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Pubertätsblockade wird durch fragwürdige NL-Studie verharmlost

Mitte Juni 2025 wurde eine niederländische Studie veröffentlicht, die behauptet, dass die 70 Personen, die ihre medizinische Transition zwischen 1998 und 2011 in der Amsterdamer Genderklinik mit der Pubertätsblockade begonnen hatten (s. auch NL-Studie von 2011), keine negativen Auswirkungen auf ihre sexuelle Funktion im Erwachsenenalter (Ø 29 Jahre) haben. Die Presseerklärung der Amsterdamer Genderklinik lautet:

Puberty blockers do not cause problems with sexual functioning in transgender adults, 17.07.2025

Ähnlich großtönend kursierten Meldungen zu dieser Studie anschließend in den deutschen Medien, wie im Dt. Ärzteblatt. Die Tagesschau setzte immerhin ein Fragezeichen hinter die Überschrift.

Prof. Dr. Florian Zepf, Kinder- und Jugendpsychiater aus Jena, formuliert erhebliche wissenschaftliche Mängel und Limitationen der Studie, die auf Fragebögen basiert. wie 

  • unzureichend valide Daten,
  • durch den Einschluss mehrerer Interventionen (verhindert die Trennung der Effekte von Pubertätsblockade, Hormonen und Operationen),
  • die geringe Stichprobengröße und
  • die niedrige Rückläuferquote der Fragebögen (von 48 %).

Ausführliches Statement von Prof. Dr. Zepf zur v.d.Meulen-Studie, smg

Die Society for Gender Based Medicine (SEGM) hat sich die neueste niederländische Studie näher angeschaut. Hier ihre Analyse, die wir mit freundlicher Genehmigung übersetzen und veröffentlichen dürfen:

Die SEGM hat viele methodische und qualitative Mängel in ihrer Analyse der van-der-Meulen-Studie vom 07.07.2025 gefunden:

Diese Studie untersuchte die langfristige sexuelle Zufriedenheit und Dysfunktion bei 70 Personen, die zwischen 1998 und 2011 in der Amsterdamer Genderklinik mit einer Pubertätsunterdrückung (PS) begonnen hatten und aus einer ursprünglichen Kohorte von 145 Personen ausgewählt worden waren. Alle Teilnehmer begannen später mit der Einnahme von Cross-Sex-Hormonen, und viele unterzogen sich einer Genitaloperation. Im Durchschnitt 14 Jahre nach der PS-Behandlung (Durchschnittsalter 29 Jahre) füllten die Teilnehmer einen Fragebogen zu ihren sexuellen Erfahrungen aus.

Die Autoren verglichen Personen, die in früheren Pubertätsstadien (Tannerstadium 2 oder 3) mit PS begonnen hatten, mit denen, die später begonnen hatten (Tannerstadium4 oder 5), und stellten keine Unterschiede zwischen den Gruppen fest. Sie verglichen die Ergebnisse auch mit denen von Personen, die ohne PS im Erwachsenenalter transitioniert waren, sowie mit Daten zur sexuellen Funktion der Allgemeinbevölkerung in den Niederlanden.

Auf der Grundlage dieser Vergleiche und trotz der hohen Rate an sexuellen Problemen, die in der Studie berichtet wurden, kommen die Autoren zu dem Schluss, dass PS keine negativen Auswirkungen auf die sexuelle Funktion im Erwachsenenalter hat. In einer Pressemitteilung mit dem Titel „Puberty blockers do not cause problems with sexual functioning in transgender adults” (Pubertätsblocker verursachen keine Probleme mit der sexuellen Funktion bei transsexuellen Erwachsenen) behaupten sie, dass es „keinen Unterschied zwischen Menschen gab, die früh oder später in der Pubertät mit Pubertätsblockern begonnen haben” und dass die sexuelle Zufriedenheit in der PS-Gruppe mit der von Menschen, die als Erwachsene transitioniert sind, und der Allgemeinbevölkerung vergleichbar war.

SEGM-Analyse: Die Auswirkungen einer frühzeitigen Pubertätsunterdrückung auf die langfristige sexuelle Funktion sind eines der dringlichsten ethischen Probleme in der Debatte über die Transition von Minderjährigen. Die Feststellung, dass PS keine nachteiligen Auswirkungen auf die sexuelle Funktion hat, wäre eine willkommene Nachricht für Zehntausende von Familien weltweit, die diese Intervention in Betracht ziehen. Diese Schlussfolgerung wird jedoch durch zahlreiche schwerwiegende methodische Einschränkungen der Studie untergraben, die erhebliche Zweifel an der Zuverlässigkeit der Schlussfolgerungen aufkommen lassen.

