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Eltern schlagen Alarm:
Die Patientensicherheit unserer Teenager ist gefährdet!

premium photo 1677993185886 8094e72d7432 800In einem Offenen Brief fordert Transteens-Sorge-berechtigt die Bundesärztekammer auf, die Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung“ zu stoppen. Wir haben erlebt, wie sich der Zustand unserer Teenager unter dem „affirmativen“ somato-medizinischen Interventionsmodell (on demand), das ‚vom Kindeswillen geleitet‘ wird, eher verschlechtert hat, als dass er sich verbessert hätte.

An die
Bundesärztekammer Berlin
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Betr.: S2k-Leitlinie AWMF-RNr. 028-014

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Eltern1 von Kindern, die seit der Pubertät2 oder im jungen Erwachsenenalter ohne frühkindliche Vorgeschichte ihr Gender/Geschlecht infrage stellen, genderinkongruent sind und sich aufgrund entsprechenden Leidensdrucks (= Genderdysphorie (GD)) in der sozialen, rechtlichen oder medizinischen Transition befinden, bitten wir um Ihre Aufmerksamkeit. Wir sind über die Behandlungs- bzw. Versorgungs-Situation unserer Teens & Twens in Deutschland, um die es im S2k-Leitlinienentwurf geht, äußerst besorgt. Wir haben erlebt, wie sich der Zustand unserer Teenager unter dem „affirmativen“ somato-medizinischen Interventionsmodell (on demand), das ‚vom Kindeswillen geleitet‘ wird, eher verschlechtert hat, als dass er sich verbessert hätte.

Es geht um die Sicherheit unserer Kinder

Die geplante ►S2k-Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugend­alter – Diagnostik und Behandlung” (LL) gefährdet die (Patienten-)Sicherheit unserer Teenager, die wegen Genderinkongruenz bzw. -dysphorie eine Behandlungsmöglichkeit suchen.

Die Fokussierung der Leitlinie allein auf die gender-affirmative Versorgung ist aus unserer Sicht hochproblematisch, da sie unsere Teenager auf Basis unsicherer und mangelhafter Erkenntnisse routinemäßig zur medizinischen Transition führt, zu der ihnen keine Alternative angeboten wird.

  1. Erkennbar ist dies bereits daran, dass die sog. Indikationsstellung für körpermodifizierende medizinische Interventionen in der Liste der Konsensusempfehlungen den größten Umfang einnimmt: Pubertätsblocker – PB (Konsensusempfehlungen VII.K1ff.), Cross-Sex-Hormone – CSH (Konsensusempfehlungen VII.K13ff.) und Brust-OPs (Konsensusempfehlungen VII.K23ff.)
  2. Wenn die Evidenz so schwach und mangelhaft ist, dass die Leitlinie kürzlich von der Kategorie S3 auf S2k (konsensbasiert) abgestuft werden musste, wie sind dann trotzdem „starke“ Empfehlungen möglich für drastische körper-medizinische Maßnahmen, die irreversible lebensverändernde Folgen wie Infertilität, sexuelle Dysfunktion, lebenslange Medikamenten-/Behandlungsabhängigkeit etc. haben?
  3. Es ist erklärungsbedürftig, dass Fachleute auf Basis der internationalen Studienlage und vergleichbarer Patientengruppen in der westlichen Welt zu ganz anderen Empfehlungen kommen. Die Empfehlungen des deutschen LL-Entwurfs stehen im Gegensatz zum vorsichtigeren Vorgehen in Ländern wie Finnland, Schweden, England, Norwegen und Dänemark, die mittlerweile die medizinischen Transitionsmaßnahmen zurückgefahren haben und nicht invasive Maßnahmen priorisieren. Dort werden jetzt als Primärtherapie Psychotherapie, psychosoziale Unterstützung und psychiatrische Behandlung der Begleiterkrankungen präferiert. Der NHS in England hat in einer Kehrtwende kürzlich sämtliche Verweise und Links auf den inzwischen höchst umstrittenen Verband WPATH aus den Richtlinien zu PB und CSH (für Minderjährige) gelöscht.3
  4. Eine sichere und wirksame Versorgung unserer vulnerablen ROGD-Teenager erfordert klare Behandlungsziele insbesondere im Fall frühzeitiger medizinischer Transitionen, stattdessen bleibt in der LL unklar: Müssen unsere Teens & Twens behandelt werden, weil sie TRANS SIND (was auch immer das heißen mag), oder identifizieren sie sich TRANS, weil sie aufgrund einer Adoleszenzkrise IN NOT sind oder weil sie Probleme mit ihrer SEXUELLEN ORIENTIERUNG oder auch mit einer NEURODIVERGENZ haben?
  5. Die medizinische Transition ist hauptsächlich deswegen unsicher, weil durch fehlende Langzeitdaten in der Wissenschaft offensichtlich kaum bekannt ist, wie es den Behandelten mittel- und langfristig geht. Hilary Cass sagte dem Chefredakteur des BMJ:

„I can’t think of another area of paediatric care where we give young people a potentially irreversible treatment and have no idea what happens to them in adulthood.4

  1. Homosexualität wird im LL-Entwurf insofern thematisiert, als die gender-affirmative Behandlung unabhängig von der sexuellen Orientierung stattfinden soll, um Menschen nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung zu diskriminieren. Außerdem gibt es einige unzutreffende Vergleiche zwischen sexueller Orientierung und Transidentifizierung. Dass die frühe PB und CSH-Gabe eine transsexuelle Entwicklung forciert und andere mögliche Verläufe verhindert, ist kein Thema, obwohl es sich um eine wichtige ethische Frage handelt.
  2. In der Leitlinie wird zu wenig differenziert zwischen biologisch ♀ und biologisch ♂ genderdysphorischen Teenagern. Im Rahmen des Dutch Protocols wurde vor einigen Jahrzehnten primär deswegen experimentiert, weil transsexuelle erwachsene Männer mit ihrem „Passing“ unzufrieden waren. Die meisten Studienteilnehmenden in den Niederlanden – damals biologische Jungen – waren bereits während der Kindheit genderdysphorisch. Obwohl die aktuelle Patientengruppe überwiegend aus biologisch weiblichen Teenagern besteht, die erst im Jugendalter ihre Gender-/Geschlechtsprobleme artikulieren und häufig bereits psychiatrisch auffällig waren, steht immer noch die frühe Intervention (ab Tannerstadium II) im Vordergrund. Dabei ist beispielsweise im Cass-Abschlussbericht5 zu lesen, dass gerade für biologische Mädchen bezüglich der Maskulinisierung kein Zeitdruck für eine medizinische Intervention besteht, was insbesondere die PB-Behandlung infrage stellt:

„14.56 Transgender-Männer werden durch Testosteron gut vermännlicht, so dass es keinen offensichtlichen Nutzen von Pubertätsblockern gibt, um ihnen zu helfen, im späteren Leben 'zu passen', vor allem, da die Verwendung von Pubertätsblockern u. 

Wenn (ohne einen Vorlauf mit PB) mit dem Ziel der Maskulinisierung bei biologischen Mädchen erst nach der Volljährigkeit mit medizinischen Interventionen begonnen würde, hätte das für sie viele Vorteile. Beispielsweise wäre die Einschätzung, ob es sich um eine transsexuelle Entwicklung handelt, sicherer, die Fertilitätserhaltung wäre deutlich erfolgreicher, bei Detransition könnten sie sogar ihre Fertilität wieder erlangen. All dies würde ihr Recht auf eine offene Zukunft6 besser wahren.

