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NL – Debatte zur Transition von Teens &Twens entwickelt Dynamik

Auch in den Niederlanden hat die Zahl junger Menschen, ins­beson­dere ♀, die transitionieren wollen, erheblich zugenommen. Anscheinend wurde erst kürzlich realisiert, dass mehr als 2.000 junge Menschen auf den Wartelisten der wenigen Gender-Kliniken stehen und Wartezeiten von über 2 Jahren entstanden sind. Im Vergleich zur internationalen Diskussion gab es im Land der Erfindung des „Dutch Protocols“ lange keine Debatte über die Qualität der Behandlung. Seit einem Jahr treten nun auch in den NL Detransitionierte in den Medien in Erscheinung. Speziell aufgrund von 3 aktuellen Ereignissen kommt jetzt zunehmend Dynamik auf:

Darüber hinaus gibt es seit Ende Januar 2 Prüfungsanträge im Niederländischen Parlament:

Probe the protocol - Calls for a rethink in the country that launched puberty blockers on the world, B. Lane, 06.02.2024

How the Dutch experiment with puberty blockers turned toxic, telegraph, 04.03.2024

In den Niederlanden werden immer mehr Bedenken geäußert, die – analog zu den nordischen Ländern, England, teilweise auch Frankreich, Italien, Australien und Neuseeland, USA – zu einer Neubewertung der pädiatrischen Gender-Medizin führen könnten.

Finnland, Schweden und England haben vor einiger Zeit systematische Übersichten über die Evidenzlage (den Goldstandard der evidenzbasierten Medizin) durchgeführt. Mittlerweile haben einige nordische Länder wie Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark sowie das Vereinigte Königreich die Standard-Versorgung von Transgender-Jugendlichen geändert. Aus Gründen der Vorsicht werden z. B. Pubertätsblocker (PB) als „experimentelle Behandlung” nur noch in speziell definierten Fällen angewendet. Sie präferieren jetzt Psychotherapie, psychosoziale und ggf. psychiatrische Unterstützung als erste Maßnahmen.

Die Debatte in den Niederlanden ist unweigerlich für alle Länder von unmittelbarer Bedeutung, die sich bei der GD-Versorgung noch immer an den WPATH-Empfehlungen orientieren und auf das „Niederländische Protokoll“ referenzieren.

1. Niederländische TV-Dokumentation: Das Transgender-Protokoll

Am 26.10.2023 lief auf dem öffentlich-rechtlichen Kanal der Niederlande Zembla BNNVARA / NPO2 (progressiv liberal) die Dokumentation "Het Transgenderprotokoll".

In Teil 1 (Teil 1 mit engl. U-Titeln) geht es um die wissenschaftlichen Grundlagen, die die Basis des Niederländischen Protokolls bilden. Es geht um folgende Punkte:

  • Die Transitions-Behandlungen sind nachvollziehbar hochgradig invasiv, mit irreversiblen, lebenslangen Folgen
  • Detransitionierte wurden falsch-positiv bewertet und leiden nun an irreversiblen Körpermodifikationen
  • Die internationale Experten-Kritik
  • Die niederländische Kritik (s.  u. „Niederländische Profs kritisieren ‚NL Protokoll‘“)
  • Die unzureichende Debatte

Unter anderen kommen die Kinder- und Jugendpsychiaterin Annelou de Vries als eine der Studienautorinnen des Dutch Protokol zu Wort sowie die finnische Professorin für Psychiatrie Riittakerttu Kaltiala, ihre schwedischen KollegInnen Mikael Landén und Angela Sämfjord sowie die britische Journalistin Hannah Barnes.

De Vries ist überzeugt, die Verwendung einer Kontrollgruppe wäre unethisch, was von den befragten Methodik-Experten widerlegt wurde. Zudem standen vor Studienbeginn über 200 „BewerberInnen“ zur Verfügung, von denen nur 77 ausgewählt wurden, sodass die Bildung einer Kontrollgruppe möglich gewesen wäre.

Außerdem behauptet de Vries, dass mittlerweile international viele zusätzliche Erkenntnisse veröffentlicht worden wären. Professor Landén, der im Auftrag der schwedischen Regierung alle relevanten Studien über Pubertätsblocker überprüft hat und keine Beweise für die positive Wirkung fand, weist diese Aussage allerdings zurück:

„Die Studien in diesem Bereich sind von geringer Qualität und würden in anderen Bereichen nicht als Beweise akzeptiert werden."

In Teil II (Teil II mit engl. U-Titeln) geht es um die Auswirkungen von Pubertätsblockern auf das Gehirn und dass fehlende Forschungsmittel sowie der „Zeitgeist" weitere Forschung dazu verhinderten.