  • Fehlende Analyse der Ergebnisse der frühen PS (Tannerstadium 2): Nur 5 Teilnehmer begannen die PS im Tannerstadium 2 (frühe Pubertät), sodass es nicht möglich war, ihre Ergebnisse separat zu analysieren. Stattdessen wurden ihre Daten mit denen derjenigen zusammengefasst, die im Tannerstadium 3 (mittlere Pubertät, n = 12) mit der PB begannen. Infolgedessen liefert die Studie keine aussagekräftigen Erkenntnisse über die sexuellen Ergebnisse bei Jugendlichen, die in der frühen Pubertät mit der Unterdrückung beginnen – obwohl die Pubertätsblockade im Tannerstadium 2 das Standardprotokoll in der aktuellen klinischen Praxis ist und die Frage im Mittelpunkt der aktuellen Debatten steht.
  • Unterdimensionierte Stichprobe, die keine Unterschiede zwischen früher und später PS erkennen kann: Selbst nach Zusammenfassung der Teilnehmer, die mit der Pubertätsunterdrückung im Tannerstadium 2 oder 3 begonnen hatten, war die Stichprobengröße (n = 17) immer noch zu klein, um die Raten sexueller Funktionsstörungen mit denen derjenigen zu vergleichen, die im Tannerstadium 4 oder 5 begonnen hatten (n = 53), insbesondere nach Aufteilung nach Geschlecht. Infolgedessen mangelt es der Studie an ausreichender statistischer Aussagekraft, was bedeutet, dass selbst wenn echte Unterschiede zwischen den Untergruppen bestanden hätten, die Stichprobe zu klein war, um diese festzustellen. Darüber hinaus führt die kleine Stichprobe auch zu fragwürdigen und kontraintuitiven Ergebnissen. Beispielsweise gaben 58 % der biologisch männlichen Personen, die in späteren Stadien (Tannerstadium 4 oder 5; n = 12) mit der Pubertätsunterdrückung begannen, Schwierigkeiten beim Erreichen eines Orgasmus an, verglichen mit 0 % derjenigen, die in der frühen bis mittleren Pubertät (Tannerstadium 2 oder 3; n = 8) begannen. Da es keine plausible Erklärung für ein solch kontraintuitives Ergebnis gibt, wirft dies ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Validität der Frage, der Repräsentativität der Stichprobe und der Zuverlässigkeit der Ergebnisse auf.
  • Ein fehlerhaftes Messinstrument schwächt die Schlussfolgerungen über vergleichbare sexuelle Funktionen: Die Studie stützte sich zur Beurteilung sexueller Funktionsstörungen auf einen „teilweise selbst erstellten“ Fragebogen, der erhebliche Einschränkungen aufweist. Beispielsweise wurde gefragt, ob die Teilnehmer jemals sexuelle Probleme hatten, ohne dass angegeben wurde, wann diese Probleme auftraten. Da alle Teilnehmer Cross-Sex-Hormone erhielten und viele auch genitaloperiert waren, ist es unmöglich zu wissen, ob etwaige Funktionsstörungen auf Pubertätsblocker, Hormone oder Operationen zurückzuführen sind oder später im Leben auftraten. Darüber hinaus wurden Schmerzen nicht berücksichtigt, obwohl sie in Transgender-Populationen ein häufiges Problem darstellen und in Vergleichsstudien, auf die sich die Autoren selbst stützen (z. B. Kerckhof u. a., 2019; van der Meulen u. a., 2024), ein Standardbestandteil der Definitionen sexueller Funktionsstörungen sind.
  • Irreführende Vergleiche mit Daten der Allgemeinbevölkerung: Die Studie scheint selektiv Quellen zitiert zu haben, um ihre Behauptung zu stützen, dass die hohen Raten sexueller Probleme in der Transgender-Bevölkerung (einschließlich derjenigen, die sich einer PS unterzogen haben) mit denen der Allgemeinbevölkerung vergleichbar sind. So wird unter anderem eine Dysfunktionsrate von 42 % in einer Bevölkerungsumfrage unter jungen niederländischen Frauen unter 25 Jahren angeführt, um zu suggerieren, dass die Ergebnisse der PB-Gruppe nicht ungewöhnlich sind – diese Zahl spiegelt jedoch alle früheren Orgasmusprobleme wider, nicht jedoch eine belastende Dysfunktion. Eine angemessenere Messgröße aus derselben Umfrage – in Übereinstimmung mit der Definition der Studie, wonach sexuelle Dysfunktion mit Leiden einhergehen muss – wäre 9 % gewesen (de Graaf u. a. 2024a, Tabelle 4.13.1). Ferner waren die zitierten Umfrageteilnehmer jünger (<25 Jahre) als die Stichprobe der Studie, deren Durchschnittsalter bei 29 Jahren lag. Darüber hinaus liegen Umfragedaten zu erwachsenen niederländischen Bevölkerungsgruppen derselben Behörde (Rutgers) vor, die zu einer deutlich anderen Schlussfolgerung kommen: Die sexuelle Funktionsfähigkeit in der PS-Stichprobe ist deutlich schlechter als in der Allgemeinbevölkerung. Unter der Annahme – wie die Autoren –, dass die Teilnehmer über kürzlich aufgetretene sexuelle Funktionsstörungen berichteten, sind die gemeldeten Raten für mindestens eine sexuelle Funktionsstörung in der PS-Gruppe (50 % der biologisch männlichen und 58 % der biologisch weiblichen Personen) deutlich höher als in der allgemeinen niederländischen Bevölkerung ähnlichen Alters (7 % der Männer und 17 % der Frauen, de Graaf u. a., 2024b, Tabelle 8.1.4).

    Die gleiche Bevölkerungsumfrage ergab, dass 57 % der niederländischen Männer über 25 Jahren mit ihrem Sexualleben zufrieden waren (de Graaf u. a., 2024b, S. 60), verglichen mit nur 40 % der biologisch männlichen Personen in der Studie von van der Meulen. Überdies verglich diese Bevölkerungsumfrage direkt sexuelle Probleme bei Transgender-Personen mit denen der Allgemeinbevölkerung und stellte fest, dass erstere weitaus seltener Sex hatten, häufiger unter sexuellen Funktionsstörungen litten und häufiger sexueller Gewalt ausgesetzt waren (de Graaf u. a., 2024b, Tabellen 4.3.1, 4.3.3), ebenso wie die von den Autoren zitierte Bevölkerungsumfrage (de Graaf u. a., 2024a, Tabellen 3.3.1 und 3.3.3).

  • Interne Unstimmigkeiten: Obwohl unklar ist, warum sich die Autoren auf eine weniger aussagekräftige Umfrage unter niederländischen Erwachsenen unter 25 Jahren stützen, um die Behauptung aufzustellen, dass die sexuelle Funktion von Transgender-Personen mit der der Allgemeinbevölkerung vergleichbar sei, obwohl eine relevantere Umfrage derselben Behörde zur sexuellen Funktion niederländischer Erwachsener vorlag, werden die Behauptungen der Autoren, dass die Funktion „vergleichbar” sei, durch die von ihnen selbst zitierten Quellen widerlegt. So behaupten sie beispielsweise im Abschnitt „Diskussion“ zur sexuellen Zufriedenheit, dass die Zufriedenheitswerte in ihrer PS-Kohorte „vergleichbar oder leicht höher“ seien als in anderen Transgender-Kohorten, die die Behandlung im Erwachsenenalter begonnen hatten. Nur 2 Sätze später zitieren sie jedoch „systematische Übersichtsarbeiten“, aus denen hervorgeht, dass „64 %–98 %” der transfemininen Personen nach einer Vaginoplastik angaben, sehr zufrieden zu sein. Im Gegensatz dazu ergab ihre eigene Studie, dass nur 40 % der transfemininen Teilnehmerinnen (von denen alle bis auf 1 eine Vaginoplastik hatten) sexuelle Zufriedenheit angaben.

    Außerdem ergab eine von den Autoren selbst zitierte Studie von Rosen (2000), dass in der Allgemeinbevölkerung die Rate orgasmischer Störungen bei Männern im Alter von 18 bis 59 Jahren unter 10 % liegt, während sie berichteten, dass 35 % der jungen erwachsenen Männer, die sich einer PS unterzogen hatten, Schwierigkeiten hatten, einen Orgasmus zu erreichen. Somit werden die Schlussfolgerungen der Autoren hinsichtlich der Ähnlichkeiten der sexuellen Funktion zwischen PS und allen anderen Gruppen nicht durch die von ihnen selbst zitierten Daten gestützt.