  1. Die Selbstverständlichkeit, mit der in der Leitlinie die natürliche und altersgerechte fortschreitende „Virilisierung bzw. Feminisierung des körperlichen Erscheinungsbildes“ für genderdysphorische Teenager zum „Schaden“ erklärt wird, ist erschreckend. (S. 149f. Leitlinienentwurf).
  2. Dem Off-Label-Use bei PB und CSH fehlt beunruhigenderweise noch immer die Arzneimittelsicherheit, die sonst bei Medikamenten – auch hinsichtlich ethischer Aspekte – gewährleistet ist. Die Einschätzung in diesem Zusammenhang als lebensgefährliche Krankheit ohne Alternativen, um eine GKV-Erstattung sicherzustellen, ist angesichts neuerer Studien zur Suizidalität sehr zweifelhaft. Bei PB und CSH geht es nicht um Dosierungen, die bei Minderjährigen anders bestimmt werden müssen, sondern um völlig andere Anwendungsbereiche, nämlich bei physiologisch gesunden Jugendlichen die natürliche Pubertät anzuhalten und, wenn die Jugendlichen anschließend zu CSH übergehen (was bei nahezu 100 % der Teens passiert), sie komplett ausfallen zu lassen. Und mit CSH wird eine Entwicklung angestoßen, die in der Natur nicht vorkommt.
  3. Es ist für uns als Eltern nicht nachvollziehbar, wie eine informierte Einwilligung zu den Behandlungen mit PB und CSH (immer im Off-Label-Use) möglich sein soll, wenn die Informationen über den Nutzen nicht verfügbar sind, weil eine fundierte medizinische Evidenz noch immer aussteht und sich unsere Kinder zudem in einer aktuellen psychischen Notlage befinden, in der ihre Urteils- und Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt ist.
  4. Wir Eltern verstehen nicht, warum bei BIID (Body Integrity Identity Disorder) intensive Psychotherapie die Behandlung der Wahl ist, während Psychotherapie als Primärtherapie bei ROGD in Deutschland als kontraindiziert und wirkungslos gilt oder nur als Begleittherapie evtl. geeignet sein soll.7 Auch Essstörungen werden ganz anders behandelt als Genderdysphorie, obwohl es viele Analogien gibt.8
  5. Wir finden es irritierend, dass bereits ein antizipierter Leidensdruck zur Intervention durch medizinische Transitionsmaßnahmen in einem sehr frühen Stadium der Pubertät führen können soll (S. 149). Obwohl Teenager noch gar nicht wirklich erfahren haben, wie sich die Pubertät bei ihnen anfühlt, wie sie verläuft und ob sie sie wesentlich beeinträchtigt, sollen sie praktisch vorbeugend invasiv behandelt werden. Bereits 2016 sagte Sophinette Becker zur

„Möglichkeit, dass Kinder zu Beginn der Pubertät schon pubertätsunterdrückende Hormone bekommen, wenn man sie für transsexuell hält. Man sagt, das sei das Recht des Kindes, das Kind sei in der Lage, mit neun, zehn, elf Jahren zu entscheiden, dass es die bevorstehende Pubertät nicht will. Von der es gar nicht weiß, wie sie ist. Es entscheidet insofern unwissend, es entscheidet schlicht, dass es das ungewisse Bevorstehende nicht will‘ … Im Zeichen der Vielfalt wird die Sexualität unterdrückt. Denn die behandelten Kinder haben dann erst mal keine.“ (Sexualität, die stört, 2016, S. 117f.)

  1. Eine ICD-11(HA60)- oder DSM-5 Diagnose zu stellen, ist vergleichsweise einfach; vorherzusagen, ob ein Teenager tatsächlich eine transsexuelle Entwicklung machen wird, ist auch für Fachleute unmöglich. Biomarker für GD gibt es nicht. Insofern ist es sehr unsicher, ob Minderjährige überhaupt eine Medikalisierung benötigen oder ob sich die Genderdysphorie ohne Medikalisierung mit der Zeit auflöst.9
  2. Im gesamten Entwurf der Leitlinie wird stets davon ausgegangen, dass Transidentität angeboren und unveränderbar ist. Wissenschaftlich ist diese Annahme jedoch unhaltbar und sollte daher nicht die Basis für die invasiven medizinischen Transitionsmaßnahmen (und ihre drastischen irreversiblen Folgen) bei physiologisch gesunden Minderjährigen sein. Zudem stellt die zunehmende Zahl von Detransitionierten die Born-that-way-Hypothese10 infrage. Als Eltern von ROGD-Teenagern sehen wir vielfältige Ursachen, bei denen wir eher von einer entwicklungspsychologischen Entstehung ausgehen.11
  3. Verantwortungsverteilung – Behandler von Teenagern sehen Folgeprobleme der gender-affirmativen Einheitsbehandlung oft gar nicht. Beispiel: Die Vaginalatrophie infolge mehrjähriger CSH-Anwendung wird in dem LL-Entwurf zwar in der Tabelle S. 213 genannt, ist aber ansonsten kein Thema.14 Auch die Verteilung der Verantwortung zwischen denjenigen, die die sog. Indikationen stellen, und den EndokrinologInnen, die die PB und CSH-Behandlung durchführen, ist problematisch.12 Folgen der Pubertätsblockade, wie Hodenatrophie (‚Schrumpfhoden‘) und beeinträchtigte Spermienproduktion bei biologischen ♂-Teenagern, stellen die Reversibilität der PB in Zweifel und können nur von weiteren Fachleuten festgestellt werden, wie kürzlich in der Mayo-Kinik13. Eltern erleben häufig, dass Differenzialdiagnostik vernachlässigt wird, Indikationsschreiben falsche Angaben enthalten oder Diagnosen fehlen, was speziell beim Übergang in die Volljährigkeit vonseiten der Eltern kaum noch korrigiert werden kann.
  4. Es ist zu kritisieren, dass die deutsche Leitlinien-Kommission überwiegend alte Quellen recherchiert hat. Die meisten Literaturrecherchen endeten im September 2017, manche bereits 2015, andere 2018, 2019, eine 2020. Einzelne neuere Literatur wie die WPATH SOC8 wurde nach unklaren Kriterien herangezogen. Die Literaturrecherche und -auswertung wurden nicht von einem unabhängigen Institut durchgeführt. Dies bestärkt den Eindruck, dass die gesamte LL bereits vor der Veröffentlichung rückwärtsgewandt, veraltet und damit unsicher und unbrauchbar ist.
  5. Der Leitlinienentwurf ist auch insofern problematisch, als er unhandlich, unübersichtlich und mit mehreren Hundert Seiten zumindest für Betroffene und ihre Eltern viel zu lang ist. Die Begriffswahl und -benutzung scheinen nicht konsistent zu sein (Indikation, krankheitsfördernde Faktoren?), viele Begriffe sind nicht definiert (z. B. Geschlechtsidentität, Kindeswohl bezogen auf invasive Maßnahmen), sodass Zweifel bestehen, ob eine solche Leitlinie hilfreich sein kann und zur Sicherheit von Behandlungen beiträgt.
  6. Formulierungen wie „bei der Geburt zugewiesenes Geschlecht“ und „Geschlechtsangleichung“ sind unwissenschaftlich, missverständlich, euphemistisch oder gar irreführend. Sie lassen auf eine ideologische Orientierung und politische Beeinflussung schließen und gefährden damit eine sichere medizinische Versorgung.
  7. Eine sichere Versorgung erfordert zudem Transparenz durch eine jährliche Berichterstattung/Statistik, z. B. wie viele Minderjährige und junge Erwachsene mit PB bzw. CSH behandelt werden, diese beendet haben, deren Aussehen chirurgisch verändert wurde, denen gesunde Geschlechts­teile entfernt wurden oder die sich einer fertilitätserhaltenden Maßnahme unterzogen haben. Derzeit gibt es nahezu keine Statistiken dazu. In der Leitlinie werden auch keine statistischen Erhebungen gefordert. Selbst in Deutschland müsste es doch relativ einfach feststellbar sein, wie viele Personen ca. 4 Jahre nach der hormonellen Transition noch Hormon-Rezepte bekommen oder eben nicht mehr.14
  8. Die Referenzierung anderer Leitlinien ist dahingehend problematisch, als es nur wenige Leitlinien gibt, die auf einer unabhängigen systematischen Überprüfung der empirischen Evidenz basieren. Der Cass-Abschlussbericht5 stellte eine zuverlässige Leitlinienentwicklung nur für die schwedischen und finnischen Leitlinien fest. Diese werden allerdings in der deutschen Leitlinie zwar aufgelistet, haben aber ansonsten keine Berücksichtigung gefunden. Zudem wurden laut Cass-Abschlussbericht5 sog. „zirkuläre Querverweise“ zwischen etlichen nationalen und internationalen Leitlinien festgestellt, die trotz schlechter Evidenz den irreführenden Eindruck eines Konsenses zugunsten des medikalisierenden „gender-affirmativen“ Behandlungsansatzes erwecken. Die Priorisierung des gender-affirmativen Modells im deutschen LL-Entwurf ist auch deshalb problematisch, weil keine Alternativen zur medizinischen Transition angeboten werden. Zudem fehlen Ausführungen dazu, was Beratung zum Thema Fertilitätserhaltung bedeutet.
  9. Interessenkonflikte bei AWMF-Consultants und den mandatierten Mitgliedern der LL-Kommission wie eine Stiftungsprofessur, finanziert von der Pharmaindustrie, Mitgliedschaften/Führungspositionen bei diskreditierten Organisationen wie WPATH/EPATH, Leitungsfunktionen in Transgender-Abteilungen medizinischer Einrichtungen etc., sollten im Sinne der Transparenz dringend offengelegt und der Umgang damit erläutert werden.
  10. Die Beteiligung von Betroffenen am Leitlinien-Erstellungs-Prozess scheint sehr einseitig ausgefallen zu sein. Dass es keine öffentliche Konsentierungsphase gab, untergräbt das Vertrauen in die Sicherheit der Leitlinie zusätzlich.
  11. Zu vielen inhaltlichen und formalen Aspekten haben bereits 14 Professoren für Kinder- und Jugendpsychiatrie, die ca. die Hälfte der Professuren dieses Faches mit eigenem Lehrstuhl in Deutschland repräsentieren, ihre profunde Kritik geäußert und die dringende Überarbeitung bzw. die Rücknahme der Leitlinie gefordert.15
  12. Kürzlich erinnerte auch die European Society for Child and Adolescent Psychiatry (Präsident ist Prof. Dr. Jörg M. Fegert, Ulm) an das Prinzip „primum-nilnocere“ – sie hat dazu wichtige Impulse veröffentlicht, Fazit: Im Sinne klinischer, wissenschaftlicher und ethischer Standards müsse unbedingt auf experimentelle und unnötig invasive Behandlungen bei genderdysphorischen Minderjährigen verzichtet werden.16

