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Entscheidung US-Supreme Court vs. Skrmetti*) (Tennessee)

Wikimedia CommonsDer Supreme Court der USA hat mit 6 zu 3 Stimmen entschieden, dass ein Gesetz des Bundesstaates Tennessee, das bestimmte medizinische Behandlungen für transgender Minderjährige verbietet, verfassungskonform ist und „nicht der verschärften Prüfung gemäß der Gleichbehandlungsklausel des 14. Zusatzartikels zur Verfassung der Vereinigten Staaten unterliegt sowie die Anforderungen einer rationalen Grundlage erfüllt.“ Das Gesetz in Tennessee bleibt daher bestehen. Im überprüften Gesetz von Tennessee wird u. a. behauptet, dass „dieser Staat ein legitimes, wesentliches und zwingendes Interesse daran hat, Minderjährige dazu zu ermutigen, ihr Geschlecht zu schätzen, insbesondere während der Pubertät“. Das Urteil bedeutet, dass Bundesstaaten das Recht haben, die Praxis der „medizinischen Versorgung" von gender­dyspho­rischen/-inkongruenten Minderjährigen zu regulieren. Für die Gesetze der anderen 27 US-Bundesstaaten, die seit 2021 medizinische Transitionsbehandlungen einschränken oder verbieten, gilt das Urteil ebenso.

United States v. Skrmetti, scrotusblog, 18.06.2025, Urteil

*)Jonathan Skrmetti war in diesem Fall der Anwalt für Tennessee.

Zahlen

In den USA gibt es weit über 100 Kliniken, die medizinische Eingriffe für genderdysphorische oder -inkongruente Minderjährige anbieten. Es soll sich zwischen 2017 und 2023 um 320.000 bis 400.000 Minderjährige mit diesen Diagnosen handeln (Analyse des Manhattan Instituts).

Urteilsbegründungen

US-Supreme Court
Wikimedia Commons
Primär ging es in dem Verfahren um Gleichbehandlungsgrundsätze und Diskriminierungsgesetzgebung. Das Gericht erklärte, dass die Einschränkungen des Gesetzes in Tennessee nicht auf das Geschlecht abzielten, sondern auf das Alter der Behandelten und auf die medizinische Indikation. Es wurde unterschieden zwischen der Behandlung einer Krankheit (z. B. Indikation pubertas praecox) und einem Wunsch, die natürliche Pubertät gesunder Teenager mit Genderinkongruenz/-dysphorie zu verschieben bzw. zu verhindern.

Das Gericht hat die unterschiedlichen Verwendungszwecke, die auch von Hilary Cass angesprochen wurden, gewürdigt. GnRHa-Medikamente sind für Kinder, deren Pubertät zu früh durch zu hohe GnRHa-Werte einsetzt, zugelassen und sinnvoll. Diese Anwendung kann aber nicht einfach auf die natürliche Pubertät mit den dafür normalen GnRHa-Werten extrapoliert werden:

„In precocious puberty … what the puberty blockers are doing is returning [abnormally high hormone levels] to normal. But when puberty blockers are used to treat gender-related distress, doctors suppress the normal rise in sex hormones that takes place in adolescence. “It’s completely opposite.” What’s more, when used to treat gender-related distress, blockers are primarily given at a time when the brain is “developing quite complex decision-making abilities and your bones are also growing at pace. So, suppressing at that time is completely different from suppressing in younger children.”

Wenn Selbstkontrolle und -regulierung im Gesundheitswesen versagen

Dann kann der Gesetzgeber eingreifen:

„The [Skrmetti] ruling effectively establishes a path forward for states to restrict practices their legislatures regard as harmful and inadequately regulated." (Leor Sapir)

Folgende Feststellungen und Bedenken hatte der Gesetzgeber von Tennessee in seiner Begründung für das Verbot der medizinischen Behandlung von Minderjährigen aufgrund ihres Geschlechts angeführt:

  1. „These hormonal treatments can lead to a minor 'becoming irreversibly sterile, having increased risk of disease and illness, or suffering from adverse and sometimes fatal psychological consequences.'"
  2. „[It is] likely that not all harmful effects associated with these types of medical procedures when performed on a minor are yet fully known, as many of these procedures, when performed on a minor for such purposes, are experimental in nature and not supported by high-quality, long-term medical studies."
  3. „Minors lack the maturity to fully understand and appreciate the life-altering consequences of such procedures and … many individuals have expressed regret for medical procedures that were performed on or administered to them for such purposes when they were minors.”
  4. „There is evidence that the conflict between sex and gender 'can be resolved by less invasive approaches that are likely to result in better outcomes for the minor.'”

Warum muss die Medizin reguliert werden?

Der kanadische Jurist Peter Sim stellt interessante Überlegungen an, warum es überhaupt politische Regulierungen für medizinische Praktiken geben muss und ob das Skrmetti-Urteil auch Auswirkungen auf Erwachsene haben könnte.

Außerdem nennt er 3 Haupthindernisse, die eine bessere psychische Versorgung von genderdysphorischen Menschen einschränken und die auch nicht durch Verbote oder die Abschreckung von schädlichen und ineffektiven medizinischen Transitionen zu lösen sind:

  • One is conversion therapy legislation, which has been used to discourage therapists who do not support the gender affirming model from working with gender dysphoria at all. The legislation is often reinforced by internal policies of professional associations and hospitals.
  • The cost of psychotherapy is another obstacle. Prescriptions for hormones, and the associated lab tests, are not cheap, but they are considerably less expensive than weekly psychotherapy sessions. If health insurance provides coverage for prescriptions but limited or no support for psychotherapy, there may be a strong financial incentive to try medical transition.
  • The third and largest problem is the lack of qualified therapists. Most therapists fall into one of two categories: those who trained more than 10 years ago when gender dysphoria was extremely rare, and those trained in the last 10 years who have been indoctrinated in the affirmation-only approach.

Peter Sim meint, wenn die Vertreter der Gesundheitsberufe es ernst damit meinen, die Politik aus der Medizin herauszuhalten, sollten sie vor allem den Einfluss politischer Indeologie in der Ausbildung des Nachwuchses beenden.

Adults Only? Peter Sim, 22.06.2025


Suizid-Lüge

Auch zum Thema Suizid waren die Richter gut informiert. Der Anwalt der ACLU, Chase Strangio konnte dieses Argument nicht aufrechterhalten:

„During the oral argument in the case, Chase Strangio, the lawyer for the ACLU, arguing to overturn Tennessee’s ban, was forced to acknowledge to Justice Samuel Alito that 'completed suicide, thankfully and admittedly, is rare.'”(thefp, 18.06.2025)

Außerdem bestätigte Strangio bei der Anhörung im Dezember 2024, dass einige Studien keine Beweise dafür erbracht haben, dass die Medikalisierung bei Genderdysphorie vollendete Suizide reduziert.


Gibt es weitere rechtliche, aber auch politische Bedeutungen und Folgen?

In Presse und Internet gibt es verschiedene interessante Spekulationen und Hoffnungen zur Entscheidung:

„A second-order effect, one can hope, is that the ruling will draw more attention to the flimsy evidence base, lack of reasonable clinical rationale, and ethical problems in the provision of these interventions to minors.” (Leor Sapir)

Konsequenzen für Deutschland?

