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ttsb logo1a500Die nachfolgende Stellungnahme ist für Eltern gedacht, die ExpertInnen oder Institutionen erklären wollen oder müssen, warum sie gegenüber der medizinischen Transition ihres Kindes skeptisch sind.

TTSB – Stellungnahme zur medizinischen Transition von Minderjährigen

Als Eltern1 von Kindern, die seit der Pubertät2 oder im jungen Erwachsenenalter ohne frühkindliche Vorgeschichte ihr Gender/Geschlecht infrage stellen, genderinkongruent sind und sich aufgrund entsprechenden Leidensdrucks (= Genderdysphorie) in der sozialen, rechtlichen oder medizinischen Transition befinden, möchten wir um Ihre Aufmerksamkeit bitten.

Genderdysphorie (GD) ist eine schwere psychische Notlage, die wir sehr ernst nehmen und die uns in der Regel zwingt, professionelle Hilfe im Gesundheitswesen zu suchen. Wir haben keinerlei Vorbehalte gegenüber Erwachsenen, die nach eingehender Exploration ihrer Situation transitionieren.

Wir möchten Ihnen die wichtigsten Gründe nennen, warum Eltern nicht bestätigen können, dass ihr genderdysphorisches Kind ein anderes Geschlecht/Gender haben soll, als es bis zur Pubertät hatte oder es das Geschlecht wechseln könnte, obwohl sie es sehr gut kennen und seine Notlage gut verstehen. Aufgrund der nachfolgenden Punkte ist es für viele Eltern auch nicht möglich, einer Hormontherapie oder anderen medizinischen Transitionsmaßnahmen zuzustimmen.

ExpertInnen leiten meist schnell eine medizinische Behandlung der GD ein

Jugendliche, die ihre Genderidentität und ihren Genderausdruck infrage stellen, werden in Deutschland schnell – auf eigenen Wunsch – mit gegengeschlechtlichen Hormonen behandelt, obwohl die Diagnose Genderdysphorie bei Jugendlichen und Transsexualismus bei Erwachsenen nicht durch Biomarker oder andere objektive Verfahren gesichert werden kann. Wenn Genderdysphorie zum Thema wird, überschattet diese Diagnose oft andere Probleme, die bereits vorher vorhanden waren, wie Ängste, Depressionen, Autismus, ADHS, Essstörungen. „Eine profunde differenzialdiagnostische Abklärung ist inzwischen ebenfalls nicht erwünscht und unterbleibt oftmals – denn man soll und will den Transitionswunsch nicht mehr pathologisieren.“3 Bei ganzheitlicher Betrachtung sollte immer erst analysiert werden, welchen Stellenwert bzw. Funktion die Genderdysphorie hat.

Affirmierende Fachleute fragen allerdings nicht nach den Ursachen von Genderdysphorie, sondern gehen von der Hypothese aus, dass Transsexualität angeboren ist und bestätigen die Selbstdiagnose trans* von Jugendlichen als Fakt. Die Selbstdiagnose von Jugendlichen zu übernehmen oder Genderinkongruenz und Genderdysphorie anhand der Klassifikationssysteme ICD-11 und DSM-5 zu bestätigen ist einfach. Bei Jugendlichen sicher zu diagnostizieren, inwieweit sich eine transsexuelle Entwicklung anbahnt, ob die Transsexualität dauerhaft sein wird und ob eine Transition die beste Option darstellt, die genderbezogenen Probleme zu lösen, ist nicht möglich. Affirmation führt schnell zur medizinischen Transition und entschärft bezogen auf die sog. affirmative „Versorgung“ praktischerweise auch das Problem der Zustimmungsfähigkeit von Jugendlichen.

Andere Fachleute, die sich den bisherigen Grundsätzen der Kinder- und Jugendpsychiatrie verpflichtet fühlen, nehmen die entwicklungspsychologische Perspektive ernst und betrachten Jugendliche hauptsächlich ganzheitlich. Für sie haben psychische Probleme oder Verhaltensabweichungen vor allem bio-psycho-sozialen Hintergrund, sie verstehen Genderdysphorie eher als möglichen pubertätsspezifischen Reifungs- bzw. Altersrollenkonflikt4 oder begründet in einer evtl. uneingestandenen (verdrängten) Homosexualität, sodass die medizinische Transition allenfalls einen untergeordneten Aspekt darstellt.

Die Behandlung mit Hormonen festigt die Transidentifikation, fördert die transsexuelle Entwicklung und stoppt die Entwicklung entsprechend dem Geburtsgeschlecht. Sie führt in der Regel zu weiteren medizinischen Maßnahmen wie Operationen am physisch gesunden Körper. Ist die medizinische Transition einmal begonnen, geraten Alternativen zur Linderung des Leidensdrucks meist vollständig aus dem Blick.

Die einzelnen medizinischen Maßnahmen und ihre Abfolge sind nicht immer so freiwillig, wie es zunächst scheint.11 Es gibt auch Gründe, die die dazu nötigen. Zum Beispiel stellen sich nach mehrjähriger Verwendung von Testosteron bei biologischen Mädchen häufig Schmerzen der Unterleibsorgane durch eine hormonbedingte Atrophie ein, die entweder das Absetzen der Hormone oder die Entfernung der weiblichen Geschlechtsorgane (Gebärmutter, Eierstöcke, Vagina) notwendig machen.

Off-Label-Use

Gegengeschlechtliche Hormone zur Behandlung von Genderdysphorie bzw. Transsexualität werden sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen genauso wie die Pubertätsblocker bekanntermaßen immer im Off-Label-Use verwendet, d. h. die Arzneimittelsicherheit wird nicht durch ein positiv verlaufenes Zulassungsverfahren gewährleistet, die Anforderungen an die „informierte Einwilligung“ sind erhöht, Nebidoviele Folge- und Nebenwirkungen sind nicht in den üblichen Unterlagen deklariert.
Beispiel NEBIDO – aus dem Beipackzettel:
Nebido ist nicht zur Anwendung bei Frauen bestimmt.
Außerdem auf dem Packungsaufdruck:
Zur Anwendung bei erwachsenen Männern

Nutzen-Risiko-Abwägung

Im Vordergrund von gegengeschlechtlichen Hormonen steht die Veränderung des phänotypischen Erscheinungsbildes. Allerdings kennen die Experten, die die gender-affirmative Versorgung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchführen, viele Probleme und Nebenwirkungen dieser Off-Label-Behandlung ganz genau. Einige Beispiele:

  1. Dr. Georg Romer sagte in der SZ „Fakt ist: Der weibliche Körper ist für Testosteron nicht gebaut. Das Risiko für Gefäßerkrankungen erhöht sich.“5
  2. Die Endocrine Society weist darauf hin, dass sich Pubertätsblocker negativ auf die Knochenmineralisierung, Fertilität und die Entwicklung des Gehirns auswirken können.6
  3. Die WPATH schreibt in ihren SOC8, dass Hormontherapie die Fertilität beeinträchtigen kann und der Verweis, dass „große Wissenslücken“ in diesem Bereich vorliegen.7

Weitere Nachteile von Hormonen wie Fertilität8, Anorgasmie9, Atrophie etc.10,11 sind bekannt.

Die Evidenz der Hormonbehandlung

Zur Evidenz der Hormon-Behandlung von Minderjährigen wird regelmäßig auf das sog. „Dutch Protocol“ referenziert. In den Niederlanden wurde seit den 90er Jahren mit der körper-medizinisch orientierten invasiven Behandlung experimentiert. Jugendliche, die bereits in der Kindheit genderdysphorisch waren, wurden ab dem 12. Lebensjahr mit Pubertätsblockern, ab dem 16. Lebensjahr mit gegengeschlechtlichen Hormonen behandelt und ab 18 Jahren an den Geschlechtsorganen operiert, um vor allem das sog. Passing (äußeres Erscheinungsbild) als transsexuelle Erwachsene zu optimieren. Auf vorhergehende Tierstudien, z. B. bei den damals erstmals eingesetzten Pubertätsblockern zum Stoppen der natürlichen Pubertät, wurde verzichtet.

Die beiden Teilstudien12, die einige Ergebnisse der Behandlungen nach Dutch Protocol beschreiben, entsprechen nicht den heutigen Anforderungen an die Qualität von Evidenzstudien, außerdem gibt es vernichtende Kritik an der Methodik der Studien.13 Es wurden (bis auf einen einzigen Fall14) nie Follow-up-Studien gemacht, obwohl die Studienteilnehmenden von damals prinzipiell auch heute noch befragt oder beurteilt werden könnten. Die Studien leiden aufgrund der initiierten Best-Case-Szenarien (von 200 Kandidatinnen zu Beginn blieben immer weniger übrig: 70-55-32) unter starken Verzerrungen. Von den ursprünglich 70 teilnehmenden kerngesunden Teenagern starb sogar einer infolge von Komplikationen bei der Genital-OP aufgrund der frühen Pubertätsblockierung im Amsterdamer UMC.

Hinzu kommt die Beobachtung, dass die neuere Generation von Jugendlichen, die eine Behandlung wegen Genderdysphorie suchen, nicht mit den Teilnehmenden vergleichbar ist, die in den vor 10–15 Jahren durchgeführten Studien erfasst wurden. Die Sex-Ratio hat sich in den vergangenen 10 Jahren auf über 80 % Mädchen zu unter 20 % Jungen geändert20, während es zu Zeiten der Studien zum Dutch Protocol noch überwiegend biologische Jungen waren, die bereits in der Kindheit GD hatten und die keine Begleitprobleme zeigten. Dagegen sind die GD-Jugendlichen, die heute als Pubertierende vorstellig werden ohne GD-Vorgeschichte in der Kindheit, zeigten dagegen länger vor der Pubertät vielfach bereits andere psychische und psychiatrische Probleme, wie Ängste, Depressionen, Autismus, ADHS, Essstörungen und vieles andere. Zahlen dazu: Finnland ca. 75 %15, Norwegen ca. 75 %16, Spanien 80 %17, alleine 48 % Autismus in England18, Schweden19.