Wir schlagen Alarm: Bitte stoppen Sie die S2k-Leitlinie AWMF-RNr. 028-014!

Entpathologisierung vs. Pathologisierung: Wir halten die frühe und systematische gender-affirmative Behandlung durch PB, CSH und OPs, wie sie in der Leitlinie für die Zukunft zementiert werden soll, nicht für sicher, zweckmäßig und ethisch akzeptabel, da sie aus unseren physisch gesunden Jugendlichen lebenslange PatientInnen macht und ihre Zukunft unverhältnismäßig einschränkt, ohne dass eine begründete Aussicht auf „Heilung“ der Dysphorie besteht. Behandlungsalternativen, wie sie andere Länder anbieten, fehlen ganz.

Wir halten es für unethisch, die schlechte Qualität der Evidenz anzuerkennen, dann aber dennoch – ohne Nutzen und Schaden ausreichend zu kennen – einseitig starke Empfehlungen für die medizinische Transition von Minderjährigen auszusprechen. PB- und CSH-Behandlungen sind keine trivialen, sondern lebensverändernde Eingriffe, die für unsere Teenager unsicher und möglicherweise vermeidbar sind.17

Mit freundlichen Grüßen

gez. David Allison
Interessengemeinschaft Transteens-Sorge-berechtigt

ParentsofROGDKids Deutschland

 

Referenzen

       

1  Interessengemeinschaft Transteens Sorge berechtigt – Über unsEltern fragen & ParentsofROGDKids

2  ROGD – Rapid Onset Gender Dysphoria s. transteens-sorge-berechtigt.net/rogd.html

3  NHS England Stops Prescribing Puberty Blockers and Updates its Cross-Sex Hormones Policy for Minors, SEGM, 29.03.2024

4  Interview mit Hilary Cass zum Cass-Abschlussbericht, BMJ, 10.04.2024

5  Cass-Abschlussbericht, 09.04.2024

6  Puberty Suppression for Pediatric Gender Dysphoria and the Child’s Right to an Open Future, Jorgensen, Athéa Masson, 02.04.2024

7  Medical body modification in youth with gender dysphoria or body dysmorphic disorder – is current practice coherent and evidencebased? G. Kohls, V. Roessner, 08.11.2022

8  ‚Es gibt evidente Analogien von Geschlechtsdysphorie und Anorexia nervosa‘, in beiden Fällen handelt es sich „um körperdysphorische Störungen mit direktem Bezug zur Sexualität”. Beide können „als maladaptive Lösungsstrategien zur Bewältigung eines subjektiven Überforderungserlebens während der Adoleszenz verstanden werden“, die bei weiblichen Jugendlichen deutlich häufiger vorkommen. Wahlverwandtschaften? Trans-Identifizierung und Anorexia nervosa als maladaptive Lösungsversuche für Entwicklungskonflikte in der weiblichen Adoleszenz, Gille u. a., 2023

9  Development of Gender Non‑Contentedness During Adolescence and Early Adulthood, Rawee u. a., 20.01.2024

10 Access to care and frequency of detransition among a cohort discharged by a UK national adult gender identity clinic: retrospective case-note review, Hall, R., 2021 Continuation of Gender-affirming Hormones Among Transgender Adolescents and Adults, Roberts, C. M. u. a., 2022 Factors Leading to “Detransition” Among Transgender and Gender Diverse People in the United States, J. Turban u. a., 2021 Transition Regret and Detransition: Meanings and Uncertainties, S. Jorgensen, 02.06.2023

11 Mögliche Ursachen:

Die Spitze des Eisbergs c

12 Die in der FAZ interviewte Endokrinologin – die auch Mitglied der LL-Kommission ist – behandelt ca. 700 Jugendliche mit Pubertätsblockern und Hormonen, obwohl sie als „Letztverantwortliche“ für die Verordnung dieser Medikamente nicht immer von deren Transsexualität überzeugt ist:

Mittlerweile denke ich aber, dass auch ein gewisser Hype hinzukommt: Zu uns kommen weibliche Jugendliche, die Probleme mit sich, Gott und der Welt haben, sie fühlen sich nicht richtig bei den Mädchen aufgehoben, sie haben Angststörungen, sie ritzen sich, sie haben Depressionen, und dann finden sie im Internet den Begriff Transgender. ... Bei etwa der Hälfte der Jugendlichen bin ich von ihrer Transidentität nicht überzeugt, aber ich maße mir nicht an, dies zu beurteilen. Die Diagnose einer Transidentität stellt ein Kinder- und Jugendpsychiater oder ein Psychologe." Es gibt einen Transgender-Hype, FAZ, 2019

13 Puberty Blocker and Aging Impact on Testicular Cell States and Function, Murugesh u. a, 27.03.2024

14 „Nele und Elie bekamen gesundheitliche Probleme durch das Testosteron. Sie hatten Krämpfe in ihrer Gebärmutter, und sie litten unter vaginaler Atrophie – also einer Ausdünnung-, Austrocknung und Infektanfälligkeit der Vaginalschleimhaut durch Östrogenmangel.“ WELT, 14.01.2022

15 Behandlungsleitlinie für „Trans“-Kinder – Jugendpsychiater schlagen Alarm, Die WELT, 25.04.2024

16 ESCAP statement on the care for children and adolescents with gender dysphoria: an urgent need for safeguarding clinical, scientific, and ethical standard, 27.04.2024

17 Offener Brief von TTSB an die Fachgesellschaften der S2k-LL GI/GD für KiJu sowie an die AWMF zur Information
„Lebenslange Eingriffe“ – Eltern verlangen Stopp von Behandlungsleitlinie für Trans-Kinder“, Welt, 15.04.2024

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Offener Brief an die Fachgesellschaften: Stoppen Sie die Veröffentlichung der an WPATH-SOC orientierten Leitlinie!