Niederländische Profs kritisieren ‚Niederländisches Protokoll‘

Fünf niederländische ProfessorInnen, darunter 4 Forschungsmethodiker, die auf die Überprüfung komplexer wissenschaftlicher Studien über Behandlungen und Medikamente spezialisiert sind, haben sich im Auftrag von BNNVARA mit dem ‚Niederländischen Protokoll‘ beschäftigt. Sie bestätigen, dass auch sie es für wissenschaftlich unzureichend halten. Die ProfessorInnen, darunter Gerard van Breukelen (Professor für Methodologie an der Universität Maastricht) sagten, die beiden damals als innovativ geltenden Studien seien keine solide Grundlage für die Durchführung radikaler und nicht umkehrbarer medizinischer Eingriffe an Teenagern und jungen Erwachsenen.

Die Qualität der damaligen Studien leide u. a. unter dem Fehlen einer Kontrollgruppe, der geringen Probandenzahl, der hohen „Ausfallquote“ [von einer Teilstudie zur nächsten], der Parallelität von medizinischer und psychotherapeutischer Behandlung sowie der Tatsache, dass einer der ursprünglich 77 physisch gesunden Transgender-Teenager an den Folgen der Genitaloperation im Amsterdamer Klinikum starb.

Nederlandse experts: bewijs genderbehandeling onvoldoende, 26.10.2023 (engl.)

A major documentary in the Netherlands shakes the foundations of gender medicine, B. Lane, 28.10.2023

Ein weiterer Film von BNNVARA:

Das große Geschäft Transgender. Wie mit dem Leid anderer Geld verdient wird. BNNVARA, dt synchronisiert, November 2023

2. Unsicherheiten bei der aktuellen Behandlung von Genderdysphorie

Jilles Smids (Ethik-Experte) und Patrik Vankrunkelsven (Professors für Allgemeinmedizin) begründen in einem Beitrag einer Zeitschrift für Gesundheit, warum das Niederländische Protokoll die Behandlung von GD-Jugendlichen nicht so gut absichert, wie es scheint. An entscheidenden Stellen sei die Darstellung des wissenschaftlichen Standes und der internationalen Diskussion zur GD-Behandlung unvollständig. Die Experten diskutieren 5 Probleme hinsichtlich der klinischen Lehre.

  1. Schwache Beweise für Sicherheit und Wirksamkeit bei Pubertätsblockern und Hormonen. Es sei aber unbekannt, ob die Unterdrückung der natürlichen Pubertät und der Einsatz von Hormonen die Lebensqualität tatsächlich dauerhaft verbesserten.
  2. Die erstmals im Jugendalter auftretende Genderdysphorie werde so behandelt wie die in der Kindheit zum ersten Mal aufgetretene. Dafür war das Dutch Protocol nie konzipiert oder überprüft worden, die Übertragung ist problematisch, weil ROGD-Jugendliche beispielsweise mehr psychische Probleme mitbringen, z. B. Autismus.
  3. Die Quote von 98 % der ROGD-Teenager, die von PB zu CSH übergehen und deren unbekannte Detransitionsrate.
  4. Die Pubertätsblockade als Beginn der Transition, durch die Beeinträchtigung der normalen psychosozialen und psychosexuellen Entwicklung und damit der eigentlich beabsichtigten Erkundungs- und Reflexions-Möglichkeiten.
  5. Negative Auswirkungen von PB auf die Gehirnentwicklung von Teenagern, möglicher IQ-Rückgang u. a.

Das Fazit von Jilles Smids und Patrik Vankrunkelsven ist:

„Eine exponentiell wachsende Zahl von Kindern möchte in die medizinische Transition gehen, ohne dass die Ursache für dieses Wachstum bekannt ist und ohne dass man mit guten Gründen sagen kann, dass die Transition ihr Leben verbessern wird. Unseres Erachtens sollten die Niederlande daher sofort eine radikale Reform der GD-Versorgung durchführen und dem Beispiel von Schweden und Finnland folgen. Das würde bedeuten, dass Hormone nur noch als Ultima Ratio, unter strengen Forschungsbedingungen und nur noch für die ursprüngliche Zielgruppe des niederländischen Protokolls verschrieben werden dürfen, nämlich für Kinder mit schwerer GD ab dem frühen Kindesalter. Für die große Gruppe von Jugendlichen, die erst in der frühen Adoleszenz oder sogar noch später eine GD entwickeln, sollten weniger invasive Maßnahmen wie psychosoziale Unterstützung und die Behandlung zusätzlicher psychologischer Probleme die erste Wahl sein. Schließlich sollte der Ausgangspunkt primum non nocere sein.

Onzekerheden rond de huidige genderzorg, ntvg, Smids, Vankrunkelsven, 07.11.2023

Ausgangspunkt für diesen Beitrag von Smids und Vankrunkelsven war eine Lektion klinischer Fälle von einem Team von Gender-Klinikern. Es wurden 3 GD-Jugendliche mit vielen psychischen Komorbiditäten und neurologischen Entwicklungsstörungen (z. B. Autismus) präsentiert, die trotz einiger Bedenken medizinisch transitioniert wurden. Im Leitartikel derselben medizinischen Zeitschrift kamen aber dann doch auch die ethischen Bedenken zur Sprache:

„Indem wir behandeln, ohne wirklich zu wissen, ob die Gender-Behandlung später Schaden anrichtet, haben wir den Punkt von Hippokrates "zuerst, schade nicht" überschritten. Das Primat scheint jetzt bei 'zuerst behandeln' zu liegen. ...  Sollen wir also 'first do no harm' und 'first treat' durch 'first ask questions' ersetzen? Primum rogare! Aus welchem Labyrinth sucht jemand einen Ausgang? Womit hat er oder sie in seinem oder ihrem Umfeld zu kämpfen?"