Till Amelung ist überzeugt,

„Dieses Urteil ist ein schwerer Rückschlag für den Transaktivismus im Besonderen, aber auch für den LGBT-Aktivismus im Allgemeinen. Die Folgen und Ursachen sind tiefgreifend und sollten auch in Deutschland gründlich analysiert werde."

„Nun stehen LGBT-AktivistInnen und unter ihnen zuvörderst die Transaktivistas in den USA vor einem Scherbenhaufen. Doch auch in Deutschland könnte der affirmativen Behandlung von Minderjährigen ein ähnliches Schicksal drohen, denn sie beruht hier wie in den USA auf den gleichen Prämissen. In den USA kann man sehen was passiert, wenn der Staat als Kavallerie einreiten muss, weil die Selbstreinigungseffekte auf einem medizinischen Feld defekt sind. Hiesige LGBT-Aktivistas sollten sich sehr gut überlegen, ob sie es so weit kommen lassen wollen."

USA: Wie Transaktivistas vor dem Supreme Court Roulette spielten – und alles verloren, queernations, T. Amelung, 22.06.2025


3 große US-Medien ändern ihre Berichterstattung zur trans-affirmativen Behandlung

Im Urteil zum Fall Skrmetti folgte der Oberste Gerichtshof der USA nicht dem Affirmation-Only-Trend, bei dem stets behauptet wurde, es bestehe Konsens für medizinische Transitionsmaßnahmen als „medizinische Notwendigkeit". Anlässlich der Urteilsverkündung fielen mehrere Berichte in den liberalen A-Medien in den USA auf. Neu war, dass die Dogmen des Trends kritischer als in den vergangenen Jahren unter die Lupe genommen wurden.

Nicholas Confessore, New York Times

In einem sehr ausführlichen Beitrag stellt Nicholas Confessore die Hintergründe und die Entwicklung zum Gerichtsverfahren US Supreme Court vs. Skrmetti (Tennessee) dar.

„As Skrmetti and other lawsuits made their way through federal courts, some of the central medical claims girding the legal case for pediatric gender treatments — that decades of thorough study had found them to be safe and effective – began to unravel amid growing scrutiny by other doctors and experts.“

Auch spielte eine Rolle, dass 2024 in anderen Gerichtsverfahren Tausende interner E-Mails und Dokumente veröffentlicht wurden, die zeigten, wie die WPATH-Standards zur Transgender-Versorgung zustande gekommen sind. Beispiel:

„Citing legal battles over gender medicine, other documents showed, clinicians working on SOC-8 urged colleagues to avoid phrases like 'insufficient evidence' and 'limited data', and to emphasize terms that would assume totemic importance in courts across the country, like 'medical necessity' and 'evidence based.'"

Die Bedenken aus dem Cass Review spielten im Verfahren eine wichtige Rolle:

„Cass’s report sent shock waves across the Atlantic. There was '“no evidence' that gender-affirming treatments reduced the risk that trans teenagers would die by suicide, her review found. SOC-8’s adolescent chapter lacked 'developmental rigor.' And the much-cited consensus of medical associations was a mirage."

Confessore glaubt, einige maßgebliche LGBT*-Aktivistas sähen den „Fall Skrmetti als Glücksspiel mit tragischem Ende, da es auf fehlerhafter Politik und unsicherer Wissenschaft beruht". In den vergangenen Jahren habe die LGBT*-Bewegung Theorien über Gender und Geschlecht verbreitet, die die meisten Bürger und Bürgerinnen nicht verstanden und unterstützt hätten.

How the Transgender Rights Movement Bet on the Supreme Court and Lost, nytimes, N. Confessore, 19.06.2025

Andrew Sullivan, New York Times

Andrew Sullivan, amerikanischer Journalist, der sich als „schwul, nicht queer" bezeichnet, legte in einem Gastbeitrag in der NYTimes dar, dass ihm die prä-homosexuellen Kinder und Jugendlichen, die eine Genderdysphorie entwickeln, ein besonderes Anliegen sind.

„Puberty blockers literally block gay and lesbian kids from the chance at that possible resolution of their gender dysphoria. There is a real conflict here, and it’s obscured by the LGBTQ+ identity.“

USA: Die Kampagne für Transkinder hat gerade eine Wahl, den Scotus und die NYT verloren, queernations, A. Sullivan, 30.06.2025

How the Gay Rights Movement Radicalized, and Lost Its Way, nytimes, A. Sullivan, 26.06.2025

Alex Byrne, Washington Post

Der liberale Philosoph Alex Byrne bestätigte, dass er einer der AutorInnen des Reviews ist, der vom US-Gesundheitsministerium unter Trump in Auftrag gegeben worden war. Er erläuterte, warum das Review so wichtig und notwendig war.

„The review was prompted by an executive order signed by President Donald Trump at the end of January, which set for us a May 1 deadline. The order’s inflammatory and tendentious language understandably roused suspicions among liberals. But the review wasn’t written by zealots busily grinding axes. In fact, liberals were in the majority. Some of us were paranoid that the White House would try to control the content of the review or even alter it pre-publication; that worry proved unfounded.“

I co-wrote the anonymous HHS-Report on pediatric gender medicine, A. Byrne, 26.06.2025

Helen Lewis, The Atlantic

Helen Lewis scheut sich nicht, zuzugeben, dass sie ihre Meinung im Laufe der Zeit geändert hat. Heute beurteilt sie viele Aspekte der trans-affirmativen Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen als Fehlinformationen.

„Perhaps the greatest piece of misinformation believed by liberals, however, is that the American standards of care in this area are strongly evidence-based. In fact, at this point, the fairest thing to say about the evidence surrounding medical transition for adolescents—the so-called Dutch protocol, as opposed to talk therapy and other support—is that it is weak and inconclusive. Yes, as activists are keen to point out, most major American medical associations support the Dutch protocol. But consensus is not the same as evidence. And that consensus is politically influenced.”

Lewis dachte auch lange, dass Pubertätsblocker „lebensrettend“ seien und eine sichere und reversible Behandlung. Seit dem Keira-Bell-Prozess ist sie jedoch überzeugt, dass Pubertätsblocker „stattdessen eine Einbahnstraße zur vollständigen Transition mit irreversiblen körperlichen Veränderungen" sind.

„Thanks to the Supreme Court’s oral questioning in Skrmetti and the discovery process in Alabama, we now have a clearer picture of how youth gender medicine has really been operating in the United States, and an uncomfortable insight into how advocacy groups and medical associations have tamped down their own concerns about its evidence base."

The Liberal Misinformation Bubble About Youth Gender Medicine – How the Left Ended Up Disbelieving the Science, H. Lewis, 29.06.2025

Bernard Lane hat den Stimmungswandel anlässlich des Skrmetti-Urteils in den großen amerikanischen Medien kommentiert und stellt Auszüge aus den oben genannten Beiträgen zur Verfügung, die meist hinter der Bezahlschranke liegen, sowie Links zu weiteren Kommentaren weniger bedeutender Medien.

Trans wrongs - American liberals are getting the message, belatedly, that serious mistakes have been made in the name of progress, B. Lane, 01.07.2025


The Protocol – Podcast

Fast zeitgleich mit dem Skrmetti-Urteil erzielte ein 6-teiliger nytimes-Podcast zum Niederländischen Protokoll und den derzeitigen Behandlungsstandards in den USA hohe Aufmerksamkeit, wurde aber sehr unterschiedlich bewertet.