 

Archivbeiträge 2023-2022

  • 13. Dez. 2023

    NL – Debatte zur Transition von Teens &Twens entwickelt Dynamik

    Auch in den Niederlanden hat die Zahl junger Menschen, ins­beson­dere ♀, die transitionieren wollen, erheblich zugenommen. Anscheinend wurde erst kürzlich realisiert, dass mehr als 2.000 junge Menschen auf den Wartelisten der wenigen...

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  • 12. Dez. 2023

    Deutschland: 100 % mehr Anträge zur medizinischen Transition

    2022 hatte der medizinische Dienst 100 % mehr Anträge zu bearbeiten als 2017. Die Zahl der genehmigten und durchgeführten irreversiblen Maßnahmen liegt deutlich unter den 5.813 Anträgen. Die Antragsquoten, differenziert nach ‚Top'- und...

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  • 08. Dez. 2023

    Pathologisierung der Pubertät und Deregulierung der Transmedizin

    Auf YouTube anschauen

    In einer Online-Veranstaltung von Frauenheldinnen e. V. am 06.12.2023 zum Thema „Gesetzgebungsverfahren zum Selbstbestimmungsgesetz – Kippt die Stimmung?“ konnte David Allison, Sprecher von Transteens Sorge

    ...

    Skript: Pathologisierun...

  • 30. Nov. 2023

    Dein Leben ist ein Schiff. Du bist der Kapitän.

    Stephen Levine, klinischer Professor für Psychiatrie und Experte für Trans-Themen, erläuterte, wie ein vernünftiger psychotherapeutischer Ansatz aus seiner Sicht aussehen sollte, der sich an Jugendliche mit Genderdysphorie und deren Eltern wendet und was in...

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  • 27. Nov. 2023

    Studie aus Finnland zum psychiatrischen Bedarf bei GD

    Prof. Kaltiala hat zusammen mit einigen KollegInnen anhand der finnischen Register untersucht, wie sich die psychiatrischen Bedürfnisse der Bevölkerungsgruppe (von 6.655 Personen) mit Genderdysphorie (GD) in der Zeit von 1996 bis 2019 parallel...

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  • 23. Nov. 2023

    Pubertätsblocker – Verwendung und Einschränkung in anderen Ländern

    Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat einige Informationen zum Sachstand der Verwendung von Pubertätsblockern (PB) in anderen Ländern zusammengetragen.

    Wir möchten noch ergänzen, dass es auch in Dänemark die...

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  • 13. Nov. 2023

    Ehrung für die Kritik an der Gender-Medizin für (meist ♀) Jugendliche

    Heute werden die prominentesten französischen Kritikerinnen der Gender-Medizin für Jugendliche mit einem Preis der Academie Aciences Morales Politiques im Institut de France, Paris, geehrt. Die klinische Psychologin Céline...

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  • 08. Nov. 2023

    Stellungnahmen zum SBGG – Anhörung

    Der zunächst am 13.11.2023 geplante Anhörungstermin der Sachverständigen wurde am 08.11. gecancelt. Dazu hatte der Bundestag die bereits vorliegenden Stellungnahmen der Sachverständigen sowie weitere Stellungnahmen veröffentlicht. Der neue Anhörungstermin war am...

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  • 04. Nov. 2023

    UK: Leitfaden zu genderkritischen Ansichten

    Das UK Concil for Psychotherapy (UKCP), Verband britischer Psychotherapieorganisationen und -praktikern, hat einen Leitfaden zum Recht in Bezug auf genderkritische Ansichten und deren Auswirkungen auf die Praxis der Psychotherapie und...

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  • 03. Nov. 2023

    Wie akzeptiert ist die Unterstützung von Trans-Teenagern?

    Ipsos, Marktforschungsunternehmen aus Frankreich, hat weltweit mehr als 22.000 Menschen befragt, ob Transgender-Teenager mit Zustimmung der Sorgeberechtigten Zugang zu „gender-affirming care" (ohne Trans-Operationen) erhalten sollten. 

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  • 28. Okt. 2023

    Schweiz: OPs wegen Diagnose Genderdysphorie

    Quelle: BFS 2023Das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) hat neue Zahlen veröffentlicht: Die Anzahl der stationären geschlechtsangleichenden Eingriffe in der Schweiz (8,8 Mio. Einw.) hat sich in den vergangenen 4 Jahren mehr als verdoppelt, sie stieg um...

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  • 25. Okt. 2023

    Medizin-Skandal

    Die aktuelle Ausgabe des EMMA-Magazins (Inhaltsverzeichnis + Shop) enthält einen Beitragsblock zum „Selbstbestimmungsgesetz“. Ein Beitrag unter dem Titel Medizin-Skandal beschäftigt sich mit der Frage, warum Krankenkassen Kosten für Hormone und Operationen bei Trans* übernehmen und...

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  • 23. Okt. 2023

    England: Gericht folgt Mutter, die vorsichtig vorgehen will

    Eine Mutter in England hat nach 3 Jahren des Wartens eine einstweilige Verfügung erwirkt, die verhindert, dass ihr bald 16-jähriges ROGD-Kind bei einem privaten Dienstleister behandelt wird, wie es ihr Ex-Mann präferiert. Die Mutter...

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  • 22. Okt. 2023

    Kristina Schröder: Was tun wir da?

    Dr. Kristina Schröder, ehemalige Familienministerin (CDU), äußert ein weiteres Mal in der WELT ihre Skepsis gegenüber dem geplanten Selbst­bestimmungs­gesetz. Als Erstes stellt sie klar, dass das aktuell geltende Transsexuellengesetz nicht – wie häufig (sogar von...

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  • 20. Okt. 2023

    Entpathologisierung?

    Im Zusammenhang mit der Behandlung von genderinkongruenten oder genderdysphorischen Minderjährigen wird oft mit dem Begriff Entpathologisierung hantiert. Entpathologisierung bezieht sich hauptsächlich auf das Diagnose-Klassifikationssystem ICD11 der WHO, in dem...

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  • 14. Okt. 2023

    Stellungnahme zur medizinischen Transition von Minderjährigen

    TTSB hat eine Stellungnahme verfasst als Hilfestellung für Eltern, die ExpertInnen oder Institutionen erklären wollen oder müssen, warum sie gegenüber der medizinischen Transition ihres Kindes skeptisch sind.

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  • 12. Okt. 2023

    Genderdysphorie: Wie unterrichten?

    In einem neuen Beitrag geben einige ExpertInnen, darunter die Psychotherapeutin Stella O'Malley, Tipps, wie PädagogInnen, die Mitarbeitende für die Gesundheitsversorgung und für soziale Berufsfelder ausbilden, das Thema Genderdysphorie im Unterricht behandeln...

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  • 10. Okt. 2023

    Gibt es auch in Deutschland ein Rollback?