Children and adolescents with gender questions: dilemmas in the hormonal treatment by multidisciplinary teams, pubmed, Claahsen-van der Grinten u. a., 28.06.2023

3. Rechtliche Überlegungen zum Dutch Protokoll

Die Praxis in den Niederlanden orientiert sich derzeit am nationalen „Niederländischen Protokoll“, das 2018 in einer nationalen Leitlinie formuliert wurde. In dieser Version des „Dutch Protokolls“ fehlen etliche Zulassungsbeschränkungen des ursprünglichen Protokolls, das 2006 skizziert wurde und zu dem die beiden Teilstudien von 2011 und 2014 vorliegen.

In einem juristischen Beitrag ging es darum, ob diese nationale Leitlinie als „Standard der Versorgung“ gelten kann, wenn es zu Zivilprozessen kommen würde. Seit 2022 sind auch in den Niederlanden einige Detransitionierte in den Medien aufgetaucht. Die hauptsächliche Perspektive des Beitrags ist das Haftungsrecht. Zum einen geht es um evtl. Wiedergutmachung von Schäden durch die Transition und zum anderen um das öffentliche Interesse bei der Festlegung von Standards und Vermeidung bzw. Behebung von Regelungsmängeln.

Die Autoren kommen zu den Schlussfolgerungen, dass das Protokoll (Niederländische Leitlinie von 2018) folgende Kriterien nicht erfüllt:

  • es beruhe auf einer unzureichenden Evidenzbasis, es gäbe Auswirkungen auf Gehirn, Kognition sowie die Möglichkeit eines „Lock-in-Effekts“ durch PB bei einer ansonsten möglicherweise vorübergehenden Genderdysphorie. Ohne wissenschaftliche Begründung werden seit einigen Jahren auch Jugendliche transitioniert, die nach den ursprünglichen Kriterien nicht für eine medizinische Transition infrage gekommen wären.
  • es übe in unangemessener Weise medizinische Autorität aus in einem Bereich, der in erster Linie eine Frage der Ethik und nicht der Medizin sei. Nicht medizinische Experten, sondern die Gesellschaft sollten entscheiden, ob eine frühe Intervention bei GD/GIK eine angemessene Reaktion auf ein genderinkongruentes Kind ist, dessen Identitätsentwicklung bisher nicht abgeschlossen ist. Das Ethik-Thema wird breit diskutiert, mit der deutlichen Schlussfolgerung:
  • „Im Rahmen des niederlän­di­schen Protokolls (2018) lassen sich mehrere Probleme identifizieren, die nur schwer anders als hochgradig ethisch aufgeladen bezeichnet werden können. ... Bei ethisch sensiblen Themen haben die Fachleute keine Entscheidungsbefugnis.”
  • es entspreche nicht der niederländischen Leitlinie für Leitlinien. D. h. es sei nicht durch ein ordnungsgemäßes Verfahren erstellt worden, da die Evidenz nicht systematisch überprüft worden sei und die Zusammensetzung des Leitlinien-Teams von Interessenkonflikten geprägt war. Beispielsweise waren Detransitionierte nicht vertreten
  • zudem seien die Erkenntnisse der jüngsten systematischen Reviews anderer Länder bislang nicht in das Niederländische Behandlungsprotokoll eingeflossen, die zu mehr Vorsicht und anderen Behandlungsmethoden hinführen müssten, sodass auch deshalb das Protokoll von 2018 dringend überarbeitet werden müsse.

Transgenderzorg aan kinderen. Juridische bedenkingen bij het Dutch Protocol (2018), NJB, Smeehuijzen u. a., 20.07.2023

2025 wurde dieser Beitrag aufgrund der neueren Ereignisse wie dem Cass-Review upgedatet. Obwohl er sich auf die medizinische und rechtliche Situation in den Niederlanden bezieht, dürfte er prinzipiell auch für andere Länder von erheblicher Bedeutung sein:

A Legal Assessment of the Dutch Protocol for Transgender Care to Children: Evidence, Ethics and Procedure, L. Smeehuijzen, J. Smids & C. Hoekstra, 01.03.2025

Mehr ...

The 2023 Dutch Debate Over Youth Transitions, SE GM, 19.11.2023

How the Dutch experiment with puberty blockers turned toxic, telegraph, 04.03.2024


Weitere Links zum Thema der Qualität und Relevanz des NL-Protokolls

Das Niederländische Modell – populär, aber evidenzschwach

Niederlande – Hört auf, unsere Forschung blindlings zu übernehmen

Pubertätsblocker – Das niederländische Protokoll

Die schwedischen ExpertInnen sprechen im o. g. Film auch an, dass ihnen schon früh aufgefallen ist, dass ihre Teenager-PatientInnen ganz anders waren, als die StudienteilnehmerInnen der Studien zum Niederländischen Protokoll. Professor Michael Biggs hat genauer beschrieben, warum das Dutch Protocol keine Relevanz für die Behandlung der heutigen ROGD-Teenager hat.