Diese geänderte Situation der Betroffenenpopulation ist noch kaum verstanden und untersucht, insbesondere der hohe Mädchenanteil20 ist nicht plausibel und stellt sowohl die „Born-that-Way“-Hypothese als auch das sog. „Befreiungs-Narrativ“ infrage.21 Im Besonderen schränkt sie die Referenzierbarkeit des Dutch Protocols ein.22 Es werden zunehmend Ursachen wie Peer-Group-Effekte23, Ansteckung über soziale Medien etc. vermutet, wie sie auch bei anderen psychischen Problemen vorkommen, z. B. bei MSMI (mass social media-induced illness).24

Zudem wurden die ursprünglichen Regeln des Dutch Protocols zu Altersgrenzen25, Diagnosestellung, intensiver Psychotherapie, Komorbiditäten, etc. international immer weniger beachtet und eingehalten.

Die positiven Ergebnisse der Niederländer, die kurz nach Abschluss der Operationen berichtet wurden, konnten nirgends reproduziert werden, am bekanntesten ist der Misserfolg der einzigen Wiederholungs-Studie am GIDS in England.26 Die GD-Notlage der Jugendlichen verschlechterte sich teilweise sogar (insbes. bei Mädchen). Ansonsten sind neuere Forschungen, die die Vorteile der medizinischen Transition bei Jugendlichen untersuchen, qualitativ noch schlechter als die niederländischen.13

Wie unsicher und umstritten die medizinische Transition zur Behandlung von genderinkongruenten Minderjährigen unter Fachleuten weltweit ist, wird u. a. in dem kürzlich veröffentlichten BMJ-Beitrag „Gender dysphoria in young people is rising - and so is professional disagreement“ 27deutlich.

Auch der Leiter der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Uniklinik Dresden, Prof. Dr. Veit Roessner, hat in einem Interview28 erklärt, es gäbe überhaupt keine Datengrundlage, um die Entscheidung PRO Hormon- oder gar operative Behandlung bei Kindern und Jugendlichen verantwortungsvoll zu treffen.

Zur medizinischen Behandlung von GD gibt es seit wenigen Jahren im europäischen Raum einige systematische Überprüfungen, die eine hohe Qualität aufweisen, z. B.

  • NICE (England) zu Pubertätsblockern (2020a) und gegengeschlechtlichen Hormonen (2020b)29, NICE hat eine der beiden Studien zum Dutch Protocol nicht berücksichtigt, weil „deren Ergebnisse weder robust noch aufgrund veränderter Praxis auf die aktuelle Situation übertragbar“ sind.3
  • Schweden30,31
  • Norwegen, UKOM16,32

Das Ergebnis ist laut Jennifer Block (BMJ)33:

„Die geschlechtsbejahende Behandlung von Jugendlichen in den USA wird häufig als evidenzbasiert, ja sogar als lebensrettend bezeichnet. Aber es gibt wenig Gewissheit in den Beweisen über den Nutzen medizinischer Behandlungen und die wachsende Besorgnis der Fachleute über mögliche Schäden.“

Prof. Dr. Florian Zepf (Uni Jena) übernahm im Herbst 2022 erneut

„die undankbare Herausforderung, die medizinische Evidenz dafür zu erläutern. Denn sein Fazit lautet, dass die Datenlage so dünn wie unbefriedigend angesichts der Aufgabe ist, Kinder Jugendliche und ihre Eltern in punkto Chancen und Risiken dieser Medikamente beraten zu sollen. … Insgesamt, so fasste Zepf zusammen, war die Verlässlichkeit für die Aussagen – der Grad der Evidenz – sehr gering. Im Einzelnen ließ sich beispielsweise kein Einfluss auf das Körperbild und keiner auf die Zufriedenheit mit späteren operativen Eingriffen feststellen. Fasse man die Resultate zusammen, so sei deren klinischer Wert fraglich, die Veränderungen könnten auch durch andere Einflüsse (Confounder), durch Bias oder Zufall begründet sein.“34

Die Studienlage zu den Behandlungsmethoden für genderinkongruente Minderjährige ist weltweit dieselbe. Die verschiedenen medizinischen Leitlinien, die zur Behandlung von Genderinkongruenz herausgegeben wurden, zeigen allerdings eine enorme Bandbreite an Empfehlungen und Bewertungen der Evidenz, obwohl die Kriterien und Strukturen zur Evidenz mittlerweile gut definiert sind. Von „Einigkeit“ DER Wissenschaft kann nicht die Rede sein.33

Affirmative Therapeuten argumentieren gerne mit dem Argument der Suizidgefahr gegenüber Eltern, die der medizinischen Transition nicht zustimmen. Regelmäßig wird als Beleg eine Befragungs-Studie Erwach­sener aus den USA genannt, die allerdings rein gar nichts zur Klärung beiträgt, ob PB und CSH bei Jugend­lichen die Suizidgefahr reduziert, da es zum einen nur um Suizidversuche geht, zum anderen fehlt der Hinweis, dass die Suizidgefahr trotz Transition bestehen bleibt.35,36 Neuere Studien zur Suizid-Gefahr bei GD-Jugendlichen37 geben Entwarnung und berichten Zahlen, wie sie auch bei anderen psychischen Problemen vorkommen. Riittakerttu Kaltiala, die finnische GD-Expertin, bezeichnet das Suizid-Narrativ als unverantwortliche „gezielte Fehlinformation“:

„Es ist daher nicht gerechtfertigt, den Eltern von transsexuellen Jugendlichen zu sagen, dass sie ohne korrigierende Behandlungen suizidgefährdet sind und dass dieses Risiko durch geschlechtsangleichende Therapien verhindert werden kann.“38

Stephen Levine erläutert die Problematik noch genauer:

„Das Narrativ ‚Transition oder sterben‘, bei dem den Eltern gesagt wird, sie hätten nur die Wahl zwischen einer ‚lebenden Trans-Tochter oder einem toten Sohn‘ (oder umgekehrt), ist jedoch sowohl sachlich unzutreffend als auch ethisch bedenklich. Die Verbreitung solch alarmierender Botschaften schadet der Mehrheit der transidenten Jugendlichen, die nicht selbstmordgefährdet sind. Sie schadet auch der Minderheit, die gefährdet ist und die aufgrund solcher Fehlinformationen auf evidenzbasierte Maßnahmen zur Suizidprävention verzichtet, in der falschen Hoffnung, dass die Transition Selbstmord verhindern wird.“60

Manche Eltern vermuten sogar, dass die unverantwortliche Übertreibung von Suizidgefahr und Selbstver­letzung bei Genderdysphorie zudem sogar einer Art „Risikokalibrierung” der Neben- und Folgewirkungen invasiver medizinischer Maßnahmen dienen, nach dem Motto „Lieber ein infertiles Kind als ein totes Kind“?

Konsequenzen der schwachen Evidenz in einigen Ländern

Die systematischen Evidenzüberprüfungen für medizinische Interventionen zur Transition (PB und Hormone) kamen bei gleicher internationaler Studienlage39 zu anderen Ergebnissen als die WPATH, nämlich zu Bewertungen wie ‚very low‘‚ ‚not safe‘ oder nicht schlüssig. Dies hat in England40,29 und den als fortschrittlich und durchaus LGBT*-freundlich geltenden nordischen Ländern (Finnland41, Schweden42, Norwegen43,44 und Dänemark45) zur Abkehr von den WPATH-Empfehlungen geführt. Die Fachleute dieser Länder bezeichnen die pädiatrische Trans-Behandlung daher jetzt als experimentell, ineffektiv und schädlich, agieren nun vorsichtiger und kehren von den WPATH SoC ab. Sie wollen Schaden vermeiden und haben eine Praxisumkehr eingeleitet. Praxisumkehr bedeutet, dass psychosoziale und psychiatrische Versorgung die First-Line-Intervention für GD-Minderjährige ist, Komorbiditäten Berücksichtigung finden und der Affirmation-Only-Trend zugunsten abwartender, vorsichtiger Behandlung aufgegeben wird.

  • In Schweden beispielsweise bekommen nur noch Jugendliche, die bereits in der Kindheit genderdysphorisch waren, Hormone, und zwar ausschließlich im Rahmen von Forschungsprogrammen.46 Jugendliche, die sich erst in der Pubertät transidentifizieren, bekommen sie nicht.
  • In Dänemark wurden 2022 nur noch 6 % der Jugendlichen mit Hormonen behandelt, während es bis 2018 regelmäßig 65 % waren.47
  • In einigen US-Bundesstaaten wurde die medizinische Transition für Minderjährige mittlerweile ganz verboten48, in anderen stark eingeschränkt.49,50
  • Selbst in den Niederlanden sind mittlerweile Zweifel aufgekommen, ob die medizinischen Interventionen für die heutigen Jugendlichen noch adäquat sind.51,52

Deutschland ignoriert die systematischen Reviews

Deutschland orientiert sich anscheinend unbeirrt am umstrittenen Dutch Protocol, um weiterhin Minderjährige auf den medizinischen Transitionsweg zu schicken. Seit 2018 gibt es keine gültigen Leitlinien für Minderjährige. Obwohl in Deutschland (bekannt als „Studienmuffel“53) noch nie eine unabhängige systematische Überprüfung der Evidenz beauftragt oder durchgeführt wurde54, auch jetzt nicht für die (laut AWMF55) Ende 2023 erscheinenden Empfehlungen für KiJu, die trotzdem Empfehlungen für PB und CSH enthalten wird. Die meisten Empfehlungen basieren wegen der Evidenzlücken lediglich auf einem Expertenkonsens (niedrigste Evidenzstufe). Die systematischen Überprüfungen der anderen Länder scheinen noch immer keine Rolle zu spielen, stattdessen wird auf die Leitlinien der Endocrine Society (2017) und der WPATH (2022) verwiesen. David Bell, Ex-Tavistock-Governor äußerte kürzlich (21.09.2023) sein Unverständnis über den „deutschen Weg“:

Da ich viele Kontakte zu deutschen Kolleginnen und Kollegen habe, bin ich erschüttert darüber, dass die Dinge in Deutschland so weit zurückliegen.56

Auch der GKV-Spitzenverband weist in seiner Richtlinie für Erwachsene „Geschlechtsangleichende Maßnahmen bei Transsexualismus (ICD-10, F64.0)“11 darauf hin, dass bezüglich der 2018 erschienenen AWMF-Leitlinien für Erwachsene „Zu berücksichtigen ist, dass die in der S3-LL 2018 zusammengetragenen wissenschaftlichen Belege in qualitativer Hinsicht auf niedrigem Evidenzniveau beruhen (Kohortenstudien und vorwiegend Expertenkonsens).“

Von den Gesetzlichen Krankenkassen gibt es zwar die genannten Richtlinien für Erwachsene, aber keine Richtlinien für Minderjährige. Empfehlungen für Pubertätsblocker (die für Erwachsene nicht relevant sind) und Hormone bei Minderjährigen können aus den Erwachsenenrichtlinien nicht abgeleitet werden.