    Im Dt. Ärzteblatt wird berichtet, dass in etlichen Ländern ein Wandel bezüglich der somato-medi­zi­ni­schen Therapie von Jugendlichen mit Genderdysphorie zu beobachten ist. Es wird erläutert, warum seit...

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  • 07. Okt. 2023

    David Bell (Tavistock) zur Transition von Jugendlichen

    Dr. David Bell, Psychiater und Psychotherapeut (Ex-Governor am Tavistock, London), sprach im Rahmen der Veranstaltung „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“ am 21.09.2023 in Berlin über die Frage, ob bereits Jugendliche...

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  • 06. Okt. 2023

    SBGG: Biologisches Geschlecht nicht durch Genderidentität ersetzen

    Gerhard Schurz, Philosophieprofessor Uni Düsseldorf, ist überzeugt, dass das geplante Selbstbestimmungsgesetz Bürgerinnen und Bürgern „legale Fiktionen“ aufdrängt, deren Übernahme erzwungen werden soll. Die Leugnung der Fiktion aufgrund...

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  • 04. Okt. 2023

    Keine medizinische Transition für Minderjährige in 2 US-Bundesstaaten

    Das U.S. Court of Appeals (6th Circuit) hat am 28.09.2023 eine Entscheidung eines Gerichts auf Bundes­staaten­ebene gekippt und somit dürfen Tennessee und Kentucky Pubertätsblocker, Hormone und geschlechts­anglei­chende Operationen für...

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  • 02. Okt. 2023

    Kinder werden niemals im falschen Körper geboren

    Das ist einer der Sätze auf den Plakaten, über die Chris Elston mit Menschen ins Gespräch kommt und debattiert. Die anderen sind:

    Kinder können Pubertätsblockernnicht zustimmen

    Dad /dad/ noun – ein männlicher Mensch,
       der seine Kinder vor
    ...

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  • 25. Sep. 2023

    Kanada: Eltern protestieren

    Der politische Wind in Kanada dreht. Ein landesweites Netzwerk von Eltern namens 1MillionMarch4Children hat begonnen, sich gegen die Art und Weise zu wehren, wie Schulen den Umgang mit trans-iden­ti­fi­zierten Jugendlichen regeln. LehrerInnen und Schulpersonal müssen Eltern...

    Weiterlesen …

  • 11. Sep. 2023

    Trans-OPs unter 25 in Österreich: Rasante Anstiege und fast nur

    Eine Gruppe Eltern von Jugendlichen mit Genderproblemen aus Österreich hat erneut Zahlen zu Operationen bei Teens & Twens recherchiert und schlägt Alarm: Noch nie wurden so viele Trans OPs an unter 25-Jährigen vorgenommen wie im Jahr...

    Weiterlesen …

  • 09. Sep. 2023

    Petition: Dringender Handlungsbedarf beim Off-Label-Use von PB

    In den USA mahnen Ärzte und Organisationen von Eltern, Fachleuten im Gesundheitswesen, Personen, die transitioniert sind, und Detransitionierten, die sich für eine bessere Versorgung von Minderjährigen einsetzen, in einer Petition...

    Weiterlesen …

  • 31. Aug. 2023

    Trans* im Sport

    Martina Navratilova, einst weltbeste Tennisspielerin, schreibt über das Thema Fairness im Sport und insbesondere über den Umgang mit transidentifizierten Männern. Frauen, die von Veranstaltern, Verbänden, Betreibern gesagt bekommen, dass die Rechte von transidentifizierten Männern Vorrang vor ihrem...

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  • 22. Aug. 2023

    Trans – Skandal

    Die aktuelle Ausgabe des EMMA-Magazins (Shop) enthält ein Dossier zum „Trans-Skandal – Die Fatalen Folgen von Hormonen und OPs“ mit den folgenden sehr informativen Beiträgen bzw. Interviews:

    Was HORMONE anrichten. Es gibt kein Zurück. Ein Interview mit dem Endokrinologen der

    ...

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  • 11. Aug. 2023

    Regenbogenfieber

    Wo sind wir gelandet, wenn sogar gewöhnliche Produkte, wie Kaffee, skandalträchtig vermarktet werden müssen? In den Sozialen Medien kursiert die Illustration einer Person, die so cool ist, dass sie sogar surfen kann, während sie einen Kaffeebecher in der Hand hält. Blaue Haare und...

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  • 10. Aug. 2023

    Trans* als Projekt?

    Erwachsenwerden, Persönlichkeitsbildung sind out, Identität ist in. Was hat sich für Teens & Twens geändert, seit Identität in aller Munde ist und Menschwerdung, Charakterbildung, Persönlichkeitsentwicklung nur noch äußerst selten thematisiert werden?

    War nicht...

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  • 08. Aug. 2023

    Australien – Sicherheitsbedenken beim genderaffirmativen Ansatz

    Dr. Jillian Spencer, Kinder- und Jugendpsychiaterin (Queensland), hielt am 06.08.2023 in Brisbane einen Vortrag über ihre Sicherheitsbedenken gegen den medikalisierten „genderaffirmativen“ Ansatz zur Behandlung von Minderjährigen mit GD<.

    Sie sieht die schwierige Situation für Eltern, die Hilfe für ihre genderdysphorischen Teenager suchen, aber verhindern wollen, dass sie durch eine medizinische Transition Schaden erleiden. Ihre Warnung an Eltern lautet:

    „Parents, please carefully screen the mental health clinicians that you allow to engage with your child. It is wise for you to meet the clinician before any appointment with your child to check that you are comfortable with the approach they will take.”

    Watch out! Too many parents are blindsided by risky gender medicine, B. Lane, 18.08.2023

    Chief psychiatrist backs independent review of gender medicine, B. Lane, 29.09.2023

    Flying blind, B. Lane, 04.12.2023

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  • 31. Juli 2023

    PB und CSH – Systematisches Review aus Schweden

    Ziel schwedischer ForscherInnen war es, die Auswirkungen einer Hormonbehandlung bei genderdysphorischen Minderjährigen auf die psychosoziale und mentale Gesundheit, die Kognition, die Körperzusammensetzung und die Stoffwechselmarker zu bewerten.

    A...

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  • 28. Juli 2023

    England: 1 Jahr nach der Ankündigung der Schließung des GIDS

    Ende Juli 2022 wurde die Schließung des umstrittenen Gender Identity Development Service am Tavistock & Portman NHS Foundation Trust angekündigt, nachdem der „Affirmation-Only"-Ansatz Jugendliche routinemäßig schnell, aber letztlich...

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  • 14. Juli 2023

    Transition bei GD-Jugendlichen wird ohne Beweise vorangetrieben

    21 renommierte ExpertInnen für GD aus den Ländern F, UK, S, NO, B, FR SW, CA, USA, voran die finnische Professorin Riittakerttu Kaltiala, widersprechen der Idee der ‚gender-affirmativen Versorgung‘ ({tip title="PB, CSH, OPs:"...

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  • 30. Juni 2023

    SBGG überfordert Jugendliche

    Heike Schmoll von der renommierten Frankfurter Allgemeinen Zeitung hält die im Referentenentwurf zum sog. Selbstbestimmungsgesetz (SGBB) „ausschließliche Selbstdefinition der eigenen Geschlechtszugehörigkeit“ für „vollkommen beliebig“. Sie kritisiert, dass...

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  • 30. Juni 2023

    Was besorgte Eltern wissen wollen

    Stephen Levine (am. Psychiater und Sexologe) u. a. stellen in einem sehr interessanten Beitrag den Stand des Wissens zur Behandlung von ROGD-Jugendlichen dar.

    Insbesondere wägen sie den gender-affirmativen Ansatz gegen neuere besonnenere Behandlungen unter...

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  • 27. Juni 2023

    Ist Gender-Ideologie eine Art Religion?