Neue Kritik: Niederländischer Schlamassel statt Goldstandard

Auch die finnische Prof. R. Kaltiala hatte bereits 2015 festgestellt, dass die Teenager, die mit GD vorstellten, ganz anders waren als die Teilnehmenden am Niederländischen Protokoll.

Finnland priorisiert Psychotherapie wg. nicht schlüssiger Evidenzlage


Sind hochwertige klinische Studien zu Hormonen bei U18 überhaupt möglich?

Möglicherweise geht es weniger darum, ob es bei Studien eine Kontrollgruppe gibt oder nicht, sondern – viel grundsätzlicher – ob solche hochwertigen klinischen Studien zu Hormonen, die wegen Genderdysphorie eingesetzt werden, bei Teenagern überhaupt aus ethischen Gründen möglich sind.

Sind entsprechende klinische Studien zu gegengeschlechtlichen Hormonen jemals bei Erwachsenen durchgeführt worden? Wahrscheinlich nicht oder nicht in der Qualität, dass es für eine Arzneimittelzulassung gereicht hätte.

Bevor die Niederländer mit ihren Experimenten bei Kindern begannen, hatten sie Pubertätsblocker noch nicht einmal in Tierversuchen erprobt, obwohl z. B. die verantwortliche Endokrinologin Henriette Dellemarre-van de Waal ein entsprechendes Labor hatte.

„She actually had a laboratory full of rats. ... So they could have easily tested, done some randomized control trials on rats just to see what's the effect of puberty suppression. But they chose not to and instead chose the young girl who we know is [named] FG [in the study] to become their first kind of guinea pig and case study." M. Biggs, 2023

Kathleen Stock sprach jetzt mit einer Leiterin von NHS-Forschungsstudien. Sie äußerte große Skepsis, dass eine ordnungsgemäße klinische Studie zu Pubertätsblockern jemals den international anerkannten, nach ethischen und wissenschaftlichen Gesichtspunkten aufgestellten Regeln der Guten Klinischen Praxis entsprechend durchgeführt werden könnte. Sie sagte Stock:

„Children get classed as a vulnerable group. They need to have very special protections, and the rationale is just not there. The possible impacts [of blockers] on a child are so high that the moment that this was recognised, the study would be shut down. If you had a healthy child, and you recognised that medication could confirm sterility issues, or fertility issues, or bone density issues, the trial would be stopped at that point. It would be completely insane to run such a trial.”

Inside Britain’s new trans clinics, Kathleen Stock, 19.10.2023

Bis heute sind vermutlich alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen „Versuchskaninchen", die sich in unkontrollierten Experimenten (off-label) auf Pubertätsblocker und gegengeschlechtliche Hormone einlassen, in der ungewissen Hoffnung, dass sich ihre Probleme vermindern. Das Dutch Protocol taugt nicht als Referenz für ROGD-Teens &Twens.

EU Clinical Trials Register

Bisher wurde noch keine klinische Studie zur Pubertätsunterdrückung mit GnRHa und zur Hormonbehandlung wegen Genderdysphorie angemeldet. Bei der Suche im EU Clinical Trials Register nach GnRHa werden 19 Treffer aufgelistet, dabei ist aber keine Studie, die im Zusammenhang mit Genderdysphorie gemacht wurde/wird. Allerdings soll voraussichtlich 2026 eine Pubertätsblocker-Studie im Vereinigten Königreich starten.

Suchergebnis im EU Clinical Trial Register nach „GnRHa“

 

Archivbeiträge 2025–2024

  • 31. Dez. 2025

    Kampagne: Kein Kind ist im falschen Körper geboren

    Leider wurde die Resolution am 29.01.2026 vom Europarat angenommen.

    „Streichen Sie die Genderidentität aus der Resolution zur Konversionstherapie des Europarats" heißt die Kampagne, die die Ver­tre­terIn­nen im Europarat auffordert, im Rahmen eines...

  • 11. Nov. 2025

    DGPPN bezieht Stellung

    In einer Stellungnahme plädiert die {tip title="DGPPN" content="Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) ist mit mehr als 12.000 Fachärztinnen und Fachärzten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Forschenden die...

  • 30. Sep. 2025

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    Unter dem Titel „Youth Gender Distress – Evidence, Etiologies, Ethics and Psychotherapy" vom 11.–14. September 2025 in Berlin brachte die diesjährige Konferenz der Society for Gender Based Medicine (SEGM) Forscher, Kliniker und Wissenschaftler aus mehr als 20 Ländern...

  • 30. Sep. 2025

    Schwenkt Norwegen um in Richtung Vorsicht?

    Bereits Anfang 2023 hatte das Norwegian Healthcare Investigation Board (NHIB/UKOM) Pubertätsblocker, gegengeschlechtliche Hormone und Operationen für Kinder und Jugendliche als experimentell eingestuft und festgestellt, dass die aktuelle...

