Im Zeichen der Vielfalt wird die Sexualität unterdrückt

people 5483386 Gerd Altmann pixabayZur „Chemischen Kastration", wie Pubertätsblocker auch bezeichnet werden, sagte Sophinette Becker (Sexualwissenschaftlerin und psychoanalytische Psychotherapeutin, Frankfurt) bereits 2016 in einem interessanten Gespräch mit Julia König unter dem Titel „Sexualität, die stört”:

Und gleichzeitig gibt es ja jetzt die Möglichkeit, dass Kinder zu Beginn der Pubertät schon pubertätsunterdrückende Hormone bekommen, wenn man sie für transsexuell hält. Man sagt, das sei das Recht des Kindes, das Kind sei in der Lage, mit neun, zehn, elf Jahren zu entscheiden, dass es die bevorstehende Pubertät nicht will. Von der es gar nicht weiß, wie sie ist. Es entscheidet insofern unwissend, es entscheidet schlicht, dass es das ungewisse Bevorstehende nicht will." ... „Im Zeichen der Vielfalt wird die Sexualität unterdrückt. Denn die behandelten Kinder haben dann erst mal keine." (S. 117f.)

Marci Bowers (Plastische Chirurgie) erklärte kürzlich (Mai 2022) in einem Vortrag an der Duke University zur frühen Pubertätsblockade:

The biggest issue, is one that no amount of surgery can ever fix, and it is the issue of having no sexual function and no ability to achieve sexual pleasure.

Das Problem bei der informierten Zustimmung sei, dass Kinder zu etwas zustimmen müssten (wie Verzicht auf sexuelle Funktion, sexuelles Vergnügen, Intimität in Beziehungen, Kinder zu haben), bevor sie überhaupt eine Ahnung davon hätten, was diese Dinge wirklich sind. Ebenso naiv sind sie verständlicherweise auch bei der Frage, was eine gegengeschlechtliche Pubertät für sie bedeutet.

2 known problems with puberty blockers, 09.05.2022

'Gender affirming' surgeon admits children who undergo transition before puberty NEVER attain sexual satisfaction, 01.05.2022

Offener Brief eines australischen Kinderarztes, 16.05.2022

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