Transaffirmative Weichenstellung statt familientherapeutischer Hilfe
Haben wir in Deutschland mittlerweile Verhältnisse, die bis vor Kurzem eher aus den USA bekannt waren? In der Welt schildert Anne Kröning einen der nach unseren Erfahrungen sich häufenden Fälle: Ein ROGD-Teenager wurde kurzerhand vom Jugendamt aus der Familie genommen, mit der letztlich einzigen Begründung, seine Eltern seien skeptisch gegenüber frühen medizinischen Transitionsmaßnahmen bei ihrem Kind. Anstatt die Familie adäquat zu unterstützen, kam es schließlich zur Entfremdung. Seit etwas mehr als 2 Jahren lebt der mittlerweile 17-jährige Teenager in einer Wohngruppe. Nun soll den Eltern per gerichtlichem Eilverfahren auch noch das Sorgerecht entzogen werden.
Geschichte einer Entfremdung, Welt, A. Kröning, 02.08.2025 (paywall)
Streit um die Trans-Identität des Sohnes: Eltern droht Sorgerechtsentzug, weil sie Hormonbehandlung ablehnen (Bericht über den Welt-Beitrag), Apollo news, 02.08.2025
Trans: Eltern vor Gericht! emma, 15.09.2025
Der international renommierte amerikanische Psychiater Prof. Paul McHugh schrieb schon vor 1 Jahrzehnt:
„In fact, gender dysphoria – the official psychiatric term for feeling oneself to be of the opposite sex – belongs in the family of similarly disordered assumptions about the body, such as anorexia nervosa and body dysmorphic disorder. Its treatment should not be directed at the body as with surgery and hormones any more than one treats obesity-fearing anorexic patients with liposuction. … The treatment should strive to correct the false, problematic nature of the assumption and to resolve the psychological conflicts provoking it. With youngsters, this is best done in family therapy.” Transgender Surgery is not the Solution, WSJ, 2016