    Colette Colfer ist eine irische Dozentin für Religions­wissen­schaften an der South East Technological University und Radiojournalistin. Sie hält Vorträge über Weltreligionen und Ethik. In ihrem Vortrag Ende April in Killarney (IR) hat sie die religiösen...

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  • 24. Juni 2023

    Transition statt Auseinandersetzung?

    Robert Withers, Psychoanalytiker (Brighton, UK), fragte bereits 2020 angesichts der Vielzahl von jungen transidentifizierten Menschen mit psychologischen Problemen, ob die „gender-affirmative“ Medikalisierung ein Versuch ist, dem Erleben von psychischem Leid...

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  • 08. Juni 2023

    Ist die Medikalisierung von GD Missbrauch?

    Obwohl keine Behörde weltweit Pubertätsblocker zur Verhinderung der natürlichen Pubertät zugelassen hat und weder Reversibilität noch Sicherheit und Wirksamkeit hinreichend belegt sind, werden Lupron & Co. standardmäßig ‚off-label‘ angewandt. Auch die sich...

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  • 11. Mai 2023

    Trans* als Performance?

    Der klinische Psychotherapeut und Autor Joseph Burgo referenziert auf die „Als ob“-Persönlichkeit, die die Psychoanalytikerin Helene Deutsch Mitte des letzten Jahrhunderts beschrieben hat. Die Formulierung „Als ob“-Persönlichkeit bezieht sich auf das damalige Verständnis von...

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  • 02. Mai 2023

    Gibt es Möglichkeiten, das Erwachsenwerden zu vermeiden?

    Erwachsene würden diese Frage immer mit NEIN beantworten. Anorexia nervosa oder Trans-Identifikation scheinen jedoch für vulnerable, unsichere Jugendliche mit einem fragilen Selbstbewusstsein (größtenteils ♀), Möglichkeiten zu sein, ihre...

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  • 30. Apr. 2023

    Gender-affirmative Therapien für Jugendliche – 13 Unwahrheiten

    Am 21. Februar 2023 hörte der Gesundheits- und Sozialausschuss des Repräsentantenhauses von Florida die Stellungnahme des Psychiaters Stephen Levine MD, an. Levine erläuterte 13 wissenschaftlich falsche Annahmen, die für die...

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  • 08. Apr. 2023

    TikTok missachtet Kinderschutz

    Weil alleine im Jahr 2020 über 1,4 Millionen Kinder unter 13 Jahren ohne Einwilligung der Eltern einen Account eröffnen konnten, ist das Unternehmen TikTok in England nun zu einer Strafe von 14,57 Mio. € verurteilt worden. Die Regeln der TikTok-Plattform gaben vor, dass es...

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  • 01. Apr. 2023

    ROGD – Elternbefragung ausgewertet

    Suzanna Diaz und Michael Bailey veröffentlichten in einem peer-reviewten Artikel die Ergebnisse einer Umfrage unter Eltern, die sich im Zeitraum v. 2017-21 an die Initiative Parentsof­ROGDKids gewandt haben. Die Eltern berichteten über 1.655 Teens&Twens, deren...

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  • 21. März 2023

    Die Diskussion um das Dutch Protocol erreicht die Politik in den NL

    Die niederländische Oppositionspolitikerin und Ärztin Dr. Nicki Pouw-Verweij verlangt vom niederländischen Gesundheitsminister Dr. Ernst Kuipers, dass er Maßnahmen ergreift, um autistische Minderjährige vor der medizinischen Transition...

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  • 10. März 2023

    Killarney-Conference: The BIGGER PICTURE

    Zur Situation und dem Umgang mit Teens & Twens, die Hilfe benötigen, weil sie unzufrieden mit ihrem Geschlecht bzw. Gender sind, gibt es unterschiedliche Positionen. Parallel zur EPATH-Tagung fand Ende April in Killarney/Irland eine...

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  • 08. März 2023

    GD-Behandlung: Debatte in den USA und international

    Immer mehr Bundesstaaten der USA schränken die sog. gender-bestätigende Behandlung von Minderjährigen ein, z. B.: Tennesee, Missisippi, Alabama, Arkansas, South Dakota, Utah und Florida. Jennifer Block erläutert die Situation im British Medical...

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  • 06. März 2023

    Anderson stellt ‚Fast-Tracking‘ von GD-Teenagern infrage

    Erica Anderson, klinische Psychologie für genderdysphorische Jugendliche in Kalifornien und Ex-WPATH-Vorstandsmitglied, kritisiert den „Affirmation-Only-Trend“, bei dem Teens allein aufgrund des Vorhandenseins von Genderdysphorie kurzerhand...

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  • 25. Feb. 2023

    „Nennen Sie es nicht evidenzbasiert”

    Die Studienlage zu den Behandlungsmethoden für genderin­kon­gru­en­te Minderjährige ist weltweit dieselbe. Die verschiedenen medizinischen Leitlinien, die zur Behandlung von Gender-Inkon­gruenz herausgegeben wurden, zeigen allerdings eine enorme Bandbreite an...

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  • 21. Feb. 2023

    Wie Michael Biggs auf Pubertätsblocker kam

    In einem interessanten Podcast berichtet Michael Biggs, Sozio­logie­professor an der Universität Oxford, wie er zum Thema Sex und Gender, hauptsächlich aber zu den Pubertätsblocker-Studien gekommen ist.

    Dr. Biggs war maßgeblich beteiligt an der...

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  • 20. Feb. 2023

    Australien: Neue Studie offenbart Handlungsbedarf

    Ein Team von Fachleuten des Gender-Services des NSW Children’s Hospital Westmead hat 79 genderdysphorische Jugendliche in einer „prospektiven Follow-Up-Studie“ über 4–9 Jahre nachverfolgt. Das Resümee klingt bemerkenswert kritisch.

    Developmental...

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  • 16. Feb. 2023

    Was lief in der Tavistock-Klinik für Trans-Teenager schief?

    Hannah Barnes, renommierte BBC-Journalistin, hat genau recherchiert, wie es zur Schließung der berühmten Gender-Klinik für Kinder und Jugendliche Tavistock GIDS gekommen ist und was bei einer aktuellen Warteliste von 8.000 Überweisungen...

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  • 07. Feb. 2023

    Schweden: Besorgte Eltern erfolgreich

    Schon früher als in Deutschland haben in Schweden besorgte Eltern von genderdysphorischen Teens & Twens begonnen, sich zu vernetzen, Informationen auszutauschen und zu veröffentlichen, Briefe zu schreiben und an die Presse zu gehen. Treffen zu organisieren und...

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  • 05. Feb. 2023

    ROGD – Was tun?

    Eltern eines ROGD-Teens stehen immer vor der Herausforderung, entscheiden zu müssen, wie dem leidenden Kind bestmöglich geholfen werden soll. Eine Möglichkeit besteht darin, sich an den Leitlinien der WPATH (World Professional Association for Transgender Health) für die...

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  • 11. Dez. 2022

    Staatlich kontrollierter Maulkorb für Eltern

    Eltern haben einerseits elterliche Pflichten, z. B. bei der Erziehung, andererseits sollen sie – was die Selbstidentifikation ihrer Kinder angeht – zukünftig noch nicht einmal offen mit ihnen über Transitionswünsche und -maßnahmen diskutieren und/oder ihre...

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  • 02. Dez. 2022

    Immer mehr Fachleute tendieren bei GAT zur Vorsicht

    Am 09.11.2022 fand eine interdisziplinäre psychia­trisch/psycho­thera­peutische Fachtagung zum Thema „Transgender-Jugendliche in der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ auf Einladung von Prof. Dr. Joh. Hebebrand, Direktor der Klinik für Psychiatrie,...

