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Wales stoppt Gender-OPs wegen Sicherheitsbedenken

stefanie belinda tHSLU1CMc7g unsplash stopIn Wales führte der hohe Anstieg an Überweisungen für geschlechtsangleichende Operationen zum Aussetzen der Überweisungen und des Betriebs sowie zu einer unabhängigen Überprüfung. Die Zahl der Über­weisungen war in Wales im letzten Jahr 4-mal so hoch wie in England und 3-mal so hoch wie in Schottland. Im Rahmen eines Antrags nach dem Informationsfreiheitsgesetz wurde festgestellt, dass in Wales durchschnittlich 13 Personen pro 100.000 Einwohner für genderbezogene Operationen überwiesen wurden, während es in England durchschnittlich 3 und in Schottland bis zu 4 von 100.000 sind.

Natasha Asghar, Gesundheitssprecherin der walisischen konservativen Partei, erklärte, eine Überprüfung sei notwendig:

„The current issue for me is whether the service is actually operating safely and appropriately. When one service is referring people for irreversible procedures at 3 or four 4 the UK average, there has to be proper scrutiny of why that is happening. … Before anyone undergoes an irreversible procedure, we need to be absolutely confident that the system is asking the right questions and putting patients’ long-term interests first."

Das NHS Wales Joint Commissioning Committee (NWJCC) vertritt alle 7 Gesundheits­behörden Wales und ist für die Beauftragung von NHS-Dienstleistungen zur Geschlechts­angleichung bei Erwachsenen zuständig. Nach einem Treffen am Montag (24.08.2026), bei dem die hohen Überweisungszahlen zur Debatte standen, wurde am darauffolgenden Freitag (28.08.2026) entschieden, sowohl die Überweisungen, als auch den Betrieb vorübergehend einzustellen.

„WGS was designated a 'potential service of concern' by NHS Wales last week owing to the 'higher rates of surgical referral than seen in comparable services”, as well as 'concerns regarding referral appropriateness'.“

Jetzt soll endlich eine unabhängige Überprüfung stattfinden, die schon seit Längerem geplant war.

„The NWJCC said that the decision to pause referrals and surgery was a 'precautionary and clinically-led step to ensure that referrals for gender surgery are supported by robust quality, safety and clinical governance arrangements'”.

Only transgender clinic in Wales cancels all operations over safety concerns, 29.08.2026

Wales macht nur 4,6 % der britischen Bevölkerung aus. Gleichwohl entfielen auf Wales 16,2 % aller „Top-OP“-Überweisungen in Großbritannien im Jahr 2025, 2024 waren es sogar 20,2 %. Ähnlich entfielen auf Wales 18,6 % aller NHS-Überweisungen zu „Bottom-OPs“ bei ♂ und 12,8 % bei ♀.

Deutschland: Niemand stoppt Genital-OPs aufgrund von Sicherheitsbedenken

Obwohl in Deutschland fast 4mal so viele Genital-OPs durchgeführt werden wie in UK, gibt es hierzulande keine Aufsichtsbehörden, MedizinerInnen oder Medizinethiker, die sich deshalb um die Patientensicherheit oder klinische Qualität sorgen würden.

2024 hatte Paul Steger die öffentlich zugänglichen Statistiken zu DRG-Fallpauschalen in deutschen Krankenhäusern analysiert mit dem Ergebnis, dass in Deutschland vergleichsweise häufig Genital-OPs aufgrund der Diagnose F.64 (Transsexualität) durchgeführt werden. TTSB berichtete:

Trans: Genital-Operationen in Deutschland

Genital-Operationen in Deutschland fast 4x so häufig wie in UK

Es ist wahrscheinlich, dass bei den niedrigeren Zahlen von Genital-Operationen auch die Kapazitätsengpässe beim NHS in England eine Rolle spielen. Dagegen werden in Deutschland die Transgender-Abteilungen bzw. -Kliniken immer weiter ausgebaut, hier einige Beispiele: European Transgender Center, München, Center for Transgender Health am UKM Münster, Trans*Gender-Zentrum Düsseldorf-Gerresheim, oft zulasten anderer offensichtlich weniger rentabler Abteilungen.

Die Sana-Klinik Düsseldorf-Gerresheim wirbt mit hohen Fallzahlen, 2023 seien es 419 F64.x-OPs gewesen, Anfang 2025 liegt die wöchentliche Zahl bei ca. 16 (das sind hochgerechnet ca. 800 pro Jahr).

Werbung auf der Website des Sana-Krankenhauses Düsseldorf-Gerresheim, 2025

 

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Eltern eines ROGD-Teens stehen immer vor der Herausforderung, sich entscheiden zu müssen, wie dem leidenden Kind bestmöglich geholfen werden soll.

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