The Protocol, nytimes, 05.06.2025, YT

Leor Sapir mokiert sich u. a. über die im nytimes-Podcast verwendete Sprache:

„The term 'ban,' applied to these laws by their critics, is adopted reflexively in the podcast. It’s an odd choice, considering that we don’t usually talk about other age-restriction laws this way. No one calls age minimums for tattoos or alcohol 'bans' on tattoos or alcohol. The podcast also uses the term 'gender-affirming care', or 'the care' for short, as if it were merely a neutral technical term, which, of course, it’s not. It’s a euphemism, and, like 'child mutilation,' it reflects a value judgment."

Obwohl der Podcast die Frage klären soll, wie „Wissenschaft und Politik“ in der pädiatrischen Gendermedizin „so miteinander verflochten sind", enthält er „genau null“ Interviews mit Gesetzgebern und Politikern.

„Let that sink in. In a podcast on medicine and politics, where age-restriction laws feature prominently as a theme, never once do listeners get to hear a justification for these laws from those who actually worked to pass them."

Sapir schreibt, dass es ein Kerngedanke des amerikanischen Liberalismus war, dass Regierende verpflichtet sind, eine Branche zu regulieren, die sich nicht selbst reguliert.

„The story of pediatric gender medicine in the United States is, in large part, one of the medical profession’s failure to self-regulate. That failure is a key part of the story of how medicine and politics became entangled, but The Protocol never mentions it."

The New York Times’s Pediatric Gender Medicine Podcast Disappoints, city-journal, L. Sapir, 13.06.2025

Mia Hughes, Genspect Canada und Autorin von The WPATH Files, schreibt, dass der Podcast zwar viele Berichte von Schlüsselpersonen pro und contra Pubertätsunterdrückung enthält, um den Skandal der pädiatrischen Gendermedizin zu verstehen, hätte weiter unter die Oberfläche recherchiert werden müssen. Sie spekuliert:

„In its new podcast, The Protocol, The New York Times failed to do this—perhaps because its audience isn’t ready for such depth, or perhaps journalist Azeen Ghorayshi has somehow managed to spend years immersed in this scandal without ever fully under-standing it. Or perhaps it’s because The New York Times played such a pivotal early role in promoting this medical treatment and the ideology that sustains it, making it impossible for the flagship outlet to face the truth head-on.“

Die Pioniere des Niederländischen Experiments würden in der gesamten Serie „mit bedingungsloser Ehrerbietung behandelt", deren Ansatz als „sorgfältige und vernünftige Reaktion auf das schreckliche Leiden" junger genderdysphorischer Menschen dargestellt.

„Also notably absent were the difficult questions from Ghorayshi and Mitchell. At no point do they put it to de Vries and Cohen-Kettenis that this was, and still is, medical experimentation on healthy children and adolescents. … Nor is there any acknowledgment that, even with thorough psychological assessments, it remains impossible to reliably determine which young people will persist in a cross-sex identity into adulthood and which will naturally desist. … According to the New York Times, mistakes have been made, but not by Cohen-Kettenis and de Vries."

Der Podcast des renommierten Mediums NY Times wirke gründlich und ausgewogen, der Schein aber trüge:

„It misses the central truths, avoids the hard questions, and fails to grapple with the heart of the scandal. In doing so, it risks misleading listeners who lack deeper knowledge of the subject, leaving them with the false impression that they’ve heard the full story, when they’ve only been offered a shallow, sanitized glimpse of a far darker reality. By honouring those who designed and unleashed one of the most reckless medical experiments in history, the podcast not only dishonors the victims, but also dismisses the anguish of families enduring the consequences. The New York Times had a chance to tell the truth; instead, it chose to revere those responsible for the harm.“

Die NY Times hatte im Vorfeld Audioberichte von betroffenen Eltern angefordert. Die Podcast-Serie endet allerdings mit Audioausschnitten nur von bestätigenden Eltern und glücklich transitionierten Kindern. Laut PITT waren auch andere Berichte darunter:

„Many parents sent in testimonials explaining how gender affirming care has been a nightmare for their children and their families; that their children are the subject of a massive medical experiment and that gender transition is the medical scandal of our lifetime.

None of these were aired." (PITT, 13.06.2025)

Auch gab es in den 6 Folgen keine Berichte von Detransitionierten, deren Bedauern oder Transitionsausstieg im Durchschnitt erst 8–10 Jahre nach der Transition einsetzt.

„We don’t hear a single word from any of those people. This is an egregious error. There are plenty of lawsuits by detransitioners out there, and a subreddit with thousands of them. They are easy to find, but, as usual, The New York Times didn’t give them a platform. Nor did they mention that Reed’s trans husband has now very publicly detransitioned, and supports her work on regulating youth gender medicine for kids.

Take that in for a minute. They took two years to do a podcast on the youth gender culture war, and didn’t feature a single young person hurt by it. They didn’t feature a single young person who lost body parts only to find out later that they were just gay, or autistic, or depressed. I’m sorry. I was willing to give this podcast a chance—grateful, even, that finally the Times-worshipping people in my neighborhood would understand the issue better. But they won’t." (Lisa Seline Davis, 13.06.2025

Mehr …

Skrmetti: WPATH and Cass Review in serious collision before the US Supreme Court – The significance of Skrmetti for Therapists, parents and children, P. Jenkins, 16.07.2025

 

Archivbeiträge 2023-2022

  • 13. Dez. 2023

    NL – Debatte zur Transition von Teens &Twens entwickelt Dynamik

    Auch in den Niederlanden hat die Zahl junger Menschen, ins­beson­dere ♀, die transitionieren wollen, erheblich zugenommen. Anscheinend wurde erst kürzlich realisiert, dass mehr als 2.000 junge Menschen auf den Wartelisten der wenigen...

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  • 12. Dez. 2023

    Deutschland: 100 % mehr Anträge zur medizinischen Transition

    2022 hatte der medizinische Dienst 100 % mehr Anträge zu bearbeiten als 2017. Die Zahl der genehmigten und durchgeführten irreversiblen Maßnahmen liegt deutlich unter den 5.813 Anträgen. Die Antragsquoten, differenziert nach ‚Top'- und...

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  • 08. Dez. 2023

    Pathologisierung der Pubertät und Deregulierung der Transmedizin

    Auf YouTube anschauen

    In einer Online-Veranstaltung von Frauenheldinnen e. V. am 06.12.2023 zum Thema „Gesetzgebungsverfahren zum Selbstbestimmungsgesetz – Kippt die Stimmung?“ konnte David Allison, Sprecher von Transteens Sorge

    ...

    Skript: Pathologisierun...

  • 30. Nov. 2023

    Dein Leben ist ein Schiff. Du bist der Kapitän.

    Stephen Levine, klinischer Professor für Psychiatrie und Experte für Trans-Themen, erläuterte, wie ein vernünftiger psychotherapeutischer Ansatz aus seiner Sicht aussehen sollte, der sich an Jugendliche mit Genderdysphorie und deren Eltern wendet und was in...