  • Hohe Abbruchquote: Die Studie hatte eine Gesamtteilnahmequote von nur 48 %, wobei die Rücklaufquote bei den männlichen Teilnehmern mit nur 32 % noch geringer ausfiel. Die insgesamt auffallend hohe Abbruchquote, insbesondere bei den männlichen Teilnehmern, lässt Bedenken hinsichtlich einer Verzerrung durch Nicht-Antwortende aufkommen: Diejenigen, die geantwortet haben, sind möglicherweise nicht repräsentativ für die behandelte Population.
  • Fähigkeit zur Einwilligung nach Aufklärung: Schließlich geht die Studie nicht auf eine wichtige ethische Frage ein: den grundlegenden Unterschied in der Fähigkeit zur Einwilligung nach Aufklärung zwischen einem Erwachsenen und einem Kind, das erst 9 Jahre alt ist. Das Potenzial für einen irreversiblen Verlust der Sexualfunktion unterstreicht die Notwendigkeit äußerster Vorsicht – insbesondere angesichts der entwicklungsbedingten Unreife von Kindern, die diese Eingriffe vornehmen lassen. Es ist wahrscheinlich, dass eine Reihe von Teilnehmern vor der PS keine sexuellen Erfahrungen hatte und nur ein begrenztes Verständnis der normalen Sexualfunktion hat, was die Validität der selbst berichteten Ergebnisse infrage stellt.
  • SEGM-Kommentar: Die Ergebnisse dieser Studie sind alles andere als beruhigend. Teilnehmer, die sich einer Pubertätsunterdrückung (PS) unterzogen hatten, berichteten im Vergleich zur allgemeinen niederländischen Erwachsenenbevölkerung – einer hochrelevanten Bevölkerungsumfrage, die die Autoren übersehen haben – über hohe Raten sexueller Funktionsstörungen. Obwohl Vergleiche zwischen Studien mit unterschiedlichen Methodiken mit Vorsicht interpretiert werden müssen, stellen diese Ergebnisse die Schlussfolgerung der Autoren infrage, dass PS – unabhängig vom Zeitpunkt – nicht mit zukünftigen sexuellen Gesundheitsproblemen verbunden ist.

    Entscheidend ist, dass die bedeutenden methodischen Einschränkungen der Studie keine eindeutigen Schlussfolgerungen darüber zulassen, ob oder wie der Zeitpunkt der PS diese Ergebnisse beeinflusst. Die unverhältnismäßig hohe Abbruchquote unter den männlichen Teilnehmern, die zu Frauen werden wollten, wirft weitere Fragen zu den Ergebnissen der PS bei biologisch männlichen Personen auf und ob diese Abbrecherquote auf stärkere Nebenwirkungen in dieser Untergruppe hindeutet.

    Schließlich geht die Studie nicht auf eine wichtige ethische Frage ein: den gravierenden Unterschied in der Fähigkeit zur Einwilligung zwischen einem Erwachsenen und einem Kind im Alter von erst 9 Jahren. Die Möglichkeit eines irreversiblen Verlusts der Sexualfunktion unterstreicht die Notwendigkeit äußerster Vorsicht – insbesondere angesichts der entwicklungsbedingten Unreife von Kindern, die sich diesen Eingriffen unterziehen.

    SEGM-Analyse der van-der-Meulen-Studie, 07.07.2025

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Archivbeiträge 2023-2022

  • 13. Dez. 2023

    NL – Debatte zur Transition von Teens &Twens entwickelt Dynamik

    Auch in den Niederlanden hat die Zahl junger Menschen, ins­beson­dere ♀, die transitionieren wollen, erheblich zugenommen. Anscheinend wurde erst kürzlich realisiert, dass mehr als 2.000 junge Menschen auf den Wartelisten der wenigen...

  • 12. Dez. 2023

    Deutschland: 100 % mehr Anträge zur medizinischen Transition

    2022 hatte der medizinische Dienst 100 % mehr Anträge zu bearbeiten als 2017. Die Zahl der genehmigten und durchgeführten irreversiblen Maßnahmen liegt deutlich unter den 5.813 Anträgen. Die Antragsquoten, differenziert nach ‚Top'- und...

  • 08. Dez. 2023

    Pathologisierung der Pubertät und Deregulierung der Transmedizin

    Auf YouTube anschauen

    In einer Online-Veranstaltung von Frauenheldinnen e. V. am 06.12.2023 zum Thema „Gesetzgebungsverfahren zum Selbstbestimmungsgesetz – Kippt die Stimmung?“ konnte David Allison, Sprecher von Transteens Sorge

    ...
  • 30. Nov. 2023

    Dein Leben ist ein Schiff. Du bist der Kapitän.

    Stephen Levine, klinischer Professor für Psychiatrie und Experte für Trans-Themen, erläuterte, wie ein vernünftiger psychotherapeutischer Ansatz aus seiner Sicht aussehen sollte, der sich an Jugendliche mit Genderdysphorie und deren Eltern wendet und was in...

  • 27. Nov. 2023

    Studie aus Finnland zum psychiatrischen Bedarf bei GD

    Prof. Kaltiala hat zusammen mit einigen KollegInnen anhand der finnischen Register untersucht, wie sich die psychiatrischen Bedürfnisse der Bevölkerungsgruppe (von 6.655 Personen) mit Genderdysphorie (GD) in der Zeit von 1996 bis 2019 parallel...

  • 23. Nov. 2023

    Pubertätsblocker – Verwendung und Einschränkung in anderen Ländern

    Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat einige Informationen zum Sachstand der Verwendung von Pubertätsblockern (PB) in anderen Ländern zusammengetragen.

    Wir möchten noch ergänzen, dass es auch in Dänemark die...

  • 13. Nov. 2023

    Ehrung für die Kritik an der Gender-Medizin für (meist ♀) Jugendliche

    Heute werden die prominentesten französischen Kritikerinnen der Gender-Medizin für Jugendliche mit einem Preis der Academie Aciences Morales Politiques im Institut de France, Paris, geehrt. Die klinische Psychologin Céline...

  • 08. Nov. 2023

    Stellungnahmen zum SBGG – Anhörung

    Der zunächst am 13.11.2023 geplante Anhörungstermin der Sachverständigen wurde am 08.11. gecancelt. Dazu hatte der Bundestag die bereits vorliegenden Stellungnahmen der Sachverständigen sowie weitere Stellungnahmen veröffentlicht. Der neue Anhörungstermin war am...

  • 04. Nov. 2023

    UK: Leitfaden zu genderkritischen Ansichten

    Das UK Concil for Psychotherapy (UKCP), Verband britischer Psychotherapieorganisationen und -praktikern, hat einen Leitfaden zum Recht in Bezug auf genderkritische Ansichten und deren Auswirkungen auf die Praxis der Psychotherapie und...

  • 03. Nov. 2023

    Wie akzeptiert ist die Unterstützung von Trans-Teenagern?

    Ipsos, Marktforschungsunternehmen aus Frankreich, hat weltweit mehr als 22.000 Menschen befragt, ob Transgender-Teenager mit Zustimmung der Sorgeberechtigten Zugang zu „gender-affirming care" (ohne Trans-Operationen) erhalten sollten. 

