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Was ist ein Mann?

Ein Mann zu sein, sollte einfach sein. Ein Held zu sein, ist viel schwieriger. Jonni Skinner ist beides. Von David Allison

Im Februar 2025 veröffentlichte Matt Walsh, ein Mann, der bestenfalls ein lückenhaftes Verständnis des Transgender-Phänomens hat, ein bemerkenswertes Video mit dem Titel „Die Taliban machen das richtig“. Es ist eine Tirade über Bärte. Laut Walsh verleiht ein Bart einem eine „Aura von Autorität und Würde“ und macht einen zu einer „ernsthaften, männ­lichen Person“. Es ist „das Einzige, was die Taliban richtig machen“. „Beherzigt dies“, sagt er: „Um ein echter Mann zu sein, lasst euch einen Bart wachsen.“

Kurze Zeit später produzierte Walsh ein zweites Video, in dem er die Ankündigung des US-Verteidigungs­mini­sters Pete Hegseth attackierte, dass es im US-Militär 'no more beirdos' geben solle. Das geht Walsh wirklich gegen den Strich, aber er behauptet, er werde sich deswegen nicht auf einen Streit einlassen, da er „niemals eine Frau schlagen würde“.

Die Sache ist also die: Ein behaarter Mann ist ein echter Mann; ein glattrasierter Mann ist gleichbedeutend mit einer Frau. Gibt es wirklich einen großen Unterschied zwischen Walshs dürftiger Vorstellung von Männlichkeit und dem queeren Konzept der Geschlechtsidentität? Letzteres

„umfasst Abstufungen von Männlichkeit zu Weiblichkeit und von Mannsein zu Frausein sowie die Identifikation einiger Individuen als nicht-binär, was bedeutet, im Wesentlichen weder männlich noch weiblich zu sein oder eine Kombination aus beidem.”

Geschlechtsleugnung gibt es in vielen Formen und Ausprägungen. Echte Männer sind Ausnahmen. Alle anderen (die wahrscheinlich glatt rasiert sind) genügen den Maßstäben nicht ganz.

Das war nicht immer so. Die 1970er Jahre waren ein Jahrzehnt der Gewalt und sozialen Unruhen. Aber diese ferne Ära, als ich ein Teenager war, war auch eine Zeit spielerischer Androgynität, in der es, wie Nina Power es ausdrückt, „eine Art bewusstes Herumspielen mit Rollen gab, ohne dabei die Realität der geschlechtlichen Unterschiede zu leugnen“. Diese Freiheit ist seitdem verloren gegangen „im Bestreben, allem einen festen Namen und eine Identität zu geben“.

Ebenfalls in den 1970er Jahren lernte ich in der Schule Shakespeares Helden Macduff kennen. Er war der legendäre Held, der Schottland vor Macbeths Tyrannei rettete. Als er vom Mord an seiner Familie durch seinen Erzfeind erfuhr, schwor er nicht nur Rache, sondern betonte mit den Worten „Ich muss es auch als Mann fühlen“, dass wahre Männlichkeit das Erleben von Trauer und emotionaler Sensibilität beinhaltet und nicht nur aggressives Handeln oder gereizte Wut!

Jonni Skinner ist ein solcher Held. Die Videoaufzeichnung seiner Aussage vor dem Justizausschuss von Kalifornien ging viral, als er über die Schäden sprach, die er durch die medizinische Transition in seiner Kindheit erlitten hatte, und sich gegen einen Gesetzentwurf des demokratischen Senators Scott Wiener aussprach, der explorative Therapie als „Konversionstherapie“ brandmarken würde. Wiener wand sich sichtlich, als Jonni seine Erfahrungen schilderte und gegen ein Gesetz argumentierte, das es für schutzbedürftige Minderjährige nahezu unmöglich machen würde, angemessene Beratung zu erhalten.

Die von Walsh (rechts, bärtig) und Queer-Theoretikern (links, Spektrum) vertretenen Vorstellungen von Männlichkeit haben etwas unbestreitbar Zerbrechliches an sich. Ihre geistige Sprödigkeit kann jeden Moment zerbrechen. Und die Scherben, die sie verursachen, verletzen Menschen. Sie haben Jonni Skinner verletzt. Wie er in diesem Interview erklärt, war er „im Grunde chemisch kastriert“ worden, und seine Welt brach zusammen, als er erkannte, welche Lügen man ihm erzählt hatte.

Nun, da er versucht, als der junge schwule Mann zu leben, der er ist, hat er das Gefühl, dass die medizinischen Eingriffe, die er durchgemacht hat, seine Fähigkeit beeinträchtigt haben, sich in die normale schwule Community zu integrieren: „Brüste, breitere Hüften. Ich werde nie zu 100 % unverändert aussehen – das würde eine weitere Operation (‘Top Surgery’) erfordern.“ Doch Jonni ist zuversichtlich: „Jedes Aussehen ist anders“, sagt er. Er stellt sich der Gegenreaktion von Trans-Aktivisten, die so sehr auf das Aussehen fixiert sind, dass sie bezweifeln, ob er überhaupt medizinische Eingriffe hatte.