Das in den Erwachsenenrichtlinien immer wieder genannte Genehmigungskriterium der „Ultima Ratio“ sollte allerdings gerade bei Minderjährigen unter dem Aspekt des Schutzbedarfs hohe Bedeutung haben.57 Ultima Ratio bedeutet, dass alle alternativen Therapie-Möglichkeiten bereits ausgeschöpft sein sollen, bevor mit irreversiblen Maßnahmen begonnen wird. Bei Minderjährigen ist kaum vorstellbar, dass angesichts des geringen Alters bereits sämtliche nicht invasiven Möglichkeiten ausgeschöpft sein können. Viele Eltern können sich nicht vorstellen, dass es sinnvoll ist, dass Mädchen bereits Pubertätsblocker bekommen, bevor sie überhaupt menstruieren, und Jugendliche gegengeschlechtliche Hormone, auch wenn sie noch nie sexuelle Kontakte hatten.

Seitens des Gemeinsamen Bundesausschusses existiert aus uns unbekannten Gründen bisher keine Richtlinie zur medizinischen Transition, obwohl es in dessen Zuständigkeit fällt, den diagnostischen oder therapeutische Nutzen, die medizinische Notwendigkeit und die Wirtschaftlichkeit von Leistungen zu prüfen, bevor sie Bestandteil des GKV-Leistungskatalogs werden.58

Einwilligungsfähigkeit

Angesichts der belastenden Lebenskrise, in der sich genderdysphorische Jugendlichen befinden und bei denen regelmäßig noch weitere Komorbiditäten59 bestehen, kann bezweifelt werden, dass sie vollumfänglich einwilligungsfähig für drastische medizinische Maßnahmen mit geringer Evidenz sind, die hauptsächlich ihre Zukunft betreffen, wenn für sie neue Entwicklungsaufgaben wie die berufliche Entwicklung, das Eingehen langfristiger intimer Beziehungen und Freundschaften oder die Gründung einer Familie in den Mittelpunkt treten.60 Es ist legitim, dass Eltern Minderjähriger ebenfalls im Hinblick auf die Zukunft ihres Kindes alle Optionen offenhalten wollen.

Ethische Bedenken

Bei Minderjährigen sollte das ethische Prinzip PRIMUM NON NOCERE höchste Relevanz haben, d. h. eine Behandlung soll keinen Schaden anrichten. Angesichts der Situation, dass es bislang keine verlässliche Evidenz gibt, ist es legitim, als Eltern ethische Bedenken gegenüber der somato-medizinischen Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen zu haben, weil sie drastische Risiken hat (wie Verlust der Fertilität, Einschränkung von Sexualfunktionen, Atrophie, Anorgasmie)61, lebenslange Abhängigkeit von Medikamenten bedeutet und in etlichen Punkten irreversibel und lebensverändernd ist. Transitionierte haben aus unterschiedlichen Gründen eine verringerte Lebenserwartung von 10 bis 25 Jahren62, die unbedingt berücksichtigt werden muss. Niemand kann im Einzelfall vorhersehen, ob die Behandlung einen Nutzen bringt oder ob es zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Detransition63 kommen wird.

Auch ist zu bedenken, dass die medizinische Transition Grenzen hinsichtlich der Geschlechtsangleichung hat. Selbst nach der kosmetischen Veränderung von Brust, Genitalien und ggf. Gesicht, können Körpergröße, Hände, Füße weiterhin inkongruent erscheinen und zum Fortbestehen von Dysphorie beitragen. Scham über das neue genitale Aussehen oder Gefühle der Unzulänglichkeit aufgrund sexueller Dysfunktionalität, können Unzufriedenheit und neue psychische Probleme verursachen.

Es gibt derzeit kaum eine Debatte über ethische Fragestellungen der medizinischen GD-Behandlungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Fachleute können die medizinethischen Bedenken bislang nicht ausräumen, selbst der Deutsche Ethikrat hat in seiner Ad-hoc-Empfehlung64 nur das Dilemma der polarisierenden Richtungen beschrieben. Er konnte sich aber z. B. bezüglich Pubertätsblockern nicht zu einer Empfehlung durchringen. Wann und unter welchen Gegebenheiten die Behandlung mit Pubertätsblockern oder die Unterlassung dieser Behandlung nun ein Schaden ist und ob sie vermieden werden sollte oder eine angemessene Vorgehensweise sein könnte, ist weiterhin ungeklärt.

Während viele ExpertInnen einen Nutzen in der frühen Transition sehen, um bestmögliche kosmetische Ergebnisse zu erzielen, sehen andere den größten langfristigen Nutzen für genderdysphorische Jugendliche in der Förderung der kognitiven Reife, emotionalen Stabilisierung und dem Sammeln von Lebenserfahrungen (einschließlich sexueller Erfahrung) und zwar VOR der Entscheidung über irreversible Maßnahmen.65

Transitionen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind grundsätzlich ethisch problematisch und angreifbar, solange nicht geklärt werden kann, ob ihre Not aus einer unumkehrbaren Transidentität herrührt oder ob sie sich als trans* identifizieren, weil sie in Not sind oder weil sie Probleme mit ihrer sexuellen Orientierung haben.66

Die Frage ist, ob nicht die Fortsetzung des „affirmativen“ medizinischen und chirurgischen Behandlungsweges nicht allein schon als solches unethisch ist, angesichts all der ungeklärten Fragen und Bedenken67 wie sie in den mittlerweile vorhandenen systematischen Reviews zu PB und CSH dokumentiert wurden.

Die Eltern, insbesondere die Mütter, fühlen sich in besonderer Weise für das langfristige Glück und Wohlergehen ihres genderinkongruenten Kindes verantwortlich, sorgen für ein liebevolles Zuhause und bieten viele Formen der Unterstützung, um bei der Bewältigung der Herausforderungen des Alltags, der Notlage und der Zukunft zu helfen. Die Beziehung zu ihrem Kind wird ihr ganzes Leben lang bestehen, während die einzelnen ExpertInnen das Kind spätestens nach Behandlungsabschluss oder bereits mit der Volljährigkeit aus den Augen verlieren. Wie überall auf der Welt werden die behandelten Jugendlichen auch in Deutschland praktisch nie nachverfolgt. Daher gibt es auch für Deutschland so gut wie keine Zahlen68 und keine Langzeitstudien zum Erfolg der Behandlung. Niemand weiß, wie viele Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland derzeit transitionieren oder wie Transitionierte mittel- und langfristig im Leben zurechtkommen.

Um die Schutzrechte für Kinder nicht einzuschränken, sollten Elternrechte (auch die Gesundheitsfürsorge und Aufenthaltsbestimmung) nicht eingeschränkt werden, solange das Kind minderjährig ist. Sollte sich die medizinische Transition im Einzelfall nicht als der richtige Weg erweisen, muss befürchtet werden, dass die irreversiblen Veränderungen bereut werden. Letztlich können junge Menschen derzeit bereits ab dem 18. Lebensjahr die medizinischen Entscheidungen alleine mit ihren Ärzten treffen.

Statt eines Eingriffs in das Eltern- bzw. Erziehungsrechts, scheint es sinnvoller, der Familie (unabhängig von anderen kontinuierlichen Einzelmaßnahmen für das Kindes) eine systemische Familientherapie zu vermitteln, in der sie auch Gelegenheit hat, über Bereiche zu sprechen, die zurzeit zu Hause zum Schutz des Familienfriedens im täglichen Zusammenleben vermieden werden. Eine systemische Familientherapie ist auch über das 18. Lebensjahr des Kindes hinaus möglich.

Angesichts der vielen schwierigen Rahmenbedingungen (Off-Label-Use, Eigendiagnose, dürftige Evidenz, offene ethische Fragen etc.) sowie der bekannten drastischen und der unbekannten Folgewirkungen ist es verständlich, legitim und erwartbar, dass Eltern bei ihren minderjährigen Kindern nicht an einer Weichenstellung in Richtung Transsexualität mitwirken und den komplexen medizinischen Prozess durch ihre explizite Zustimmung einleiten oder fördern wollen.

                             

Referenzen

1    Interessengemeinschaft Transteens Sorge berechtigt – TTSB – Über uns – https://transteens-sorge-berechtigt.net/ueber-uns.html

2    ROGD – Rapid Onset Gender Dysphoria s. https://transteens-sorge-berechtigt.net/rogd.html

3    Genderdysphorie: Mehr Zurückhaltung bei der Therapie von Kindern mit Pubertätsblockern, M. Lenzen-Schulte, Dt. Ärzteblatt, 09.10.2023

4    Sturm und Drang im Würgegriff der Medien – Die Leiden der jungen Generation am eigenen Geschlecht, Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, 08.09.2023

5    Abwarten ist keine neutrale Option, SZ-Interview mit Prof. Dr. Romer, 01.06.2023

6    The Endocrine Society’s guidelines recognize that puberty blockers can cause 'adverse effects on bone mineralization' and 'compromised fertility,' along with 'unknown effects on brain development.' Endocrine Society Clinical Practice Guideline, supra, at 3882.