  • 31. Aug. 2025

    Drastische Risiken von Östrogen zur Feminisierung von ♂

    Die zur Feminisierung von transidenten ♂ angewandten supra­physio­logi­schen Östrogendosen entfalten ihre Wirkung bei weitem nicht so rasch wie Testosteron bei der Maskulinisierung von transidenten ♀ und sind zudem weniger umfassend. Aktuelle...

  • 15. Aug. 2025

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    Am 16. August wird in jedem Jahr daran erinnert, dass 2018 Lisa Littman ihre wichtige Studie zu einem Phänomen, das sie ROGD (Rapid Onset Gender Dysphoria) nannte, veröffentlicht hat. Ihre Arbeit hat die Debatte befruchtet, das Verständnis für die Herausforderungen, mit denen die...

  • 07. Aug. 2025

    Italien: Politik will genderinkongruente Teenager schützen

    Einer Meldung vom 05.08.2025 zufolge will die Meloni-Regierung zukünftig Pubertätsblocker und Hormone für U18 streng reglementieren, nachdem die italienischen Behandler bisher keine Anstalten zur Selbstkorrektur erkennen ließen, sondern dogmatisch...

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    Mitte Juni 2025 wurde eine niederländische Studie veröffentlicht, die behauptet, dass die 70 Personen, die ihre medizinische Transition zwischen 1998 und 2011 in der Amsterdamer Genderklinik mit der Pubertätsblockade begonnen hatten...

  • 19. Juli 2025

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    In Frankreich wurde die Behandlung bei Genderinkongruenz bisher regional unterschiedlich gehandhabt. Die französische Gesundheitsbehörde {tip title="HAS" content="La Haute Autorité de Santé (HAS) – Die französische...

  • 14. Juli 2025

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    Es gibt sehr unterschiedliche Sichtweisen, was Transsexualität bzw. -identifikation bedeutet, ob sie angeboren oder erworben, manifest oder vorübergehend ist und welche Behandlungsmethoden wirklich sinnvoll und ethisch sind.

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  • 20. Juni 2025

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    Update zum ursprünglichen Beitrag vom 14.04.2025:

    Anfang Juni 2025 wurde einem Antrag der Zeitung „The Australian” stattgegeben, die Anonymisierung im Familiengerichtsurteil zum Fall „Devin" teilweise aufzuheben. Bei der im Prozess als...

  • 12. Juni 2025

    Unliebsame Studienergebnisse werden gerne vertuscht

    Update 2025 zum ursprünglichen Beitrag vom 28.10.2024:

    Auf Druck der neuen US-Regierung wurde am 16.05.2025 eine lange Zeit aus politischen Gründen zurückgehaltene klinische Pubertätsblocker-Studie, die unter Federführung von Dr. Johanna...

  • 30. Mai 2025

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    Bekanntermaßen ist der Wechsel des Geschlechts von männlich zu weiblich oder umgekehrt nicht möglich. Die derzeit bei Genderinkongruenz standardmäßig angebotene sog. „gender-affirmative Versorgung" {tip title="PB, CSH, OPs"...

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    CHH (Congenital hypogonadotropic hypogonadism) ist eine seltene genetisch bedingte endokrine Störung, die durch eine fehlende Pubertät und Unfruchtbarkeit charakterisiert ist. Die Sex-Ratio ist 2-5♂ : 1♀. Bei CHH produziert die Hypophyse nicht die...

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    Am 31.01.2025 fand eine 40-minütige Debatte im Parlament des Dt. Bundestages statt, in der es um Themen wie „Schutz von Kindern und Jugendlichen mit Ge­schlechts­dysphorie vor geschlechts­angleichenden medizinischen Eingriffen“ und...

  • 27. Jan. 2025

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    Ein kanadisches Forscherteam von der McMaster Universität Ontario hat die Ergebnisse neuer Metastudien zu Pubertätsblockern (PB), maskulinisierenden bzw. feminisierenden Hormonen (CSH) sowie Mastektomien in der...

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    Seit heute ist das Regenbogenportal Geschichte. Es war 2019 unter der GroKo-Regierung vom Familienministerium (Min. Giffey) initiiert worden. TTSB hielt es schon sehr lange für jugendgefährdend und hatte bereits Anfang 2021 beim BMFSFJ interveniert und...

  • 21. Nov. 2024

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  • 31. Okt. 2024

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    David Allison, TTSB, zum Selbstbestimmungsgesetz: Andere Länder haben eine ähnliche institutionelle Vereinnahmung erlebt. Doch Deutschland ist weiter gegangen als viele andere, wenn es darum geht, die...

  • 20. Okt. 2024

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    Ein halbes Jahr nach Veröffentlichung des Cass-Reviews ist in England einiges anders geworden: Pubertätsblocker sind illegal, das Tavistock GIDS wurde durch 2 neue dezentrale NHS-Dienste ersetzt, weitere werden folgen, die...

