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Transmedizin macht krank – ein Leben lang

Aktion Transmedizin macht krank in HamburgAm 20.09.2026 (Weltkindertag) findet in Hamburg im Rahmen der Kampagne „Unversehrt aufwachsen“ des Vereins Frauenheldinnen e. V. eine Protest- und Aufklärungsaktion statt. Der Aktionsort ist die Reesendammbrücke (nähe Jungfernstieg).

Das Motto des Weltkindertages lautet „Starke Kinder, starke Zukunft“. Teens & Twens müssen geschützt werden vor Ideologien. Realitätsferne Vorstellungen wie „Menschen könnten im falschen Körper geboren sein“, es wäre möglich, „das Geschlecht zu wechseln" und Trans* sei „eine natürliche und gesunde Variante der menschlichen Existenz“ helfen ihnen beim Erwachsenwerden nicht weiter. Zum Thema „Transmedizin macht krank – ein Leben lang" werden von 11-14 Uhr Reden gehalten.

Stream von der Protest- und Aufklärungsaktion, YT, 20.09.2026

Rede in Hamburg von David Allision, TTSB, YT, 20.09.2026

Die Rede von David Allision, Sprecher von TTSB

Hier das Transskript der Rede von David Allision

„Wir sind eine Interessengemeinschaft von Eltern genderunsicherer Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland. Die Eltern von TTSB stehen einer schnellen Medikalisierung kritisch gegenüber, da diese ihre Kinder zu lebenslangen Patienten macht. Sie empfinden es als unerträglich, dass die Körper ihrer gesunden Kinder medizinischen Experimenten ausgesetzt werden, für die es keine Belege für positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit oder das Wohlbefinden gibt.

Wenn Eltern erfahren, dass ihr Kind glaubt, im falschen Körper geboren worden zu sein, sind sie zunächst vollkommen aus der Bahn geworfen. Wie kann das sein?

Aber es bleibt nicht bei der absurden Feststellung des Kindes, dass es das falsche Geschlecht hat.

Sobald sich Eltern auf die Suche nach Informationen begeben – im Internet, bei Fachkräften, Psychologen oder Beratern – stoßen sie auf die nächste Absurdität. Nämlich, dass die Behauptung ihres Kindes, im falschen Körper zu leben, fast überall als Tatsache bestätigt wird.

Eltern wissen, dass Pubertät keine Krankheit ist.

Aber tatsächlich werden Eltern von Psychotherapeuten und Beratern eingeredet, ihre Kinder seien in den falschen Körpern gefangen und müssten davon befreit werden.

Wenn Eltern versuchen, ihre Kinder vor irreversiblen, schädlichen Eingriffen zu schützen, werden sie massiv unter Druck gesetzt.

In manchen Fällen wird das Jugendamt aktiv und droht mit dem Entzug des Sorgerechts, falls die Eltern nicht in medizinische Maßnahmen einwilligen.

Eltern erleben es als traumatisch, wenn ihre Kinder aufgrund einer Ideologie, die sagt, dass ein Geschlechtswechsel möglich, gesund und natürlich sei, dauerhaft auf den Transitionspfad gebracht werden. Das ist für Eltern über viele Jahre zermürbend.

Es gibt Eltern, die sich öffentlich dagegen aussprechen. Andere können es nicht, weil sie Angst haben, ihren Arbeitsplatz zu gefährden oder Repressalien ausgesetzt zu werden, oder weil sie befürchten, dass ganz normale Eltern-Kind-Konflikte von vermeintlich helfenden Berufen noch weiter angeheizt werden. 

Eltern fühlen sich mit ihren Bedenken gegen eine schnelle und lebensverändernde Medikalisierung von niemandem ernst genommen.

Im Gegenteil, Eltern, die die vermeintliche Transidentität ihrer Kinder nicht bestätigen, werden in die Isolation getrieben. Ihnen wird vorgeworfen, bigott, faschistisch und kindergefährdend zu sein.

Und wenn ihre Kinder durch medizinische Eingriffe geschädigt werden, wird ihnen sogar das Recht abgesprochen, um ihre Kinder zu trauern. Von ihnen wird erwartet, dass sie es feiern, wenn ihre Kinder mit Hormonen vollgepumpt werden, wenn ihren Töchtern die Brüste entfernt werden oder wenn ihren Söhnen später der Penis amputiert wird.

Das affirmative Behandlungsmodell, das hier in Hamburg verfolgt wird, macht Pubertät zu einer Krankheit und macht aus gesunden Körpern kranke Körper.