7    The World Professional Association for Transgender Health likewise cautions that hormone therapy can impair fertility, and it notes the 'major gaps in knowledge' in this area. 2022 WPATH Guidelines, supra, at S103, S118.” (6th Circuit Appeals Decision, Nos. 23-5600/5609, p. 37)

8    Bangalore Krishna, K. B., u. a. (2019). Use of gonadotropinreleasing hormone analogs in children: Update by an international consortium, Seite 365.

9    Bowers, Marci (WPATH-President), YT https://www.youtube.com/watch?v=kuwOx9YdHXY

10  Es gibt nur sehr begrenzte Belege dafür, dass eine medizinische Umstellung zu positiven Ergebnissen führt, s. https://statsforgender.org/hormones/

11  Auch in der Richtlinie des GKV-Spitzenverbandes „Geschlechtsangleichende Maßnahmen bei Transsexualismus (ICD-10, F64.0)“ für Erwachsene von 31.12.2021 steht „Die Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke ist auch aus medizinischen Gründen wegen des unphysiologischen Einflusses der gegengeschlechtlichen Hormonersatztherapie angezeigt.“ S. 28
B. Meyer im Ärzteblatt „Die Datenlage hierzu [Tumorrisiko] ist schwach, insgesamt wird aber eher zur Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie geraten“ in: Geschlechtsangleichende Hormontherapie bei Geschlechtsinkongruenz, 2020

12  Der Beitrag von Delemarre-van de Waal u. a. (2006) beschreibt das Dutch Protocol, zusätzlich gibt es 2 Teilstudien von de Vries  u. a. (2012) und von Delemarre-van de Waal u.a. (2014)

13  The Myth of ‚Reliable Research‘ in Pediatric Gender Medicine: A critical evaluation of the Dutch Studies – and research that has followed, E. Abbruzzese u. a., 02.01.2023

14  Einzelfall in Puberty Suppression in a Gender-Dysphoric Adolescent: A 22-Year Follow-Up, 2011

15  Interview mit R. Kaltiala, Finnland, 27.01.2023: 3 von 4 Patienten haben auch schwere psychische Probleme und Two years of gender identity service for minors: overrepresentation of natal girls with severe problems in adolescent development, R. Kaltiala, u. a., 09.04.2015

16  UKOM Norwegen, 09.03.2023 s. Kapitel 7

17  Boom de casos en la Unidad de Identidad de Género del HUBU, 14.11.2022

18  Taking the lid off the box: The value of extended clinical assessment for adolescents presenting with gender identity difficulties, Clarke u. a. 2019

19  Schweden: Utvecklingen av diagnosen könsdysfori, Socialstyrelsen 2020, S. 9: ♀: 32,4 % Ängste, 28,9 % Depressionen, 19,4 % ADHS, 15,2 % Autismus

20  Befreit sich der Mensch von den Grenzen der Biologie? enthält B. Meyenburg’s Zitat zur Sex-Ratio, Spiegel,18.02.2022

21  Sexuality and Gender, Findings from the Biological, Psychological, and Social Sciences, S. Mayer u.a., 2016

22  The Dutch Protocol for Juvenile Transsexuals: Origins and Evidence, M. Biggs, 19.09.2022

23  Prof. Dr. Veith Roessner: Gerade Mädchen in der Pubertät fühlen sich schnell als Außenseiterin, Cicero, 10.01.2023

24  Stop that! It’s not Tourette’s but a new type of mass sociogenic illness, Müller-Vahl, 23.08.2021

25  „Eine Hormonbehandlung bei 13/14jährigen sei keine Seltenheit“, sagte Karoline Haufe, Trakine, WELT, 14.01.2022

26  Short-term outcomes of pubertal suppression in a selected cohort of 12 to 15 year old young people with persistent gender dysphoria in the UK, Carmichael, 02.02.2022

27 Gender dysphoria in young people is rising - and so is professional disagreement, BMJ, J. Block, 23.02.2023
J. Block kündigte ihren Beitrag auf Twitter folgendermaßen an: "Gender-affirming care for adolescents in the US is frequently called evidence-based, even lifesaving. But there is little certainty in the evidence about the benefits of medical treatments, and growing professional concern about possible harms.”

28  Wir müssen dringend mehr in Transforschung investieren, Frankf. Allg. Sonntagszeitung, 14.11.2022

29  England National Institute for Health & Care Excellence: NICE-Evidence Review Pubertätsblocker (2020a), NICE-Evidence Review Gender-affirming hormones (2020b), s. Cass-Review Interim Report, 2021

30 Systematisches Review aus Schweden zu Pubertätsblockern und Hormonen A systematic review of hormone treatment for children with gender dysphoria and recommendations for research, Ludvigsson u. a., 17.04.2023, Ergebnisse des Reviews als Grafik:

Neueres Review von 2023

31  Schweden: Summary of Key Recommendations from the Swedish National Board of Health and Welfare (Socialstyrelsen/NBHW), SE GM, February 2022

32  Norway’s guidance on paediatric gender treatment is unsafe, says review, J. Block, BMJ, 23.03.2023

33  Gender dysphoria in young people is rising - and so is professional disagreement, BMJ, J. Block, 23.02.2023

34  Dt. Ärzteblatt Wenn die Pubertas gestoppt wird – Transition bei Genderdysphorie, Dt. Ärzteblatt, M. Lenzen-Schulte, 02.12.2022

35  Injustice at every turn: A report of the national transgender discrimination survey. National Gay and Lesbian Task Force; National Center for Transgender Equality, 2011

36  Verstümmelung ohne Nutzen – Selbstmordrisiko bei „‚Transgendern” deutlich erhöht – Operationen mindern es nicht (Dänische Studie zu Transgendern), epochtimes.de, 04.07.2023

37  Puberty Blockers and Suicidality in Adolescents Suffering from Gender Dysphoria, Biggs 2020 – In der Studie wird Suizid nach Versuchen und vollendetem Suizid bei Jugendlichen in England unterschieden und untersucht, es gibt Entwarnung, s. SE GM 2022; Long-Term Follow-Up of Transsexual Persons Undergoing Sex Reassignment Surgery: Cohort Study in Sweden, Dhejne u. a.„ 2011

38  Riittakerttu Kaltiala in Nuoruusiän sukupuoliahdistusta hoitava professori sanoo ei alaikäisten juridisen sukupuolen korjaukselle Helsingin Sanomat, 27.01.2023 (übersetzt mit deepl)

39  „Same evidence, divergent recommendations”, s. Gender dysphoria in young people is rising—and so is professional disagreement, J. Block, BMJ, 23.02.2023

40  England Limits Use of Puberty-Blocking Drugs to Research Only, NYtimes, A. Ghorayshi, 12.06.2023 und England schränkt Verordnung von Pubertätsblockern ein, Dt. Ärzteblatt, 30.06.2023

41  Finnland: Med. Behandlungsmethoden für Dysphorie im Zusammenhang mit Variationen der Genderidentität bei Minderjährigen, 2020

42  Schweden: Summary of Key Recommendations from the Swedish National Board of Health and Welfare (Socialstyrelsen/NBHW), SE GM, February 2022

43  Norwegen: Pasientsikkerhet for barn og unge med kjønnsinkongruens (Patientensicherheit für KiJu mit Genderinkongruenz

44  Norway’s guidance on paediatric gender treatment is unsafe, says review, J. Block, 23.03.2023

45  Denmark Joins the List of Countries Who Have Sharply Restricted Youth Gender Transitions, SE GM, 17.08.2023

46  Summary of Key Recommendations from the Swedish National Board of Health and Welfare, SE GM, 22.02.2022

47  Lægerne er blevet mere forsigtige med at give kønshormon til unge transkønnede, Uni Kopenhagen, 23.01.2023

48  Gerichtsurteil des U.S. Court of Appeals (6th Circuit) für Kentucky und Tennessee, September 2023

49  Raft of US state laws restrict access to treatments for gender dysphoria, BMJ, J. Block, 06.03.2023

50  Increasing Number Of European Nations Adopt A More Cautions Approach To Gender-Affirming Care Among Minors, J. Cohen, Forbes, 06.06.2023

51  A Teen Gender-Care Debate Is Spreading Across Europe, F. Klotz, 28.04.2023

52  So fragwürdig ist das Standardverfahren mit Hormonen für Trans-Jugendliche, DIE WELT, J. Kuitenbrouwer, P. Vasterman, 10.01.2023

53  Klinische Forschung: Deutschland ist Studienmuffel, pharmafakten.de, 25.07.2023

54  Prof. Dr. Veith Roessner in der FAS Wir müssen dringend mehr in Transforschung investieren, 13.11.2022: „Leitlinien sollen sich ja an Evidenzen orientieren. Ich würde sagen diese Evidenz, diese Daten fehlen uns.“

55  Leitlinie Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter: Diagnostik und Behandlung, AWMF

56  Dr. David Bell (Tavistock), s. Youtube, 23.09.2023

57  Prof. Dr. Veith Roessner im Interview mit Cicero Gerade Mädchen in der Pubertät fühlen sich schnell als Außenseiterin, 10.01.2023: „Weil so viel dahinter stecken kann, und erst bei Ausschöpfen aller Therapieoptionen bezüglich dieser Probleme die Geschlechtsumwandlung bei Jugendlichen in Erwägung gezogen werden sollte.“

58  https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinsamer_Bundesausschuss