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    Paul Steger, Doktorand der empirischen Wirtschaftswissenschaften (Uni Mannheim), hat eine Studie aus der Fachzeitschrift „Nature – Human Behavior“ analysiert, die behauptet, dass die „Anti-Trans“-Gesetzgebung der Republikaner zu einem...

  • 30. Sep. 2024

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    Das ab 01.11.2024 geltende Selbstbestimmungsgesetz enthält in den § 13/14 ein sog. Offenbarungsverbot unter Strafandrohung. Es geht um die „absichtliche Offenbarung des früheren Geschlechts einer Transperson“ durch sog. {tip title="Misgendern“...

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    Drei renommierte Schweizer ÄrztInnen, der Genfer Kinderarzt Daniel Halpérin, der ehemalige Präsident der FMHJacques de Haller und die ehemalige Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie Nicole Pellaud, haben einen Aufruf zur Vorsicht...

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    In einem neuen Beitrag der Zeitschrift Psychodynamic Practice setzt sich Jaco v. Zyl (klin. Psychologe, Irland) kritisch mit der Rolle bzw. Funktion von Psychotherapie in der gender-affirmativen Versorgung auseinander. Er fordert,...

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    Vor mehr als 7 Jahren wurde mit der Erstellung einer neuen Leitlinie begonnen. Sie soll Experten-Wissen bereitstellen zum Umgang mit Minderjährigen, die Probleme mit ihrem Geschlecht/Gender haben. Ziel waren ursprünglich Empfehlungen in...

  • 27. Juni 2024

    WPATH-SoC8: Politische Einflussnahme statt Wissenschaft

    Wikimedia CommonsAm 25.06.2024 wurde nun auch das Geheimnis um die chaotische Veröffentlichung der WPATH SOC-8 gelüftet. Am 15. September 2022 wurde zunächst eine Version online gestellt, die die Mindestaltersgrenzen des Entwurfs enthielt....

  • 21. Juni 2024

    S2k-Leitlinie – DGKJP lässt Eltern im Regen stehen

    Die Briefe an die Fachgesellschaften, in denen wir (zusammen mit ParentsofROGDKids) unsere Bedenken hinsichtlich des S2k-Leitlinienentwurfs (LL) begründet haben, scheinen leider bisher nicht viel zu bewirken. Die „Rückmeldung“ der DGKJP (als...

  • 07. Juni 2024

    S2k-Leitlinienentwurf zu wenig überzeugend

    Angekündigt als „Quantensprung“ gerät der S2k-Leitlinienentwurf (für D-A-CH) vor der finalen Konsentierung jetzt auch von Expertenseite immer stärker in die Kritik. Die Dt. Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde...

  • 06. Juni 2024

    Streit über die Behandlung von GD-Teenagern

    Die ZEIT greift aktuell den Disput auf, der auch in Deutschland in den vergangenen Wochen insbesondere durch den S2k-Leit­linien­entwurf, aber auch durch einige internationale Veröffentlichungen und „Enthüllungen“ angefeuert wurde. Allerdings verwundert...

  • 30. Mai 2024

    England setzt Pubertätsblocker für GD-Teenager vollständig aus

    Während in Deutschland die Fraktion der „gender-affirmativen Versorger" noch immer behauptet, PB seien bis auf die Beeinflussung der psychosexuellen Entwicklung nahezu vollständig reversibel und deshalb sicher und notwendig zur...

  • 29. Mai 2024

    Lisbon-Conference: The BIGGER PICTURE

    Zur Situation und dem Umgang mit Teens & Twens, die Hilfe benötigen, weil sie unzufrieden mit ihrem Geschlecht bzw. Gender sind, gibt es unterschiedliche Positionen. Parallel zur WPATH-Tagung fand vom 27.-29. September in Lissabon eine...

  • 27. Mai 2024

    S2k-Leitlinie - Zurück zur Wissenschaft

    Prof. Dr. Florian Zepf geht es um die Versachlichung der Debatte zur Behandlung von Minderjährigen mit Genderinkongruenz bzw. Genderdysphorie. Er begründet in einem Spiegel-Interview, warum er zusammen mit 13 weiteren Kollegen eine kritische inhaltliche ...

  • 21. Mai 2024

    Die S2k-Leitlinie ist nicht vertrauenswürdig

    Trotz derselben Studienlage kommt die S2k-Leitlinie zu ganz anderen Empfehlungen als der Cass-Review-Abschlussbericht. Das erregt mittlerweile international Aufsehen. Die Society for Evidence Based Gender Medicine (SEGM) kommt außerdem aufgrund ihrer detaillierten...

  • 16. Mai 2024

    Ohne Altersgrenzen fehlt jeglicher Minderjährigenschutz

    Auch in Deutschland gibt es Kliniken, die Minderjährigen, die ihr Geschlecht/Gender infrage stellen, gesunde Körperteile amputieren. Die Voraussetzungen sind in jeder Klinik, die solche Operationen durchführt, etwas unterschiedlich, aber im Einzelfall...

