Amanda: EU-Petition eingereicht
Unsere spanische Partner-Initiative AMANDA – amandafamilias.org – hat beim Europaparlament eine Petition zum Thema Geschlechtsidentität in der Jugend (0622/2022) eingereicht.
Bitte unterzeichnen Sie die Petition! (
Zusammenfassung der Petition – deutsch
Die Petentin legt dar, dass in allen Ländern der Europäischen Union infolge sozialer Ansteckung ein rascher Anstieg des Phänomens der „schnell einsetzenden Geschlechtsdysphorie“ zu beobachten sei, wie es Dr. Lisa Littman 2018 beschrieben habe. Dieses Phänomen äußere sich darin, dass sich junge Menschen (während der Pubertät, in der Adoleszenz und sogar als junge Erwachsene) als „Trans“ identifizieren. Hierdurch steige bei im Bereich der Geschlechtsidentität tätigen Behandlungseinrichtungen die Zahl der Anfragen von Jugendlichen und jungen Menschen, die neurodivers sind (mit hohem IQ, Autismus-Spektrum-Störung, Asperger-Syndrom, Aufmerksamkeitsdefizit-Störung mit oder ohne Hyperaktivität usw.) und/oder aufgrund von Problemen wie sexuellem Missbrauch, Mobbing und Rassismus psychologische Schwierigkeiten haben.
Es handele sich um Jugendliche und junge Menschen, die soziale Schwierigkeiten hätten, ohne je Unbehagen im Hinblick auf ihr biologisches Geschlecht empfunden zu haben, und die sich plötzlich als „Trans“ identifizierten.
Der gegenwärtig im Gesundheits- und Bildungswesen verfolgte Ansatz sei auf Bestätigung ausgerichtet und stehe jeweils im Einklang mit Protokollen und Gesetzen, die in fast allen Ländern der Europäischen Union sehr ähnlich seien.
Für den Zugang zu hormoneller oder chirurgischer Behandlung sei kein vorheriges psychologisches Gutachten erforderlich, da die Selbstidentifikation mit einem Geschlecht als korrekt angenommen werde, auch wenn es Anzeichen gebe, dass der Jugendliche/die junge Person Probleme habe, die seine/ihre Identifikation als „Trans“ beeinflussen könnten.
Eine psychologische Unterstützung sei fakultativ. Dieser auf Bestätigung ausgerichtete Ansatz gerate bei Minderjährigen mit der freien Ausübung der elterlichen Verantwortung durch Väter und Mütter in Konflikt.
Die Petentin fordert, alle Arten von pharmakologischen und/oder chirurgischen Eingriffen bei Jugendlichen und jungen Menschen einzustellen, bis im Bildungs- und Gesundheitswesen sorgfältige Untersuchungen über die Häufigkeit des Phänomens der schnell einsetzenden Geschlechtsdysphorie durchgeführt wurden. Die Mitgliedstaaten sollten um Informationen zu den in ihren jeweiligen Bildungs- und Gesundheitssystemen erfassten Falldaten ersucht werden.
Es sollte auf der Grundlage wissenschaftlicher Belege eine Debatte über die Folgen der Behandlungen geben, denen die Jugendlichen und jungen Menschen ausgesetzt würden. Es solle Fachkräften für psychische Gesundheit ermöglicht werden, ihre Arbeit ohne Einflussnahme mit Beobachtungen über einen gewissen Zeitraum und Erkundungstherapie als erster Wahl durchzuführen, sodass sich nur Erwachsene einer sozialen und medizinischen Transition unterziehen könnten, und selbst dann nur in seltenen Ausnahmefällen, in denen dies die einzige Möglichkeit für das Wohlergehen der jeweiligen Person sei, und stets unter Beurteilung eines interdisziplinären Teams, wie es bereits in einigen Ländern der Europäischen Union wie etwa Schweden und Finnland der Fall sei.
Wer ist Amanda?
Amanda – amandafamilias.org – ist die Vereinigung der Mütter von Kindern mit jugendlicher Gender-Dysphorie in Spanien, die sich als eine überparteiliche, unabhängige und säkulare Gruppe definiert, die von vornherein klarstellt, dass „die Forderung nach Vorsicht keine Transphobie ist". Einer ihrer Slogans lautet „break the gender, not your body", ein anderer „Weniger Chirurgie, mehr Psychologie!".

Die Amandas möchten in der Gesellschaft ein Bewusstsein schaffen, dass jeder betroffen sein kann:
„Schauen Sie nicht weg: Morgen könnte es Ihre Tochter sein, morgen könnte es Ihr Sohn sein, der sagt 'Mama, jetzt bin ich trans'."
Video von Amanda, das den ROGD-Trend erklärt sowie den Trend einiger Länder zur Vorsicht, 11.10.2022
Amanda – Aktionen
Hunderte Amanda-Mütter demonstrierten am 08.10.2022 in Madrid, um den Rücktritt der Gleichstellungsministerin Irene Montero zu fordern und ein Gesetz (zur Self-ID) anzuprangern, das ihren Kindern irreversible Schäden zufügen wird.
„Da {zudem] in der neuesten Version dieses Protokolls [SOC 8] das Mindestalter für die Behandlung von Kindern komplett gestrichen wurde, ist zu erwarten, dass der Einsatz von Blockern in die Höhe schießen wird."
Irene, geh nach Hause, libertaddigital, 08.10.2022
Sich als trans* bezeichnen, aber nicht trans* sein
Neue Aktion: Zusammen mit einigen feministischen Gruppen fordern die AMANDAs ein Ende der riskanten Behandlungen von genderdysphorischen Kindern.
El feminismo se activa contra la medicina que hormona a menores, 19.09.2023
Stop the harm, B. Lane, 21.09.2023