59  Es gibt viele mögliche Ursachen für Genderdysphorie / Trans-Identität:

Die Spitze des Eisbergs c

60 Reconsidering Informed Consent for Trans-Identified Children, Adolescents, and Young Adults, Levine u. a., 17.03.2022

61 SE GM – Studies s. C. Health risks of medical and surgical affirmation

62 Niederländische Studie (de Blok et al. 2021), dänische Studie (Simonsen et al. 2015) und schwedische Studie (Dhejne et al. 2011)

63 Drei Studien zu Detransitions-Raten: 12,2% Care of Transgender Patients: A General Practice Quality, Boyd, I. L., u. a., 2021; 10,0% Access to care and frequency of detransition among a cohort discharged by a UK national adult gender identity clinic: retrospective case-note review, Hall, R., 2021: 30% Continuation of Gender-affirming Hormones Among Transgender Adolescents and Adults, Roberts, C. M. u. a., 2022

64 Ethikrat, Ad-hoc-Empfehlung zu Trans-Identität von Jugendlichen, 2020

65 Current Concerns About Gender-Affirming Therapy in Adolescents, S. B. Levine, u. a., Springer, 14.04.2023

66 Time to Think - The Inside Story of the Collapse of the Tavistock’s Gender Service for Children, H. Barnes, 2023, Kapitel 2

67 Some Limitations of “Challenges in the Care of Transgender and Gender-Diverse Youth: An Endocrinologist’s View”, Jay Cohn, 24.12.2022

68 Störungen der Geschlechtsidentität und Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen 15.11.2019, WD 9 – 3000 – 079/19, Dt. Bundestag; Einzelfragen zu geschlechtsangleichenden Operationen, 17.10.2022, div. Bundestags-Drucksachen mit Fragen nach Behandlungszahlen bei GD

(Stand: Oktober 2023)

TTSB-Stellungnahme zur medizinischen Transition von Minderjährigen als PDF

 

Archivbeiträge 2023-2022

  • 13. Dez. 2023

    NL – Debatte zur Transition von Teens &Twens entwickelt Dynamik

    Auch in den Niederlanden hat die Zahl junger Menschen, ins­beson­dere ♀, die transitionieren wollen, erheblich zugenommen. Anscheinend wurde erst kürzlich realisiert, dass mehr als 2.000 junge Menschen auf den Wartelisten der wenigen...

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  • 12. Dez. 2023

    Deutschland: 100 % mehr Anträge zur medizinischen Transition

    2022 hatte der medizinische Dienst 100 % mehr Anträge zu bearbeiten als 2017. Die Zahl der genehmigten und durchgeführten irreversiblen Maßnahmen liegt deutlich unter den 5.813 Anträgen. Die Antragsquoten, differenziert nach ‚Top'- und...

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  • 08. Dez. 2023

    Pathologisierung der Pubertät und Deregulierung der Transmedizin

    Auf YouTube anschauen

    In einer Online-Veranstaltung von Frauenheldinnen e. V. am 06.12.2023 zum Thema „Gesetzgebungsverfahren zum Selbstbestimmungsgesetz – Kippt die Stimmung?“ konnte David Allison, Sprecher von Transteens Sorge

    ...

    Skript: Pathologisierun...

  • 30. Nov. 2023

    Dein Leben ist ein Schiff. Du bist der Kapitän.

    Stephen Levine, klinischer Professor für Psychiatrie und Experte für Trans-Themen, erläuterte, wie ein vernünftiger psychotherapeutischer Ansatz aus seiner Sicht aussehen sollte, der sich an Jugendliche mit Genderdysphorie und deren Eltern wendet und was in...

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  • 27. Nov. 2023

    Studie aus Finnland zum psychiatrischen Bedarf bei GD

    Prof. Kaltiala hat zusammen mit einigen KollegInnen anhand der finnischen Register untersucht, wie sich die psychiatrischen Bedürfnisse der Bevölkerungsgruppe (von 6.655 Personen) mit Genderdysphorie (GD) in der Zeit von 1996 bis 2019 parallel...

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  • 23. Nov. 2023

    Pubertätsblocker – Verwendung und Einschränkung in anderen Ländern

    Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat einige Informationen zum Sachstand der Verwendung von Pubertätsblockern (PB) in anderen Ländern zusammengetragen.

    Wir möchten noch ergänzen, dass es auch in Dänemark die...

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  • 13. Nov. 2023

    Ehrung für die Kritik an der Gender-Medizin für (meist ♀) Jugendliche

    Heute werden die prominentesten französischen Kritikerinnen der Gender-Medizin für Jugendliche mit einem Preis der Academie Aciences Morales Politiques im Institut de France, Paris, geehrt. Die klinische Psychologin Céline...

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  • 08. Nov. 2023

    Stellungnahmen zum SBGG – Anhörung

    Der zunächst am 13.11.2023 geplante Anhörungstermin der Sachverständigen wurde am 08.11. gecancelt. Dazu hatte der Bundestag die bereits vorliegenden Stellungnahmen der Sachverständigen sowie weitere Stellungnahmen veröffentlicht. Der neue Anhörungstermin war am...

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  • 04. Nov. 2023

    UK: Leitfaden zu genderkritischen Ansichten

    Das UK Concil for Psychotherapy (UKCP), Verband britischer Psychotherapieorganisationen und -praktikern, hat einen Leitfaden zum Recht in Bezug auf genderkritische Ansichten und deren Auswirkungen auf die Praxis der Psychotherapie und...

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  • 03. Nov. 2023

    Wie akzeptiert ist die Unterstützung von Trans-Teenagern?

    Ipsos, Marktforschungsunternehmen aus Frankreich, hat weltweit mehr als 22.000 Menschen befragt, ob Transgender-Teenager mit Zustimmung der Sorgeberechtigten Zugang zu „gender-affirming care" (ohne Trans-Operationen) erhalten sollten. 

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  • 28. Okt. 2023

    Schweiz: OPs wegen Diagnose Genderdysphorie

    Quelle: BFS 2023Das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) hat neue Zahlen veröffentlicht: Die Anzahl der stationären geschlechtsangleichenden Eingriffe in der Schweiz (8,8 Mio. Einw.) hat sich in den vergangenen 4 Jahren mehr als verdoppelt, sie stieg um...

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  • 25. Okt. 2023

    Medizin-Skandal

    Die aktuelle Ausgabe des EMMA-Magazins (Inhaltsverzeichnis + Shop) enthält einen Beitragsblock zum „Selbstbestimmungsgesetz“. Ein Beitrag unter dem Titel Medizin-Skandal beschäftigt sich mit der Frage, warum Krankenkassen Kosten für Hormone und Operationen bei Trans* übernehmen und...

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  • 23. Okt. 2023

    England: Gericht folgt Mutter, die vorsichtig vorgehen will

    Eine Mutter in England hat nach 3 Jahren des Wartens eine einstweilige Verfügung erwirkt, die verhindert, dass ihr bald 16-jähriges ROGD-Kind bei einem privaten Dienstleister behandelt wird, wie es ihr Ex-Mann präferiert. Die Mutter...

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  • 22. Okt. 2023

    Kristina Schröder: Was tun wir da?

    Dr. Kristina Schröder, ehemalige Familienministerin (CDU), äußert ein weiteres Mal in der WELT ihre Skepsis gegenüber dem geplanten Selbst­bestimmungs­gesetz. Als Erstes stellt sie klar, dass das aktuell geltende Transsexuellengesetz nicht – wie häufig (sogar von...

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  • 20. Okt. 2023

    Entpathologisierung?

    Im Zusammenhang mit der Behandlung von genderinkongruenten oder genderdysphorischen Minderjährigen wird oft mit dem Begriff Entpathologisierung hantiert. Entpathologisierung bezieht sich hauptsächlich auf das Diagnose-Klassifikationssystem ICD11 der WHO, in dem...

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  • 14. Okt. 2023

    Stellungnahme zur medizinischen Transition von Minderjährigen

    TTSB hat eine Stellungnahme verfasst als Hilfestellung für Eltern, die ExpertInnen oder Institutionen erklären wollen oder müssen, warum sie gegenüber der medizinischen Transition ihres Kindes skeptisch sind.

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  • 12. Okt. 2023

    Genderdysphorie: Wie unterrichten?

    In einem neuen Beitrag geben einige ExpertInnen, darunter die Psychotherapeutin Stella O'Malley, Tipps, wie PädagogInnen, die Mitarbeitende für die Gesundheitsversorgung und für soziale Berufsfelder ausbilden, das Thema Genderdysphorie im Unterricht behandeln...

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  • 10. Okt. 2023

    Gibt es auch in Deutschland ein Rollback?

    Im Dt. Ärzteblatt wird berichtet, dass in etlichen Ländern ein Wandel bezüglich der somato-medi­zi­ni­schen Therapie von Jugendlichen mit Genderdysphorie zu beobachten ist. Es wird erläutert, warum seit...

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  • 07. Okt. 2023

    David Bell (Tavistock) zur Transition von Jugendlichen

    Dr. David Bell, Psychiater und Psychotherapeut (Ex-Governor am Tavistock, London), sprach im Rahmen der Veranstaltung „Braucht Deutschland ein Selbstbestimmungsgesetz?“ am 21.09.2023 in Berlin über die Frage, ob bereits Jugendliche...

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  • 06. Okt. 2023

    SBGG: Biologisches Geschlecht nicht durch Genderidentität ersetzen

    Gerhard Schurz, Philosophieprofessor Uni Düsseldorf, ist überzeugt, dass das geplante Selbstbestimmungsgesetz Bürgerinnen und Bürgern „legale Fiktionen“ aufdrängt, deren Übernahme erzwungen werden soll. Die Leugnung der Fiktion aufgrund...

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  • 04. Okt. 2023

    Keine medizinische Transition für Minderjährige in 2 US-Bundesstaaten

    Das U.S. Court of Appeals (6th Circuit) hat am 28.09.2023 eine Entscheidung eines Gerichts auf Bundes­staaten­ebene gekippt und somit dürfen Tennessee und Kentucky Pubertätsblocker, Hormone und geschlechts­anglei­chende Operationen für...