  • 15. Mai 2024

    Das NL-Protokoll ist eine medizinische Titanic, die auf einen Eisberg zusteuert

    Jan Kuitenbrouwer und Peter Vasterman bezeichnen den Cass-Review-Abschlussbericht als Bombe, die schon seit einiger Zeit auf dem Weg nach unten war und „dann Mitte April explodierte“. Der Bericht ist ein schwerer...

  • 11. Mai 2024

    Dt. Ärztetag fordert Vorsicht bei U18-Behandlung (PB · CSH · OPs)

    Der 128. Deutscher Ärztetag hat am 10.05.2024 einen Leitantrag zur „Behandlung einer Geschlechtsdysphorie bei Minderjährigen“ an die Bundesregierung verabschiedet. Darin wird sie aufgefordert, „Pubertätsblocker,...

  • 11. Mai 2024

    Die Erkenntnisse des Cass-Reviews

    In Deutschland wurde kaum berichtet, dass Hilary Cass am 09.04.2024 nach 4 Jahren Forschung den Abschlussbericht zu dem nach ihr benannten Review veröffentlicht hat. Es handelt sich um die weltweit umfangreichste systematische Überprüfung aller Belege und Studien...

  • 10. Mai 2024

    Hannah Barnes Interview mit Hilary Cass

    Einen Monat nach der Veröffentlichung des Cass-Review-Abschluss­berichts interviewte Hannah Barnes (BBC-Reporterin und Autorin von 'Time to Think') Hilary Cass, die vor 4 Jahren eigentlich in den Ruhestand gehen wollte, um Saxofon zu lernen. Stattdessen ließ...

  • 05. Mai 2024

    Eltern schlagen Alarm:
    Die Patientensicherheit unserer Teenager ist gefährdet!

    In einem Offenen Brief fordert Transteens-Sorge-berechtigt die Bundesärztekammer auf, die Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung“ zu stoppen. Wir...

  • 04. Mai 2024

    ESCAP: klinische, wissenschaftliche und ethische Standards wahren

    Die Europäische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie mahnt, klinische, wissenschaftliche und ethische Standards bei der Versorgung genderdysphorischer Minderjähriger anzuwenden, speziell im Hinblick auf die schwerwiegenden...

  • 25. Apr. 2024

    Kritik von 14 Professoren an der S2k-Leitlinie

    Nach den Eltern warnen jetzt 14 Professoren für Kinder- und Jugend-Psychiatrie in einem 112-seitigen Fachkommentar davor, die geplante S2k-Leitlinie „Diagnostik und Be­handlung von Geschlechts­inkongruenz und -dysphorie im Kindes- und Jugendalter“ zu...

  • 19. Apr. 2024

    Cass: GD-Behandlung von 17- bis 25-Jährigen kommt auf den Prüfstand

    Es ist sehr erfreulich und bemerkenswert, dass Hilary Cass auch die 17- bis 25-Jährigen in den Blick genommen hat. Sie ist überzeugt, Twens bis mind. 25 Jahre sollten nicht zu einem Wechsel des Geschlechts gedrängt werden, sondern „in...

  • 14. Apr. 2024

    Stoppen Sie die Veröffentlichung der an WPATH-SOC orientierten Leitlinie!

    In einem Offenen Brief fordert Transteens-Sorge-berechtigt die Vor­stands- bzw. Präsidiumsmitglieder der Fachgesellschaften, die an der S2k-Leitlinie AWMF-RNr. 028-014 beteiligt sind, sowie die Arbeitsgemeinschaft der...

  • 11. Apr. 2024

    Cass Review Abschlussbericht

    2020 beauftragte die Nationale Gesundheitsbehörde Dr. Hilary Cass mit der Durchführung einer unabhängigen Überprüfung der Behandlungen Minderjähriger mit Genderdysphorie, um sicherzustellen, dass sie einen hohen Standard der Versorgung erhalten, der ihren Bedürfnissen...

  • 03. Apr. 2024

    S2k-LL: Warum lehnen PsychologInnen ROGD-Teenager ab?

    ROGD-Teenager, die sich transidentifizieren, bekommen alleine aufgrund ihrer Genderprobleme keine Psychotherapie mehr, sondern nur noch in Kombination mit Identitätsfindung plus sozialer oder medizinischer Transition (therapeutische...

  • 23. März 2024

    Auch der Leitlinien-Entwurf für GD-KiJu zementiert den Affirmation-Only-Trend

    Am 20.03.2024 wurde Medienvertretern in einem virtuellen press briefing eine aus 320 Seiten bestehende Entwurfsfassung der neuen Behandlungsleitlinie für transidente Minderjährige vorgestellt. Nach 7-jähriger...

  • 16. März 2024

    Der Affirmation-Only-Trend für GD-Teens & Twens wird beschleunigt

    WikimediaCommons Axel HindemithParallel zur Begrenzung der Pubertätsblockade in England auf klinische Studien (s. u.) werden in Deutschland verstärkt Anstrengungen unternommen, möglichst viele Teenager, die ihr Gender/Geschlecht infrage...