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  • 27. Nov. 2023

    Studie aus Finnland zum psychiatrischen Bedarf bei GD

    Prof. Kaltiala hat zusammen mit einigen KollegInnen anhand der finnischen Register untersucht, wie sich die psychiatrischen Bedürfnisse der Bevölkerungsgruppe (von 6.655 Personen) mit Genderdysphorie (GD) in der Zeit von 1996 bis 2019 parallel...

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  • 23. Nov. 2023

    Pubertätsblocker – Verwendung und Einschränkung in anderen Ländern

    Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat einige Informationen zum Sachstand der Verwendung von Pubertätsblockern (PB) in anderen Ländern zusammengetragen.

    Wir möchten noch ergänzen, dass es auch in Dänemark die...

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  • 13. Nov. 2023

    Ehrung für die Kritik an der Gender-Medizin für (meist ♀) Jugendliche

    Heute werden die prominentesten französischen Kritikerinnen der Gender-Medizin für Jugendliche mit einem Preis der Academie Aciences Morales Politiques im Institut de France, Paris, geehrt. Die klinische Psychologin Céline...

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  • 08. Nov. 2023

    Stellungnahmen zum SBGG – Anhörung

    Der zunächst am 13.11.2023 geplante Anhörungstermin der Sachverständigen wurde am 08.11. gecancelt. Dazu hatte der Bundestag die bereits vorliegenden Stellungnahmen der Sachverständigen sowie weitere Stellungnahmen veröffentlicht. Der neue Anhörungstermin war am...

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  • 04. Nov. 2023

    UK: Leitfaden zu genderkritischen Ansichten

    Das UK Concil for Psychotherapy (UKCP), Verband britischer Psychotherapieorganisationen und -praktikern, hat einen Leitfaden zum Recht in Bezug auf genderkritische Ansichten und deren Auswirkungen auf die Praxis der Psychotherapie und...

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  • 03. Nov. 2023

    Wie akzeptiert ist die Unterstützung von Trans-Teenagern?

    Ipsos, Marktforschungsunternehmen aus Frankreich, hat weltweit mehr als 22.000 Menschen befragt, ob Transgender-Teenager mit Zustimmung der Sorgeberechtigten Zugang zu „gender-affirming care" (ohne Trans-Operationen) erhalten sollten. 

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  • 28. Okt. 2023

    Schweiz: OPs wegen Diagnose Genderdysphorie

    Quelle: BFS 2023Das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) hat neue Zahlen veröffentlicht: Die Anzahl der stationären geschlechtsangleichenden Eingriffe in der Schweiz (8,8 Mio. Einw.) hat sich in den vergangenen 4 Jahren mehr als verdoppelt, sie stieg um...

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  • 25. Okt. 2023

    Medizin-Skandal

    Die aktuelle Ausgabe des EMMA-Magazins (Inhaltsverzeichnis + Shop) enthält einen Beitragsblock zum „Selbstbestimmungsgesetz“. Ein Beitrag unter dem Titel Medizin-Skandal beschäftigt sich mit der Frage, warum Krankenkassen Kosten für Hormone und Operationen bei Trans* übernehmen und...

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  • 23. Okt. 2023

    England: Gericht folgt Mutter, die vorsichtig vorgehen will

    Eine Mutter in England hat nach 3 Jahren des Wartens eine einstweilige Verfügung erwirkt, die verhindert, dass ihr bald 16-jähriges ROGD-Kind bei einem privaten Dienstleister behandelt wird, wie es ihr Ex-Mann präferiert. Die Mutter...

    Weiterlesen …

  • 22. Okt. 2023

    Kristina Schröder: Was tun wir da?

    Dr. Kristina Schröder, ehemalige Familienministerin (CDU), äußert ein weiteres Mal in der WELT ihre Skepsis gegenüber dem geplanten Selbst­bestimmungs­gesetz. Als Erstes stellt sie klar, dass das aktuell geltende Transsexuellengesetz nicht – wie häufig (sogar von...

    Weiterlesen …

  • 20. Okt. 2023

    Entpathologisierung?

    Im Zusammenhang mit der Behandlung von genderinkongruenten oder genderdysphorischen Minderjährigen wird oft mit dem Begriff Entpathologisierung hantiert. Entpathologisierung bezieht sich hauptsächlich auf das Diagnose-Klassifikationssystem ICD11 der WHO, in dem...

    Weiterlesen …

  • 14. Okt. 2023

    Stellungnahme zur medizinischen Transition von Minderjährigen

    TTSB hat eine Stellungnahme verfasst als Hilfestellung für Eltern, die ExpertInnen oder Institutionen erklären wollen oder müssen, warum sie gegenüber der medizinischen Transition ihres Kindes skeptisch sind.

    Weiterlesen …

  • 12. Okt. 2023

    Genderdysphorie: Wie unterrichten?

    In einem neuen Beitrag geben einige ExpertInnen, darunter die Psychotherapeutin Stella O'Malley, Tipps, wie PädagogInnen, die Mitarbeitende für die Gesundheitsversorgung und für soziale Berufsfelder ausbilden, das Thema Genderdysphorie im Unterricht behandeln...

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  • 10. Okt. 2023

    Gibt es auch in Deutschland ein Rollback?

    Im Dt. Ärzteblatt wird berichtet, dass in etlichen Ländern ein Wandel bezüglich der somato-medi­zi­ni­schen Therapie von Jugendlichen mit Genderdysphorie zu beobachten ist. Es wird erläutert, warum seit...

    Weiterlesen …

  • 07. Okt. 2023

    David Bell (Tavistock) zur Transition von Jugendlichen

    Dr. David Bell, Psychiater und Psychotherapeut (Ex-Governor am Tavistock, London), sprach im Rahmen der Veranstaltung „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“ am 21.09.2023 in Berlin über die Frage, ob bereits Jugendliche...

    Weiterlesen …

  • 06. Okt. 2023

    SBGG: Biologisches Geschlecht nicht durch Genderidentität ersetzen

    Gerhard Schurz, Philosophieprofessor Uni Düsseldorf, ist überzeugt, dass das geplante Selbstbestimmungsgesetz Bürgerinnen und Bürgern „legale Fiktionen“ aufdrängt, deren Übernahme erzwungen werden soll. Die Leugnung der Fiktion aufgrund...

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  • 04. Okt. 2023

    Keine medizinische Transition für Minderjährige in 2 US-Bundesstaaten

    Das U.S. Court of Appeals (6th Circuit) hat am 28.09.2023 eine Entscheidung eines Gerichts auf Bundes­staaten­ebene gekippt und somit dürfen Tennessee und Kentucky Pubertätsblocker, Hormone und geschlechts­anglei­chende Operationen für...

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  • 02. Okt. 2023

    Kinder werden niemals im falschen Körper geboren

    Das ist einer der Sätze auf den Plakaten, über die Chris Elston mit Menschen ins Gespräch kommt und debattiert. Die anderen sind:

    Kinder können Pubertätsblockernnicht zustimmen

    Dad /dad/ noun – ein männlicher Mensch,
       der seine Kinder vor
    ...

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  • 25. Sep. 2023

    Kanada: Eltern protestieren

    Der politische Wind in Kanada dreht. Ein landesweites Netzwerk von Eltern namens 1MillionMarch4Children hat begonnen, sich gegen die Art und Weise zu wehren, wie Schulen den Umgang mit trans-iden­ti­fi­zierten Jugendlichen regeln. LehrerInnen und Schulpersonal müssen Eltern...