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  • 02. Okt. 2023

    Kinder werden niemals im falschen Körper geboren

    Das ist einer der Sätze auf den Plakaten, über die Chris Elston mit Menschen ins Gespräch kommt und debattiert. Die anderen sind:

    Kinder können Pubertätsblockernnicht zustimmen

    Dad /dad/ noun – ein männlicher Mensch,
       der seine Kinder vor
    ...

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  • 25. Sep. 2023

    Kanada: Eltern protestieren

    Der politische Wind in Kanada dreht. Ein landesweites Netzwerk von Eltern namens 1MillionMarch4Children hat begonnen, sich gegen die Art und Weise zu wehren, wie Schulen den Umgang mit trans-iden­ti­fi­zierten Jugendlichen regeln. LehrerInnen und Schulpersonal müssen Eltern...

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  • 11. Sep. 2023

    Trans-OPs unter 25 in Österreich: Rasante Anstiege und fast nur

    Eine Gruppe Eltern von Jugendlichen mit Genderproblemen aus Österreich hat erneut Zahlen zu Operationen bei Teens & Twens recherchiert und schlägt Alarm: Noch nie wurden so viele Trans OPs an unter 25-Jährigen vorgenommen wie im Jahr...

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  • 09. Sep. 2023

    Petition: Dringender Handlungsbedarf beim Off-Label-Use von PB

    In den USA mahnen Ärzte und Organisationen von Eltern, Fachleuten im Gesundheitswesen, Personen, die transitioniert sind, und Detransitionierten, die sich für eine bessere Versorgung von Minderjährigen einsetzen, in einer Petition...

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  • 31. Aug. 2023

    Trans* im Sport

    Martina Navratilova, einst weltbeste Tennisspielerin, schreibt über das Thema Fairness im Sport und insbesondere über den Umgang mit transidentifizierten Männern. Frauen, die von Veranstaltern, Verbänden, Betreibern gesagt bekommen, dass die Rechte von transidentifizierten Männern Vorrang vor ihrem...

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  • 22. Aug. 2023

    Trans – Skandal

    Die aktuelle Ausgabe des EMMA-Magazins (Shop) enthält ein Dossier zum „Trans-Skandal – Die Fatalen Folgen von Hormonen und OPs“ mit den folgenden sehr informativen Beiträgen bzw. Interviews:

    Was HORMONE anrichten. Es gibt kein Zurück. Ein Interview mit dem Endokrinologen der

    ...

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  • 11. Aug. 2023

    Regenbogenfieber

    Wo sind wir gelandet, wenn sogar gewöhnliche Produkte, wie Kaffee, skandalträchtig vermarktet werden müssen? In den Sozialen Medien kursiert die Illustration einer Person, die so cool ist, dass sie sogar surfen kann, während sie einen Kaffeebecher in der Hand hält. Blaue Haare und...

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  • 10. Aug. 2023

    Trans* als Projekt?

    Erwachsenwerden, Persönlichkeitsbildung sind out, Identität ist in. Was hat sich für Teens & Twens geändert, seit Identität in aller Munde ist und Menschwerdung, Charakterbildung, Persönlichkeitsentwicklung nur noch äußerst selten thematisiert werden?

    War nicht...

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  • 08. Aug. 2023

    Australien – Sicherheitsbedenken beim genderaffirmativen Ansatz

    Dr. Jillian Spencer, Kinder- und Jugendpsychiaterin (Queensland), hielt am 06.08.2023 in Brisbane einen Vortrag über ihre Sicherheitsbedenken gegen den medikalisierten „genderaffirmativen“ Ansatz zur Behandlung von Minderjährigen mit GD<.

    Sie sieht die schwierige Situation für Eltern, die Hilfe für ihre genderdysphorischen Teenager suchen, aber verhindern wollen, dass sie durch eine medizinische Transition Schaden erleiden. Ihre Warnung an Eltern lautet:

    „Parents, please carefully screen the mental health clinicians that you allow to engage with your child. It is wise for you to meet the clinician before any appointment with your child to check that you are comfortable with the approach they will take.”

    Watch out! Too many parents are blindsided by risky gender medicine, B. Lane, 18.08.2023

    Chief psychiatrist backs independent review of gender medicine, B. Lane, 29.09.2023

    Flying blind, B. Lane, 04.12.2023

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  • 31. Juli 2023

    PB und CSH – Systematisches Review aus Schweden

    Ziel schwedischer ForscherInnen war es, die Auswirkungen einer Hormonbehandlung bei genderdysphorischen Minderjährigen auf die psychosoziale und mentale Gesundheit, die Kognition, die Körperzusammensetzung und die Stoffwechselmarker zu bewerten.

    A...

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  • 28. Juli 2023

    England: 1 Jahr nach der Ankündigung der Schließung des GIDS

    Ende Juli 2022 wurde die Schließung des umstrittenen Gender Identity Development Service am Tavistock & Portman NHS Foundation Trust angekündigt, nachdem der „Affirmation-Only"-Ansatz Jugendliche routinemäßig schnell, aber letztlich...

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  • 14. Juli 2023

    Transition bei GD-Jugendlichen wird ohne Beweise vorangetrieben

    21 renommierte ExpertInnen für GD aus den Ländern F, UK, S, NO, B, FR SW, CA, USA, voran die finnische Professorin Riittakerttu Kaltiala, widersprechen der Idee der ‚gender-affirmativen Versorgung‘ ({tip title="PB, CSH, OPs:"...

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  • 30. Juni 2023

    SBGG überfordert Jugendliche

    Heike Schmoll von der renommierten Frankfurter Allgemeinen Zeitung hält die im Referentenentwurf zum sog. Selbstbestimmungsgesetz (SGBB) „ausschließliche Selbstdefinition der eigenen Geschlechtszugehörigkeit“ für „vollkommen beliebig“. Sie kritisiert, dass...

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  • 30. Juni 2023

    Was besorgte Eltern wissen wollen

    Stephen Levine (am. Psychiater und Sexologe) u. a. stellen in einem sehr interessanten Beitrag den Stand des Wissens zur Behandlung von ROGD-Jugendlichen dar.

    Insbesondere wägen sie den gender-affirmativen Ansatz gegen neuere besonnenere Behandlungen unter...

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  • 27. Juni 2023

    Ist Gender-Ideologie eine Art Religion?

    Colette Colfer ist eine irische Dozentin für Religions­wissen­schaften an der South East Technological University und Radiojournalistin. Sie hält Vorträge über Weltreligionen und Ethik. In ihrem Vortrag Ende April in Killarney (IR) hat sie die religiösen...

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  • 24. Juni 2023

    Transition statt Auseinandersetzung?

    Robert Withers, Psychoanalytiker (Brighton, UK), fragte bereits 2020 angesichts der Vielzahl von jungen transidentifizierten Menschen mit psychologischen Problemen, ob die „gender-affirmative“ Medikalisierung ein Versuch ist, dem Erleben von psychischem Leid...

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  • 08. Juni 2023

    Ist die Medikalisierung von GD Missbrauch?

    Obwohl keine Behörde weltweit Pubertätsblocker zur Verhinderung der natürlichen Pubertät zugelassen hat und weder Reversibilität noch Sicherheit und Wirksamkeit hinreichend belegt sind, werden Lupron & Co. standardmäßig ‚off-label‘ angewandt. Auch die sich...

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  • 11. Mai 2023

    Trans* als Performance?

    Der klinische Psychotherapeut und Autor Joseph Burgo referenziert auf die „Als ob“-Persönlichkeit, die die Psychoanalytikerin Helene Deutsch Mitte des letzten Jahrhunderts beschrieben hat. Die Formulierung „Als ob“-Persönlichkeit bezieht sich auf das damalige Verständnis von...

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  • 02. Mai 2023

    Gibt es Möglichkeiten, das Erwachsenwerden zu vermeiden?

    Erwachsene würden diese Frage immer mit NEIN beantworten. Anorexia nervosa oder Trans-Identifikation scheinen jedoch für vulnerable, unsichere Jugendliche mit einem fragilen Selbstbewusstsein (größtenteils ♀), Möglichkeiten zu sein, ihre...

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  • 30. Apr. 2023

    Gender-affirmative Therapien für Jugendliche – 13 Unwahrheiten

    Am 21. Februar 2023 hörte der Gesundheits- und Sozialausschuss des Repräsentantenhauses von Florida die Stellungnahme des Psychiaters Stephen Levine MD, an. Levine erläuterte 13 wissenschaftlich falsche Annahmen, die für die...

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  • 08. Apr. 2023

    TikTok missachtet Kinderschutz

    Weil alleine im Jahr 2020 über 1,4 Millionen Kinder unter 13 Jahren ohne Einwilligung der Eltern einen Account eröffnen konnten, ist das Unternehmen TikTok in England nun zu einer Strafe von 14,57 Mio. € verurteilt worden. Die Regeln der TikTok-Plattform gaben vor, dass es...

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  • 01. Apr. 2023

    ROGD – Elternbefragung ausgewertet

    Suzanna Diaz und Michael Bailey veröffentlichten in einem peer-reviewten Artikel die Ergebnisse einer Umfrage unter Eltern, die sich im Zeitraum v. 2017-21 an die Initiative Parentsof­ROGDKids gewandt haben. Die Eltern berichteten über 1.655 Teens&Twens, deren...

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  • 21. März 2023

    Die Diskussion um das Dutch Protocol erreicht die Politik in den NL

    Die niederländische Oppositionspolitikerin und Ärztin Dr. Nicki Pouw-Verweij verlangt vom niederländischen Gesundheitsminister Dr. Ernst Kuipers, dass er Maßnahmen ergreift, um autistische Minderjährige vor der medizinischen Transition...