  • 05. März 2024

    WPATH Leaks: Gender-Medizin ist weder Wissenschaft noch Medizin

    Durchgesickerte Informationen von WPATH (World Professional Association for Transgender Health) enthüllen weitverbreitete pseudowissenschaftliche chirurgische und hormonelle Experimente und ärztliche Kunstfehler bei Heranwachsenden und...

  • 27. Feb. 2024

    Beyond NICE

    Aktualisierte systematische Übersicht zur Evidenzlage der PB & CSH bei GD-U18

    „Zwei Übersichtsarbeiten (eine zu PB, eine zu CSH) des britischen National Institute for Clinical Excellence (NICE) aus dem Jahr 2020 zeigten keinen eindeutigen klinischen Nutzen in Bezug auf kritische...

  • 19. Feb. 2024

    Joyce: „Nichts davon ist wirklich Medizin“

    Medizinische Diagnosen von Genderinkongruenz sind aufgrund der Kriterien des ICD-Katalogs relativ einfach zu stellen. Ob die Genderinkongruenz aber temporär oder persistierend ist, ob und wie sie behandelt werden sollte und welche individuellen Aussichten bestehen,...

  • 18. Feb. 2024

    Paradigmenwechsel in Dänemark?

    Marie Bjerre ist die dänische Gleichstellungsministerin von der liberalkonservativen Partei Venstre. Selbst für den 'genderkritischen Regenbogenrat' überraschend, erklärte sie im Rahmen einer Parlaments-Debatte über das Konzept des Geschlechts, seine Definition und...

  • 15. Feb. 2024

    Spannungsfeld Selbstbestimmung vs. Schutz von Teens & Twens

    Wir, die Interessengemeinschaft Transteens Sorge berechtigt, haben zum geplanten Referentenentwurf Selbstbestimmungsgesetz „Entwurf eines Gesetzes über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag und zur Änderung weiterer...

  • 08. Feb. 2024

    Ist GAT die neue Form der Konversionstherapie für homosexuelle Teens?

    K. Badenoch (Mitte) - Wikipedia CommonsKemi Badenoch, Wirtschafts-, Handelsministerin, zuständig außerdem für Frauen und Gleichstellung, warnte im Dezember 2023 im britischen Parlament vor den Risiken des „Transing away the...

  • 07. Feb. 2024

    Whistleblowing

    Immer mehr Fachleute äußern sich zur gender-affirmativen Therapie bzw. -ver­sor­gung. Tamara Pietzke ist die jüngste Whistleblowerin. Um an die Öffentlichkeit gehen zu können, hat sie Mitte Januar 2024 ihre Therapeuten-Stelle an der Mary Bridge Children's Gender Health Clinic in...

  • 05. Feb. 2024

    Dossier Geschlechtsdysphorie im Jugendalter (ROGD)

    Dr. Bettina Reiter, Psychiaterin und Psychoanalytikerin in Wien, hat ein Dossier zum Themenkreis „Trans Trend bei Jugendlichen – Geschlechtsdysphorie im Jugendalter – ROGD (Rapid onset Gender Dysphoria)“ verfasst. Sie stellt zum einen sehr...
  • 04. Feb. 2024

    ROGD – Wie angemessen ist eine medizinische Transition?

    Niemand weiß es genau, denn die Evidenzlage ist sehr schwach (vgl. WHO-Statement v. 15.01.2024). Ob einzelne Jugendliche oder junge Erwachsene von den üblicherweise bei Genderinkongruenz/Genderdysphorie (GD) empfohlenen medizinischen...

  • 19. Jan. 2024

    WHO erklärt: Die Beweislage für GD-KiJu ist „begrenzt und variabel“

    In ihrer Erklärung vom 15.01.2024 äußert sich die WHO erneut zu ihrem Vorhaben, in den nächsten 2 Jahren Trans- und Gen­der-Leitlinien zu entwickeln, an denen sich die Mitglieds­staaten unverbindlich orientieren können. Es geht um...
  • 18. Jan. 2024

    Systemische Therapie wird Kassenleistung!

    Der G-BA hat heute, am 19.01.2024, beschlossen, dass endlich auch die Systemische Therapie für Kinder und Jugendliche eine Kassen­leistung wird. Familien, deren Teenager unter Gender­in­kon­gruenz/-dys­phorie(GD) leidet, können voraussichtlich in 6 Monaten...
  • 18. Jan. 2024

    Schweizer Eltern kritisieren Genderklinik

    Wie der Schweizer Sender SRF am 17.01.2024 in mehreren Bei­trä­gen berichtete, haben sich Schweizer Eltern an die zuständigen Behör­den gewandt, weil sie die Vorgehensweise beim Kontakt mit spezialisierten Gender­einrichtungen in der Schweiz für übereilt...

  • 08. Jan. 2024

    Die belastenden Gedanken einer Mutter eines ROGD-Twens

    Der Blog „Parents with Inconvenient Truths about Trans“ pitt.parents.com ist eine Stimme von Eltern, deren Leben auf den Kopf gestellt wurde, seit ihr Kind ihnen mitgeteilt hat „Ich glaube, ich bin trans.“ Seit 2021 wurden von PITT über 700 Essays...

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