  • 28. Okt. 2023

    Schweiz: OPs wegen Diagnose Genderdysphorie

    Quelle: BFS 2023Das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) hat neue Zahlen veröffentlicht: Die Anzahl der stationären geschlechtsangleichenden Eingriffe in der Schweiz (8,8 Mio. Einw.) hat sich in den vergangenen 4 Jahren mehr als verdoppelt, sie stieg um...

  • 25. Okt. 2023

    Medizin-Skandal

    Die aktuelle Ausgabe des EMMA-Magazins (Inhaltsverzeichnis + Shop) enthält einen Beitragsblock zum „Selbstbestimmungsgesetz“. Ein Beitrag unter dem Titel Medizin-Skandal beschäftigt sich mit der Frage, warum Krankenkassen Kosten für Hormone und Operationen bei Trans* übernehmen und...

  • 23. Okt. 2023

    England: Gericht folgt Mutter, die vorsichtig vorgehen will

    Eine Mutter in England hat nach 3 Jahren des Wartens eine einstweilige Verfügung erwirkt, die verhindert, dass ihr bald 16-jähriges ROGD-Kind bei einem privaten Dienstleister behandelt wird, wie es ihr Ex-Mann präferiert. Die Mutter...

  • 22. Okt. 2023

    Kristina Schröder: Was tun wir da?

    Dr. Kristina Schröder, ehemalige Familienministerin (CDU), äußert ein weiteres Mal in der WELT ihre Skepsis gegenüber dem geplanten Selbst­bestimmungs­gesetz. Als Erstes stellt sie klar, dass das aktuell geltende Transsexuellengesetz nicht – wie häufig (sogar von...

  • 20. Okt. 2023

    Entpathologisierung?

    Im Zusammenhang mit der Behandlung von genderinkongruenten oder genderdysphorischen Minderjährigen wird oft mit dem Begriff Entpathologisierung hantiert. Entpathologisierung bezieht sich hauptsächlich auf das Diagnose-Klassifikationssystem ICD11 der WHO, in dem...

  • 14. Okt. 2023

    Stellungnahme zur medizinischen Transition von Minderjährigen

    TTSB hat eine Stellungnahme verfasst als Hilfestellung für Eltern, die ExpertInnen oder Institutionen erklären wollen oder müssen, warum sie gegenüber der medizinischen Transition ihres Kindes skeptisch sind.

  • 12. Okt. 2023

    Genderdysphorie: Wie unterrichten?

    In einem neuen Beitrag geben einige ExpertInnen, darunter die Psychotherapeutin Stella O'Malley, Tipps, wie PädagogInnen, die Mitarbeitende für die Gesundheitsversorgung und für soziale Berufsfelder ausbilden, das Thema Genderdysphorie im Unterricht behandeln...

  • 10. Okt. 2023

    Gibt es auch in Deutschland ein Rollback?

    Im Dt. Ärzteblatt wird berichtet, dass in etlichen Ländern ein Wandel bezüglich der somato-medi­zi­ni­schen Therapie von Jugendlichen mit Genderdysphorie zu beobachten ist. Es wird erläutert, warum seit...

  • 07. Okt. 2023

    David Bell (Tavistock) zur Transition von Jugendlichen

    Dr. David Bell, Psychiater und Psychotherapeut (Ex-Governor am Tavistock, London), sprach im Rahmen der Veranstaltung „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“ am 21.09.2023 in Berlin über die Frage, ob bereits Jugendliche...

  • 06. Okt. 2023

    SBGG: Biologisches Geschlecht nicht durch Genderidentität ersetzen

    Gerhard Schurz, Philosophieprofessor Uni Düsseldorf, ist überzeugt, dass das geplante Selbstbestimmungsgesetz Bürgerinnen und Bürgern „legale Fiktionen“ aufdrängt, deren Übernahme erzwungen werden soll. Die Leugnung der Fiktion aufgrund...

  • 04. Okt. 2023

    Keine medizinische Transition für Minderjährige in 2 US-Bundesstaaten

    Das U.S. Court of Appeals (6th Circuit) hat am 28.09.2023 eine Entscheidung eines Gerichts auf Bundes­staaten­ebene gekippt und somit dürfen Tennessee und Kentucky Pubertätsblocker, Hormone und geschlechts­anglei­chende Operationen für...

  • 02. Okt. 2023

    Kinder werden niemals im falschen Körper geboren

    Das ist einer der Sätze auf den Plakaten, über die Chris Elston mit Menschen ins Gespräch kommt und debattiert. Die anderen sind:

    Kinder können Pubertätsblockernnicht zustimmen

    Dad /dad/ noun – ein männlicher Mensch,
       der seine Kinder vor
    ...

  • 25. Sep. 2023

    Kanada: Eltern protestieren

    Der politische Wind in Kanada dreht. Ein landesweites Netzwerk von Eltern namens 1MillionMarch4Children hat begonnen, sich gegen die Art und Weise zu wehren, wie Schulen den Umgang mit trans-iden­ti­fi­zierten Jugendlichen regeln. LehrerInnen und Schulpersonal müssen Eltern...

  • 11. Sep. 2023

    Trans-OPs unter 25 in Österreich: Rasante Anstiege und fast nur

    Eine Gruppe Eltern von Jugendlichen mit Genderproblemen aus Österreich hat erneut Zahlen zu Operationen bei Teens & Twens recherchiert und schlägt Alarm: Noch nie wurden so viele Trans OPs an unter 25-Jährigen vorgenommen wie im Jahr...

  • 09. Sep. 2023

    Petition: Dringender Handlungsbedarf beim Off-Label-Use von PB

    In den USA mahnen Ärzte und Organisationen von Eltern, Fachleuten im Gesundheitswesen, Personen, die transitioniert sind, und Detransitionierten, die sich für eine bessere Versorgung von Minderjährigen einsetzen, in einer Petition...

  • 31. Aug. 2023

    Trans* im Sport

    Martina Navratilova, einst weltbeste Tennisspielerin, schreibt über das Thema Fairness im Sport und insbesondere über den Umgang mit transidentifizierten Männern. Frauen, die von Veranstaltern, Verbänden, Betreibern gesagt bekommen, dass die Rechte von transidentifizierten Männern Vorrang vor ihrem...

  • 22. Aug. 2023

    Trans – Skandal

    Die aktuelle Ausgabe des EMMA-Magazins (Shop) enthält ein Dossier zum „Trans-Skandal – Die Fatalen Folgen von Hormonen und OPs“ mit den folgenden sehr informativen Beiträgen bzw. Interviews:

    Was HORMONE anrichten. Es gibt kein Zurück. Ein Interview mit dem Endokrinologen der

    ...

  • 11. Aug. 2023

    Regenbogenfieber

    Wo sind wir gelandet, wenn sogar gewöhnliche Produkte, wie Kaffee, skandalträchtig vermarktet werden müssen? In den Sozialen Medien kursiert die Illustration einer Person, die so cool ist, dass sie sogar surfen kann, während sie einen Kaffeebecher in der Hand hält. Blaue Haare und...