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  • 10. März 2023

    Killarney-Conference: The BIGGER PICTURE

    Zur Situation und dem Umgang mit Teens & Twens, die Hilfe benötigen, weil sie unzufrieden mit ihrem Geschlecht bzw. Gender sind, gibt es unterschiedliche Positionen. Parallel zur EPATH-Tagung fand Ende April in Killarney/Irland eine...

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  • 08. März 2023

    GD-Behandlung: Debatte in den USA und international

    Immer mehr Bundesstaaten der USA schränken die sog. gender-bestätigende Behandlung von Minderjährigen ein, z. B.: Tennesee, Missisippi, Alabama, Arkansas, South Dakota, Utah und Florida. Jennifer Block erläutert die Situation im British Medical...

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  • 06. März 2023

    Anderson stellt ‚Fast-Tracking‘ von GD-Teenagern infrage

    Erica Anderson, klinische Psychologie für genderdysphorische Jugendliche in Kalifornien und Ex-WPATH-Vorstandsmitglied, kritisiert den „Affirmation-Only-Trend“, bei dem Teens allein aufgrund des Vorhandenseins von Genderdysphorie kurzerhand...

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  • 25. Feb. 2023

    „Nennen Sie es nicht evidenzbasiert”

    Die Studienlage zu den Behandlungsmethoden für genderin­kon­gru­en­te Minderjährige ist weltweit dieselbe. Die verschiedenen medizinischen Leitlinien, die zur Behandlung von Gender-Inkon­gruenz herausgegeben wurden, zeigen allerdings eine enorme Bandbreite an...

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  • 21. Feb. 2023

    Wie Michael Biggs auf Pubertätsblocker kam

    In einem interessanten Podcast berichtet Michael Biggs, Sozio­logie­professor an der Universität Oxford, wie er zum Thema Sex und Gender, hauptsächlich aber zu den Pubertätsblocker-Studien gekommen ist.

    Dr. Biggs war maßgeblich beteiligt an der...

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  • 20. Feb. 2023

    Australien: Neue Studie offenbart Handlungsbedarf

    Ein Team von Fachleuten des Gender-Services des NSW Children’s Hospital Westmead hat 79 genderdysphorische Jugendliche in einer „prospektiven Follow-Up-Studie“ über 4–9 Jahre nachverfolgt. Das Resümee klingt bemerkenswert kritisch.

    Developmental...

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  • 16. Feb. 2023

    Was lief in der Tavistock-Klinik für Trans-Teenager schief?

    Hannah Barnes, renommierte BBC-Journalistin, hat genau recherchiert, wie es zur Schließung der berühmten Gender-Klinik für Kinder und Jugendliche Tavistock GIDS gekommen ist und was bei einer aktuellen Warteliste von 8.000 Überweisungen...

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  • 07. Feb. 2023

    Schweden: Besorgte Eltern erfolgreich

    Schon früher als in Deutschland haben in Schweden besorgte Eltern von genderdysphorischen Teens & Twens begonnen, sich zu vernetzen, Informationen auszutauschen und zu veröffentlichen, Briefe zu schreiben und an die Presse zu gehen. Treffen zu organisieren und...

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  • 05. Feb. 2023

    ROGD – Was tun?

    Eltern eines ROGD-Teens stehen immer vor der Herausforderung, entscheiden zu müssen, wie dem leidenden Kind bestmöglich geholfen werden soll. Eine Möglichkeit besteht darin, sich an den Leitlinien der WPATH (World Professional Association for Transgender Health) für die...

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  • 11. Dez. 2022

    Staatlich kontrollierter Maulkorb für Eltern

    Eltern haben einerseits elterliche Pflichten, z. B. bei der Erziehung, andererseits sollen sie – was die Selbstidentifikation ihrer Kinder angeht – zukünftig noch nicht einmal offen mit ihnen über Transitionswünsche und -maßnahmen diskutieren und/oder ihre...

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  • 02. Dez. 2022

    Immer mehr Fachleute tendieren bei GAT zur Vorsicht

    Am 09.11.2022 fand eine interdisziplinäre psychia­trisch/psycho­thera­peutische Fachtagung zum Thema „Transgender-Jugendliche in der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ auf Einladung von Prof. Dr. Joh. Hebebrand, Direktor der Klinik für Psychiatrie,...

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  • 29. Nov. 2022

    Junge Menschen mit Schwierigkeiten – zu 80 % nicht trans*

    Juan García Mellado, leitender Psychiater der Abteilung für Genderidentität (UID) an der Uniklinik von Burgos (Nordspanien), berichtet, dass 80 % der jungen Menschen, die zur Erstkonsultation in seine Abteilung kommen, nicht trans* sind,...

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  • 28. Nov. 2022

    Placeboeffekte bei GAT

    Alison Clayton von der University of Melbourne wirft die Frage auf, inwieweit es durch den gender-affirmativen Behandlungsansatz (GAT), der neben psychosozialer Versorgung auch hormonelle und chirurgische Eingriffe bei Genderdysphorie umfasst, Placebo (günstige) und Nocebo...

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  • 11. Nov. 2022

    Steuern oder weiter Autopilot?

    In England, Finnland, Schweden ist die Abkehr von rascher Medikalisierung und invasiven Maßnahmen bei der Behandlung Jugendlicher mit Geschlechts- bzw. Gender-Problemen im Gange. Hier hat ein Bewusstsein für die Risiken und Unwägbarkeiten dieser schlecht belegten...

  • 11. Nov. 2022

    Self-ID für Jugendliche?

    Einmal jährlich soll jede/r sowohl Geschlechts­eintrag als auch Vornamen beim Standesamt kostenfrei und ohne Gutachten per Selbsterklärung ändern lassen können. Statt eine zusätzliche Kategorie für subjektive Gender-Identität einzuführen, soll in der Gesetzgebung zukünftig...

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  • 07. Nov. 2022

    Deutschland: Wende oder ‚Weiter so‘?

    Seit einiger Zeit weichen Finnland und Schweden bei den Empfehlungen für die Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen unterschiedlich deutlich von den WPATH SOC8 ab und fördern nun psychiatrische/psychologische Behandlung sowie psychosoziale...

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  • 05. Nov. 2022

    Medizinische Transition bei Minderjährigen – auch Florida bremst

    Die Ärzte- und die Osteopathie-Kammer in Florida haben beschlossen, keine neuen körper-medizinischen Behandlungen bei Minderjährigen in allgemeinmedizinischen Einrichtungen zuzulassen. Gründe für die Bedenken waren die mangelnde...

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  • 27. Okt. 2022

    Anderson: GAT ist ein Kunstfehler!

    Erica Anderson, klinische Psychologin für genderdysphorische Jugendliche in Californien und Ex-WPATH-Vorstandsmitglied, äußerte sich im April 2022 erneut skeptisch zum weitverbreiteten Affirmation-Only-Trend, der Vorgehensweise, die auch als GAT ({tip...

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  • 22. Okt. 2022

    GB: Leistungsbeschreibung für den neuen GD-Service

    Am 20.10.2022 wurde ein erster Entwurf der vorläufigen Leistungs­beschreibung zur zukünftigen Behandlung von genderdysphorischen Jugendlichen im {tip title="NHS" content="National Health Service – Nationaler Gesundheitsdienst s. 

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  • 18. Okt. 2022

    Beyond WPATH

    Beyond WPATH, eine neue Initiative von Fachleuten für psychische Gesundheit, Wissenschaftlern des öffentlichen Gesundheitswesens und verwandten Organisationen sowie Einzelpersonen, ist ernsthaft besorgt über die schädlichen Auswirkungen der aktuellen WPATH-Empfehlungen (World...

  • 14. Okt. 2022

    BMFSFJ-Regenbogenportal - Tipps für Kinder: Pubertätsblocker

    Seit Jahren legt das Regenbogenportal des Bundes­mini­ste­riums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Jugendlichen und vor allem Kindern, die noch nicht in der Pubertät sind, in unverantwortlicher Weise nahe, dass sie mit...

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  • 10. Okt. 2022

    Sich als trans* bezeichnen, aber nicht trans* sein

    Einer der renommiertesten Kinder-&Jugend-Psychiater Spaniens, Celso Arango (Madrid) sagt, dass sich die Zahl der Jugendlichen, die sich als trans bezeichnen, ohne trans zu sein, aufgrund der Ideologisierung vervielfacht hat. Es gäbe einen...

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  • 17. Sep. 2022

    WPATH SOC8 erschienen – Altersgrenzen wurden entfernt

    Die neuen Leitlinien der WPATH (SOC8) sind nun – nach längerer Verzögerung – erschienen. Gegenüber der Version 7 von 2012 gibt es neue Kapitel: Non-Binary, Sexual Health, Education und Eunuchs. Erstmals wurde ein eigenständiges Kapitel für...

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  • 12. Sep. 2022

    Der Ergänzungsausweis

    Im Verlauf der sozialen Transition wächst bei vielen genderdysphorischen Jugendlichen der Wunsch, den neu gewählten Namen auch offiziell zu ändern. Eine Personen­stands­änderung ist aktuell nur mit Gutachten und bei Minderjährigen mit Zustimmung der Eltern möglich. Die Dt....

    Weiterlesen …

  • 08. Aug. 2022

    Neues aus deutschen Medien

    In den vergangenen Monaten erschienen mehrere interessante Artikel (teilweise Bezahlschranke), in denen es um Transition, Detransition, Keira Bell, Self-ID, Elternrechte, TSG, Geschlechtsdefinitionen, Genderdebatte etc. geht.

    Pubertätsblocker für Kinder? Nicht euer...

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  • 01. Aug. 2022

    FDA – Warnung „Pseudotumor cerebri“

    Die Food and Drug Administration (FDA) der USA hat eine Warnung zum Risiko eines „Pseudotumor cerebri“ in die Etikettierung von Gonadotropin-Releasing-Hormon(GnRH)-Agonisten aufgenommen. Mit diesen Medikamenten (wie Lupron, Synarel, Triptodur u. a.) werden auch...

