Pubertätsblocker - Transsexuelle Entwicklung

Trans-Track mit Eigendynamik?

Experten bestätigen, dass Pubertätsblocker eine transsexuelle Entwicklung begünstigen:

Mir ist kein Fall bekannt, in dem nach einer pubertätsunterdrückenden Hormonbehandlung nicht die gegengeschlechtliche Hormonbehandlung gefolgt ist. So dass ich schon den Eindruck habe, mit Beginn der pubertäts­unter­drückenden Hormonbehandlung wird ein Track geschaffen, der dann eine Eigendynamik entwickelt.“ (Timo Nieder, UKE HH)

A. Korte, LMU München, der Pubertätsblocker als medizinische Maßnahme bei Genderdysphorie für ungeeignet hält, weist darauf hin,

dass zu einem sehr frühen Zeitpunkt eine Weichenstellung erfolgt, obwohl die Diagnose noch gar nicht gesichert ist. Eine pubertätsblockierende Behandlung, die von den Befürwortern als medizinisch unbedenklich dargestellt wird, forciert nach den bisherigen Erfahrungen also möglicherweise eine transsexuelle Entwicklung und verstellt zugleich andere, alternative Entwicklungswege." "Zum Beispiel ein homosexuelles Coming-out. Vor allem aber verhindert der Einsatz von Pubertätsblockern eine prinzipiell mögliche Aussöhnung mit dem Geburtsgeschlecht, präjudiziert die Intensivierung einer Geschlechtsdysphorie hin zur tatsächlichen Transsexualität und damit eine mit Risiken und Nebenwirkungen behaftete Transformationsbehandlung." (Korte 2019)

Früher und heute

Früher lag der Anteil derjenigen, die bei dem Wunsch nach körperverändernden geschlechtsangleichenden Maßnahmen blieben, bei 15-20 %. Seit Pubertätsblocker gegeben werden, liegt er bei nahezu 100 %.” (Korte 2019)
Nahezu alle Kinder, die mit Pubertätsblockern behandelt werden, nehmen in einem zweiten Schritt auch gegengeschlechtliche Hormone. Faktisch fällt damit schon, wenn die Kinder elf, zwölf oder 13 sind, die Entscheidung zur Geschlechtsangleichung." (Korte 2019)

Sexualmediziner Prof. Dr. H. Bosinski zu Pubertätsblockern für Jugendliche:

"Ich sehe die Gefahr, dass den Kindern nicht möglich sein wird, ihren eigenen sexuellen Entwicklungsweg zu finden. Sie erleben keine sexuellen Fantasien, das wird durch die Hormone blockiert. Sie erleben keinen Orgasmus, sie erleben nicht die Möglichkeit sich zu verlieben. All das ist aber erforderlich, um die Geschlechtsidentität gewissermaßen abzurunden." Planetopia

Behandlung von Geschlechtsidentitätsstörungen (Geschlechtsdysphorie) im Kindes- und Jugendalter: Ausgangsoffene psychotherapeutische Begleitung oder frühzeitige Festlegung und Weichenstellung durch Einleitung einer hormonelle Therapie? Beier, Bosinski, Korte 2016 (enthält u.a. Zahlen zur Persistenz/Desistenz bei PB)

PB als Sprungbrett für CSH?

"The defendant and the Trusts argue that Stage 1 and 2 are entirely separate; a child can stop taking PBs at any time and that Stage 1 is fully reversible. It is said therefore the child needs only to understand the implications of taking PBs alone to be Gillick competent. In our view this does not reflect the reality. The evidence shows that the vast majority of children who take PBs move on to take cross-sex hormones, that Stages 1 and 2 are two stages of one clinical pathway and once on that pathway it is extremely rare for a child to get off it."

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"Indeed, the statistical correlation between the use of puberty blockers and cross-sex hormones supports the case that it is appropriate to view PBs as a stepping stone to cross-sex hormones." aus dem Urteil des High Courts in London im Fall K. Bell vs. Tavistock&Portman NHS Foundation Trust