  • 10. Aug. 2023

    Trans* als Projekt?

    Erwachsenwerden, Persönlichkeitsbildung sind out, Identität ist in. Was hat sich für Teens & Twens geändert, seit Identität in aller Munde ist und Menschwerdung, Charakterbildung, Persönlichkeitsentwicklung nur noch äußerst selten thematisiert werden?

    War nicht...

  • 08. Aug. 2023

    Australien – Sicherheitsbedenken beim genderaffirmativen Ansatz

    Dr. Jillian Spencer, Kinder- und Jugendpsychiaterin (Queensland), hielt am 06.08.2023 in Brisbane einen Vortrag über ihre Sicherheitsbedenken gegen den medikalisierten „genderaffirmativen“ Ansatz zur Behandlung von Minderjährigen mit GD<.

    Sie sieht die schwierige Situation für Eltern, die Hilfe für ihre genderdysphorischen Teenager suchen, aber verhindern wollen, dass sie durch eine medizinische Transition Schaden erleiden. Ihre Warnung an Eltern lautet:

    „Parents, please carefully screen the mental health clinicians that you allow to engage with your child. It is wise for you to meet the clinician before any appointment with your child to check that you are comfortable with the approach they will take.”

    Watch out! Too many parents are blindsided by risky gender medicine, B. Lane, 18.08.2023

    Chief psychiatrist backs independent review of gender medicine, B. Lane, 29.09.2023

    Flying blind, B. Lane, 04.12.2023

  • 31. Juli 2023

    PB und CSH – Systematisches Review aus Schweden

    Ziel schwedischer ForscherInnen war es, die Auswirkungen einer Hormonbehandlung bei genderdysphorischen Minderjährigen auf die psychosoziale und mentale Gesundheit, die Kognition, die Körperzusammensetzung und die Stoffwechselmarker zu bewerten.

    A...

  • 28. Juli 2023

    England: 1 Jahr nach der Ankündigung der Schließung des GIDS

    Ende Juli 2022 wurde die Schließung des umstrittenen Gender Identity Development Service am Tavistock & Portman NHS Foundation Trust angekündigt, nachdem der „Affirmation-Only"-Ansatz Jugendliche routinemäßig schnell, aber letztlich...

  • 14. Juli 2023

    Transition bei GD-Jugendlichen wird ohne Beweise vorangetrieben

    21 renommierte ExpertInnen für GD aus den Ländern F, VK, S, NO, B, FR SW, SA, USA, voran die finnische Professorin Riittakerttu Kaltiala, widersprechen der Idee der ‚gender-affirmativen Versorgung‘ ({tip title="PB, CSH, OPs:"...

  • 30. Juni 2023

    SBGG überfordert Jugendliche

    Heike Schmoll von der renommierten Frankfurter Allgemeinen Zeitung hält die im Referentenentwurf zum sog. Selbstbestimmungsgesetz (SGBB) „ausschließliche Selbstdefinition der eigenen Geschlechtszugehörigkeit“ für „vollkommen beliebig“. Sie kritisiert, dass...

  • 30. Juni 2023

    Was besorgte Eltern wissen wollen

    Stephen Levine (am. Psychiater und Sexologe) u. a. stellen in einem sehr interessanten Beitrag den Stand des Wissens zur Behandlung von ROGD-Jugendlichen dar.

    Insbesondere wägen sie den gender-affirmativen Ansatz gegen neuere besonnenere Behandlungen unter...

  • 27. Juni 2023

    Ist Gender-Ideologie eine Art Religion?

    Colette Colfer ist eine irische Dozentin für Religions­wissen­schaften an der South East Technological University und Radiojournalistin. Sie hält Vorträge über Weltreligionen und Ethik. In ihrem Vortrag Ende April in Killarney (IR) hat sie die religiösen...

  • 24. Juni 2023

    Transition statt Auseinandersetzung?

    Robert Withers, Psychoanalytiker (Brighton, VK), fragte bereits 2020 angesichts der Vielzahl von jungen transidentifizierten Menschen mit psychologischen Problemen, ob die „gender-affirmative“ Medikalisierung ein Versuch ist, dem Erleben von psychischem Leid...

  • 08. Juni 2023

    Ist die Medikalisierung von GD Missbrauch?

    Obwohl keine Behörde weltweit Pubertätsblocker zur Verhinderung der natürlichen Pubertät zugelassen hat und weder Reversibilität noch Sicherheit und Wirksamkeit hinreichend belegt sind, werden Lupron & Co. standardmäßig ‚off-label‘ angewandt. Auch die sich...

  • 11. Mai 2023

    Trans* als Performance?

    Der klinische Psychotherapeut und Autor Joseph Burgo referenziert auf die „Als ob“-Persönlichkeit, die die Psychoanalytikerin Helene Deutsch Mitte des letzten Jahrhunderts beschrieben hat. Die Formulierung „Als ob“-Persönlichkeit bezieht sich auf das damalige Verständnis von...

  • 02. Mai 2023

    Gibt es Möglichkeiten, das Erwachsenwerden zu vermeiden?

    Erwachsene würden diese Frage immer mit NEIN beantworten. Anorexia nervosa oder Trans-Identifikation scheinen jedoch für vulnerable, unsichere Jugendliche mit einem fragilen Selbstbewusstsein (größtenteils ♀), Möglichkeiten zu sein, ihre...

  • 30. Apr. 2023

    Gender-affirmative Therapien für Jugendliche – 13 Unwahrheiten

    Am 21. Februar 2023 hörte der Gesundheits- und Sozialausschuss des Repräsentantenhauses von Florida die Stellungnahme des Psychiaters Stephen Levine MD, an. Levine erläuterte 13 wissenschaftlich falsche Annahmen, die für die...

  • 27. Apr. 2023

    „Nicht binär – einzigartig oder sensibel“

    Bei PITT (Parents with Inconvenient Truths about Trans) erklärt eine betroffene Mutter, was sie unter NB versteht.
    Non-Binary - Unique or Sensitive

    Veröffentlichung des Beitrags auf unserer Website mit freundlicher Genehmigung von PITT.

  • 08. Apr. 2023

    TikTok missachtet Kinderschutz

    Weil alleine im Jahr 2020 über 1,4 Millionen Kinder unter 13 Jahren ohne Einwilligung der Eltern einen Account eröffnen konnten, ist das Unternehmen TikTok in England nun zu einer Strafe von 14,57 Mio. € verurteilt worden. Die Regeln der TikTok-Plattform gaben vor, dass es...