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  • 08. Juli 2022

    Manifeste européen pour une approche objective du "changement de genre" des mineurs dans les médias

    TV- und Radiosender sowie die Printmedien in Europa werden in einem Europäischen Manifest aufgefordert, die Vielfalt der Standpunkte zum Thema „Transition“ zu repräsentieren und die wissenschaftlich belegten...

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  • 21. Juni 2022

    Was hilft unseren GD-Teens wirklich?

    Was benötigen genderdysphorische Jugendliche, um ihre Notlage zu bewältigen? Die heute übliche Vorgehensweise beim Phänomen Rapid Onset Gender Dysphoria (ROGD) im Rahmen des verbreiteten Affirmation-Only-Trends bedeutet in der Regel:

    • sofortige Bestätigung der
    • ...

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  • 13. Juni 2022

    Pubertätsblocker: Fragen Sie Dr. Julia

    „Mein Kinderarzt schickte uns zu einem pädiatrischen Endokrinologen, nachdem er gehört hatte, dass mein Kind mit seinem Gender unglücklich war. Der Endokrinologe sagte, dass Pubertätsblocker wie ein Pausenknopf sind, der den Kindern die Möglichkeit gibt, die

    ...

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  • 01. Juni 2022

    Aufruf gegen die Fehlberichterstattung des ÖRR

    Faktencheck: Am Beispiel von ARD und ZDF haben einige Wissenschaftler stichprobenartig über 30 Sendungen analysiert. Anstelle einer wahrheitsbasierten und altersgemäßen Sexualaufklärung wird sexualisiert, aber auch ideologisiert – insbesondere zum...

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  • 28. Mai 2022

    Ich bin trans, wenn ich es sage?

    Sophinette Becker, erfahrene Psychoanalytikerin, die viele männliche erwachsene Klienten mit trans­sexuel­lem Wunsch hatte, betonte stets die Vielfalt der transsexuellen Entwicklungen und Phänomene, die auch vielfältige „Lösungswege“ erfordern: „DEN ‚echten‘...

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  • 25. Mai 2022

    Niederlande – Hört auf, unsere Forschung blindlings zu übernehmen

    Dieselben niederländischen ForscherInnen, die als Pioniere der medizinischen Transitions-Behandlung für Genderdysphorie gelten, fordern seit 2021 mehr Forschung über die aktuelle Zielgruppe von GD-Teens & Twens sowie die...

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  • 12. Mai 2022

    Im Zeichen der Vielfalt wird die Sexualität unterdrückt

    Zur „Chemischen Kastration“, wie Pubertätsblocker auch bezeichnet werden, sagte Sophinette Becker (Sexualwissenschaftlerin und psychoanalytische Psychotherapeutin, Frankfurt) bereits 2016 in einem interessanten Gespräch mit Julia König unter...

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  • 11. Mai 2022

    Informierte Einwilligung – die heiße Kartoffel

    Keira Bell und Mother A. hatten in Großbritannien geklagt, dass Minderjährige nicht in der Lage seien, in eine körper-medizinische Behandlung von Genderdysphorie einzuwilligen. In einem aufsehenerregenden Urteil hatte Ende 2020 der High Court in...

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  • 04. Mai 2022

    Wie geht es Leo?

    Leo gehört zu den mindestens 12 schwedischen Teenagern, die durch Pubertätsblocker geschädigt wurden, s. SVR-Doku. Leo hat ständige Rückenschmerzen, zudem schmerzen Hüften und Schultern. Erstmals 4,5 Jahre nach Beginn der Behandlung mit Pubertätsblockern wurde Leo getestet....

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  • 25. Apr. 2022

    Großbritannien – Cass-Review Interims-Report

    Das Cass-Review – eine unabhängige Überprüfung der Genderidentitäts­dienste für Kinder und Jugendliche des NHS in Großbritannien – hat jetzt in einem Zwischenbericht angesprochen, dass der bisherige klinische Ansatz und die Gesamtkonzeption des Dienstes nicht den...

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  • 15. Apr. 2022

    Vielfaltsbeauftragter Lehmann reagiert unangemessen

    Wie kann es sein, dass ein höflich formulierter Offener Brief einer besorgten Mutter an Sven Lehmann (neuerdings Vielfaltsbeauftragter im BMFSFJ), eine solche Reaktion auslöst? Lehmann antwortete mit der Teilung eines Instagram-Beitrags, der der...

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  • 07. Apr. 2022

    Zeitgeistphänomen trans*

    In einem Hyslop-Uncut Podcastvideo auf YT äußert sich Dr. Alexander Korte (Münchener Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie) ausführlich zu diversen Themen wie Pubertätsprobleme, Gender-Dysphorie, Transsexualität, Risiken von...

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  • 24. März 2022

    Ansteckung durch Social Media nachgewiesen

    Bei einem neu aufgetauchten Tic-Phänomen konnte nachgewiesen werden, dass sich Teens offensichtlich durch die Beschäftigung mit bestimmten YouTube-Kanälen ‚infizieren‘ können. Sie litten nicht unter individuellen Tics, sondern zeigten genau die Symptome,...

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  • 21. März 2022

    Informierte Einwilligung bei Genderdysphorie – es ist kompliziert

    Die Behandlung der Genderdysphorie erfordert schwierige Entscheidungen von minderjährigen Betroffenen und ihren Eltern, spätestens wenn es um Pubertätsblocker, Cross-Sex-Hormone oder chirurgische Veränderungen geht. Für die...

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  • 03. März 2022

    Auch Frankreich mahnt zur Vorsicht

    Ende Februar gab die Academie nationale de Médecine ein Kommuniqué heraus, in dem sie zur Vorsicht bei der Anwendung von Pubertätsblockern und CSH mahnt. Es könne zu zahlreichen unerwünschten Nebenwirkungen und sogar schweren Komplikationen kommen. Eine...

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  • 01. März 2022

    Psychotherapie als nicht invasive Behandlungs-Alternative

    Der Psychoanalytiker und Familientherapeut David Schwartz (New York) plädiert für Psychotherapie als Primär­therapie bei Genderdysphorie, eine Low-Tech-Behandlungs­option, die Klienten helfen kann, sich in ihrem vorhandenen Körper...

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  • 28. Feb. 2022

    Finnland: Priorisierung von Psychotherapie

    Vor über einem Jahr gab Finnland neue Richtlinien heraus, die Psychotherapie statt Pubertätsblocker und Hormone zur Erstbehandlung von genderdysphorischen Jugendlichen vorsehen. Irreversible ‚geschlechts-bejahende' Interventionen sollen nicht mehr für...

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  • 25. Feb. 2022

    Schweden ändert Behandlungsrichtung für GD-Teens

    Die Karolinska-Uniklinik setzte bereits 2021 die Verwendung des „niederländischen Protokolls“ zur Behandlung genderdysphorischer Minderjähriger aus.

    Jetzt, im Februar 2022, hat Schweden die Empfehlungen für die Behandlung von genderdysphorischen...

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  • 21. Feb. 2022

    Mein Wille geschehe …

    Spiegel-Autor René Pfister schreibt unter dem Titel: „Mein Wille geschehe – In Deutschland sollen die Bürger ihr Geschlecht bald wählen können. Was bedeutet es, wenn sich der Mensch von den Grenzen der Biologie befreit?“ Zur Debatte stehen Frauen-Sport, Frauenrechte, Quoten,...

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  • 18. Feb. 2022

    Eltern brauchen Antworten

    Die Interessengemeinschaft «Transteens Sorge berechtigt» hat heute ihren Fragen-Katalog als OFFENEN BRIEF an einige Experten (Ärzte und Ärztinnen, Psychologen und Psychiater) geschickt.

    Eltern fragen

  • 07. Feb. 2022

    Gender-Giraffen

    - per Klick auf das BildDie Gender-Giraffen sind angekommen! Als Alternative zu den üblichen, eher verwirrenden Gender-Comics hat Genspect kürzlich die Gender-Giraffen erschaffen, um für Kinder die Themen Geschlecht, Gender, Sexualität, Persönlichkeit und Identität altersgerecht...

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  • 13. Jan. 2022

    Cross-Sex-Hormone bereits für 13-Jährige?

    Im Beitrag „Fehldiagnose ‚trans‘ – und die gravierenden Folgen“ (Die Welt) berichtet eine Insiderin, „dass es aber heutzutage keine Seltenheit mehr sei, dass Kinder auch mit 13 oder 14 Jahren eine Hormonbehandlung erhalten. ‚Damit ermöglicht man Kindern...

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  • 04. Jan. 2022

    Fünf nach zwölf?

    Erica Anderson, Berkeley, Clinical Psychology, WPATH-Mitglied (bis 2021), befürchtet, dass zu viele Heranwachsende zu schnell in ihrer Selbstdiagnose trans* bestätigt und zur Transition weitergeleitet werden, die gar nicht trans* sind. Möglicherweise haben sie entweder mehr oder weniger...

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  • 04. Jan. 2022

    Irland sucht nicht mehr …

    nach einer Lösung, für die es kein Problem gibt. Vor einigen Monaten wollte der Grüne irische Minister für Kinder, Gleichstellung, Behinderung, Integration und Jugend Roderic O'Gorman ein Gesetz über ein Verbot von sog. Konversionstherapien auf den Weg bringen. Trotz...

  • 02. Jan. 2022

    Transboys statt Tomboys?

    Spielbergs Film (2021) „Westside-Story“ bleibt optisch in den 50er Jahren, während die Figur Anybodys neuerdings nicht mehr als Tomboy besetzt wird, sondern als Transboy mit geänderten / erweiterten Dialogen sowie Pronomen. Das hat dazu geführt, dass der Film in einigen Ländern...

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Lost Boys?

Ein Fünftel bis ein Viertel der genderdysphorischen Jugendlichen ist biologisch männlich, zurzeit scheint ihr Anteil zu steigen.

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