    Weiterlesen …

  • 11. Sep. 2023

    Trans-OPs unter 25 in Österreich: Rasante Anstiege und fast nur

    Eine Gruppe Eltern von Jugendlichen mit Genderproblemen aus Österreich hat erneut Zahlen zu Operationen bei Teens & Twens recherchiert und schlägt Alarm: Noch nie wurden so viele Trans OPs an unter 25-Jährigen vorgenommen wie im Jahr...

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  • 09. Sep. 2023

    Petition: Dringender Handlungsbedarf beim Off-Label-Use von PB

    In den USA mahnen Ärzte und Organisationen von Eltern, Fachleuten im Gesundheitswesen, Personen, die transitioniert sind, und Detransitionierten, die sich für eine bessere Versorgung von Minderjährigen einsetzen, in einer Petition...

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  • 31. Aug. 2023

    Trans* im Sport

    Martina Navratilova, einst weltbeste Tennisspielerin, schreibt über das Thema Fairness im Sport und insbesondere über den Umgang mit transidentifizierten Männern. Frauen, die von Veranstaltern, Verbänden, Betreibern gesagt bekommen, dass die Rechte von transidentifizierten Männern Vorrang vor ihrem...

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  • 22. Aug. 2023

    Trans – Skandal

    Die aktuelle Ausgabe des EMMA-Magazins (Shop) enthält ein Dossier zum „Trans-Skandal – Die Fatalen Folgen von Hormonen und OPs“ mit den folgenden sehr informativen Beiträgen bzw. Interviews:

    Was HORMONE anrichten. Es gibt kein Zurück. Ein Interview mit dem Endokrinologen der

    ...

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  • 11. Aug. 2023

    Regenbogenfieber

    Wo sind wir gelandet, wenn sogar gewöhnliche Produkte, wie Kaffee, skandalträchtig vermarktet werden müssen? In den Sozialen Medien kursiert die Illustration einer Person, die so cool ist, dass sie sogar surfen kann, während sie einen Kaffeebecher in der Hand hält. Blaue Haare und...

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  • 10. Aug. 2023

    Trans* als Projekt?

    Erwachsenwerden, Persönlichkeitsbildung sind out, Identität ist in. Was hat sich für Teens & Twens geändert, seit Identität in aller Munde ist und Menschwerdung, Charakterbildung, Persönlichkeitsentwicklung nur noch äußerst selten thematisiert werden?

    War nicht...

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  • 08. Aug. 2023

    Australien – Sicherheitsbedenken beim genderaffirmativen Ansatz

    Dr. Jillian Spencer, Kinder- und Jugendpsychiaterin (Queensland), hielt am 06.08.2023 in Brisbane einen Vortrag über ihre Sicherheitsbedenken gegen den medikalisierten „genderaffirmativen“ Ansatz zur Behandlung von Minderjährigen mit GD<.

    Sie sieht die schwierige Situation für Eltern, die Hilfe für ihre genderdysphorischen Teenager suchen, aber verhindern wollen, dass sie durch eine medizinische Transition Schaden erleiden. Ihre Warnung an Eltern lautet:

    „Parents, please carefully screen the mental health clinicians that you allow to engage with your child. It is wise for you to meet the clinician before any appointment with your child to check that you are comfortable with the approach they will take.”

    Watch out! Too many parents are blindsided by risky gender medicine, B. Lane, 18.08.2023

    Chief psychiatrist backs independent review of gender medicine, B. Lane, 29.09.2023

    Flying blind, B. Lane, 04.12.2023

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  • 31. Juli 2023

    PB und CSH – Systematisches Review aus Schweden

    Ziel schwedischer ForscherInnen war es, die Auswirkungen einer Hormonbehandlung bei genderdysphorischen Minderjährigen auf die psychosoziale und mentale Gesundheit, die Kognition, die Körperzusammensetzung und die Stoffwechselmarker zu bewerten.

    A...

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  • 28. Juli 2023

    England: 1 Jahr nach der Ankündigung der Schließung des GIDS

    Ende Juli 2022 wurde die Schließung des umstrittenen Gender Identity Development Service am Tavistock & Portman NHS Foundation Trust angekündigt, nachdem der „Affirmation-Only"-Ansatz Jugendliche routinemäßig schnell, aber letztlich...

    Weiterlesen …

  • 14. Juli 2023

    Transition bei GD-Jugendlichen wird ohne Beweise vorangetrieben

    21 renommierte ExpertInnen für GD aus den Ländern F, UK, S, NO, B, FR SW, CA, USA, voran die finnische Professorin Riittakerttu Kaltiala, widersprechen der Idee der ‚gender-affirmativen Versorgung‘ ({tip title="PB, CSH, OPs:"...

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  • 30. Juni 2023

    SBGG überfordert Jugendliche

    Heike Schmoll von der renommierten Frankfurter Allgemeinen Zeitung hält die im Referentenentwurf zum sog. Selbstbestimmungsgesetz (SGBB) „ausschließliche Selbstdefinition der eigenen Geschlechtszugehörigkeit“ für „vollkommen beliebig“. Sie kritisiert, dass...

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  • 30. Juni 2023

    Was besorgte Eltern wissen wollen

    Stephen Levine (am. Psychiater und Sexologe) u. a. stellen in einem sehr interessanten Beitrag den Stand des Wissens zur Behandlung von ROGD-Jugendlichen dar.

    Insbesondere wägen sie den gender-affirmativen Ansatz gegen neuere besonnenere Behandlungen unter...

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  • 27. Juni 2023

    Ist Gender-Ideologie eine Art Religion?

    Colette Colfer ist eine irische Dozentin für Religions­wissen­schaften an der South East Technological University und Radiojournalistin. Sie hält Vorträge über Weltreligionen und Ethik. In ihrem Vortrag Ende April in Killarney (IR) hat sie die religiösen...

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  • 24. Juni 2023

    Transition statt Auseinandersetzung?

    Robert Withers, Psychoanalytiker (Brighton, UK), fragte bereits 2020 angesichts der Vielzahl von jungen transidentifizierten Menschen mit psychologischen Problemen, ob die „gender-affirmative“ Medikalisierung ein Versuch ist, dem Erleben von psychischem Leid...

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  • 08. Juni 2023

    Ist die Medikalisierung von GD Missbrauch?

    Obwohl keine Behörde weltweit Pubertätsblocker zur Verhinderung der natürlichen Pubertät zugelassen hat und weder Reversibilität noch Sicherheit und Wirksamkeit hinreichend belegt sind, werden Lupron & Co. standardmäßig ‚off-label‘ angewandt. Auch die sich...

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  • 11. Mai 2023

    Trans* als Performance?

    Der klinische Psychotherapeut und Autor Joseph Burgo referenziert auf die „Als ob“-Persönlichkeit, die die Psychoanalytikerin Helene Deutsch Mitte des letzten Jahrhunderts beschrieben hat. Die Formulierung „Als ob“-Persönlichkeit bezieht sich auf das damalige Verständnis von...

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  • 02. Mai 2023

    Gibt es Möglichkeiten, das Erwachsenwerden zu vermeiden?