  • 01. Apr. 2023

    ROGD – Elternbefragung ausgewertet

    Suzanna Diaz und Michael Bailey veröffentlichten in einem peer-reviewten Artikel die Ergebnisse einer Umfrage unter Eltern, die sich im Zeitraum v. 2017-21 an die Initiative Parentsof­ROGDKids gewandt haben. Die Eltern berichteten über 1.655 Teens&Twens, deren...

  • 21. März 2023

    Die Diskussion um das Dutch Protocol erreicht die Politik in den NL

    Die niederländische Oppositionspolitikerin und Ärztin Dr. Nicki Pouw-Verweij verlangt vom niederländischen Gesundheitsminister Dr. Ernst Kuipers, dass er Maßnahmen ergreift, um autistische Minderjährige vor der medizinischen Transition...

  • 10. März 2023

    Killarney-Conference: The BIGGER PICTURE

    Zur Situation und dem Umgang mit Teens & Twens, die Hilfe benötigen, weil sie unzufrieden mit ihrem Geschlecht bzw. Gender sind, gibt es unterschiedliche Positionen. Parallel zur EPATH-Tagung fand Ende April in Killarney/Irland eine...

  • 08. März 2023

    GD-Behandlung: Debatte in den USA und international

    Immer mehr Bundesstaaten der USA schränken die sog. gender-bestätigende Behandlung von Minderjährigen ein, z. B.: Tennesee, Missisippi, Alabama, Arkansas, South Dakota, Utah und Florida. Jennifer Block erläutert die Situation im British Medical...

  • 06. März 2023

    Anderson stellt ‚Fast-Tracking‘ von GD-Teenagern infrage

    Erica Anderson, klinische Psychologie für genderdysphorische Jugendliche in Kalifornien und Ex-WPATH-Vorstandsmitglied, kritisiert den „Affirmation-Only-Trend“, bei dem Teens allein aufgrund des Vorhandenseins von Genderdysphorie kurzerhand...

  • 25. Feb. 2023

    „Nennen Sie es nicht evidenzbasiert”

    Die Studienlage zu den Behandlungsmethoden für genderin­kon­gru­en­te Minderjährige ist weltweit dieselbe. Die verschiedenen medizinischen Leitlinien, die zur Behandlung von Gender-Inkon­gruenz herausgegeben wurden, zeigen allerdings eine enorme Bandbreite an...

  • 21. Feb. 2023

    Wie Michael Biggs auf Pubertätsblocker kam

    In einem interessanten Podcast berichtet Michael Biggs, Sozio­logie­professor an der Universität Oxford, wie er zum Thema Sex und Gender, hauptsächlich aber zu den Pubertätsblocker-Studien gekommen ist.

    Dr. Biggs war maßgeblich beteiligt an der...

  • 20. Feb. 2023

    Australien: Neue Studie offenbart Handlungsbedarf

    Ein Team von Fachleuten des Gender-Services des NSW Children’s Hospital Westmead hat 79 genderdysphorische Jugendliche in einer „prospektiven Follow-Up-Studie“ über 4–9 Jahre nachverfolgt. Das Resümee klingt bemerkenswert kritisch.

    Developmental...

  • 16. Feb. 2023

    Was lief in der Tavistock-Klinik für Trans-Teenager schief?

    Hannah Barnes, renommierte BBC-Journalistin, hat genau recherchiert, wie es zur Schließung der berühmten Gender-Klinik für Kinder und Jugendliche Tavistock GIDS gekommen ist und was bei einer aktuellen Warteliste von 8.000 Überweisungen...

  • 07. Feb. 2023

    Schweden: Besorgte Eltern erfolgreich

    Schon früher als in Deutschland haben in Schweden besorgte Eltern von genderdysphorischen Teens & Twens begonnen, sich zu vernetzen, Informationen auszutauschen und zu veröffentlichen, Briefe zu schreiben und an die Presse zu gehen. Treffen zu organisieren und...

  • 05. Feb. 2023

    ROGD – Was tun?

    Eltern eines ROGD-Teens stehen immer vor der Herausforderung, entscheiden zu müssen, wie dem leidenden Kind bestmöglich geholfen werden soll. Eine Möglichkeit besteht darin, sich an den Leitlinien der WPATH (World Professional Association for Transgender Health) für die...

  • 11. Dez. 2022

    Staatlich kontrollierter Maulkorb für Eltern

    Eltern haben einerseits elterliche Pflichten, z. B. bei der Erziehung, andererseits sollen sie – was die Selbstidentifikation ihrer Kinder angeht – zukünftig noch nicht einmal offen mit ihnen über Transitionswünsche und -maßnahmen diskutieren und/oder ihre...

  • 02. Dez. 2022

    Immer mehr Fachleute tendieren bei GAT zur Vorsicht

    Am 09.11.2022 fand eine interdisziplinäre psychia­trisch/psycho­thera­peutische Fachtagung zum Thema „Transgender-Jugendliche in der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ auf Einladung von Prof. Dr. Joh. Hebebrand, Direktor der Klinik für Psychiatrie,...

  • 29. Nov. 2022

    Junge Menschen mit Schwierigkeiten – zu 80 % nicht trans*

    Juan García Mellado, leitender Psychiater der Abteilung für Genderidentität (UID) an der Uniklinik von Burgos (Nordspanien), berichtet, dass 80 % der jungen Menschen, die zur Erstkonsultation in seine Abteilung kommen, nicht trans* sind,...

  • 28. Nov. 2022

    Placeboeffekte bei GAT

    Alison Clayton von der University of Melbourne wirft die Frage auf, inwieweit es durch den gender-affirmativen Behandlungsansatz (GAT), der neben psychosozialer Versorgung auch hormonelle und chirurgische Eingriffe bei Genderdysphorie umfasst, Placebo (günstige) und Nocebo...

  • 11. Nov. 2022

    Steuern oder weiter Autopilot?

    In England, Finnland, Schweden ist die Abkehr von rascher Medikalisierung und invasiven Maßnahmen bei der Behandlung Jugendlicher mit Geschlechts- bzw. Gender-Problemen im Gange. Hier hat ein Bewusstsein für die Risiken und Unwägbarkeiten dieser schlecht belegten...

  • 11. Nov. 2022

    Self-ID für Jugendliche?

    Einmal jährlich soll jede/r sowohl Geschlechts­eintrag als auch Vornamen beim Standesamt kostenfrei und ohne Gutachten per Selbsterklärung ändern lassen können. Statt eine zusätzliche Kategorie für subjektive Gender-Identität einzuführen, soll in der Gesetzgebung zukünftig...

  • 07. Nov. 2022

    Deutschland: Wende oder ‚Weiter so‘?

    Seit einiger Zeit weichen Finnland und Schweden bei den Empfehlungen für die Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen unterschiedlich deutlich von den WPATH SOC8 ab und fördern nun psychiatrische/psychologische Behandlung sowie psychosoziale...

