. Um an die Öffentlichkeit gehen zu können, hat sie Mitte Januar 2024 ihre Therapeuten-Stelle an der Mary Bridge Children's Gender Health Clinic in...

  • 05. Feb. 2024

    Dossier Geschlechtsdysphorie im Jugendalter (ROGD)

    Dr. Bettina Reiter, Psychiaterin und Psychoanalytikerin in Wien, hat ein Dossier zum Themenkreis „Trans Trend bei Jugendlichen – Geschlechtsdysphorie im Jugendalter – ROGD (Rapid onset Gender Dysphoria)“ verfasst. Sie stellt zum einen sehr...
  • 04. Feb. 2024

    ROGD – Wie angemessen ist eine medizinische Transition?

    Niemand weiß es genau, denn die Evidenzlage ist sehr schwach (vgl. WHO-Statement v. 15.01.2024). Ob einzelne Jugendliche oder junge Erwachsene von den üblicherweise bei Genderinkongruenz/Genderdysphorie (GD) empfohlenen medizinischen...

  • 19. Jan. 2024

    WHO erklärt: Die Beweislage für GD-KiJu ist „begrenzt und variabel“

    In ihrer Erklärung vom 15.01.2024 äußert sich die WHO erneut zu ihrem Vorhaben, in den nächsten 2 Jahren Trans- und Gen­der-Leitlinien zu entwickeln, an denen sich die Mitglieds­staaten unverbindlich orientieren können. Es geht um...
  • 18. Jan. 2024

    Systemische Therapie wird Kassenleistung!

    Der G-BA hat heute, am 19.01.2024, beschlossen, dass endlich auch die Systemische Therapie für Kinder und Jugendliche eine Kassen­leistung wird. Familien, deren Teenager unter Gender­in­kon­gruenz/-dys­phorie(GD) leidet, können voraussichtlich in 6 Monaten...
  • 18. Jan. 2024

    Schweizer Eltern kritisieren Genderklinik

    Wie der Schweizer Sender SRF am 17.01.2024 in mehreren Bei­trä­gen berichtete, haben sich Schweizer Eltern an die zuständigen Behör­den gewandt, weil sie die Vorgehensweise beim Kontakt mit spezialisierten Gender­einrichtungen in der Schweiz für übereilt...

  • 08. Jan. 2024

    Die belastenden Gedanken einer Mutter eines ROGD-Twens

    Der Blog „Parents with Inconvenient Truths about Trans“ pitt.parents.com ist eine Stimme von Eltern, deren Leben auf den Kopf gestellt wurde, seit ihr Kind ihnen mitgeteilt hat „Ich glaube, ich bin trans.“ Seit 2021 wurden von PITT über 700 Essays...

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