    Erwachsene würden diese Frage immer mit NEIN beantworten. Anorexia nervosa oder Trans-Identifikation scheinen jedoch für vulnerable, unsichere Jugendliche mit einem fragilen Selbstbewusstsein (größtenteils ♀), Möglichkeiten zu sein, ihre...

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  • 30. Apr. 2023

    Gender-affirmative Therapien für Jugendliche – 13 Unwahrheiten

    Am 21. Februar 2023 hörte der Gesundheits- und Sozialausschuss des Repräsentantenhauses von Florida die Stellungnahme des Psychiaters Stephen Levine MD, an. Levine erläuterte 13 wissenschaftlich falsche Annahmen, die für die...

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  • 08. Apr. 2023

    TikTok missachtet Kinderschutz

    Weil alleine im Jahr 2020 über 1,4 Millionen Kinder unter 13 Jahren ohne Einwilligung der Eltern einen Account eröffnen konnten, ist das Unternehmen TikTok in England nun zu einer Strafe von 14,57 Mio. € verurteilt worden. Die Regeln der TikTok-Plattform gaben vor, dass es...

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  • 01. Apr. 2023

    ROGD – Elternbefragung ausgewertet

    Suzanna Diaz und Michael Bailey veröffentlichten in einem peer-reviewten Artikel die Ergebnisse einer Umfrage unter Eltern, die sich im Zeitraum v. 2017-21 an die Initiative Parentsof­ROGDKids gewandt haben. Die Eltern berichteten über 1.655 Teens&Twens, deren...

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  • 21. März 2023

    Die Diskussion um das Dutch Protocol erreicht die Politik in den NL

    Die niederländische Oppositionspolitikerin und Ärztin Dr. Nicki Pouw-Verweij verlangt vom niederländischen Gesundheitsminister Dr. Ernst Kuipers, dass er Maßnahmen ergreift, um autistische Minderjährige vor der medizinischen Transition...

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  • 10. März 2023

    Killarney-Conference: The BIGGER PICTURE

    Zur Situation und dem Umgang mit Teens & Twens, die Hilfe benötigen, weil sie unzufrieden mit ihrem Geschlecht bzw. Gender sind, gibt es unterschiedliche Positionen. Parallel zur EPATH-Tagung fand Ende April in Killarney/Irland eine...

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  • 08. März 2023

    GD-Behandlung: Debatte in den USA und international

    Immer mehr Bundesstaaten der USA schränken die sog. gender-bestätigende Behandlung von Minderjährigen ein, z. B.: Tennesee, Missisippi, Alabama, Arkansas, South Dakota, Utah und Florida. Jennifer Block erläutert die Situation im British Medical...

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  • 06. März 2023

    Anderson stellt ‚Fast-Tracking‘ von GD-Teenagern infrage

    Erica Anderson, klinische Psychologie für genderdysphorische Jugendliche in Kalifornien und Ex-WPATH-Vorstandsmitglied, kritisiert den „Affirmation-Only-Trend“, bei dem Teens allein aufgrund des Vorhandenseins von Genderdysphorie kurzerhand...

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  • 25. Feb. 2023

    „Nennen Sie es nicht evidenzbasiert”

    Die Studienlage zu den Behandlungsmethoden für genderin­kon­gru­en­te Minderjährige ist weltweit dieselbe. Die verschiedenen medizinischen Leitlinien, die zur Behandlung von Gender-Inkon­gruenz herausgegeben wurden, zeigen allerdings eine enorme Bandbreite an...

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  • 21. Feb. 2023

    Wie Michael Biggs auf Pubertätsblocker kam

    In einem interessanten Podcast berichtet Michael Biggs, Sozio­logie­professor an der Universität Oxford, wie er zum Thema Sex und Gender, hauptsächlich aber zu den Pubertätsblocker-Studien gekommen ist.

    Dr. Biggs war maßgeblich beteiligt an der...

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  • 20. Feb. 2023

    Australien: Neue Studie offenbart Handlungsbedarf

    Ein Team von Fachleuten des Gender-Services des NSW Children’s Hospital Westmead hat 79 genderdysphorische Jugendliche in einer „prospektiven Follow-Up-Studie“ über 4–9 Jahre nachverfolgt. Das Resümee klingt bemerkenswert kritisch.

    Developmental...

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  • 16. Feb. 2023

    Was lief in der Tavistock-Klinik für Trans-Teenager schief?

    Hannah Barnes, renommierte BBC-Journalistin, hat genau recherchiert, wie es zur Schließung der berühmten Gender-Klinik für Kinder und Jugendliche Tavistock GIDS gekommen ist und was bei einer aktuellen Warteliste von 8.000 Überweisungen...

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  • 07. Feb. 2023

    Schweden: Besorgte Eltern erfolgreich

    Schon früher als in Deutschland haben in Schweden besorgte Eltern von genderdysphorischen Teens & Twens begonnen, sich zu vernetzen, Informationen auszutauschen und zu veröffentlichen, Briefe zu schreiben und an die Presse zu gehen. Treffen zu organisieren und...

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  • 05. Feb. 2023

    ROGD – Was tun?

    Eltern eines ROGD-Teens stehen immer vor der Herausforderung, entscheiden zu müssen, wie dem leidenden Kind bestmöglich geholfen werden soll. Eine Möglichkeit besteht darin, sich an den Leitlinien der WPATH (World Professional Association for Transgender Health) für die...

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  • 11. Dez. 2022

    Staatlich kontrollierter Maulkorb für Eltern

    Eltern haben einerseits elterliche Pflichten, z. B. bei der Erziehung, andererseits sollen sie – was die Selbstidentifikation ihrer Kinder angeht – zukünftig noch nicht einmal offen mit ihnen über Transitionswünsche und -maßnahmen diskutieren und/oder ihre...

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  • 02. Dez. 2022

    Immer mehr Fachleute tendieren bei GAT zur Vorsicht

    Am 09.11.2022 fand eine interdisziplinäre psychia­trisch/psycho­thera­peutische Fachtagung zum Thema „Transgender-Jugendliche in der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ auf Einladung von Prof. Dr. Joh. Hebebrand, Direktor der Klinik für Psychiatrie,...

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  • 29. Nov. 2022

    Junge Menschen mit Schwierigkeiten – zu 80 % nicht trans*

    Juan García Mellado, leitender Psychiater der Abteilung für Genderidentität (UID) an der Uniklinik von Burgos (Nordspanien), berichtet, dass 80 % der jungen Menschen, die zur Erstkonsultation in seine Abteilung kommen, nicht trans* sind,...

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  • 28. Nov. 2022

    Placeboeffekte bei GAT

    Alison Clayton von der University of Melbourne wirft die Frage auf, inwieweit es durch den gender-affirmativen Behandlungsansatz (GAT), der neben psychosozialer Versorgung auch hormonelle und chirurgische Eingriffe bei Genderdysphorie umfasst, Placebo (günstige) und Nocebo...

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  • 11. Nov. 2022

    Steuern oder weiter Autopilot?

    In England, Finnland, Schweden ist die Abkehr von rascher Medikalisierung und invasiven Maßnahmen bei der Behandlung Jugendlicher mit Geschlechts- bzw. Gender-Problemen im Gange. Hier hat ein Bewusstsein für die Risiken und Unwägbarkeiten dieser schlecht belegten...