  • 05. Nov. 2022

    Medizinische Transition bei Minderjährigen – auch Florida bremst

    Die Ärzte- und die Osteopathie-Kammer in Florida haben beschlossen, keine neuen körper-medizinischen Behandlungen bei Minderjährigen in allgemeinmedizinischen Einrichtungen zuzulassen. Gründe für die Bedenken waren die mangelnde...

  • 27. Okt. 2022

    Anderson: GAT ist ein Kunstfehler!

    Erica Anderson, klinische Psychologin für genderdysphorische Jugendliche in Californien und Ex-WPATH-Vorstandsmitglied, äußerte sich im April 2022 erneut skeptisch zum weitverbreiteten Affirmation-Only-Trend, der Vorgehensweise, die auch als GAT ({tip...

  • 22. Okt. 2022

    GB: Leistungsbeschreibung für den neuen GD-Service

    Am 20.10.2022 wurde ein erster Entwurf der vorläufigen Leistungs­beschreibung zur zukünftigen Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen im {tip title="NHS" content="National Health Service – Nationaler Gesundheitsdienst s. 

  • 18. Okt. 2022

    Beyond WPATH

    Beyond WPATH, eine neue Initiative von Fachleuten für psychische Gesundheit, Wissenschaftlern des öffentlichen Gesundheitswesens und verwandten Organisationen sowie Einzelpersonen, ist ernsthaft besorgt über die schädlichen Auswirkungen der aktuellen WPATH-Empfehlungen (World...

  • 14. Okt. 2022

    BMFSFJ-Regenbogenportal - Tipps für Kinder: Pubertätsblocker

    Seit Jahren legt das Regenbogenportal des Bundes­mini­ste­riums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Jugendlichen und vor allem Kindern, die noch nicht in der Pubertät sind, in unverantwortlicher Weise nahe, dass sie mit...

  • 10. Okt. 2022

    Sich als trans* bezeichnen, aber nicht trans* sein

    Einer der renommiertesten Kinder-&Jugend-Psychiater Spaniens, Celso Arango (Madrid) sagt, dass sich die Zahl der Jugendlichen, die sich als trans bezeichnen, ohne trans zu sein, aufgrund der Ideologisierung vervielfacht hat. Es gäbe einen...

  • 17. Sep. 2022

    WPATH SOC8 erschienen – Altersgrenzen wurden entfernt

    Die neuen Leitlinien der WPATH (SOC8) sind nun – nach längerer Verzögerung – erschienen. Gegenüber der Version 7 von 2012 gibt es neue Kapitel: Non-Binary, Sexual Health, Education und Eunuchs. Erstmals wurde ein eigenständiges Kapitel für...

  • 12. Sep. 2022

    Der Ergänzungsausweis

    Im Verlauf der sozialen Transition wächst bei vielen genderdysphorischen Jugendlichen der Wunsch, den neu gewählten Namen auch offiziell zu ändern. Eine Personen­stands­änderung ist aktuell nur mit Gutachten und bei Minderjährigen mit Zustimmung der Eltern möglich. Die Dt....

  • 08. Aug. 2022

    Neues aus deutschen Medien

    In den vergangenen Monaten erschienen mehrere interessante Artikel (teilweise Bezahlschranke), in denen es um Transition, Detransition, Keira Bell, Self-ID, Elternrechte, TSG, Geschlechtsdefinitionen, Genderdebatte etc. geht.

    Pubertätsblocker für Kinder? Nicht euer...

  • 01. Aug. 2022

    FDA – Warnung „Pseudotumor cerebri“

    Die Food and Drug Administration (FDA) der USA hat eine Warnung zum Risiko eines „Pseudotumor cerebri“ in die Etikettierung von Gonadotropin-Releasing-Hormon(GnRH)-Agonisten aufgenommen. Mit diesen Medikamenten (wie Lupron, Synarel, Triptodur u. a.) werden auch...

  • 08. Juli 2022

    Manifeste européen pour une approche objective du "changement de genre" des mineurs dans les médias

    TV- und Radiosender sowie die Printmedien in Europa werden in einem Europäischen Manifest aufgefordert, die Vielfalt der Standpunkte zum Thema „Transition“ zu repräsentieren und die wissenschaftlich belegten...

  • 21. Juni 2022

    Was hilft unseren GD-Teens wirklich?

    Was benötigen genderdysphorische Jugendliche, um ihre Notlage zu bewältigen? Die heute übliche Vorgehensweise beim Phänomen Rapid Onset Gender Dysphoria (ROGD) im Rahmen des verbreiteten Affirmation-Only-Trends bedeutet in der Regel:

    • sofortige Bestätigung der
    • ...
  • 13. Juni 2022

    Pubertätsblocker: Fragen Sie Dr. Julia

    „Mein Kinderarzt schickte uns zu einem pädiatrischen Endokrinologen, nachdem er gehört hatte, dass mein Kind mit seinem Gender unglücklich war. Der Endokrinologe sagte, dass Pubertätsblocker wie ein Pausenknopf sind, der den Kindern die Möglichkeit gibt, die

    ...
  • 01. Juni 2022

    Aufruf gegen die Fehlberichterstattung des ÖRR

    Faktencheck: Am Beispiel von ARD und ZDF haben einige Wissenschaftler stichprobenartig über 30 Sendungen analysiert. Anstelle einer wahrheitsbasierten und altersgemäßen Sexualaufklärung wird sexualisiert, aber auch ideologisiert – insbesondere zum...

  • 28. Mai 2022

    Ich bin trans, wenn ich es sage?

    Sophinette Becker, erfahrene Psychoanalytikerin, die viele männliche erwachsene Klienten mit trans­sexuel­lem Wunsch hatte, betonte stets die Vielfalt der transsexuellen Entwicklungen und Phänomene, die auch vielfältige „Lösungswege“ erfordern: „DEN ‚echten‘...

  • 25. Mai 2022

    Niederlande – Hört auf, unsere Forschung blindlings zu übernehmen

    Dieselben niederländischen ForscherInnen, die als Pioniere der medizinischen Transitions-Behandlung für Genderdysphorie gelten, fordern seit 2021 mehr Forschung über die aktuelle Zielgruppe von GD-Teens & Twens sowie die...

  • 12. Mai 2022

    Im Zeichen der Vielfalt wird die Sexualität unterdrückt

    Zur „Chemischen Kastration“, wie Pubertätsblocker auch bezeichnet werden, sagte Sophinette Becker (Sexualwissenschaftlerin und psychoanalytische Psychotherapeutin, Frankfurt) bereits 2016 in einem interessanten Gespräch mit Julia König unter...

  • 11. Mai 2022

    Informierte Einwilligung – die heiße Kartoffel

    Keira Bell und Mother A. hatten in Großbritannien geklagt, dass Minderjährige nicht in der Lage seien, in eine körper-medizinische Behandlung von Genderdysphorie einzuwilligen. In einem aufsehenerregenden Urteil hatte Ende 2020 der High Court in...