Wie Matt Walsh verraten diese Trans-Aktivisten nicht nur ihre engstirnige Vorstellung davon, wie Männer und Frauen auszusehen haben, sondern auch, dass der Antrieb für die Geschlechtsangleichung bei Minderjährigen nie in einer „lebensrettenden Versorgung“ lag, sondern vielmehr darin, als das andere Geschlecht durchzu­gehen und „die Welt besser täuschen zu können, damit sie glaubt, man sei das andere Geschlecht“.

Hören Sie sich Soren Aldacos Interview mit Jonni Skinner an, und Sie werden die Geschichte eines jungen Mannes hören, der, obwohl er sich selbst als zierlich beschreibt, eine heroische Statur hat. Er erzählt, wie er dazu verleitet wurde, den Weg der hormonellen Behandlungen und der Operation einzuschlagen, und wie er sich dagegen wehrt. Und das nicht nur für sich selbst. Jonni Skinner hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Botschaft zu verbreiten, in der Hoffnung, dass die Menschen, wenn sie seine Geschichte und die von anderen Detransitionierten hören, verstehen, wie schädlich die sogenannte „gender-affirmative Versorgung“ ist.

Hören Sie sich dieses Interview (YT) an! Jonni ist nicht zerbrechlich. Er ist ein sensibler und zäher junger Mann, der uns viel darüber zu erzählen hat, was es bedeutet, ein echter Mann zu sein.

What is a Man? David Allison, 21.04.2026, zuerst erschienen bei Genspect


Jonni Skinner – Transitioniert mit 13

Die medizinische Behandlung von Jonni Skinner hatte weniger einen Zusammenhang mit ROGD, sondern eher mit seiner frühkindlichen Gender-Non-Konformität und seinem tendenziell homophoben Umfeld (Subtypen von Genderdysphorie). Begleittext zum YT-Video:

„Jonni Skinner wuchs im ländlichen Michigan als autistischer und sehr femininer Junge auf, der Mobbing und Isolation erlebte. Mit 12 stieß er online und durch Menschen in seinem Umfeld auf Transgender-Inhalte, und allmählich reifte in ihm der Gedanke, dass eine Transition ein Weg sein könnte, dem Stigma zu entkommen, das er als schwuler Junge in einem konservativen Umfeld empfand. Nach einer Überweisung durch einen Bekannten der Familie besuchten er und seine Mutter eine Genderklinik, wo Ärzte seine Ängste bezüglich seines Aufwachsens als Schwuler bestätigten und ihn schnell auf eine medizinische Transition hinwiesen.

Mit 13 erhielt Jonni Östrogen, Testosteronblocker und später Pubertätsblocker. Er lebte während seiner Teenagerjahre als Transgender und hatte dabei mit gesundheitlichen Problemen, körperlichen Veränderungen und sozialen Schwierig­keiten zu kämpfen. In seinen frühen Zwanzigern veranlassten ihn sich verschlimmernde Nebenwirkungen und neue Erkenntnisse über die Gendermedizin dazu, die Hormone abzusetzen und schrittweise eine Detransition durch­zuführen. Er kam zu dem Schluss, dass er wahr­schein­lich einfach als schwuler Mann aufgewachsen wäre, wenn er nicht so jung medikalisiert worden wäre.

Jonni arbeitet nun gemeinsam mit dem ebenfalls detransitionierten Soren Aldaco und ist ein neuer Botschafter für Genspect geworden. Obwohl rechtliche Hindernisse ihn daran gehindert haben, eine Klage einzureichen, tritt er nun öffentlich auf und setzt sich für politische Veränderungen ein, um eine ähnliche medizinische Behandlung von Kindern zu verhindern und Ansätze zu fördern, die auf Selbst­akzeptanz statt auf Transition ausgerichtet sind."

Jonni Skinner ist seit seiner Detransition zu der Erkenntnis gelangt, 

„that I most definitely would have just grown up to be a gay man if I was left alone. And I just was not given that opportunity.“

Als Botschafter von Genspect möchte Jonni Skinner sich dafür einsetzen, dass die unnötigen Fehlbehandlungen an Teenagern aufhören. Außerdem möchte er die Botschaft der Selbstakzeptanz vermitteln: Jeder ist genau so, wie er ist, perfekt. 