  • 11. Nov. 2022

    Self-ID für Jugendliche?

    Einmal jährlich soll jede/r sowohl Geschlechts­eintrag als auch Vornamen beim Standesamt kostenfrei und ohne Gutachten per Selbsterklärung ändern lassen können. Statt eine zusätzliche Kategorie für subjektive Gender-Identität einzuführen, soll in der Gesetzgebung zukünftig...

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  • 07. Nov. 2022

    Deutschland: Wende oder ‚Weiter so‘?

    Seit einiger Zeit weichen Finnland und Schweden bei den Empfehlungen für die Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen unterschiedlich deutlich von den WPATH SOC8 ab und fördern nun psychiatrische/psychologische Behandlung sowie psychosoziale...

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  • 05. Nov. 2022

    Medizinische Transition bei Minderjährigen – auch Florida bremst

    Die Ärzte- und die Osteopathie-Kammer in Florida haben beschlossen, keine neuen körper-medizinischen Behandlungen bei Minderjährigen in allgemeinmedizinischen Einrichtungen zuzulassen. Gründe für die Bedenken waren die mangelnde...

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  • 27. Okt. 2022

    Anderson: GAT ist ein Kunstfehler!

    Erica Anderson, klinische Psychologin für genderdysphorische Jugendliche in Californien und Ex-WPATH-Vorstandsmitglied, äußerte sich im April 2022 erneut skeptisch zum weitverbreiteten Affirmation-Only-Trend, der Vorgehensweise, die auch als GAT ({tip...

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  • 22. Okt. 2022

    GB: Leistungsbeschreibung für den neuen GD-Service

    Am 20.10.2022 wurde ein erster Entwurf der vorläufigen Leistungs­beschreibung zur zukünftigen Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen im {tip title="NHS" content="National Health Service – Nationaler Gesundheitsdienst s. 

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  • 18. Okt. 2022

    Beyond WPATH

    Beyond WPATH, eine neue Initiative von Fachleuten für psychische Gesundheit, Wissenschaftlern des öffentlichen Gesundheitswesens und verwandten Organisationen sowie Einzelpersonen, ist ernsthaft besorgt über die schädlichen Auswirkungen der aktuellen WPATH-Empfehlungen (World...

  • 14. Okt. 2022

    BMFSFJ-Regenbogenportal - Tipps für Kinder: Pubertätsblocker

    Seit Jahren legt das Regenbogenportal des Bundes­mini­ste­riums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Jugendlichen und vor allem Kindern, die noch nicht in der Pubertät sind, in unverantwortlicher Weise nahe, dass sie mit...

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  • 10. Okt. 2022

    Sich als trans* bezeichnen, aber nicht trans* sein

    Einer der renommiertesten Kinder-&Jugend-Psychiater Spaniens, Celso Arango (Madrid) sagt, dass sich die Zahl der Jugendlichen, die sich als trans bezeichnen, ohne trans zu sein, aufgrund der Ideologisierung vervielfacht hat. Es gäbe einen...

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  • 17. Sep. 2022

    WPATH SOC8 erschienen – Altersgrenzen wurden entfernt

    Die neuen Leitlinien der WPATH (SOC8) sind nun – nach längerer Verzögerung – erschienen. Gegenüber der Version 7 von 2012 gibt es neue Kapitel: Non-Binary, Sexual Health, Education und Eunuchs. Erstmals wurde ein eigenständiges Kapitel für...

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  • 12. Sep. 2022

    Der Ergänzungsausweis

    Im Verlauf der sozialen Transition wächst bei vielen genderdysphorischen Jugendlichen der Wunsch, den neu gewählten Namen auch offiziell zu ändern. Eine Personen­stands­änderung ist aktuell nur mit Gutachten und bei Minderjährigen mit Zustimmung der Eltern möglich. Die Dt....

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  • 08. Aug. 2022

    Neues aus deutschen Medien

    In den vergangenen Monaten erschienen mehrere interessante Artikel (teilweise Bezahlschranke), in denen es um Transition, Detransition, Keira Bell, Self-ID, Elternrechte, TSG, Geschlechtsdefinitionen, Genderdebatte etc. geht.

    Pubertätsblocker für Kinder? Nicht euer...

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  • 01. Aug. 2022

    FDA – Warnung „Pseudotumor cerebri“

    Die Food and Drug Administration (FDA) der USA hat eine Warnung zum Risiko eines „Pseudotumor cerebri“ in die Etikettierung von Gonadotropin-Releasing-Hormon(GnRH)-Agonisten aufgenommen. Mit diesen Medikamenten (wie Lupron, Synarel, Triptodur u. a.) werden auch...

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  • 08. Juli 2022

    Manifeste européen pour une approche objective du "changement de genre" des mineurs dans les médias

    TV- und Radiosender sowie die Printmedien in Europa werden in einem Europäischen Manifest aufgefordert, die Vielfalt der Standpunkte zum Thema „Transition“ zu repräsentieren und die wissenschaftlich belegten...

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  • 21. Juni 2022

    Was hilft unseren GD-Teens wirklich?

    Was benötigen genderdysphorische Jugendliche, um ihre Notlage zu bewältigen? Die heute übliche Vorgehensweise beim Phänomen Rapid Onset Gender Dysphoria (ROGD) im Rahmen des verbreiteten Affirmation-Only-Trends bedeutet in der Regel:

    • sofortige Bestätigung der
    • ...

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  • 13. Juni 2022

    Pubertätsblocker: Fragen Sie Dr. Julia

    „Mein Kinderarzt schickte uns zu einem pädiatrischen Endokrinologen, nachdem er gehört hatte, dass mein Kind mit seinem Gender unglücklich war. Der Endokrinologe sagte, dass Pubertätsblocker wie ein Pausenknopf sind, der den Kindern die Möglichkeit gibt, die

    ...

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  • 01. Juni 2022

    Aufruf gegen die Fehlberichterstattung des ÖRR

    Faktencheck: Am Beispiel von ARD und ZDF haben einige Wissenschaftler stichprobenartig über 30 Sendungen analysiert. Anstelle einer wahrheitsbasierten und altersgemäßen Sexualaufklärung wird sexualisiert, aber auch ideologisiert – insbesondere zum...

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  • 28. Mai 2022

    Ich bin trans, wenn ich es sage?

    Sophinette Becker, erfahrene Psychoanalytikerin, die viele männliche erwachsene Klienten mit trans­sexuel­lem Wunsch hatte, betonte stets die Vielfalt der transsexuellen Entwicklungen und Phänomene, die auch vielfältige „Lösungswege“ erfordern: „DEN ‚echten‘...

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  • 25. Mai 2022

    Niederlande – Hört auf, unsere Forschung blindlings zu übernehmen

    Dieselben niederländischen ForscherInnen, die als Pioniere der medizinischen Transitions-Behandlung für Genderdysphorie gelten, fordern seit 2021 mehr Forschung über die aktuelle Zielgruppe von GD-Teens & Twens sowie die...

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  • 12. Mai 2022

    Im Zeichen der Vielfalt wird die Sexualität unterdrückt

    Zur „Chemischen Kastration“, wie Pubertätsblocker auch bezeichnet werden, sagte Sophinette Becker (Sexualwissenschaftlerin und psychoanalytische Psychotherapeutin, Frankfurt) bereits 2016 in einem interessanten Gespräch mit Julia König unter...