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  • 29. Nov. 2022

    Junge Menschen mit Schwierigkeiten – zu 80 % nicht trans*

    Juan García Mellado, leitender Psychiater der Abteilung für Genderidentität (UID) an der Uniklinik von Burgos (Nordspanien), berichtet, dass 80 % der jungen Menschen, die zur Erstkonsultation in seine Abteilung kommen, nicht trans* sind,...

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  • 28. Nov. 2022

    Placeboeffekte bei GAT

    Alison Clayton von der University of Melbourne wirft die Frage auf, inwieweit es durch den gender-affirmativen Behandlungsansatz (GAT), der neben psychosozialer Versorgung auch hormonelle und chirurgische Eingriffe bei Genderdysphorie umfasst, Placebo (günstige) und Nocebo...

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  • 11. Nov. 2022

    Steuern oder weiter Autopilot?

    In England, Finnland, Schweden ist die Abkehr von rascher Medikalisierung und invasiven Maßnahmen bei der Behandlung Jugendlicher mit Geschlechts- bzw. Gender-Problemen im Gange. Hier hat ein Bewusstsein für die Risiken und Unwägbarkeiten dieser schlecht belegten...

  • 11. Nov. 2022

    Self-ID für Jugendliche?

    Einmal jährlich soll jede/r sowohl Geschlechts­eintrag als auch Vornamen beim Standesamt kostenfrei und ohne Gutachten per Selbsterklärung ändern lassen können. Statt eine zusätzliche Kategorie für subjektive Gender-Identität einzuführen, soll in der Gesetzgebung zukünftig...

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  • 07. Nov. 2022

    Deutschland: Wende oder ‚Weiter so‘?

    Seit einiger Zeit weichen Finnland und Schweden bei den Empfehlungen für die Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen unterschiedlich deutlich von den WPATH SOC8 ab und fördern nun psychiatrische/psychologische Behandlung sowie psychosoziale...

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  • 05. Nov. 2022

    Medizinische Transition bei Minderjährigen – auch Florida bremst

    Die Ärzte- und die Osteopathie-Kammer in Florida haben beschlossen, keine neuen körper-medizinischen Behandlungen bei Minderjährigen in allgemeinmedizinischen Einrichtungen zuzulassen. Gründe für die Bedenken waren die mangelnde...

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  • 27. Okt. 2022

    Anderson: GAT ist ein Kunstfehler!

    Erica Anderson, klinische Psychologin für genderdysphorische Jugendliche in Californien und Ex-WPATH-Vorstandsmitglied, äußerte sich im April 2022 erneut skeptisch zum weitverbreiteten Affirmation-Only-Trend, der Vorgehensweise, die auch als GAT ({tip...

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  • 22. Okt. 2022

    GB: Leistungsbeschreibung für den neuen GD-Service

    Am 20.10.2022 wurde ein erster Entwurf der vorläufigen Leistungs­beschreibung zur zukünftigen Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen im {tip title="NHS" content="National Health Service – Nationaler Gesundheitsdienst s. 

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  • 18. Okt. 2022

    Beyond WPATH

    Beyond WPATH, eine neue Initiative von Fachleuten für psychische Gesundheit, Wissenschaftlern des öffentlichen Gesundheitswesens und verwandten Organisationen sowie Einzelpersonen, ist ernsthaft besorgt über die schädlichen Auswirkungen der aktuellen WPATH-Empfehlungen (World...

  • 14. Okt. 2022

    BMFSFJ-Regenbogenportal - Tipps für Kinder: Pubertätsblocker

    Seit Jahren legt das Regenbogenportal des Bundes­mini­ste­riums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Jugendlichen und vor allem Kindern, die noch nicht in der Pubertät sind, in unverantwortlicher Weise nahe, dass sie mit...

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  • 10. Okt. 2022

    Sich als trans* bezeichnen, aber nicht trans* sein

    Einer der renommiertesten Kinder-&Jugend-Psychiater Spaniens, Celso Arango (Madrid) sagt, dass sich die Zahl der Jugendlichen, die sich als trans bezeichnen, ohne trans zu sein, aufgrund der Ideologisierung vervielfacht hat. Es gäbe einen...

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  • 17. Sep. 2022

    WPATH SOC8 erschienen – Altersgrenzen wurden entfernt

    Die neuen Leitlinien der WPATH (SOC8) sind nun – nach längerer Verzögerung – erschienen. Gegenüber der Version 7 von 2012 gibt es neue Kapitel: Non-Binary, Sexual Health, Education und Eunuchs. Erstmals wurde ein eigenständiges Kapitel für...

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  • 12. Sep. 2022

    Der Ergänzungsausweis

    Im Verlauf der sozialen Transition wächst bei vielen genderdysphorischen Jugendlichen der Wunsch, den neu gewählten Namen auch offiziell zu ändern. Eine Personen­stands­änderung ist aktuell nur mit Gutachten und bei Minderjährigen mit Zustimmung der Eltern möglich. Die Dt....

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  • 08. Aug. 2022

    Neues aus deutschen Medien

    In den vergangenen Monaten erschienen mehrere interessante Artikel (teilweise Bezahlschranke), in denen es um Transition, Detransition, Keira Bell, Self-ID, Elternrechte, TSG, Geschlechtsdefinitionen, Genderdebatte etc. geht.

    Pubertätsblocker für Kinder? Nicht euer...

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  • 01. Aug. 2022

    FDA – Warnung „Pseudotumor cerebri“

    Die Food and Drug Administration (FDA) der USA hat eine Warnung zum Risiko eines „Pseudotumor cerebri“ in die Etikettierung von Gonadotropin-Releasing-Hormon(GnRH)-Agonisten aufgenommen. Mit diesen Medikamenten (wie Lupron, Synarel, Triptodur u. a.) werden auch...

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  • 08. Juli 2022

    Manifeste européen pour une approche objective du "changement de genre" des mineurs dans les médias

    TV- und Radiosender sowie die Printmedien in Europa werden in einem Europäischen Manifest aufgefordert, die Vielfalt der Standpunkte zum Thema „Transition“ zu repräsentieren und die wissenschaftlich belegten...

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  • 21. Juni 2022

    Was hilft unseren GD-Teens wirklich?

    Was benötigen genderdysphorische Jugendliche, um ihre Notlage zu bewältigen? Die heute übliche Vorgehensweise beim Phänomen Rapid Onset Gender Dysphoria (ROGD) im Rahmen des verbreiteten Affirmation-Only-Trends bedeutet in der Regel:

    • sofortige Bestätigung der
    • ...

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  • 13. Juni 2022

    Pubertätsblocker: Fragen Sie Dr. Julia

    „Mein Kinderarzt schickte uns zu einem pädiatrischen Endokrinologen, nachdem er gehört hatte, dass mein Kind mit seinem Gender unglücklich war. Der Endokrinologe sagte, dass Pubertätsblocker wie ein Pausenknopf sind, der den Kindern die Möglichkeit gibt, die

    ...

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  • 01. Juni 2022

    Aufruf gegen die Fehlberichterstattung des ÖRR

    Faktencheck: Am Beispiel von ARD und ZDF haben einige Wissenschaftler stichprobenartig über 30 Sendungen analysiert. Anstelle einer wahrheitsbasierten und altersgemäßen Sexualaufklärung wird sexualisiert, aber auch ideologisiert – insbesondere zum...

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  • 28. Mai 2022

    Ich bin trans, wenn ich es sage?

    Sophinette Becker, erfahrene Psychoanalytikerin, die viele männliche erwachsene Klienten mit trans­sexuel­lem Wunsch hatte, betonte stets die Vielfalt der transsexuellen Entwicklungen und Phänomene, die auch vielfältige „Lösungswege“ erfordern: „DEN ‚echten‘...