Es ist unerträglich für Eltern, mitanzusehen, wie ihre Kinder zu selbstverletzendem Verhalten ermutigt, angeleitet, beraten und verraten werden. 

TTSB stellt aktuelle Information auf seiner Website bereit.

Wir vermitteln Eltern an unsere Partnerorganisation Parents ofROGDKids, wenn sie Gleichgesinnte suchen und sich mit anderen betroffenen Eltern zusammenkommen wollen. Die Online-Elternselbsthilfegruppen helfen vielen Eltern, sich nicht alleine zu fühlen, Informationen zu erhalten und sich austauschen zu können.

Wir von TTSB schreiben offene Briefe, nehmen an Veranstaltungen teil und versuchen, Kontakt zu Politikerinnen und Politikern aufzunehmen. Meistens vergeblich. Kritische Eltern werden von Politikerinnen ignoriert. Ihre Stimme wird nicht gehört.

All das tun wir ehrenamtlich. Im Gegensatz zu den Befürwortern der Transideologie erhalten wir keine Fördermittel in Millionenhöhe vom Staat.

Unsere Initiative (TTSB) ist keine Partei und keine politische Organisation. Die Eltern kommen aus unterschiedlichen politischen Richtungen. Viele verstehen sich ausdrücklich als liberal oder linksliberal.

Sie glauben einfach nicht, dass das Leben ihrer Söhne und Töchter durch Hormone oder Operationen verbessert wird.

Diese Veranstaltung wurde von Feministinnen organisiert, die sich seit Jahren für linke politische Positionen einsetzen. Ich selbst war früher aktives Mitglied bei den Grünen.

Für uns alle – auch für kritische Eltern – ist es unerklärlich, wie linke und linksliberale Parteien eine Ideologie unterstützen können, die durch und durch reaktionäre Vorstellungen davon hat, was es heißt, Mann oder Frau, Junge oder Mädchen zu sein.

Es gibt keine Evidenz, die die medizinischen Eingriffe an gesunden, jungen Menschen, die im Uniklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführt werden, rechtfertigen könnte.

Es gibt lediglich die esoterische Vorstellung einer sogenannten „Geschlechtsidentität“, die nicht mit dem Geschlecht übereinstimmt. Diese besteht lediglich aus überholten, sexistischen Rollenklischees. Und von Eltern wird erwartet, dass sie diesem reaktionären Weltbild folgen und zusehen, wie ihre eigenen Kinder ihren Körper ablehnen – mit allen Konsequenzen.

Wir benötigen bessere Hilfsangebote für suchende junge Menschen. Umfassende psychosoziale Beurteilungen, individuelle Psychotherapie, Familientherapie, Selbsthilfegruppen und fortlaufende psychosoziale Unterstützung.

Was Familien, Kinder und Jugendliche nicht brauchen, sind Drogen, die lebenslänglichen Abhängigkeiten schaffen und schon gar nicht das Skalpell.

Es ist keine Medizin, gesunde Körper zu zerstören. Eltern verlangen nach Alternativen. Sie verlangen, dass Deutschland endlich die Erfahrungen aus anderen Ländern zur Kenntnis nimmt und das Experimentieren an Kindern beendet."

Weitere RednerInnen waren:

  • Poster Hamburg kl⁠⁠Stephanie Adam, Physiotherapeutin und ehemalige Leistungssportlerin
  • Chris Brönimann, 30 Jahre lang als Nadia bekannteste Transfrau in der Schweiz, detransitioniert, lebt heute wieder als Mann
  • Rona Duwe, Aktivistin, Bloggerin und Autorin, Initiatorin von „Was ist eine Frau?“
  • Eva Engelken, Juristin und Gründerin des Vereins Frauenheldinnen e. V.
  • Dr. med. Martina Lenzen-Schulte, Ärztin und Medizinjournalistin
  • Silke Martini, Juristin, Anwältin für Arbeitsrecht
  • ⁠Solveig Senft, Gymnasiallehrerin und Kunstpädagogin und
  • Weitere.

Außerdem gab es ⁠Grußworte u. a. von

  • Birgit Kelle (Journalistin und Autorin)
  • Florian Greller (Gründer „Just Gay Germany“)

Transmedizin macht krank – ein Leben lang, Frauenheldinnen e. V.

 

Was tun?

Eltern eines ROGD-Teens stehen immer vor der Herausforderung, sich entscheiden zu müssen, wie dem leidenden Kind bestmöglich geholfen werden soll.

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