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  • 11. Mai 2022

    Informierte Einwilligung – die heiße Kartoffel

    Keira Bell und Mother A. hatten in Großbritannien geklagt, dass Minderjährige nicht in der Lage seien, in eine körper-medizinische Behandlung von Genderdysphorie einzuwilligen. In einem aufsehenerregenden Urteil hatte Ende 2020 der High Court in...

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  • 04. Mai 2022

    Wie geht es Leo?

    Leo gehört zu den mindestens 12 schwedischen Teenagern, die durch Pubertätsblocker geschädigt wurden, s. SVR-Doku. Leo hat ständige Rückenschmerzen, zudem schmerzen Hüften und Schultern. Erstmals 4,5 Jahre nach Beginn der Behandlung mit Pubertätsblockern wurde Leo getestet....

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  • 25. Apr. 2022

    Großbritannien – Cass-Review Interims-Report

    Das Cass-Review – eine unabhängige Überprüfung der Genderidentitäts­dienste für Kinder und Jugendliche des NHS in Großbritannien – hat jetzt in einem Zwischenbericht angesprochen, dass der bisherige klinische Ansatz und die Gesamtkonzeption des Dienstes nicht den...

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  • 15. Apr. 2022

    Vielfaltsbeauftragter Lehmann reagiert unangemessen

    Wie kann es sein, dass ein höflich formulierter Offener Brief einer besorgten Mutter an Sven Lehmann (neuerdings Vielfaltsbeauftragter im BMFSFJ), eine solche Reaktion auslöst? Lehmann antwortete mit der Teilung eines Instagram-Beitrags, der der...

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  • 07. Apr. 2022

    Zeitgeistphänomen trans*

    In einem Hyslop-Uncut Podcastvideo auf YT äußert sich Dr. Alexander Korte (Münchener Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie) ausführlich zu diversen Themen wie Pubertätsprobleme, Gender-Dysphorie, Transsexualität, Risiken von...

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  • 24. März 2022

    Ansteckung durch Social Media nachgewiesen

    Bei einem neu aufgetauchten Tic-Phänomen konnte nachgewiesen werden, dass sich Teens offensichtlich durch die Beschäftigung mit bestimmten YouTube-Kanälen ‚infizieren‘ können. Sie litten nicht unter individuellen Tics, sondern zeigten genau die Symptome,...

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  • 21. März 2022

    Informierte Einwilligung bei Genderdysphorie – es ist kompliziert

    Die Behandlung der Genderdysphorie erfordert schwierige Entscheidungen von minderjährigen Betroffenen und ihren Eltern, spätestens wenn es um Pubertätsblocker, Cross-Sex-Hormone oder chirurgische Veränderungen geht. Für die...

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  • 03. März 2022

    Auch Frankreich mahnt zur Vorsicht

    Ende Februar gab die Academie nationale de Médecine ein Kommuniqué heraus, in dem sie zur Vorsicht bei der Anwendung von Pubertätsblockern und CSH mahnt. Es könne zu zahlreichen unerwünschten Nebenwirkungen und sogar schweren Komplikationen kommen. Eine...

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  • 01. März 2022

    Psychotherapie als nicht invasive Behandlungs-Alternative

    Der Psychoanalytiker und Familientherapeut David Schwartz (New York) plädiert für Psychotherapie als Primär­therapie bei Genderdysphorie, eine Low-Tech-Behandlungs­option, die Klienten helfen kann, sich in ihrem vorhandenen Körper...

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  • 28. Feb. 2022

    Finnland: Priorisierung von Psychotherapie

    Vor über einem Jahr gab Finnland neue Richtlinien heraus, die Psychotherapie statt Pubertätsblocker und Hormone zur Erstbehandlung von genderdysphorischen Jugendlichen vorsehen. Irreversible ‚geschlechts-bejahende' Interventionen sollen nicht mehr für...

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  • 25. Feb. 2022

    Schweden ändert Behandlungsrichtung für GD-Teens

    Die Karolinska-Uniklinik setzte bereits 2021 die Verwendung des „niederländischen Protokolls“ zur Behandlung genderdysphorischer Minderjähriger aus.

    Jetzt, im Februar 2022, hat Schweden die Empfehlungen für die Behandlung von genderdysphorischen...

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  • 21. Feb. 2022

    Mein Wille geschehe …

    Spiegel-Autor René Pfister schreibt unter dem Titel: „Mein Wille geschehe – In Deutschland sollen die Bürger ihr Geschlecht bald wählen können. Was bedeutet es, wenn sich der Mensch von den Grenzen der Biologie befreit?“ Zur Debatte stehen Frauen-Sport, Frauenrechte, Quoten,...

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  • 18. Feb. 2022

    Eltern brauchen Antworten

    Die Interessengemeinschaft «Transteens Sorge berechtigt» hat heute ihren Fragen-Katalog als OFFENEN BRIEF an einige Experten (Ärzte und Ärztinnen, Psychologen und Psychiater) geschickt.

    Eltern fragen

  • 07. Feb. 2022

    Gender-Giraffen

    - per Klick auf das BildDie Gender-Giraffen sind angekommen! Als Alternative zu den üblichen, eher verwirrenden Gender-Comics hat Genspect kürzlich die Gender-Giraffen erschaffen, um für Kinder die Themen Geschlecht, Gender, Sexualität, Persönlichkeit und Identität altersgerecht...

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  • 13. Jan. 2022

    Cross-Sex-Hormone bereits für 13-Jährige?

    Im Beitrag „Fehldiagnose ‚trans‘ – und die gravierenden Folgen“ (Die Welt) berichtet eine Insiderin, „dass es aber heutzutage keine Seltenheit mehr sei, dass Kinder auch mit 13 oder 14 Jahren eine Hormonbehandlung erhalten. ‚Damit ermöglicht man Kindern...

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  • 04. Jan. 2022

    Fünf nach zwölf?

    Erica Anderson, Berkeley, Clinical Psychology, WPATH-Mitglied (bis 2021), befürchtet, dass zu viele Heranwachsende zu schnell in ihrer Selbstdiagnose trans* bestätigt und zur Transition weitergeleitet werden, die gar nicht trans* sind. Möglicherweise haben sie entweder mehr oder weniger...

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  • 04. Jan. 2022

    Irland sucht nicht mehr …

    nach einer Lösung, für die es kein Problem gibt. Vor einigen Monaten wollte der Grüne irische Minister für Kinder, Gleichstellung, Behinderung, Integration und Jugend Roderic O'Gorman ein Gesetz über ein Verbot von sog. Konversionstherapien auf den Weg bringen. Trotz...

  • 02. Jan. 2022

    Transboys statt Tomboys?

    Spielbergs Film (2021) „Westside-Story“ bleibt optisch in den 50er Jahren, während die Figur Anybodys neuerdings nicht mehr als Tomboy besetzt wird, sondern als Transboy mit geänderten / erweiterten Dialogen sowie Pronomen. Das hat dazu geführt, dass der Film in einigen Ländern...

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Lost Boys?

Ein Fünftel bis ein Viertel der genderdysphorischen Jugendlichen ist biologisch männlich, zurzeit scheint ihr Anteil zu steigen.

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