„Ich hoffe, dass die Menschen erkennen, dass mit ihnen nichts nicht stimmt, weder mit dem, wie sie geboren wurden, noch damit, wie sie sich in der Welt bewegen. Es ist eine Botschaft der Selbstakzeptanz: Du bist genau so in Ordnung, wie du bist; du benötigst keine Operationen oder medizinische Eingriffe, um ein sinnvolles Leben zu führen, Selbstvertrauen und Selbstakzeptanz aufzubauen.“

„I'm more than likely not going to see any kind of justice in my situation, but it would make me sick to my stomach to think of the same thing happening to another child. My biggest motivator is just to end this practice that caused me and so many people I know ... that have been harmed grievously by these interventions. I'm just truly appalled by the scale of this medical scandal that's affected us. I want to use my experience to bring it to an end and advocate for more holistic care so that kids don't have to suffer through the harm that unfortunately we had to go through.“


Mehr von Jonni Skinner …

Im Herbst 2025 gab Jonni Skinner eine Stellungnahme vor dem Justizausschuss der California-Legislatur ab, wie er als Minderjähriger von Genderklinikern behandelt und auf einen medizinischen Behandlungweg gebracht wurde.

„Als ich jung war, war ich ein feminines Kind, und ich entdeckte online Trans-Influencer. Sie sagten: ‚Ändere deinen Körper, und dein Leben wird besser. Tust du es nicht, wird es schlimmer.‘ Oder, wie meine Ärzte meiner Mom sagten, ich würde Suizid begehen.

Die Fachleute für medizinische und psychische Gesundheit haben sich nicht die Mühe gemacht zu fragen, warum ich mich so fühlte. Sie haben meinen Körper mit Blockern und Hormonen vergiftet, meine Pubertät gestoppt und meine Entwicklung gestört. Das Ergebnis? Ich bin ein 23-jähriger schwuler Mann bin, der noch nie einen Orgasmus hatte und vielleicht nie einen erleben werde. Lassen Sie das auf sich wirken.

Ich wurde anorgasmisch gemacht, weil sobald man sagt, man könnte trans sein, ist Schluss. Punkt. Es ist nicht erlaubt, nach dem „Warum“ zu fragen, obwohl man ein Kind ist, das Schwierigkeiten hat.

Die ehemalige Präsidentin von WPATH, Dr. Marcy Bowers, die kalifornische Chirurgin, die die Operation bei Jazz Jennings im Alter von 17 durchgeführt hat, gab in einem Video zu, dass Pubertätsblocker, gefolgt von andersgeschlechtlichen Hormonen, zum Ausbleiben von Orgasmen und einer verkümmerten Genitalentwicklung führen. 

All das hätte mir erspart bleiben können. Wenn auch nur einer meiner Therapeuten untersucht hätte, warum ich mich dysphorisch fühlte. Aber das haben sie nie getan. Sie haben mich nur dazu gebracht, meinen Körper noch mehr zu hassen."

Jonni Skinner - Powerful Testimony, YT, 11.04.2026

Im Herbst 2024 wurde Jonni Skinner im Skrmetti-Prozess angehört:

Erklärung von Jonathon Skinner, 2024 (automatische dt. Übersetzung)

Jonni Skinner erzählte FoxNews, dass alle Fachleute seine Gefühle bestätigten und ihm eine medizinische Transition empfohlen, als Weg für Jonni sich „normal“ zu fühlen. Ihm und seiner Mutter, die gegenüber einer Transition skeptisch war, haben die Experten Ursachen genannt, die wissenschaftlich nie bewiesen werden konnten, z. B.

„that his gender dysphoria originated in the womb from a hormonal imbalance, claiming he had a "girl brain in a boy body." Transitioning with hormones is the only solution to his problems.“

A detransitioner confronted a California lawmaker on the harms of gender transition. FoxNews, 20.04.2026


Wann ist ein Mann ein Mann?

Herbert Grönemeyer veröffentlichte 1984 den ironisch-kritischen Song Männer.

„Es war Grönemeyers Durchbruchhit und gilt bis heute als zeitloses Porträt über Rollenbilder." (wikipedia)

Youtube Vorschau - Video ID _IZsxfo8ITwAuf YouTube anschauen

Link zu YT


Mehr …

Es braucht keinen Penis, um Elektrotechnik zu studieren, …

Medizinfortschritt heute, Skandal morgen?

We shall overcome – A new era requires justice for detransitioners, D. Allison zum Interview mit Keira Bell, 27.04.2026

Legal Identity and Biological Reality – Sydney Aviles, D. Allison, 20.04.2026


Satire

Wir hoffen, dass solche fiktiven Briefe aus dem Portfolio von betroffenen Eltern (PITT – Parents with Inconvenient Truths about Trans) bald ins Archiv bzw. in die Kategorie „Medizin-Skandale damals" einsortiert werden können.

A comforting letter from the Gender Affirmation Clinic, PITT, 11.08.2023

 

Detrans-Studien

Seit 2021 gibt es 2 Detrans-Studien, die die Gründe für Transition und Detransition untersucht haben. Außerdem geht es um den Unterstützungsbedarf von Detransitionierten (psychologisch, medizinisch, rechtlich und sozial).

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