  • 04. Mai 2022

    Wie geht es Leo?

    Leo gehört zu den mindestens 12 schwedischen Teenagern, die durch Pubertätsblocker geschädigt wurden, s. SVR-Doku. Leo hat ständige Rückenschmerzen, zudem schmerzen Hüften und Schultern. Erstmals 4,5 Jahre nach Beginn der Behandlung mit Pubertätsblockern wurde Leo getestet....

  • 25. Apr. 2022

    Großbritannien – Cass-Review Interims-Report

    Das Cass-Review – eine unabhängige Überprüfung der Genderidentitäts­dienste für Kinder und Jugendliche des NHS in Großbritannien – hat jetzt in einem Zwischenbericht angesprochen, dass der bisherige klinische Ansatz und die Gesamtkonzeption des Dienstes nicht den...

  • 15. Apr. 2022

    Vielfaltsbeauftragter Lehmann reagiert unangemessen

    Wie kann es sein, dass ein höflich formulierter Offener Brief einer besorgten Mutter an Sven Lehmann (neuerdings Vielfaltsbeauftragter im BMFSFJ), eine solche Reaktion auslöst? Lehmann antwortete mit der Teilung eines Instagram-Beitrags, der der...

  • 07. Apr. 2022

    Zeitgeistphänomen trans*

    In einem Hyslop-Uncut Podcastvideo auf YT äußert sich Dr. Alexander Korte (Münchener Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie) ausführlich zu diversen Themen wie Pubertätsprobleme, Gender-Dysphorie, Transsexualität, Risiken von...

  • 24. März 2022

    Ansteckung durch Social Media nachgewiesen

    Bei einem neu aufgetauchten Tic-Phänomen konnte nachgewiesen werden, dass sich Teens offensichtlich durch die Beschäftigung mit bestimmten YouTube-Kanälen ‚infizieren‘ können. Sie litten nicht unter individuellen Tics, sondern zeigten genau die Symptome,...

  • 21. März 2022

    Informierte Einwilligung bei Genderdysphorie – es ist kompliziert

    Die Behandlung der Genderdysphorie erfordert schwierige Entscheidungen von minderjährigen Betroffenen und ihren Eltern, spätestens wenn es um Pubertätsblocker, Cross-Sex-Hormone oder chirurgische Veränderungen geht. Für die...

  • 03. März 2022

    Auch Frankreich mahnt zur Vorsicht

    Ende Februar gab die Academie nationale de Médecine ein Kommuniqué heraus, in dem sie zur Vorsicht bei der Anwendung von Pubertätsblockern und CSH mahnt. Es könne zu zahlreichen unerwünschten Nebenwirkungen und sogar schweren Komplikationen kommen. Eine...

  • 01. März 2022

    Psychotherapie als nicht invasive Behandlungs-Alternative

    Der Psychoanalytiker und Familientherapeut David Schwartz (New York) plädiert für Psychotherapie als Primär­therapie bei Genderdysphorie, eine Low-Tech-Behandlungs­option, die Klienten helfen kann, sich in ihrem vorhandenen Körper...

  • 28. Feb. 2022

    Finnland: Priorisierung von Psychotherapie

    Vor über einem Jahr gab Finnland neue Richtlinien heraus, die Psychotherapie statt Pubertätsblocker und Hormone zur Erstbehandlung von genderdysphorischen Jugendlichen vorsehen. Irreversible ‚geschlechts-bejahende' Interventionen sollen nicht mehr für...

  • 25. Feb. 2022

    Schweden ändert Behandlungsrichtung für GD-Teens

    Die Karolinska-Uniklinik setzte bereits 2021 die Verwendung des „niederländischen Protokolls“ zur Behandlung genderdysphorischer Minderjähriger aus.

    Jetzt, im Februar 2022, hat Schweden die Empfehlungen für die Behandlung von genderdysphorischen...

  • 21. Feb. 2022

    Mein Wille geschehe …

    Spiegel-Autor René Pfister schreibt unter dem Titel: „Mein Wille geschehe – In Deutschland sollen die Bürger ihr Geschlecht bald wählen können. Was bedeutet es, wenn sich der Mensch von den Grenzen der Biologie befreit?“ Zur Debatte stehen Frauen-Sport, Frauenrechte, Quoten,...

  • 18. Feb. 2022

    Eltern brauchen Antworten

    Die Interessengemeinschaft «Transteens Sorge berechtigt» hat heute ihren Fragen-Katalog als OFFENEN BRIEF an einige Experten (Ärzte und Ärztinnen, Psychologen und Psychiater) geschickt.

    Eltern fragen

  • 07. Feb. 2022

    Gender-Giraffen

    - per Klick auf das BildDie Gender-Giraffen sind angekommen! Als Alternative zu den üblichen, eher verwirrenden Gender-Comics hat Genspect kürzlich die Gender-Giraffen erschaffen, um für Kinder die Themen Geschlecht, Gender, Sexualität, Persönlichkeit und Identität altersgerecht...

  • 13. Jan. 2022

    Cross-Sex-Hormone bereits für 13-Jährige?

    Im Beitrag „Fehldiagnose ‚trans‘ – und die gravierenden Folgen“ (Die Welt) berichtet eine Insiderin, „dass es aber heutzutage keine Seltenheit mehr sei, dass Kinder auch mit 13 oder 14 Jahren eine Hormonbehandlung erhalten. ‚Damit ermöglicht man Kindern...

  • 04. Jan. 2022

    Fünf nach zwölf?

    Erica Anderson, Berkeley, Clinical Psychology, WPATH-Mitglied (bis 2021), befürchtet, dass zu viele Heranwachsende zu schnell in ihrer Selbstdiagnose trans* bestätigt und zur Transition weitergeleitet werden, die gar nicht trans* sind. Möglicherweise haben sie entweder mehr oder weniger...

  • 04. Jan. 2022

    Irland sucht nicht mehr …

    nach einer Lösung, für die es kein Problem gibt. Vor einigen Monaten wollte der Grüne irische Minister für Kinder, Gleichstellung, Behinderung, Integration und Jugend Roderic O'Gorman ein Gesetz über ein Verbot von sog. Konversionstherapien auf den Weg bringen. Trotz...

  • 02. Jan. 2022

    Transboys statt Tomboys?

    Spielbergs Film (2021) „Westside-Story“ bleibt optisch in den 50er Jahren, während die Figur Anybodys neuerdings nicht mehr als Tomboy besetzt wird, sondern als Transboy mit geänderten / erweiterten Dialogen sowie Pronomen. Das hat dazu geführt, dass der Film in einigen Ländern...

Lost Boys?

Ein Fünftel bis ein Viertel der genderdysphorischen Jugendlichen ist biologisch männlich, zurzeit scheint ihr Anteil zu steigen.

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