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  • 25. Mai 2022

    Niederlande – Hört auf, unsere Forschung blindlings zu übernehmen

    Dieselben niederländischen ForscherInnen, die als Pioniere der medizinischen Transitions-Behandlung für Genderdysphorie gelten, fordern seit 2021 mehr Forschung über die aktuelle Zielgruppe von GD-Teens & Twens sowie die...

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  • 12. Mai 2022

    Im Zeichen der Vielfalt wird die Sexualität unterdrückt

    Zur „Chemischen Kastration“, wie Pubertätsblocker auch bezeichnet werden, sagte Sophinette Becker (Sexualwissenschaftlerin und psychoanalytische Psychotherapeutin, Frankfurt) bereits 2016 in einem interessanten Gespräch mit Julia König unter...

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  • 11. Mai 2022

    Informierte Einwilligung – die heiße Kartoffel

    Keira Bell und Mother A. hatten in Großbritannien geklagt, dass Minderjährige nicht in der Lage seien, in eine körper-medizinische Behandlung von Genderdysphorie einzuwilligen. In einem aufsehenerregenden Urteil hatte Ende 2020 der High Court in...

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  • 04. Mai 2022

    Wie geht es Leo?

    Leo gehört zu den mindestens 12 schwedischen Teenagern, die durch Pubertätsblocker geschädigt wurden, s. SVR-Doku. Leo hat ständige Rückenschmerzen, zudem schmerzen Hüften und Schultern. Erstmals 4,5 Jahre nach Beginn der Behandlung mit Pubertätsblockern wurde Leo getestet....

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  • 25. Apr. 2022

    Großbritannien – Cass-Review Interims-Report

    Das Cass-Review – eine unabhängige Überprüfung der Genderidentitäts­dienste für Kinder und Jugendliche des NHS in Großbritannien – hat jetzt in einem Zwischenbericht angesprochen, dass der bisherige klinische Ansatz und die Gesamtkonzeption des Dienstes nicht den...

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  • 15. Apr. 2022

    Vielfaltsbeauftragter Lehmann reagiert unangemessen

    Wie kann es sein, dass ein höflich formulierter Offener Brief einer besorgten Mutter an Sven Lehmann (neuerdings Vielfaltsbeauftragter im BMFSFJ), eine solche Reaktion auslöst? Lehmann antwortete mit der Teilung eines Instagram-Beitrags, der der...

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  • 07. Apr. 2022

    Zeitgeistphänomen trans*

    In einem Hyslop-Uncut Podcastvideo auf YT äußert sich Dr. Alexander Korte (Münchener Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie) ausführlich zu diversen Themen wie Pubertätsprobleme, Gender-Dysphorie, Transsexualität, Risiken von...

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  • 24. März 2022

    Ansteckung durch Social Media nachgewiesen

    Bei einem neu aufgetauchten Tic-Phänomen konnte nachgewiesen werden, dass sich Teens offensichtlich durch die Beschäftigung mit bestimmten YouTube-Kanälen ‚infizieren‘ können. Sie litten nicht unter individuellen Tics, sondern zeigten genau die Symptome,...

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  • 21. März 2022

    Informierte Einwilligung bei Genderdysphorie – es ist kompliziert

    Die Behandlung der Genderdysphorie erfordert schwierige Entscheidungen von minderjährigen Betroffenen und ihren Eltern, spätestens wenn es um Pubertätsblocker, Cross-Sex-Hormone oder chirurgische Veränderungen geht. Für die...

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  • 03. März 2022

    Auch Frankreich mahnt zur Vorsicht

    Ende Februar gab die Academie nationale de Médecine ein Kommuniqué heraus, in dem sie zur Vorsicht bei der Anwendung von Pubertätsblockern und CSH mahnt. Es könne zu zahlreichen unerwünschten Nebenwirkungen und sogar schweren Komplikationen kommen. Eine...

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  • 01. März 2022

    Psychotherapie als nicht invasive Behandlungs-Alternative

    Der Psychoanalytiker und Familientherapeut David Schwartz (New York) plädiert für Psychotherapie als Primär­therapie bei Genderdysphorie, eine Low-Tech-Behandlungs­option, die Klienten helfen kann, sich in ihrem vorhandenen Körper...

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  • 28. Feb. 2022

    Finnland: Priorisierung von Psychotherapie

    Vor über einem Jahr gab Finnland neue Richtlinien heraus, die Psychotherapie statt Pubertätsblocker und Hormone zur Erstbehandlung von genderdysphorischen Jugendlichen vorsehen. Irreversible ‚geschlechts-bejahende' Interventionen sollen nicht mehr für...

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  • 25. Feb. 2022

    Schweden ändert Behandlungsrichtung für GD-Teens

    Die Karolinska-Uniklinik setzte bereits 2021 die Verwendung des „niederländischen Protokolls“ zur Behandlung genderdysphorischer Minderjähriger aus.

    Jetzt, im Februar 2022, hat Schweden die Empfehlungen für die Behandlung von genderdysphorischen...

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  • 21. Feb. 2022

    Mein Wille geschehe …

    Spiegel-Autor René Pfister schreibt unter dem Titel: „Mein Wille geschehe – In Deutschland sollen die Bürger ihr Geschlecht bald wählen können. Was bedeutet es, wenn sich der Mensch von den Grenzen der Biologie befreit?“ Zur Debatte stehen Frauen-Sport, Frauenrechte, Quoten,...

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  • 18. Feb. 2022

    Eltern brauchen Antworten

    Die Interessengemeinschaft «Transteens Sorge berechtigt» hat heute ihren Fragen-Katalog als OFFENEN BRIEF an einige Experten (Ärzte und Ärztinnen, Psychologen und Psychiater) geschickt.

    Eltern fragen

  • 07. Feb. 2022

    Gender-Giraffen

    - per Klick auf das BildDie Gender-Giraffen sind angekommen! Als Alternative zu den üblichen, eher verwirrenden Gender-Comics hat Genspect kürzlich die Gender-Giraffen erschaffen, um für Kinder die Themen Geschlecht, Gender, Sexualität, Persönlichkeit und Identität altersgerecht...

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  • 13. Jan. 2022

    Cross-Sex-Hormone bereits für 13-Jährige?

    Im Beitrag „Fehldiagnose ‚trans‘ – und die gravierenden Folgen“ (Die Welt) berichtet eine Insiderin, „dass es aber heutzutage keine Seltenheit mehr sei, dass Kinder auch mit 13 oder 14 Jahren eine Hormonbehandlung erhalten. ‚Damit ermöglicht man Kindern...

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  • 04. Jan. 2022

    Fünf nach zwölf?

    Erica Anderson, Berkeley, Clinical Psychology, WPATH-Mitglied (bis 2021), befürchtet, dass zu viele Heranwachsende zu schnell in ihrer Selbstdiagnose trans* bestätigt und zur Transition weitergeleitet werden, die gar nicht trans* sind. Möglicherweise haben sie entweder mehr oder weniger...

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  • 04. Jan. 2022

    Irland sucht nicht mehr …

    nach einer Lösung, für die es kein Problem gibt. Vor einigen Monaten wollte der Grüne irische Minister für Kinder, Gleichstellung, Behinderung, Integration und Jugend Roderic O'Gorman ein Gesetz über ein Verbot von sog. Konversionstherapien auf den Weg bringen. Trotz...

  • 02. Jan. 2022

    Transboys statt Tomboys?

    Spielbergs Film (2021) „Westside-Story“ bleibt optisch in den 50er Jahren, während die Figur Anybodys neuerdings nicht mehr als Tomboy besetzt wird, sondern als Transboy mit geänderten / erweiterten Dialogen sowie Pronomen. Das hat dazu geführt, dass der Film in einigen Ländern...

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Lost Boys?

Ein Fünftel bis ein Viertel der genderdysphorischen Jugendlichen ist biologisch männlich, zurzeit scheint ihr Anteil zu steigen.

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